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	<title>Gartenrausch &#187; Jahreszeiten</title>
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	<description>Lobelie im Schatten mit Diamanten</description>
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		<title>Alle Jahre wieder&#8230; - Weihnachtsstern, Weihnachtskaktus &amp; Ritterstern (Amaryllis)</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 11:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gotthilf Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Giftige Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[advent]]></category>
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		<description><![CDATA[Weihnachten ist eine festliche Zeit voller Brauchtum und Traditionen. Von Land zu Land und Region zu Region wechseln diese Traditionen deutlich. Mittlerweile kann man jedoch weltweit bestimmte Pflanzenarten antreffen, die &#8220;traditionell&#8221; f&#252;r die Weihnachtsdekoration verwendet werden. Gemeint sind Rittersterne (Amaryllis), Weihnachtssterne (Poinsetttien) und Weihnachtskakteen. Diese Pflanzen bl&#252;hen im Winter ungef&#228;hr um die Zeit von Weihnachten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weihnachten ist eine festliche Zeit voller Brauchtum und Traditionen. Von Land zu Land und Region zu Region wechseln diese Traditionen deutlich. Mittlerweile kann man jedoch weltweit bestimmte Pflanzenarten antreffen, die &#8220;traditionell&#8221; f&#252;r die Weihnachtsdekoration verwendet werden. Gemeint sind Rittersterne (Amaryllis), Weihnachtssterne (Poinsetttien) und Weihnachtskakteen. Diese Pflanzen bl&#252;hen im Winter ungef&#228;hr um die Zeit von Weihnachten und beeindrucken durch &#228;u&#223;erst prachtvolle Bl&#252;ten, die entweder durch ihre Farbgebung, die Gr&#246;&#223;e und Form oder auch durch die Menge der Bl&#252;ten &#252;berzeugen.</p>
<table border="o">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><img style="width: 170px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/weihnachtsstern_01.preview.jpg" alt="Weihnachtsstern" /></td>
<td><img style="width: 170px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/ritterstern_02.preview.jpg" alt="Ritterstern-Amaryllis" /></td>
<td><img class="aligncenter" style="width: 170px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/schlumbergera-_01.preview.jpg" alt="Weihnachtskaktus" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img style="width: 170px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/ritterstern_01.preview.jpg" alt="Ritterstern-Amaryllis" /></td>
<td><img style="width: 170px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/schlumbergera_02.preview.jpg" alt="Weihnachtskaktus" /></td>
<td><img style="width: 170px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/weihnachtsstern_02.preview.jpg" alt="Weihnachtsstern" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Alle drei Pflanzenarten sind allerdings nicht sehr traditionell, da keine von ihnen bei uns heimisch w&#228;chst. Dies erkl&#228;rt sich nat&#252;rlich eigentlich von selbst durch die Bl&#252;tezeit im Winter. Es handelt sich durchweg um Pflanzen aus Mittel- und S&#252;damerika, die ihren Eroberungsfeldzug als Weihnachtspflanzen erst Mitte des letzten Jahrhunderts antraten.<br />
Heute kann man sich das europ&#228;ische Weihnachten ohne sie garnicht mehr vorstellen. Damit Sie viel Freude an Ihren Pflanzen f&#252;r das Fest und durchaus auch noch eine lange Zeit danach, finden Sie nun im Folgenden die passenden Pflanzenportraits mit wichtigen Pflege-Tips:</p>
<h4>Ritterstern (Hippeastrum-Hybride)</h4>
<p><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/ritterstern_03.preview.jpg" style="float:right;margin-left:25px; margin-right:10px;margin-bottom:10px;width:200px; padding:2px; border:8px solid #FF6600;" alt="Amaryllis"/></p>
<ul>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Pflanzensteckbrief</strong></span></li>
<ul>
<li><strong>Herkunft:</strong> Rittersterne stammen aus den Trockenzonen in S&#252;damerika. Sie geh&#246;ren zur Familie der Amaryllisgew&#228;chse (Amaryllidaceae) und wurden lange Zeit mit dem Namen Amaryllis bezeichnet. Dieser ist jedoch nicht korrekt, da er nur Pflanzen meint, die aus S&#252;dafrika stammen. Dennoch ist der Name Amaryllis f&#252;r den Ritterstern bei uns weitau mehr verbreitet wie der korrekte Name.</li>
<li><strong>Wuchs:</strong> Der Ritterstern geh&#246;rt zu den <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon-geophyten" target="new">Geophyten</a>. Wie die meisten Zwiebelpflanzen braucht er eine Ruhephase, die in die Zeit von August bis Dezember f&#228;llt. Die Pflanze eignet sich hervorragend als Topfpflanze und wird im Durchschnitt ca. 45 cm hoch.</li>
<li><strong>Bl&#228;tter:</strong> Die Bl&#228;tter bilden sich erst nach der Bl&#252;te zum Fr&#252;hjahrsanfang. Sie sind je nach Sorte hell bis kr&#228;ftig gr&#252;n und werden ebenfalls ca. 45 cm lang. Ihre Form ist l&#228;nglich lineal.</li>
<li><strong>Bl&#252;te:</strong> Die Bl&#252;ten bilden sich nach 6-8 Wochen nach Ende der Ruhephase im Dezember bis Februar. Aus Der Zwiebel erscheint ein hohler, ca. 45 cm langer Bl&#252;tenschaft, der 3-4 gro&#223;e Bl&#252;ten hervorbringt. Bei kr&#228;ftigen, gro&#223;en und gesunden Blumenzwiebeln k&#246;nnen die Einzelbl&#252;ten einen Durchmesser von bis zu 20 cm erreichen und bl&#252;hen f&#252;r ungef&#228;hr zwei Wochen. Nach dem ersten Bl&#252;tenschaft folgt etwas sp&#228;ter meistens noch ein zweiter. Die klassische Farbe der Bl&#252;ten ist kr&#228;ftig rot. Es gibt aber mittlerweile eine riesige Auswahl unterschiedlichster Hybrid-Sorten mit Bl&#252;tenvarianten von strahlend wei&#223; &#252;ber zart rosa bis dunkelrot, gestreift, gepunktet und mehrfarbig. Die Bl&#252;ten gibt es in einfachen und gef&#252;llten Varianten.</li>
</ul>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Standort:</strong></span> Rittersterne brauchen einen sonnigen Standort. Die Zwiebeln brauchen nicht viel Platz. normalerweise reicht es vollkommen aus, wenn um die Zwiebel herum noch ca. 2 cm Platz sind bis zum Topfrand.<br />
Zwiebelpflanzen bevorzugen es trocken und reagieren auf Staun&#228;sse &#228;u&#223;erst empfindlich mit Schimmelbefall und F&#228;ulnis. Der Topf sollte deswegen unbedingt Drainagel&#246;cher haben. Eine ganz normale, lockere Blumenerde ist vollkommen ausreichend.</li>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Pflege:</strong></span> Normalerweise kauft man entweder die reine trockene Zwiebel oder aber die antreibende Zwiebel fertig gepflanzt im Topf. Pflanzt man die Zwiebel selber so darf sie nicht zu tief gepflanzt werden. Nur maximal die H&#228;lfte der Zwiebel verschwindet in der Erde, der Rest muss unbedingt oberhalb der Erdoberfl&#228;che herausragen. Diese Ma&#223;nahme l&#228;sst die Zwiebel schneller abtrocknen und sch&#252;tzt vor zuviel N&#228;sse. Nach dem Pflanzen einmal gut angie&#223;en und dann am besten das Gie&#223;en vergessen bis der erste Bl&#252;tenschaft ca. 20 cm hoch gewachsen ist. Gie&#223;t man in dieser Zeit zu viel, so bildet sich manchmal garnicht oder erst sehr verz&#246;gert der ersehnte Bl&#252;tenschaft. Erst dann wird die Erde st&#228;ndig feucht gehalten und einmal w&#246;chentlich darf mit einem Pflanzend&#252;nger ged&#252;ngt werden.
<p>M&#246;chte man im n&#228;chsten Jahr wieder einen bl&#252;henden Ritterstern haben, so muss dieser nach der Bl&#252;te unbedingt gut weitergepflegt werden. Bis zum August ist er n&#228;mlich in der Wachstumsphase und f&#252;llt seine Reserven wieder auf f&#252;r die n&#228;chste Ruhe- und Bl&#252;tephase. Weiterhin m&#228;&#223;ig, aber regelm&#228;&#223;ig gie&#223;en und einmal w&#246;chentlich d&#252;ngen. Da nur noch Bl&#228;tter wachsen, kann man ihn getrost ab Ende Mai in den Garten pflanzen an einen Platz an dem er nicht st&#246;rt und trotzdem ausreichend Licht bekommt.</p>
<p>In unseren Breiten muss im August die notwendige Ruhephase k&#252;nstlich eingeleitet werden. Stellen Sie hierf&#252;r das Gie&#223;en komplett ein und stellen sie die Zwiebel an einen dunklen und k&#252;hlen Ort. Temperaturen um +10°C w&#228;ren die optimale Umgebung. Die Zwiebel zieht nun ihre Bl&#228;tter ein und h&#228;lt eine dreimonatige Ruhe ein. Rechtzeitig im Dezember kann man den Topf wieder hervorholen, gegebenenfalls die Zwiebel in neue Erde setzen, bei Zimmertemperatur an einen hellen Platz stellen, einmalig angie&#223;en und auf die wundersch&#246;ne Bl&#252;te warten.</li>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Vermehrung:</strong></span> Wenn man einen Ritterstern l&#228;nger wie eine Bl&#252;hphase beh&#228;lt, so kann man irgendwann mit der Bildung von kleinen Brutzwiebeln rechnen. Diese erkennt man daran, dass neben der Zwiebel Bl&#228;tter aus der Erde herauswachsen. Nach der folgenden Ruhephase kann man die Zwiebelchen von der Mutterzwiebel abtrennen und in einen eigenen kleinen Topf pflanzen. Allerdings kann es 3-4 Jahre dauern bis aus den Brutzwiebeln bl&#252;hf&#228;hige Zwiebeln geworden sind. Die heranwachsenden Brutzwiebeln brauchen keine Ruhephase. Sie werden wie die gro&#223;en durchgehend gepflegt bis sich das erste Mal ein Bl&#252;tenschaft bildet.</li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Weihnachtskaktus (Schlumbergera)</h4>
<p><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/schlumbergera_03.preview.jpg" style="float:right;margin-left:25px; margin-right:10px;margin-bottom:10px;width: 200px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" alt="Weihnachtskaktus"/></p>
<ul>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Pflanzensteckbrief</strong></span></li>
<ul>
<li><strong>Herkunft:</strong> Der Weihnachtskaktus stammt urspr&#252;nglich aus der Mata Atlântica, dem atlantischen tropischen Regenwald im Osten Brasiliens. Die urspr&#252;ngliche Form ist als Zimmerpflanze kaum noch zu finden. Im Handel werden durchweg Kreuzungen und Hybriden angeboten mit besobderen Bl&#252;tenfarben und -formen.</li>
<li><strong>Wuchs:</strong> Der Weihnachtskaktus geh&#246;rt zur Familie der Kakteengew&#228;chse (Cactaceae). Er w&#228;chst strauchartig &#252;berh&#228;ngend, bildet viele charakteristische Triebe aus den flachen Blattsegmenten und ist sehr anspruchslos.</li>
<li><strong>Bl&#228;tter:</strong> Dunkelgr&#252;ne Triebsegmente, die scheinbar eines aus dem anderen wachsen und wie eine Gliederkette wirken. </li>
<li><strong>Bl&#252;te:</strong> In der Zeit von November bis Februar kann der Weihnachtskaktus eine F&#252;lle beeindruckender Bl&#252;ten hervorbringen. Die h&#228;ufigste Bl&#252;tenfarbe ist knallig pink bis zart blassrosa. Es gibt jedoch auch Varianten mit roten, orangen, gelben und wei&#223;en Bl&#252;ten. Diese sind r&#246;hrenartig geformt. Die Bl&#252;tenbl&#228;tter liegen schuppenartig um diese Bl&#252;tenr&#246;hre herum. Sehr charakteristisch sind die langen Staubbl&#228;tter, die weit aus der Bl&#252;te herausragen und sie zu einem sehr zarten und filigranen Gebilde machen. </li>
</ul>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Standort:</strong></span>Pflanzen dieser Art m&#246;gen sonnige bis halbschattige Standorte bei Temperaturen &#252;ber +10°C. Direkte Sonne ist ihnen jedoch meistens zu viel. Die Bl&#228;tter verf&#228;rben sich dann r&#246;tlich. Im Sommer k&#246;nnen die Pflanzen gerne an einen geeigneten Platz auf Balkon oder Terrasse umziehen. Als Kaktusgew&#228;chs bevorzugt der Weihnachtskaktus mageren und durchl&#228;ssigen Boden. Sehr empfehlenswert ist die Verwendung von guter Kakteenerde aus dem Fachhandel.</li>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Pflege:</strong></span>Schlumbergera sind sehr pflegeleicht und damit auch durchaus geeignet f&#252;r Menschen ohne gr&#252;nen Daumen. Das wichtigste ist der zuvor beschriebene richtige Standort und sparsames Gie&#223;en. Der Weihnachtskaktus vertr&#228;gt keine Staun&#228;sse. Gie&#223;en Sie ihn deswegen immer dann durchdringend, wenn die Erde abgetrocknet ist und er wird wunderbar wachsen und gedeihen. Nach der Bl&#252;tephase, wenn sich die neuen Bl&#228;tter bilden, darf einmal monatlich mit einem Kakteend&#252;nger ged&#252;ngt werden.<br/> Bevor der Kaktus wieder bl&#252;ht, ben&#246;tigt er eine Ruhephase von ca. sechs Wochen. Stellen Sie Ihn also ab Mitte September an einen k&#252;hleren und ruhig schattigen Ort und reduzieren sie das Gie&#223;en auf ein absolutes Minimum (schl&#252;ckchenweise). Erst wenn sich die Bl&#252;tenknospen zeigen, darf langsam wieder mehr gegossen werden und die Pflanze zieht wieder an einen helleren und sonnigeren Ort um. </li>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Vermehrung:</strong></span> Am leichtesten ist die Vermehrung des Weihnachtskaktus mit Blattstecklingen. Schneiden Sie daf&#252;r kleine Triebst&#252;cke mit 2-3 Blattsegmenten ab und stecken Sie diese 1-3 cm tief in Kakteenerde. Angie&#223;en und eventuell die ersten Tage mit einem Gefrierbeutel abdecken, um die Luftfeuchtigkeit f&#252;r die Pflanze zu erh&#246;hen. Nur gie&#223;en, wenn die Erde abgetrocknet ist. Schon bald bilden sich neue Bl&#228;tter, wenn die Wurzelbildung gut funktioniert hat. </li>
<p><br/>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima)</h4>
<p><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/weihnachtsstern_03.preview.jpg" style="float:right;margin-left:25px; margin-right:10px;margin-bottom:10px;width: 200px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" alt=""/></p>
<ul>
<li><strong><span style="text-decoration: underline;">Pflanzensteckbrief</span></strong></li>
<ul>
<li><strong>Herkunft:</strong> Der Weihnachtsstern ist eine Pflanze der tropischen Laubw&#228;lder Mittel- und S&#252;damerikas und geh&#246;rt zur Familie der Wolfsmilchgew&#228;chse (Euphorbiaceae). Mittlerweile ist seine Verbreitung jedoch weltweit fortgeschritten. Gro&#223;e Populationen finden sich zus&#228;tzlich in Afrika, Asien, und Australien.<br/>Alexander von Humboldt brachte den Weihnachtsstern 1804 mit nach Europa. Die Vermarktung zur heute an Weihnachten in Massen verkauften Pflanze fand jedoch erst Anfang des 20. Jahrhunderts statt durch deutsche Auswanderer in Kalifornien. Seit dem ist der Weihnachtsstern zu einem festen Bestandteil der weihnachtlichen Dekoration geworden. Ihn zu Ehren gibt es in den USA sogar den „Poinsettia Day“ am 12. 12. jeden Jahres, an dem man sich gegenseitig mit dieser Pflanze begl&#252;ckt. </li>
<li><strong>Wuchs:</strong> Weihnachtssterne wachsen inihrer Heimat als immergr&#252;ner Strauch, der tats&#228;chlich H&#246;hen von bis zu 4 m erreichen kann. Wir hier kenen die Pflanzen eher als kleine bis mittelgro&#223;e Topfpflanze, die auch als kleiner Hochstamm gezogen werden kann.</li>
<li><strong>Bl&#228;tter:</strong> Die Bl&#228;tter sind lang gestielt (ca. 8 cm<), l&#228;nglich oval, je nach Sorte leicht gezahnt mit einer dunkelgr&#252;nen Ober- und einer helleren Unterseite. Was viele f&#228;lschlicherweise f&#252;r die Bl&#252;te halten, sind in Wahrheit farbigen Hochbl&#228;tter (Brakteen), die sich sternenf&#246;rmig um die eigentlichen Bl&#252;ten anordnen. Diese Hochbl&#228;tter k&#246;nnen leuchtend rot &#252;ber rosa nach wei&#223; s&#228;mtliche Schattierungen aufweisen und auch <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/blattpanaschierung" target="new">panachiert</a> sein./li>
<li><strong>Bl&#252;te:</strong> In der Bl&#252;tezeit von November bis Februar bildet die Pflanze sogenannte Cyathien aus. Darunter versteht man einfachste eingeschlechtliche Bl&#252;ten, die in diesem Fall ganz unscheinbar gr&#252;n gelb gef&#228;rbt sind und sich in der Mitte des Sterns aus H&#252;llbl&#228;ttern befinden. Ein Tip: Das Vorhandensein der Bl&#252;ten weist auf eine junge, frische Bl&#252;te hin. Mit fortgeschrittener Alterung wirft die Pflanze diese Bl&#252;ten ab. Achten Sie darauf beim Kauf einer Pflanze. </li>
