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	<description>Lobelie im Schatten mit Diamanten</description>
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		<title>Gartentrends 2012 &#8211; back to the roots !</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 14:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gotthilf Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Trend der letzten Jahr setzt sich fort und wird zu einer Art Volksbewegung und neuer Geisteshaltung. Das Stichwort ist Urban Gardening. Worum geht es beim Urban Gardening? Keimzelle dieser Bewegung sind die grossen Moloche dieser Welt. Gr&#246;&#223;st&#228;dte, die laut und stinkend sind und dem Menschen eigentlich kaum Platz zum Atmen und Menschsein bieten. Genau [...]]]></description>
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Der Trend der letzten Jahr setzt sich fort und wird zu einer Art Volksbewegung und neuer Geisteshaltung. Das Stichwort ist <strong>Urban Gardening</strong>.<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Worum geht es beim Urban Gardening?</span></h2>
<p>Keimzelle dieser Bewegung sind die grossen Moloche dieser Welt. Gr&#246;&#223;st&#228;dte, die laut und stinkend sind und dem Menschen eigentlich kaum Platz zum Atmen und Menschsein bieten. Genau an diesen k&#252;nstlichen Orten, bricht sich das uralte Bed&#252;rfnis des Menschen seine Bahn, ein nat&#252;rliches Wesen zu sein, das die Zeit sp&#252;ren m&#246;chte mit dem wechsel der Jahreszeiten und dem schwinden und wiederkommen des Lichts, das die Erde sp&#252;ren muss, um gesund und aufrecht durchs Leben zu gehen und das eingebettet sein will in den Kreislauf des Lebens, dem Wachsen und Vergehen.<br />
Aus diesem Grund sprie&#223;en an den unwirtlichsten und h&#228;&#223;lichsten Orten wie verm&#252;lltem Brachland pl&#246;tzlich Gemeinschaftsg&#228;rten aus dem Boden wie die Pilze bei feuchtwarmen Wetter. Aus allem, was man bekommen kann entstehen gr&#252;ne Oasen inmitten der Stadt. Aus alten Paletten und Plastikkisten entstehen kreative Hochbeete, Kr&#228;uter, Obst und Gem&#252;se finden ein neues Zuhause in ausgediehnten Kunststoffs&#228;cken, alten Pet-Verpackungen und das ganze sieht auch noch gut aus. </p>
<div align="center">
<table>
<tr>
<td><a href="http://www.smilla-elbsirene.de/pflanzenbilder/pfefferminze-milch-tetrapacks" target="new"><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/prinzessinnengarten_02.preview.jpg" style="width:250px;border: 8px solid #FF6600;" alt="Prinzessinnengarten"></a></td>
<td><a href="http://www.smilla-elbsirene.de/pflanzenbilder/kreative-transportable-hochbeete" target="new"><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/prinzessinnengarten_03_0.preview.jpg" style="width:250px;border: 8px solid #FF6600;" alt="Prinzessinnengarten"></a></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.smilla-elbsirene.de/pflanzenbilder/ein-kohlfeld-kunststoffs%C3%A4cken" target="new"><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/prinzessinnengarten_01_0.preview.jpg" style="width:250px;border: 8px solid #FF6600;" alt="Prinzessinnengarten"></a></td>
<td><a href="http://www.smilla-elbsirene.de/pflanzenbilder/gesiebter-zur-verarbeitung-vorbereiteter-gartenkompost" target="new"><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/prinzessinnengarten_05.preview.jpg" style="width:250px;border: 8px solid #FF6600;" alt="Prinzessinnengarten"></a></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.smilla-elbsirene.de/pflanzenbilder/mischkultur-im-improvisierten-hochbeet" target="new"><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/prinzessinnengarten_04.preview.jpg" style="width:250px;border: 8px solid #FF6600;" alt="Prinzessinnengarten"></a></td>
<td><a href="http://www.smilla-elbsirene.de/pflanzenbilder/einfache-hochbeete-aus-alten-paletten" target="new"><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/keimzelle_01.preview.jpg" style="width:250px;border: 8px solid #FF6600;" alt="Keimzelle"></a></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.smilla-elbsirene.de/pflanzenbilder/ein-eigenes-hochbeet-f%C3%BCr-jeden-stadtpflanzer" target="new"><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/keimzelle_02.preview.jpg" style="width:250px;border: 8px solid #FF6600;" alt="Keimzelle"></a></td>
<td><a href="http://www.smilla-elbsirene.de/pflanzenbilder/keimzelle-ein-kleiner-gemeinschaftsgarten-hamburg" target="new"><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/keimzelle_03.preview.jpg" style="width:250px;border: 8px solid #FF6600;" alt="Keimzelle"></a></td>
</tr>
</table>
</div>
<p><br/><br />
Die Gro&#223;st&#228;dter &#8211; ob klein oder gro&#223;, jung oder alt- machen es vor. Sie sind mittlerweile Fachleute f&#252;r eine gesunde Vielfalt unter den Gem&#252;sesorten, wissen wie richtig kompostiert wird und welche Pflanze gerne welchen Nachbarn haben m&#246;chte, damit sie sich auch wohlf&#252;hlen kann.<br />
Kurz gesagt: Aus dem &#8220;Urban Gardening&#8221; entsteht nun endlich ein Trend f&#252;r die Gartenkultur im allgemeinen. Auch bei den Menschen, die sich &#252;ber einen eigenen Garten, Balkon oder Terrasse erfreuen k&#246;nnen, findet ein deutliches Umdenken statt. Vorbei sind die Tage der reinen Zierg&#228;rten, die zwar wundersch&#246;n aussehen, leider aber keinen Nutzwert mehr hatten.<br/><br />
Wer jetzt &#8216;in&#8217; sein will, der bepflanzt seine Balkonk&#228;sten mit Kr&#228;utern, Salat und Erdbeeren. Im Garten wird an den sonnigsten Pl&#228;tzen wieder Platz geschaffen f&#252;r den Anbau von Obst und Gem&#252;se. Soll es trotzdem noch sch&#246;n aussehen, so k&#246;nnen diese Beete nach alter Bauerngartentradition mit kleinen Buchsbaum- oder Kr&#228;uterhecken eingefasst werden. Diese verbessern das Kleinklima f&#252;r das Beet indem sie vor Wind und Wetter sch&#252;tzen und haben einen hohen Zierwert.<br/><br />
Auch Einfassungen aus geflochtenen Weiden wirken sehr ansprechend und k&#246;nnen in Verbindung mit dem Anlegen eines <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/mistbeet" target="new">Mistbeets</a> besonders fr&#252;he und &#252;ppige Ertr&#228;ge f&#246;rdern.<br/><br />
Eine weitere sehr praktische M&#246;glichkeit des Gem&#252;seanbaus sind <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/hochbeet" target="new">Hochbeete</a>.Werden sie aus einem sch&#246;nen Holz oder gar aus Natursteinen gebaut, so sehen sie sehr gut aus und erm&#246;glichen den r&#252;ckenschonenden Anbau von Gem&#252;se. Ganz schnell kann man Hochbeete zum Kleingew&#228;chshaus, Fr&#252;hbeet oder zum Tomatenhaus umbauen.<br/> </p>
<hr/>
externer Link: &#8211;> Wundersch&#246;ne und sehr funktionelle Hochbeete in Handarbeit liebevoll gefertigt gibt es bei <a href="http://www.gartenfrosch.com/index.php" target="new">Gartenfrosch</a>. M&#246;chte man nicht selber bauen, so sind diese Hochbeete absolut empfehlenswert.<br />
<hr/><br/><br />
Immer h&#228;ufiger sieht man jedoch jetzt auch den kleinen Gem&#252;seanbau am Fensterbrett und ich muss sagen, ich bin sehr erstaunt, was sich dort tats&#228;chlich bei richtiger Pflege ernten l&#228;sst. </p>
<table border="0">
<tr>
<td><a href="http://www.smilla-elbsirene.de/pflanzenbilder/tomatenzucht-auf-fensterbank" target="new"><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/tomaten-fenster_02.preview.jpg" style="width:185px;border: 8px solid #FF6600;" alt="Tomaten-Fenster"></a></td>
<td><a href="http://www.smilla-elbsirene.de/pflanzenbilder/gem%C3%BCse-kr%C3%A4uter-auf-fensterbank" target="new"><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/gemuesefenster.preview.jpg" style="width:185px;border: 8px solid #FF6600;" alt="Gem&#252;sefenster"></a></td>
<td><a href="http://www.smilla-elbsirene.de/pflanzenbilder/erdbeeren-fragaria-spec-im-pflanzsack" target="new"><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/erdbeeren-vertikal.preview.jpg" style="width:185px;border: 8px solid #FF6600;" alt="Erdbeeren im Pflanzbeutel"></a></td>
</tr>
</table/><br/><br />
Lassen Sie sich vom neuen Gartentrend ispirieren und machen Sie mit. Nichts schmeckt besser wie selbst geerntete Tomaten oder Erdbeeren und beides l&#228;sst sich auf kleinstem Raum anbauen.<br/><br />
Sollten Sie noch ein paar Anregungen f&#252;r den richtigen Ort ben&#246;tigen, so sollten Sie einen kurzen Blick auf die folgende Webseite werfen:<br />
&#8211;> <a href="http://www.stadt-gemuese.de/wie-findet-man-den-richtigen-platz-f%C3%BCr-den-gem%C3%BCse-anbau-der-stadt" target="new">www.stadt-gemuese.de</a><br />
<br/></p>
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<p><br/></p>
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		<title>Alle Jahre wieder&#8230; - Weihnachtsstern, Weihnachtskaktus &amp; Ritterstern (Amaryllis)</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 11:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gotthilf Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Weihnachten ist eine festliche Zeit voller Brauchtum und Traditionen. Von Land zu Land und Region zu Region wechseln diese Traditionen deutlich. Mittlerweile kann man jedoch weltweit bestimmte Pflanzenarten antreffen, die &#8220;traditionell&#8221; f&#252;r die Weihnachtsdekoration verwendet werden. Gemeint sind Rittersterne (Amaryllis), Weihnachtssterne (Poinsetttien) und Weihnachtskakteen. Diese Pflanzen bl&#252;hen im Winter ungef&#228;hr um die Zeit von Weihnachten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weihnachten ist eine festliche Zeit voller Brauchtum und Traditionen. Von Land zu Land und Region zu Region wechseln diese Traditionen deutlich. Mittlerweile kann man jedoch weltweit bestimmte Pflanzenarten antreffen, die &#8220;traditionell&#8221; f&#252;r die Weihnachtsdekoration verwendet werden. Gemeint sind Rittersterne (Amaryllis), Weihnachtssterne (Poinsetttien) und Weihnachtskakteen. Diese Pflanzen bl&#252;hen im Winter ungef&#228;hr um die Zeit von Weihnachten und beeindrucken durch &#228;u&#223;erst prachtvolle Bl&#252;ten, die entweder durch ihre Farbgebung, die Gr&#246;&#223;e und Form oder auch durch die Menge der Bl&#252;ten &#252;berzeugen.</p>
<table border="o">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><img style="width: 170px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/weihnachtsstern_01.preview.jpg" alt="Weihnachtsstern" /></td>
<td><img style="width: 170px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/ritterstern_02.preview.jpg" alt="Ritterstern-Amaryllis" /></td>
<td><img class="aligncenter" style="width: 170px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/schlumbergera-_01.preview.jpg" alt="Weihnachtskaktus" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img style="width: 170px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/ritterstern_01.preview.jpg" alt="Ritterstern-Amaryllis" /></td>
<td><img style="width: 170px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/schlumbergera_02.preview.jpg" alt="Weihnachtskaktus" /></td>
<td><img style="width: 170px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/weihnachtsstern_02.preview.jpg" alt="Weihnachtsstern" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Alle drei Pflanzenarten sind allerdings nicht sehr traditionell, da keine von ihnen bei uns heimisch w&#228;chst. Dies erkl&#228;rt sich nat&#252;rlich eigentlich von selbst durch die Bl&#252;tezeit im Winter. Es handelt sich durchweg um Pflanzen aus Mittel- und S&#252;damerika, die ihren Eroberungsfeldzug als Weihnachtspflanzen erst Mitte des letzten Jahrhunderts antraten.<br />
Heute kann man sich das europ&#228;ische Weihnachten ohne sie garnicht mehr vorstellen. Damit Sie viel Freude an Ihren Pflanzen f&#252;r das Fest und durchaus auch noch eine lange Zeit danach, finden Sie nun im Folgenden die passenden Pflanzenportraits mit wichtigen Pflege-Tips:</p>
<h4>Ritterstern (Hippeastrum-Hybride)</h4>
<p><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/ritterstern_03.preview.jpg" style="float:right;margin-left:25px; margin-right:10px;margin-bottom:10px;width:200px; padding:2px; border:8px solid #FF6600;" alt="Amaryllis"/></p>
<ul>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Pflanzensteckbrief</strong></span></li>
<ul>
<li><strong>Herkunft:</strong> Rittersterne stammen aus den Trockenzonen in S&#252;damerika. Sie geh&#246;ren zur Familie der Amaryllisgew&#228;chse (Amaryllidaceae) und wurden lange Zeit mit dem Namen Amaryllis bezeichnet. Dieser ist jedoch nicht korrekt, da er nur Pflanzen meint, die aus S&#252;dafrika stammen. Dennoch ist der Name Amaryllis f&#252;r den Ritterstern bei uns weitau mehr verbreitet wie der korrekte Name.</li>
<li><strong>Wuchs:</strong> Der Ritterstern geh&#246;rt zu den <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon-geophyten" target="new">Geophyten</a>. Wie die meisten Zwiebelpflanzen braucht er eine Ruhephase, die in die Zeit von August bis Dezember f&#228;llt. Die Pflanze eignet sich hervorragend als Topfpflanze und wird im Durchschnitt ca. 45 cm hoch.</li>
<li><strong>Bl&#228;tter:</strong> Die Bl&#228;tter bilden sich erst nach der Bl&#252;te zum Fr&#252;hjahrsanfang. Sie sind je nach Sorte hell bis kr&#228;ftig gr&#252;n und werden ebenfalls ca. 45 cm lang. Ihre Form ist l&#228;nglich lineal.</li>
<li><strong>Bl&#252;te:</strong> Die Bl&#252;ten bilden sich nach 6-8 Wochen nach Ende der Ruhephase im Dezember bis Februar. Aus Der Zwiebel erscheint ein hohler, ca. 45 cm langer Bl&#252;tenschaft, der 3-4 gro&#223;e Bl&#252;ten hervorbringt. Bei kr&#228;ftigen, gro&#223;en und gesunden Blumenzwiebeln k&#246;nnen die Einzelbl&#252;ten einen Durchmesser von bis zu 20 cm erreichen und bl&#252;hen f&#252;r ungef&#228;hr zwei Wochen. Nach dem ersten Bl&#252;tenschaft folgt etwas sp&#228;ter meistens noch ein zweiter. Die klassische Farbe der Bl&#252;ten ist kr&#228;ftig rot. Es gibt aber mittlerweile eine riesige Auswahl unterschiedlichster Hybrid-Sorten mit Bl&#252;tenvarianten von strahlend wei&#223; &#252;ber zart rosa bis dunkelrot, gestreift, gepunktet und mehrfarbig. Die Bl&#252;ten gibt es in einfachen und gef&#252;llten Varianten.</li>
</ul>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Standort:</strong></span> Rittersterne brauchen einen sonnigen Standort. Die Zwiebeln brauchen nicht viel Platz. normalerweise reicht es vollkommen aus, wenn um die Zwiebel herum noch ca. 2 cm Platz sind bis zum Topfrand.<br />
Zwiebelpflanzen bevorzugen es trocken und reagieren auf Staun&#228;sse &#228;u&#223;erst empfindlich mit Schimmelbefall und F&#228;ulnis. Der Topf sollte deswegen unbedingt Drainagel&#246;cher haben. Eine ganz normale, lockere Blumenerde ist vollkommen ausreichend.</li>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Pflege:</strong></span> Normalerweise kauft man entweder die reine trockene Zwiebel oder aber die antreibende Zwiebel fertig gepflanzt im Topf. Pflanzt man die Zwiebel selber so darf sie nicht zu tief gepflanzt werden. Nur maximal die H&#228;lfte der Zwiebel verschwindet in der Erde, der Rest muss unbedingt oberhalb der Erdoberfl&#228;che herausragen. Diese Ma&#223;nahme l&#228;sst die Zwiebel schneller abtrocknen und sch&#252;tzt vor zuviel N&#228;sse. Nach dem Pflanzen einmal gut angie&#223;en und dann am besten das Gie&#223;en vergessen bis der erste Bl&#252;tenschaft ca. 20 cm hoch gewachsen ist. Gie&#223;t man in dieser Zeit zu viel, so bildet sich manchmal garnicht oder erst sehr verz&#246;gert der ersehnte Bl&#252;tenschaft. Erst dann wird die Erde st&#228;ndig feucht gehalten und einmal w&#246;chentlich darf mit einem Pflanzend&#252;nger ged&#252;ngt werden.
