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	<title>Gartenrausch &#187; Heilpflanzen</title>
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	<description>Lobelie im Schatten mit Diamanten</description>
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		<title>Beeren-Rausch f&#252;r alle Naschkatzen im Sommer-Garten</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 14:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[alte sorten]]></category>
		<category><![CDATA[Beeren]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Um gleich falschen Vorstellungen vorzubeugen, eine kurze Erkl&#228;rung zum Begriff &#8220;Beerenrausch&#8221;. Gemeint ist hier nicht der B&#228;renrausch, den man unweigerlich zu sp&#252;ren bekommt, wenn man zu viel vom vergorenen Beerensaft genascht hat, sondern das rauschartige Gef&#252;hl der Freude, das einem beim morgendlichen Rundgang durch den sommerlichen Garten &#252;berf&#228;llt, weil an jeder Ecke und in jeder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um gleich falschen Vorstellungen vorzubeugen, eine kurze Erkl&#228;rung zum Begriff &#8220;Beerenrausch&#8221;.<br />
 Gemeint ist hier nicht der B&#228;renrausch, den man unweigerlich zu sp&#252;ren bekommt, wenn man zu viel vom vergorenen Beerensaft genascht hat, sondern das rauschartige Gef&#252;hl der Freude, das einem beim morgendlichen Rundgang durch den sommerlichen Garten &#252;berf&#228;llt, weil an jeder Ecke und in jeder Niesche kleine reife Beeren darauf warten, den Gaumen zu kitzeln.<br/></p>
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3210.JPG" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Brombeere" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/bild%20027.jpg" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Erdbeeren" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_5050.JPG" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Johannisbeeren" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4828.JPG" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Himbeeren" /></td>
</tr>
</table>
<p>In meinem Fall wandert ein Gro&#223;teil dieser K&#246;stlichkeiten sofort an Ort und Stelle von der Hand in den Mund. Ein bessereres Fr&#252;hst&#252;ck kann ich mir im Sommer garnicht vorstellen.<br/><br />
 Das Gro&#223;artige an diesen kleinen Fr&#252;chten mit dem riesigen Geschmackspotential ist ihre Vielseitigkeit. Es gibt Pflanzenarten in den verschiedensten Gr&#246;&#223;en mit den unterschiedlichsten Boden- und Lichtanspr&#252;chen, so dass f&#252;r jede Art von Garten etwas dabei sein sollte.<br />
&#8230;und sogar auf dem Balkon ist das Anlegen eines kleinen Naschgartens m&#246;glich.<br/><br />
Das Wort Beere ist allerdings ein Begriff, der hier zun&#228;chst gekl&#228;rt werden sollte, denn unter Beeren versteht man umgangssprachlich h&#228;ufig andere Fr&#252;chte, die per Definition eigentlich nicht zu den Beeren geh&#246;ren.<br />
<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Was versteht man unter einer Beere?</span></h2>
<p>Eine Beere ist eine Frucht die man an folgenden Merkmalen erkennt:</p>
<ol>
<li>Eine Beere enth&#228;lt in ihrem Inneren mehrere Samen</li>
<li>Diese Samen sind von einer fleischigen Fruchtwand mit saftiger Innenschicht umschlossen und gesch&#252;tzt.</li>
<li>Eine Beere entsteht aus einem Fruchtknoten und ist h&#228;ufig von runder Form und kr&#228;ftiger Farbe.</li>
<li>Beeren geh&#246;ren zu den <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/schlie%C3%9Ffrucht">Schlie&#223;fr&#252;chten</a>.</li>
<li>Ist die Au&#223;enschicht der Fruchtwand hart, wie etwa beim K&#252;rbis oder bei Gurken, so spricht man auch von einer Panzerbeere.</li>
<li>Sehr selten gibt es sogenannte Sammelbeeren, die dann entstehen, wenn eine Bl&#252;te mehrere Fruchtknoten hat, aus denen jeweils eine Beere entsteht.</li>
</ol>
<p>Beachtet man diese Merkmale, dann geh&#246;ren folgende Fr&#252;chte zu den Beeren:</p>
<table>
<tr>
<td>
<ul>
<li>Johannisbeeren</li>
<li>Stachelbeeren</li>
<li>Weintrauben</li>
<li>Kiwis</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Zitronen</li>
<li>Orangen</li>
<li>Melonen</li>
<li>Datteln</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Papayas</li>
<li>Tomaten</li>
<li>Gurken</li>
<li>K&#252;rbisse</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Paprikas</li>
<li>Auberginen</li>
<li>Bananen</li>
</ul>
</td>
</tr>
</table>
<p>Erstaunlicherweise ist die Auswahl an tats&#228;chlichen Beeren f&#252;r den Naschgarten garnicht so gro&#223;.<br/> In Wahrheit sind es nur die schwarzen, roten und wei&#223;en Johannisbeeren, die Stachelbeeren, Weintrauben und nat&#252;rlich auch die Tomaten, denn die meisten zuckers&#252;&#223;en, kleinen Cocktailtomaten schaffen bei mir ebenfalls den Weg in die K&#252;che nur selten.<br/><br />
In meinem Garten w&#228;chst nat&#252;rlich noch so manch eine andere Frucht, die ich zum Beeren-Rausch dazu z&#228;hlen w&#252;rde.</p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Welche Pflanzenarten eignen sich f&#252;r einen Nasch-Garten?</span></h2>