</ul>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Standort:</strong></span> Je w&#228;rmer der Standort desto heller sollte er sein. Andernfalls reagiert der Weihnachtsstern mit dem Abwerfen der Bl&#228;tter. Der Standort sollte also gleichm&#228;&#223;ig warm bei ca.+20°C, hell und ohne Zugluft sein. Auf K&#228;ltereize reagiert die Pflanze ebenfalls sehr empfindlich mit dem gleichen Symptom und kann innerhalb weniger Tage v&#246;llig kahl dastehen. Achten Sie deshalb auch unbedingt auf einen guten K&#228;lteschutz beim Transport und meiden sie beim Kauf Pflanzen, die im zugigen Eingangsbereich eines Ladens stehen. </li>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Pflege:</strong></span>Auf Grund der gro&#223;en Bl&#228;tter, verdunstet die Pflanze sehr viel Wasser und ben&#246;tigt auch sehr viel Nachschub. Dennoch vertr&#228;gt sie &#252;berhaupt keine Staun&#228;sse. Gie&#223;en Sie Ihren Weihnachtsstern daher lieber &#246;fters, aber immer erst dann, wenn die Erde oberfl&#228;chlich getrocknet ist. Entfernen Sie nach ein paar Minuten dann unbedingt das &#252;bersch&#252;ssige Gie&#223;wasser aus &#220;bertopf oder Pflanzenuntersetzer.<br/> Nicht w&#228;hrend der Bl&#252;hphase d&#252;ngen. Erst nach Bendung der Bl&#252;te mit einem handels&#252;blichen Zimmerpflanzend&#252;nger einmal monatlich d&#252;ngen.<br/>Weihnachtssterne geh&#246;ren zu den Kuztagespflanzen. M&#246;chte man sie im n&#228;chsten Jahr wieder zum Bl&#252;hen bringen, so gelingt dies nur, wenn die Pflanze ab Oktober t&#228;glich f&#252;r 12 Stunden absoluter Dunkelheit ohne St&#246;rlicht ausgesetzt werden. Die einfachste M&#246;glichkeit w&#228;re das Abdecken der Pflanzen mit einem Karton oder das Einstellen in einen geschlossenen Schrank von beispielsweise 18 bis 8 Uhr. Diese Prozedur muss f&#252;r 6-8 Wochen durchgehalten werden, dann beginnt der Weihnachtsstern wieder mit der Bl&#252;tebildung rechtzeitig zu Weihnachten.<br/>Im Fr&#252;hjahr regt ein kr&#228;ftiger R&#252;ckschnitt einen buschigen Neuaustrieb an. </li>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Vermehrung:</strong></span>Auch bei dieser Pflanze bietet sich die Stecklingsvermehrung an. Nutzen Sie doch die geschnittenen Triebspitzen vom R&#252;ckschnitt und pflanzen Sie diese in gut durchl&#228;ssige Erde (Blumenerde und Sand im Verh&#228;ltnis 2:1 mischen).  Entfernen Sie zuvor alle Bl&#228;tter bis auf drei, um die Verdunstung zu minimieren. Empfehlenswert ist f&#252;r die ersten Wochen die Abdeckung der Stecklinge mit einem Gefrierbeutel aus dem gleichen Grund. Stecken Sie ruhig mehrere Stecklinge in einen Topf, denn so entsteht relativ schnell eine sch&#246;ne buschige neu Pflanze.</li>
<p><br/>
</ul>
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		<title>Beeren-Rausch f&#252;r alle Naschkatzen im Sommer-Garten</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 14:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
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		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
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		<description><![CDATA[Um gleich falschen Vorstellungen vorzubeugen, eine kurze Erkl&#228;rung zum Begriff &#8220;Beerenrausch&#8221;. Gemeint ist hier nicht der B&#228;renrausch, den man unweigerlich zu sp&#252;ren bekommt, wenn man zu viel vom vergorenen Beerensaft genascht hat, sondern das rauschartige Gef&#252;hl der Freude, das einem beim morgendlichen Rundgang durch den sommerlichen Garten &#252;berf&#228;llt, weil an jeder Ecke und in jeder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um gleich falschen Vorstellungen vorzubeugen, eine kurze Erkl&#228;rung zum Begriff &#8220;Beerenrausch&#8221;.<br />
 Gemeint ist hier nicht der B&#228;renrausch, den man unweigerlich zu sp&#252;ren bekommt, wenn man zu viel vom vergorenen Beerensaft genascht hat, sondern das rauschartige Gef&#252;hl der Freude, das einem beim morgendlichen Rundgang durch den sommerlichen Garten &#252;berf&#228;llt, weil an jeder Ecke und in jeder Niesche kleine reife Beeren darauf warten, den Gaumen zu kitzeln.<br/></p>
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3210.JPG" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Brombeere" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/bild%20027.jpg" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Erdbeeren" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_5050.JPG" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Johannisbeeren" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4828.JPG" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Himbeeren" /></td>
</tr>
</table>
<p>In meinem Fall wandert ein Gro&#223;teil dieser K&#246;stlichkeiten sofort an Ort und Stelle von der Hand in den Mund. Ein bessereres Fr&#252;hst&#252;ck kann ich mir im Sommer garnicht vorstellen.<br/><br />
 Das Gro&#223;artige an diesen kleinen Fr&#252;chten mit dem riesigen Geschmackspotential ist ihre Vielseitigkeit. Es gibt Pflanzenarten in den verschiedensten Gr&#246;&#223;en mit den unterschiedlichsten Boden- und Lichtanspr&#252;chen, so dass f&#252;r jede Art von Garten etwas dabei sein sollte.<br />
&#8230;und sogar auf dem Balkon ist das Anlegen eines kleinen Naschgartens m&#246;glich.<br/><br />
Das Wort Beere ist allerdings ein Begriff, der hier zun&#228;chst gekl&#228;rt werden sollte, denn unter Beeren versteht man umgangssprachlich h&#228;ufig andere Fr&#252;chte, die per Definition eigentlich nicht zu den Beeren geh&#246;ren.<br />
<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Was versteht man unter einer Beere?</span></h2>
<p>Eine Beere ist eine Frucht die man an folgenden Merkmalen erkennt:</p>
<ol>
<li>Eine Beere enth&#228;lt in ihrem Inneren mehrere Samen</li>
<li>Diese Samen sind von einer fleischigen Fruchtwand mit saftiger Innenschicht umschlossen und gesch&#252;tzt.</li>
<li>Eine Beere entsteht aus einem Fruchtknoten und ist h&#228;ufig von runder Form und kr&#228;ftiger Farbe.</li>
<li>Beeren geh&#246;ren zu den <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/schlie%C3%9Ffrucht">Schlie&#223;fr&#252;chten</a>.</li>
<li>Ist die Au&#223;enschicht der Fruchtwand hart, wie etwa beim K&#252;rbis oder bei Gurken, so spricht man auch von einer Panzerbeere.</li>
<li>Sehr selten gibt es sogenannte Sammelbeeren, die dann entstehen, wenn eine Bl&#252;te mehrere Fruchtknoten hat, aus denen jeweils eine Beere entsteht.</li>
</ol>
<p>Beachtet man diese Merkmale, dann geh&#246;ren folgende Fr&#252;chte zu den Beeren:</p>
<table>
<tr>
<td>
<ul>
<li>Johannisbeeren</li>
<li>Stachelbeeren</li>
<li>Weintrauben</li>
<li>Kiwis</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Zitronen</li>
<li>Orangen</li>
<li>Melonen</li>
<li>Datteln</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Papayas</li>
<li>Tomaten</li>
<li>Gurken</li>
<li>K&#252;rbisse</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Paprikas</li>
<li>Auberginen</li>
<li>Bananen</li>
</ul>
</td>
</tr>
</table>
<p>Erstaunlicherweise ist die Auswahl an tats&#228;chlichen Beeren f&#252;r den Naschgarten garnicht so gro&#223;.<br/> In Wahrheit sind es nur die schwarzen, roten und wei&#223;en Johannisbeeren, die Stachelbeeren, Weintrauben und nat&#252;rlich auch die Tomaten, denn die meisten zuckers&#252;&#223;en, kleinen Cocktailtomaten schaffen bei mir ebenfalls den Weg in die K&#252;che nur selten.<br/><br />
In meinem Garten w&#228;chst nat&#252;rlich noch so manch eine andere Frucht, die ich zum Beeren-Rausch dazu z&#228;hlen w&#252;rde.</p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Welche Pflanzenarten eignen sich f&#252;r einen Nasch-Garten?</span></h2>
<p>Klassischerweise denkt man zu allererst an Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren. Diese Fr&#252;chte wachsen &#252;ber eine relativ lange Periode und sind vor allem besonders s&#252;ss und aromatisch, so dass sie ohne weitere Verarbeitung und Behandlung schmecken. Auch Stachelbeeren und Johannisbeeren passen noch in diese Gruppe, obwohl sie oftmals etwas saurer ausfallen und deswegen oft nicht so bevorzugt werden, wenn es gen&#252;gend Fr&#252;chte aus der ersten Gruppe im Angebot gibt.<br/><br />
In den letzten Jahre sind jede Menge neue Beeren auf dem Markt erschienen. Es handelt sich dabei h&#228;ufig um neue Kreuzungen, wiederentdeckte alte Sorten beziehungsweise neu importierte Pflanzen, die in den meisten F&#228;llen im asiatischen Raum beheimatet sind und auch in unserem Klima leben k&#246;nnen.<br/><br />
Im Folgende finden Sie eine genauere Kurzbeschreibung s&#228;mtlicher &#8220;Beeren&#8221;, die f&#252;r einen Naschgarten interessant sein k&#246;nnten:</p>
<h4>Aronia / Apfelbeere (Aronia melanocarpa)</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Brombeere (Rubus fruticosus)</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> Die blauschwarzen Fr&#252;chte sind botanisch gesehen keine Beeren, sondern <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/sammelsteinfrucht">Sammelsteinfr&#252;chte</a>.</li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong> M&#228;rz-April</li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> fr&#252;hestens ab Juli bis zum Frost</li>
<li><strong>Standort:</strong> Brombeeren lieben windgesch&#252;tzte, warme und sonnige Standorte. Sie geh&#246;ren zu den Kletterpflanzen und ben&#246;tigen als <a href="http://www.kletter-pflanzen.de/kletterpflanzen-die-gruppe-der-spreizklimmer">Spreizklimmer</a> eine einfache Kletterhilfe. Gut geeignet sind Mauern, Z&#228;une oder auch einfache Spaliere an der Hauswand.<br/>Brombeeren bevorzugen lockere, humose und feuchte B&#246;den. Lieber zu sandig wie zu schwer und nass.</li>
<li><strong>Pflege:</strong> Bl&#252;ten und Fr&#252;chte bilden sich an den Seitentrieben im 2.Jahr. Nach der Fruchtbildung sterben diese Ruten ab und k&#246;nnen im Fr&#252;hjahr bodennah abgeschnitten werden. Da die Pflanze sehr w&#252;chsig ist und zur Gestr&#252;ppbildung neigt, sollte man im Fr&#252;hjahr einen R&#252;ckschnitt vornehmen und die neuen Ruten gleich durch Anbinden leiten.<br/>Im Fr&#252;hjahr d&#252;ngen mit chloridfreien Volld&#252;nger sowie gut verrottetem Stallmist. Gerne auch regelm&#228;&#223;ig mit Brennessel- oder Beinwelljauche gie&#223;en. </li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Cranberry / Gro&#223;fruchtige Moosbeere (Vaccinium macrocarpon)</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> 2 cm kleine, hellrote bis tiefdunkelrote, runde Beeren mit rotem bis schwarzem Fruchtfleisch und essbaren Kernen. Cranberries k&#246;nnen roh gegessen werden. Sie werden allerdings meistens weiterverarbeitet, da sie ein herb-sauren Geschmack haben, dem ein bi&#223;chen zus&#228;tzliche S&#252;&#223;e nicht schadet.</li>
<li><strong>Pflanzzeit: </strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> September-Oktober</li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Erdbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> 2-5 cm gro&#223;e, leuchtend rote bis dunkelrote <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/sammelnussfrucht">Sammelnussfr&#252;chte</a> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong> Neupflanzungen von Gartenerdbeeren sind am besten Ende Juli bis Ende August. Die Pflanzen haben dann noch gen&#252;gend Zeit zum Anwachsen und zur Bl&#252;tenbildung, so dass sie im n&#228;chsten Jahr schon Fr&#252;chte tragen. Monats- und Walderdbeeren wollen lieber im Fr&#252;hjahr gepflanzt werden.</li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> Die Haupternte ist im Juni/Juli. Bis zum Oktober gibt es dann noch weitere Fr&#252;chte von den Monatserdbeeren, die dauerhaft tragen.</li>
<li><strong>Standort:</strong> Da Erdbeeren urspr&#252;nglich im Wald vorkamen, bevorzugen auch unsere Gartenerdbeeren  durchl&#228;ssige, tiefgr&#252;ndige, humus- und n&#228;hrstoffreiche, schach saure B&#246;den. Die Beete sollten schon ca. zwei Monate vor der Pflanzung gut gelockert und mit reifem Kompost versetzt werden.</li>
<li><strong>Pflege:</strong> Die Pflanzen bringen f&#252;r ca. 4 Jahre reiche ernten am gleichen Standort. Danach sollten neue Pflanzen an neuem Standort gestzt werden. Erdbeeren sind sp&#228;tfrostgef&#228;hrdet. Decken sie die Pflanzen bei drohender Gefahr mit einem Fr&#252;hbeetvlies ab.<br/>W&#228;hrend der Bl&#252;tenneuanlage und der Fruchtbildung m&#246;gen die Pflanzen es gerne feucht. Zur Fruchtreife sollte weniger gew&#228;ssert werden, um das Aroma zu verbessern und die Beeren vor F&#228;ulnis zu sch&#252;tzen. Aus gleichem Grunde sollten die Pflanzen ab beginn der Fruchtbildung eine Mulchdecke erhalten aus Stroh, Holzwolle oder fester Pappe. Diese  bewahrt die Fr&#252;chte ebenfalls vor F&#228;ulnis und vor Verschmutzung. Ged&#252;ngt wird nach der Ernte mit speziellem D&#252;nger, Kompost oder Gesteinsmehl.</li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Goji-Beere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Heidelbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> Abgeplattet runde Beeren, ca. 1 cm gro&#223;,  von blauschwarzer Farbe. Im reifen Zustand sind die Beeren blaugrau bereift.  </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong> Im Herbst</li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> Juli-September </li>
<li><strong>Standort:</strong> Heidelbeeren lieben einen warmen, vollsonnigen und windgesch&#252;tzten Standort. Stehende Hitze vertragen sie jedoch nicht. Da es sich um Heidekrautgew&#228;chse handelt, ben&#246;tigen sie einen sauren, humosen, gut durchl&#228;ssigen und bel&#252;fteten Boden. Der pH-Wert sollte m&#246;glichst zwischen 4,0 und 5,0 liegen. Gegebenenfalls sollte die Erde im Heidelbeerbeet entsprechend pr&#228;pariert werden durch Anreicherungen mit gewaschenem Sand, Torf, Rindenmulch, S&#228;gesp&#228;nen oder Holzh&#228;cksel von Nadelb&#228;umen. Nat&#252;rlich geht auch eine fertige Rhododendronerde.</li>
<li><strong>Pflege:</strong> Gie&#223;en Sie die Pflanzen regelm&#228;&#223;ig mit Regenwasser., denn das kalkhaltige Leitungswasser wird nicht gut vertragen. Heidelbeeren ben&#246;tigen eine regelm&#228;&#223;ige gute Wasserversorgung ohne Staun&#228;sse. Um dieses zu erreichen und um den Boden sauer zu halten, empfiehlt sich das Mulchen mit S&#228;gesp&#228;nen oder S&#228;gemehl sowie mit Rindenmulch aus Nadelb&#228;umen.<br/> Ged&#252;ngt werden kann im Fr&#252;hjahr mit kalkfreiem speziellen Heidelbeer- und Rhododendrond&#252;nger aus dem Fachhandel. Auf gar keinen Fall mit Mist oder Kompost d&#252;ngen. Bei einem &#220;berma&#223; an Kalk stellen die Pflanzen das Wachstum ein und die Bl&#228;tter verf&#228;rben sich gelb.<br/> Im Sp&#228;twinter ist ein Auslichtungsschnitt sinnvoll. Entfernen Sie alte 4-5j&#228;hrige Triebe und zu schwache nach innen wachsende, so dass ca. 6-8 kr&#228;ftige triebe &#252;brig bleiben.</li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Himbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> Rundliche bis kegelf&#246;rmige, l&#228;nglich walzenf&#246;rmige Sammelsteinfr&#252;chte in rot, rosa und gelb </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong> Im Fr&#252;hjahr oder Herbst. Da Himbeeren Flachwurzler sind, sollen sie nicht tiefer gepflanzt werden wie sie im Topf waren. Die grundst&#228;ndigen Triebknospen sollen also auf keinen Fall tiefer wie 5 cm in der Erde sein. K&#252;rzen Sie die Haupttriebe auf ca. 20-30 cm ein und entfernen sie alle Seitentriebe, damit die Pflanze ihre Kraft erstmal in die Wurzeln steckt.</li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> Je nach Sorte ab Juni bis zum Frost. </li>
<li><strong>Standort: </strong> Tiefgr&#252;ndiger, humoser, lockerer und feuchter Boden (pH 5,5-6,0). Keine Staun&#228;sse. Himbeeren bevorzugen sonnige und windgesch&#252;tzte Standorte, kommen aber auch mit Halbschatten zurecht.</li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Honigbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Japanische Weinbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Jochelbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Johannisbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Jujube / Chinesische Dattel</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Lenzbeere / Maibeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Preiselbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Stachelbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Tayberry</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Wu-wei-zi / Chinesische Fitnessbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Uhr des G&#228;rtners hat eine andere Zeit &#8211; der ph&#228;nologische Kalender</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 14:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
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		<category><![CDATA[phänologischer Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier in der Oberpfalz wird es dieses Jahr wiedermal besonders sichtbar, dass man sich als G&#228;rtner nicht auf den &#252;blichen Datumskalender verlassen kann, wenn es um den Beginn der Jahreszeiten geht.Bekannterma&#223;en beginnt der Fr&#252;hling ja offiziell am 21. M&#228;rz. Die N&#228;chte sind jetzt Anfang M&#228;rz zwar noch frostig, aber die Tage werden l&#228;nger und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Fr%C3%BChling-Proklamation.jpg" style="width:500px;" alt="Fr&#252;hlings-Proklamation" /><br />
Hier in der Oberpfalz wird es dieses Jahr wiedermal besonders sichtbar, dass man sich als G&#228;rtner nicht auf den &#252;blichen Datumskalender verlassen kann, wenn es um den Beginn der Jahreszeiten geht.<br/>Bekannterma&#223;en beginnt der Fr&#252;hling ja offiziell am 21. M&#228;rz. Die N&#228;chte sind jetzt Anfang M&#228;rz zwar noch frostig, aber die Tage werden l&#228;nger und die Sonne gewinnt t&#228;glich an Kraft. Bei diesem Wetter kann mich auf jeden Fall nichts mehr drinnen halten und sowohl gef&#252;hlsm&#228;&#223;ig als auch best&#228;tigt durch einen Blick nach drau&#223;en in meinen Garten, muss ich verk&#252;nden:&#8221;Der Fr&#252;hling ist da!&#8221;<br/><br />
