Gartentrends 2012 – back to the roots !


Der Trend der letzten Jahr setzt sich fort und wird zu einer Art Volksbewegung und neuer Geisteshaltung. Das Stichwort ist Urban Gardening.

Worum geht es beim Urban Gardening?

Keimzelle dieser Bewegung sind die grossen Moloche dieser Welt. Größstädte, die laut und stinkend sind und dem Menschen eigentlich kaum Platz zum Atmen und Menschsein bieten. Genau an diesen künstlichen Orten, bricht sich das uralte Bedürfnis des Menschen seine Bahn, ein natürliches Wesen zu sein, das die Zeit spüren möchte mit dem wechsel der Jahreszeiten und dem schwinden und wiederkommen des Lichts, das die Erde spüren muss, um gesund und aufrecht durchs Leben zu gehen und das eingebettet sein will in den Kreislauf des Lebens, dem Wachsen und Vergehen.
Aus diesem Grund sprießen an den unwirtlichsten und häßlichsten Orten wie vermülltem Brachland plötzlich Gemeinschaftsgärten aus dem Boden wie die Pilze bei feuchtwarmen Wetter. Aus allem, was man bekommen kann entstehen grüne Oasen inmitten der Stadt. Aus alten Paletten und Plastikkisten entstehen kreative Hochbeete, Kräuter, Obst und Gemüse finden ein neues Zuhause in ausgediehnten Kunststoffsäcken, alten Pet-Verpackungen und das ganze sieht auch noch gut aus.

Prinzessinnengarten Prinzessinnengarten
Prinzessinnengarten Prinzessinnengarten
Prinzessinnengarten Keimzelle
Keimzelle Keimzelle

Die Großstädter – ob klein oder groß, jung oder alt- machen es vor. Sie sind mittlerweile Fachleute für eine gesunde Vielfalt unter den Gemüsesorten, wissen wie richtig kompostiert wird und welche Pflanze gerne welchen Nachbarn haben möchte, damit sie sich auch wohlfühlen kann.
Kurz gesagt: Aus dem „Urban Gardening“ entsteht nun endlich ein Trend für die Gartenkultur im allgemeinen. Auch bei den Menschen, die sich über einen eigenen Garten, Balkon oder Terrasse erfreuen können, findet ein deutliches Umdenken statt. Vorbei sind die Tage der reinen Ziergärten, die zwar wunderschön aussehen, leider aber keinen Nutzwert mehr hatten.
Wer jetzt ‚in‘ sein will, der bepflanzt seine Balkonkästen mit Kräutern, Salat und Erdbeeren. Im Garten wird an den sonnigsten Plätzen wieder Platz geschaffen für den Anbau von Obst und Gemüse. Soll es trotzdem noch schön aussehen, so können diese Beete nach alter Bauerngartentradition mit kleinen Buchsbaum- oder Kräuterhecken eingefasst werden. Diese verbessern das Kleinklima für das Beet indem sie vor Wind und Wetter schützen und haben einen hohen Zierwert.
Auch Einfassungen aus geflochtenen Weiden wirken sehr ansprechend und können in Verbindung mit dem Anlegen eines Mistbeets besonders frühe und üppige Erträge fördern.
Eine weitere sehr praktische Möglichkeit des Gemüseanbaus sind Hochbeete.Werden sie aus einem schönen Holz oder gar aus Natursteinen gebaut, so sehen sie sehr gut aus und ermöglichen den rückenschonenden Anbau von Gemüse. Ganz schnell kann man Hochbeete zum Kleingewächshaus, Frühbeet oder zum Tomatenhaus umbauen.


externer Link: –> Wunderschöne und sehr funktionelle Hochbeete in Handarbeit liebevoll gefertigt gibt es bei Gartenfrosch. Möchte man nicht selber bauen, so sind diese Hochbeete absolut empfehlenswert.


Immer häufiger sieht man jedoch jetzt auch den kleinen Gemüseanbau am Fensterbrett und ich muss sagen, ich bin sehr erstaunt, was sich dort tatsächlich bei richtiger Pflege ernten lässt.

Tomaten-Fenster Gemüsefenster Erdbeeren im Pflanzbeutel
Lassen Sie sich vom neuen Gartentrend ispirieren und machen Sie mit. Nichts schmeckt besser wie selbst geerntete Tomaten oder Erdbeeren und beides lässt sich auf kleinstem Raum anbauen.
Sollten Sie noch ein paar Anregungen für den richtigen Ort benötigen, so sollten Sie einen kurzen Blick auf die folgende Webseite werfen:
–> www.stadt-gemuese.de

Beeren-Rausch für alle Naschkatzen im Sommer-Garten

Um gleich falschen Vorstellungen vorzubeugen, eine kurze Erklärung zum Begriff „Beerenrausch“.
Gemeint ist hier nicht der Bärenrausch, den man unweigerlich zu spüren bekommt, wenn man zu viel vom vergorenen Beerensaft genascht hat, sondern das rauschartige Gefühl der Freude, das einem beim morgendlichen Rundgang durch den sommerlichen Garten überfällt, weil an jeder Ecke und in jeder Niesche kleine reife Beeren darauf warten, den Gaumen zu kitzeln.