<p>Klassischerweise denkt man zu allererst an Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren. Diese Fr&#252;chte wachsen &#252;ber eine relativ lange Periode und sind vor allem besonders s&#252;ss und aromatisch, so dass sie ohne weitere Verarbeitung und Behandlung schmecken. Auch Stachelbeeren und Johannisbeeren passen noch in diese Gruppe, obwohl sie oftmals etwas saurer ausfallen und deswegen oft nicht so bevorzugt werden, wenn es gen&#252;gend Fr&#252;chte aus der ersten Gruppe im Angebot gibt.<br/><br />
In den letzten Jahre sind jede Menge neue Beeren auf dem Markt erschienen. Es handelt sich dabei h&#228;ufig um neue Kreuzungen, wiederentdeckte alte Sorten beziehungsweise neu importierte Pflanzen, die in den meisten F&#228;llen im asiatischen Raum beheimatet sind und auch in unserem Klima leben k&#246;nnen.<br/><br />
Im Folgende finden Sie eine genauere Kurzbeschreibung s&#228;mtlicher &#8220;Beeren&#8221;, die f&#252;r einen Naschgarten interessant sein k&#246;nnten:</p>
<h4>Aronia / Apfelbeere (Aronia melanocarpa)</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Brombeere (Rubus fruticosus)</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> Die blauschwarzen Fr&#252;chte sind botanisch gesehen keine Beeren, sondern <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/sammelsteinfrucht">Sammelsteinfr&#252;chte</a>.</li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong> M&#228;rz-April</li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> fr&#252;hestens ab Juli bis zum Frost</li>
<li><strong>Standort:</strong> Brombeeren lieben windgesch&#252;tzte, warme und sonnige Standorte. Sie geh&#246;ren zu den Kletterpflanzen und ben&#246;tigen als <a href="http://www.kletter-pflanzen.de/kletterpflanzen-die-gruppe-der-spreizklimmer">Spreizklimmer</a> eine einfache Kletterhilfe. Gut geeignet sind Mauern, Z&#228;une oder auch einfache Spaliere an der Hauswand.<br/>Brombeeren bevorzugen lockere, humose und feuchte B&#246;den. Lieber zu sandig wie zu schwer und nass.</li>
<li><strong>Pflege:</strong> Bl&#252;ten und Fr&#252;chte bilden sich an den Seitentrieben im 2.Jahr. Nach der Fruchtbildung sterben diese Ruten ab und k&#246;nnen im Fr&#252;hjahr bodennah abgeschnitten werden. Da die Pflanze sehr w&#252;chsig ist und zur Gestr&#252;ppbildung neigt, sollte man im Fr&#252;hjahr einen R&#252;ckschnitt vornehmen und die neuen Ruten gleich durch Anbinden leiten.<br/>Im Fr&#252;hjahr d&#252;ngen mit chloridfreien Volld&#252;nger sowie gut verrottetem Stallmist. Gerne auch regelm&#228;&#223;ig mit Brennessel- oder Beinwelljauche gie&#223;en. </li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Cranberry / Gro&#223;fruchtige Moosbeere (Vaccinium macrocarpon)</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> 2 cm kleine, hellrote bis tiefdunkelrote, runde Beeren mit rotem bis schwarzem Fruchtfleisch und essbaren Kernen. Cranberries k&#246;nnen roh gegessen werden. Sie werden allerdings meistens weiterverarbeitet, da sie ein herb-sauren Geschmack haben, dem ein bi&#223;chen zus&#228;tzliche S&#252;&#223;e nicht schadet.</li>
<li><strong>Pflanzzeit: </strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> September-Oktober</li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Erdbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> 2-5 cm gro&#223;e, leuchtend rote bis dunkelrote <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/sammelnussfrucht">Sammelnussfr&#252;chte</a> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong> Neupflanzungen von Gartenerdbeeren sind am besten Ende Juli bis Ende August. Die Pflanzen haben dann noch gen&#252;gend Zeit zum Anwachsen und zur Bl&#252;tenbildung, so dass sie im n&#228;chsten Jahr schon Fr&#252;chte tragen. Monats- und Walderdbeeren wollen lieber im Fr&#252;hjahr gepflanzt werden.</li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> Die Haupternte ist im Juni/Juli. Bis zum Oktober gibt es dann noch weitere Fr&#252;chte von den Monatserdbeeren, die dauerhaft tragen.</li>
<li><strong>Standort:</strong> Da Erdbeeren urspr&#252;nglich im Wald vorkamen, bevorzugen auch unsere Gartenerdbeeren  durchl&#228;ssige, tiefgr&#252;ndige, humus- und n&#228;hrstoffreiche, schach saure B&#246;den. Die Beete sollten schon ca. zwei Monate vor der Pflanzung gut gelockert und mit reifem Kompost versetzt werden.</li>
<li><strong>Pflege:</strong> Die Pflanzen bringen f&#252;r ca. 4 Jahre reiche ernten am gleichen Standort. Danach sollten neue Pflanzen an neuem Standort gestzt werden. Erdbeeren sind sp&#228;tfrostgef&#228;hrdet. Decken sie die Pflanzen bei drohender Gefahr mit einem Fr&#252;hbeetvlies ab.<br/>W&#228;hrend der Bl&#252;tenneuanlage und der Fruchtbildung m&#246;gen die Pflanzen es gerne feucht. Zur Fruchtreife sollte weniger gew&#228;ssert werden, um das Aroma zu verbessern und die Beeren vor F&#228;ulnis zu sch&#252;tzen. Aus gleichem Grunde sollten die Pflanzen ab beginn der Fruchtbildung eine Mulchdecke erhalten aus Stroh, Holzwolle oder fester Pappe. Diese  bewahrt die Fr&#252;chte ebenfalls vor F&#228;ulnis und vor Verschmutzung. Ged&#252;ngt wird nach der Ernte mit speziellem D&#252;nger, Kompost oder Gesteinsmehl.</li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Goji-Beere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Heidelbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> Abgeplattet runde Beeren, ca. 1 cm gro&#223;,  von blauschwarzer Farbe. Im reifen Zustand sind die Beeren blaugrau bereift.  </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong> Im Herbst</li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> Juli-September </li>