Zuf&#228;llig wei&#223; ich vom letzten Jahr, dass genau um diese Zeit gut 50 cm Schneedecke den Garten bedeckte und von bl&#252;henden Pflanzen weit und breit noch nichts zu sehen war. Der kalendarische Fr&#252;hlingsbeginn, der sich nach astronomischen und meteorologischen Begebenheiten richtet, ist also keine sinnvolle Zeitangabe, wenn es darum geht, wann man mit welchen Arbeiten im Garten beginnen sollte.<br/>F&#252;r die Bauern gilt nat&#252;rlich genau das gleiche Problem. Deswegen haben diese schon vor Jahrhunderten begonnen, die Natur zu beobachten, um festzustellen, welche Pflanzen einen sicheren Hinweis darauf geben, dass sich eine Jahreszeit &#228;ndert. Dies kann der Bl&#252;hbeginn der ersten Fr&#252;hlingsbl&#252;her sein, die Bl&#252;te von Obstb&#228;umen oder der Laubabwurf bestimmter Geh&#246;lze.<br/> Aus solchen<br/> Beobachtungen entstand ein neuer flexibler Kalender, der von Region zu Region sehr unterschiedlich ausfallen kann auf Grund des dort vorherrschenden Klimas. Mit Hilfe von ganz gezielt ausgew&#228;hlten Pflanzen, die einheitlich fast fl&#228;chendeckend in Deutschland vorkommen, lassen sich jeweils f&#252;r den eigenen Wohnort ganz einfach die Jahreszeiten bestimmen nach dem eben beschriebenen &#8220;ph&#228;nologischen Kalender&#8221;.<br/><br />
Die Ph&#228;nologie ist die Lehre von den nat&#252;rlichen Erscheinungen (griech. &#8220;mir erscheint&#8221;) und erfasst j&#228;hrlich periodisch wiederkehrende Entwicklungserscheinungen in der Natur, die vor allem alle Pflanzen betreffen, aber auch bestimmte Ph&#228;nomene der Tierwelt mit einschlie&#223;en wie beispielsweise die erste Biene oder der erste Schmetterling des Jahres.<br/>Die Einteilung der Jahreszeiten erfolgt sehr viel feiner und detaillierter, so dass man nicht nur Fr&#252;hling, Sommer, Herbst und Winter unterscheidet, sondern diese nochmals in einzelne Phasen trennt, so dass letztendlich zehn Jahreszeiten entstehen.</p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Die 10 ph&#228;nologischen Jahreszeiten</span></h2>
<ol>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3918.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Schneegl&#246;ckchen" /><br />
<h4>Vorfr&#252;hling</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Beginnt mit dem Bl&#252;beginn von Hasel, Schneegl&#246;ckchen und Schwarzerle, endet mit dem Bl&#252;hbeginn von der Salweide<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> Winter-Jasmin, Winterling, Huflattich, Lerchensporn und Seidelbast<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> Amseln bauen Nester, Stare kehren zur&#252;ck, Maulw&#252;rfe produzieren erste Maulwurfsh&#252;gel, Grasfr&#246;sche beginnen zu laichen<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Geh&#246;lze pflanzen und schneiden</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4090.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Forsythie" /><br />
<h4>Erstfr&#252;hling</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Bl&#252;hbeginn Forsythie und Blattentfaltung der Stachel- und Johannisbeere<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> Salweide (K&#228;tzchen!), Schlehe, Anemone, Primel, Sumpfdotterblume, Kirsche, Pflaume, Birne und Ahorn<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> Schwalben kehren zur&#252;ck, Rotschwanz br&#252;tet, Kr&#246;ten wandern, Insekten erscheinen<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Aussaat von Wildblumen, Bodenschlamm aus Teich entfernen, Nisthilfen f&#252;r Insekten
</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.371.jpg" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Apfelbl&#252;te" /><br />
<h4>Vollfr&#252;hling</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Bl&#252;hbeginn von Apfel und Flieder und Blattentfaltung bei der Stiel-Eiche<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> Eberesche, Wei&#223;dorn, Rosskastanie, L&#246;wenzahn, Maigl&#246;ckchen<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> Der Kuckuck ruft. Bilche erwachen, Maik&#228;fer fliegen<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Stauden pflanzen, sommerliche Zwiebelblumen setzen, Blumenwiese anlegen, Wildkr&#228;uter ernten</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Holunder-1.jpg" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Holunderbl&#252;te" /><br />
<h4>Fr&#252;hsommer</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Bl&#252;hbegin des Schwarzen Holunders, der Robinie und vieler Gr&#228;ser (Beginn der Heuschnupfen-Zeit!)<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> Wildrosen, Pappel, Wei&#223;dorn, Wald-Gei&#223;bart und T&#252;rkischer Mohn<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> die erste Brut vieler Singv&#246;gel wird fl&#252;gge. Grillen beginnen zu zirpen<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> j&#228;ten, Stauden teilen und vermehren</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_5056.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Schwarze Johannisbeere" /><br />
<h4>Hochsommer</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Bl&#252;hbeginn von Sommer- und Winterlinde, Reife von Johannisbeere und Winterroggen<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> Wegwarte, Kartoffeln und verschiedene Doldenbl&#252;tler<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong>Gl&#252;hw&#252;rmchen flíegen, Fr&#246;sche quaken, Maulw&#252;rfe werden noch aktiver (Jungtiere!)<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Johannisbeeren, Erdbeeren und erste Himbeeren ernten, bei Trockenheit gie&#223;en, Unkraut j&#228;ten </li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/eberesche.jpg" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Vogelbeere" /><br />
<h4>Sp&#228;tsommer</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Fruchtreife von Eberesche und fr&#252;hen Apfelsorten, Bl&#252;tebeginn von Heidekraut und Herbst-Anemone<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong><br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> Es fliegen vermehrt Libellen und Stechm&#252;cken<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Magerwiese ein einziges Mal m&#228;hen, Wildfr&#252;chte und fr&#252;hes Obst ernten</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3054.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Holunderbeeren" /><br />
<h4>Fr&#252;hherbst</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Bl&#252;tebeginn der Herbst-Zeitlose, Fruchtreife von Schwarzem Holunder und Hasel<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> Heidekraut<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> <br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Zwiebeln und Knollen f&#252;rs Fr&#252;hjahr pflanzen, Birnen, Zwetschen und Holunderbeeren ernten</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3078.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Herbstlaub" /><br />
<h4>Vollherbst</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Fruchtreife von Stiel-Eiche und Rosskastanie<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> nur noch wenige Bl&#252;ten, statt dessen beginnt sich das Laub bunt zu verf&#228;rben<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> Altweibersommer; Stare ziehen davon<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Hecken- und Geh&#246;lzschnitt, weitere Blumenzwiebeln pflanzen. Kaltkeimer auss&#228;en, Sp&#228;tkartoffeln, R&#252;ben, Quitten, Walnuss und &#196;pfel ernten</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3251.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Eichenlaub" /><br />
<h4>Sp&#228;therbst</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Blattverf&#228;rbung bei Stieleiche und Rosskastanie und<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> fast alle Pflanzen werfen ihr Laub ab<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> Eichh&#246;rnchen sammeln Vorr&#228;te, Igel suchen einen Platz zum &#220;berwintern<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Geh&#246;lze pflanzen, Laub und Algen aus dem Teich fischen, Nistk&#228;sten s&#228;ubern</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Pflanzen%20080.jpg" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Baum im Winter" /><br />
<h4>Winter</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Auflaufen des Winterweizens<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong>Bl&#252;te von Christrose, Schneeheide. Ansonsten herrscht weitestgehend Vegetationsruhe. Der ph&#228;nologische Winter geht ungef&#228;hr von Ende November/Anfang Dezember bis Mitte/Ende Februar.<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> Man bekommt nur noch heimische Vogelarten und Winterg&#228;ste auf der Durchreise zu Gesicht.<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em>  Geh&#246;lzschnitt (nicht bei Frost!), Teich bei Eisdecke bel&#252;ften, bei starken Schneefall eventuell die Zweige von Geh&#246;lzen entlasten</li>
<p><br clear="all"/>
</ol>
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		<title>Gartengestaltung:Wie vom Profi, aber selbst gemacht</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 13:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gartengestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Gartenplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsarchitektur]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Winter ist die beste Jahreszeit, um die Planung f&#252;r einen neuen Garten in Angriff zu nehmen oder um den vorhandenen Garten zu &#252;berdenken. Da der Garten sich nat&#252;rlicherweise immer weiter entwickelt durch das fortschreitende Wachstum der Pflanzen, kann man ihn als einen ewig andauernden Prozess betrachten, in den die Hand des G&#228;rtners immer wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Winter ist die beste Jahreszeit, um die Planung f&#252;r einen neuen Garten in Angriff zu nehmen oder um den vorhandenen Garten zu &#252;berdenken. Da der Garten sich nat&#252;rlicherweise immer weiter entwickelt durch das fortschreitende Wachstum der Pflanzen, kann man ihn als einen ewig andauernden Prozess betrachten, in den die Hand des G&#228;rtners immer wieder gestalterisch eingreift.<br/><br />
Auch wenn ein Garten schon seid vielen Jahren existiert, so wird man immer wieder Stellen finden, die man ver&#228;ndern oder verbessern m&#246;chte, denn der Garten ist und bleibt ein Kulturgut des Menschen, dass immer wieder neuen Einfl&#252;ssen und Bed&#252;rfnissen ausgesetzt ist und sich dadurch best&#228;ndig weiterentwickelt.<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Zun&#228;chst eine Definition des Begriffs: Garten</span></h2>
<p>Traditionell bezeichnet das Wort Garten ein zum Schutz mit einem Zaun oder einer Mauer umfriedetes St&#252;ck Land, das f&#252;r die Kultivierung von Nutz- und Zierpflanzen verwendet wird. Urspr&#252;nglich diente der Garten ausschlie&#223;lich dem Zweck der Ern&#228;hrung der Familie und war damit ein reiner Nutzgarten, in dem man Gem&#252;se, Obst, Beeren und Kr&#228;uter vorfand.<br/><br />
 <img  style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px; width:320px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4457a.jpg" alt="Kensington Gardens" />Mit der kulturgeschichtlichen Entwicklung des Menschen ver&#228;nderte sich zunehmend auch das Bild des Gartens. Der Garten erf&#252;llte dann auch andere Funktionen wie Ort der Repr&#228;sentation und der Erholung. Mit der Entdeckerlust enstanden zunehmend botanische G&#228;rten, in denen exotische Pflanzen aus der ganzen Welt gesammelt und gez&#252;chtet wurden. Je nach dem wie das Verh&#228;ltnis des Menschen zu der Natur gesehen wurde, so entwickelten sich auch neue G&#228;rten.<br/><br />
Heute kennt man vor allem den privaten Hausgarten, botanische G&#228;rten und Parkanlagen, sowie Themeng&#228;rten, die sich einer bestimmten Pflanzenart widmen (z.B. der Rosengarten) einer bestimmten Stilrichtung (z.B. der barocke Garten) einer Landschaft (z.B. alpine Garten) oder einem k&#252;nstlerischen, religi&#246;sem, spirituellem oder auch therapeutischem Aspekt (z.B.Zen-Garten, Feng-Shui-Garten).<br/><br />
All diese M&#246;glichkeiten k&#246;nnen im eigenen Garten genutzt werden. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Leider, oder zum Gl&#252;ck, lassen sich aber nicht alle Ideen immer &#252;berall umsetzen. Wenn man also seinen eigenen Garten planen m&#246;chte, so sollte man erstmal mit einer Bestandsaufnahme beginnen.</p>
<hr />
<ul>
<b>Partner und andere Seiten:</b></p>
<li> <a href='http://www.geyer-gartenhaus.de/'>Gartenzubeh&#246;r  online kaufen</a><br />
</Ul></p>
<hr />
<h2><span style="color: #ff6600;">Mit Zirkel, Bleistift und Lineal zum neuen Garten</span></h2>
<div align="center"><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Gartenplan.jpg" style="padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Gartenplan" /></div>
<ol>
<li>Nehmen Sie einen Grundriss von Ihrem Haus mit Grundst&#252;ck zur Hand. Desweiteren ben&#246;tigen Sie Transparentpapier, Bleistift, farbige Stifte, Lineal, Zirkel und ein Geodreieck. Legen Sie einen Bogen des Transparentpapiers auf den Plan zeichnen sie die Grundst&#252;ckslinie und den Umriss des Geb&#228;udes einmal durch. Nun haben Sie einen Plan, auf dem Sie Ihre Bestandsaufnahme einzeichnen k&#246;nnen. Zur Bestandsaufnahme geh&#246;ren bereits vorhandene Baulichkeiten wie Zufahrt, Terrasse, Wege, Gartenhaus, Gew&#228;chshaus, etc. und schon vorhandene Bepflanzung.<br/> All diese Elemente sollten ma&#223;stabsgerecht eingezeichnet werden. H&#228;ufig sind Grundst&#252;ckspl&#228;ne im Ma&#223;stab 1:100. Dies bedeutet 1 cm auf dem Papier entspricht 100 cm in der Wirklichkeit. Eine Terasse, die tats&#228;chlich 2 x 4 m misst, wird auf dem Papier ein Rechteck von 2 x 4 cm. Zeichnen Sie alle Baulichkeiten mit ihren umrissen ein. B&#228;ume oder Str&#228;ucher werden durch einen Kreis dargestellt mit einem Punkt in der Mitte f&#252;r den Stamm. Hat die Krone eines Apfelbaums einen Durchmesser von 4 Metern, so zeichnet man den Kreis mit einem Durchmesser von 4 cm.</li>
<p><br/></p>
<li>Die Lage des Gartens und der darin befindlichen Elemente zur Himmelsrichtung ist ganz entscheidend wichtig f&#252;r die Beurteilung der Lichtverh&#228;ltnisse, der Windeinfl&#252;sse und des Kleinklimas. Zusammen mit dem tats&#228;chlichen Klima des Ortes, der Bodenqualit&#228;t und der Gel&#228;ndeneigung sind dies die wichtigsten Aspekte, die dar&#252;ber entscheiden werden, welche Bepflanzung und Gartenbereiche an welcher Stelle sinnvoll sind.<br/> Am besten erstellt man sich einfach von Hand ein paar kleine Diagramme zu diesen Themen. Hierf&#252;r legt man wiederum einen Bogen Transparentpapier &#252;ber seine Bestandsaufnahme und zeichnet darauf von Hand zum Beispiel den Schattenwurf des Geb&#228;udes und der Bestandspflanzen sowie vom Nachbarhaus (wenn vorhanden) mit Hilfe einer farbigen Schraffur. Besonders aussagekr&#228;ftig wird so eine Zeichnung, wenn man einmal den Schattenwurf zeichnet wie er morgends f&#228;llt, dann mi einer anderen Farbe den Schattenwurf mittags und mit einer dritten Farbe den Schattenwurf am Abend. Dadurch erh&#228;lt man einen sehr guten &#220;berblick dar&#252;ber, an welchen Orten viel Schatten und viel Sonne zu erwarten sein wird.<br/>&#196;hnliche Zeichnungen kann man zum Thema Wind, L&#228;rm, Temperatur, etc. anfertigen. </li>
<p><br/></p>
<li>Nun beginnt der sch&#246;ne Teil: Erstellen Sie eine Liste all der Elemente, die Sie sich f&#252;r Ihren Garten w&#252;nschen. Gemeint sind Dinge wie Sitzplatz unterm Baum, Schaukel, Kinderspielplatz, Rosenbogen, Obstb&#228;ume, Sichtschutzhecke, Blumenbeet, Gem&#252;sebeet, Obstb&#228;ume, Zierstr&#228;ucher, Kompostplatz, Wege, Gartenteich, Feuerstelle, Grillplatz, etc. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Zun&#228;chst einmal d&#252;rfen Sie so richtig schwelgen. Oftmals hilft hierbei das Durchbl&#228;ttern von sch&#246;nen Gartenb&#252;chern und Gartenmagazinen, um den Ideen auf die Spr&#252;nge zu helfen.<br/> Die Ern&#252;chterung folgt auf dem Fu&#223;, denn als n&#228;chstes m&#252;ssen Sie jeden einzelnen Punkt auf Ihrer Liste auf seine Umsetzbarkeit &#252;berpr&#252;fen. &#220;berlegen Sie genau, ob die Lichtverh&#228;ltnisse in Ihrem Garten geeignet sind. Rosen, viele mediterrane Kr&#228;uter, Gem&#252;sebeet oder ein Gartenteich braucht auf jeden Fall viel Sonne. Desweiteren ist zu bedenken wieviel Pflege Sie sp&#228;ter f&#252;r den Erhalt Ihres Gartens investieren wollen. Blumen- und Gem&#252;sebeete sind sehr pflegeintensiv. Geschnittene Hecken und gro&#223;e Rasenfl&#228;chen ebenso. Gartenteich und Zierstr&#228;ucher brauchen dagegen weniger Pflege. Streichen Sie in Ihrer Liste, was nicht m&#246;glich erscheint. </li>
<p><br/></p>
<li>Jetzt darf entworfen werden. Nehmen Sie sich wieder ihren Bestandsplan zur Hand und legen Sie los. Zun&#228;chst sollte mit Bleistift gezeichnet werden. Sp&#228;ter k&#246;nnen Sie dem ganzen Bild mit Farbe Leben einhauchen. Man muss f&#252;r einen Entwurfsplan kein gro&#223;er K&#252;nstler sein, denn es gibt ganz einfache Symbole, die f&#252;r Hecken, Rasenfl&#228;chen, B&#228;ume, Str&#228;cher, Beete, Wasserfl&#228;che, etc stehen und die man auch mit einem Mangel an k&#252;nstlerischer Begabung durchaus zustande bringt. Achten Sie nur wieder auf den Ma&#223;stab.<br/> Manchmal ist es leichter, sich die Elemente aus buntem Papier auszuschneiden, damit man sie auf dem Plan ganz einfach hin und herschieben kann, um den richtigen Platz zu finden. Am besten beginnt man mit den baulichen Elementen wie Terrasse, Sitzplatz, Wege. Dann besch&#228;ftigt man sich mit der Grenzgestaltung. M&#246;glich sind da Z&#228;une, Mauern, Sichtschutzw&#228;nde sowie Hecken und W&#228;lle. Zu beachten sind in dem Bereich die richtigen Abst&#228;nde und H&#246;hen zu den Nachbarn. Diese k&#246;nnen durch einen Bebauungs- und Gr&#252;nordnungsplan extra geregelt sein. F&#252;r Mauern mu&#223; eine Baugenehmigung beantragt werden. Dann folgen Rasenfl&#228;chen, Bepflanzung f&#252;r die sonnigen Bereiche sowie B&#228;ume und Str&#228;ucher.<br/> Abschlie&#223;end sollte unbedingt noch einmal auf einem gesonderten Blatt der Schattenwurf von B&#228;umen, Str&#228;uchern und Hecken &#252;berpr&#252;ft werden.<br />