Brombeere Erdbeeren Johannisbeeren Himbeeren

In meinem Fall wandert ein Großteil dieser Köstlichkeiten sofort an Ort und Stelle von der Hand in den Mund. Ein bessereres Frühstück kann ich mir im Sommer garnicht vorstellen.
Das Großartige an diesen kleinen Früchten mit dem riesigen Geschmackspotential ist ihre Vielseitigkeit. Es gibt Pflanzenarten in den verschiedensten Größen mit den unterschiedlichsten Boden- und Lichtansprüchen, so dass für jede Art von Garten etwas dabei sein sollte.
…und sogar auf dem Balkon ist das Anlegen eines kleinen Naschgartens möglich.
Das Wort Beere ist allerdings ein Begriff, der hier zunächst geklärt werden sollte, denn unter Beeren versteht man umgangssprachlich häufig andere Früchte, die per Definition eigentlich nicht zu den Beeren gehören.

Was versteht man unter einer Beere?

Eine Beere ist eine Frucht die man an folgenden Merkmalen erkennt:

  1. Eine Beere enthält in ihrem Inneren mehrere Samen
  2. Diese Samen sind von einer fleischigen Fruchtwand mit saftiger Innenschicht umschlossen und geschützt.
  3. Eine Beere entsteht aus einem Fruchtknoten und ist häufig von runder Form und kräftiger Farbe.
  4. Beeren gehören zu den Schließfrüchten.
  5. Ist die Außenschicht der Fruchtwand hart, wie etwa beim Kürbis oder bei Gurken, so spricht man auch von einer Panzerbeere.
  6. Sehr selten gibt es sogenannte Sammelbeeren, die dann entstehen, wenn eine Blüte mehrere Fruchtknoten hat, aus denen jeweils eine Beere entsteht.

Beachtet man diese Merkmale, dann gehören folgende Früchte zu den Beeren:

  • Johannisbeeren
  • Stachelbeeren
  • Weintrauben
  • Kiwis
  • Zitronen
  • Orangen
  • Melonen
  • Datteln
  • Papayas
  • Tomaten
  • Gurken
  • Kürbisse
  • Paprikas
  • Auberginen
  • Bananen

Erstaunlicherweise ist die Auswahl an tatsächlichen Beeren für den Naschgarten garnicht so groß.
In Wahrheit sind es nur die schwarzen, roten und weißen Johannisbeeren, die Stachelbeeren, Weintrauben und natürlich auch die Tomaten, denn die meisten zuckersüßen, kleinen Cocktailtomaten schaffen bei mir ebenfalls den Weg in die Küche nur selten.
In meinem Garten wächst natürlich noch so manch eine andere Frucht, die ich zum Beeren-Rausch dazu zählen würde.

Welche Pflanzenarten eignen sich für einen Nasch-Garten?

Klassischerweise denkt man zu allererst an Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren. Diese Früchte wachsen über eine relativ lange Periode und sind vor allem besonders süss und aromatisch, so dass sie ohne weitere Verarbeitung und Behandlung schmecken. Auch Stachelbeeren und Johannisbeeren passen noch in diese Gruppe, obwohl sie oftmals etwas saurer ausfallen und deswegen oft nicht so bevorzugt werden, wenn es genügend Früchte aus der ersten Gruppe im Angebot gibt.
In den letzten Jahre sind jede Menge neue Beeren auf dem Markt erschienen. Es handelt sich dabei häufig um neue Kreuzungen, wiederentdeckte alte Sorten beziehungsweise neu importierte Pflanzen, die in den meisten Fällen im asiatischen Raum beheimatet sind und auch in unserem Klima leben können.
Im Folgende finden Sie eine genauere Kurzbeschreibung sämtlicher „Beeren“, die für einen Naschgarten interessant sein könnten:

Aronia / Apfelbeere (Aronia melanocarpa)

  • Früchte:
  • Pflanzzeit:
  • Erntezeit:
  • Standort:
  • Pflege:

Brombeere (Rubus fruticosus)