<li><strong>Standort:</strong> Heidelbeeren lieben einen warmen, vollsonnigen und windgesch&#252;tzten Standort. Stehende Hitze vertragen sie jedoch nicht. Da es sich um Heidekrautgew&#228;chse handelt, ben&#246;tigen sie einen sauren, humosen, gut durchl&#228;ssigen und bel&#252;fteten Boden. Der pH-Wert sollte m&#246;glichst zwischen 4,0 und 5,0 liegen. Gegebenenfalls sollte die Erde im Heidelbeerbeet entsprechend pr&#228;pariert werden durch Anreicherungen mit gewaschenem Sand, Torf, Rindenmulch, S&#228;gesp&#228;nen oder Holzh&#228;cksel von Nadelb&#228;umen. Nat&#252;rlich geht auch eine fertige Rhododendronerde.</li>
<li><strong>Pflege:</strong> Gie&#223;en Sie die Pflanzen regelm&#228;&#223;ig mit Regenwasser., denn das kalkhaltige Leitungswasser wird nicht gut vertragen. Heidelbeeren ben&#246;tigen eine regelm&#228;&#223;ige gute Wasserversorgung ohne Staun&#228;sse. Um dieses zu erreichen und um den Boden sauer zu halten, empfiehlt sich das Mulchen mit S&#228;gesp&#228;nen oder S&#228;gemehl sowie mit Rindenmulch aus Nadelb&#228;umen.<br/> Ged&#252;ngt werden kann im Fr&#252;hjahr mit kalkfreiem speziellen Heidelbeer- und Rhododendrond&#252;nger aus dem Fachhandel. Auf gar keinen Fall mit Mist oder Kompost d&#252;ngen. Bei einem &#220;berma&#223; an Kalk stellen die Pflanzen das Wachstum ein und die Bl&#228;tter verf&#228;rben sich gelb.<br/> Im Sp&#228;twinter ist ein Auslichtungsschnitt sinnvoll. Entfernen Sie alte 4-5j&#228;hrige Triebe und zu schwache nach innen wachsende, so dass ca. 6-8 kr&#228;ftige triebe &#252;brig bleiben.</li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Himbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> Rundliche bis kegelf&#246;rmige, l&#228;nglich walzenf&#246;rmige Sammelsteinfr&#252;chte in rot, rosa und gelb </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong> Im Fr&#252;hjahr oder Herbst. Da Himbeeren Flachwurzler sind, sollen sie nicht tiefer gepflanzt werden wie sie im Topf waren. Die grundst&#228;ndigen Triebknospen sollen also auf keinen Fall tiefer wie 5 cm in der Erde sein. K&#252;rzen Sie die Haupttriebe auf ca. 20-30 cm ein und entfernen sie alle Seitentriebe, damit die Pflanze ihre Kraft erstmal in die Wurzeln steckt.</li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> Je nach Sorte ab Juni bis zum Frost. </li>
<li><strong>Standort: </strong> Tiefgr&#252;ndiger, humoser, lockerer und feuchter Boden (pH 5,5-6,0). Keine Staun&#228;sse. Himbeeren bevorzugen sonnige und windgesch&#252;tzte Standorte, kommen aber auch mit Halbschatten zurecht.</li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Honigbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Japanische Weinbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Jochelbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Johannisbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Jujube / Chinesische Dattel</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Lenzbeere / Maibeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Preiselbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Stachelbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Tayberry</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Wu-wei-zi / Chinesische Fitnessbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
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		<item>
		<title>Hommage an den Mohn</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2010/hommage-an-den-mohn/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2010/hommage-an-den-mohn/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 12:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
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		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Familie der Mohngew&#228;chse (Papaveraceae) geh&#246;rt zu meinen erkl&#228;rten Lieblingen, weswegen ihr nun auch endlich ein eigener Artikel gewidmet werden mu&#223;.Ob Klatschmohn (Papaver rhoeas), T&#252;rkenmohn (Papaver orientale) oder Islandmohn (Papaver nudicaule) &#8211; das Erscheinen der ersten Bl&#252;ten im Jahr l&#228;&#223;t das Herz aufgehen, denn diese &#252;berzeugen durch den starken Kontrast zwischen filigran, seidigen Bl&#252;tenbl&#228;ttern, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Familie der Mohngew&#228;chse (Papaveraceae) geh&#246;rt zu meinen erkl&#228;rten Lieblingen, weswegen ihr nun auch endlich ein eigener Artikel gewidmet werden mu&#223;.<br/>Ob Klatschmohn (Papaver rhoeas), T&#252;rkenmohn (Papaver orientale) oder Islandmohn (Papaver nudicaule) &#8211; das Erscheinen der ersten Bl&#252;ten im Jahr l&#228;&#223;t das Herz aufgehen, denn diese &#252;berzeugen durch den starken Kontrast zwischen filigran, seidigen Bl&#252;tenbl&#228;ttern, die so verg&#228;nglich und empfindlich erscheinen und dem intensiven, leuchtenden Farbrausch, der die Emotionen zum Kochen bringt mit den knallenden und oft kontrastreichen Farben wie feuerrot und mitternachtsschwarz.<br/><br />
Mohn ist wie ein Flamencotanz &#8211; streng und verspielt, beherrscht und feurig, voller Leidenschaft eben!<br />
Erfreuen Sie Ihre Sinne mit den folgenden Bildern und Sie werden verstehen wovon ich schreibe.</p>