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Legende1%20Kopie.jpg" alt="Gartenlegende" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Legende3%20.jpg" alt="Gartenlegende" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Legende2%20.jpg" alt="Gartenlegende" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Legende%204%20Kopie.jpg" alt="Gartenlegende" /></td>
</tr>
</table>
</li>
<p><br/></p>
<li>Steht der endg&#252;ltige Entwurf, so kann man abschlie&#223;end den Verlauf von Wasser- und Elektroleitungen festlegen. Gerade f&#252;r die Gartenbew&#228;sserung sollte hier noch einmal gr&#252;ndlich &#252;berlegt und nicht gespart werden. Behalten Sie eventuell auch m&#246;gliche &#196;nderungen im Auge, die in den folgenden Jahren anstehen k&#246;nnten. Werden die Kinder gr&#246;&#223;er, so wird eine gro&#223;e Rasenfl&#228;che unn&#246;tig. Als Umgestaltung bietet sich dann besonders der Gartenteich an. der sicherlich beleuchtet werden soll.</li>
<p><br/></p>
<li>Wenn die grobe Planung fertig ist, geht es an die Feinheiten: Die Auswahl der Pflanzen.<br/> Viele Aspekte spielen hier eine Rolle. Wie sind nat&#252;rlich die Lichtverh&#228;ltnisse und der Boden? Soll ein bestimmtes Thema verwendet werden wie der Bauerngarten, ein blauer, wei&#223;er, roter oder bunter Garten? Heimische oder exotische Pflanzen? <br/>Wie so oft gilt auch hier das Motto: Weniger ist meistens mehr. Man pflanzt nicht das endg&#252;ltige Bild, das man im Kopf hat, denn Pflanzen wachsen nun einmal und brauchen in den ersten Jahren Platz zum Entfalten. Lassen Sie sich Zeit und legen Sie erstmal die wichtigsten Elemente fest. Es ist immer Schade, wenn man nach wenigen Jahren pflanzen entfernen muss, weil Sie sich gegenseitig zu stark Konkurrenz machen.</li>
<p><br/>
</ol>
<p>Bis zum Fr&#252;hjahr ist auf jeden Fall noch gen&#252;gend Zeit, um Ideen zu entwickeln und die Umsetzung vorzubereiten. M&#246;glicherweise kann nicht alles selbst gebaut werden, doch wenn man die richtige Vorarbeit geleistet hat, dann wei&#223; man, was man wirklich will und kann dann gezielt in Verhandlung treten mit dem Landschaftsg&#228;rtner, der die Ideen umsetzen soll.</p>
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		<title>Zweige als Orakel f&#252;r W&#252;nsche &amp; Liebe, die Andreas-Zweige</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2010/zweige-als-orakel-fuer-wuensche-liebe-die-andreas-zweige/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 14:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Brauchtum & Rituale]]></category>
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		<category><![CDATA[Andreasnacht]]></category>
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		<category><![CDATA[bräuche & rituale]]></category>
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		<category><![CDATA[Herbst]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr &#228;hnlich wie die Barabarazweige im Advent funktionieren auch die sogenannten Andreaszweige. Diese gehen zur&#252;ck auf einen alten Brauch, der im Zusammenhang steht mit dem heiligen St. Andreas. Der kirchliche Gedenktag f&#252;r den Heiligen ist in jedem Jahr der 30. November.Bringen wir mal etwas Licht in die Hintergr&#252;nde zu diesem Brauch: Wer war der Heilige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float:right;margin-left:25px;margin-right:5px;margin-bottom:10px;width:350px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.492.jpg" alt="wei&#223;e Bl&#252;ten" />Sehr &#228;hnlich wie die Barabarazweige im Advent funktionieren auch die sogenannten Andreaszweige.<br/> Diese gehen zur&#252;ck auf einen alten Brauch, der im Zusammenhang steht mit dem heiligen St. Andreas. Der kirchliche Gedenktag f&#252;r den Heiligen  ist in jedem Jahr der 30. November.<br/>Bringen wir mal etwas Licht in die Hintergr&#252;nde zu diesem Brauch:</p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Wer war der Heilige Andreas ?</span></h2>
<p>St. Andreas war einer der zw&#246;lf Apostel. Zusammen mit seinem noch ber&#252;hmteren Bruder Simon Petrus reihten sich die beiden Fischer am See Gennesaret in die Schar der J&#252;nger Jesu ein. Andreas war wohl tats&#228;chlich erst ein Anh&#228;nger von Johannes dem T&#228;ufer und wurde der erste J&#252;nger von Jesus. Er war wohl anwesend im Kreise der Zw&#246;lf beim Abendmahl in Jerusalem, bei der Himmelfahrt und an Pfingsten. Ansonsten wird er nicht erw&#228;hnt. Erst nach der Auferstehung Christi  &#252;bernimmt er eine sehr wichtige Rolle bei  der Verbreitung des christlichen Glaubens. Laut &#220;berlieferung predigte Andreas den christlichen Glauben in Epirus, Kappadokien, Skythien, Thrazien, Makedonien und Achaia sowie angeblich sogar in Ostanatolien und in Georgien.<br/><br />
W&#228;hrend dieser Reisen vollbrachte er so manche Wunder, Heilungen und Erweckungen. Sein letztes Wunder war wohl die Heilung von Maximilla, der Frau des Statthalters von Patras und bekehrte sie zum Christentum. Der Statthalter selbst lie&#223; sich jedoch nicht &#252;berzeugen und verurteilte Andreas statt dessen zu Folter und einem langsamen Tod. Man kreuzigte den Apostel an einem X-f&#246;rmigen Kreuz, dem nach ihm benannten Andreas-Kreuz, das wir heutzutage an jedem Bahn&#252;bergang zu Gesicht bekommen. Nach zwei qualvollen Tagen, die der Heilige predigend am Kreuz h&#228;ngend verbrachte, starb er am 30. November 60 (?) in Griechenland. Der Statthalter selbst verfiel in Folge seiner Tat dem Wahnsinn und starb ebenfalls.<br/><br />
St. Andreas ist als Heiliger also nicht nur bedeutend f&#252;r die r&#246;misch-katholische Kirche, sondern wird auch ganz besonders verehrt in der orthodoxen Kirche. Er gilt als Schutzpatron der Fischer und Fischh&#228;ndler, Bergleute, Seiler, Metzger und Wassertr&#228;ger; f&#252;r Ehevermittlung, Ehegl&#252;ck und Kindersegen; gegen Gicht, Halsweh, Kr&#228;mpfe und Rotlauf (&#8220;Andreaskrankheit&#8221;). Desweiteren ist er der Schutzpatron von Russland, Schottland, Spanien, Griechenland, Sizilien, Nieder&#246;sterreich, Burgund und der Achaia in Griechenland; von Neapel, Ravenna, Brescia, Amalfi, Mantua, Bordeaux, Br&#252;gge und Patras. All diese L&#228;nder und St&#228;dte stehen in Zusammenhang mit seiner Wanderschaft oder mit Reliquien, die auf unterschiedlichste Art und Weise an diese Orte gelangten.<br/><br />
Aus diesen Geschichten und Legenden entstanden &#252;ber die Jahrhunderte nat&#252;rlich viele Br&#228;uche und Rituale, die vor allem in der sogenannten Andreasnacht (der Nacht zum 30. November) zur Anwendung kommen und die durchaus  von Interesse sind f&#252;r G&#228;rtner und Pflanzenfreunde.<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Das Brauchtum der Andreasnacht:</span></h2>
<p>Die Andreasnacht geh&#246;rt zu den Losn&#228;chten genauso wie die Wintersonnenwende am 20./21.12 und Sylvester am 31.12./01.01. sowie noch einige andere N&#228;chte.  Solche N&#228;chte sind besonders daf&#252;r geeignet, die Zukunft vorauszusagen. Das Wort Los kommt in diesem Fall von dem deutschen Wort losen mit der Bedeutung vorhersagen, prophezeien.<br/> Die Br&#228;uche der Johannisnacht haben in den meisten F&#228;llen mit einem Orakel zu tun, welches einem M&#228;dchen den zuk&#252;nftigen Ehemann prophezeit.<br/><br />
<strong>Folgende Orakel sind da bekannt:</strong></p>
<ul>
<li>Die logischste Variante: Das M&#228;dchen trinkt vor dem zu Bett Gehen zwei Becher Wein und wird dann von ihrem zuk&#252;nftigen Ehemann tr&#228;umen.</li>
<li>Die einfachste Variante: Das heiratswillige M&#228;dchen schaut in dieser Nacht in den Spiegel und kann darin den zuk&#252;nftigen Ehemann sehen.</li>
<li>Die merkw&#252;rdigen Varianten:<br/>1.) Das M&#228;dchen zieht um Mitternacht aus einem Holzstapel schweigend einen Holzscheit heraus. Ist dieser gerade, so bekommt es einen jungen und starken Ehemann. W&#228;hlt es jedoch einen krummen Holzscheit, so wird auch der Ehemann krumm und alt.<br/>2.) Das M&#228;dchen wirft seinen linken Pantoffel &#252;ber die Schulter in Richtung der T&#252;r. Wenn der Schuh mit der Spitze zur T&#252;r zeigt, so wird das M&#228;dchen innerhalb eines Jahres heiraten.<br/>	3.)Das M&#228;dchen muss von einer Witwe beiderseits schweigend einen Apfel geschenkt bekommen, dessen eine H&#228;lfte sie vor und die andere nach Mitternacht i&#223;t. Alsdann wird sie von ihrem zuk&#252;nftigen Ehemann tr&#228;umen.</li>
</ul>
<p><br/>Br&#228;uche dieser Art lassen sich noch endlos hinzuf&#252;gen, da sie oft regional voneinander abweichen. Bekannt ist in dem Zusammenhang vielerorts auch noch das Andreasgebet, eine Art Heiratsbeschw&#246;rung, die gesprochen wird. Anschlie&#223;end soll sich der oder die zuk&#252;nftige im Spiegel oder im Feuerschein zeigen, denn nicht nur die M&#228;dchen benutzten die wertvolle Vorausschau in dieser Nacht.<br/><br />
Abgesehen von den Heiratsorakeln gibt es den sch&#246;nen Brauch der <strong>Andreasreiser</strong>:<br />
Man schneidet am Andreastag um 6, 9 oder 12 Uhr Zweige von sechs oder neun verschiedenen B&#228;umen oder Str&#228;uchern. W&#228;hrend dieser Arbeit darf nicht gesprochen werden und niemand sollte einen dabei beobachten. W&#228;hlen Sie drei der Zweige aus und umwinden Sie diese jeweils mit einem farbigen Band. Alle Zweige kommen zusammen in eine Vase. Die drei beb&#228;nderten Zweige symbolisieren jeweils einen Wunsch. Wenn die entsprechenden Zweige an Weihnachten bl&#252;hen, dann geht der Wunsch im n&#228;chsten Jahr in Erf&#252;llung.<br/><br />
In manchen Regionen laufen Kinder am Andreastag von T&#252;r zu T&#252;r, sagen einen Spruch auf und erhalten daf&#252;r eine S&#252;&#223;igkeit &#228;hnlich wie mancherorts an Halloween oder an Sylvester das Rummelpott-Laufen.<br/><br />
Zum Schluss noch ein Hinweis zum Bauern-Kalender, denn auch die Bauern nutzten den Andreastag zur Vorausschau auf das kommende Wetter und die daraus resultierende Ernte mit folgenden <strong>Bauernregeln</strong>:</p>
<ul>
<li>
<blockquote>&#8220;Schau in der Andreasnacht, / was f&#252;r Gesicht das Wetter macht:<br />
So wie es ausschaut, glaub&#8217;s f&#252;rwahr, / bringt&#8217;s gutes oder schlechtes Jahr.&#8221; </p></blockquote>
</li>
<li>
<blockquote>&#8220;H&#228;lt St.Andr&#228; den Schnee zur&#252;ck, / so schenkt er reiches Saatengl&#252;ck.&#8221; </p></blockquote>
</li>
<li>
<blockquote>&#8220;Wirft herab Andreas Schnee, / tut&#8217;s dem Korn und Weizen weh.&#8221; </p></blockquote>
</li>
<li>
<blockquote>&#8220;Andreasschnee / tut den Saaten weh.&#8221; </p></blockquote>
</li>
</ul>
<p><br clear="all"/></p>
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		<item>
		<title>Winterschutz f&#252;r Garten-, K&#252;bel- und Balkonpflanzen</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 10:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Interessante Gartenseiten]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei der derzeitigen Wetterlage sind es nur die n&#228;chtlichen schon sehr niedrigen Temperaturen, die einen auf die Idee bringen k&#246;nnten, dass der Winter naht. Obwohl der Garten sich gerade jetzt noch einmal ganz besonders pr&#228;chtig pr&#228;sentiert mit besonders leuchtenden und duftenden Bl&#252;ten und Beeren sowie den ersten bunten Bl&#228;ttern, sollte man schon einmal planen, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der derzeitigen Wetterlage sind es nur die n&#228;chtlichen schon sehr niedrigen Temperaturen, die einen auf die Idee bringen k&#246;nnten, dass der Winter naht.<br />
Obwohl der Garten sich gerade jetzt noch einmal ganz besonders pr&#228;chtig pr&#228;sentiert mit besonders leuchtenden und duftenden Bl&#252;ten und Beeren sowie den ersten bunten Bl&#228;ttern, sollte man schon einmal planen, was f&#252;r Materialien zum Schutz der Pflanzen im Winter ben&#246;tigt werden, denn schhneller als man denkt, ist der erste n&#228;chtliche Bodenfrost da und der kann bei manchen Pflanzen schon sofort zu schweren Sch&#228;den f&#252;hren. </p>
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3602.JPG" style="width:200px" alt="Pflanzen&#252;berwinterung" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3593.JPG" style="width:200px" alt="Pflanzen&#252;berwinterung" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3594.JPG" style="width:200px" alt="Pflanzen&#252;berwinterung" /></td>
</tr>
</table>
<p>Ein Winterschutz kommt vor allem f&#252;r alle Pflanzen in Frage, die urspr&#252;nglich in S&#252;deuropa, S&#252;damerika oder in seltenen F&#228;llen auch in Afrika beheimatet sind. Es handelt sich dabei meistens um tropische, subtropische und mediterrane Pflanzen, die keine Vegetationsruhe im Winter einlegen und nat&#252;rlich auch keinen Frost vertragen.<br/><br />
Zus&#228;tzlich muss man einen Winterschutz auch bei einigen Pflanzen im Jungstadium in Erw&#228;gung ziehen.<br/><br />
M&#246;gliche Sch&#228;den durch den Frost betreffen vor allem den Wurzelbereich und die Triebspitzen, weswegen diese beiden Bereiche besonders gesch&#252;tzt werden sollten. Da es aber auch noch andere m&#246;gliche Schadensursachen gibt, m&#246;chte ich etwas detaillierter im Folgenden darauf eingehen.<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Welche Sch&#228;den k&#246;nnen im Winter an Pflanzen entstehen?</span></h2>
<ol>
<li><strong>Erfrierungen</strong><br/>Diese Art der Sch&#228;digung betrifft vor allem die Triebspitzen und den Wurzelbereich von Pflanzen. Man erkennt den Schaden bei immergr&#252;nen Pflanzen am verf&#228;rben der Bl&#228;tter zun&#228;chst ins gelbliche oder r&#246;tliche. Bei starker Sch&#228;digung verwelken die Bl&#228;tter und werden braun. Die Pflanze wirft Bl&#228;tter oder Nadeln dann g&#228;nzlich ab.<br/> Erfrierungen der Triebspitzen erkennt man daran, dass die Zweigenden sich braun-schwarz verf&#228;rben und absterben. Leider k&#246;nnen Sp&#228;tfr&#246;ste immer wieder auch f&#252;r die ersten Knospen und Bl&#252;ten gef&#228;hrlich werden. Sind diese Frostgesch&#228;digt, so erkennt man dies ebenfalls am Verbr&#228;unen und m&#246;glicherweise abwerfen der Bl&#252;ten.<br/><br />
Erfrierungen an Wurzeln, Wurzelst&#246;cken, Zwiebeln oder Knollen f&#252;hren leider in den meisten F&#228;llen zum Absterben der Pflanze und lassen sich im Vorwege kaum erkennen. Normalerweise entstehen solche Sch&#228;den bei frostharten Pflanzen erst bei einer Bodentemperatur von mindestens -10°C mit Ausnahme von Jungpflanzen, die durchaus auch schon bei weniger kalten Temperaturen Schaden nehmen k&#246;nnen.<br/><br />
In allen F&#228;llen von Erfrierungen hilft nur das pr&#228;ventive Abdecken mit isolierenden und gleichzeitig luft- und wasserdurchl&#228;ssigen Materialien.</li>
<p><br/></p>
<li><strong>Frosttrocknis</strong><br/>Das Ph&#228;nomen der Frosttrocknis betrifft immergr&#252;ne Pflanzen wie Buchsbaum, Eibe, Fichte, Thuja, Kirschloorbeer, Rhododendron, etc. Kommt die Sonne im Winter heraus, so reichen die dann entstehenden Tagestemperaturen oftmals schon aus, das die Bl&#228;tter oder Nadeln beginnen, mit Verdunstung darauf zu reagieren. Der trotzdem gefrorene Boden verhindert jedoch den Wassernachschub, so dass die Pflanzen vertrocknen m&#252;ssen.<br/><br />
Gegnma&#223;nahmen sind das regelm&#228;&#223;ige Gie&#223;en dieser Pflanzen an frostfreien Wintertagen sowie das Abdecken der Pflanzen mit Leinent&#252;chern oder Fr&#252;hbeet-Vliesen an sonnigen Tagen.</li>
<p><br/></p>
<li><strong>Rindensch&#228;den</strong><br/>Im Sp&#228;twinter, wenn die Sonne schon wieder einige Kraft hat, kann der schnelle und h&#228;ufige Wechsel von sonnigen warmen Tagen und kalten, frostigen N&#228;chten starke Sch&#228;den an Rinde und Holz von B&#228;umen verursachen. In der Sonne dehnt sich die Rinde und der Zellsaft wird fl&#252;ssiger, nachts geschieht das Gegenteil. Dadurch entstehen zum einen hohe Spannungen im Stamm und zum anderen steigt die Gefahr der Erfrierungen. Schlimmstenfalls kommt es zum Abplatzen ganzer Holzplatten und zur Entstehung tiefer Risse. Deswegen sieht man vor allem an neu gepflanzten jungen B&#228;umen h&#228;ufig einen Anstrich des Stamms mit wei&#223;er Kalk- oder Kalk-Lehm-Farbe. Diese reflektiert die Sonnen strahlen und verhindert auf diese Art und Weise das &#252;berm&#228;&#223;ige erhitzen der Rinde. &#196;hnlich wirkt das Einwickeln des Stamms mit Schilfmatten, Pappe oder Jutegewebe.</li>
<p><br/></p>