  • Früchte: Die blauschwarzen Früchte sind botanisch gesehen keine Beeren, sondern Sammelsteinfrüchte.
  • Pflanzzeit: März-April
  • Erntezeit: frühestens ab Juli bis zum Frost
  • Standort: Brombeeren lieben windgeschützte, warme und sonnige Standorte. Sie gehören zu den Kletterpflanzen und benötigen als Spreizklimmer eine einfache Kletterhilfe. Gut geeignet sind Mauern, Zäune oder auch einfache Spaliere an der Hauswand.
    Brombeeren bevorzugen lockere, humose und feuchte Böden. Lieber zu sandig wie zu schwer und nass.
  • Pflege: Blüten und Früchte bilden sich an den Seitentrieben im 2.Jahr. Nach der Fruchtbildung sterben diese Ruten ab und können im Frühjahr bodennah abgeschnitten werden. Da die Pflanze sehr wüchsig ist und zur Gestrüppbildung neigt, sollte man im Frühjahr einen Rückschnitt vornehmen und die neuen Ruten gleich durch Anbinden leiten.
    Im Frühjahr düngen mit chloridfreien Volldünger sowie gut verrottetem Stallmist. Gerne auch regelmäßig mit Brennessel- oder Beinwelljauche gießen.

Cranberry / Großfruchtige Moosbeere (Vaccinium macrocarpon)

  • Früchte: 2 cm kleine, hellrote bis tiefdunkelrote, runde Beeren mit rotem bis schwarzem Fruchtfleisch und essbaren Kernen. Cranberries können roh gegessen werden. Sie werden allerdings meistens weiterverarbeitet, da sie ein herb-sauren Geschmack haben, dem ein bißchen zusätzliche Süße nicht schadet.
  • Pflanzzeit:
  • Erntezeit: September-Oktober
  • Standort:
  • Pflege:

Erdbeeren

  • Früchte: 2-5 cm große, leuchtend rote bis dunkelrote Sammelnussfrüchte
  • Pflanzzeit: Neupflanzungen von Gartenerdbeeren sind am besten Ende Juli bis Ende August. Die Pflanzen haben dann noch genügend Zeit zum Anwachsen und zur Blütenbildung, so dass sie im nächsten Jahr schon Früchte tragen. Monats- und Walderdbeeren wollen lieber im Frühjahr gepflanzt werden.
  • Erntezeit: Die Haupternte ist im Juni/Juli. Bis zum Oktober gibt es dann noch weitere Früchte von den Monatserdbeeren, die dauerhaft tragen.
  • Standort: Da Erdbeeren ursprünglich im Wald vorkamen, bevorzugen auch unsere Gartenerdbeeren durchlässige, tiefgründige, humus- und nährstoffreiche, schach saure Böden. Die Beete sollten schon ca. zwei Monate vor der Pflanzung gut gelockert und mit reifem Kompost versetzt werden.
  • Pflege: Die Pflanzen bringen für ca. 4 Jahre reiche ernten am gleichen Standort. Danach sollten neue Pflanzen an neuem Standort gestzt werden. Erdbeeren sind spätfrostgefährdet. Decken sie die Pflanzen bei drohender Gefahr mit einem Frühbeetvlies ab.
    Während der Blütenneuanlage und der Fruchtbildung mögen die Pflanzen es gerne feucht. Zur Fruchtreife sollte weniger gewässert werden, um das Aroma zu verbessern und die Beeren vor Fäulnis zu schützen. Aus gleichem Grunde sollten die Pflanzen ab beginn der Fruchtbildung eine Mulchdecke erhalten aus Stroh, Holzwolle oder fester Pappe. Diese bewahrt die Früchte ebenfalls vor Fäulnis und vor Verschmutzung. Gedüngt wird nach der Ernte mit speziellem Dünger, Kompost oder Gesteinsmehl.

Goji-Beere

  • Früchte:
  • Pflanzzeit:
  • Erntezeit:
  • Standort:
  • Pflege:

Heidelbeeren

  • Früchte: Abgeplattet runde Beeren, ca. 1 cm groß, von blauschwarzer Farbe. Im reifen Zustand sind die Beeren blaugrau bereift.
  • Pflanzzeit: Im Herbst
  • Erntezeit: Juli-September
  • Standort: Heidelbeeren lieben einen warmen, vollsonnigen und windgeschützten Standort. Stehende Hitze vertragen sie jedoch nicht. Da es sich um Heidekrautgewächse handelt, benötigen sie einen sauren, humosen, gut durchlässigen und belüfteten Boden. Der pH-Wert sollte möglichst zwischen 4,0 und 5,0 liegen. Gegebenenfalls sollte die Erde im Heidelbeerbeet entsprechend präpariert werden durch Anreicherungen mit gewaschenem Sand, Torf, Rindenmulch, Sägespänen oder Holzhäcksel von Nadelbäumen. Natürlich geht auch eine fertige Rhododendronerde.
  • Pflege: Gießen Sie die Pflanzen regelmäßig mit Regenwasser., denn das kalkhaltige Leitungswasser wird nicht gut vertragen. Heidelbeeren benötigen eine regelmäßige gute Wasserversorgung ohne Staunässe. Um dieses zu erreichen und um den Boden sauer zu halten, empfiehlt sich das Mulchen mit Sägespänen oder Sägemehl sowie mit Rindenmulch aus Nadelbäumen.
    Gedüngt werden kann im Frühjahr mit kalkfreiem speziellen Heidelbeer- und Rhododendrondünger aus dem Fachhandel. Auf gar keinen Fall mit Mist oder Kompost düngen. Bei einem Übermaß an Kalk stellen die Pflanzen das Wachstum ein und die Blätter verfärben sich gelb.
    Im Spätwinter ist ein Auslichtungsschnitt sinnvoll. Entfernen Sie alte 4-5jährige Triebe und zu schwache nach innen wachsende, so dass ca. 6-8 kräftige triebe übrig bleiben.