<p>M&#246;chte man im n&#228;chsten Jahr wieder einen bl&#252;henden Ritterstern haben, so muss dieser nach der Bl&#252;te unbedingt gut weitergepflegt werden. Bis zum August ist er n&#228;mlich in der Wachstumsphase und f&#252;llt seine Reserven wieder auf f&#252;r die n&#228;chste Ruhe- und Bl&#252;tephase. Weiterhin m&#228;&#223;ig, aber regelm&#228;&#223;ig gie&#223;en und einmal w&#246;chentlich d&#252;ngen. Da nur noch Bl&#228;tter wachsen, kann man ihn getrost ab Ende Mai in den Garten pflanzen an einen Platz an dem er nicht st&#246;rt und trotzdem ausreichend Licht bekommt.</p>
<p>In unseren Breiten muss im August die notwendige Ruhephase k&#252;nstlich eingeleitet werden. Stellen Sie hierf&#252;r das Gie&#223;en komplett ein und stellen sie die Zwiebel an einen dunklen und k&#252;hlen Ort. Temperaturen um +10°C w&#228;ren die optimale Umgebung. Die Zwiebel zieht nun ihre Bl&#228;tter ein und h&#228;lt eine dreimonatige Ruhe ein. Rechtzeitig im Dezember kann man den Topf wieder hervorholen, gegebenenfalls die Zwiebel in neue Erde setzen, bei Zimmertemperatur an einen hellen Platz stellen, einmalig angie&#223;en und auf die wundersch&#246;ne Bl&#252;te warten.</li>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Vermehrung:</strong></span> Wenn man einen Ritterstern l&#228;nger wie eine Bl&#252;hphase beh&#228;lt, so kann man irgendwann mit der Bildung von kleinen Brutzwiebeln rechnen. Diese erkennt man daran, dass neben der Zwiebel Bl&#228;tter aus der Erde herauswachsen. Nach der folgenden Ruhephase kann man die Zwiebelchen von der Mutterzwiebel abtrennen und in einen eigenen kleinen Topf pflanzen. Allerdings kann es 3-4 Jahre dauern bis aus den Brutzwiebeln bl&#252;hf&#228;hige Zwiebeln geworden sind. Die heranwachsenden Brutzwiebeln brauchen keine Ruhephase. Sie werden wie die gro&#223;en durchgehend gepflegt bis sich das erste Mal ein Bl&#252;tenschaft bildet.</li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Weihnachtskaktus (Schlumbergera)</h4>
<p><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/schlumbergera_03.preview.jpg" style="float:right;margin-left:25px; margin-right:10px;margin-bottom:10px;width: 200px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" alt="Weihnachtskaktus"/></p>
<ul>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Pflanzensteckbrief</strong></span></li>
<ul>
<li><strong>Herkunft:</strong> Der Weihnachtskaktus stammt urspr&#252;nglich aus der Mata Atlântica, dem atlantischen tropischen Regenwald im Osten Brasiliens. Die urspr&#252;ngliche Form ist als Zimmerpflanze kaum noch zu finden. Im Handel werden durchweg Kreuzungen und Hybriden angeboten mit besobderen Bl&#252;tenfarben und -formen.</li>
<li><strong>Wuchs:</strong> Der Weihnachtskaktus geh&#246;rt zur Familie der Kakteengew&#228;chse (Cactaceae). Er w&#228;chst strauchartig &#252;berh&#228;ngend, bildet viele charakteristische Triebe aus den flachen Blattsegmenten und ist sehr anspruchslos.</li>
<li><strong>Bl&#228;tter:</strong> Dunkelgr&#252;ne Triebsegmente, die scheinbar eines aus dem anderen wachsen und wie eine Gliederkette wirken. </li>
<li><strong>Bl&#252;te:</strong> In der Zeit von November bis Februar kann der Weihnachtskaktus eine F&#252;lle beeindruckender Bl&#252;ten hervorbringen. Die h&#228;ufigste Bl&#252;tenfarbe ist knallig pink bis zart blassrosa. Es gibt jedoch auch Varianten mit roten, orangen, gelben und wei&#223;en Bl&#252;ten. Diese sind r&#246;hrenartig geformt. Die Bl&#252;tenbl&#228;tter liegen schuppenartig um diese Bl&#252;tenr&#246;hre herum. Sehr charakteristisch sind die langen Staubbl&#228;tter, die weit aus der Bl&#252;te herausragen und sie zu einem sehr zarten und filigranen Gebilde machen. </li>
</ul>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Standort:</strong></span>Pflanzen dieser Art m&#246;gen sonnige bis halbschattige Standorte bei Temperaturen &#252;ber +10°C. Direkte Sonne ist ihnen jedoch meistens zu viel. Die Bl&#228;tter verf&#228;rben sich dann r&#246;tlich. Im Sommer k&#246;nnen die Pflanzen gerne an einen geeigneten Platz auf Balkon oder Terrasse umziehen. Als Kaktusgew&#228;chs bevorzugt der Weihnachtskaktus mageren und durchl&#228;ssigen Boden. Sehr empfehlenswert ist die Verwendung von guter Kakteenerde aus dem Fachhandel.</li>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Pflege:</strong></span>Schlumbergera sind sehr pflegeleicht und damit auch durchaus geeignet f&#252;r Menschen ohne gr&#252;nen Daumen. Das wichtigste ist der zuvor beschriebene richtige Standort und sparsames Gie&#223;en. Der Weihnachtskaktus vertr&#228;gt keine Staun&#228;sse. Gie&#223;en Sie ihn deswegen immer dann durchdringend, wenn die Erde abgetrocknet ist und er wird wunderbar wachsen und gedeihen. Nach der Bl&#252;tephase, wenn sich die neuen Bl&#228;tter bilden, darf einmal monatlich mit einem Kakteend&#252;nger ged&#252;ngt werden.<br/> Bevor der Kaktus wieder bl&#252;ht, ben&#246;tigt er eine Ruhephase von ca. sechs Wochen. Stellen Sie Ihn also ab Mitte September an einen k&#252;hleren und ruhig schattigen Ort und reduzieren sie das Gie&#223;en auf ein absolutes Minimum (schl&#252;ckchenweise). Erst wenn sich die Bl&#252;tenknospen zeigen, darf langsam wieder mehr gegossen werden und die Pflanze zieht wieder an einen helleren und sonnigeren Ort um. </li>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Vermehrung:</strong></span> Am leichtesten ist die Vermehrung des Weihnachtskaktus mit Blattstecklingen. Schneiden Sie daf&#252;r kleine Triebst&#252;cke mit 2-3 Blattsegmenten ab und stecken Sie diese 1-3 cm tief in Kakteenerde. Angie&#223;en und eventuell die ersten Tage mit einem Gefrierbeutel abdecken, um die Luftfeuchtigkeit f&#252;r die Pflanze zu erh&#246;hen. Nur gie&#223;en, wenn die Erde abgetrocknet ist. Schon bald bilden sich neue Bl&#228;tter, wenn die Wurzelbildung gut funktioniert hat. </li>
<p><br/>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima)</h4>
<p><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/weihnachtsstern_03.preview.jpg" style="float:right;margin-left:25px; margin-right:10px;margin-bottom:10px;width: 200px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" alt=""/></p>
<ul>
<li><strong><span style="text-decoration: underline;">Pflanzensteckbrief</span></strong></li>
<ul>
<li><strong>Herkunft:</strong> Der Weihnachtsstern ist eine Pflanze der tropischen Laubw&#228;lder Mittel- und S&#252;damerikas und geh&#246;rt zur Familie der Wolfsmilchgew&#228;chse (Euphorbiaceae). Mittlerweile ist seine Verbreitung jedoch weltweit fortgeschritten. Gro&#223;e Populationen finden sich zus&#228;tzlich in Afrika, Asien, und Australien.<br/>Alexander von Humboldt brachte den Weihnachtsstern 1804 mit nach Europa. Die Vermarktung zur heute an Weihnachten in Massen verkauften Pflanze fand jedoch erst Anfang des 20. Jahrhunderts statt durch deutsche Auswanderer in Kalifornien. Seit dem ist der Weihnachtsstern zu einem festen Bestandteil der weihnachtlichen Dekoration geworden. Ihn zu Ehren gibt es in den USA sogar den „Poinsettia Day“ am 12. 12. jeden Jahres, an dem man sich gegenseitig mit dieser Pflanze begl&#252;ckt. </li>
<li><strong>Wuchs:</strong> Weihnachtssterne wachsen inihrer Heimat als immergr&#252;ner Strauch, der tats&#228;chlich H&#246;hen von bis zu 4 m erreichen kann. Wir hier kenen die Pflanzen eher als kleine bis mittelgro&#223;e Topfpflanze, die auch als kleiner Hochstamm gezogen werden kann.</li>
<li><strong>Bl&#228;tter:</strong> Die Bl&#228;tter sind lang gestielt (ca. 8 cm<), l&#228;nglich oval, je nach Sorte leicht gezahnt mit einer dunkelgr&#252;nen Ober- und einer helleren Unterseite. Was viele f&#228;lschlicherweise f&#252;r die Bl&#252;te halten, sind in Wahrheit farbigen Hochbl&#228;tter (Brakteen), die sich sternenf&#246;rmig um die eigentlichen Bl&#252;ten anordnen. Diese Hochbl&#228;tter k&#246;nnen leuchtend rot &#252;ber rosa nach wei&#223; s&#228;mtliche Schattierungen aufweisen und auch <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/blattpanaschierung" target="new">panachiert</a> sein./li>
<li><strong>Bl&#252;te:</strong> In der Bl&#252;tezeit von November bis Februar bildet die Pflanze sogenannte Cyathien aus. Darunter versteht man einfachste eingeschlechtliche Bl&#252;ten, die in diesem Fall ganz unscheinbar gr&#252;n gelb gef&#228;rbt sind und sich in der Mitte des Sterns aus H&#252;llbl&#228;ttern befinden. Ein Tip: Das Vorhandensein der Bl&#252;ten weist auf eine junge, frische Bl&#252;te hin. Mit fortgeschrittener Alterung wirft die Pflanze diese Bl&#252;ten ab. Achten Sie darauf beim Kauf einer Pflanze. </li>
</ul>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Standort:</strong></span> Je w&#228;rmer der Standort desto heller sollte er sein. Andernfalls reagiert der Weihnachtsstern mit dem Abwerfen der Bl&#228;tter. Der Standort sollte also gleichm&#228;&#223;ig warm bei ca.+20°C, hell und ohne Zugluft sein. Auf K&#228;ltereize reagiert die Pflanze ebenfalls sehr empfindlich mit dem gleichen Symptom und kann innerhalb weniger Tage v&#246;llig kahl dastehen. Achten Sie deshalb auch unbedingt auf einen guten K&#228;lteschutz beim Transport und meiden sie beim Kauf Pflanzen, die im zugigen Eingangsbereich eines Ladens stehen. </li>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Pflege:</strong></span>Auf Grund der gro&#223;en Bl&#228;tter, verdunstet die Pflanze sehr viel Wasser und ben&#246;tigt auch sehr viel Nachschub. Dennoch vertr&#228;gt sie &#252;berhaupt keine Staun&#228;sse. Gie&#223;en Sie Ihren Weihnachtsstern daher lieber &#246;fters, aber immer erst dann, wenn die Erde oberfl&#228;chlich getrocknet ist. Entfernen Sie nach ein paar Minuten dann unbedingt das &#252;bersch&#252;ssige Gie&#223;wasser aus &#220;bertopf oder Pflanzenuntersetzer.<br/> Nicht w&#228;hrend der Bl&#252;hphase d&#252;ngen. Erst nach Bendung der Bl&#252;te mit einem handels&#252;blichen Zimmerpflanzend&#252;nger einmal monatlich d&#252;ngen.<br/>Weihnachtssterne geh&#246;ren zu den Kuztagespflanzen. M&#246;chte man sie im n&#228;chsten Jahr wieder zum Bl&#252;hen bringen, so gelingt dies nur, wenn die Pflanze ab Oktober t&#228;glich f&#252;r 12 Stunden absoluter Dunkelheit ohne St&#246;rlicht ausgesetzt werden. Die einfachste M&#246;glichkeit w&#228;re das Abdecken der Pflanzen mit einem Karton oder das Einstellen in einen geschlossenen Schrank von beispielsweise 18 bis 8 Uhr. Diese Prozedur muss f&#252;r 6-8 Wochen durchgehalten werden, dann beginnt der Weihnachtsstern wieder mit der Bl&#252;tebildung rechtzeitig zu Weihnachten.<br/>Im Fr&#252;hjahr regt ein kr&#228;ftiger R&#252;ckschnitt einen buschigen Neuaustrieb an. </li>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Vermehrung:</strong></span>Auch bei dieser Pflanze bietet sich die Stecklingsvermehrung an. Nutzen Sie doch die geschnittenen Triebspitzen vom R&#252;ckschnitt und pflanzen Sie diese in gut durchl&#228;ssige Erde (Blumenerde und Sand im Verh&#228;ltnis 2:1 mischen).  Entfernen Sie zuvor alle Bl&#228;tter bis auf drei, um die Verdunstung zu minimieren. Empfehlenswert ist f&#252;r die ersten Wochen die Abdeckung der Stecklinge mit einem Gefrierbeutel aus dem gleichen Grund. Stecken Sie ruhig mehrere Stecklinge in einen Topf, denn so entsteht relativ schnell eine sch&#246;ne buschige neu Pflanze.</li>
<p><br/>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Beeren-Rausch f&#252;r alle Naschkatzen im Sommer-Garten</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 14:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
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		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Um gleich falschen Vorstellungen vorzubeugen, eine kurze Erkl&#228;rung zum Begriff &#8220;Beerenrausch&#8221;. Gemeint ist hier nicht der B&#228;renrausch, den man unweigerlich zu sp&#252;ren bekommt, wenn man zu viel vom vergorenen Beerensaft genascht hat, sondern das rauschartige Gef&#252;hl der Freude, das einem beim morgendlichen Rundgang durch den sommerlichen Garten &#252;berf&#228;llt, weil an jeder Ecke und in jeder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um gleich falschen Vorstellungen vorzubeugen, eine kurze Erkl&#228;rung zum Begriff &#8220;Beerenrausch&#8221;.<br />
 Gemeint ist hier nicht der B&#228;renrausch, den man unweigerlich zu sp&#252;ren bekommt, wenn man zu viel vom vergorenen Beerensaft genascht hat, sondern das rauschartige Gef&#252;hl der Freude, das einem beim morgendlichen Rundgang durch den sommerlichen Garten &#252;berf&#228;llt, weil an jeder Ecke und in jeder Niesche kleine reife Beeren darauf warten, den Gaumen zu kitzeln.<br/></p>
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3210.JPG" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Brombeere" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/bild%20027.jpg" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Erdbeeren" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_5050.JPG" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Johannisbeeren" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4828.JPG" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Himbeeren" /></td>
</tr>
</table>
<p>In meinem Fall wandert ein Gro&#223;teil dieser K&#246;stlichkeiten sofort an Ort und Stelle von der Hand in den Mund. Ein bessereres Fr&#252;hst&#252;ck kann ich mir im Sommer garnicht vorstellen.<br/><br />
 Das Gro&#223;artige an diesen kleinen Fr&#252;chten mit dem riesigen Geschmackspotential ist ihre Vielseitigkeit. Es gibt Pflanzenarten in den verschiedensten Gr&#246;&#223;en mit den unterschiedlichsten Boden- und Lichtanspr&#252;chen, so dass f&#252;r jede Art von Garten etwas dabei sein sollte.<br />
&#8230;und sogar auf dem Balkon ist das Anlegen eines kleinen Naschgartens m&#246;glich.<br/><br />
Das Wort Beere ist allerdings ein Begriff, der hier zun&#228;chst gekl&#228;rt werden sollte, denn unter Beeren versteht man umgangssprachlich h&#228;ufig andere Fr&#252;chte, die per Definition eigentlich nicht zu den Beeren geh&#246;ren.<br />
<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Was versteht man unter einer Beere?</span></h2>
<p>Eine Beere ist eine Frucht die man an folgenden Merkmalen erkennt:</p>
<ol>
<li>Eine Beere enth&#228;lt in ihrem Inneren mehrere Samen</li>
<li>Diese Samen sind von einer fleischigen Fruchtwand mit saftiger Innenschicht umschlossen und gesch&#252;tzt.</li>
<li>Eine Beere entsteht aus einem Fruchtknoten und ist h&#228;ufig von runder Form und kr&#228;ftiger Farbe.</li>
<li>Beeren geh&#246;ren zu den <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/schlie%C3%9Ffrucht">Schlie&#223;fr&#252;chten</a>.</li>
<li>Ist die Au&#223;enschicht der Fruchtwand hart, wie etwa beim K&#252;rbis oder bei Gurken, so spricht man auch von einer Panzerbeere.</li>
<li>Sehr selten gibt es sogenannte Sammelbeeren, die dann entstehen, wenn eine Bl&#252;te mehrere Fruchtknoten hat, aus denen jeweils eine Beere entsteht.</li>
</ol>
<p>Beachtet man diese Merkmale, dann geh&#246;ren folgende Fr&#252;chte zu den Beeren:</p>
<table>
<tr>
<td>
<ul>
<li>Johannisbeeren</li>
<li>Stachelbeeren</li>
<li>Weintrauben</li>
<li>Kiwis</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Zitronen</li>
<li>Orangen</li>
<li>Melonen</li>
<li>Datteln</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Papayas</li>
<li>Tomaten</li>
<li>Gurken</li>
<li>K&#252;rbisse</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Paprikas</li>
<li>Auberginen</li>
<li>Bananen</li>
</ul>
</td>
</tr>
</table>
<p>Erstaunlicherweise ist die Auswahl an tats&#228;chlichen Beeren f&#252;r den Naschgarten garnicht so gro&#223;.<br/> In Wahrheit sind es nur die schwarzen, roten und wei&#223;en Johannisbeeren, die Stachelbeeren, Weintrauben und nat&#252;rlich auch die Tomaten, denn die meisten zuckers&#252;&#223;en, kleinen Cocktailtomaten schaffen bei mir ebenfalls den Weg in die K&#252;che nur selten.<br/><br />
In meinem Garten w&#228;chst nat&#252;rlich noch so manch eine andere Frucht, die ich zum Beeren-Rausch dazu z&#228;hlen w&#252;rde.</p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Welche Pflanzenarten eignen sich f&#252;r einen Nasch-Garten?</span></h2>
<p>Klassischerweise denkt man zu allererst an Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren. Diese Fr&#252;chte wachsen &#252;ber eine relativ lange Periode und sind vor allem besonders s&#252;ss und aromatisch, so dass sie ohne weitere Verarbeitung und Behandlung schmecken. Auch Stachelbeeren und Johannisbeeren passen noch in diese Gruppe, obwohl sie oftmals etwas saurer ausfallen und deswegen oft nicht so bevorzugt werden, wenn es gen&#252;gend Fr&#252;chte aus der ersten Gruppe im Angebot gibt.<br/><br />
In den letzten Jahre sind jede Menge neue Beeren auf dem Markt erschienen. Es handelt sich dabei h&#228;ufig um neue Kreuzungen, wiederentdeckte alte Sorten beziehungsweise neu importierte Pflanzen, die in den meisten F&#228;llen im asiatischen Raum beheimatet sind und auch in unserem Klima leben k&#246;nnen.<br/><br />
Im Folgende finden Sie eine genauere Kurzbeschreibung s&#228;mtlicher &#8220;Beeren&#8221;, die f&#252;r einen Naschgarten interessant sein k&#246;nnten:</p>
<h4>Aronia / Apfelbeere (Aronia melanocarpa)</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Brombeere (Rubus fruticosus)</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> Die blauschwarzen Fr&#252;chte sind botanisch gesehen keine Beeren, sondern <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/sammelsteinfrucht">Sammelsteinfr&#252;chte</a>.</li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong> M&#228;rz-April</li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> fr&#252;hestens ab Juli bis zum Frost</li>
<li><strong>Standort:</strong> Brombeeren lieben windgesch&#252;tzte, warme und sonnige Standorte. Sie geh&#246;ren zu den Kletterpflanzen und ben&#246;tigen als <a href="http://www.kletter-pflanzen.de/kletterpflanzen-die-gruppe-der-spreizklimmer">Spreizklimmer</a> eine einfache Kletterhilfe. Gut geeignet sind Mauern, Z&#228;une oder auch einfache Spaliere an der Hauswand.<br/>Brombeeren bevorzugen lockere, humose und feuchte B&#246;den. Lieber zu sandig wie zu schwer und nass.</li>
<li><strong>Pflege:</strong> Bl&#252;ten und Fr&#252;chte bilden sich an den Seitentrieben im 2.Jahr. Nach der Fruchtbildung sterben diese Ruten ab und k&#246;nnen im Fr&#252;hjahr bodennah abgeschnitten werden. Da die Pflanze sehr w&#252;chsig ist und zur Gestr&#252;ppbildung neigt, sollte man im Fr&#252;hjahr einen R&#252;ckschnitt vornehmen und die neuen Ruten gleich durch Anbinden leiten.<br/>Im Fr&#252;hjahr d&#252;ngen mit chloridfreien Volld&#252;nger sowie gut verrottetem Stallmist. Gerne auch regelm&#228;&#223;ig mit Brennessel- oder Beinwelljauche gie&#223;en. </li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Cranberry / Gro&#223;fruchtige Moosbeere (Vaccinium macrocarpon)</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> 2 cm kleine, hellrote bis tiefdunkelrote, runde Beeren mit rotem bis schwarzem Fruchtfleisch und essbaren Kernen. Cranberries k&#246;nnen roh gegessen werden. Sie werden allerdings meistens weiterverarbeitet, da sie ein herb-sauren Geschmack haben, dem ein bi&#223;chen zus&#228;tzliche S&#252;&#223;e nicht schadet.</li>
<li><strong>Pflanzzeit: </strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> September-Oktober</li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Erdbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> 2-5 cm gro&#223;e, leuchtend rote bis dunkelrote <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/sammelnussfrucht">Sammelnussfr&#252;chte</a> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong> Neupflanzungen von Gartenerdbeeren sind am besten Ende Juli bis Ende August. Die Pflanzen haben dann noch gen&#252;gend Zeit zum Anwachsen und zur Bl&#252;tenbildung, so dass sie im n&#228;chsten Jahr schon Fr&#252;chte tragen. Monats- und Walderdbeeren wollen lieber im Fr&#252;hjahr gepflanzt werden.</li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> Die Haupternte ist im Juni/Juli. Bis zum Oktober gibt es dann noch weitere Fr&#252;chte von den Monatserdbeeren, die dauerhaft tragen.</li>
<li><strong>Standort:</strong> Da Erdbeeren urspr&#252;nglich im Wald vorkamen, bevorzugen auch unsere Gartenerdbeeren  durchl&#228;ssige, tiefgr&#252;ndige, humus- und n&#228;hrstoffreiche, schach saure B&#246;den. Die Beete sollten schon ca. zwei Monate vor der Pflanzung gut gelockert und mit reifem Kompost versetzt werden.</li>