<li><strong>Vern&#228;ssung und Staun&#228;sse</strong><br/>Gerade Steingartenpflanzen und andere trockenheitsliebende Pflanzen leiden sehr h&#228;ufig unter Dauern&#228;sse entstehend durch Dauerregen oder anhaltender Bodenfeuchtigkeit. Ist der Boden gefroren, so kann darauftreffendes Wasser nicht abflie&#223;en. Die Wurzeln der zuvor genannten Pflanzengruppen beginnen dann zu faulen oder die Pflanze leidet massiv an dem Sauerstoffmangel im Boden und erstickt schlicht und einfach. Wenn es sehr lange zu solchen Wetterlagen im Winter kommt, so kann man die gef&#228;hrdeten Pflanzen kurzfristig mit Folie abdecken. Achtung: Unbedingt regelm&#228;&#223;ig l&#252;ften und bei Sonne entfernen, um Hitzestau und Sauerstoffmangel zu verhindern.</li>
<p><br/>
</ol>
<p><br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Winterschutz im Wurzelbereich</span></h2>
<p>Einen wirksamen Winterschutz im Wurzelbereich erreicht man durch das Abdecken des Bodens in diesem Bereich mit entsprechendem Isolationsmaterial. Das richtige Material bietet nat&#252;rlich die Natur selbst, denn <strong>Laub</strong> und <strong>Nadelholzreisig</strong> erf&#252;llen alle Anforderungen und sorgen ja auch in der freien Landschaft f&#252;r den entsprechenden Winterschutz durch liegenbleibendes Herbstlaub beziehungsweise herabfallende Nadeln. S&#228;mtliche Abdeckungen sollten unbedingt luftdurchl&#228;ssig sein. Andernfalls kann es darunter zu Sauerstoffmangel, F&#228;ulnis oder auch Krankheitsbefall kommen. Desweiteren sollte das Material auch wasserdurchl&#228;ssig sein, denn Kondenswasser f&#246;rdert sowohl die Gefahr von Schimmelbildung und F&#228;ulnis als auch von Erfrierungen.<br/><br />
<strong>Laub</strong> ist ein ausgezeichnetes Isolationsmaterial, wenn es tats&#228;chlich trocken und frei von Sch&#228;dlingen ist. Man kann es je nach Pflanzenart 10 bis 15 cm hoch aufsch&#252;tten. Stauden, die sich komplett in den Boden zur&#252;ckziehen k&#246;nnen auch deutlich h&#246;her Abgedeckt werden. Es gilt dabei jedoch die Regel, je h&#246;her und dichter der Wurzelbereich abgedeckt wurde desto eher muss er im Fr&#252;hjahr auch wieder gelockert werden. Ein guter Nebeneffekt beim Laub ist das Auff&#252;llen der N&#228;hrstoffvorr&#228;te im Boden w&#228;hrend es mit der Zeit verrottet.<br/><br />
<strong>Nadelholzreisig</strong> und zwar speziell Fichtenreisig ist besonders gut geeignet als K&#228;lteisolation. Die dicht  stehenden Nadeln sind zwar luftdurchl&#228;ssig, halten aber dennoch die K&#228;lte fern und dadurch, dass die Nadeln im Sp&#228;twinter anfangen langsam abzufallen, kommen im Fr&#252;hjahr dann gleich ausreichend Licht und Luft an den Boden.<br/><br />
Desweiteren eignen sich <strong>Rindenmulch</strong> und <strong>Kompost</strong> als Abdeckungsmaterial. Beides kann jedoch wuchshemmend wirken auf junge Pflanzen und sollte deswegen nur bei erwachsenen Pflanzen verwendet werden. Als K&#228;lteschutz eignen sich diese Materialien dennoch hervorragend.<br />
<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Winterschutz f&#252;r oberirdische Pflanzenteile</span></h2>
<p>Die oberirdischen Pflanzenteile sollten zum einen vor der K&#228;lte und damit dem Erfrieren gesch&#252;tzt werden, aber auch vor der intensiven Wintersonne. Manche Materialien erf&#252;llen sogar beide Anforderungen.<br/><br />
Am bekanntesten ist das Einwickeln der ganzen Pflanze mit <strong>T&#252;chern, Jutegewebe oder speziellen Winterschutzvliesen</strong>. Folien sind nicht geeignet wegen der Luft- und Wasserundurchl&#228;ssigkeit ausser man verwendet <strong>gelochte oder geschlitzte Folie</strong>. Diese hat jedoch einen geringeren Isolationsschutz und ist somit auch nur bedingt geeignet. Eine weitere M&#246;glichkeit ist wiederum die Verwendung von <strong>Fichtenreisig</strong>. Die geschnittenen Fichtenzweige k&#246;nnen entweder um kleinere Str&#228;ucher, Rosen oder Stauden herum in den Boden gesteckt werden und/oder zwischen die Triebe gebunden werden. Der Vorteil: Es sieht auch noch sch&#246;n und weihnachtlich aus.<br/><br />
Gr&#246;&#223;ere Pflanzen k&#246;nnen ebenfalls mit <strong>Sackleinen, Jute</strong> oder auch <strong>Bast- und Schilfmatten</strong> umwickelt werden. Im Zweifelsfall ist es eventuell leichter, mit Hilfer langer Stangen oder Latten eine Art Ger&#252;st oder Zeltkonstruktion um die Pflanze zu bauen und diese mit <strong>Stoffbahnen</strong> zu umwickeln.<br/><br />
Empfindliche Jungpflanzen lassen sich sehr gut sch&#252;tzen, indem man einen Hasendraht um sie herum aufstellt und diesen mit trockenem und sauberen Herbstlaub auff&#252;llt, so dass die Jungpflanze komplett darin verschwindet.<br/><br />
Gro&#223;e Gr&#228;serhorste wie die von Pampasgras und s&#228;ulenf&#246;rmige Geh&#246;lze sollten oben locker zusammengebunden werden. Dadurch wird der Neuaustrieb in der Mitte der Gr&#228;serhorste gegen K&#228;lte und Vern&#228;ssung gesch&#252;tzt. Bei s&#228;ulenf&#246;rmigen Geh&#246;lzen hilft diese Ma&#223;nahme gegen das Herunterdr&#252;cken der Zweige bei starken Schneef&#228;llen. Deswegen sollte man Hecken und freistehende Str&#228;ucher auch immer wieder kontrollieren bei starken Schneef&#228;llen, denn Schnee kann schnell viel Gewicht entwickeln und dadurch &#196;ste und Zweige brechen lassen. Eventuell ist es ratsam, die Pflanzen durch absch&#252;tteln oder mit dem Besen abkehren, von der Schneelast zu befreien.<br/><br />
Ein besonderes Augenmerk mu&#223; auf die Veredelungsstellen von Pflanzen gelegt werden. Diese sind empfindlich und ben&#246;tigen besonders sorgf&#228;ltigen Schutz. Rosen und Clematis sowie einige andere Pflanzen werden um ihren Fu&#223; herum etwa 10 bis 15 cm hoch angeh&#228;ufelt mit isolierenden Materialien wie zuvor beschrieben.<br/><br />
Ist der Winterschutz einmal angebracht, sollte man ihn regelm&#228;&#223;ig kontrollieren. Es w&#228;re zu Schade, wenn durch den Wind etwas unbemerkt kaput gemacht wird und die entsprechende Pflanze dann doch Schaden nimmt. Schneefreier Frost ist f&#252;r die Pflanzen sehr viel k&#228;lter als wenn sie durch eine dichte Schneedecke gesch&#252;tzt werden, die tats&#228;chlich auch isolierend wirken kann. In solchen N&#228;chten muss der Winterschutz bei sehr empfindlichen Pflanzen sogar erh&#246;ht werden.<br/><br />
Erh&#246;hte Kontrolle sollte auch  im sp&#228;ten Winter durchgef&#252;hrt werden, denn der Winterschutz muss sp&#228;testens dann gelockert und entfernt werden, wenn sich erste Neuaustriebe zeigen. Reine Schattierungsma&#223;nahmen k&#246;nnen noch bis ins Fr&#252;hjahr an Ort und Stelle verbleiben.<br />
<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Interessante Webseiten zum Thema: &#8220;Pflanzen &#252;berwintern&#8221;</span></h2>
<p>Sehr umfangreich, mit einem Spektrum von praktischen Anleitungen wie besondere Pflanzenarten am besten &#220;berwintert werden bis hin zu Anleitungen wie am besten Obst und Gem&#252;se eingelagert werden sollte, um es m&#246;glichst lange haltbar und lagerungsf&#228;hig zu erhalten. Diese Informationen sind in ansprechender Art und Weise dargestellt auf der Webseite: <a href="http://www.pflanzen-ueberwintern.de/ueberwinterung-pflanzen-%C3%BCberwintern">Pflanzen &#252;berwintern.de</a><br/>  </p>
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		<title>21.Juni &#8211; langersehnter Sommeranfang:  Mitsommernacht, Sommersonnenwende, St. Johannes-Nacht</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 09:31:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brauchtum & Rituale]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
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		<description><![CDATA[Besonders in diesem Jahr mit seinem langen Winter und extrem kalten Fr&#252;hling ist er besonders sehnlichst erwartet: Der Sommer!! Auf der n&#246;rdlichen Hemisph&#228;re beginnt der Sommer mit der Sommersonnenwende am 21.Juni eines jeden Jahres. Dies ist der Tag mit dem l&#228;ngsten Tag und der k&#252;rzesten Nacht. Die Sonne steht direkt &#252;ber dem n&#246;rdlichen Polarkreis und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Besonders in diesem Jahr mit seinem langen Winter und extrem kalten Fr&#252;hling ist er besonders sehnlichst erwartet:<br />
<h3><span style="color: #ff6600;">Der Sommer!!</span></h3>
<p>Auf der n&#246;rdlichen Hemisph&#228;re beginnt der Sommer mit der Sommersonnenwende am 21.Juni eines jeden Jahres. Dies ist der Tag mit dem l&#228;ngsten Tag und der k&#252;rzesten Nacht. Die Sonne steht direkt &#252;ber dem n&#246;rdlichen Polarkreis und hat damit ihren n&#246;rdlichsten Punkt erreicht bevor sie sich wieder auf die Reise begiebt in Richtung &#196;quator.<br/>Direkt am n&#246;rdlichen Polarkreis geht an diesem Tag die Sonne garnicht unter.Man nennt dort diesen Tag auch Polartag. Die sogenannte Mitternachtssonne sinkt herab auf den Horizont und steigt wieder auf, statt wie normalerweise am Horizont unterzugehen. Es wird also nie richtig dunkel, weswegen dieses Ph&#228;nomen auch als &#8220;Wei&#223;e Nacht&#8221; bekannt ist.<br/></p>
<div align="center"><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/DSCN2517.JPG" style="width:350px;" alt="Sonnenuntergang"/></div>
<p> Je n&#246;rdlicher man sich vom n&#246;rdlichen Polarkreis aus gesehen begibt desto mehr &#8220;Wei&#223;e N&#228;chte&#8221; kann man im Polargebiet erleben. Dort wird es an einigen Orten oft wochenlang nicht richtig dunkel. Die Umkehrung findet nat&#252;rlich ebenso im Winter statt, in dem es genauso wochenlang nicht hell wird.<br/><br />
Diese starke Beeinflussung des Lebens durch die Sonne mit Helligkeit und Dunkelheit erkl&#228;rt, warum die Sommersonnenwende als Fest an Bedeutung zunimmt je n&#246;rdlicher man lebt. In Skandinavien, dem Baltikum und Finnland ist dieses Fest deswegen ein sehr bedeutender Feiertag, der teilweise gleichzusetzen ist mit unserem Weihnachtsfest.<br/></p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Geschichte und Mythos der Sommersonnenwende </span></h3>
<p>Die Sommersonnenwende ist ein sehr altes Fest heidnischen Ursprungs wie alle Sonnenfeste, da der Mensch im Laufe seiner Entwicklungsgeschichte schon immer in starker Abh&#228;ngigkeit vom Sonnenkreislauf stand. Da die Unterschiede zwischen Sommer und Winter im hohen Norden Europas am kontrastreichsten sind, hat das Fest vor allem seine Wurzeln in den keltischen und germanischen Traditionen.<br/><br />
Die Kelten feierten dieses Fest gleich mehrere Tage lang zu Ehren der Erdenmutter, da es sich um die sch&#246;nste Zeit im Jahr handelte, denn das Wetter war meist warm und angenehm und die Natur pr&#228;sentierte sich in ihrer ganzen Pracht und &#220;ppigkeit. Erstes Gem&#252;se war schon reif und die kommende Ernte im Wachsen. Man sagte auch die Erdg&#246;ttin sei gerade schwanger mit den Fr&#252;chten der Erde. Deswegen ist es nicht weiter verwunderlich, das die Festlichkeiten sehr lebendig, lustvoll und ekstatisch begangen wurden. Man tanzte trancegleich nackt und nur geschm&#252;ckt mit Blumen und gr&#252;nen Zweigen  n&#228;chtelang um lodernde Feuer und huldigte so der Fruchtbarkeit der Erde. Selbsgebrautes Starkbier mit aphrodisierenden und halluzinogenen Kr&#228;utern angereichert wurde getrunken, so dass nicht verwunderlich ist, dass die T&#228;nzer in wilde ekstatische T&#228;nze verfielen, die man sp&#228;ter in christlicher Zeit als Veits-Tanz bezeichnete. Alles in allem ein Fest also der &#252;bersch&#228;umenden  Freude, Lebendigkeit und Fruchtbarkeit, an dem der Mensch den G&#246;ttern nahe kommen konnte.<br/> Die Kr&#228;uter, die traditionell sowohl f&#252;r das Getr&#228;nk als auch f&#252;r den K&#246;rperschmuck verwendet wurden, sollen folgende sein:</p>
<ul>
<li>Johanniskraut (Hypericum perforatum)</li>
<li>Beifu&#223; (Artemisia vulgaris)</li>
<li>Eisenkraut (Verbena officinalis)</li>
<li>Kamille (Matricaria chamomilla)</li>
<li>Holunderbl&#252;ten (Sambucus nigra)</li>
<li>Schafgarbe (Achillea millefolium)</li>
<li>Gundelrebe (Glechoma hederacea)</li>
<li>Blutwurz (Potentilla erecta)</li>
<li>B&#228;rlapp (Lycopodium bisdepuratum)</li>
<li>Arnika (Arnica montana)</li>
<li>Ringelblume (Calendula officinalis)</li>
<li>K&#246;nigskerze (Verbascum in Arten)</li>
<li>K&#252;mmel (Carum carvi)</li>
</ul>
<p>Andere Kulturen wie beispielsweise die germanische verehrten an diesem Tag mehr den Sonnengott oder zum Teil auch die Sonneng&#246;ttin, die an diesem Tag h&#228;ufig durch K&#246;pfen rituell ermordet werden, um in eine andere Daseinsform &#252;berzugehen oder anders ausgedr&#252;ckt der Gott der Jahreszeiten stirbt auf dem H&#246;hepunkt seiner Macht und der Kreislauf kann neu beginnen.<br/><br />
Mit der Christianisierung Europas waren die heidnischen und wilden Gebr&#228;uche nicht mehr geduldet. Da Johannes der T&#228;ufer aber an einem 24,Juni geboren wurde, verwendete man Bestanteile des urspr&#252;nglichen Sonnenwendfestes, um ein neues christliches Fest zu begr&#252;nden, dass die heidnischen Rituale verdr&#228;ngen sollte.   Erhalten geblieben ist seit Urzeiten das Feuer, das in unserem Kulturraum eher als Johanni-Feuer bekannt ist. Dieses wird traditionell auf hohen Bergen entz&#252;ndet zum einen als Symbol f&#252;rdie Sonne stellvertretend f&#252;r Christus und zum anderen als Schutzfeuer, das b&#246;se D&#228;monen, Krankheiten, mi&#223;gebildete Kinder und Hagelschaden fern halten soll. Zu diesem Zweck verbrannte man vielerorts symbolisch Strohpuppen im Feuer.<br/><br />
W&#228;hrend der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland hat man sich einiger alter germanischer Gebr&#228;uche bedient und diese mi&#223;braucht, indem die Sonnenwendfeste zu offiziellen Feiertagen erhoben und mit den Ideologien des Nationalsoziolismus gespickt wurden. Deswegen ruft das Sonnenwendfest noch oft einen bitteren Beigeschmack bei vielen Menschen hervor und hat oft einen schlechten Ruf.<br/> </p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Sommersonnenwende heute</span></h3>
<p>Was bleibt also &#252;brig von diesem alten Brauchtum? Der l&#228;ngste Tag im Jahr ist auch heute noch ein wirklich guter Grund zum Feiern, auch wenn ein bi&#223;chen Wehmut mitspielt, da klar ist, dass die N&#228;chte ab dann wieder l&#228;nger werden und einen ersten Hauch des Winters ank&#252;ndigen. Umso dringender mu&#223; die kurze Zeit des unbeschwerten Sommers genossen werden.<br/><br />
Geblieben ist unausweichlich das Sch&#252;ren und Umtanzen eines Feuers als Element, dass in allen Kulturen wie ein roter Faden vorhanden ist. Geblieben ist auch das Anfertigen von Blumenschmuck aus Kr&#228;utern und gr&#252;nen Zweigen in unterschiedlichster Form, sei es als Johanniskrone oder schlicht als Kr&#228;nze im Haar der M&#228;dchen. Es gibt Orte, an denen spezielles Bier gebraut wird, doch meistens wird es wohl eher gekauft und reichlich konsumiert. Der schwedische Brauch, die ersten frischen Kartoffeln mit Hering, Sauerrahm und Schnittlauch zubereitet sowie als Nachtisch frische Erdbeeren mit Sahne zu reichen, durchweicht mancherorts die heimischen Gebr&#228;uche.<br/><br />
Eine weitere sch&#246;ne Tradition aus Schweden f&#252;r junge, unverheiratete M&#228;dchen ist das Sammeln von sieben verschiedenen Wildkr&#228;utern von sieben verschiedenen Wiesen in der Nacht der Sommersonnenwende. Diese werden unter das Kopfkissen gelegt. Hat man das Sammeln schweigend und in aller Stille vollzogen, so wird man in der Nacht von seinem zuk&#252;nftigen Ehemann tr&#228;umen. Das Geheimnis des Namens darf jedoch auf gar keinen Fall geteilt werden, sonst geht die Verbindung nicht in Erf&#252;llung.<br/><br />
<strong>Zu guter letzt noch ein Tip f&#252;r den G&#228;rtner:</strong><br />
Tats&#228;chlich sind die Tage rund um den Sommeranfang sehr gut geeignet f&#252;r das erste Ernten vieler Kr&#228;uter. Diese stehen zum Teil noch vor der Bl&#252;te und sind jetzt besonders stark angereichert mit wertvollen &#228;therischen &#214;len und anderen wichtigen Geschmacksstoffen.<br/> </p>
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		<title>Lexikon der Folien und Vliese Was ist wof&#252;r und wird wie verwendet</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 13:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflanzenzucht]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
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		<description><![CDATA[Momentan ist wiedermal der Zeitpunkt, an dem ich vermehrt &#252;ber die verschiedensten Folien und Vliese stolpere, die man angeblich alle im Garten dringend ben&#246;tigt. Mittlerweile ist die Auswahl so vielf&#228;ltig geworden, dass mir Sinn, Zweck und vor allem der Unterschied untereinander oft nicht mehr so klar ist. Deswegen habe ich mich nun auf das Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Momentan ist wiedermal der Zeitpunkt, an dem ich vermehrt &#252;ber die verschiedensten Folien und Vliese stolpere, die man angeblich alle im Garten dringend ben&#246;tigt.<br />
Mittlerweile ist die Auswahl so vielf&#228;ltig geworden, dass mir Sinn, Zweck und vor allem der Unterschied untereinander oft nicht mehr so klar ist.<br />
Deswegen habe ich mich nun auf das Thema gest&#252;rzt, um den Durchblick zu erhalten.</p>