Himbeeren

  • Früchte: Rundliche bis kegelförmige, länglich walzenförmige Sammelsteinfrüchte in rot, rosa und gelb
  • Pflanzzeit: Im Frühjahr oder Herbst. Da Himbeeren Flachwurzler sind, sollen sie nicht tiefer gepflanzt werden wie sie im Topf waren. Die grundständigen Triebknospen sollen also auf keinen Fall tiefer wie 5 cm in der Erde sein. Kürzen Sie die Haupttriebe auf ca. 20-30 cm ein und entfernen sie alle Seitentriebe, damit die Pflanze ihre Kraft erstmal in die Wurzeln steckt.
  • Erntezeit: Je nach Sorte ab Juni bis zum Frost.
  • Standort: Tiefgründiger, humoser, lockerer und feuchter Boden (pH 5,5-6,0). Keine Staunässe. Himbeeren bevorzugen sonnige und windgeschützte Standorte, kommen aber auch mit Halbschatten zurecht.
  • Pflege:

Honigbeere

  • Früchte:
  • Pflanzzeit:
  • Erntezeit:
  • Standort:
  • Pflege:

Japanische Weinbeere

  • Früchte:
  • Pflanzzeit:
  • Erntezeit:
  • Standort:
  • Pflege:

Jochelbeere

  • Früchte:
  • Pflanzzeit:
  • Erntezeit:
  • Standort:
  • Pflege:

Johannisbeeren

  • Früchte:
  • Pflanzzeit:
  • Erntezeit:
  • Standort:
  • Pflege:

Jujube / Chinesische Dattel

  • Früchte:
  • Pflanzzeit:
  • Erntezeit:
  • Standort:
  • Pflege:

Lenzbeere / Maibeere

  • Früchte:
  • Pflanzzeit:
  • Erntezeit:
  • Standort:
  • Pflege:

Preiselbeere

  • Früchte:
  • Pflanzzeit:
  • Erntezeit:
  • Standort:
  • Pflege:

Stachelbeeren

  • Früchte:
  • Pflanzzeit:
  • Erntezeit:
  • Standort:
  • Pflege:

Tayberry

  • Früchte:
  • Pflanzzeit:
  • Erntezeit:
  • Standort:
  • Pflege:

Wu-wei-zi / Chinesische Fitnessbeere

  • Früchte:
  • Pflanzzeit:
  • Erntezeit:
  • Standort:
  • Pflege:

Altes Gärtnerwissen wieder entdeckt

Ich schreibe hier nichts Neues, wenn ich auf alte Techniken im Gartenhandwerk verweise. Vor allem für die älteren Generationen dürfte vieles altbekannt sein und gerade deswegen trifft man oft auf Unverständnis, wenn man sich von chemischen Pflanzenschutzmitteln, Unkrautvernichtern oder auch Düngern verabschiedet.
Schließlich wurden all diese Erfindungen einmal getätigt, um die mühsame alltägliche Arbeit zu erleichtern. …und nun soll alles wieder zurückgedreht werden zu althergebrachten Methoden?

MischkulturNicht alles soll zurückgedreht werden. Die neuen technischen Geräte, verbesserte Rezepturen und Herstellungsverfahren haben durchaus etwas für sich und dürfen natürlich genutzt werden, aber gleichzeitig stehen wir heute oftmals vor den Nebenprodukten dieses Fortschritts wie Klimaerwärmung, Lebensmittelskandale, Naturkatastrophen jeglicher Art und Verseuchungen von Böden und Gewässern, die leicht in die Nahrungskette gelangen und für den Menschen äußerst schädlich sein können.

Ein Umdenken ist überall zu beobachten: Bio-Produkte im Supermarkt sind längst zur Normalität geworden. Alte heimische Obst- und Gemüsesorten tauchen plötzlich wieder auf und werden zum Trend. Und so manch ein Mensch entdeckt den Wunsch, seine Lebensmittel so gut wie möglich selber zu produzieren.
Immer mehr entdeckt man auch wieder Gemüsepflanzen in den Gärten und auf Balkonen. Vielleicht ist es also doch tatsächlich an der Zeit, auf altes Wissen zurück zu greifen, um den Kreislauf der Natur zu unterstützen und nicht zu schädigen.