<li><strong>Pflege:</strong> Die Pflanzen bringen f&#252;r ca. 4 Jahre reiche ernten am gleichen Standort. Danach sollten neue Pflanzen an neuem Standort gestzt werden. Erdbeeren sind sp&#228;tfrostgef&#228;hrdet. Decken sie die Pflanzen bei drohender Gefahr mit einem Fr&#252;hbeetvlies ab.<br/>W&#228;hrend der Bl&#252;tenneuanlage und der Fruchtbildung m&#246;gen die Pflanzen es gerne feucht. Zur Fruchtreife sollte weniger gew&#228;ssert werden, um das Aroma zu verbessern und die Beeren vor F&#228;ulnis zu sch&#252;tzen. Aus gleichem Grunde sollten die Pflanzen ab beginn der Fruchtbildung eine Mulchdecke erhalten aus Stroh, Holzwolle oder fester Pappe. Diese  bewahrt die Fr&#252;chte ebenfalls vor F&#228;ulnis und vor Verschmutzung. Ged&#252;ngt wird nach der Ernte mit speziellem D&#252;nger, Kompost oder Gesteinsmehl.</li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Goji-Beere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Heidelbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> Abgeplattet runde Beeren, ca. 1 cm gro&#223;,  von blauschwarzer Farbe. Im reifen Zustand sind die Beeren blaugrau bereift.  </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong> Im Herbst</li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> Juli-September </li>
<li><strong>Standort:</strong> Heidelbeeren lieben einen warmen, vollsonnigen und windgesch&#252;tzten Standort. Stehende Hitze vertragen sie jedoch nicht. Da es sich um Heidekrautgew&#228;chse handelt, ben&#246;tigen sie einen sauren, humosen, gut durchl&#228;ssigen und bel&#252;fteten Boden. Der pH-Wert sollte m&#246;glichst zwischen 4,0 und 5,0 liegen. Gegebenenfalls sollte die Erde im Heidelbeerbeet entsprechend pr&#228;pariert werden durch Anreicherungen mit gewaschenem Sand, Torf, Rindenmulch, S&#228;gesp&#228;nen oder Holzh&#228;cksel von Nadelb&#228;umen. Nat&#252;rlich geht auch eine fertige Rhododendronerde.</li>
<li><strong>Pflege:</strong> Gie&#223;en Sie die Pflanzen regelm&#228;&#223;ig mit Regenwasser., denn das kalkhaltige Leitungswasser wird nicht gut vertragen. Heidelbeeren ben&#246;tigen eine regelm&#228;&#223;ige gute Wasserversorgung ohne Staun&#228;sse. Um dieses zu erreichen und um den Boden sauer zu halten, empfiehlt sich das Mulchen mit S&#228;gesp&#228;nen oder S&#228;gemehl sowie mit Rindenmulch aus Nadelb&#228;umen.<br/> Ged&#252;ngt werden kann im Fr&#252;hjahr mit kalkfreiem speziellen Heidelbeer- und Rhododendrond&#252;nger aus dem Fachhandel. Auf gar keinen Fall mit Mist oder Kompost d&#252;ngen. Bei einem &#220;berma&#223; an Kalk stellen die Pflanzen das Wachstum ein und die Bl&#228;tter verf&#228;rben sich gelb.<br/> Im Sp&#228;twinter ist ein Auslichtungsschnitt sinnvoll. Entfernen Sie alte 4-5j&#228;hrige Triebe und zu schwache nach innen wachsende, so dass ca. 6-8 kr&#228;ftige triebe &#252;brig bleiben.</li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Himbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> Rundliche bis kegelf&#246;rmige, l&#228;nglich walzenf&#246;rmige Sammelsteinfr&#252;chte in rot, rosa und gelb </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong> Im Fr&#252;hjahr oder Herbst. Da Himbeeren Flachwurzler sind, sollen sie nicht tiefer gepflanzt werden wie sie im Topf waren. Die grundst&#228;ndigen Triebknospen sollen also auf keinen Fall tiefer wie 5 cm in der Erde sein. K&#252;rzen Sie die Haupttriebe auf ca. 20-30 cm ein und entfernen sie alle Seitentriebe, damit die Pflanze ihre Kraft erstmal in die Wurzeln steckt.</li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> Je nach Sorte ab Juni bis zum Frost. </li>
<li><strong>Standort: </strong> Tiefgr&#252;ndiger, humoser, lockerer und feuchter Boden (pH 5,5-6,0). Keine Staun&#228;sse. Himbeeren bevorzugen sonnige und windgesch&#252;tzte Standorte, kommen aber auch mit Halbschatten zurecht.</li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Honigbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Japanische Weinbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Jochelbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Johannisbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Jujube / Chinesische Dattel</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Lenzbeere / Maibeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Preiselbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Stachelbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Tayberry</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Wu-wei-zi / Chinesische Fitnessbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vertikale Erdbeeren- S&#252;&#223;e Versuchung auf Balkon, Terrasse &amp; beim Verlassen des Hauses</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 11:53:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stichworte wie vertikale G&#228;rten, vertikales Gem&#252;se oder in dem Zusammenhang Gem&#252;seanbau und Selbstversorgung in der Gro&#223;stadt geistern immer mehr durch Presse und Medien. Dahinter verbergen sich unglaublich tolle Ideen zum Thema Gem&#252;se- und Gartenbau aber auch zur Verbesserung der Lebensqualit&#228;t in der Stadt. Die Kultivierung von Pflanzen in der Vertikalen, er&#246;ffnet dem Hobbyg&#228;rtner eine komplett [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stichworte wie vertikale G&#228;rten, vertikales Gem&#252;se oder in dem Zusammenhang Gem&#252;seanbau und Selbstversorgung in der Gro&#223;stadt geistern immer mehr durch Presse und Medien. Dahinter verbergen sich unglaublich tolle Ideen zum Thema Gem&#252;se- und Gartenbau aber auch zur Verbesserung der Lebensqualit&#228;t in der Stadt.<br />
 Die Kultivierung von Pflanzen in der Vertikalen, er&#246;ffnet dem Hobbyg&#228;rtner eine komplett neue Dimension. Der Garten wird auf einmal trotz gleicher Grundfl&#228;che unendlich gr&#246;&#223;er und auch der Gro&#223;stadtbewohner entdeckt pl&#246;tzlich Platz f&#252;r einen eigenen kleinen Garten an der Wand.<br/><br />
<img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/bild%20008.jpg" style="float:right;margin-right:15px;margin-left:25px;margin-bottom:10px;width:300px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="h&#228;ngende Erdbeeren" />Viele Pflanzen vertragen ein Wachstum an der Wand. Der franz&#246;sische Botaniker Patrick Blanc setzt sich seit Jahrzehnten mit diesem Thema auseinander und ist der Urvater der sogenannten &#8220;Vertikalen G&#228;rten&#8221;. Dieses sind begr&#252;nte Fassaden sowohl im Innen- wie auch im Aussenbereich von Geb&#228;uden aller Art. Blanc entwickelte eine Art Fassadenverkleidung bestehend aus einem Bew&#228;sserungssystem und vorgespannten Filzmatten, die als Pflanzenmedium funktionieren und verwandelte mit deren Hilfe schon viele Fassaden weltweit in faszinierende lebendige gr&#252;ne Kunstwerke, die nicht nur die Fassaden versch&#246;nern, sondern auch das oftmals schwierige Stadtklima nachhaltig verbessern. Bilder und viele, viele Inspirationen finden Sie dazu auf seiner <a href="http://www.verticalgardenpatrickblanc.com/#/en/home" target="new">pers&#246;nlichen Webseite</a>.<br/><br />
Die Vertikalen G&#228;rten von Patrick Blanc haben mit Sicherheit den Trend ins Rollen gebracht nun auch im privaten Hobbybereich Pflanzen in die Vertikale zu bringen. Hierf&#252;r kann man sich Althergebrachtes zu nutze machen oder auch neue Ideen entwickeln.<br/><br />
<strong> Zwei Grundprinzipien sind dabei verwendbar:</strong></p>
<ol>
<li>Die Pflanze w&#228;chst in einem Pflanzgef&#228;&#223; an einer Wand</li>
<li>Die Pflanze w&#228;chst in einem Pflanzgef&#228;&#223;, das h&#228;ngt</li>
</ol>
<p>Als h&#228;ngendes Pflanzgef&#228;&#223; eignet sich die klassische Blumenampel genauso wie der englische Hanging Basket. Beide Varianten sind nebenbei auch noch dekorativ. Neu auf dem Markt sind h&#228;ngende Pflanzbeutel oder Plant- bzw. Grow-Bags. Man versteht darunter eine Art Beutel aus stabilem und UV-best&#228;ndigen Kunststoffgewebe mit einem Henkel zum Aufh&#228;ngen. Dieser Beutel hat nat&#252;rlich kleine Drainagel&#246;cher im Bodenbereich, damit &#252;bersch&#252;ssiges Gie&#223;wasser ablaufen kann und keine gef&#252;rchtete Staun&#228;sse verursacht. Desweiteren sind noch kreuzschlitzige &#214;ffnungen in den Seitenw&#228;nden zu finden, durch die die gew&#252;nschten Pflanzen herauswachsen k&#246;nnen. Der Clou solcher Pflanzbeutel ist also, dass man sie nicht nur von oben bepflanzt, sondern auch durch die &#214;ffnungen in den Seitenw&#228;nden. Man kann daher mehrere Pflanzen auf ganz kleinen Raum bringen und erh&#228;lt als Ergebnis eine wundersch&#246;ne Pflanzenkugel.<br/><br />
 <img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/bild%20001.jpg" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:300px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="H&#228;ngende Erdbeeren" />H&#228;ngende Bl&#252;hpflanzen sind nat&#252;rlich f&#252;r diese Pflanzbeutel geeignet, aber tats&#228;chlich f&#252;hlen sich auch Nutzpflanzen darin wohl. Erprobt und bew&#228;hrt haben sich vor allem Tomaten und Erdbeeren. Letztere sehen dazu noch sehr sch&#246;n aus und k&#246;nnen gut mit Bl&#252;hpflanzen kombiniert werden.<br/> Sie werden garantiert nie an diesen h&#228;ngenden Naschg&#228;rten vorbeigehen k&#246;nnen ohne dass eine der k&#246;stlichen Fr&#252;chte ihren Weg in Ihren Mund finden wird und das erstaunliche ist, dass trotzdem gen&#252;gend Erdbeeren f&#252;r die Verwendung in der K&#252;che &#252;brig bleiben werden.<br/><br />
 Im Grunde genommen eignen sich alle Erdbeersorten f&#252;r die Bepflanzung von h&#228;ngenden Pflanzgef&#228;&#223;en. Besonders zu empfehlen sind jedoch spezielle H&#228;nge- oder Monatserdbeeren sowie immertragende Erdbeersorten (Fragaria x ananassa).<br/><br />
 H&#228;ngeerdbeeren sind  eine spezielle Kreuzung der Monatserdbeere, die sich besonders gut f&#252;r die Bepflanzung h&#228;ngender Gef&#228;&#223;e bew&#228;hrt hat. Unter Monatserdbeeren versteht man Kulturformen der Walderdbeere (Fragaria vesca).  Der Vorteil von Monatserdbeeren ist insgesamt, dass sie w&#228;hrend der gesamten Gartensaison Bl&#252;ten und Fr&#252;chte bilden, weswegen man st&#228;ndig ernten kann. Entfernt man bis Mitte Mai flei&#223;ig die Bl&#252;ten an den Pflanzen, so bildet die Pflanze viele Ausl&#228;ufer, die herabh&#228;ngen und wiederum Fr&#252;chte tragen k&#246;nnen. Einer Ernte von Mitte Juni bis in den Oktober steht nichts im Wege vorausgesetzt, dass die Bed&#252;rfnisse der Erdbeere beachtet werden.<br/><br />
 Sie mag einen warmen, sonnigen Platz und ben&#246;tigt einen n&#228;hrstoffreichen Boden. Im Sommer kommt man oftmals leider mit dem Gie&#223;en nicht hinterher. Stellen Sie sich an hei&#223;en Tagen darauf ein, dass mehrmals t&#228;glich gegossen werden muss. Ein herk&#246;mmlicher Fl&#252;ssigd&#252;nger reicht auf jeden Fall aus f&#252;r die N&#228;hrstoffversorgung. Lieber nicht zu viel d&#252;ngen da sonst viel zu viele kraftraubende Bl&#252;ten und Fr&#252;chte gebildet werden, die dann letzendlich klein bleiben, an Aroma verlieren oder garnicht erst ausreifen. Einige Sorten ben&#246;tigen eine Befruchtersorte in ihrer N&#228;he, damit sie &#252;berhaupt Fr&#252;chte bilden k&#246;nnen. Informieren Sie sich diesbez&#252;glich auf jeden Fall vor dem Kauf, sonst wird es nichts mit der s&#252;&#223;en h&#228;ngenden Verf&#252;hrung.<br/><br />
Pflanzgef&#228;&#223;e, die an der Wand befestigt werden wie K&#228;sten, spezielle Pflanzbeutel, Schalen oder K&#246;rbe, k&#246;nnen nat&#252;rlich auch mit Erdbeeren bepflanzt werden und vielen anderen Gem&#252;sepflanzen und Kr&#228;utern. Gute Informationen zu diesem Thema bietet die Webseite Stadt-Gem&#252;se.de, auf der Sie auch eine ausf&#252;hrliche <a href="http://www.stadt-gemuese.de/bepflanzungsanleitung-f%C3%BCr-h%C3%A4ngende-pflanzbeutel-mit-kr%C3%A4uter-obst-gem%C3%BCse" target="new">Anleitung zum Bepflanzen von h&#228;ngenden Pflanzgef&#228;&#223;en mit Erdbeeren</a> finden. Ebenfalls zu empfehlen ist der dazugeh&#246;rige Onlineshop <a href="http://www.mein-gemuese.de/tree/18096/Vertikales-Gemuese/" target="new">Mein-Gem&#252;se.de</a>, der eine kleine, aber feine Auswahl anbietet zum Thema: &#8220;Gem&#252;seanbau auf kleinstem Raum&#8221;.<br />
<br/> </p>
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		<title>Die Uhr des G&#228;rtners hat eine andere Zeit &#8211; der ph&#228;nologische Kalender</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 14:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
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		<category><![CDATA[phänologischer Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier in der Oberpfalz wird es dieses Jahr wiedermal besonders sichtbar, dass man sich als G&#228;rtner nicht auf den &#252;blichen Datumskalender verlassen kann, wenn es um den Beginn der Jahreszeiten geht.Bekannterma&#223;en beginnt der Fr&#252;hling ja offiziell am 21. M&#228;rz. Die N&#228;chte sind jetzt Anfang M&#228;rz zwar noch frostig, aber die Tage werden l&#228;nger und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Fr%C3%BChling-Proklamation.jpg" style="width:500px;" alt="Fr&#252;hlings-Proklamation" /><br />
Hier in der Oberpfalz wird es dieses Jahr wiedermal besonders sichtbar, dass man sich als G&#228;rtner nicht auf den &#252;blichen Datumskalender verlassen kann, wenn es um den Beginn der Jahreszeiten geht.<br/>Bekannterma&#223;en beginnt der Fr&#252;hling ja offiziell am 21. M&#228;rz. Die N&#228;chte sind jetzt Anfang M&#228;rz zwar noch frostig, aber die Tage werden l&#228;nger und die Sonne gewinnt t&#228;glich an Kraft. Bei diesem Wetter kann mich auf jeden Fall nichts mehr drinnen halten und sowohl gef&#252;hlsm&#228;&#223;ig als auch best&#228;tigt durch einen Blick nach drau&#223;en in meinen Garten, muss ich verk&#252;nden:&#8221;Der Fr&#252;hling ist da!&#8221;<br/><br />
Zuf&#228;llig wei&#223; ich vom letzten Jahr, dass genau um diese Zeit gut 50 cm Schneedecke den Garten bedeckte und von bl&#252;henden Pflanzen weit und breit noch nichts zu sehen war. Der kalendarische Fr&#252;hlingsbeginn, der sich nach astronomischen und meteorologischen Begebenheiten richtet, ist also keine sinnvolle Zeitangabe, wenn es darum geht, wann man mit welchen Arbeiten im Garten beginnen sollte.<br/>F&#252;r die Bauern gilt nat&#252;rlich genau das gleiche Problem. Deswegen haben diese schon vor Jahrhunderten begonnen, die Natur zu beobachten, um festzustellen, welche Pflanzen einen sicheren Hinweis darauf geben, dass sich eine Jahreszeit &#228;ndert. Dies kann der Bl&#252;hbeginn der ersten Fr&#252;hlingsbl&#252;her sein, die Bl&#252;te von Obstb&#228;umen oder der Laubabwurf bestimmter Geh&#246;lze.<br/> Aus solchen<br/> Beobachtungen entstand ein neuer flexibler Kalender, der von Region zu Region sehr unterschiedlich ausfallen kann auf Grund des dort vorherrschenden Klimas. Mit Hilfe von ganz gezielt ausgew&#228;hlten Pflanzen, die einheitlich fast fl&#228;chendeckend in Deutschland vorkommen, lassen sich jeweils f&#252;r den eigenen Wohnort ganz einfach die Jahreszeiten bestimmen nach dem eben beschriebenen &#8220;ph&#228;nologischen Kalender&#8221;.<br/><br />
Die Ph&#228;nologie ist die Lehre von den nat&#252;rlichen Erscheinungen (griech. &#8220;mir erscheint&#8221;) und erfasst j&#228;hrlich periodisch wiederkehrende Entwicklungserscheinungen in der Natur, die vor allem alle Pflanzen betreffen, aber auch bestimmte Ph&#228;nomene der Tierwelt mit einschlie&#223;en wie beispielsweise die erste Biene oder der erste Schmetterling des Jahres.<br/>Die Einteilung der Jahreszeiten erfolgt sehr viel feiner und detaillierter, so dass man nicht nur Fr&#252;hling, Sommer, Herbst und Winter unterscheidet, sondern diese nochmals in einzelne Phasen trennt, so dass letztendlich zehn Jahreszeiten entstehen.</p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Die 10 ph&#228;nologischen Jahreszeiten</span></h2>
<ol>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3918.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Schneegl&#246;ckchen" /><br />
<h4>Vorfr&#252;hling</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Beginnt mit dem Bl&#252;beginn von Hasel, Schneegl&#246;ckchen und Schwarzerle, endet mit dem Bl&#252;hbeginn von der Salweide<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> Winter-Jasmin, Winterling, Huflattich, Lerchensporn und Seidelbast<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> Amseln bauen Nester, Stare kehren zur&#252;ck, Maulw&#252;rfe produzieren erste Maulwurfsh&#252;gel, Grasfr&#246;sche beginnen zu laichen<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Geh&#246;lze pflanzen und schneiden</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4090.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Forsythie" /><br />
<h4>Erstfr&#252;hling</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Bl&#252;hbeginn Forsythie und Blattentfaltung der Stachel- und Johannisbeere<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> Salweide (K&#228;tzchen!), Schlehe, Anemone, Primel, Sumpfdotterblume, Kirsche, Pflaume, Birne und Ahorn<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> Schwalben kehren zur&#252;ck, Rotschwanz br&#252;tet, Kr&#246;ten wandern, Insekten erscheinen<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Aussaat von Wildblumen, Bodenschlamm aus Teich entfernen, Nisthilfen f&#252;r Insekten
</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.371.jpg" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Apfelbl&#252;te" /><br />
<h4>Vollfr&#252;hling</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Bl&#252;hbeginn von Apfel und Flieder und Blattentfaltung bei der Stiel-Eiche<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> Eberesche, Wei&#223;dorn, Rosskastanie, L&#246;wenzahn, Maigl&#246;ckchen<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> Der Kuckuck ruft. Bilche erwachen, Maik&#228;fer fliegen<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Stauden pflanzen, sommerliche Zwiebelblumen setzen, Blumenwiese anlegen, Wildkr&#228;uter ernten</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Holunder-1.jpg" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Holunderbl&#252;te" /><br />
<h4>Fr&#252;hsommer</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Bl&#252;hbegin des Schwarzen Holunders, der Robinie und vieler Gr&#228;ser (Beginn der Heuschnupfen-Zeit!)<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> Wildrosen, Pappel, Wei&#223;dorn, Wald-Gei&#223;bart und T&#252;rkischer Mohn<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> die erste Brut vieler Singv&#246;gel wird fl&#252;gge. Grillen beginnen zu zirpen<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> j&#228;ten, Stauden teilen und vermehren</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_5056.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Schwarze Johannisbeere" /><br />
<h4>Hochsommer</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Bl&#252;hbeginn von Sommer- und Winterlinde, Reife von Johannisbeere und Winterroggen<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> Wegwarte, Kartoffeln und verschiedene Doldenbl&#252;tler<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong>Gl&#252;hw&#252;rmchen flíegen, Fr&#246;sche quaken, Maulw&#252;rfe werden noch aktiver (Jungtiere!)<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Johannisbeeren, Erdbeeren und erste Himbeeren ernten, bei Trockenheit gie&#223;en, Unkraut j&#228;ten </li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/eberesche.jpg" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Vogelbeere" /><br />
<h4>Sp&#228;tsommer</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Fruchtreife von Eberesche und fr&#252;hen Apfelsorten, Bl&#252;tebeginn von Heidekraut und Herbst-Anemone<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong><br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> Es fliegen vermehrt Libellen und Stechm&#252;cken<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Magerwiese ein einziges Mal m&#228;hen, Wildfr&#252;chte und fr&#252;hes Obst ernten</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3054.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Holunderbeeren" /><br />
<h4>Fr&#252;hherbst</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Bl&#252;tebeginn der Herbst-Zeitlose, Fruchtreife von Schwarzem Holunder und Hasel<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> Heidekraut<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> <br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Zwiebeln und Knollen f&#252;rs Fr&#252;hjahr pflanzen, Birnen, Zwetschen und Holunderbeeren ernten</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3078.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Herbstlaub" /><br />