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2023.JPG" style="width:150px;" alt="Tomatenhaus"/></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2374.JPG" style="width:150px;" alt="Foliengew&#228;chshaus"/></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2521.JPG" style="width:150px;" alt="Verfr&#252;hungsfolie"/></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2336.JPG" style="width:150px;" alt="Schattierungsgewebe"/></td>
</tr>
</table>
<p><br/></p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Welchen Zweck erf&#252;llen Folien &#038; Vliese</span></h3>
<ol>
<li>Man kann entsprechende Produkte zur Wachstumsbeschleunigung, Ernteverfr&#252;hung und Kulturzeitverl&#228;ngerung  einsetzen. Durch das Abdecken entwickelt sich unter der Folie eine h&#246;here Temperatur und eine h&#246;here Luftfeuchtigkeit. Beides f&#246;rdert das Wachstum von Jungpflanzen. Durch Einsatz von Abdeckfolien l&#228;&#223;t sich die Ernte um bis zu drei Wochen verfr&#252;hen, durch Unterlegen schwarzer Mulchfolie um bis zu zwei Wochen. Insbesondere f&#252;r fr&#252;he Gem&#252;searten und Kr&#228;uter lohnt sich die Anwendung von Folien und Vliesen.</li>
<li>Spezielle Folien und Vliese wurden entwickelt zum Schutz von Gem&#252;se- und Zierpflanzen vor K&#228;lte oder Frost.</li>
<li>Man kann Folien als Eindeckungsmaterial f&#252;r Gew&#228;chsh&#228;user verwenden.</li>
<li>Folien werden zur Abdichtung von Teichgruben und Wasserl&#228;ufen benutzt.</li>
<li> Es gibt sogenannte Mulchfolien, die auf dem Boden ausgelegt werden k&#246;nnen, um das Unkrautwachstum zu Unterdr&#252;cken, die Bodenerw&#228;rmung zu f&#246;rdern und die Feuchtigkeit l&#228;nger im Boden zu halten.</li>
</ol>
<p><br/></p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Welche Folien und Vliese eignen sich f&#252;r welchen Zweck</span></h3>
<p>Bei der Herstellung von Folien f&#252;r den Garten wird tats&#228;chlich etwas mehr auf Inhaltsstoffe und auch Abbaustoffe geachtet wie bei den meisten herk&#246;mmlichen Folien und Vliesen, die man so im Baumarkt findet.<br />
Es ist demnach empfehlenswert auch auf diese zur&#252;ckzugreifen, wenn man ein wenig &#246;kologisches Bewu&#223;tsein an den Tag legen m&#246;chte und dass sollte nun wirklich an vorderster Stelle f&#252;r einen G&#228;rtner stehen.<br />
Grunds&#228;tzlich bestehen die Produkte aus Polyethylen (PE) oder Polyvinylchlorid (PVC). Diese beiden Materialien untescheiden sich in zwei wesentlichen Punkten.</p>
<ul>
<li><b>PVC-Folien</b>:<br/>Dieses Material ist sehr widerstandsf&#228;hig gegen UV-Strahlung und andere Witterungseinfl&#252;sse. Sie haben dadurch eine deutliche l&#228;ngere Haltbarkeit. Daf&#252;r enthalten sie chlorierte Kohlenwasserstoffe, die bei der &#252;blichen Entsorgung der Folien die Umwelt belasten.</li>
<li><b>PE-Folien</b>:<br/>Dieses Material wird unter andauernder Sonnenbestrahlung recht schnell br&#252;chig und spr&#246;de. Es gibt jedoch UV-stabilisierte Varianten, die insgesamt stabiler sind, aber auch deutlich teurer. Daf&#252;r lassen sie sich fast r&#252;ckstandsfrei entsorgen oder sogar recht gut recyclen.</li>
</ul>
<p><br/><br />
<b>&#8230;und dies bietet der Markt:</b></p>
<ol>
<li>
<h4><span style="color: #ff6600;">Folien zur Ernteverfr&#252;hung</span></h4>
<p>Hierf&#252;r ben&#246;tigt man entweder ein transparentes und damit lichtdurchl&#228;ssiges Material als Abdeckung oder ein schwarzes, welches unter die Pflanzen kommt und die Bodenerw&#228;rmung f&#246;rdert. Bei den transparenten Folien handelt es sich meistens um PE-Folien mit einer St&#228;rke von 0,5 mm. Diese k&#246;nnen sowohl flach &#252;ber dem Beet mit der Saat ausgebreitet werden und tragen dann die Bezeichnung Flachfolien oder mit Hilfe von Drahtb&#252;geln als Folientunnel &#252;ber die Beete gespannt werden.</p>
<ul>
<li><b>ungelochte Folien</b>:<br/>eignen sich nur f&#252;r die kurzfristige Abdeckung, da sie weder Luft noch Wasser hindurchlassen. Man mu&#223; sie also regelm&#228;&#223;ig entfernen zum W&#228;ssern und Bel&#252;ften. Au&#223;erdem ist die Gefahr von F&#228;ulnis und Sch&#228;dlingsbefall unter ihnen relativ hoch.</li>
<li><b>Lochfolien</b>:<br/>haben -wie der Name schon erahnen l&#228;&#223;t- gleichm&#228;&#223;ig verteilte sehr kleine vorgestanzte L&#246;cher. Diese L&#246;cher erm&#246;glichen eine geringe Zirkulation an Luft und Wasser. Man verwendet sie vor allem als Flachfolien. G&#252;nstig sind hier Folien mit 500-1000 L&#246;chern / m², die auf Grund ihrer beschriebenen Eigenschaften ungef&#228;hr f&#252;r 3-5 Wochen &#252;ber den Pflanzen verbleiben k&#246;nnen je nach Gr&#246;&#223;enwachstum des Gem&#252;ses.</li>
<li><b>Schlitzfolien</b>:<br/>Statt L&#246;chern hat diese Folie ca. 30000 sehr feine und dehnbare Schlitze pro m². Diese zun&#228;chst geschlossenen Schlitze erm&#246;glichen ein &#8221; mitwachsen&#8221; der Folie. Je gr&#246;&#223;er die sich darunter befindlichen Pflanzen werden desto mehr &#246;ffnen sich die Schlitze und lassen dadurch auch mehr Wasser und Luft hindurch. Auf Grund dieser Eigenschaften kann diese Folie oft sogar bis zur Ernte auf den Pflanzen belassen werden. Sie ist aber im Gegenzug nicht so haltbar wie die Lochfolie.</li>
<li><b>Vlies</b>:<br/>Darunter versteht man ein sehr leichtes und feines Gewebe aus Polyethylen (PE) oder auch Polypropylen (PP). Es l&#228;&#223;t Wasser und Luft wunderbar zirkulieren, so dass man es ebensolange auf den Pflanzen belassen kann wie die Schlitzfolie vorrausgesetzt, man hat beim Verlegen gen&#252;gend Dehnungsreserve an den Seiten vorgesehen. Zus&#228;tzlich zur Ernteverfr&#252;hung k&#246;nnen Vliese auch als Schutz gegen Gem&#252;sefliegen eingesetzt werden.</li>
<li><b>Mulchfolien</b>:<br/>Schwarz gef&#228;rbte PE-Folie wird auf dem Boden ausgebreitet. Dort, wo Pflanzen gesetzt oder ges&#228;t werden sollen, werden L&#246;cher oder Schlitze geschnitten. Man verwendet diese Methode vor allem bei w&#228;rmebed&#252;rftigen Gem&#252;sen wie Paprika, Gurke oder Erdbeere. Zus&#228;tzlich zur F&#246;rderung der Erw&#228;rmung des Bodens und der bodennahen Luftschicht, unterdr&#252;ckt die Folie das Unkrautwachstum und verhindert das Verschmutzen der Fr&#252;chte. Der Nachteil der Folie gegen&#252;ber des Mulchvlies ist das Gie&#223;en und D&#252;ngen, das nur &#252;ber die L&#246;cher und Schlitze in der Folie vorgenommen werden kann.</li>
<li><b>Mulchvlies</b>:<br/>Funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die Mulchfolie. Das schwarz eingef&#228;rbte Vlies ist jedoch durchl&#228;ssig f&#252;r Wasser und Luft, was das Gie&#223;en erleichtert und vor Sch&#228;dlingsbefall und F&#228;ulnis sch&#252;tzt. Daf&#252;r findet jedoch auch deutlich weniger Bodenerw&#228;rmung statt.</li>
</ul>
</li>
<p><br/></p>
<li>
<h4><span style="color: #ff6600;">Folien als K&#228;lteschutz</span></h4>
<p>Folien und Vliese tragen zwar sehr schnell zur Bodenerw&#228;rmung bei und k&#246;nnen somit auch bodennahe Pflanzen beziehungsweise die Wurzeln vor K&#228;lte sch&#252;tzen, Frost k&#246;nnen sie aber nur bedingt abhalten. Pflanzen, die nicht winterhart sind, m&#252;ssen also bei Frostgefahr an einen frostfreien Ort umgezogen werden. </p>
<ul>
<li><b>ungelochte Folien</b>:<br/>Eignen sich am besten zum Schutz vor K&#228;lte, da sie keine Luft entweichen lassen. Da die Sonne aber im Herbst und im Fr&#252;hjahr durchaus gro&#223;e Kraft entwickeln kann, besteht dann ganz schnell die Gefahr der &#220;berhitzung. Dadurch wird ein sehr gutes Klima f&#252;r Pilzkulturen jeglicher Art gef&#246;rdert. Man sollte Folien also nur kurzfristig als Frostschutzabdeckung verwenden.</li>
<li><b>Vlies</b>:<br/>eignet sich besser f&#252;r den dauerhaften K&#228;lteschutz, da es zum einen luftdurchl&#228;ssig ist und dadurch ein besseres Klima f&#246;rdert. Das im Gewebe festgehaltene Wasser kann im gefrorenen Zustand sogar noch zus&#228;tzlich als isolierende Schicht beg&#252;nstigend wirken, so dass meistens ein Schutz der oberirdischen Pflanzenteile bis zu -5°C gew&#228;hrleistet wird. </li>
<li><b>Luftpolster- oder Noppenfolien</b>:<br/>sind besonders gut isolierend durch die Lufteinschl&#252;sse in den Noppen. Deswegen wird sie sehr gerne als Erg&#228;nzung zur W&#228;rmed&#228;mmung im Fr&#252;hbeet und Gew&#228;chshaus hergenommen beziehungsweise zum Winterschutz von T&#246;pfen bei im Freien &#252;berwinternden Pflanzen. Aber auf jeden Fall beachten, dass diese Folie auch weder Wasser noch Luft durchl&#228;&#223;t und damit Pilbefall gef&#246;rdert werden kann.</li>
</ul>
</li>
<p><br/></p>
<li>
<h4><span style="color: #ff6600;">Folien zur Abdeckung von Gew&#228;chsh&#228;usern</span> </h4>
<ul>
<li><b>Gitterfolie</b>:<br/>ist eine PE-Folie, die durch eine Gitternetzeinlage verst&#228;rkt wurde. Man nennt sie deswegen auch gelegentlich Drahtfolie. Diese Folienart wird auf Grund ihrer Widerstandsf&#228;higkeit gerne f&#252;r Tomatenh&#228;user, und Fr&#252;hbeetfenster verwendet.</li>
<li><b>ungelochte Folie</b>:<br/>wie schon zuvor erw&#228;hnt, l&#228;&#223;t sie sich wunderbar &#252;ber Drahtb&#252;geln als Abdeckung in Form von Folientunneln verwenden. Diese gibt es in einer niedrigen Variante von nur 50 cm H&#246;he bis hin zu begehbaren Exemplaren, die wie ein Gew&#228;chshaus funktionieren.</li>
</ul>
</li>
<p><br/></p>
<li>
<h4><span style="color: #ff6600;">Teichfolien</span></h4>
<p>Folien, die f&#252;r die Anlage von Gartenteichen verwendet werden, m&#252;ssen sehr hohen Anforderungen gerecht werden, da sie &#252;ber einen langen Zeitraum dehn- und rei&#223;fest bleiben m&#252;ssen sowie verrottungsbest&#228;ndig, wurzelfest, witterungsbest&#228;ndig und unsch&#228;dlich f&#252;r Pflanzen und Tiere. Die &#252;blichen Folienst&#228;rken liegen bei 0,5 bis 1,5 cm je nach Gr&#246;&#223;e des Teichs und des daraus resultierenden Wassergewichts gibt es auch dickere Folien. Man sollte nur solche verwenden, auf die der Hersteller eine Garantie von mindestens 10 Jahren gew&#228;hrt.</p>
<ul>
<li><b>PE-Folie</b>:<br/></li>
<li><b>PVC-Folie</b>:<br/></li>
<li><b>Kautschuk-Folie</b>:<br/></li>
</ul>
</li>
<p><br/>
</ol>
]]></content:encoded>
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		<title>Pflanzen mit Charakter Pfingstrosen, T&#252;rkenmohn, Tomaten &amp; CoEine Geschichte von Liebe, Hass &amp; Standhaftigkeit</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 11:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenzucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fr&#252;hling kommt immer mit sch&#246;pferischer Kraft und Lust auf Neubeginn. Wenn der Zeitpunkt erreicht ist, an dem man den Triebspitzen beim Wachsen zuschauen kann, dann juckt es auch dem &#228;ltesten G&#228;rtner in den H&#228;nden, dass endlich die im Winter entwickelten neuen Ideen f&#252;r den Garten umgesetzt werden k&#246;nnen. Bei einem jungen oder gar frisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Fr&#252;hling kommt immer mit sch&#246;pferischer Kraft und Lust auf Neubeginn. Wenn der Zeitpunkt erreicht ist, an dem man  den Triebspitzen beim Wachsen zuschauen kann, dann juckt es auch dem &#228;ltesten G&#228;rtner in den H&#228;nden, dass endlich die im Winter entwickelten neuen Ideen f&#252;r den Garten umgesetzt werden k&#246;nnen.</p>
<p>Bei einem jungen oder gar frisch angelegten Garten gibt es da viel zu tun, was aber machen, wenn der eigene Garten schon &#252;ber Jahre perfektioniert wurde?</p>
<p>Dann bleibt auf jeden Fall die Umgestaltung der Beete. Neue Pflanzen k&#246;nnen ausprobiert werden, andere Pflanzenvergesellschaften zusammengestellt werden und nebenbei ist dies auch der richtige Zeitpunkt, um alte Stauden zu teilen.</p>
<p>Gerade die alteingesessenen Damen und Herren haben da so manch menschliche Eigenschaften: Sie bestehen auf ihren Standort oder wollen ihn immer nach einem Jahr wechseln, sie m&#246;gen die direkte Nachbarschaft bestimmter Arten gerne oden lehnen sie ab, manche wollen sogar andere Exemplare nicht in der direkten Umgebung wissen.</p>
<p>Bevor also wild geteilt und umgepflanzt wird, gibt es so manches zu bedenken und zu planen.<br />
Im folgenden Stelle ich ein paar besondere &#8220;Stursch&#228;del&#8221; oder netter ausgedr&#252;ckt &#8220;Charakterk&#246;pfe&#8221; unter den Gartenpflanzen vor:</p>
<ol>
<li>
<h1><span style="color: #ff6600;">Die Standhaften</span></h1>
<p><img  style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:15px;width:200px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4720.JPG" alt="T&#252;rken-Mohn" /><br />
<h3>T&#252;rken-Mohn<br/> (Papaver orientale) </h3>
<p>Der Mohn ist der typischer Vertreter der Standhaftigkeit. Einmal einen Platz gefunden wird dieser nie mehr verlassen.<br />
Nat&#252;rlich gibt es daf&#252;r einen trifftigen Grund:<br />
Mohngew&#228;chse sind Tiefwurzler und bilden mit der Zeit eine sehr starke Pfahlwurzel. Man kann sie also im Grunde genommen irgendwann nicht mehr ausgraben ohne die Wurzel zu verletzen.  Tiefes Hacken im Wurzelbereich zur Bodenlockerung und -bel&#252;ftung sind somit ebenfalls ungesund f&#252;r den Mohn.<br />
Ist er jedoch am richtigen Standort mit einem durchl&#228;ssigen, n&#228;hrstoffreichen Boden, so kann er das Herz jahrelang erfreuen mit &#252;ppigen, leuchtenden Bl&#252;ten.<br />
Die Pfahlwurzeln reagieren sehr leicht mit Schimmelbildung und F&#228;ulnis bei Staun&#228;sse.</p>
<p>Zwei weitere Pflanzenarten, die gleiche Bed&#252;rfnisse haben wie der T&#252;rken-Mohn sind &#252;brigens <strong>Lupinen</strong> (Lupinus polyphyllus-Hybriden) und das <strong>Tr&#228;nende Herz</strong> (Dicentra spectabilis).<br />
<br clear="all"/></p>
<h3>Pfingstrosen<br/>(Paeonia Arten und -Hybriden)</h3>
<p>Pfingstrosen geh&#246;ren ebenfalls zu den &#8220;Lass mich blo&#223; in Ruhe&#8221; &#8211; Pflanzen, denn sie m&#246;chte auch ein Leben lang am gleichen Platz wohnen, aber sie haben etwas andere Anspr&#252;che.<br />
Pfingstrosen sind Flachwurzler. Sie lieben einen sehr sonnigen und m&#246;glichst windgesch&#252;tzten Standort in n&#228;hrstoffreicher Erde. Man pflanzt die Paeonien sehr dicht unter der Oberfl&#228;che (maximal mit 5 cm Erde bedecken), da sie sonst nicht oder nur sehr m&#228;&#223;ig bl&#252;hen. Au&#223;erdem beg&#252;nstigt tieferes Pflanzen die Stengelf&#228;ule, f&#252;r die sie leider sehr empfindlich sind.<br />
In Folge f&#228;llt die Pflege von Pfingstrosen sehr m&#228;&#223;ig aus. Man darf nur vorsichtig und ganz oberfl&#228;chlich die Erde lockern oder sogar abtragen, um sie durch guten Gartenkompost zu ersetzen. Das Anh&#228;ufeln zum Schutz der jungenTriebe im Fr&#252;hjahr vor sp&#228;ten Fr&#246;sten, sollte man auch lieber weglassen und statt dessen eine Pflanzhaube verwenden. Diese gibt es aus Kunststoff oder Glas und k&#246;nnen sogar optisch als Dekoration im Garten wirken. Am richtigen Standort k&#246;nnen Pfingstrosen leicht 100 Jahre alt werden.<br/><br />
<img  style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:15px;width:250px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.387.jpg" alt="Stockrose" /></p>
<h3>Taglilien<br/> (Hemerocallis Arten und -Hybriden) </h3>
<p>Taglilien wollen auch noch standhaft bleiben. Wenn man f&#252;r sie den richtigen Platz finden will im Garten, so mu&#223; man im Auge behalten, dass sie sich mit den Jahren noch gut ausbreiten werden und Platz ben&#246;tigen (leicht 1 m²). M&#246;chte man sie doch teilen, so kann dies bedeuten, dass sie 1-2 Jahre Zeit brauchen, um wieder in alter Bl&#252;tenpracht zu erscheinen.<br />
Platz sollte man ebenso bei <strong>Stockrosen</strong> (Alcea ficifolia und A. rosea) und <strong>Lilien</strong> (Lilium Arten und _Hybriden) einplanen. Am richtigen Standort mit ausreichend Platz k&#246;nnen Stockrosen tats&#228;chlich mehrere Jahre ausharren.<br clear="all"/><br />
<img  style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:15px;width:200px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2379.JPG" alt="Tomate" /></p>
<h3>Tomate<br/> (Solanum lycopersicum) </h3>
<p>Tomaten geh&#246;ren bei uns nicht zu den mehrj&#228;hrigen Pflanzen, da sie &#252;berhaupt keinen Frost vertragen. Trotzdem wollen Tomaten jedes Jahr den gleichen Platz an der Sonne haben. Sonnig,n&#228;hrstoffreich, wind- und regengesch&#252;tzt, so liebt sie es. Tats&#228;chlich liebt sie sich selbst sogar im Kompost und geh&#246;rt damit zu den standhaften Charakterpflanzen wie auch zu den liebenden. Dies betrifft ganz genauso die <strong>Kartoffeln</strong> (Solanum tuberosum)<br />
<br clear="all"/>
</li>
<p><br/></p>
<li>
<h1><span style="color: #ff6600;">Die Liebenden</span></h1>
<h3>Wermuth (Artemisia absinthium)</h3>
<p>Wermuth ist eine Pflanze der ganz gro&#223;en Gef&#252;hle. Sie liebt und sie hasst in gleicher Intensit&#228;t und geh&#246;rt damit auch in die Gruppe der Hassenden. In seiner N&#228;he h&#228;lt es keine andere Pflanze aus au&#223;er die Johannisbeere, die in seiner direkten Nachbarschaft sogar deutlich ertragreicher wird. Wermuth sch&#252;tzt die Johannisbeere vor dem S&#228;ulenrost. Dies liegt wohl an den vielen Substanzen, die er bildet und zu denen unter anderem starke Bitter- und Gerbstoffe, Harze und Vitamin B und C geh&#246;ren. <br/>Im Gegenzug sorgen genau diese Substanzen aber auch daf&#252;r, dass sogar Giersch und Quecke das Weite suchen.<br />
Nicht umsonst ist ja auch das Produkt, das aus Wermuth bekannterma&#223;en gewonnen wird sehr unberechenbar: der Absinth!
