Stauden teilen – Wann, welche und wie ?

Stauden gehören zu unseren liebsten Pflanzen im Garten, da sie pflegeleicht und anspruchslos sind und uns trotzdem mit üppiger, abwechslungsreicher und farbenfroher Blütenpracht erfreuen.
Damit diese Fülle an Blüten auch über Jahre immer wiederkehrt, müssen Stauden alle paar Jahre geteilt werden, um sie zu verjüngen und ihre Kräfte zu erhalten.
PfingstroseAns das Teilen einer Staude sollte man immer dann denken, wenn ihre Blütekraft nachlässt, sie von innen her verkahlt oder wenn sie sich so stark ausbreitet, dass sie andere benachbarte Pflanzen überwuchert.
Ein weiterer Grund für die Teilung von Stauden kann selbstverständlich auch der Wunsch nach neuen vermehrten Pflanzen dieser speziellen Art sein.
Wie fast immer gibt es für das teilen von Stauden nicht eine einheitliche Regel, denn nicht alle Stauden müssen regelmäßig zum selben Zeitpunkt geteilt werden.
HerbstasternManche Arten brauchen diese Pflegemaßnahme wirklich regelmäßig alle 3-5 Jahre, andere erst nach 10-15 Jahren, manche brauchen sie garnicht und andere wiederum dürfen nicht geteilt werden. Deswegen finden Sie am Ende des Artikels eine Auflistung der gängigsten Staudenartenarten mit ihren entsprechenden Verjüngungsbedürfnissen.

Allgemeine Faustregeln wann welche Staude geteilt wird

  1. Stauden, die im Frühjahr blühen, werden nach der Blüte im Herbst geteilt, da sie für die Blüte alle Reserven verbrauchen und so genügend Zeit haben, neue anzulegen.
  2. Stauden, die im Sommer und Herbst blühen werden im nächsten Frühjahr vor dem ersten Austrieb geteilt. Dieser Zeitpunkt fällt meistens in den März.
  3. Stauden, die Pfahlwurzeln ausbilden, werden garnicht geteilt.


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Gotthilf Rausch am 29. Oktober 2012 in Allgemein, Fauna & Flora, Gartenarbeit, Jahreszeiten

Gartengeräte

Jeder Garten will gepflegt sein. Dies erreicht man nur mit besonderen Hilfsmitteln und Werkzeugen, wie sie Hobbygärtner und Gartenprofis in ihren Schuppen stehen haben. Viele Baumärkte preisen ihre Gartengeräte als unentbehrlich an, wobei doch viele Geräte zur sachgemäßen Pflege des Gartens gar nicht nötig wären. Was Sie wirklich benötigen und welche Überlegungen Sie bei der Gerätewahl tätigen müssen steht im folgenden Absatz:

Beim Einkauf von Gartengeräten zählt für den erfahrenen Gärtner die Qualität des Geräts. Er verlässt sich nicht auf High-Tech Produkte, sondern entscheidet mit Augenmaß und Bedacht, welches Gerät für seinen Garten am qualitativ hochwertigsten ist. Die Vorteile eines gut gewählten Garten-Tools sind das angenehmere Arbeiten, die höhere Sicherheit beim Arbeiten und die längere Haltbarkeit des Produkts – dies rechtfertigt die Mehrkosten gegenüber Billigprodukten.

Bei teueren Geräten, die man womöglich nur ein Mal im Quartal braucht, wäre es gut darüber nachzudenken, ob man es ausleihen kann oder ob man sich die hohen Kosten mit dem Nachbarn teilt.

Bei kleineren Geräten sollten Sie niemals vor dem Kauf vergessen, das Gerät in die Hand zu nehmen und eine Checkliste im Gehirn langsam abzuhaken:

  • Wie schwer ist das Gerät?

  • Liegt das Gerät gut in der Hand?

  • Entspricht das Gerät meiner Körpergröße?

  • Kann das Gerät per Teleskoparm expandiert werden?

  • Ist die insgesamte Verarbeitung robust?

  • Sind die Verbindundungsstellen zwischen Materialien stark genug? ( Wie z.B. Metallschaufel und Holzstiel )

  • Ist das Gerät sicher in der Handhabung? Hat es womöglich sogar ein Prüfzeichen?

Arbeitet man mit einer derartigen Liste so sind Enttäuschungen beim Kauf grösstmöglich ausgeschlossen. Hinzu kommt beim Kauf natürlich eine Art “Verliebtheitsfaktor” – “Sagt mir das Produkt in der Art und Weise wie es gefertigt wurde zu?”. Natürlich klingt dies eher nach einer Modeerscheinung der heutigen Trendzeit, jedoch muss ja eine gewisse Symphatie zwischen Gerät und Käufer bestehen, damit lange und einsame Arbeitsstunden mit dem Gerät nicht zur seelischen Qual werden.

Bei Elektrogeräten sollte man unbedingt darauf achten, dass sie entweder das deutsche VDE- oder das österreichische ÖVE- Zeichen tragen. Diese Auszeichnungen garantieren die elektronische Sicherheit des Geräts. Bei Benzingeräten sollten sie unbedingt auf das GS-Zeichen achten, welches für geprüfte mechanische Sicherheit steht. Das europäische CE-Zeichen ist dagegen kein Garant für Qualität.

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Korbinian Rausch am 23. September 2009 in Gartenarbeit