<h4>Vollherbst</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Fruchtreife von Stiel-Eiche und Rosskastanie<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> nur noch wenige Bl&#252;ten, statt dessen beginnt sich das Laub bunt zu verf&#228;rben<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> Altweibersommer; Stare ziehen davon<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Hecken- und Geh&#246;lzschnitt, weitere Blumenzwiebeln pflanzen. Kaltkeimer auss&#228;en, Sp&#228;tkartoffeln, R&#252;ben, Quitten, Walnuss und &#196;pfel ernten</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3251.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Eichenlaub" /><br />
<h4>Sp&#228;therbst</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Blattverf&#228;rbung bei Stieleiche und Rosskastanie und<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> fast alle Pflanzen werfen ihr Laub ab<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> Eichh&#246;rnchen sammeln Vorr&#228;te, Igel suchen einen Platz zum &#220;berwintern<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Geh&#246;lze pflanzen, Laub und Algen aus dem Teich fischen, Nistk&#228;sten s&#228;ubern</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Pflanzen%20080.jpg" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Baum im Winter" /><br />
<h4>Winter</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Auflaufen des Winterweizens<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong>Bl&#252;te von Christrose, Schneeheide. Ansonsten herrscht weitestgehend Vegetationsruhe. Der ph&#228;nologische Winter geht ungef&#228;hr von Ende November/Anfang Dezember bis Mitte/Ende Februar.<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> Man bekommt nur noch heimische Vogelarten und Winterg&#228;ste auf der Durchreise zu Gesicht.<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em>  Geh&#246;lzschnitt (nicht bei Frost!), Teich bei Eisdecke bel&#252;ften, bei starken Schneefall eventuell die Zweige von Geh&#246;lzen entlasten</li>
<p><br clear="all"/>
</ol>
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		<title>Altes G&#228;rtnerwissen wieder entdeckt</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 13:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich schreibe hier nichts Neues, wenn ich auf alte Techniken im Gartenhandwerk verweise. Vor allem f&#252;r die &#228;lteren Generationen d&#252;rfte vieles altbekannt sein und gerade deswegen trifft man oft auf Unverst&#228;ndnis, wenn man sich von chemischen Pflanzenschutzmitteln, Unkrautvernichtern oder auch D&#252;ngern verabschiedet. Schlie&#223;lich wurden all diese Erfindungen einmal get&#228;tigt, um die m&#252;hsame allt&#228;gliche Arbeit zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schreibe hier nichts Neues, wenn ich auf alte Techniken im Gartenhandwerk verweise. Vor allem f&#252;r die &#228;lteren Generationen d&#252;rfte vieles altbekannt sein und gerade deswegen trifft man oft auf Unverst&#228;ndnis, wenn man sich von chemischen Pflanzenschutzmitteln, Unkrautvernichtern oder auch D&#252;ngern verabschiedet.<br />
 Schlie&#223;lich wurden all diese Erfindungen einmal get&#228;tigt, um die m&#252;hsame allt&#228;gliche Arbeit zu erleichtern. &#8230;und nun soll alles wieder zur&#252;ckgedreht werden zu althergebrachten Methoden?<br />
<br/><br />
<img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_5238.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:350px;" alt="Mischkultur" />Nicht alles soll zur&#252;ckgedreht werden. Die neuen technischen Ger&#228;te, verbesserte Rezepturen und Herstellungsverfahren haben durchaus etwas f&#252;r sich und d&#252;rfen nat&#252;rlich genutzt werden, aber gleichzeitig stehen wir heute oftmals vor den Nebenprodukten dieses Fortschritts wie Klimaerw&#228;rmung, Lebensmittelskandale, Naturkatastrophen jeglicher Art und Verseuchungen von B&#246;den und Gew&#228;ssern, die leicht in die Nahrungskette gelangen und f&#252;r den Menschen &#228;u&#223;erst sch&#228;dlich sein k&#246;nnen.</p>
<p>Ein Umdenken ist &#252;berall zu beobachten: Bio-Produkte im Supermarkt sind l&#228;ngst zur Normalit&#228;t geworden. Alte heimische Obst- und Gem&#252;sesorten tauchen pl&#246;tzlich wieder auf und werden zum Trend. Und so manch ein Mensch entdeckt den Wunsch, seine Lebensmittel so gut wie m&#246;glich selber zu produzieren.<br />
 Immer mehr entdeckt man auch wieder Gem&#252;sepflanzen in den G&#228;rten und auf Balkonen. Vielleicht ist es also doch tats&#228;chlich an der Zeit, auf altes Wissen zur&#252;ck zu greifen, um den Kreislauf der Natur zu unterst&#252;tzen und nicht zu sch&#228;digen.</p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Wie gestaltet und pflegt man einen Garten im Einklang mit der Natur</span></h2>
<p>Als Lehrobjekt zu diesem Thema dient die Natur selbst. Beobachtet man ihre Lebenszyklen, so bekommt man so einige Ideen, die man sich abschauen kann. Grunds&#228;tzlich gilt, dass alles, was ben&#246;tigt wird, schon mitgeliefert wird.<br />
Den Garten muss man wohl eher als k&#252;nstliche Natur betrachten, wird er doch von Menschenhand geschaffen und beeinflusst. Dennoch ist auch in diesem kleinen k&#252;nstlichen &#214;kosystem alles da,was es braucht, um ihn zu pflegen und  gesund zu erhalten. Erde, Wasser und Luft sind &#252;berall schon vorhanden.</p>
<h4><span style="color: #ff6600;">Es gibt nur wenig zu beachten und schon kuriert sich die Natur ganz von alleine:</span></h4>
<ol>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Bild%20041.jpg" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:250px;" alt="Boden" /><br />
<h3>Der Boden</h3>
<p><br/>Im urbanen Raum sind die B&#246;den nach dem Eingreifen des Menschen mit Bauma&#223;nahmen jeglicher Art meistens nicht besonders gut geeignet, um darauf Pflanzen gedeihen zu lassen. Baugruben werden mit Bauschutt aufgef&#252;llt und sonstigen Resten, die von den Bauma&#223;nahmen als l&#228;stiges &#220;berbleibsel &#252;briggeblieben sind. Wenn der Boden auch davon nicht unbedingt verseucht sein muss, so handelt es sich doch in der Regel nicht um einen guten Gartenboden. Von welcher Art der Boden ist, den man vor sich hat kann man relativ leicht herausfinden.<br/>Graben Sie einfachmal ein Loch und Sie werden schnell sehen wie der Boden beschaffen ist. Es gibt sehr leichte bis sehr schwere B&#246;den. Dies h&#228;ngt davon ab, aus welchen Bestandteilen sich der Boden zusammensetzt. Man unterscheidet da Sand, Schluff und Ton nach den Gr&#246;&#223;en ihrer kleinsten Bestandteile, den sogenannten Korngr&#246;&#223;en. Ist der Anteil an Sand besonders hoch spricht man von einem sandigen Boden, der leicht ist, weil er sehr duchl&#228;ssig ist f&#252;r Wasser und Luft. Ein schwerer Boden hat einen hohen Tonanteil. So ein Boden kann sehr viel Wasser speichern und ist wenig durchl&#228;ssig.<br/><br />
Auch wenn noch garnichts gepflanzt wurde, w&#228;chst innerhalb von k&#252;rzester Zeit auf dem Boden so manches sobald man ihn sich selbst &#252;berl&#228;sst. Dabei handelt es sich um Samen, die der Wind herangetragen hat und die dort ihre geeigneten Lebensbedingungen vorfinden (sogenannte Ruderalfloren). Deswegen geben auch solche Pflanzen Aufschluss &#252;ber die vorliegende Bodenart. L&#246;wenzahn bildet beispielsweise lange Pfahlwurzeln, die weit in die Tiefe ragen. Deswegen kann er gut in verdichteten und feuchten B&#246;den &#252;berleben. Gleichzeitig bel&#252;ftet er den Boden mit seinen Wurzeln und bereitet ihn auf, so dass der Boden sich mit der Zeit ver&#228;ndern kann und dann auch f&#252;r andere Pflanzen attraktiv wird. Diese Pflanzen, die einen Boden zuerst und von alleine besiedeln, nennt man Zeigerpflanzen ( siehe Artikel : <a href="http://www.gartenrausch.com/2010/das-unkraut-der-freund-des-bodens-und-zeigerpflanze-fuer-den-gaertner/">Das Unkraut &#8211;  der Freund des Bodens und Zeigerpflanze f&#252;r den G&#228;rtner</a> vom Juli 2010)<br/><br />
Eine Bestimmung der Bodenart sollte also unbedingt vorgenommen werden bevor man mit der Arbeit der Bodenbearbeitung beginnt. Diese kann man selber vornehmen durch Beobachtung der angesiedelten Vegetation und mit Hilfe der sogenannten <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/fingerprobe" target="new"/>&#8220;Fingerprobe&#8221;</a> oder man kann Bodenproben an verschiedenen Stellen des Gartens entnehmen und diese von einem Labor untersuchen lassen.<br/> Sobald die Bodenart bekannt ist, kann mit der Bodenbearbeitung begonnen werden.<br/><br />
 Es lohnt sich immer, den Boden zun&#228;chst zu lockern. Dieses kann durch einmaliges Umgraben mit einem Spaten passieren oder der sanfteren Variante des Lockerns mit Hilfe einer Grabegabel. Beim Umgraben werden die Bodenschichtungen zerst&#246;rt, die sich sp&#228;ter erst langsam wieder bilden m&#252;ssen, w&#228;hrend die tiefe Bodenlockerung mit der Grabegabel diese erh&#228;lt. Au&#223;erdem ist es sehr empfehlenswert dabei Steine aus dem Boden zu entfernen. Ein l&#228;sstige und m&#252;hsame Arbeit, die einem aner sp&#228;ter beim Pflanzen und Pflegen der Beete viel &#228;rger erspart. Ist der Boden soweit pr&#228;pariert, kann man ihn je nach Bodenart mit zus&#228;tzlichen Materialien aufbesssern wie Sand, Kompost, Steinmehl, Hornsp&#228;hnen, etc. Welche Bodenart mit welchen Zus&#228;tzen verbessert werden kann, erfahren sie unter folgendem exterenen Link: <a href="http://www.jahreszeiten-garten.de/sommer/wie-verbessert-man-seinen-gartenboden" target="new">Wie verbessert man seinen Gartenboden</a> (www.jahreszeiten-garten.de). Ein wirklich guter Gartenboden wird sich wohl erst mit viel Pflege und Aufmerksamkeit nach ein paar Jahren einstellen.</li>
<p><br/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Pflanzenbilder%20054.jpg" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:250px;" alt="Wasser" /><br />
<h3>Das Wasser</h3>
<p><br/> Vor allem die krautigen Pflanzen bestehen zu 80-90 % aus Wasser. Wasser transportiert N&#228;hrstoffe und Sauerstoff und ist damit eines der wichtigsten Elemente im Garten. Tats&#228;chlich k&#246;nnen Pflanzen ohne Erde wachsen. Sie ben&#246;tigen aber immer Wasser.<br/> Man rechnet in unserem Klima mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 700 mm mit einem j&#228;hrlichen Wasserverbrauch von ungef&#228;hr 6000 Litern pro 100 m² Garten. Diese Zahl kann noch deutlich nach oben schie&#223;en je nach tats&#228;chlichen Wetterbedingungen in einem Jahr und nach Bepflanzung. Es lohnt sich also auf jeden Fall, wenn m&#246;glich Regenwasser zu sammeln. Die Verwendung von Regenwasser ist dabei nicht nur aus Kostenersparnis empfehlenswert, sondern vor allem, weil Pflanzen es besser vertragen wie unser Leitungswasser. Regenwasser ist kalkarmer und nimmt die Lufttemperatur an. Beides Aspekte, die Pflanzen bevorzugen.<br/><br />
<strong>Zwei Tips noch zum Wassersparen:</strong></p>
<ol>
<li>Es gibt ein altes G&#228;rtner-Sprichwort: &#8220;Einmal hacken spart zweimal gie&#223;en&#8221;. Tats&#228;chlich werden durch regelm&#228;&#223;iges Hacken des Bodens die kleinen Verdunstungskapillare im Boden zerst&#246;rt, so dass der Boden l&#228;nger das Wasser speichern kann. Nebenbei wird der Boden gelockert und bel&#252;ftet, was ebenfalls der Gesundheit der Pflanzen zutr&#228;glich ist.</li>
<li>Das Mulchen des Bodens verhindert ebenso eine &#252;berm&#228;&#223;ige Verdunstung des Bodenwassers. Au&#223;erdem reichert es den Boden mit N&#228;hrstoffen an und unterdr&#252;ckt den Bewuchs offenliegender Stellen mit Unkraut.</li>
</ol>
<p>Sie finden hier eine sehr gute Anleitung zum <a href="http://www.jahreszeiten-garten.de/sommer/richtig-gie%C3%9Fen" target="new">richtigen Gie&#223;en</a> ebenfalls auf der externen Seite: www.jahreszeiten-garten.de  </li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_5403.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:250px;"  alt="Wei&#223;klee" /><br />
<h3>Die Pflanzen</h3>
<p><br/>Pflanzen verbrauchen nat&#252;rlich Wasser und N&#228;hrstoffe aus dem Boden. Einige von ihnen haben jedoch auch ein paar Eigenschaften, die die Bodengesundheit f&#246;rdern und die man sich auf unterschiedlichste Art und Weise zu Nutze machen kann. Gemeint sind sowohl Eigenschaften des Wurzelsystems als auch Inhaltsstoffe:</p>
<ol>
<li><strong>Gr&#252;nd&#252;ngung</strong><br/>Das Prinzip der Gr&#252;nd&#252;ngung ist schon sehr altes G&#228;rtnerwissen. Es war bereits im 12.Jahrhundert in Klosterg&#228;rten ganz &#252;bliche Praxis. F&#252;r die Gr&#252;nd&#252;ngung kommen sehr unterschiedliche Pflanzen in Frage, die schnell keimen, wachsen und m&#246;glichst viel Blattmasse erzeugen. Man kann sie schon nach wenigen Wochen wieder abm&#228;hen. Sie dienen dann entweder auf dem Kompost oder aber auch eingearbeitet in das Beet als schnell verf&#252;gbarer D&#252;nger. Im zweiten Fall, l&#228;sst man das Schnittgut f&#252;r ca. 2Wochen auf dem Beet liegen und arbeitet anschlie&#223;end die angerotteten Pflanzenreste oberfl&#228;chlich in den Boden ein. Alle wichtigen Bodenlebewesen werden sich freuen und die &#252;brige Verwertung &#252;bernehmen. Man kann Gr&#252;nd&#252;ngung auch als Nachsaat im Herbst aussehen. &#220;ber den Winter frieren die Pflanzen auf dem Beet ab und k&#246;nnen dann direkt im Fr&#252;hjahr in den Boden eingearbeitet werden.<br/><br />
 Viele Leguminosen wie Sommerwicke (Vicia sativa), Gelbe Lupine (Lupinus luteus), Blaue Lupine (Lupinus angustifolius), Wei&#223;e Lupine (Lupinus albus), Persischer Klee (Trifolium resupinatum), Winterzottelwicke (Vicia villosa), Serradella (Ornithopus sativus) und Inkarnatklee (Trifolium incarnatum) eignen sich hervorragend als Gr&#252;nd&#252;ngung, weil sie mit Hilfe der sogenannten Kn&#246;llchenbakterien Stickstoff aus der Bodenluft (sie enth&#228;lt 78% Stickstoff) gewinnen k&#246;nnen und diesen speichern. Nach dem Schneiden dieser Gr&#252;nd&#252;ngungspflanzen gelangt der Stickstoff beim Verrotten der Pflanzen in den Boden und dient so als D&#252;nger.<br/> Es gibt aber noch einige andere klassische Gr&#252;nd&#252;ngungspflanzen wie Gelbsenf (Sinapis alba), Bienenfreund (Phacelia tanacetifolia), Studentenblume (Tagetes spec.), Ringelblume (Calendula officinalis), &#214;lrettich (Raphanus sativus) und Spinat (Spinacia oleracea).<br/>Liegt ein sehr schwerer und verdichteter Boden vor, dann empfiehlt sich die Auswahl von Tiefwurzlern wie s&#228;mtliche Lupinen, &#214;lrettich und Winterraps. Diese bilden eine sehr tiefreichende, fleischige Pfahlwurzel aus, die nebenbei den Boden lockert und bel&#252;ftet.<br/> Andere Arten wie Studentenblume und Ringelblume sind n&#252;tzlich zur Sch&#228;dlingsbek&#228;mpfung gegen Nematoden. Wenn es um eine Gr&#252;nd&#252;ngung f&#252;r den Gem&#252;segarten geht, so sollte man beachten, dass nach Kreuzbl&#252;tlern wie Raps, &#214;lrettich und Senf keine Kohlarten oder andere Kreuzbl&#252;tler angebaut werden sollten. Alle Kreuzbl&#252;tler beg&#252;nstigen Kohlhernie, Nematoden und andere Sch&#228;dlinge, weswegen man regelm&#228;&#223;ig eine Pause einlegen sollte von ihnen.<br/><br />
Gr&#252;nd&#252;ng dient aber nicht nur als D&#252;nger, sondern ist auch sonst sehr n&#252;tzlich:</p>
<ul>
<li>beschattet den Boden und bewirkt Schattengare </li>
<li>unterdr&#252;ckt das Wachstum von Unkraut</li>
<li>verhindert Bodenerosion durch Wind und Niederschlag</li>
<li>verbessert die Kr&#252;melstruktur des Bodens</li>
<li>verbessert die Wasserspeicherf&#228;higkeit eines Bodens</li>
<li>reguliert Temperaturschwankungen im Bereich der Bodenoberfl&#228;che</li>
<li>begr&#252;nt kahle Fl&#228;chen</li>
<li>verbessert die Besiedelung mit wichtigen Bodenlebewesen</li>
</ul>
</li>
<p><br/></p>
<li><strong>Pflanzen-Jauchen</strong><br/>Viele Pflanzen enthalten Wirkstoffe die fungizid oder bakterizid wirken. Solche lassen sich mit ganz einfachen Methoden in Wasser l&#246;sen und dann als Spritzmittel gegen Pilze und andere Sch&#228;dlinge einsetzen. Nat&#252;rlich gibt es auch Wirkstoffe, die st&#228;rkend auf die Pflanze wirken oder wachstumsf&#246;rdernd. Zu diesem Thema gab es aber schon einen Artikel, in dem sie alles Wissenswerte nachlesen k&#246;nnen: <a href="http://www.gartenrausch.com/2010/es-geht-auch-ohne-gift-biologischer-pflanzenschutz-mit-hilfe-von-kraeuterauszuegen/">Es geht auch ohne Gift &#8211; biologischer Pflanzenschutz mit Hilfe von Kr&#228;uterausz&#252;gen</a></li>
<p><br/></p>
<li><strong>heimische Pflanzenarten</strong><br/>W&#228;hlen Sie nach M&#246;glichkeit heimische Pflanzenarten f&#252;r ihren Garten aus, die auch vor Ort in einer ans&#228;ssigen G&#228;rtnerei oder Baumschule gezogen wurden. Man kennt dies ja von den Obstsorten, die regional ganz unterschiedlich angesiedelt sind. Alte Sorten haben sich in der Regel besonders f&#252;r die vorherrschenden Klimaverh&#228;ltnisse bew&#228;hrt und bringen hohe Ertr&#228;ge. Oftmals wundert man sich, wenn Pflanzen aus dem Katalog nicht so Recht gedeihen wollen. Sie sind aber nun einmal an das Klima angepasst, in dem sie gez&#252;chtet wurden.<br/>Nat&#252;rlich sind neue Sorten von anderen Kontinenten oft sehr verlockend, da sie vielleicht sehr besondere und auffallende Bl&#252;ten oder Laub tragen. Nicht selten verhalten sich solche Pflanzen bei uns dann ganz anders als erwartet. Entweder sie wachsen nicht so pr&#228;chtig wie sie sollen, weil sie das Klima nicht vertragen oder aber sie verhalten sich aggressiv dominant gegen&#252;ber unseren heimischen Arten. So etwas kann manchmal sehr weitreichende Folgen haben wie man vom Dr&#252;sigen Springkraut und von der Goldrute heute wei&#223;.  </li>
<p><br/>
</ol>
</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/DSCN2474.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:250px;" alt="Sonnenuntergang" /><br />
<h3>Die Luft</h3>
<p><br/>Luft ist ja bekanntlich ein Gemisch aus verschiedenen Gasen. Den gr&#246;&#223;ten Anteil haben Stickstoff (ca.78%) und Sauerstoff (ca.21%) sowie Argon (ca. 0,9%) und Kohlenstoffdioxid (ca. 0,04%). Bekannterma&#223;en brauchen Pflanzen das Kohlenstoffdioxid f&#252;r die Photosynthese, ihrem Stoffwechselvorgang. Bei der Photosynthese entsteht Sauerstoff, der wieder an die Luft abgegeben wird.<br/><br />
 Als G&#228;rtner kann man die Luft als solches f&#252;r seinen eigenen Garten nur schwer beeinflussen. Schlagworte wie &#8220;saurer Regen&#8221; und &#8220;Waldsterben&#8221; d&#252;rften bekannt vorkommen und das Bewu&#223;tsein daf&#252;r wecken, die allgemeine Luftverschmutzung nach Kr&#228;ften zu reduzieren. Diese gelangt n&#228;mlich mit Regen und Nebel in den Boden und sorgt dort f&#252;r Prozesse, die den Pflanzen schaden.<br/>Man darf jedoch stolz darauf sein, dass man als G&#228;rtner dazu beitr&#228;gt, Pflanzen zu pflegen und zu vermehren. Pflanzen produzieren nicht nur den f&#252;r Menschen so wichtigen Sauerstoff, sondern sie filtern und reinigen die Luft auch auf viele unterschiedliche Arten. Desweiteren  verbessern sie deutlich das Klima in Gro&#223;st&#228;dten, Wohnungen und anderen unwirtlichen Lebensbereichen des Menschen und vollbringen so manche andere Wunder, wenn man nur alleine ihre Heilkr&#228;fte bedenkt.  </li>
<p><br clear="all"/>
</ol>
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		<title>Gartentrends 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 19:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gotthilf Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gartengestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Gartenseiten]]></category>
		<category><![CDATA[alte sorten]]></category>
		<category><![CDATA[bambus]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie alles, unterliegen auch die Gartentrends einer Mode, die von vielen Hobbyg&#228;rtnern als bereichernde Inspiration f&#252;r ihre eigene Gartengestaltung genutzt werden. Die Trends beziehen die Gartenm&#246;blierung genauso ein, wie die Auswahl der Pflanzen und die eigentliche Gestaltung des Gartens. Dabei geht der Trend im Bereich der Gartenm&#246;bel immer mehr dahin, Materialien zu verwenden, die aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie alles, unterliegen auch die Gartentrends einer Mode, die von vielen Hobbyg&#228;rtnern als bereichernde Inspiration f&#252;r ihre eigene Gartengestaltung genutzt werden. Die Trends beziehen die Gartenm&#246;blierung genauso ein, wie die Auswahl der Pflanzen und die eigentliche Gestaltung des Gartens. Dabei geht der Trend im Bereich der Gartenm&#246;bel immer mehr dahin, Materialien zu verwenden, die aus einem nachhaltigen Anbau stammen. Schlie&#223;lich m&#246;chte niemand, dass zum Beispiel in Asien, Regenw&#228;lder gerodet werden, nur damit man seinen Garten mit sogenannten hochwertigen M&#246;beln ausstattet. Alternativen werden mittlerweile von vielen Anbietern in ausreichender Auswahl angeboten.</p>