</li>
<p><br/></p>
<li>
<h1><span style="color: #ff6600;">Die Hassenden</span></h1>
<h3>Liebst&#246;ckel (Levisticum officinale)</h3>
<p>Liebst&#246;ckel ist sehr durchsetzungsstark und setzt sich deutlich gegen seine Nachbarn durch. Er geh&#246;rt zu den Gew&#252;rz- und Heilpflanzen und enth&#228;lt als solche jede Menge Gerb- und Bitterstoffe sowie in seinem speziellen Fall das Gift Cumin. Dieses ist bekannt als M&#228;usegift und kann in sehr hohen Dosen sogar f&#252;r den Menschen gef&#228;hrlich werden.  Mit Hilfe seiner Inhaltsstoffe hemmt er das Wachstum seiner Nachbarn und breitet sich statt dessen selber kr&#228;ftig aus.<br />
&#196;hnlich verh&#228;lt es sich auch mit <strong>Wermuth</strong> (Artemisia absinthium) und <strong>Beifu&#223;</strong> (Artemisia vulgaris).<br />
<br/><br />
<img  style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:15px;width:250px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.94.jpg" alt="Rittersporn" /></p>
<h3>Rittersporn<br/> (Delphinium in Arten, Sorten und -Hybriden)</h3>
<p>Rittersporn hasst seine Verwandten und manchmal sogar sich selbst. Er ist ein wahrer Narzist und duldet seinesgleichen nicht in einem Umkreis von ca. 1 m. Nur sehr selten gelingt es, ein weiteres Exemplar in die direkte N&#228;he  eines schon vorhandenen zu setzen und zum Gedeihen zu bekommen. M&#246;chte man ihn bei &#8220;guter Laune&#8221; halten, so sollte man ihn mit anderen hochwachsenden Stauden umgeben bevor man ihm einen Verwandten als Nachbarn gibt. In Frage f&#252;r solche Barrierepflanzungen kommen beispielsweise die Sonnenbraut (Helenium-Hybriden), die hohen Sonnenhut-Arten (Rudbeckia maxima und R.nitida), Staudensonnenblumen (Helianthus-Arten) und hohe Raublattastern (Aster novae-angliae).<br/><br />
&#196;hnlich wie beim Rittersporn verh&#228;lt es sich auch bei der <strong>Flammenblume</strong> (Phlox Paniculata-Hybriden). Mehr als drei Verwandte an einem Platz h&#228;lt auch er nicht aus. Dieses liegt in diesem Fall allerdings weniger an der Selbstunvertr&#228;glichkeit, sondern am steigenden Risiko des Sch&#228;dlingsbefalls, das signifikant steigt, je gr&#246;&#223;er eine Phlox-Anpflanzung wird. Sowohl Echter Mehltau als auch Stengel&#228;lchen machen sich dann gerne breit und lassen ihn verk&#252;mmern.<br />
<br clear="all"/><br />
<img  style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:15px;width:200px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2674.JPG" alt="Rose" /></p>
<h3>Rosen (Rosaceae)</h3>
<p>Auch die Familie der Rosen ist sehr narzistisch veranlagt, aber wen wundert das schon bei der K&#246;nigin der Blumen?! Dies &#228;u&#223;ert sich in diesem Fall darin, dass die Rose die erste ihrer Art an einem Standort sein will. M&#246;chte man einen alten Rosenstock durch einen jungen ersetzen, so kommt man nicht umhin, die Erde weitr&#228;umig und bis zu einer Tiefe von ca. 1 m auszutauschen.<br/> Dies gilt ebenfalls f&#252;r den <strong>Rittersporn</strong> (Delphinium in Arten und Sorten). Wie zuvor schon erw&#228;hnt ist er ja seinem Namen alle Ehre verleihend ein wahrer Hei&#223;sporn und vertr&#228;gt in seltenen F&#228;llen noch nicht einmal kleine Bestandteile seiner selbst am gleichen Ort. Dies sollte man unbedingt bei Teilung der Staude beachten und gegebenenfalls lieber gleich ganz neue Pl&#228;tze  f&#252;r die Pflanzen finden.<br/><strong>Staudenmargarite</strong> (Leucanthemum in Arten und Sorten), <strong>Petersilie</strong> (Petrosilium), <strong>Gartenkresse</strong> (Lepidium sativum), <strong>Meerrettich</strong> (Armoracia rusticana ), <strong>Erbsen</strong> (Pisum sativum), <strong>Erdbeeren</strong> (Fragaria in Arten und Sorten) und <strong>Tulpen</strong> (Tulipa in Arten und Sorten) m&#246;gen ebenfalls nicht an den Standort eines Vorg&#228;ngers gepflanzt werden und m&#252;ssen auch noch zus&#228;tzlich in den meisten F&#228;llen j&#228;hrlich im Garten umziehen, weil sie sich selbst dann nicht mehr ertragen. Je nach Pflanzenart kann es zwischen drei bis zehn Jahre dauern bis die Beete wieder mit ihresgleichen best&#252;ckt werden k&#246;nnen.<br/>
</li>
<p><br clear="all"/></p>
</ol>
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		<title>Tomaten pflanzen!</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 12:01:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gotthilf Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenzucht]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[tomatensamen]]></category>
		<category><![CDATA[tomatensorten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist jetzt schon der richtige Zeitpunkt, um ans Anpflanzen von Tomaten zu denken? Klaro! Und man sollte sich auch Gedanken &#252;ber die richtigen Sorten machen, dann kann man jetzt schon mit der Planung und Arbeit beginnen. Die richtigen Tomatensamen sollte man schon jetzt bestellen, um mit ihnen fr&#252;hzeitig ins Gartenjahr zu starten. Beim Anbau im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist jetzt schon der richtige Zeitpunkt, um ans <a  href="http://www.tomaten-anbau.de/tomatenanbau">Anpflanzen von Tomaten</a> zu denken? Klaro! Und man sollte sich auch Gedanken &#252;ber die richtigen Sorten machen, dann kann man jetzt schon mit der Planung und Arbeit beginnen. Die richtigen <a href="http://www.magicgardenseeds.de/seite?wg=171">Tomatensamen</a> sollte man schon jetzt bestellen, um mit ihnen fr&#252;hzeitig ins Gartenjahr zu starten.</p>
<p>Beim Anbau im Freien, sprich au&#223;erhalb des <a href="http://www.klimatechniker.org/gew%C3%A4chshaus/f%C3%BCr-profis-gew%C3%A4chshaus-im-garten">Gew&#228;chshauses</a>, ist ein wichtiger Faktor f&#252;r die richtige Tomatensorte ihre Resistenz gegen die Kraut- und Braunf&#228;ule. Dies ist eine Pilzerkrankung, die einem schon mal das ganze Tomatenfeld abspenstig machen kann. Dass man da nicht mit der chemischen Keule ran will ist selbstverst&#228;ndlich. Schlie&#223;lich k&#246;nnte man sich da gleich die importierten Tomaten im Discounter kaufen.</p>
<p>Somit empfiehlt es sich, robuste Tomatensorten zu kaufen und zu s&#228;en.</p>
<p><img src="http://www.gartenrausch.com/wp-content/tomaten.jpg" alt="tomaten" width="400" /></p>
<p><strong>Wildtomaten</strong> sind eine sehr gute Wahl, sie sind nicht &#252;berz&#252;chtet und so grunds&#228;tzlich besser an naturnahes Leben gewohnt. Vielen Menschen, die Supermarkttomaten gew&#246;hnt sind, sind diese Tomaten allerdings zu klein, der Geschmack &#252;berzeugt dann aber letztlich fast jeden, mit den Wasserbomben aus dem Billigregal sind sie nicht zu vergleichen. Diese Tomaten wachsen eher bodennah, m&#252;ssen auch nicht am Spalier hochgezogen werden, etwas auseinanderbinden sollte man sie aber schon.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich sind Cocktailtomaten, sprich kleinfr&#252;chtige Tomaten, die widerstandsf&#228;higeren Sorten, gro&#223;e Tomaten sind eher anf&#228;llig f&#252;r Pilzerkrankungen. Ein anderer Faktor f&#252;r Tomatensorten, die gegen die Kraut- und Braunf&#228;ule ankommen, ist fr&#252;hes Reifen. Sorten, die fr&#252;her ihre Reife erlangen, entkommen der „Hochzeit“ der Pilzsporen durch fr&#252;he Ernte. Das Problem ist dann halt, dass man im Sommer auf dem Trockenen sitzt. Noch ein Tipp: Tomaten m&#246;glichst weit von Kartoffeln entfernt pflanzen, denn diese sind anf&#228;llig f&#252;r den gleichen Pilz und so steckt man sich unter Umst&#228;nden die ganze heimische Brut an.</p>
<p>Und f&#252;r ganz ambitionierte G&#228;rtner gibt es noch das <a href="http://www.chili-tomaten.de/anbauen-tomatengew%C3%A4chshaus-minigew%C3%A4chshaus-f%C3%BCr-tomaten-und-chilis">Tomatengew&#228;chshaus</a>, was in den meisten F&#228;llen aber durch einen einfachen Folienschlauch ersetzt werden kann.</p>
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		<title>Der Garten im Advent &#8211; Barbarazweige und Wintersonnenwende</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 13:58:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brauchtum & Rituale]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[advent]]></category>
		<category><![CDATA[bräuche & rituale]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit riesen Schritte geht das Jahr zur Neige. Der Winter steht vor der T&#252;r und mit ihm eine ruhige und besinnliche Zeit. Auch im Garten wird es nun ruhig, denn das Tageslicht schwindet und die Pflanzen gehen fast alle ihn ihre Vegetationsruhe. Mit dem ersten Frost und Schnee wird alles mit einer wei&#223;en, leisen Decke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit riesen Schritte geht das Jahr zur Neige. Der Winter steht vor der T&#252;r und mit ihm eine ruhige und besinnliche Zeit.<br/><br />
Auch im Garten wird es nun ruhig, denn das Tageslicht schwindet und die Pflanzen gehen fast alle ihn ihre <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon-vegetationsruhe" target="new">Vegetationsruhe</a>. Mit dem ersten Frost und Schnee wird alles mit einer wei&#223;en, leisen Decke &#252;berzuckert.<br/><br />
Wenn im Garten alles aufger&#228;umt und gereinigt wurde, dann bleibt nicht mehr soviel zu tun.<br />
Zum Gl&#252;ck steht nun Weihnachten vor der T&#252;r und mit ihm die wundersch&#246;ne Adventszeit. Diese bringt neben Pl&#228;tzchen backen, Kerzenschein und gem&#252;tliche Teestunden vorm bollernden Kaminofen auch ein paar Br&#228;uche mit sich, die das G&#228;rtnerherz h&#246;her schlagen lassen.<br/><br />
Gleich zu Beginn der Adventzeit wartet die heilige Barbara mit ihrem Brauchtum gefolgt von der Wintersonnenwende (auch Tagundnachtgleiche genannt). Ich habe ein bi&#223;chen recherchiert, was es mit diesen Br&#228;uchen auf sich hat und m&#246;chte nun im folgenden meine Ergebnisse teilen:<br/></p>
<h4><span style="color: #ff6600;">Was sind nun also Barbara-Zweige und Barbara-G&#228;rtchen?</span></h4>
<p> <img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.3.jpg" style="float:left;margin-right:20px;margin-bottom:10px;width:300px;" alt="Knospen" /><b><u>Die Legende der heiligen Barbara</u></b><br />
Ob es die Heilige Barbara tats&#228;chlich gab, ist nie gekl&#228;rt worden. Es gibt aber eine Legende, die auf eine Frau im 3.Jahrhundert zur&#252;ckgeht, die &#246;stlich von Konstantinopel (heute Istanbul) gelebt haben soll. Diese Barbara war die Tochter eines wohlhabenden Heiden, der ihr in ihrer Jugend eine gute und freie Erziehung und Bildung zukommen lie&#223;, angeblich um sie vom Christentum fern zu halten. Sie durfte sich ihre eigenen R&#228;umlichkeiten in einem Turm einrichten und erhielt dort regelm&#228;&#223;ig Unterricht von verschiedenen Gelehrten.<br/><br />
 Einer dieser Lehrer brachte ihr das Christentum nahe, woraufhin sie sich heimlich Taufen lie&#223;. Als ein Heide um ihre Hand anhielt, lehnte sie den Antrag ab und offenbarte sich vor ihrem Vater als Christin. Dieser w&#252;rde dar&#252;ber so zornig, dass er ihr die nur Wahl lie&#223; zwischen der Heirat mit dem Heiden oder einer furchtbaren Bestrafung. Als Reaktion auf diese Androhung fl&#252;chtete Barbara vor ihrem Vater, der sie daraufhin mit gez&#252;cktem Schwert verfolgte.<br/> Auf Grund eines Verrats konnte er sie stellen und seine Bestrafung war grausam und brutal. Doch auch dadurch wandte sie sich nicht vom christlichen Glauben ab, so das der endt&#228;uschte Vater sie wegen Hochverrats zum Tode verurteilen und sich selbst als Henker einsetzen lie&#223;.<br/><br />
 Am 04. Dezember starb der Legende nach die heilige Barbara als M&#228;rtyrerin, gek&#246;pft durch ihren Vater, der daraufhin vom Blitz getroffen wurde.<br/><br />
 <img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.370.jpg" style="float:left;margin-right:20px;margin-bottom:10px;width:250px;" alt="Knospen" /><b><u>Der Barbara-Zweig</u></b><br />
 Die Legende zur Legende besagt desweiteren, dass sich auf dem Weg in den Kerker ein Kirschbaumzweig in ihrem Gewand verfangen habe, den Barbara fortan mit ihrem Trinkwasser am Leben erhielt, was dieser ihr mit dem Hervorbringen von Bl&#252;ten dankte.<br/> M&#246;glicherweise geht darauf der Brauch zur&#252;ck, am 04. Dezember Obstbaum zweige zu schneiden und sie in die Vase zu stellen, auf dass sie in der Weihnachtsnacht erbl&#252;hen m&#246;gen als Zeichen daf&#252;r, dass das &#8220;Licht der Welt&#8221; auf die Erde gekommen ist. Tut er dies tats&#228;chlich, soll es ein gutes Zeichen sein f&#252;r das kommende Jahr<br/>Verwendet werden vor allem: Weichsel, Apfel, Birne, Pflaume, Flieder, Linde, &#8211; heute nimmt man auch &#196;ste von Mandelb&#228;umchen, Forsythie, Jasmin, Weide und Rosskastanie. In den Alpen nennt man die Barbarazweige „Barbarabaum”. <br/>Damit die Zweige &#252;berhaupt zum Austreiben kommen, m&#252;ssen sie vor dem Schneiden schon einmal Frost bekommen haben, da sie den K&#228;lteimpuls dazu ben&#246;tigen. Ersatzweise kann man sie auch &#252;ber Nacht ins Gefrierfach legen. Den darauffolgenden Tag m&#252;ssen die Zweige im handwarmen Wasser liegen, um sie dann endlich in der Vase  platzieren zu k&#246;nnen. Egal,wann die Bl&#252;hten sich &#246;ffnen, dies ist im kalten Winterimmer ein sehr magischer Augenblick. Bekommt man doch eine Voraussicht auf den kommenden Fr&#252;hling.<br/><br />
Es wird gemunkelt, dass das Brauchtum um den Barbarazweig wiedermal auf germanischen Ursprung zur&#252;ckgreift, n&#228;mlich auf den Brauch der germanischen Lebensrute.<br/>Man schlug mit den bl&#252;henden Zweigen die Kinder, um die Lebenskraft der sich verj&#252;ngenden Natur auf sie zu &#252;bertragen. Ein Brauch, der sich heute am Nikolaustag wiederfindet. Die Rute diente urspr&#252;nglich nicht der Z&#252;chtigung von ungezogenen Kindern. sondern der Segensspendung. Der Schlag mit der Lebensrute hat noch einen Hintergrund: Auf diese Weise fordert man in Schweden die Julgeschenke ein. Der Schlagende &#252;bertr&#228;gt die Vitalit&#228;t der Natur und der Geschlagene dankt in Form eines Geschenkes.<br/><br />
Zur&#252;ck zur Barbara: Bei uns gibt es den Brauch mehrere Zweige zu schneiden und jeden einzelnen mit einem Namen eines Verehrers zu versehen. Der Zweig, der zuerst erbl&#252;ht, gibt Hinweis auf den zuk&#252;nftigen Br&#228;utigam.<br/><br />
<b><u>Das Barbara-G&#228;rtchen</u></b><br />
Bekannt auch unter den Namen Adonisg&#228;rtlein, Advents- oder Weihnachtsg&#228;rtchen.<br/>Dies sind die Namen f&#252;r das winterliche Gr&#252;n in der Krippe. Man streut am Barbaratag Weizen- oder Gerstenk&#246;rner auf einen Teller mit K&#252;chenkrepp oder Watte und begie&#223;t sie regelm&#228;&#223;ig. Zu Weihnachten ist die Saat aufgegangen und bildet einen dichten gr&#252;nen Busch, in den man als Hinweis auf das „Licht der Welt” eine Kerze stellt.</p>
<h4><span style="color: #ff6600;">Wintersonnenwende<br/> &#8211; von Raunacht und Licht</span></h4>