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.74.jpg" style="width:195px; border:8px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4709.JPG" style="width:195px; border:8px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4719.JPG" style="width:195px; border:8px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4711.JPG" style="width:195px; border:9px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.225.jpg" style="width:195px; border:8px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4707.JPG" style="width:195px; border:9px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.224.jpg" style="width:195px; border:8px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4721.JPG" style="width:195px; border:8px solid #999933;" alt="Mohn"/></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.10_0.jpg" style="width:195px; border:11px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
</tr>
</table>
<p><br/></p>
<h3>Mohn als Staude f&#252;r den Garten</h3>
<p>Die Familie der Mohngew&#228;chse umfasst weltweit ca. 70 Arten. Charakteristisch f&#252;r alle Mohngew&#228;chse sind die auff&#228;lligen Bl&#252;ten, die aus vier zarten Kronenbl&#228;ttern bestehen und meistens in sehr kr&#228;ftigen Farben erscheinen wie leuchtend rot oder orange oft mit schwarzer Mitte.<br/> Von hohem Wiedererkennungswert ist ebenfalls die Samenkapsel, die den feinen Samen enth&#228;lt, den man auch als Mohnk&#246;rner in Brot und Kuchen findet. Die Kapseln lassen sich sehr gut trocknen und werden f&#252;r Trockenblumengestecke verwendet.<br/>Die Pflanze w&#228;chst horstartig und bildet im Herbst eine Blattrosette aus gefiederten, blaugr&#252;nen, lanzettlichen, silbrig behaarten Bl&#228;ttern aus, die immergr&#252;n &#252;berwintert. Nach der Bl&#252;te im Mai / Juni ziehen sich die Bl&#228;tter ein. Die Pflanze ist &#252;ber den Sommer also quasi nicht sichtbar, weswegen es nicht empfehlenswert ist, ein reines Mohnbeet anzulegen. Man sollte den Mohn eher ganz gezielt mit anderen Stauden kombinieren, die diese L&#252;cke durch ihr Wachstum verdecken und die farblich auch mit den oft etwas krassen Farben des Mohns harmonieren. Mit blau und wei&#223; ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Wer es mag, kann nat&#252;rlich auch ganz gewagt den Mohn mit anderen krachigen Farben kombinieren wie leuchtend gelb, orange, rosa und pink.<br/><br />
<strong>Als Begleitstauden f&#252;r den Mohn eignen sich folgende:</strong></p>
<ul>
<li>Rittersporn (Delphinium in Arten und Sorten)</li>
<li>Schleierkraut (Gypsophila paniculata)</li>
<li>Lupine (Lupinus in Arten und Sorten)</li>
<li>Lavendel (Lavendula in Arten und Sorten))</li>
<li>Sommersalbei (Salvia nemorosa)</li>
<li>Scharfgarbe (Achillea in Arten und Sorten)</li>
<li>Sonnenhut (Rudbeckia in Arten und Sorten)</li>
<li>Sommermargerite (Leucanthemum vulgare)</li>
</ul>
<p>Eigentlich ist der Mohn eine sehr unkomplizierte Pflanze, wenn man ein paar grunds&#228;tzliche Dinge beachtet. Deswegen hier <strong>ein paar Tips zum richtigen Standort und zur Pflege von Mohngew&#228;chsen</strong>:</p>
<ol>
<li>Mohngew&#228;chse geh&#246;ren zu den Tiefwurzlern. Sie bilden mit der Zeit eine sehr tief reichende Pfahlwurzel aus. Deswegen mag der Mohn an dem Ort bleiben, an dem er erstmalig ein Zuhause gefunden hat. Setzt man den Mohn um, so nimmt er einem dies sehr &#252;bel, in dem er erstmal vor sich hin k&#252;mmert, nicht bl&#252;ht und manchmal ganz sein Leben aushaucht. Finden Sie also f&#252;r Ihren Mohn von Anfang an den richtigen Platz.</li>
<li>Wegen der empfindlichen Pfahlwurzel ist es nicht empfehlenswert den Boden direkt um die Pflanze durch tiefes Hacken aufzulockern. Dabei besteht erh&#246;hte Gefahr, die Wurzel zu verletzen. Auch dieses nimmt der Mohn sehr &#252;bel. Lockern Sie den Boden im Fr&#252;hjahr nur ganz vorsichtig und oberfl&#228;chlich auf, dann kann nichts passieren. Wenn Sie dann noch etwas Kompost oder ersatzweise Hornsp&#228;ne untermischen, dann dankt es ihnen der Mohn mit leuchtendem Bl&#252;tenreichtum.</li>
<li>Die tiefen Wurzeln haben auch einen Vorteil, denn man mu&#223; den Mohn so gut wie nie gie&#223;en. Er kann sich mit Hilfe der Wurzeln auch bei l&#228;ngerer Trockenheit wunderbar selbst versorgen aus den tieferen Bodenschichten. Daf&#252;r ist die Wurzel anf&#228;llig f&#252;r F&#228;ulnisbildung bei Staun&#228;sse. Der Mohn liebt aus diesem Grunde einen lockeren und durchl&#228;ssigen Boden, der gerne n&#228;hrstoffreich und humos sein darf.</li>
<li>Der Standort sollte sehr sonnig sein. Das bringt dann auch die Farben so richtig zum leuchten.</li>
<li>Lassen Sie dem Mohn nach der Bl&#252;te Zeit, die Bl&#228;tter selbstst&#228;ndig einzuziehen. Schneiden Sie die Reste wirklich erst ab, wenn sie vertrocknet sind.</li>
<li>Die verbl&#252;hten Bl&#252;ten entfernen, um die kraftraubende Samenbildung zu vermeiden. Dies verhindert unter Umst&#228;nden auch das ungewollte selbstst&#228;ndige Auss&#228;en.</li>
</ol>
<h3> Folgende 4 Arten sind f&#252;r den Anbau im Garten als Zierpflanze geeignet:</h3>
<ol>
<img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4718.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:150px; border:8px solid #999933;" alt="t&#252;rkenmohn" /></p>