<p>In Zeiten, wo der Anspruch der Gartenbesitzer vom Funktionellen und einfach Sch&#246;nen &#252;ber das Dekorative hinausgewachsen ist, sind Hausbesitzer immer auf der Suche nach dekorativen Pflanzen, die die Terrasse, den Garten, eben das Grundst&#252;ck auflockern und beleben. Nicht wenige setzen auf punktuelle Highlights im wahrsten Sinne. Das kann eine Solit&#228;rpflanze, die alle Blicke auf sich zieht, sein oder einige Pflanzk&#252;bel, die mit besonders exotischen Pflanzen die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Mit diesen Ambitionen st&#246;&#223;t man unweigerlich auf Bambuspflanzen, deren Vielfalt und Sch&#246;nheit sich regelrecht entdecken l&#228;sst. Beim Gedanken an Bambus, taucht bei vielen das Bild aus dem Gartencenter mit dem sogenannten Gartenbambus auf. Wer allerdings glaubt, dass sich das Thema Bambus auf diese nicht genau spezifizierten Pflanzen beschr&#228;nke, der irrt.</p>
<p><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/bambus.jpg" style="float:right;margin-left:25px;margin-right:5px;margin-bottom:10px;width:350px;" alt="Bambus" />Weltweit existieren &#252;ber 1.300 verschiedene Arten und f&#252;r unsere Breitengrade eignen sich &#252;ber 300 Sorten, die auch unserem Winter stand halten und unsere G&#228;rten im Sommer wie im Winter begr&#252;nen. Bei der Auswahl von <a href='http://www.bambus-koeln.de/'>Bambuspflanzen</a> empfiehlt es sich, Rat von einem Fachmann zu einzuholen, der sich mit Bambus gut auskennt. Denn selbstverst&#228;ndlich hat jede Sorte, genau wie alle anderen Pflanzen auch, ganz bestimmte Vorz&#252;ge was den Standort und die Zusammensetzung der Pflanzerde sowie die <a href="http://bambus-wissen.de">Pflege und D&#252;ngung</a> angeht. Ein Bambuskenner kann einem genauestens Auskunft dar&#252;ber geben, welche Art sich f&#252;r welchen Zweck am besten eignet. Beispielsweise werden Unterarten der Phyllostachys Arten gerne f&#252;r die Bepflanzung von K&#252;beln verwendet, da sie schnell wachsend sind und auf eine Rhyzomschutzfolie verzichtet werden kann, wenn die Pflanze nicht direkt in den Boden gesetzt wird. Mit der richtigen Pflege und einem entsprechenden Standort hat man sofort eine immergr&#252;ne Dekoration, von der sich kein Bambus-Freund mehr trennen wird. Nicht wenige sind nach der Entdeckung des Bambus f&#252;r ihren eigenen Garten der Sammelleidenschaft erlegen, nachdem Sie die Vielfalt an Formen und Farben entdeckt haben. Man stelle sich nur eine Bambusstaude von 3-5 Metern H&#246;he vor, die schwarze oder gelbe Bambushalme hat. Wer da nicht schwach wird!</p>
<p>Was die Auswahl der Nutzpflanzen angeht, so hat man mittlerweile wieder die „alten Sorten“ neu entdeckt. Viele der alten Gem&#252;sesorten, Kr&#228;uter und Obstb&#228;ume r&#252;cken immer weiter in das Bewusstsein, da sie meist sehr robust und reich an Vitaminen sind. Die Kultivierung des Bodens hat im vergangenen Jahrhundert dazu gef&#252;hrt, sich auf den Anbau weniger Pflanzen zu beschr&#228;nken. Dabei geriet nicht nur die kostbare Saat in Vergessenheit, sondern beliebte Gem&#252;sesorten ver&#228;nderten ihr Aussehen und auch die Inhaltsstoffe haben sich im Laufe der Jahrhunderte ge&#228;ndert. W&#228;hrend es fr&#252;her M&#246;hren in Rot-, Violett- und Schwarzt&#246;nen gab, findet man heutzutage fast nur noch die „klassische“ orangefarbene M&#246;hre, die eine gezielt Z&#252;chtung franz&#246;sischer Landwirte im 19. Jahrhundert gewesen ist. Gl&#252;cklicherweise taucht heute wieder Saatgut f&#252;r diese fast vergessenen „wilden Pflanzen“ auf und wer sich eingehend damit besch&#228;ftigt, wird auf eine fast unermessliche Auswahl treffen, die die eigene Ernte und Kost um ein vielfaches bereichern. </p>
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		<title>Gartengestaltung:Wie vom Profi, aber selbst gemacht</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 13:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gartengestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsarchitektur]]></category>
		<category><![CDATA[winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Winter ist die beste Jahreszeit, um die Planung f&#252;r einen neuen Garten in Angriff zu nehmen oder um den vorhandenen Garten zu &#252;berdenken. Da der Garten sich nat&#252;rlicherweise immer weiter entwickelt durch das fortschreitende Wachstum der Pflanzen, kann man ihn als einen ewig andauernden Prozess betrachten, in den die Hand des G&#228;rtners immer wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Winter ist die beste Jahreszeit, um die Planung f&#252;r einen neuen Garten in Angriff zu nehmen oder um den vorhandenen Garten zu &#252;berdenken. Da der Garten sich nat&#252;rlicherweise immer weiter entwickelt durch das fortschreitende Wachstum der Pflanzen, kann man ihn als einen ewig andauernden Prozess betrachten, in den die Hand des G&#228;rtners immer wieder gestalterisch eingreift.<br/><br />
Auch wenn ein Garten schon seid vielen Jahren existiert, so wird man immer wieder Stellen finden, die man ver&#228;ndern oder verbessern m&#246;chte, denn der Garten ist und bleibt ein Kulturgut des Menschen, dass immer wieder neuen Einfl&#252;ssen und Bed&#252;rfnissen ausgesetzt ist und sich dadurch best&#228;ndig weiterentwickelt.<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Zun&#228;chst eine Definition des Begriffs: Garten</span></h2>
<p>Traditionell bezeichnet das Wort Garten ein zum Schutz mit einem Zaun oder einer Mauer umfriedetes St&#252;ck Land, das f&#252;r die Kultivierung von Nutz- und Zierpflanzen verwendet wird. Urspr&#252;nglich diente der Garten ausschlie&#223;lich dem Zweck der Ern&#228;hrung der Familie und war damit ein reiner Nutzgarten, in dem man Gem&#252;se, Obst, Beeren und Kr&#228;uter vorfand.<br/><br />
 <img  style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px; width:320px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4457a.jpg" alt="Kensington Gardens" />Mit der kulturgeschichtlichen Entwicklung des Menschen ver&#228;nderte sich zunehmend auch das Bild des Gartens. Der Garten erf&#252;llte dann auch andere Funktionen wie Ort der Repr&#228;sentation und der Erholung. Mit der Entdeckerlust enstanden zunehmend botanische G&#228;rten, in denen exotische Pflanzen aus der ganzen Welt gesammelt und gez&#252;chtet wurden. Je nach dem wie das Verh&#228;ltnis des Menschen zu der Natur gesehen wurde, so entwickelten sich auch neue G&#228;rten.<br/><br />
Heute kennt man vor allem den privaten Hausgarten, botanische G&#228;rten und Parkanlagen, sowie Themeng&#228;rten, die sich einer bestimmten Pflanzenart widmen (z.B. der Rosengarten) einer bestimmten Stilrichtung (z.B. der barocke Garten) einer Landschaft (z.B. alpine Garten) oder einem k&#252;nstlerischen, religi&#246;sem, spirituellem oder auch therapeutischem Aspekt (z.B.Zen-Garten, Feng-Shui-Garten).<br/><br />
All diese M&#246;glichkeiten k&#246;nnen im eigenen Garten genutzt werden. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Leider, oder zum Gl&#252;ck, lassen sich aber nicht alle Ideen immer &#252;berall umsetzen. Wenn man also seinen eigenen Garten planen m&#246;chte, so sollte man erstmal mit einer Bestandsaufnahme beginnen.</p>
<hr />
<ul>
<b>Partner und andere Seiten:</b></p>
<li> <a href='http://www.geyer-gartenhaus.de/'>Gartenzubeh&#246;r  online kaufen</a><br />
</Ul></p>
<hr />
<h2><span style="color: #ff6600;">Mit Zirkel, Bleistift und Lineal zum neuen Garten</span></h2>
<div align="center"><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Gartenplan.jpg" style="padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Gartenplan" /></div>
<ol>
<li>Nehmen Sie einen Grundriss von Ihrem Haus mit Grundst&#252;ck zur Hand. Desweiteren ben&#246;tigen Sie Transparentpapier, Bleistift, farbige Stifte, Lineal, Zirkel und ein Geodreieck. Legen Sie einen Bogen des Transparentpapiers auf den Plan zeichnen sie die Grundst&#252;ckslinie und den Umriss des Geb&#228;udes einmal durch. Nun haben Sie einen Plan, auf dem Sie Ihre Bestandsaufnahme einzeichnen k&#246;nnen. Zur Bestandsaufnahme geh&#246;ren bereits vorhandene Baulichkeiten wie Zufahrt, Terrasse, Wege, Gartenhaus, Gew&#228;chshaus, etc. und schon vorhandene Bepflanzung.<br/> All diese Elemente sollten ma&#223;stabsgerecht eingezeichnet werden. H&#228;ufig sind Grundst&#252;ckspl&#228;ne im Ma&#223;stab 1:100. Dies bedeutet 1 cm auf dem Papier entspricht 100 cm in der Wirklichkeit. Eine Terasse, die tats&#228;chlich 2 x 4 m misst, wird auf dem Papier ein Rechteck von 2 x 4 cm. Zeichnen Sie alle Baulichkeiten mit ihren umrissen ein. B&#228;ume oder Str&#228;ucher werden durch einen Kreis dargestellt mit einem Punkt in der Mitte f&#252;r den Stamm. Hat die Krone eines Apfelbaums einen Durchmesser von 4 Metern, so zeichnet man den Kreis mit einem Durchmesser von 4 cm.</li>
<p><br/></p>
<li>Die Lage des Gartens und der darin befindlichen Elemente zur Himmelsrichtung ist ganz entscheidend wichtig f&#252;r die Beurteilung der Lichtverh&#228;ltnisse, der Windeinfl&#252;sse und des Kleinklimas. Zusammen mit dem tats&#228;chlichen Klima des Ortes, der Bodenqualit&#228;t und der Gel&#228;ndeneigung sind dies die wichtigsten Aspekte, die dar&#252;ber entscheiden werden, welche Bepflanzung und Gartenbereiche an welcher Stelle sinnvoll sind.<br/> Am besten erstellt man sich einfach von Hand ein paar kleine Diagramme zu diesen Themen. Hierf&#252;r legt man wiederum einen Bogen Transparentpapier &#252;ber seine Bestandsaufnahme und zeichnet darauf von Hand zum Beispiel den Schattenwurf des Geb&#228;udes und der Bestandspflanzen sowie vom Nachbarhaus (wenn vorhanden) mit Hilfe einer farbigen Schraffur. Besonders aussagekr&#228;ftig wird so eine Zeichnung, wenn man einmal den Schattenwurf zeichnet wie er morgends f&#228;llt, dann mi einer anderen Farbe den Schattenwurf mittags und mit einer dritten Farbe den Schattenwurf am Abend. Dadurch erh&#228;lt man einen sehr guten &#220;berblick dar&#252;ber, an welchen Orten viel Schatten und viel Sonne zu erwarten sein wird.<br/>&#196;hnliche Zeichnungen kann man zum Thema Wind, L&#228;rm, Temperatur, etc. anfertigen. </li>
<p><br/></p>
<li>Nun beginnt der sch&#246;ne Teil: Erstellen Sie eine Liste all der Elemente, die Sie sich f&#252;r Ihren Garten w&#252;nschen. Gemeint sind Dinge wie Sitzplatz unterm Baum, Schaukel, Kinderspielplatz, Rosenbogen, Obstb&#228;ume, Sichtschutzhecke, Blumenbeet, Gem&#252;sebeet, Obstb&#228;ume, Zierstr&#228;ucher, Kompostplatz, Wege, Gartenteich, Feuerstelle, Grillplatz, etc. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Zun&#228;chst einmal d&#252;rfen Sie so richtig schwelgen. Oftmals hilft hierbei das Durchbl&#228;ttern von sch&#246;nen Gartenb&#252;chern und Gartenmagazinen, um den Ideen auf die Spr&#252;nge zu helfen.<br/> Die Ern&#252;chterung folgt auf dem Fu&#223;, denn als n&#228;chstes m&#252;ssen Sie jeden einzelnen Punkt auf Ihrer Liste auf seine Umsetzbarkeit &#252;berpr&#252;fen. &#220;berlegen Sie genau, ob die Lichtverh&#228;ltnisse in Ihrem Garten geeignet sind. Rosen, viele mediterrane Kr&#228;uter, Gem&#252;sebeet oder ein Gartenteich braucht auf jeden Fall viel Sonne. Desweiteren ist zu bedenken wieviel Pflege Sie sp&#228;ter f&#252;r den Erhalt Ihres Gartens investieren wollen. Blumen- und Gem&#252;sebeete sind sehr pflegeintensiv. Geschnittene Hecken und gro&#223;e Rasenfl&#228;chen ebenso. Gartenteich und Zierstr&#228;ucher brauchen dagegen weniger Pflege. Streichen Sie in Ihrer Liste, was nicht m&#246;glich erscheint. </li>
<p><br/></p>
<li>Jetzt darf entworfen werden. Nehmen Sie sich wieder ihren Bestandsplan zur Hand und legen Sie los. Zun&#228;chst sollte mit Bleistift gezeichnet werden. Sp&#228;ter k&#246;nnen Sie dem ganzen Bild mit Farbe Leben einhauchen. Man muss f&#252;r einen Entwurfsplan kein gro&#223;er K&#252;nstler sein, denn es gibt ganz einfache Symbole, die f&#252;r Hecken, Rasenfl&#228;chen, B&#228;ume, Str&#228;cher, Beete, Wasserfl&#228;che, etc stehen und die man auch mit einem Mangel an k&#252;nstlerischer Begabung durchaus zustande bringt. Achten Sie nur wieder auf den Ma&#223;stab.<br/> Manchmal ist es leichter, sich die Elemente aus buntem Papier auszuschneiden, damit man sie auf dem Plan ganz einfach hin und herschieben kann, um den richtigen Platz zu finden. Am besten beginnt man mit den baulichen Elementen wie Terrasse, Sitzplatz, Wege. Dann besch&#228;ftigt man sich mit der Grenzgestaltung. M&#246;glich sind da Z&#228;une, Mauern, Sichtschutzw&#228;nde sowie Hecken und W&#228;lle. Zu beachten sind in dem Bereich die richtigen Abst&#228;nde und H&#246;hen zu den Nachbarn. Diese k&#246;nnen durch einen Bebauungs- und Gr&#252;nordnungsplan extra geregelt sein. F&#252;r Mauern mu&#223; eine Baugenehmigung beantragt werden. Dann folgen Rasenfl&#228;chen, Bepflanzung f&#252;r die sonnigen Bereiche sowie B&#228;ume und Str&#228;ucher.<br/> Abschlie&#223;end sollte unbedingt noch einmal auf einem gesonderten Blatt der Schattenwurf von B&#228;umen, Str&#228;uchern und Hecken &#252;berpr&#252;ft werden.<br />
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Legende1%20Kopie.jpg" alt="Gartenlegende" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Legende3%20.jpg" alt="Gartenlegende" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Legende2%20.jpg" alt="Gartenlegende" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Legende%204%20Kopie.jpg" alt="Gartenlegende" /></td>
</tr>
</table>
</li>
<p><br/></p>
<li>Steht der endg&#252;ltige Entwurf, so kann man abschlie&#223;end den Verlauf von Wasser- und Elektroleitungen festlegen. Gerade f&#252;r die Gartenbew&#228;sserung sollte hier noch einmal gr&#252;ndlich &#252;berlegt und nicht gespart werden. Behalten Sie eventuell auch m&#246;gliche &#196;nderungen im Auge, die in den folgenden Jahren anstehen k&#246;nnten. Werden die Kinder gr&#246;&#223;er, so wird eine gro&#223;e Rasenfl&#228;che unn&#246;tig. Als Umgestaltung bietet sich dann besonders der Gartenteich an. der sicherlich beleuchtet werden soll.</li>
<p><br/></p>
<li>Wenn die grobe Planung fertig ist, geht es an die Feinheiten: Die Auswahl der Pflanzen.<br/> Viele Aspekte spielen hier eine Rolle. Wie sind nat&#252;rlich die Lichtverh&#228;ltnisse und der Boden? Soll ein bestimmtes Thema verwendet werden wie der Bauerngarten, ein blauer, wei&#223;er, roter oder bunter Garten? Heimische oder exotische Pflanzen? <br/>Wie so oft gilt auch hier das Motto: Weniger ist meistens mehr. Man pflanzt nicht das endg&#252;ltige Bild, das man im Kopf hat, denn Pflanzen wachsen nun einmal und brauchen in den ersten Jahren Platz zum Entfalten. Lassen Sie sich Zeit und legen Sie erstmal die wichtigsten Elemente fest. Es ist immer Schade, wenn man nach wenigen Jahren pflanzen entfernen muss, weil Sie sich gegenseitig zu stark Konkurrenz machen.</li>
<p><br/>
</ol>
<p>Bis zum Fr&#252;hjahr ist auf jeden Fall noch gen&#252;gend Zeit, um Ideen zu entwickeln und die Umsetzung vorzubereiten. M&#246;glicherweise kann nicht alles selbst gebaut werden, doch wenn man die richtige Vorarbeit geleistet hat, dann wei&#223; man, was man wirklich will und kann dann gezielt in Verhandlung treten mit dem Landschaftsg&#228;rtner, der die Ideen umsetzen soll.</p>
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		<title>Zweige als Orakel f&#252;r W&#252;nsche &amp; Liebe, die Andreas-Zweige</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 14:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Brauchtum & Rituale]]></category>
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		<description><![CDATA[Sehr &#228;hnlich wie die Barabarazweige im Advent funktionieren auch die sogenannten Andreaszweige. Diese gehen zur&#252;ck auf einen alten Brauch, der im Zusammenhang steht mit dem heiligen St. Andreas. Der kirchliche Gedenktag f&#252;r den Heiligen ist in jedem Jahr der 30. November.Bringen wir mal etwas Licht in die Hintergr&#252;nde zu diesem Brauch: Wer war der Heilige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float:right;margin-left:25px;margin-right:5px;margin-bottom:10px;width:350px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.492.jpg" alt="wei&#223;e Bl&#252;ten" />Sehr &#228;hnlich wie die Barabarazweige im Advent funktionieren auch die sogenannten Andreaszweige.<br/> Diese gehen zur&#252;ck auf einen alten Brauch, der im Zusammenhang steht mit dem heiligen St. Andreas. Der kirchliche Gedenktag f&#252;r den Heiligen  ist in jedem Jahr der 30. November.<br/>Bringen wir mal etwas Licht in die Hintergr&#252;nde zu diesem Brauch:</p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Wer war der Heilige Andreas ?</span></h2>
<p>St. Andreas war einer der zw&#246;lf Apostel. Zusammen mit seinem noch ber&#252;hmteren Bruder Simon Petrus reihten sich die beiden Fischer am See Gennesaret in die Schar der J&#252;nger Jesu ein. Andreas war wohl tats&#228;chlich erst ein Anh&#228;nger von Johannes dem T&#228;ufer und wurde der erste J&#252;nger von Jesus. Er war wohl anwesend im Kreise der Zw&#246;lf beim Abendmahl in Jerusalem, bei der Himmelfahrt und an Pfingsten. Ansonsten wird er nicht erw&#228;hnt. Erst nach der Auferstehung Christi  &#252;bernimmt er eine sehr wichtige Rolle bei  der Verbreitung des christlichen Glaubens. Laut &#220;berlieferung predigte Andreas den christlichen Glauben in Epirus, Kappadokien, Skythien, Thrazien, Makedonien und Achaia sowie angeblich sogar in Ostanatolien und in Georgien.<br/><br />
W&#228;hrend dieser Reisen vollbrachte er so manche Wunder, Heilungen und Erweckungen. Sein letztes Wunder war wohl die Heilung von Maximilla, der Frau des Statthalters von Patras und bekehrte sie zum Christentum. Der Statthalter selbst lie&#223; sich jedoch nicht &#252;berzeugen und verurteilte Andreas statt dessen zu Folter und einem langsamen Tod. Man kreuzigte den Apostel an einem X-f&#246;rmigen Kreuz, dem nach ihm benannten Andreas-Kreuz, das wir heutzutage an jedem Bahn&#252;bergang zu Gesicht bekommen. Nach zwei qualvollen Tagen, die der Heilige predigend am Kreuz h&#228;ngend verbrachte, starb er am 30. November 60 (?) in Griechenland. Der Statthalter selbst verfiel in Folge seiner Tat dem Wahnsinn und starb ebenfalls.<br/><br />
St. Andreas ist als Heiliger also nicht nur bedeutend f&#252;r die r&#246;misch-katholische Kirche, sondern wird auch ganz besonders verehrt in der orthodoxen Kirche. Er gilt als Schutzpatron der Fischer und Fischh&#228;ndler, Bergleute, Seiler, Metzger und Wassertr&#228;ger; f&#252;r Ehevermittlung, Ehegl&#252;ck und Kindersegen; gegen Gicht, Halsweh, Kr&#228;mpfe und Rotlauf (&#8220;Andreaskrankheit&#8221;). Desweiteren ist er der Schutzpatron von Russland, Schottland, Spanien, Griechenland, Sizilien, Nieder&#246;sterreich, Burgund und der Achaia in Griechenland; von Neapel, Ravenna, Brescia, Amalfi, Mantua, Bordeaux, Br&#252;gge und Patras. All diese L&#228;nder und St&#228;dte stehen in Zusammenhang mit seiner Wanderschaft oder mit Reliquien, die auf unterschiedlichste Art und Weise an diese Orte gelangten.<br/><br />
Aus diesen Geschichten und Legenden entstanden &#252;ber die Jahrhunderte nat&#252;rlich viele Br&#228;uche und Rituale, die vor allem in der sogenannten Andreasnacht (der Nacht zum 30. November) zur Anwendung kommen und die durchaus  von Interesse sind f&#252;r G&#228;rtner und Pflanzenfreunde.<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Das Brauchtum der Andreasnacht:</span></h2>
<p>Die Andreasnacht geh&#246;rt zu den Losn&#228;chten genauso wie die Wintersonnenwende am 20./21.12 und Sylvester am 31.12./01.01. sowie noch einige andere N&#228;chte.  Solche N&#228;chte sind besonders daf&#252;r geeignet, die Zukunft vorauszusagen. Das Wort Los kommt in diesem Fall von dem deutschen Wort losen mit der Bedeutung vorhersagen, prophezeien.<br/> Die Br&#228;uche der Johannisnacht haben in den meisten F&#228;llen mit einem Orakel zu tun, welches einem M&#228;dchen den zuk&#252;nftigen Ehemann prophezeit.<br/><br />
<strong>Folgende Orakel sind da bekannt:</strong></p>
<ul>
<li>Die logischste Variante: Das M&#228;dchen trinkt vor dem zu Bett Gehen zwei Becher Wein und wird dann von ihrem zuk&#252;nftigen Ehemann tr&#228;umen.</li>