Wie gestaltet und pflegt man einen Garten im Einklang mit der Natur

Als Lehrobjekt zu diesem Thema dient die Natur selbst. Beobachtet man ihre Lebenszyklen, so bekommt man so einige Ideen, die man sich abschauen kann. Grundsätzlich gilt, dass alles, was benötigt wird, schon mitgeliefert wird.
Den Garten muss man wohl eher als künstliche Natur betrachten, wird er doch von Menschenhand geschaffen und beeinflusst. Dennoch ist auch in diesem kleinen künstlichen Ökosystem alles da,was es braucht, um ihn zu pflegen und gesund zu erhalten. Erde, Wasser und Luft sind überall schon vorhanden.

Es gibt nur wenig zu beachten und schon kuriert sich die Natur ganz von alleine:

  1. Boden

    Der Boden

    Im urbanen Raum sind die Böden nach dem Eingreifen des Menschen mit Baumaßnahmen jeglicher Art meistens nicht besonders gut geeignet, um darauf Pflanzen gedeihen zu lassen. Baugruben werden mit Bauschutt aufgefüllt und sonstigen Resten, die von den Baumaßnahmen als lästiges Überbleibsel übriggeblieben sind. Wenn der Boden auch davon nicht unbedingt verseucht sein muss, so handelt es sich doch in der Regel nicht um einen guten Gartenboden. Von welcher Art der Boden ist, den man vor sich hat kann man relativ leicht herausfinden.
    Graben Sie einfachmal ein Loch und Sie werden schnell sehen wie der Boden beschaffen ist. Es gibt sehr leichte bis sehr schwere Böden. Dies hängt davon ab, aus welchen Bestandteilen sich der Boden zusammensetzt. Man unterscheidet da Sand, Schluff und Ton nach den Größen ihrer kleinsten Bestandteile, den sogenannten Korngrößen. Ist der Anteil an Sand besonders hoch spricht man von einem sandigen Boden, der leicht ist, weil er sehr duchlässig ist für Wasser und Luft. Ein schwerer Boden hat einen hohen Tonanteil. So ein Boden kann sehr viel Wasser speichern und ist wenig durchlässig.
    Auch wenn noch garnichts gepflanzt wurde, wächst innerhalb von kürzester Zeit auf dem Boden so manches sobald man ihn sich selbst überlässt. Dabei handelt es sich um Samen, die der Wind herangetragen hat und die dort ihre geeigneten Lebensbedingungen vorfinden (sogenannte Ruderalfloren). Deswegen geben auch solche Pflanzen Aufschluss über die vorliegende Bodenart. Löwenzahn bildet beispielsweise lange Pfahlwurzeln, die weit in die Tiefe ragen. Deswegen kann er gut in verdichteten und feuchten Böden überleben. Gleichzeitig belüftet er den Boden mit seinen Wurzeln und bereitet ihn auf, so dass der Boden sich mit der Zeit verändern kann und dann auch für andere Pflanzen attraktiv wird. Diese Pflanzen, die einen Boden zuerst und von alleine besiedeln, nennt man Zeigerpflanzen ( siehe Artikel : Das Unkraut – der Freund des Bodens und Zeigerpflanze für den Gärtner vom Juli 2010)

    Eine Bestimmung der Bodenart sollte also unbedingt vorgenommen werden bevor man mit der Arbeit der Bodenbearbeitung beginnt. Diese kann man selber vornehmen durch Beobachtung der angesiedelten Vegetation und mit Hilfe der sogenannten „Fingerprobe“ oder man kann Bodenproben an verschiedenen Stellen des Gartens entnehmen und diese von einem Labor untersuchen lassen.
    Sobald die Bodenart bekannt ist, kann mit der Bodenbearbeitung begonnen werden.
    Es lohnt sich immer, den Boden zunächst zu lockern. Dieses kann durch einmaliges Umgraben mit einem Spaten passieren oder der sanfteren Variante des Lockerns mit Hilfe einer Grabegabel. Beim Umgraben werden die Bodenschichtungen zerstört, die sich später erst langsam wieder bilden müssen, während die tiefe Bodenlockerung mit der Grabegabel diese erhält. Außerdem ist es sehr empfehlenswert dabei Steine aus dem Boden zu entfernen. Ein lässtige und mühsame Arbeit, die einem aner später beim Pflanzen und Pflegen der Beete viel ärger erspart. Ist der Boden soweit präpariert, kann man ihn je nach Bodenart mit zusätzlichen Materialien aufbesssern wie Sand, Kompost, Steinmehl, Hornspähnen, etc. Welche Bodenart mit welchen Zusätzen verbessert werden kann, erfahren sie unter folgendem exterenen Link: Wie verbessert man seinen Gartenboden (www.jahreszeiten-garten.de). Ein wirklich guter Gartenboden wird sich wohl erst mit viel Pflege und Aufmerksamkeit nach ein paar Jahren einstellen.