<li><strong>T&#252;rken-Mohn</strong> (Papaver orientale)<br/>
<ul>
<li><i>Merkmale:</i> Mehrj&#228;hrige Staude mit horstartigen und aufrechten Wuchs. Je nach Sorte 30 &#8211; 100 cm hoch, gefiederte und behaarte Bl&#228;tter, Bl&#252;tenfarbe in scharlachrot, rosa, wei&#223; oder orange zum Teil mit schwarzer Mitte. Die Bl&#252;ten k&#246;nnen einen Durchmesser von bis zu 20 cm erreichen.</li>
<li><i>Bl&#252;tezeit:</i> Mai bis Juli</li>
<li><i>Verwendung:</i> Eine klassische Bauerngartenstaude. Geeignet als Leitstaude f&#252;r Beete und Rabatten in Einzelstellung oder auch als kleine Gruppe.</li>
<li><i>Standort:</i> Vertr&#228;gt keine Staun&#228;sse, deswegen lockere, durchl&#228;ssige, n&#228;hrstoffreiche B&#246;den in voller Sonne.</li>
<li><i>Vermehrung:</i>Durch Wurzelstecklinge nach der Bl&#252;te, Pflanzung m&#246;glichst im Fr&#252;hjahr mit einem Abstand von 50 bis 80 cm.</li>
<li><i>Pflege:</i> Wie zuvor beschrieben.</li>
<li><i>Besonderheiten:</i>Sehr viele Sorten mit attraktiven Bl&#252;ten in unterschiedlichen Farben und Gr&#246;&#223;en, gef&#252;llt und einfach sind im Handel erh&#228;ltlich</li>
</ul>
</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><strong>Alpen-Mohn</strong> (Papaver alpinum)<br/>
<ul>
<li><i>Merkmale:</i> Buschige, immergr&#252;ne Staude mit einer Gesamth&#246;he von 15 &#8211; 20 cm. Die Bl&#228;tter sind schmal gefiedert. Die Bl&#252;ten sind zierlich mit einem Durchmesser von 4 cm in reinem wei&#223; mit einem zartgelben Zentrum und gelben Staubbl&#228;ttern.</li>
<li><i>Bl&#252;tezeit:</i> Juni / Juli</li>
<li><i>Verwendung:</i> Der Alpen-Mohn ist eine Pflanze f&#252;r den Steingarten, auf Trockenmauern aus Kalkstein und in Steintr&#246;gen.</li>
<li><i>Standort:</i> Durchl&#228;ssiger Boden am besten mit Schotteruntermischung.</li>
<li><i>Vermehrung:</i> Aussaat zwischen Februar und April, Pflanzabstand ungef&#228;hr 15 cm. Der Alpen-Mohn versamt sich oft selbstst&#228;ndig. im Sp&#228;therbst ist auch eine Vermehrung mit Wurzelstecklingen m&#246;glich.</li>
<li><i>Pflege:</i> anspruchslose und damit pflegeleichte Staude. Ben&#246;tigt nur in sehr strengen Wintern eine Abdeckung mit Fichtenreisig.</li>
<li><i>Besonderheiten:</i> Der Alpen-Mohn hat mehrere Unterarten, die sich durch unterschiedliche Bl&#252;ten- und Blattfarben sowie ihr Vorkommen unterscheiden. Interessant ist der Rh&#228;tische Alpenmohn (P. alpinum subsp. rhaeticum) mit mit goldgelb bis orange gef&#228;rbten Bl&#252;ten sowie der Kerner-Alpenmohn  (P. alpinum subsp. kerneri) mit rein gelben Bl&#252;ten.</li>
</ul>
</li>
<p><br/><br />
<img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_1734.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:150px; border:8px solid #999933;"   alt="islandmohn" /></p>
<li><strong>Island-Mohn</strong> (Papaver nudicaule)<br/>
<ul>
<li><i>Merkmale:</i> Meistens nur ein- beziehungsweise zweij&#228;hrige Staude mit aufrechtem Wuchs und 20- 50 cm H&#246;he. Die bl&#228;tter sind blaugr&#252;n, gefiedert und behaart. Der Islandmohn hat oft verschiedene Bl&#252;tenfarben  an einer Pflanze mit wei&#223;en, gelben, orangen, rosanen und roten Bl&#252;ten mit einem Durchmesser von maximal 8 cm.</li>
<li><i>Bl&#252;tezeit:</i> April bis September</li>
<li><i>Verwendung:</i> Im Steingarten,in Rabatten, Beeten und auch als Balkon- und K&#252;belpflanze m&#246;glich.</li>
<li><i>Standort:</i> Durchl&#228;ssiger, kalkhaltiger Boden, gerne sandig oder mit Steinen durchsetzt.</li>
<li><i>Vermehrung:</i> Aussaat im Juli oder Wurzelstecklinge im Sp&#228;therbst. Nach frostfreier &#220;berwinterung Pflanzung im Fr&#252;hjahr ins Freiland mit einem Pflanzabstand von 20 bis 25 cm. Islandmohn s&#228;t sich gerne selbst aus.</li>
<li><i>Pflege:</i>Wie zuvor beschrieben</li>
</ul>
</li>
<p><br clear="all"/><br />
<img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4849.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:150px; border:8px solid #999933;" alt="klatschmohn" /></p>
<li><strong>Klatschmohn</strong> (Papaver rhoeas)<br/>
<ul>
<li><i>Merkmale:</i> Unkomplizierte, einj&#228;hrige, wenig verzweigte Pflanze mit einer H&#246;he von 30 bis 80 cm. Die Bl&#228;tter sind behaart, eingeschnitten bis gefiedert. Klatschmohn bl&#252;t meistens scharlachrot mit schwarzer Mitte. Es gibt aber auch wei&#223;e und rosafarbene Exemplare.</li>
<li><i>Bl&#252;tezeit:</i> Mai bis Juli</li>
<li><i>Verwendung:</i> In der Blumenwiese oder in naturnahen Bereichen des Gartens kombiniert mit Kornblume und Margerite.</li>
<li><i>Standort:</i> Siehe Alpen-Mohn</li>
<li><i>Vermehrung:</i>Aussaat an Ort und Stelle ab M&#228;rz / April </li>
</ul>
</li>
<p><br clear="all"/>
</ol>
<h3>Die Heilpflanze Mohn</h3>
<p><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/013_28.jpg" style="float:right;margin-left:20px;margin-right:5px;margin-bottom:10px;width:170px; border:8px solid #999933;"  alt="schlafmohn" /><br />
Wenn man von Mohn als Heil- und Nutzpflanze spricht, dann meint man nicht die zuvor beschriebenen Arten, sondern die Mohnart Papaver somniferum auch bekannt als sogenannter Schlaf-Mohn. Dieser z&#228;hlt tats&#228;chlich zu einer der &#228;ltesten Nutzpflanzen der Menschheitsgeschichte, denn es gibt Hinweise auf seine Nutzung schon in der Jungsteinzeit um 6000 v.Chr..<br/><br />