<li>Die einfachste Variante: Das heiratswillige M&#228;dchen schaut in dieser Nacht in den Spiegel und kann darin den zuk&#252;nftigen Ehemann sehen.</li>
<li>Die merkw&#252;rdigen Varianten:<br/>1.) Das M&#228;dchen zieht um Mitternacht aus einem Holzstapel schweigend einen Holzscheit heraus. Ist dieser gerade, so bekommt es einen jungen und starken Ehemann. W&#228;hlt es jedoch einen krummen Holzscheit, so wird auch der Ehemann krumm und alt.<br/>2.) Das M&#228;dchen wirft seinen linken Pantoffel &#252;ber die Schulter in Richtung der T&#252;r. Wenn der Schuh mit der Spitze zur T&#252;r zeigt, so wird das M&#228;dchen innerhalb eines Jahres heiraten.<br/>	3.)Das M&#228;dchen muss von einer Witwe beiderseits schweigend einen Apfel geschenkt bekommen, dessen eine H&#228;lfte sie vor und die andere nach Mitternacht i&#223;t. Alsdann wird sie von ihrem zuk&#252;nftigen Ehemann tr&#228;umen.</li>
</ul>
<p><br/>Br&#228;uche dieser Art lassen sich noch endlos hinzuf&#252;gen, da sie oft regional voneinander abweichen. Bekannt ist in dem Zusammenhang vielerorts auch noch das Andreasgebet, eine Art Heiratsbeschw&#246;rung, die gesprochen wird. Anschlie&#223;end soll sich der oder die zuk&#252;nftige im Spiegel oder im Feuerschein zeigen, denn nicht nur die M&#228;dchen benutzten die wertvolle Vorausschau in dieser Nacht.<br/><br />
Abgesehen von den Heiratsorakeln gibt es den sch&#246;nen Brauch der <strong>Andreasreiser</strong>:<br />
Man schneidet am Andreastag um 6, 9 oder 12 Uhr Zweige von sechs oder neun verschiedenen B&#228;umen oder Str&#228;uchern. W&#228;hrend dieser Arbeit darf nicht gesprochen werden und niemand sollte einen dabei beobachten. W&#228;hlen Sie drei der Zweige aus und umwinden Sie diese jeweils mit einem farbigen Band. Alle Zweige kommen zusammen in eine Vase. Die drei beb&#228;nderten Zweige symbolisieren jeweils einen Wunsch. Wenn die entsprechenden Zweige an Weihnachten bl&#252;hen, dann geht der Wunsch im n&#228;chsten Jahr in Erf&#252;llung.<br/><br />
In manchen Regionen laufen Kinder am Andreastag von T&#252;r zu T&#252;r, sagen einen Spruch auf und erhalten daf&#252;r eine S&#252;&#223;igkeit &#228;hnlich wie mancherorts an Halloween oder an Sylvester das Rummelpott-Laufen.<br/><br />
Zum Schluss noch ein Hinweis zum Bauern-Kalender, denn auch die Bauern nutzten den Andreastag zur Vorausschau auf das kommende Wetter und die daraus resultierende Ernte mit folgenden <strong>Bauernregeln</strong>:</p>
<ul>
<li>
<blockquote>&#8220;Schau in der Andreasnacht, / was f&#252;r Gesicht das Wetter macht:<br />
So wie es ausschaut, glaub&#8217;s f&#252;rwahr, / bringt&#8217;s gutes oder schlechtes Jahr.&#8221; </p></blockquote>
</li>
<li>
<blockquote>&#8220;H&#228;lt St.Andr&#228; den Schnee zur&#252;ck, / so schenkt er reiches Saatengl&#252;ck.&#8221; </p></blockquote>
</li>
<li>
<blockquote>&#8220;Wirft herab Andreas Schnee, / tut&#8217;s dem Korn und Weizen weh.&#8221; </p></blockquote>
</li>
<li>
<blockquote>&#8220;Andreasschnee / tut den Saaten weh.&#8221; </p></blockquote>
</li>
</ul>
<p><br clear="all"/></p>
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		<title>Faszination: wei&#223;</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 13:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Winter naht, man erwartet morgens schon langsam den Blick auf wei&#223; &#252;berzuckerte Landschaft und mir geistert nichts anderes durch den Kopf wie die Faszination der Farbe wei&#223; in der Natur und nat&#252;rlich damit auch im eigenen Garten. Die erste Assoziation zum wei&#223;en Garten wird bei Gartenfreunden und -kennern wohl immer der ber&#252;hmte wei&#223;e Garten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Winter naht, man erwartet morgens schon langsam den Blick auf wei&#223; &#252;berzuckerte Landschaft und mir geistert nichts anderes durch den Kopf wie die Faszination der Farbe wei&#223; in der Natur und nat&#252;rlich damit auch im eigenen Garten.<br/><br />
<img style="float:right;margin-left:25px;margin-bottom:10px;width:350px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_1449.JPG" alt="Der wei&#223;e Garten" /><br />
Die erste Assoziation zum wei&#223;en Garten wird bei Gartenfreunden und -kennern wohl immer der ber&#252;hmte  wei&#223;e Garten der Schriftstellerin Vita Sackville-West in Sissinghurst Castle sein, der diesen Begriff im europ&#228;ischen Kulturraum p&#228;gte und bis heute inspiriert. Doch ist der wei&#223;e Garten wirklich eine Erfindung dieser passionierten G&#228;rtnerin?<br/><br />
Wohl kaum.<br/>  Schaut man sich die Gartenkultur in anderen alten Kulturlandschaften an, so findet man in Indien und Persien weit fr&#252;her gro&#223;artige wei&#223;e G&#228;rten.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;"> Der Reiz eines rein wei&#223; bl&#252;henden Gartens geht auf drei sehr unterschiedliche Ursachen zur&#252;ck:</span></h3>
<ol>
<li><img style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:300px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_5067.JPG" alt="wei&#223;e Rosen" />Wei&#223;e Bl&#252;ten entwickeln eine faszinierende Leuchtkraft in mondbeschienenen N&#228;chten. Besonders in Vollmondn&#228;chten entsteht durch die Reflektion des Lichts eine ganz besondere magische Atmosph&#228;re, die wohl auch Mrs. Sackville-West in ihren Bann gezogen hatte. Sie bezeichnete ihren wei&#223;en Garten selbst als blassen Garten. Mit diesem Begriff erkl&#228;rt sie indirekt, warum vor ihr keiner in Europa auf die Idee eines wei&#223;en Gartens kam. Wei&#223;e Bl&#252;ten wurden n&#228;mlich bis dahin nur als Beiwerk zu anderen Farben eingesetzt, um diese in Ihrer Wirkung zu unterst&#252;tzen. Niemand kam auf die Idee, welch zarte, reine und sehr klare Ausstrahlung aus der Kombination von wei&#223; und gr&#252;n in allen Abstufungen entstehen k&#246;nnte. Erstaunlicherweise lehnten selbst die imressionistischen Maler wei&#223; als Farbe ab, obwohl sie sich intensiv mit den vielf&#228;ltigen Spielarten des Lichts auseinandersetzten. Wei&#223; galt dennoch als &#8220;Nichtfarbe&#8221;. Dabei besteht wei&#223;es Licht bekannterweise aus allen Farbspektren des Lichts zusammen. Vielleicht l&#228;sst es sich deswegen so wunderbar mit jeder anderen Farbe kombinieren? <br/> Fazit: Ein besonderer Reiz eines wei&#223;en Gartens ist sein Erscheinungsbild in der Nacht.</li>
<p><br/></p>
<li><img style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:300px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2395.JPG" alt="Ziertabak" />Wei&#223;e Bl&#252;ten werden bei der Nahrungssuche von Insekten schwerer gefunden wie ihre andersfarbigen Kolleginnen. Aus diesem Grund entwickeln wei&#223;e Bl&#252;ten oft sehr bet&#246;rende D&#252;fte, um dennoch in der Welt der Insekten konkurrieren zu k&#246;nnen. Ein wei&#223;er Garten kann also ein ganz besonderer Garten der D&#252;fte werden. Auch hier ist der Reiz wiederum besonders in der Nacht, denkt man an den schweren Duft von wei&#223;em Jasmin oder Ziertabak, der erst in der Dunkelheit zur vollen Entfaltung gelangt. Bei der Anlage eines wei&#223;en Gartens, sollte man diesen Aspekt auf gar keinem Fall aus dem Auge verlieren und die Pflanzenauswahl darauf abstimmen.</li>
<p><br/></p>
<li><img style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:300px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/DSCN2384.JPG" alt="Agapanthus" />Der letzte Aspekt eines wei&#223;en Gartens liegt in der symbolischen und philosophischen Bedeutung der Farbe Wei&#223;. In den meisten gro&#223;en Religionen ist wei&#223; die Farbe der G&#246;tter. Sie symbolisiert Reinheit, Frieden und Weisheit. Tats&#228;chlich hat wei&#223; ja oft genau diese Wirkung auf den Menschen, egal, ob es sich um die Gestaltung von  Kleidung, Geb&#228;uden, R&#228;umen oder eben G&#228;rten handelt. Ein wei&#223;er Garten l&#228;dt zum Verweilen ein. Er befreit den Kopf von l&#228;sstigen Gedanken und bietet ihm die Freiheit und Klarheit zum Nachdenken. Er mag etwas zur&#252;ckhaltend und k&#252;hl wirken, besticht aber in seiner Zartheit und &#252;berzeugt durch die vielen feinen Farbnuancen, die man der &#8220;Nicht-Farbe&#8221; garnicht zutraut.</li>
<p><br/>
</ol>
<p><br clear="all"/></p>
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		<title>R&#252;ckbesinnung auf ein altes Bed&#252;rfnis des Menschen &#8211; das Leben mit der Natur</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 14:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gotthilf Rausch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[T&#228;usche ich mich, oder mehren sich in den letzten Monaten die Beitr&#228;ge in den Medien, die indirekt und manchmal auch ganz deutlich davon sprechen, dass bei all dem Fortschritt und der Technisierung unserer Welt, die Sehnsucht des Menschen nach der Natur w&#228;chst? Wachsen ist m&#246;glicherweise das verkehrte Wort, denn es entsteht vielmehr der Eindruck als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>T&#228;usche ich mich, oder mehren sich in den letzten Monaten die Beitr&#228;ge in den Medien, die indirekt und manchmal auch ganz deutlich davon sprechen, dass bei all dem Fortschritt und der Technisierung unserer Welt, die Sehnsucht des Menschen nach der Natur w&#228;chst? Wachsen ist m&#246;glicherweise das verkehrte Wort, denn es entsteht vielmehr der Eindruck als ob diese Sehnsucht ein starkes Grundbed&#252;rfnis w&#228;re, das sich nun endlich wieder Raum schafft in unserer westlichen Welt.<br />
<br/><br />
Auff&#228;llig sind die Berichte in Fernsehen, Zeitungen und Internet &#252;ber vehemente Proteste in der Bev&#246;lkerung gegen die Zerst&#246;rung des letzten Gr&#252;ns in Gro&#223;st&#228;dten, &#252;ber Menschen, die in der Gro&#223;stadt sehr erfinderisch werden, um eigenes Gem&#252;se anbauen zu k&#246;nnen und &#252;ber Aktivisten, die durch die St&#228;dte laufen und auf jedem freien Fleckchen Samen von Pflanzen verstreuen  in der Hoffnung, die Stadt wieder lebenswerter und &#8220;nat&#252;rlicher&#8221; zu machen. Alles Projekte, die sich unter dem Begriff Guerilla-Gardening zusammenfassen lassen.<br />
<br/><br />
<img style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:300px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Gew%C3%A4chshaus%20084.jpg" alt="Sonnenblumen" />Alle diese Berichte zeigen in meinen Augen eines ganz genau: Der Mensch braucht die Natur in seiner direkten N&#228;he, um gesund leben zu k&#246;nnen und diese Tatsache muss kein Widerspruch sein zum Leben in einer modernen Gro&#223;stadt. Der Platz ist zwar &#228;u&#223;erst begrenzt, aber die Not macht erfinderisch. H&#228;&#223;liche Verkehrsinseln, vernachl&#228;ssigte Parkanlagen und vollgekackte Baumscheiben werden zu Sonnenblumenfeldern und Gem&#252;sebeeten. Man nutzt brachliegende Grundst&#252;cke und gestaltet daraus Stadtteilg&#228;rten, in denen die benachbart wohnenden Menschen ihr eigenes Gem&#252;se und K&#252;chenkr&#228;uter anbauen k&#246;nnen. Ein netter Nebeneffekt: Man lernt seine Nachbarn kennen und es versch&#246;nert unansehnliche Orte ungemein.<br/><br />
So betrachtet sieht diese sogenannte &#8220;R&#252;ckbesinnung zur Natur&#8221; nach einer Mode-Erscheinung aus, die m&#246;glicherweise in wenigen Jahren wieder von der Bildfl&#228;che verschwunden ist und nur ein nettes Hobby dargestellt hat. Schaut man aber genauer hin, so kann man noch ganz andere Unterstr&#246;mungen wahrnehmen und diese Zwischent&#246;ne spielen eine ganz andere klare Melodie: Arme Menschen werden immer &#228;rmer. Frisches Obst und Gem&#252;se ist auf einmal unerschwinglich, wenn man seinen Job verloren hat und die Aussicht auf einen neuen ind en Sternen steht. Viele der illegalen G&#228;rten in Barcelona entstanden, weil arbeitslose &#228;ltere Menschen aus der Not heraus begannen, ihr Gem&#252;se auf fremden Grund anzubauen. Der gute Nebeneffekt des &#8220;Besch&#228;ftigtseins&#8221; machte die Runde. K&#246;rperliche Arbeit draussen und in Gemeinschaft zum Zwecke der Selbstversorgung ist eine gute Therapie, wenn einen die Gesellschaft scheinbar nicht mehr will, weil man durch einen J&#252;ngeren ersetzt wurde oder der Stellenabbau h&#228;ufig zuerst die &#228;lteren Menschen trifft.<br/><br />
externe Links :<br />
&#8212;><a href="http://www.zeit.de/online/2008/38/guerrila-gardening?page=1" target="new">Guerilla-Gardening</a> kritisch von der Zeit beleuchtet.<br />
&#8212;><a href="http://www.urbanacker.net/" target="new">Urbanacker.net</a> eine Plattform f&#252;r Menschen, die aktiv g&#228;rtnern wollen in Gro&#223;st&#228;dten in Deutschland mit vielen guten Informationen und Adressen zu diesem Thema<br />
<br/><br />
Sieht man sich die Links etwas genauer an, so wird man feststellen, dass diese Garten-Bewegung keine Neuerfindung der letzten zwei Jahre ist, sondern schon viel weiter zur&#252;ckreicht. Erstaunlicherweise ist dieses Thema jetzt dann aber doch auch bei den Gartenbedarfs-Anbietern gelandet, die neuerdings Produkte zu diesem Thema auf den Markt bringen. Die englische Firma Burgon &#038; Ball Ltd., die schon seit 1730 existiert, hat sich mit der ebenso alteingesessenen und renomierten Royal Horticultural Society zusammengetan und ein System entwickelt, mit dem man einen kleinen Gem&#252;segarten anlegen kann auf nur 10 m² Fl&#228;che, der zwei Erwachsene t&#228;glich mit frischem Obst und Gem&#252;se versorgen kann. Dieses System besteht aus Pflanzbeuteln, die wie Hochbeete jederzeit und &#252;berall auf die Erde gestellt werden k&#246;nnen. Man bef&#252;llt sie mit entsprechender Erde und kann sofort mit der Aussaat beginnen. Dazu wird ein fertiger Pflanzplan angeboten, mit dessen Hilfe das Projekt tats&#228;chlich auch f&#252;r unge&#252;bte G&#228;rtner sofort gelingen kann. Eine geniale Idee, &#252;ber die ich auf folgender Seite gesto&#223;en  bin in einem Artikel &#252;ber dieses Produkt.<br/><br />
externer Link:<br />
&#8211;><a href="http://blog.plamundo.de/2010/endlich-auch-auf-plamundo-eine-auswahl-der-hervorragenden-gartenprodukte-von-burgon-ball/" target="new">Blog.Plamundo.de</a><br />
<br clear="all"/></p>
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		<title>Winterschutz f&#252;r Garten-, K&#252;bel- und Balkonpflanzen</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 10:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Gartenseiten]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen überwintern]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der derzeitigen Wetterlage sind es nur die n&#228;chtlichen schon sehr niedrigen Temperaturen, die einen auf die Idee bringen k&#246;nnten, dass der Winter naht. Obwohl der Garten sich gerade jetzt noch einmal ganz besonders pr&#228;chtig pr&#228;sentiert mit besonders leuchtenden und duftenden Bl&#252;ten und Beeren sowie den ersten bunten Bl&#228;ttern, sollte man schon einmal planen, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der derzeitigen Wetterlage sind es nur die n&#228;chtlichen schon sehr niedrigen Temperaturen, die einen auf die Idee bringen k&#246;nnten, dass der Winter naht.<br />
Obwohl der Garten sich gerade jetzt noch einmal ganz besonders pr&#228;chtig pr&#228;sentiert mit besonders leuchtenden und duftenden Bl&#252;ten und Beeren sowie den ersten bunten Bl&#228;ttern, sollte man schon einmal planen, was f&#252;r Materialien zum Schutz der Pflanzen im Winter ben&#246;tigt werden, denn schhneller als man denkt, ist der erste n&#228;chtliche Bodenfrost da und der kann bei manchen Pflanzen schon sofort zu schweren Sch&#228;den f&#252;hren. </p>
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3602.JPG" style="width:200px" alt="Pflanzen&#252;berwinterung" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3593.JPG" style="width:200px" alt="Pflanzen&#252;berwinterung" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3594.JPG" style="width:200px" alt="Pflanzen&#252;berwinterung" /></td>
</tr>
</table>
<p>Ein Winterschutz kommt vor allem f&#252;r alle Pflanzen in Frage, die urspr&#252;nglich in S&#252;deuropa, S&#252;damerika oder in seltenen F&#228;llen auch in Afrika beheimatet sind. Es handelt sich dabei meistens um tropische, subtropische und mediterrane Pflanzen, die keine Vegetationsruhe im Winter einlegen und nat&#252;rlich auch keinen Frost vertragen.<br/><br />
Zus&#228;tzlich muss man einen Winterschutz auch bei einigen Pflanzen im Jungstadium in Erw&#228;gung ziehen.<br/><br />
M&#246;gliche Sch&#228;den durch den Frost betreffen vor allem den Wurzelbereich und die Triebspitzen, weswegen diese beiden Bereiche besonders gesch&#252;tzt werden sollten. Da es aber auch noch andere m&#246;gliche Schadensursachen gibt, m&#246;chte ich etwas detaillierter im Folgenden darauf eingehen.<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Welche Sch&#228;den k&#246;nnen im Winter an Pflanzen entstehen?</span></h2>
<ol>
<li><strong>Erfrierungen</strong><br/>Diese Art der Sch&#228;digung betrifft vor allem die Triebspitzen und den Wurzelbereich von Pflanzen. Man erkennt den Schaden bei immergr&#252;nen Pflanzen am verf&#228;rben der Bl&#228;tter zun&#228;chst ins gelbliche oder r&#246;tliche. Bei starker Sch&#228;digung verwelken die Bl&#228;tter und werden braun. Die Pflanze wirft Bl&#228;tter oder Nadeln dann g&#228;nzlich ab.<br/> Erfrierungen der Triebspitzen erkennt man daran, dass die Zweigenden sich braun-schwarz verf&#228;rben und absterben. Leider k&#246;nnen Sp&#228;tfr&#246;ste immer wieder auch f&#252;r die ersten Knospen und Bl&#252;ten gef&#228;hrlich werden. Sind diese Frostgesch&#228;digt, so erkennt man dies ebenfalls am Verbr&#228;unen und m&#246;glicherweise abwerfen der Bl&#252;ten.<br/><br />
Erfrierungen an Wurzeln, Wurzelst&#246;cken, Zwiebeln oder Knollen f&#252;hren leider in den meisten F&#228;llen zum Absterben der Pflanze und lassen sich im Vorwege kaum erkennen. Normalerweise entstehen solche Sch&#228;den bei frostharten Pflanzen erst bei einer Bodentemperatur von mindestens -10°C mit Ausnahme von Jungpflanzen, die durchaus auch schon bei weniger kalten Temperaturen Schaden nehmen k&#246;nnen.<br/><br />
In allen F&#228;llen von Erfrierungen hilft nur das pr&#228;ventive Abdecken mit isolierenden und gleichzeitig luft- und wasserdurchl&#228;ssigen Materialien.</li>
<p><br/></p>
<li><strong>Frosttrocknis</strong><br/>Das Ph&#228;nomen der Frosttrocknis betrifft immergr&#252;ne Pflanzen wie Buchsbaum, Eibe, Fichte, Thuja, Kirschloorbeer, Rhododendron, etc. Kommt die Sonne im Winter heraus, so reichen die dann entstehenden Tagestemperaturen oftmals schon aus, das die Bl&#228;tter oder Nadeln beginnen, mit Verdunstung darauf zu reagieren. Der trotzdem gefrorene Boden verhindert jedoch den Wassernachschub, so dass die Pflanzen vertrocknen m&#252;ssen.<br/><br />
Gegnma&#223;nahmen sind das regelm&#228;&#223;ige Gie&#223;en dieser Pflanzen an frostfreien Wintertagen sowie das Abdecken der Pflanzen mit Leinent&#252;chern oder Fr&#252;hbeet-Vliesen an sonnigen Tagen.</li>
<p><br/></p>
<li><strong>Rindensch&#228;den</strong><br/>Im Sp&#228;twinter, wenn die Sonne schon wieder einige Kraft hat, kann der schnelle und h&#228;ufige Wechsel von sonnigen warmen Tagen und kalten, frostigen N&#228;chten starke Sch&#228;den an Rinde und Holz von B&#228;umen verursachen. In der Sonne dehnt sich die Rinde und der Zellsaft wird fl&#252;ssiger, nachts geschieht das Gegenteil. Dadurch entstehen zum einen hohe Spannungen im Stamm und zum anderen steigt die Gefahr der Erfrierungen. Schlimmstenfalls kommt es zum Abplatzen ganzer Holzplatten und zur Entstehung tiefer Risse. Deswegen sieht man vor allem an neu gepflanzten jungen B&#228;umen h&#228;ufig einen Anstrich des Stamms mit wei&#223;er Kalk- oder Kalk-Lehm-Farbe. Diese reflektiert die Sonnen strahlen und verhindert auf diese Art und Weise das &#252;berm&#228;&#223;ige erhitzen der Rinde. &#196;hnlich wirkt das Einwickeln des Stamms mit Schilfmatten, Pappe oder Jutegewebe.</li>
<p><br/></p>
<li><strong>Vern&#228;ssung und Staun&#228;sse</strong><br/>Gerade Steingartenpflanzen und andere trockenheitsliebende Pflanzen leiden sehr h&#228;ufig unter Dauern&#228;sse entstehend durch Dauerregen oder anhaltender Bodenfeuchtigkeit. Ist der Boden gefroren, so kann darauftreffendes Wasser nicht abflie&#223;en. Die Wurzeln der zuvor genannten Pflanzengruppen beginnen dann zu faulen oder die Pflanze leidet massiv an dem Sauerstoffmangel im Boden und erstickt schlicht und einfach. Wenn es sehr lange zu solchen Wetterlagen im Winter kommt, so kann man die gef&#228;hrdeten Pflanzen kurzfristig mit Folie abdecken. Achtung: Unbedingt regelm&#228;&#223;ig l&#252;ften und bei Sonne entfernen, um Hitzestau und Sauerstoffmangel zu verhindern.</li>