  2. Wasser

    Das Wasser

    Vor allem die krautigen Pflanzen bestehen zu 80-90 % aus Wasser. Wasser transportiert Nährstoffe und Sauerstoff und ist damit eines der wichtigsten Elemente im Garten. Tatsächlich können Pflanzen ohne Erde wachsen. Sie benötigen aber immer Wasser.
    Man rechnet in unserem Klima mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 700 mm mit einem jährlichen Wasserverbrauch von ungefähr 6000 Litern pro 100 m² Garten. Diese Zahl kann noch deutlich nach oben schießen je nach tatsächlichen Wetterbedingungen in einem Jahr und nach Bepflanzung. Es lohnt sich also auf jeden Fall, wenn möglich Regenwasser zu sammeln. Die Verwendung von Regenwasser ist dabei nicht nur aus Kostenersparnis empfehlenswert, sondern vor allem, weil Pflanzen es besser vertragen wie unser Leitungswasser. Regenwasser ist kalkarmer und nimmt die Lufttemperatur an. Beides Aspekte, die Pflanzen bevorzugen.
    Zwei Tips noch zum Wassersparen:

    1. Es gibt ein altes Gärtner-Sprichwort: „Einmal hacken spart zweimal gießen“. Tatsächlich werden durch regelmäßiges Hacken des Bodens die kleinen Verdunstungskapillare im Boden zerstört, so dass der Boden länger das Wasser speichern kann. Nebenbei wird der Boden gelockert und belüftet, was ebenfalls der Gesundheit der Pflanzen zuträglich ist.
    2. Das Mulchen des Bodens verhindert ebenso eine übermäßige Verdunstung des Bodenwassers. Außerdem reichert es den Boden mit Nährstoffen an und unterdrückt den Bewuchs offenliegender Stellen mit Unkraut.

    Sie finden hier eine sehr gute Anleitung zum richtigen Gießen ebenfalls auf der externen Seite: www.jahreszeiten-garten.de


  3. Weißklee

    Die Pflanzen

    Pflanzen verbrauchen natürlich Wasser und Nährstoffe aus dem Boden. Einige von ihnen haben jedoch auch ein paar Eigenschaften, die die Bodengesundheit fördern und die man sich auf unterschiedlichste Art und Weise zu Nutze machen kann. Gemeint sind sowohl Eigenschaften des Wurzelsystems als auch Inhaltsstoffe:

    1. Gründüngung
      Das Prinzip der Gründüngung ist schon sehr altes Gärtnerwissen. Es war bereits im 12.Jahrhundert in Klostergärten ganz übliche Praxis. Für die Gründüngung kommen sehr unterschiedliche Pflanzen in Frage, die schnell keimen, wachsen und möglichst viel Blattmasse erzeugen. Man kann sie schon nach wenigen Wochen wieder abmähen. Sie dienen dann entweder auf dem Kompost oder aber auch eingearbeitet in das Beet als schnell verfügbarer Dünger. Im zweiten Fall, lässt man das Schnittgut für ca. 2Wochen auf dem Beet liegen und arbeitet anschließend die angerotteten Pflanzenreste oberflächlich in den Boden ein. Alle wichtigen Bodenlebewesen werden sich freuen und die übrige Verwertung übernehmen. Man kann Gründüngung auch als Nachsaat im Herbst aussehen. Über den Winter frieren die Pflanzen auf dem Beet ab und können dann direkt im Frühjahr in den Boden eingearbeitet werden.
      Viele Leguminosen wie Sommerwicke (Vicia sativa), Gelbe Lupine (Lupinus luteus), Blaue Lupine (Lupinus angustifolius), Weiße Lupine (Lupinus albus), Persischer Klee (Trifolium resupinatum), Winterzottelwicke (Vicia villosa), Serradella (Ornithopus sativus) und Inkarnatklee (Trifolium incarnatum) eignen sich hervorragend als Gründüngung, weil sie mit Hilfe der sogenannten Knöllchenbakterien Stickstoff aus der Bodenluft (sie enthält 78% Stickstoff) gewinnen können und diesen speichern. Nach dem Schneiden dieser Gründüngungspflanzen gelangt der Stickstoff beim Verrotten der Pflanzen in den Boden und dient so als Dünger.
      Es gibt aber noch einige andere klassische Gründüngungspflanzen wie Gelbsenf (Sinapis alba), Bienenfreund (Phacelia tanacetifolia), Studentenblume (Tagetes spec.), Ringelblume (Calendula officinalis), Ölrettich (Raphanus sativus) und Spinat (Spinacia oleracea).
      Liegt ein sehr schwerer und verdichteter Boden vor, dann empfiehlt sich die Auswahl von Tiefwurzlern wie sämtliche Lupinen, Ölrettich und Winterraps. Diese bilden eine sehr tiefreichende, fleischige Pfahlwurzel aus, die nebenbei den Boden lockert und belüftet.
      Andere Arten wie Studentenblume und Ringelblume sind nützlich zur Schädlingsbekämpfung gegen Nematoden. Wenn es um eine Gründüngung für den Gemüsegarten geht, so sollte man beachten, dass nach Kreuzblütlern wie Raps, Ölrettich und Senf keine Kohlarten oder andere Kreuzblütler angebaut werden sollten. Alle Kreuzblütler begünstigen Kohlhernie, Nematoden und andere Schädlinge, weswegen man regelmäßig eine Pause einlegen sollte von ihnen.
      Gründüng dient aber nicht nur als Dünger, sondern ist auch sonst sehr nützlich:

      • beschattet den Boden und bewirkt Schattengare
      • unterdrückt das Wachstum von Unkraut
      • verhindert Bodenerosion durch Wind und Niederschlag
      • verbessert die Krümelstruktur des Bodens
      • verbessert die Wasserspeicherfähigkeit eines Bodens
      • reguliert Temperaturschwankungen im Bereich der Bodenoberfläche
      • begrünt kahle Flächen
      • verbessert die Besiedelung mit wichtigen Bodenlebewesen
    2. Pflanzen-Jauchen
      Viele Pflanzen enthalten Wirkstoffe die fungizid oder bakterizid wirken. Solche lassen sich mit ganz einfachen Methoden in Wasser lösen und dann als Spritzmittel gegen Pilze und andere Schädlinge einsetzen. Natürlich gibt es auch Wirkstoffe, die stärkend auf die Pflanze wirken oder wachstumsfördernd. Zu diesem Thema gab es aber schon einen Artikel, in dem sie alles Wissenswerte nachlesen können: Es geht auch ohne Gift – biologischer Pflanzenschutz mit Hilfe von Kräuterauszügen
    3. heimische Pflanzenarten
      Wählen Sie nach Möglichkeit heimische Pflanzenarten für ihren Garten aus, die auch vor Ort in einer ansässigen Gärtnerei oder Baumschule gezogen wurden. Man kennt dies ja von den Obstsorten, die regional ganz unterschiedlich angesiedelt sind. Alte Sorten haben sich in der Regel besonders für die vorherrschenden Klimaverhältnisse bewährt und bringen hohe Erträge. Oftmals wundert man sich, wenn Pflanzen aus dem Katalog nicht so Recht gedeihen wollen. Sie sind aber nun einmal an das Klima angepasst, in dem sie gezüchtet wurden.
      Natürlich sind neue Sorten von anderen Kontinenten oft sehr verlockend, da sie vielleicht sehr besondere und auffallende Blüten oder Laub tragen. Nicht selten verhalten sich solche Pflanzen bei uns dann ganz anders als erwartet. Entweder sie wachsen nicht so prächtig wie sie sollen, weil sie das Klima nicht vertragen oder aber sie verhalten sich aggressiv dominant gegenüber unseren heimischen Arten. So etwas kann manchmal sehr weitreichende Folgen haben wie man vom Drüsigen Springkraut und von der Goldrute heute weiß.

  4. Sonnenuntergang

    Die Luft

    Luft ist ja bekanntlich ein Gemisch aus verschiedenen Gasen. Den größten Anteil haben Stickstoff (ca.78%) und Sauerstoff (ca.21%) sowie Argon (ca. 0,9%) und Kohlenstoffdioxid (ca. 0,04%). Bekanntermaßen brauchen Pflanzen das Kohlenstoffdioxid für die Photosynthese, ihrem Stoffwechselvorgang. Bei der Photosynthese entsteht Sauerstoff, der wieder an die Luft abgegeben wird.
    Als Gärtner kann man die Luft als solches für seinen eigenen Garten nur schwer beeinflussen. Schlagworte wie „saurer Regen“ und „Waldsterben“ dürften bekannt vorkommen und das Bewußtsein dafür wecken, die allgemeine Luftverschmutzung nach Kräften zu reduzieren. Diese gelangt nämlich mit Regen und Nebel in den Boden und sorgt dort für Prozesse, die den Pflanzen schaden.
    Man darf jedoch stolz darauf sein, dass man als Gärtner dazu beiträgt, Pflanzen zu pflegen und zu vermehren. Pflanzen produzieren nicht nur den für Menschen so wichtigen Sauerstoff, sondern sie filtern und reinigen die Luft auch auf viele unterschiedliche Arten. Desweiteren verbessern sie deutlich das Klima in Großstädten, Wohnungen und anderen unwirtlichen Lebensbereichen des Menschen und vollbringen so manche andere Wunder, wenn man nur alleine ihre Heilkräfte bedenkt.