Genutzt werden zwei seiner Qualit&#228;ten: Zum einen die Samen, die man als Backzutat &#8220;Mohn&#8221; kennt und zum anderen sein giftiger Milchsaft, der Alkaloide enth&#228;lt, welche f&#252;r die Herstellung von Opium, Heroin, Morphin und Codein genutzt wird.<br/>Das Lebensmittel Mohnsaat geh&#246;rt zu den calciumreichsten mit einem Calciumgehalt von 2,475 %. Mohnsaat ist au&#223;erdem reich an Vitamin B. Der Morphingehalt ist &#252;brigens sehr gering und damit nicht sch&#228;dlich f&#252;r den Menschen. Dennoch sollte man wissen, dass der zeitnahe Genu&#223; von Mohnsamen durchaus einen Drogentest positiv werden lassen kann. Der Samen kann gepresst und zu &#214;l weiterverarbeitet werden. Mohn&#246;l ist lecker als Salat&#246;l.<br />
Alle Erzeugnisse aus dem Milchsaft der Mohnpflanze sind verschreibungspflichtig und unterliegen dem Bet&#228;ubungsmittelgesetz. Dieses verbietet in Deutschland den ungenehmigten Anbau und Vertrieb aller Teile der Pflanze. Auch als Privatperson darf man Papaver somniferum nicht einmal als Zierpflanze im Garten stehen habe, au&#223;er man hat eine Sondergenehmigung.<br/> Wenn man von dem Mi&#223;brauch der Wirkstoffe absieht, dann ist der Schlafmohn eine sehr bedeutende Heilpflanze.<br/></p>
<p><br clear="all"/></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Katzenminze (Nepeta)  Die Staude des Jahres 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 14:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schädlingsbekämpfung]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
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		<category><![CDATA[pflanze des jahres]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Katzenminze (Nepeta in Sorten und Arten) geh&#246;rt mit ihren ca. 250 Arten zur Familie der Lippenbl&#252;tler (Lamiaceae).Die meisten Arten sind mehrj&#228;hrige, krautige Pflanzen, die eine H&#246;he von 20 bis 150 cm erreichen. Es gibt aber auch vereinzelt Halbstr&#228;ucher und einj&#228;hrige Arten. Die Wuchsform ist breit halbkugelf&#246;rmig bis aufrecht buschig, einige Arten werden auch sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2272.JPG" target="popup"><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2272.JPG" style="float:left;margin-right:20px;margin-bottom:10px;width:300px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Katzenminze" /></a>Die Katzenminze (Nepeta in Sorten und Arten) geh&#246;rt mit ihren ca. 250 Arten zur Familie der Lippenbl&#252;tler (Lamiaceae).<br/>Die meisten Arten sind mehrj&#228;hrige, krautige Pflanzen, die eine H&#246;he von 20 bis 150 cm erreichen. Es gibt aber auch vereinzelt Halbstr&#228;ucher und einj&#228;hrige Arten. Die Wuchsform ist breit halbkugelf&#246;rmig bis aufrecht buschig, einige Arten werden auch sehr ausladend und fallen auseinander.<br/><br />
<strong>An folgenden Merkmalen l&#228;&#223;t sich Nepeta ganz einfach erkenne:</strong><br/></p>
<ul>
<li>vierkantiger Stengel, der sehr oft behaart ist. Leider gibt es nat&#252;rlich auch Exemplare mit kahlem Stengel.</li>
<li>die Blattstellung ist bei allen Arten <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/kreuzgegenst%C3%A4ndig">kreuzgegenst&#228;ndig </a>(dekussiert). H&#228;ufig sind die Blattr&#228;nder gekerbt, gez&#228;hnt oder gewellt sowie behaart.</li>
<li>charakteristisch sind die kleinen blaulila Bl&#252;ten, die in Scheinquirlen stehen wie es f&#252;r die Familie der Lippenbl&#252;tler typisch ist. Nat&#252;rlich findet man deswegen auch die auffallenden f&#252;nfz&#228;hligen Lippenbl&#252;tler-Bl&#252;ten. Mittlerweile gibt es auch wei&#223;e, rosafarbene und gelbe Arten der  Katzenminze</li>
</ul>
<p><strong>Standortanspr&#252;che:</strong><br/><br />
Die meisten Arten der Katzenminze bevorzugen eher trockene und sonnige Standorte mit durchl&#228;ssigen, kalkarmen B&#246;den. Es gibt jedoch auch ein paar Arten, die frische bis feuchte B&#246;den und halbschattige Standorte bevorzugen und sich gut als Unterpflanzung von lichten Geh&#246;lzen und Str&#228;uchern eignen.<br/><br />
 Welche Art nun welchen Standort bevorzugt, l&#228;&#223;t sich wunderbar am &#228;u&#223;eren Erscheinungsbild ihrer Laubbl&#228;tter ablesen: Je schmaler, kleiner und behaarter die Bl&#228;tter sind desto mehr Sonne vertr&#228;gt die Pflanze. Die Blattfarbe wird dann wohl auch eher zu einem dumpgen graugr&#252;n tendieren. Dies sind alles Schutzma&#223;nahmen gegen starke Sonnenbestrahlung und die damit verbundene Gefahr der Verbrennung und &#252;berm&#228;&#223;igen Verdunstung von Wasser.<br/><br />
Nepeta-Arten mit gr&#246;&#223;eren, unbehaarten Bl&#228;ttern mit leuchtender F&#228;rbung deuten auf einen h&#246;heren Wasserbedarf hin. Diese Pflanzen vertragen dann keine direkte Sonneneinstrahlung, sondern eben feuchte, halbschattige Standorte. <br/><br />
<strong>Besonderheiten und Verwendung:</strong></p>
<ul>