<p><br/>
</ol>
<p><br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Winterschutz im Wurzelbereich</span></h2>
<p>Einen wirksamen Winterschutz im Wurzelbereich erreicht man durch das Abdecken des Bodens in diesem Bereich mit entsprechendem Isolationsmaterial. Das richtige Material bietet nat&#252;rlich die Natur selbst, denn <strong>Laub</strong> und <strong>Nadelholzreisig</strong> erf&#252;llen alle Anforderungen und sorgen ja auch in der freien Landschaft f&#252;r den entsprechenden Winterschutz durch liegenbleibendes Herbstlaub beziehungsweise herabfallende Nadeln. S&#228;mtliche Abdeckungen sollten unbedingt luftdurchl&#228;ssig sein. Andernfalls kann es darunter zu Sauerstoffmangel, F&#228;ulnis oder auch Krankheitsbefall kommen. Desweiteren sollte das Material auch wasserdurchl&#228;ssig sein, denn Kondenswasser f&#246;rdert sowohl die Gefahr von Schimmelbildung und F&#228;ulnis als auch von Erfrierungen.<br/><br />
<strong>Laub</strong> ist ein ausgezeichnetes Isolationsmaterial, wenn es tats&#228;chlich trocken und frei von Sch&#228;dlingen ist. Man kann es je nach Pflanzenart 10 bis 15 cm hoch aufsch&#252;tten. Stauden, die sich komplett in den Boden zur&#252;ckziehen k&#246;nnen auch deutlich h&#246;her Abgedeckt werden. Es gilt dabei jedoch die Regel, je h&#246;her und dichter der Wurzelbereich abgedeckt wurde desto eher muss er im Fr&#252;hjahr auch wieder gelockert werden. Ein guter Nebeneffekt beim Laub ist das Auff&#252;llen der N&#228;hrstoffvorr&#228;te im Boden w&#228;hrend es mit der Zeit verrottet.<br/><br />
<strong>Nadelholzreisig</strong> und zwar speziell Fichtenreisig ist besonders gut geeignet als K&#228;lteisolation. Die dicht  stehenden Nadeln sind zwar luftdurchl&#228;ssig, halten aber dennoch die K&#228;lte fern und dadurch, dass die Nadeln im Sp&#228;twinter anfangen langsam abzufallen, kommen im Fr&#252;hjahr dann gleich ausreichend Licht und Luft an den Boden.<br/><br />
Desweiteren eignen sich <strong>Rindenmulch</strong> und <strong>Kompost</strong> als Abdeckungsmaterial. Beides kann jedoch wuchshemmend wirken auf junge Pflanzen und sollte deswegen nur bei erwachsenen Pflanzen verwendet werden. Als K&#228;lteschutz eignen sich diese Materialien dennoch hervorragend.<br />
<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Winterschutz f&#252;r oberirdische Pflanzenteile</span></h2>
<p>Die oberirdischen Pflanzenteile sollten zum einen vor der K&#228;lte und damit dem Erfrieren gesch&#252;tzt werden, aber auch vor der intensiven Wintersonne. Manche Materialien erf&#252;llen sogar beide Anforderungen.<br/><br />
Am bekanntesten ist das Einwickeln der ganzen Pflanze mit <strong>T&#252;chern, Jutegewebe oder speziellen Winterschutzvliesen</strong>. Folien sind nicht geeignet wegen der Luft- und Wasserundurchl&#228;ssigkeit ausser man verwendet <strong>gelochte oder geschlitzte Folie</strong>. Diese hat jedoch einen geringeren Isolationsschutz und ist somit auch nur bedingt geeignet. Eine weitere M&#246;glichkeit ist wiederum die Verwendung von <strong>Fichtenreisig</strong>. Die geschnittenen Fichtenzweige k&#246;nnen entweder um kleinere Str&#228;ucher, Rosen oder Stauden herum in den Boden gesteckt werden und/oder zwischen die Triebe gebunden werden. Der Vorteil: Es sieht auch noch sch&#246;n und weihnachtlich aus.<br/><br />
Gr&#246;&#223;ere Pflanzen k&#246;nnen ebenfalls mit <strong>Sackleinen, Jute</strong> oder auch <strong>Bast- und Schilfmatten</strong> umwickelt werden. Im Zweifelsfall ist es eventuell leichter, mit Hilfer langer Stangen oder Latten eine Art Ger&#252;st oder Zeltkonstruktion um die Pflanze zu bauen und diese mit <strong>Stoffbahnen</strong> zu umwickeln.<br/><br />
Empfindliche Jungpflanzen lassen sich sehr gut sch&#252;tzen, indem man einen Hasendraht um sie herum aufstellt und diesen mit trockenem und sauberen Herbstlaub auff&#252;llt, so dass die Jungpflanze komplett darin verschwindet.<br/><br />
Gro&#223;e Gr&#228;serhorste wie die von Pampasgras und s&#228;ulenf&#246;rmige Geh&#246;lze sollten oben locker zusammengebunden werden. Dadurch wird der Neuaustrieb in der Mitte der Gr&#228;serhorste gegen K&#228;lte und Vern&#228;ssung gesch&#252;tzt. Bei s&#228;ulenf&#246;rmigen Geh&#246;lzen hilft diese Ma&#223;nahme gegen das Herunterdr&#252;cken der Zweige bei starken Schneef&#228;llen. Deswegen sollte man Hecken und freistehende Str&#228;ucher auch immer wieder kontrollieren bei starken Schneef&#228;llen, denn Schnee kann schnell viel Gewicht entwickeln und dadurch &#196;ste und Zweige brechen lassen. Eventuell ist es ratsam, die Pflanzen durch absch&#252;tteln oder mit dem Besen abkehren, von der Schneelast zu befreien.<br/><br />
Ein besonderes Augenmerk mu&#223; auf die Veredelungsstellen von Pflanzen gelegt werden. Diese sind empfindlich und ben&#246;tigen besonders sorgf&#228;ltigen Schutz. Rosen und Clematis sowie einige andere Pflanzen werden um ihren Fu&#223; herum etwa 10 bis 15 cm hoch angeh&#228;ufelt mit isolierenden Materialien wie zuvor beschrieben.<br/><br />
Ist der Winterschutz einmal angebracht, sollte man ihn regelm&#228;&#223;ig kontrollieren. Es w&#228;re zu Schade, wenn durch den Wind etwas unbemerkt kaput gemacht wird und die entsprechende Pflanze dann doch Schaden nimmt. Schneefreier Frost ist f&#252;r die Pflanzen sehr viel k&#228;lter als wenn sie durch eine dichte Schneedecke gesch&#252;tzt werden, die tats&#228;chlich auch isolierend wirken kann. In solchen N&#228;chten muss der Winterschutz bei sehr empfindlichen Pflanzen sogar erh&#246;ht werden.<br/><br />
Erh&#246;hte Kontrolle sollte auch  im sp&#228;ten Winter durchgef&#252;hrt werden, denn der Winterschutz muss sp&#228;testens dann gelockert und entfernt werden, wenn sich erste Neuaustriebe zeigen. Reine Schattierungsma&#223;nahmen k&#246;nnen noch bis ins Fr&#252;hjahr an Ort und Stelle verbleiben.<br />
<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Interessante Webseiten zum Thema: &#8220;Pflanzen &#252;berwintern&#8221;</span></h2>
<p>Sehr umfangreich, mit einem Spektrum von praktischen Anleitungen wie besondere Pflanzenarten am besten &#220;berwintert werden bis hin zu Anleitungen wie am besten Obst und Gem&#252;se eingelagert werden sollte, um es m&#246;glichst lange haltbar und lagerungsf&#228;hig zu erhalten. Diese Informationen sind in ansprechender Art und Weise dargestellt auf der Webseite: <a href="http://www.pflanzen-ueberwintern.de/ueberwinterung-pflanzen-%C3%BCberwintern">Pflanzen &#252;berwintern.de</a><br/>  </p>
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		<title>Kalter, nasser Sommer &#8211; ein Greuel f&#252;r die Tomate</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 12:45:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gotthilf Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Schädlingsbekämpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Brennesseljauche Pflanzenbrühe]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenschädlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Tomaten]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch der Sommer 2010 zeichnet sich einmal wieder durch ungew&#246;hnliche Wetterlagen aus. Im S&#252;den von Deutschland folgte auf einen extrem lange andauernden Winter ein sp&#228;hrlicher Fr&#252;hling, sieben Wochen Affenhitze ohne Regen im Fr&#252;hsommer und ein total verregneter und eher kalter Juli und August. Speziell f&#252;r die Tomatenfreunde unter den G&#228;rtnern war dies eine echte Katastrophe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch der Sommer 2010 zeichnet sich einmal wieder durch ungew&#246;hnliche Wetterlagen aus.<br />
Im S&#252;den von Deutschland folgte auf einen extrem lange andauernden Winter ein sp&#228;hrlicher Fr&#252;hling, sieben Wochen Affenhitze ohne Regen im Fr&#252;hsommer und ein total verregneter und eher kalter Juli und August.</p>
<p>Speziell f&#252;r die Tomatenfreunde unter den G&#228;rtnern war dies eine echte Katastrophe, denn einmal mehr zeigte einem das Wetter, warum Tomaten bei uns nicht heimisch sind. Der Start in die Saison war zwar recht vielversprechend. Meine Pflanzen wuchsen schnell und kr&#228;ftig. Dadurch hielten sie auch lange dem vielen Nass von oben stand, aber nat&#252;rlich das letzte Regenwochenende machte ihnen dann doch den garaus und sie pr&#228;sentierten sich mit folgendem traurigen und h&#228;&#223;lichen Erscheinungsbild:</p>
<div align="center">
<table border="0">
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Pflanzenbilder%20076.jpg" style="width:250px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Kraut-und Braunf&#228;ule" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Pflanzenbilder%20077.jpg" style="width:250px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Kraut- und Braunf&#228;ule" /></td>
</tr>
</table>
</div>
<p>Solches oder ein &#228;hnliches Bild d&#252;rfte in vielen G&#228;rten zu finden gewesen sein und jedem Tomatenfreund die Tr&#228;nen in die Augen schie&#223;en lassen, denn es beudeutet das absolute Aus f&#252;r die Ernte von reifen und aromatischen Tomaten.<br />
Was aber ist der Verursacher f&#252;r dieses Schadbild?</p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Die Kraut- und Braunf&#228;ule</span></h2>
<p>Verursacher dieses Schadbilds ist der  Braunf&#228;ule-Pilz Phytophthora infestans, der vor allem Tomaten und Kartoffeln bef&#228;llt, aber auch andere Nachtschattengew&#228;chse wie Auberginen, etc. Dieser Pilz geh&#246;rt zu den Algenpilzen, die normalerweise bevorzugt im Wasser leben. Obwohl Phytophthora infestans nicht im Wasser lebt, ben&#246;tigt er Wasser zum &#252;berleben und vermehren und Temperaturen um +20°C. Dies erkl&#228;rt schon von alleine, warum die Kraut-und Braunf&#228;ule besonders bei nass-kaltem Wetter auftritt.<br />
Die Sporen dieses Pilzes sind mit blo&#223;em Auge garnicht zu erkennen, da sie nur 0,001 bis 0,007mm gro&#223; werden. Der Pilz bildet diese bei g&#252;nstigen Bedingungen schon innerhalb k&#252;rzester Zeit und zwar in Massen. Die Sporen werden mit dem Wind &#252;ber weite Strecken verteilt. Fallen sie zuf&#228;llig auf Bl&#228;tter oder Stengel von Tomaten, so dringen sie in das Gewebe der Pflanze ein. Dieses kann jedoch nur dann passieren, wenn die betroffene Stelle nass ist.</p>
<p><strong>Die wichtigste vorbeugende Ma&#223;nahme gegen Kraut- und Braunf&#228;ule bei Tomaten</strong> ist deswegen, die oberirdischen Teile der Pflanze m&#246;glichst nicht oder nur kurz nass werden zu lassen. Man sollte Tomaten daher ein Dach &#252;ber dem Kopf bieten in Form eines Kleingew&#228;chshaus, eines Tomatenhaus oder eines Dach&#252;berhangs an einer S&#252;dseite. Desweiteren sollte man unbedingt einen ausreichenden Abstand zwischen den Pflanzen einhalten, damit Feuchtigkeit auf den Pflanzen schnell von Sonne und Wind abgetrocknet werden k&#246;nnen. Grunds&#228;tzlich brauchen Tomaten also einen sehr sonnigen und luftigen Standort.<br />
Beim Gie&#223;en sollte man nie von oben , sondern immer direkt im Wurzelbereich und neben der Pflanze mit weichem Strahl gie&#223;en, so dass die unteren Bl&#228;tter nicht von unten benetzt werden oder gar Erdkl&#252;mpchen nach oben spritzen, denn der Pilz &#252;berwintert im Boden in nicht geernteten Kartoffeln.<br />
Tomaten und Kartoffeln sollten nie nebeneinander angebaut werden. wenn es sich dennoch nicht vermeiden l&#228;sst, so unbedingt die Hauptwindrichtung beachten beim Pflanzen, so dass der Wind von den Tomaten zu den Kartoffeln und nicht andersherum weht.</p>
<p>Versuchen Sie m&#246;glichst gesunde und kr&#228;ftige Pflanzen mit maximal zwei Haupttrieben zu ziehen. Eine geschw&#228;chte Pflanzen ist nat&#252;rlich nicht so widerstandsf&#228;hig wie eine gesunde. Dies bedeutet die Auswahl von widerstandsf&#228;higen Sorten, den richtigen Standort, richtiges Gie&#223;en, nicht &#252;berd&#252;ngen und rechtzeitig ausgeizen.<br />
Wechseln Sie j&#228;hrlich den Standort ihrer Tomaten und beobachten Sie sie sorgf&#228;ltig.<br />
Enfernen Sie befallene Bl&#228;tter und Fr&#252;chte sofort und geben Sie diese in die Bio-Tonne und nicht auf den Kompost, da der Pilz m&#246;glicherweise die Verrottungshitze &#252;berleben k&#246;nnte. Manchmal kann man die Pflanze noch retten, wenn man den Pilz rechtzeitig erkennt und eine W&#228;rmeperiode bevorsteht. Klettert die Temperatur deutlich &#252;ber +20°C und ist es dabei auch noch trocken, so stirbt der Pilz oft schon innerhalb weniger Stunden.<br />
Bei mir mu&#223;ten dieses Jahr jedoch 30 Tomatenpflanzen komplett dran glauben, da an eine Rettung nicht mehr zu denken war.<br />
Desinfizieren Sie die Pflanzst&#228;be vor jeder neuen Nutzung, um die Verbreitung der Kraut- und Braunf&#228;ule einzud&#228;mmen. </p>
<p>Das wichtigste zum Schluss:<strong> Wie erkennt man die Kraut- und Braunf&#228;ule?</strong><br />
Man entdeckt den Befall meistens zun&#228;chst an den Tomaten selbst, die br&#228;unliche eingesunkene, aber harte Flecken bekommen. Doch auch an den Bl&#228;ttern und Stengeln zeigt sich fr&#252;her oder sp&#228;ter der Befall in Form von gr&#228;ulich-gr&#252;nen bis schwarzen Flecken auf der Blattoberseite und einem gr&#228;ulichen Pilzbefall an der Blattunterseite.<br />
Alle Pflanzenteile sterben in Folge sehr rasch ab und die Fr&#252;chte werden ungenie&#223;bar.</p>
<p><strong>Das beste Bek&#228;mpfungsmittel</strong> ist eine gute Prophylaxe und das sorgf&#228;ltige &#220;berwachen und Beobachten der Pflanzen.<br />
Die Anwendung von Brennesseljauche als D&#252;nger bringt meistens erxtrem gesunde und widerstandsf&#228;hige Pflanzen hervor.<br />
Vorbeugende Spritzungen mit nat&#252;rlichen Mitteln zur St&#228;rkung und Pizbek&#228;mpfung wie Schachtelhalmbr&#252;he, Knoblauchsud k&#246;nnen das Problem von vornherein eind&#228;mmen.<br />
Bei leichtem Befall unbedingt die befallenen Teile sofort entfernen. Man findet dann verschiedene M&#246;glichkeiten der unterst&#252;tzenden Behandlung wie das Bespr&#252;hen mit einer Milchmischung aus zwei Litern Magermilch und zehn Litern Wasser oder im Notfall der Einsatz eines Kupfer-Pr&#228;parats. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Schmetterling (Lepidoptera)- das sch&#246;nste Flatterding im Garten</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2010/der-schmetterling-lepidoptera-das-schoenste-flatterding-im-garten/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 12:27:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Gartengestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[schmetterlinge]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen Schmetterling - so zierlich sch&#246;n - habe ich heute in unserem Garten gesehen. Er flatterte auf und ab und brachte alles um sich herum auf Trab. Ich wollte ihn fangen, doch nein &#8211; er war so klein, und seine bunten Fl&#252;gel waren wie Sonnenschein. Da flatterte er daher, ganz leicht im Wind, und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" cellpadding="10">
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Gew%C3%A4chshaus%20039.jpg" style="width:175px" alt="Admiral" /></td>
<td>
<p style="text-align: center;">
Einen Schmetterling<br />
- so zierlich sch&#246;n -<br />
habe ich heute<br />
in unserem Garten gesehen.</p>
<td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2787.JPG" style="width:175px" alt="Pfauenauge" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.15.jpg" style="width:175px" alt="Kleiner Fuchs" /></td>
<td>
<p style="text-align: center;">Er flatterte<br />
auf und ab<br />
und brachte alles<br />
um sich herum auf Trab.</p>
<td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Gew%C3%A4chshaus%20040.jpg" style="width:175px" alt="Admiral" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2013.JPG" style="width:175px" alt="Diestelfalter" /></td>
<td>
<p style="text-align: center;">Ich wollte ihn fangen,<br />
doch nein &#8211; er war so klein,<br />
und seine bunten Fl&#252;gel<br />
waren wie Sonnenschein.</p>
<td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4239.JPG" style="width:175px" alt="Trauermantel" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2024.JPG" style="width:175px" alt="Pfauenauge" /></td>
<td>
<p style="text-align: center;">Da flatterte er daher,<br />
ganz leicht im Wind,<br />
und die Zeit flog mit ihm fort,<br />
so ganz geschwind.</p>
<td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2011.JPG" style="width:175px" alt="Diestelfalter" /></td>
</tr>
</table>
<p>Seitdem der Schmetterlingsstrauch (Buddleja davidii oder alternifolia) in voller Bl&#252;te dasteht, fallen sie einem wieder vermehrt ins Auge, die Schmetterlinge (Lepidoptera).<br />
Den meisten Menschen sind vor allem die Tagfalter ein Begriff wie Pfauenauge, Admiral, Kohlwei&#223;ling, etc., die tags&#252;ber auf Nahrungssuche gehen und in vielen F&#228;llen als wundersch&#246;ne buntgemusterte Flecken durch die L&#252;fte torkeln.<br />
Schmetterlinge sind dabei nicht nur h&#252;bsch anzuschauen. Im Laufe ihres Lebens durchlaufen sie verschiedenste Entwicklungsphasen und beeinflussen den Garten jeweils unterschiedlich im positiven und negativen Sinne.<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Die Metamorphose des Schmetterlings</span></h2>
<p>Schmetterlinge stellen eine eigene Ordnung dar in der Gruppe der Insekten. In Europa sind ca. 3000 Arten bekannt. Dies mag einem zun&#228;chst viel erscheinen, wenn man kurz inne h&#228;lt und die Arten aufz&#228;hlt, die einem sofort in den Sinn kommen. Doch darf man nicht vergessen, dass die Gruppe der Schmetterlinge sowohl Tagfalter als auch Nachtfalter umfasst, welche uns besser bekannt sind als Motten.<br />
 Diese erste Einteilung geschieht durch die Tageszeit, w&#228;hrend der der entsprechende Schmetterling auf Nahrungssuche geht.<br/><br />
Damit ist das Pferd jedoch von hinten aufgez&#228;umt, denn der fertige Falter ist das Endstadium des Schmetterlings, der sogenannte Imago. Beginnen wir also am Anfang der Entwicklung:</p>
<ol>
<li>In diesem Fall beginnt die Geschichte mit dem <strong>Ei</strong>. Das Weibchen legt nach der Befruchtung zwischen 20 und 1000 Eier ab, aus denen dann die Raupen schl&#252;pfen. Diese Eier werden je nach Art als ein Gelege oder in Gr&#252;ppchen an verschiedenen Orten &#8220;angeklebt&#8221;. Die meisten Raupen schl&#252;pfen schon nach 2-4 Wochen. Es gibt aber auch Schmetterlingsarten, deren Eier &#252;berwintern. </li>
<p><br/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2033.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:170px;" alt="Raupe_Kohlwei&#223;ling " />Die<strong> Raupe</strong> ist das Larvenstadium des Schmetterlings und damit auch die Form, in der er das meiste fri&#223;t. Genaugenommen tut die Raupe nichts anderes als fressen, wachsen und sich vier- bis f&#252;nfmal h&#228;uten. Selbsterkl&#228;rend ist das Larvenstadium damit die sch&#228;dlichste Zeit in der Entwicklung des Schmetterlings f&#252;r den Garten, denn er ern&#228;hrt sich nun von Bl&#228;ttern, Nadeln, Bl&#252;ten, Samen oder Fr&#252;chten verschiedener Pflanzen, wobei viele Arten auf bestimmte Pflanzen spezialisiert und angewiesen sind. Genannt sei hier der Kohlwei&#223;ling, dessen Raupen innerhalb k&#252;rzester Zeit einen starken Lochfra&#223; an Kohlbl&#228;ttern bis hin zum Skelettierfra&#223; verursachen k&#246;nnen und oftmals auch im Inneren der Kohlk&#246;pfe w&#252;ten.</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li>Hat die Raupe genug gefressen und  ihre Endgr&#246;&#223;e erreicht, so verpuppt sie sich. Die <strong>Puppe</strong> ist damit das Ruhestadium des Schmetterlings.W&#228;hrend dieser Puppenruhe ver&#228;ndert sich der K&#246;rper des Schmetterlings scheinbar komplett. Die sogenannte Metamorphose findet statt, denn jetzt wird aus der dicken und schwerf&#228;lligen Raupe der bunte und leichtfl&#252;gelige Schmetterling. Die Puppe selbst kann sich kaum bewegen. In den meisten F&#228;llen kann sie nur das Hinterteil leicht bewegen und sich dadurch in eine rollende Bewegung versetzen.<br/> Um sich vor Fressfeinden in diesem Stadium zu sch&#252;tzen, bleibt ihnen nur die Tarnung oder ein sicheres Versteck. Tats&#228;chlich sehen die Puppen h&#228;ufig aus wie ein verwelktes Blatt. Ein weiterer Schutzmechanismus, der sehr bekannt sein d&#252;rfte, ist das Einspinnen in einen Kokon wie es die Seidenspinner-Raupe vollzieht. F&#252;r die Herstellung des Kokons produziert sie einen ca. 500 m langen Faden. Dieser Faden ist das Material, aus dem Seide gesponnen wird. Hierf&#252;r wird der Faden maschinell abgewickelt und auf Spulen wieder aufgewickelt in den Seidenplantagen, in denen die Seidenspinner-Raupen extra f&#252;r diesen Zweck gez&#252;chtet werden.<br/>Man erkennt das Ende der Puppenzeit h&#228;ufig an einer Dunklerf&#228;rbung der Puppe und am sichtbarwerden der Fl&#252;gel durch die Puppenh&#252;lle hindurch. Das Schl&#252;pfen passiert entweder, indem die Puppe an einigen Stellen aufplatzt oder es ist eine Art Deckel vorhanden, den der Schmetterling von innen aufdr&#252;ckt. Ist er vollst&#228;ndig geschl&#252;pft, so ist er noch nicht sofort flugtauglich, da sich seine Fl&#252;gel erst noch entfalten und trocknen m&#252;ssen.</li>