<p>Die Wintersonnenwende bezeichnet die l&#228;ngste Nacht des Jahres vom 21. auf den 22.Dezember. Mit ihr beginnen die Tage wieder l&#228;nger zu werden und das Licht kehrt zur&#252;ck. Je weiter n&#246;rdlich man beheimatet ist desto wichtiger und festlicher wird dieses Fest begangen, da hoch im Norden das Tageslicht zeitweilig sogar ganz verschwindet w&#228;hrend des Winters. Die Wiederkehr des Lichts begr&#252;&#223;t man mit einem gro&#223;en Lagerfeuer. Eine gute Gelegenheit mit guten Freunden im Garten zusammenzukommen und sich darauf zu freuen, dass der Beginn der n&#228;chsten Gartensaison nun deutlich n&#228;her r&#252;ckt.<br/><br />
 Gleichzeitig ist die Wintersonnenwendenacht auch der Beginn der Raun&#228;chte. Aus christlicher Sicht handelt es sich um die zw&#246;lf N&#228;chte zwischen Weihnacht und Dreik&#246;nig, dem neuen und dem alten Geburtstag Christi. Genaugenommen sind es aber jene zw&#246;lf Tage und N&#228;chte, die zwischen dem Mondjahr mit 354 Tagen und dem Sonnenjahr mit 366 Tagen liegen. Daher spricht man auch von der &#8220;Zeit zwischen den Jahren&#8221;. Um diese Tage ranken sich jede Menge Mythen und Br&#228;uche.<br/><br />
 Einer davon besagt, dass die Tore der Welten sich &#246;ffnen. Nach germanischer Vorstellung brauste nun die wilde Jagd durch die L&#252;fte: Odin galoppierte auf seinem achtbeinigen Ross Sleipnir durch den Himmel. Und Frau Holda, die im Winter als wilde Frau Percht erscheint, zieht mit ihrem unheimlichen Gefolge bestehend aus neun Kinderseelen, Elben, Zwergen und Hexen umher. Im Volksglauben hie&#223; es daher, dass man in den Rauhn&#228;chten nach dem Abendl&#228;uten nicht mehr vor die T&#252;r gehen solle, da man des Todes sei, wenn man der wilden Fuhre begegnet. Um das Haus vor diesen b&#246;sen Geistern zu sch&#252;tzen, schm&#252;ckt man Fenster und T&#252;ren mit immergr&#252;nen Zweigen. Besonders  Buchs, Eiben, Tannen und Wacholder sprach man eine d&#228;monenabwehrende Eigenschaften zu. Ihre Wirkungsweise soll &#228;u&#223;erst kurios sein, denn beim Anblick der Zweige verfallen &#8220;Hexen&#8221; angeblich in einen Z&#228;hlzwang. Statt Unfug zu treiben, z&#228;hlen sie die Bl&#228;tter oder Nadeln und kommen damit einfach nicht zu Ende.<br />
<br clear="all"/> </p>
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		<title>Laubblaskapelle auf der Herbstb&#252;hne</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 08:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gotthilf Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Laub]]></category>
		<category><![CDATA[Laubbläser]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einigen Jahren r&#252;cken nicht nur die st&#228;dtischen Bauh&#246;fe im Herbst mit Laubgebl&#228;sen an, sondern auch immer mehr Privatpersonen pusten in ihrem Garten die abgefallenen Bl&#228;tter per Druckluft auf einen Haufen oder einfach nur wild in der Gegend herum. Dass viele dieser Ger&#228;te mindestens so viel L&#228;rm machen wie die Mopeds auf dem Weg in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seit einigen Jahren r&#252;cken nicht nur die st&#228;dtischen Bauh&#246;fe im Herbst mit Laubgebl&#228;sen an, sondern auch immer mehr Privatpersonen pusten in ihrem Garten die abgefallenen Bl&#228;tter per Druckluft auf einen Haufen oder einfach nur wild in der Gegend herum. Dass viele dieser Ger&#228;te mindestens so viel L&#228;rm machen wie die Mopeds auf dem Weg in die Disko (inzwischen gelten strengere Auflagen, aber durchdringend bleibt das Ger&#228;usch dennoch), sorgt dabei nicht selten f&#252;r Unmut in der Nachbarschaft. Wenn dann noch der Eindruck entsteht, dass das Laub einfach nur in Aufruhr versetzt oder auf das Nachbargrundst&#252;ck geblasen wird, ist es mit dem Frieden nat&#252;rlich ganz vorbei.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man&#8217;s denn kann, stellen die Ger&#228;te eine Arbeitserleichterung dar oder sind, &#228;hnlich wie ein fahrbarer Rasenm&#228;her, zumindest cooler als die manuelle Alternative und das richtige Geschenk f&#252;r einen Midlife-gebeutelten Mann. Jedenfalls scheint der Laubbl&#228;ser cooler als der bl&#246;de alte Rechen &#8211; eine Runde Ghostbusters im Garten hebt die Herbstlaune.</p>
<p style="text-align: justify;">F&#252;r die Kommunen sind die Ger&#228;te insofern attraktiv, als sie viel billiger sind als die Strassenreinigung per Hand machen zu lassen. Die klammen Stadtk&#228;mmerer freut&#8217;s.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn schon, dann aber bitte elektrisch &#8211; Dieselbetriebene Laubgebl&#228;se (und wenn wir schon dabei sind auch benzinbetriebene Rasenm&#228;her) sind angesichts der heute zur Verf&#252;gung stehenden batteriebetriebenen Alternativen ein Vergehen an der Natur. Sonst bl&#228;st man von moderner Katalysatorentechnik weitgehend unbeeindruckt CO² herum, dass es ein wahrer Horror ist. Dass der Benutzer des Ger&#228;ts stundenlang in den Abgasen watet, wird auch seiner Gesundheit nicht bekommen.  Akkuger&#228;te mit Elektroantrieb sind also das mindeste f&#252;r ein sauberes Gewissen &#8211; R&#252;cksicht bei der Zeitplanung sowieso.</p>
<p><img src="http://www.gartenrausch.com/wp-content/Laub.jpg" alt="" width="370" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Aspekt sollte noch angeschnitten werden: Wenn man&#8217;s mit dem Laubblasen (oder Laubsaugen) &#252;bertreibt, zerst&#246;rt man auch noch die Lebensgrundlage bzw. den Unterschlupf vieler f&#252;r die Boden&#246;kologie wichtiger K&#228;fer und Insekten (oder bl&#228;st ihnen gleich direkt das Licht aus). Au&#223;erdem gibt das Herbstlaub als nat&#252;rlicher D&#252;nger ja eigentlich dem Boden das zur&#252;ck, was ihm der Baum &#252;ber das Jahr entzogen hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Freilich: Auf der Strasse und dem B&#252;rgersteig ist feuchtes Laub eine Rutsch- und Stolperfalle und sollte bei Bedarf beseitigt werden, die Hartn&#228;ckigkeit aber, mit der jedes Fitzelchen Rasen von der anscheinend f&#252;r manche Augen irritierenden Anwesenheit von Bl&#228;ttern (als Salonpsychoanalytiker fragt man sich: Liegt es am Wunsch, den Gedanken an den Tod zu verdr&#228;ngen?) ges&#228;ubert werden muss, will mir nicht in den Kopf. Eine zu dicke Laubdecke kann Rasen zwar ersticken, aber um das zu verhindern, reicht grobes Zusammenrechen oder die Zerkleinerung der Bl&#228;tter im Verlauf des normalen Rasenm&#228;hens vollkommen aus. Nur der Ehrgeiz, bis zum letzten kleinen Bl&#228;ttchen alle zu entfernen, treibt eine unn&#246;tige Energieverschwendung an. Eine in Comicstrips und Sketchshows beliebte Situation ist ja gerade dieses eine hartn&#228;ckige Blatt, das dem Antihelden beim Laubzusammenrechen den letzten Nerv t&#246;tet weil er es nicht kleinkriegt. An sich schon eine Art Humor (gern mit Konservenlachern) zum Schaudern, aber noch gruseliger, wenn einem dergleichen in der realen Welt begegnet.</p>
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		<title>Schneiden, schneiden,schneiden &#8211; oder was sonst noch im Herbst zu tun ist!</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2009/schneiden-schneidenschneiden-oder-was-sonst-noch-im-herbst-zu-tun-ist/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 11:28:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Gartenseiten]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist so weit: Der Herbst steht vor der T&#252;r und alle sprechen immer nur vom Ernten! Dabei f&#228;llt im Garten jetzt noch so mancherlei andere Arbeit an: verbl&#252;hte Bl&#252;ten an Stauden und Rosen ausputzen, denn noch bilden sich reichlich neue Bl&#252;ten solange es warm bleibt. ein letztes Mal Hecken und Formschnitt-Geh&#246;lze wie Buchsbaum schneiden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist so weit: Der Herbst steht vor der T&#252;r und alle sprechen immer nur vom Ernten!</strong><br/><br />
<img style="float:right; margin-left:20px; margin-bottom:10px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.108.jpg" alt="Herbstimpressionen" width="350" /><br />
<b>Dabei f&#228;llt im Garten jetzt noch so mancherlei andere Arbeit an:</b></p>
<ul>
<li>verbl&#252;hte Bl&#252;ten an Stauden und Rosen ausputzen, denn noch bilden sich reichlich neue Bl&#252;ten solange es warm bleibt.</li>
<li>ein letztes Mal Hecken und Formschnitt-Geh&#246;lze  wie Buchsbaum schneiden</li>
<li>beste Pflanzzeit f&#252;r Stauden und Geh&#246;lze</li>
<li>ab Ende September k&#246;nnen die ersten Blumenzwiebeln f&#252;r den Fr&#252;hling in den Boden gebracht werden</li>
<li>Beerenstr&#228;ucher wie Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren schneiden</li>
<li>Balkon- und K&#252;belpflanzen auf die &#220;berwinterung vorbereiten beziehungsweise bei den ersten kalten N&#228;chten vor Frost durch Abdecken mit Noppenfolie sch&#252;tzen</li>
<li>Das zweite M&#228;hen der Blumenwiese steht an</li>
<li>letzte M&#246;glichkeit f&#252;r Neuanlagen von Rasenfl&#228;chen</li>
</ul>
<p>Eines wird dabei klar! Der eingefleischte Hobbyg&#228;rtner nimmt jetzt Urlaub, um aller Aufgaben Herr zu werden.<br/><br />
<center><br />
<a href='http://www.plamundo.de/tree/254/Astscheren/'>Astscheren bei Plamundo</a><br />
<a href='http://www.plamundo.de/tree/158/Gartenscheren/'>Gartenscheren im Plamundo Gartenshop</a><br />
</center><br />
<br/><br/><br />
Zwei sehr interessante Internetseiten, die sich mit oben beschriebenen Themen ausf&#252;hrlich auseinandersetzen und die ich w&#228;rmstens empfehlen m&#246;chte, w&#228;ren.</p>
<ol>
<li><a href="http://www.gartenscheren.net">Gartenscheren.net </a>: Informiert ausf&#252;hrlich rund um das Thema Gartenscheren und damit &#252;ber s&#228;mtliche Schnittarbeiten, die so im privaten Garten anfallen k&#246;nnen. Vom  aufwendigen Rosenschnitt, zum Form- oder Obstgeh&#246;lzschnitt. Kaum ein Thema das Schneiden von Pflanzen betreffend wird ausgelassen. Dazu noch ein nettes Bild einer unkonventionellen Idee zum Thema Formschnitt:<img style="float:left; margin-right:20px; margin-bottom:10px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_1447.JPG" alt="Buchs-Bank" width="250" /><br />
Gesehen im &#8220;Wei&#223;en Garten&#8221; in Sissinghurst Castle , Grafschaft Kent (England), dem ehemals  privaten  Garten der Schriftstellerin und Gartenkennerin Vita Sackville-West und Ihrem Mann Harold Nicolson.<br />
Nebenbei ist diese Parkanlage ein &#8220;Mu&#223;&#8221; f&#252;r jeden Gartenliebhaber. Mich pers&#246;nlich hat sie sehr inspiriert und die Buchsbaum-Gartenbank w&#228;chst langsam in meinem Garten in die richtige Form.</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><a href="http://www.jahreszeiten-garten.de">Jahreszeiten-garten.de </a>: Eine Gartenseite, die ausf&#252;hrlich &#252;ber die Gartenarbeit je nach Jahreszeit informiert.<br />
<img style="float:left; margin-right:20px; margin-bottom:10px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.252.jpg" alt="Hagebutten" width="250" /><br />
Die Seite ist zwar noch im Aufbau, aber trotzdem schon recht informativ und vielversprechend.<br/> Es lohnt sich einen Bick zu wagen und ein bi&#223;chen zu st&#246;bern!</li>
<p><br clear="all"/>
</ol>
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		</item>
		<item>
		<title>Ferienzeit ist Gartenzeit !!  &#8211; &#8230;aber keine Zeit f&#252;r Faulpelze!!!</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2009/ferienzeit-ist-gartenzeit-aber-keine-zeit-fuer-faulpelze/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 12:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Gartenseiten]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r den passionierten Hobby-G&#228;rtner gibt es nichts besseres als den langersehnten Sommerferienbeginn! Endlich Zeit f&#252;r Gartenarbeit! Diese Species von Menschen wird man nun f&#252;r einige Wochen  Tag und Nacht in ihrem Garten antreffen, denn dort gibt es jetzt auch viel zu tun. Alles sprie&#223;t und schie&#223;t. Das bedeutet auf die Knie und Unkraut j&#228;ten, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r den passionierten Hobby-G&#228;rtner gibt es nichts besseres als den langersehnten Sommerferienbeginn! Endlich Zeit f&#252;r Gartenarbeit! Diese Species von Menschen wird man nun f&#252;r einige Wochen  Tag und Nacht in ihrem Garten antreffen, denn dort gibt es jetzt auch viel zu tun.</p>
<p>Alles sprie&#223;t und schie&#223;t. Das bedeutet auf die Knie und Unkraut j&#228;ten, aber auch ein letztes Mal f&#252;r Nahrung sorgen. Vor allem Gem&#252;se, die viel Blattmasse, Knollen oder Fr&#252;chte produzieren wie <a href='http://www.bio-duenger.net/obst-und-gem%C3%BCse-d%C3%BCngen'>Tomaten, Gurken, Lauch,  Sellerie und Kohlsorten wollen noch ged&#252;ngt werden</a>. Wer sein Gem&#252;se biologisch ziehen m&#246;chte, kann dieses mit  <a href="http://gartenwissen.com/gartenlexikon-brennesseljauche">Brennesseljauche</a> tun.</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>Die Sommerferien sind aber auch die Zeit der Ernte und was kann es Sch&#246;neres geben?!</strong></span></p>
<table style="height: 177px;" border="0" width="659">
<tbody>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2382.JPG" alt="" width="125" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2549.JPG" alt="" width="125" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2448.JPG" alt="" width="125" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2552.JPG" alt="" width="125" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2496.JPG" alt="" width="125" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Jeden Tag kann ausgew&#228;hlt werden, was frisch auf den Tisch kommt. Meistens kann man jedoch garnicht soviel essen wie vorhanden ist und nachw&#228;chst. Deswegen lohnt es sich einen Wintervorrat anzulegen. Viele Gem&#252;se und Fr&#252;chte k&#246;nnen gut eingelagert werden wie &#196;pfel, Kartoffeln, Wurzelgem&#252;se und Kohl. Andere m&#252;ssen erst haltbar gemacht. Dies ist bei vielem Obst und Gem&#252;se ganz einfach und sehr lecker m&#246;glich durch Einkochen, D&#246;rren oder Einfrieren.</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>F&#252;r das Einkochen gibt es verschiedene M&#246;glichkeiten:</strong></span></p>
<ul>
<li>s&#252;&#223;e Marmelade einkochen</li>
<li>w&#252;rzige und exotische Chutneys kochen</li>
<li>Lik&#246;re und Weine ansetzen</li>
<li>in Essig oder Salz einlegen</li>
<li>als Fruchtsaft konservieren</li>
</ul>
<p>Dem Kreativem sind in dem Bereich keine Grenzen gesetzt, denn viele Fr&#252;chte lassen sich wunderbar miteinander kombinieren und beim Einkochen kommen einem immer wieder neue Ideen, die man ausprobieren m&#246;chte. Ich pers&#246;nlich bin dann immer voller Vorfreude auf die kulinarischen Gen&#252;sse, die sp&#228;ter im Winter auf mich warten.<br />
&#220;ber all diese anfallenden Arbeiten ab der Ernte wie das richtige Einlagern von Gem&#252;se und Konservieren gibt es eine sehr informative und ausf&#252;hrliche neue Webseite, auf die ich zu guter Letzt noch hinweisen m&#246;chte: <a href="http://www.pflanzen-ueberwintern.de">www.pflanzen-ueberwintern.de</a></p>
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