<li>Katzenminze geh&#246;rt zu den &#228;ltesten heimischen Heilpflanzen in unseren Breiten. Schon im 1. Jahrhundert n.Chr. wird sie namendlich erw&#228;hnt. Genutz werden k&#246;nnen grunds&#228;tzlich alle Bestandteile der Pflanze. &#220;blicherweise verwendet man aber nur die Bl&#228;tter, die &#252;ber viel &#228;therisches &#214;l verf&#252;gen und ein kampferartiges Poleiminze-Thymian-Aroma verstr&#246;men. Katzenminze wirkt k&#252;hlend und astringierend. Sie wird innerlich als Tee eingenommen bei Fieber und Grippe sowie bei Schlafst&#246;rungen in Kombination mit Melisse und Baldrian als auch bei Herzklopfen und Reizbarkeit.<br/> Desweiteren wirkt sie harntreibend und krampfl&#246;send, weswegen sie auch bei nerv&#246;sen Verdauungsst&#246;rungen, Durchfall, Magenverstimmungen, Koliken und Menstruationsbeschwerden zum Einsatz kommt.</li>
<li>Am bekanntesten ist sicherlich die Wirkung von Katzenminze auf Katzen, der sie sicherlich auch ihren Namen verdankt.<br/>Nepeta enth&#228;lt den Wirkstoff Actinidin, der auf Katzen &#228;u&#223;erst belebend und anregend wirkt. Dieses f&#252;hrt dazu, dass so manch eine Katze sich &#228;u&#223;erst merkw&#252;rdig benimmt und die Katzenminze nicht &#252;berlebt. Wie verr&#252;ckt w&#228;lzen und reiben sich die Katzen am und im Kraut, um die &#220;berreste dann schlie&#223;lich zu vertilgen. Angeblich soll es Katzen geben, die garnicht auf die Pflanze reagieren, aber meine Katzen haben bisher kein Exemplar &#252;berleben lassen. Wenn jemand einen guten Tip hat wie man trotz Katzen Nepeta im Garten zum Wachsen bekommt, w&#228;re ich sehr dankbar.<br/> Tats&#228;chlich wird Katzenspielzeug h&#228;ufig auch mit getrockneter Katzenminze gef&#252;llt, um es f&#252;r die Katze interessant zu machen. Das Actinidin ist auch beim Baldrian (Valeriana officinalis) der Grund f&#252;r die Behauptung, dass Baldrian nachts Katzen singen l&#228;&#223;t. </li>
<li>Das &#228;therische &#214;l der Katzenminze wirkt sehr gut als M&#252;cken-Abwehr wie amerikanische Chemiker herausgefunden haben. Auch gegen Pflanzensch&#228;dlinge soll es eine gute Wirkung entfalten. Deswegen gilt die Katzenminze selber als sehr widerstandsf&#228;hige Pflanze, die selten an Pflanzensch&#228;dlingen leidet. Pflanzt man sie in Gesellschaft von Rosen, so soll sie den Blattlausbefall mindern. </li>
<li>Verpasst man der Katzenminze einen <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/remontierschnitt">Remontierschnitt </a>nach der ersten Bl&#252;te, so bl&#252;ht sie oft sehr z&#252;gig ein zweites Mal, weswegen sie gerne im Garten gesehen ist. Verwendung findet sie dort meistens als Beeteinfassung oder als Steingartenpflanze, da sie wirklich sehr gut Trockenheit &#252;berstehen kann. Vereinzelte Sorten eignen sich wie schon zuvor erw&#228;hnt als Unterpflanzung von Str&#228;uchern und Geh&#246;lzen sowie als Staude f&#252;r schattige und feuchte Pl&#228;tze.</li>
</ul>
<p><br clear="all"/> </p>
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		<item>
		<title>Hommage an den K&#252;rbis</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2009/hommage-an-den-kuerbis/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 14:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brauchtum & Rituale]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Halloween]]></category>
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		<description><![CDATA[Anf&#228;nglich hat mich dieser ganze Kult um den K&#252;rbis, der  mittlerweile schon vor einigen Jahren &#252;ber den Atlantik zu uns ins gediegene Europa her&#252;berschwabbte,  ganz sch&#246;n genervt. Fragt man die Jugend, gab es Halloween warscheinlich schon immer in Deutschland. Trotz allen Widerwillens, muss ich jedoch feststellen, dass K&#252;rbisse einfach nicht aus dem Herbst wegzudenken sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anf&#228;nglich hat mich dieser ganze Kult um den K&#252;rbis, der  mittlerweile schon vor einigen Jahren &#252;ber den Atlantik zu uns ins gediegene Europa her&#252;berschwabbte,  ganz sch&#246;n genervt. Fragt man die Jugend, gab es Halloween warscheinlich schon immer in Deutschland.</p>
<p>Trotz allen Widerwillens, muss ich jedoch feststellen, dass K&#252;rbisse einfach nicht aus dem Herbst wegzudenken sind mit ihrer eindrucksvollen intensiv leuchtenden Farbe und manchmal auch Gr&#246;&#223;e.  Gerade dieses Jahr bin ich wieder sehr darauf aufmerksam geworden , was mich dazu veranlasst hat,  nun diesem Gew&#228;chs einen Artikel zu widmen.</p>
<h4>Deswegen nun zu Beginn ein paar Impressionen zum K&#252;rbis:</h4>
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3257.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3260.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3271.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3262.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3277.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3265.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3279.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3269.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis"/></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3266.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
</tr>
</table>
<p><br/></p>
<h4>K&#252;rbis-historisch betrachtet</h4>
<p>Die K&#252;rbisse (Cucurbita) bilden eine Pflanzengattung aus der Familie der K&#252;rbisgew&#228;chse (Cucurbitaceae) und geh&#246;ren tats&#228;chlich zu den &#228;ltesten bekannten Kultursorten des Menschen. Wenn man den Angaben glauben darf, dann wurden Funde von Samen domestizierter K&#252;rbisse auf 10000 bis 8000 v. Chr. datiert.<br />