<p><br/>	</p>
<li>Der <strong>Schmetterling</strong> ist fertig, sobald er fliegen kann. Er ist &#8220;erwachsen&#8221; geworden. Seine Lebensdauer betr&#228;gt ab jetzt je nach Art zwischen einem Tag und 10 Monaten. Ein Tagfalter lebt im Durchschnitt etwa zwei bis drei Wochen. In dieser Zeit darf er das Leben genie&#223;en. Er ern&#228;hrt sich vom Bl&#252;tennektar, den er mit seinem langen Saugr&#252;ssel aufnimmt und best&#228;ubt dabei als ausgezeichneten Nebeneffekt die Pflanzen im Garten. Manche Pflanzen sind sogar komplett auf den Schmetterling bei der Best&#228;ubung angewiesen, da sie so tiefe und enge Bl&#252;tenkelche bilden wie beispielsweise einige Orchideenarten. Der fertige Schmetterling ist also wieder eher ein N&#252;tzling im Garten und kein Sch&#228;dling wie seine Raupe.<br/> Letztendlich ist das Ziel des Schmetterlingsdaseins aber nicht die Best&#228;ubung der Pflanzen und auch nicht die Zierde eines jeden Gartens, sondern die Fortpflanzung. So sterben die meisten Schmetterlinge auch direkt nach der Eiablage. Nur wenige Arten k&#246;nnen als Schmetterling &#252;berwintern. In unseren Breiten macht das nur das Tagpfauenauge, das man immer mal wieder im Winter im Haus herumflatternd findet, weil es durch die W&#228;rme aus seinem Versteck gelockt wurde. Schmetterlinge sind n&#228;mlich wechselwarm. Sie werden erst ab einer bestimmten Temperatur aktiv und verfallen bei K&#228;lte in eine Starre. Um sich zu aktivieren nutzen sie entweder die W&#228;rme der Sonnenstrahlen oder sie erw&#228;rmen sich durch das Schlagen mit den Fl&#252;geln.</li>
<p><br/>
</ul>
<h2><span style="color: #ff6600;">Knallige Farben, exotische Muster und lustige Ausw&#252;chse</span></h2>
<p>Was wie eine Beschreibung eines Clowns klingt, sind die Abwehr- und Abschreckmechanismen der Schmetterlinge und ihrer Raupen gegen Fressfeinde und die Eigenschaften, die das menschliche Auge so erfreuen.<br/><br />
Hier eine kleine Bilderauswahl, um diese Vielf&#228;ltigkeit zu zeigen:</p>
<table border="0" cellpadding="10">
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4809.JPG" style="width:175px" alt="Schlehenb&#252;rsterspinner" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2794.JPG" style="width:175px" alt="Pfauenauge" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2579.JPG" style="width:175px" alt="Schwalbenschwanz" /></td>
</tr>
</table>
<p>Die Farben und Muster wie beispielsweise die Augen auf den Fl&#252;geln des Tagpfauenauges dienen dem Zweck, V&#246;gel oder andere Feinde zu verwirren oder zu erschrecken, indem die Augen von gro&#223;en Tieren imitiert werden oder sich der Schmetterling tarnt, indem er das Aussehen eines anderen Tieres animmt. Diese Methode verwendet zum Beispiel der Hornissen-Glasfl&#252;gler. Ein Schmetterling, der einer Hornisse zum Verwechseln &#228;hnlich sieht. Diese Art der Tarnung bezeichnet man auch als Mimikry und wird von vielen Tierarten verwendet.<br/><br />
Manche Schmetterlingsraupen w&#228;hlen da jedoch eine deutlich unauff&#228;lligere Variante. Sie &#228;hneln in Farbe und Form so sehr kleinen Zweigen, dass man sie f&#252;r solche h&#228;lt und nicht als Raupen identifiziert solange sie sich nicht bewegen.<br/>  </p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Wie holt man sich Schmetterlinge in seinen Garten?</span></h2>
<p> Die nat&#252;rlichen Lebensr&#228;ume der Schmetterlinge gehen stetig zur&#252;ck durch die Ausbreitung des Menschen. Da ist es nicht nur eine sch&#246;ne, sondern auch eine n&#252;tzliche Idee, gute Lebensbedingungen f&#252;r Schmetterlinge im Garten zu schaffen. Im Folgenden soll erkl&#228;rt werden, welche Lebensbedingungen dies sind:</p>
<ul>
<li>Grunds&#228;tzlich erm&#246;glichen s&#228;mtliche Elemente eines &#8220;Naturgartens&#8221; den Schmetterlingen einen guten Lebensraum. Damit ist gemeint kleine &#246;kologische Inseln oder Nischen zu schaffen mit heimischen Wildpflanzen und vielen R&#252;ckzugsm&#246;glichkeiten f&#252;r Tiere. Wo viele heimische Wildblumen, Kr&#228;uter, Unkr&#228;uter und nat&#252;rliche Wildhecken in ausgewogenen Pflanzengesellschaft wachsen d&#252;rfen, da werden auch Schmetterlinge und andere seltene Tiere bald zu Hause sein.</li>
<p><br/></p>
<li>Bestimmte Pflanzen dienen besonders vielen unterschiedlichen Arten an Schmetterlingsraupen und fertigen Schmetterlingen als Nahrungsquelle. Besonders erw&#228;hnenswert sind hier: die Eiche (Quercus in Arten), die Weiden (Salix in Arten), Pappeln (Populus in Arten), Birken (Betula in Arten), der Wei&#223;dorn (Crataegus in Arten), die Schlehe (Prunus spinosa), die Hasel (Corylus in Arten), Rosen (Rosa in Arten), Himbeeren (Rubus idaeus) und Brombeeren (Rubus fruticosus), Brennesseln (Urtica in Arten), viele Kr&#228;uter und die folgenden Garten-Stauden:
<ul>
<li>Rote Schaf-Garbe (Achillea millefolium und Hybriden)</li>
<li>Astern (Aster in Arten und Sorten)</li>
<li>Spornblume (Centranthus ruber)</li>
<li>Silberkerze (Cimicifuga in arten und Sorten)</li>
<li>Nelken (Dianthus in Arten und Sorten)</li>
<li>Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea)</li>
<li>Kugeldistel (Echinops in Arten und Sorten)</li>
<li>Sonnenbraut (Helenium Hybriden)</li>
<li>Garten-Sonnenblume (Helianthus decapetalus &#8216;Capenoch Star&#8217; </li>
<li>Alant (Inula in Arten)</li>
<li>Lavendel (Lavandula angustifolia)</li>
<li>Blut-Weiderich (Lythrum salicaria)</li>
<li>Indiandernessel (Monarda Hybriden)</li>
<li>Katzenminze (Nepeta faassenii)</li>
<li>Majoran (Origanum in Arten)</li>
<li>Garten-Flammenblume (Phlox paniculata-Hybriden)</li>
<li>Gro&#223;e Braunelle (Prunella grandiflora)</li>
<li>Salbei (Salvia in Arte )</li>
<li>Purpur-Fetthenne (Sedum telephium &#8216;Herbstfreude&#8217;)</li>
</ul>
</li>
<p><br/></p>
<li>Der Verzicht auf chemische Spritzmittel gegen Sch&#228;dlinge ist unerl&#228;sslich. Genauso sollte bei den D&#252;ngemitteln auf &#246;kologische Vertr&#228;glichkeit geachtet werden.</li>
<p><br/></p>
<li>Besonders in sehr hei&#223;en und trockenen Sommern ben&#246;tigen Schmetterling eine Wasserquelle. Wundersch&#246;n w&#228;re nat&#252;rlich ein naturnah angelegter Gartenteich oder andere Feuchtgebiete wie Sumpf- oder Moorbeete. Letztendlich reicht jedoch auch eine versteckt eingebaute Vogeltr&#228;nke. </li>
<p><br/>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Unkraut &#8211;  der Freund des Bodens und Zeigerpflanze f&#252;r den G&#228;rtner</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2010/das-unkraut-der-freund-des-bodens-und-zeigerpflanze-fuer-den-gaertner/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 10:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Artikel ist einmal mehr ein Versuch, den verhunzten Ruf der Unkr&#228;uter zu verbessern, denn wer sich nur ein bi&#223;chen mit dem Thema Unkraut auseinandersetzt, der muss unweigerlich feststellen, welche wichtigen Aufgaben diese kleinen Wildkr&#228;uter im Garten &#252;bernehmen. Unkraut vergeht nicht In diesem bekannten Satz liegt viel Wahrheit, doch er verst&#228;rkt auch ein ungerechtfertigtes Vorurteil. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel ist einmal mehr ein Versuch, den verhunzten Ruf der Unkr&#228;uter zu verbessern, denn wer sich nur ein bi&#223;chen mit dem Thema Unkraut auseinandersetzt, der muss unweigerlich feststellen, welche wichtigen Aufgaben diese kleinen Wildkr&#228;uter im Garten &#252;bernehmen.<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Unkraut vergeht nicht</span></h2>
<p><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.59.jpg" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:150px;" alt="l&#246;wenzahn" />In diesem bekannten Satz liegt viel Wahrheit, doch er verst&#228;rkt auch ein ungerechtfertigtes Vorurteil.<br/> Als erstes muss man dringend den Begriff &#8220;Unkraut&#8221; kl&#228;ren, denn schaut man sich die Pflanzen einmal im einzelnen an, so wird man keine darunter finden, die nicht zu den alteingesessenen Heilpflanzen unserer Regionen geh&#246;rt und alleine schon deswegen eine Daseinsberechtigung vorzuzeigen hat. Doch nicht nur die medizinisch verwendbaren Inhaltsstoffe dieser Pflanzen sind beeindruckend, sondern auch ihre F&#228;higkeit, den Boden zu pflegen.<br/><br />
Manch einer wird sich nun fragen, was damit gemeint ist? Die Antwort ist ganz einfach: In jedem Kubikmeter Boden schlummern Milliarden von ruhenden Samen. Entstehen im Boden bestimmte Verh&#228;ltnisse wie Bodenverdichtung, Staun&#228;sse, Versauerung des Bodens und so weiter, so bieten sich pl&#246;tzlich die richtigen Lebensbedingungen f&#252;r einige von ihnen, die genau an diese Gegebenheiten angepasst sind. Folglich beginnen solche Samen zu keimen und innerhalb k&#252;rzester Zeit werden sie urpl&#246;tzlich &#252;berall aus dem Boden sprie&#223;en. Daran ist dann nicht der Nachbar schuld, der seinen Garten vernachl&#228;ssigt und nie Unkraut j&#228;tet, sonders dies ist ein Warnsignal der Natur, dass m&#246;glicherweise etwas aus dem Gleichgewicht gekommen ist.<br/><br />
<img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4735.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:150px;" alt="brennessel" />Fr&#252;here Bauerngenerationen wu&#223;ten um dieses Ph&#228;nomen und lie&#223;en ein St&#252;ck Land, das neu als Acker genutzt werden sollte, erstmal f&#252;r ein Jahr brach liegen, um zu sehen, welche Pflanzen sich dort ansiedeln w&#252;rden. Durch die Pflanzengesellschaften, die sich dann dort ausbreiteten, konnten sie nicht nur R&#252;ckschl&#252;sse auf die vorliegende Bodenqualit&#228;t ziehen, sondern diese Pflanzen waren auch gleichzeitig das Heilmittel f&#252;r die Mi&#223;st&#228;nde im Boden.<br/>Zu den echten Pionieren der Pflanzenwelt geh&#246;ren beispielsweise L&#246;wenzahn, Greiskraut und G&#228;nsekresse. Diese drei Pflanzen bilden tiefreichende Wurzeln aus, die sich ihre N&#228;hrstoffe aus der Tiefe holen und dadurch verdichteten und schweren Boden auflockern. Durch diese Auflockerung wird der Boden vorbereitet f&#252;r empfindlichere Pflanzen, die sich nun ansiedeln k&#246;nnen. Andere Wildkr&#228;uter geben &#252;ber ihre Wurzeln Ausscheidungen ab, die Nematoden und Pilze abwehren oder sie sammeln Stickstoff (Prinzip der Gr&#252;nd&#252;ngung) oder tragen ma&#223;geblich zur Humusbildung bei.<br/><br />
Kurzum, egal, ob man seinen kleinen Privatgarten pflegt oder professionelle Landwirtschaft betreibt, die genaue Beobachtung des Unkrauts ist enorm wichtig und erspart einem oft teure und aufwendige Bodenanalysen. H&#228;ufig genug reicht der &#8220;Befall&#8221; mit bestimmten Unkr&#228;utern auch als Heilmethode aus.<br/> Hat sich der Boden erholt, so wird auch das Unkraut nach und nach von anderen Pflanzen verdr&#228;ngt werde. Manchmal gibt es dem G&#228;rtner allerdings auch einen Hinweis darauf, dass er aktiv eingreifen sollte, um seinen Boden gesund zu erhalten. Dann m&#252;ssen eventuell Massnahmen ergriffen werden, um ihn beispielsweise aufzulockern, Sand oder Kompost beizumengen, N&#228;hrstoffe anzureichern und so weiter.<br/>Deswegen:&#8221;Augen auf beim Unkrautj&#228;ten!&#8221;.<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Welches Unkraut sagt uns was?</span></h2>
<table border="1">
<tr>
<td><strong>Acker-Fuchsschwanzgras</strong><br/>(Alopecurus myosuroides)</td>
<td>n&#228;hrstoffarme, kaliumreiche, sehr lehmige B&#246;den,<a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/arch%C3%A4ophyten" target="new">Arch&#228;ophyt</a></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Acker-Gauchheil</strong><br/>(Anagallis arvensis)</td>
<td>kalkreicher, alkalischer Boden, <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/arch%C3%A4ophyten" target="new">Arch&#228;ophyt</a></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Acker-Glockenblume</strong><br/>(Campanula rapunculoides)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/apophyten" target="new">Apophyt</a>, kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Acker-Hellerkraut</strong><br/>(Thlaspi arvense)</td>
<td>stickstoffreiche,hum&#246;se, lehmige B&#246;den,</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Acker-Hundskamille</strong><br/>(Anthemis arvensis)</td>
<td>kalkfreie, saure B&#246;den</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Acker-Minze</strong><br/>(Mentha arvensis)</td>
<td>nasser, verdichteter, n&#228;hrstoffreicher Boden, Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Acker-Schachtelhalm</strong><br/>(Equisetum arvense)</td>
<td>Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse, kalkarme, feuchte B&#246;den</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Acker-Senf</strong><br/>(Sinapis arvensis)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/arch%C3%A4ophyten" target="new">Arch&#228;ophyt</a>, stickstoffreicher, kalkreicher, alkalischer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Ackerwinde</strong><br/>(Convolvulus arvensis)</td>
<td>trockener, kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Adlerfarn</strong><br/>(Pteridium aquilinum)</td>
<td>n&#228;hrstoffarme, kalkarme B&#246;den</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Ampfer-Kn&#246;terich</strong><br/>(Persicaria lapathifolia)</td>
<td>stickstoffreicher Boden, feucht-nasse Standorte</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>B&#228;renklau</strong><br/>(Heracleum in Arten)</td>
<td>feuchter, stickstoffreicher, kaliumreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Beinwell</strong><br/>(Symphytum officinale)</td>
<td>n&#228;hrstoffreiche, feuchte bis nasse B&#246;den, Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Besenginster</strong><br/>(Cytisus scoparius)</td>
<td>stickstoffarmer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Bingelkraut</strong><br/>(Mercurialis in Arten)</td>
<td>stickstoffreicher,humoser, alkalischer Boden, Ruderalpflanze,</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Breitwegerich</strong><br/>(Plantago major)</td>
<td>nasser, verdichteter, lehmiger Boden, Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Brennessel</strong><br/>(Urtica dioica)</td>
<td>geh&#246;rt zu den <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/nitrophyten">Nitrophyt</a>,  stickstoffreiche, kalkreiche, humusreiche B&#246;den </td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Echte Kamille</strong><br/>(Matricaria chamomilla)</td>
<td>stickstoffreiche B&#246;den</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Echtes Leinkraut</strong><br/>(Linaria vulgaris)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/apophyten" target="new">Apophyt</a>, kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Franzosenkraut</strong><br/>(Galinsoga in Arten)</td>
<td>stickstoffreicher, humusreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Fr&#252;hlings-Hungerbl&#252;mchen</strong><br/>(Erophila verna)</td>
<td>stickstoffarme, magere und trockene Standorte, bevorzugt sandige und kiesige B&#246;den</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>G&#228;nsebl&#252;mchen</strong><br/>(Bellis perennis)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/arch%C3%A4ophyten" target="new">Arch&#228;ophyt</a>, saurer, n&#228;hrstoffarmer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>G&#228;nsedistel</strong><br/>(Sonchus in Arten)</td>
<td>stickstoffreicher, kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>G&#228;nse-Fingerkraut</strong><br/>(Potentilla anserina)</td>
<td>stickstoffreiche, lehmige und verdichtete B&#246;den, Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Gamander-Ehrenpreis</strong><br/>(Veronica chamaedrys)</td>
<td>stickstoffreicher, kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Giersch</strong><br/>(Aegopodium podagraria)</td>
<td>stickstoffreicher Boden, Boden f&#252;r Schattenpflanzen,</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Hasen-Klee</strong><br/>(Trifolium arvense)</td>
<td>stickstoffarmer, trockener, magerer, saurer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Hirtent&#228;schelkraut</strong><br/>(Capsella in Arten)</td>
<td>stickstoffreicher, n&#228;hrstoffarmer, humusreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Hornkraut</strong><br/>(Cerastium in Arten)</td>
<td>stickstoffarmer Boden, kalkreicher Boden (Acker-Hornkraut)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Huflattich</strong><br/>(Tussilago farfara)</td>
<td>kalkreicher, humusreicher Boden, oft nasse, verdichtete B&#246;den, Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Klappertopf</strong><br/>(Rhinanthus in Arten)</td>
<td>stickstoffarmer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Klatsch-Mohn</strong><br/>(Papaver rhoeas)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/apophyten" target="new">Apophyt</a>, kalkreicher, sandiger Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Klee</strong><br/>(Trifolium in Arten)</td>
<td>kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Kleiner Sauerampfer</strong><br/>(Rumex acetosella)</td>
<td>n&#228;hrstoffarme, kalkarme, leicht saure B&#246;den</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Klettenlabkraut</strong><br/>(Galium aparine)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/nitrophyten">Nitrophyt</a>, stickstoffreicher Boden, oft nasse, verdichtete B&#246;den, Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Kohl-Kratzdistel</strong><br/>(Cirsium oleraceum)</td>
<td>stickstoffreiche Feuchtwiesen</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Kreuzkraut</strong><br/>(Senecio in Arten)</td>
<td>stickstoffreiche B&#246;den</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>L&#246;wenzahn</strong><br/>(Taraxacum sect. Ruderalia)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/nitrophyten">Nitrophyt</a>, stickstoffreicher, kalkreicher, humusreicher Boden, oft nasse, verdichtete B&#246;den, Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Melde</strong><br/>(Atriplex in Arten)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/halophyten" target="new">Halophyt</a>, stickstoffreicher, kaliumreicher, humusreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Quecke</strong><br/>(Elymus repens)</td>
<td>Pionierpflanze, <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/nitrophyten">Nitrophyt</a>, stickstoffreicher Boden </td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Ringelblume</strong><br/>(Calendula officinalis)</td>
<td>kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Roter Fingerhut</strong><br/>(Digitalis purpurea)</td>
<td>magnesiumreicher, kaliumreicher, saurer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Sauerklee</strong><br/>(Oxalis in Arten)</td>
<td>n&#228;hrstoffarmer, kalkarmer, saurer Boden, Boden f&#252;r Schattenpflanzen</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Schwarzer Holunder</strong><br/>(Sambucus nigra)</td>
<td>stickstoffreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Sichelm&#246;hre</strong><br/>(Falcaria vulgaris)</td>
<td>kalkreicher, trockener Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Storchschnabel</strong><br/>(Geranium in Arten)</td>
<td>kalkreicher, trockener Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Tauben-Skabiose</strong><br/>(Scabiosa columbaria)</td>
<td>kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Vogelmiere</strong><br/>(Stellaria media)</td>
<td>stickstoffreicher, humusreicher, sandiger Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wegwarte</strong><br/>(Cichorium intybus)</td>
<td>kalkreicher, alkalischer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wiesen-Salbei</strong><br/>(Salvia pratensis)</td>
<td>kalkreicher, eher trockener, alkalischer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wolfsmilch</strong><br/>(Euphorbia in Arten)</td>
<td>stickstoffreicher, kalkreicher, sandiger Boden</td>
</tr>
</table>
<p><br clear="all"/></p>
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