Keine Kommentare »

Berta Rausch am 10. Februar 2011 in Allgemein, Bewässerung, Gartenarbeit

Gartentrends 2011

Wie alles, unterliegen auch die Gartentrends einer Mode, die von vielen Hobbygärtnern als bereichernde Inspiration für ihre eigene Gartengestaltung genutzt werden. Die Trends beziehen die Gartenmöblierung genauso ein, wie die Auswahl der Pflanzen und die eigentliche Gestaltung des Gartens. Dabei geht der Trend im Bereich der Gartenmöbel immer mehr dahin, Materialien zu verwenden, die aus einem nachhaltigen Anbau stammen. Schließlich möchte niemand, dass zum Beispiel in Asien, Regenwälder gerodet werden, nur damit man seinen Garten mit sogenannten hochwertigen Möbeln ausstattet. Alternativen werden mittlerweile von vielen Anbietern in ausreichender Auswahl angeboten.

In Zeiten, wo der Anspruch der Gartenbesitzer vom Funktionellen und einfach Schönen über das Dekorative hinausgewachsen ist, sind Hausbesitzer immer auf der Suche nach dekorativen Pflanzen, die die Terrasse, den Garten, eben das Grundstück auflockern und beleben. Nicht wenige setzen auf punktuelle Highlights im wahrsten Sinne. Das kann eine Solitärpflanze, die alle Blicke auf sich zieht, sein oder einige Pflanzkübel, die mit besonders exotischen Pflanzen die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Mit diesen Ambitionen stößt man unweigerlich auf Bambuspflanzen, deren Vielfalt und Schönheit sich regelrecht entdecken lässt. Beim Gedanken an Bambus, taucht bei vielen das Bild aus dem Gartencenter mit dem sogenannten Gartenbambus auf. Wer allerdings glaubt, dass sich das Thema Bambus auf diese nicht genau spezifizierten Pflanzen beschränke, der irrt.

BambusWeltweit existieren über 1.300 verschiedene Arten und für unsere Breitengrade eignen sich über 300 Sorten, die auch unserem Winter stand halten und unsere Gärten im Sommer wie im Winter begrünen. Bei der Auswahl von Bambuspflanzen empfiehlt es sich, Rat von einem Fachmann zu einzuholen, der sich mit Bambus gut auskennt. Denn selbstverständlich hat jede Sorte, genau wie alle anderen Pflanzen auch, ganz bestimmte Vorzüge was den Standort und die Zusammensetzung der Pflanzerde sowie die Pflege und Düngung angeht. Ein Bambuskenner kann einem genauestens Auskunft darüber geben, welche Art sich für welchen Zweck am besten eignet. Beispielsweise werden Unterarten der Phyllostachys Arten gerne für die Bepflanzung von Kübeln verwendet, da sie schnell wachsend sind und auf eine Rhyzomschutzfolie verzichtet werden kann, wenn die Pflanze nicht direkt in den Boden gesetzt wird. Mit der richtigen Pflege und einem entsprechenden Standort hat man sofort eine immergrüne Dekoration, von der sich kein Bambus-Freund mehr trennen wird. Nicht wenige sind nach der Entdeckung des Bambus für ihren eigenen Garten der Sammelleidenschaft erlegen, nachdem Sie die Vielfalt an Formen und Farben entdeckt haben. Man stelle sich nur eine Bambusstaude von 3-5 Metern Höhe vor, die schwarze oder gelbe Bambushalme hat. Wer da nicht schwach wird!

Was die Auswahl der Nutzpflanzen angeht, so hat man mittlerweile wieder die „alten Sorten“ neu entdeckt. Viele der alten Gemüsesorten, Kräuter und Obstbäume rücken immer weiter in das Bewusstsein, da sie meist sehr robust und reich an Vitaminen sind. Die Kultivierung des Bodens hat im vergangenen Jahrhundert dazu geführt, sich auf den Anbau weniger Pflanzen zu beschränken. Dabei geriet nicht nur die kostbare Saat in Vergessenheit, sondern beliebte Gemüsesorten veränderten ihr Aussehen und auch die Inhaltsstoffe haben sich im Laufe der Jahrhunderte geändert. Während es früher Möhren in Rot-, Violett- und Schwarztönen gab, findet man heutzutage fast nur noch die „klassische“ orangefarbene Möhre, die eine gezielt Züchtung französischer Landwirte im 19. Jahrhundert gewesen ist. Glücklicherweise taucht heute wieder Saatgut für diese fast vergessenen „wilden Pflanzen“ auf und wer sich eingehend damit beschäftigt, wird auf eine fast unermessliche Auswahl treffen, die die eigene Ernte und Kost um ein vielfaches bereichern.

2 Kommentare »

Gotthilf Rausch am 17. Januar 2011 in Gartengestaltung, Interessante Gartenseiten