Urspr&#252;nglich wurde er wohl haupts&#228;chlich wegen seiner Samen kultiviert, die besonders nahrhaft sind, denn die Fr&#252;chte der Wildarten sind meistens reich an Bitterstoffen und wenig schmackhaft. Erst durch Zuchtversuche sind im Laufe der Zeit auch Sorten hervorgegangen, deren Fr&#252;chte als Nahrungsmittel verwendbar wurden.<br />
Beheimatet sind K&#252;rbisse in den warmen und feuchten Regionen von Mittel-und S&#252;damerika. Mit den Reisen von Christoph Columbus gelangten dann erst Samen nach Europa und nach Asien, wo sich besondere Vorlieben f&#252;r unterschiedliche Arten entwickelten und diese weiter kultiviert und gez&#252;chtet wurden.</p>
<p>Heute kennt man f&#252;nf K&#252;rbisarten mit vielen Sorten, die als Nahrungsmittel kultiviert werden:</p>
<ol>
<li><strong>Garten-K&#252;rbis </strong>(Cucurbita pepo): Zu diesen in den Sommermonaten zun&#228;chst weichen und schmackhaften, sp&#228;ter hartschalig werdenden K&#252;rbisarten z&#228;hlen die Zucchini, die melonengro&#223;en runden Rondini &#8216;Tonda di Nizza&#8217;, gelbe keulenf&#246;rmige Drehhalsk&#252;rbisse &#8216;Crookneck&#8217;, Spaghettik&#252;rbis, steirischer &#214;lk&#252;rbis, die &#8220;Fliegenden Untertassen&#8221; (UFO&#8217;s) oder auch Patissons mit flachrunden, gebuchteten Fr&#252;chten sowie die besonders lange lagerf&#228;higen Eichelk&#252;rbisse (Acorn) mit tropfenartiger Form. </li>
<li><strong>Riesen-K&#252;rbis</strong> (Cucurbita maxima): So hei&#223;t die gro&#223;e Gruppe der lagerf&#228;higen Einmachk&#252;rbisse, zu denen Sorten wie &#8216;Riesenmelonen&#8217; und &#8216;Gelber Zentner&#8217; geh&#246;ren.Bekannt wurde diese Gruppe auch durch einzelne Z&#252;chtungen, die die gr&#246;&#223;ten Fr&#252;chte der Erde produzieren wie beispielsweise die Sorten &#8216; Atlantic Giant&#8217; oder &#8216;Big Max&#8217;. Der neueste Rekord diesbez&#252;glich liegt angeblich bei 782 kg, gewogen am 3. Oktober 2009. Desweiteren z&#228;hlen zu dieser Art auch die zum Basteln geeigneten &#8220;Halloween&#8221;-K&#252;rbisse. Hierf&#252;r besonders geeignet sind die vor allem als Zierde genutzten Turban- und Minik&#252;rbisse wie &#8216;Jack be Little&#8217;, &#8216;Baby Bear&#8217; und &#8216;Sweet Dumpling&#8217;. Au&#223;erdem die zur Familie der Hubbards z&#228;hlenden Hokkaido- oder Carotak&#252;rbisse &#8216;Ushiki Kuri&#8217; und &#8216;Red Kuri&#8217;, &#8216;Blue Kuri&#8217;, &#8216;Blue Hubbard&#8217;, &#8216;Golden Hubbard&#8217; und der mit dekorativen Warzen versehene &#8216;Chicago Warted Hubbard&#8217;. </li>
<li><strong>Moschus-K&#252;rbis</strong> (Cucurbita moschata): Die Sorten dieser Gruppe  brauchen m&#228;nger und mehr W&#228;rme, weswegen sie vor allem  in s&#252;dlicheren L&#228;ndern verbreitet sind und als besonders aromatisch und schmackhaft gelten. Am bekanntesten sind der glockenf&#246;rmige Melonensquash &#8216;Butternut&#8217;, der in vielen L&#228;ndern  zu den Hauptgem&#252;sen z&#228;hlt sowie der tief gekerbte Muskatk&#252;rbis &#8216;Muscade&#8230;&#8217; beziehungsweise &#8216;Musquée de Provence&#8217;  und der Schlangenk&#252;rbis &#8216;Tromboncina d&#8217;Albenga&#8217;, der auch Keulenzucchini genannt wird auf Grund seiner schlangenartig, gekr&#252;mmten Fr&#252;chte.</li>
<li><strong>Feigenblatt-K&#252;rbis </strong>(Cucurbita ficifolia) wird in einem gro&#223;en geographischen Bereich angebaut, ist jedoch auf die H&#246;henbereiche zwischen rund 1000 bis fast 3000 m beschr&#228;nkt. Dies unterscheidet ihn von den anderen Arten der Gattung, die auch in wesentlichen tieferen Lagen angebaut werden. Er wird in allen Gebirgslagen Lateinamerikas angebaut. Es gibt vom Feigenblatt-K&#252;rbis keine kommerziellen Cultivare. Er l&#228;sst sich auch nicht mit anderen K&#252;rbis-Arten kreuzen.</li>
<li>(Cucurbita argyrosperma)</li>
</ol>
<p><br/></p>
<h4>Wichtige Info&#8217;s zum Anbau von K&#252;rbissen:</h4>
<ul>
<li>K&#252;rbisse sind meistens einj&#228;hrige nicht winterharte Pflanzen.</li>
<li>Sie geh&#246;ren zu den <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/starkzehrer">Starkzehrern</a> und ben&#246;tigen damit einen sehr humusreichen und n&#228;hrstoffreichen Boden mit viel organischer Masse. Dies ist auch der Grund, warum man K&#252;rbispflanzen h&#228;ufig am Kompost sieht. Im normalen Gartenbeet bietet sich eine Grundlage aus Pferdemist an. Dazu sollte man im Fr&#252;hjahr einen Graben ausheben und diesen mit dem Mist f&#252;llen. Anschlie&#223;end den Erdaushub mit Kompost vermischen und dann als Erdh&#252;gel mit ca. 30cm Breite &#252;ber der Mistpackung  anh&#228;ufen. Die K&#252;rbisse in einem Abstand von mindestens 10cm auf dem R&#252;cken des <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/mistbeet">Mistbeetes</a> auss&#228;hen. </li>
<li>K&#252;rbisse sind rankende Pflanzen mit gro&#223;en Bl&#228;ttern und wasserreichen Fr&#252;chten, die sehr viel Platz ben&#246;tigen. Eine Pflanze alleine kann leicht 3-4m² &#252;berwachsen. Sie eignet sich daher wunderbar als Bodendecker, um Brachfl&#228;chen vor  Unkrautbefall und Austrocknung zu sch&#252;tzen.</li>
<li>Damit die reifenden Fr&#252;chte am Boden nicht zu faulen beginnen, sollte man sie bei Zeiten mit einem Holzbrettchen unterlegen. Man kann sie ernten, wenn sie beim Anklopfen hohl klingen. </li>
<li>Kaum einer wei&#223;, das K&#252;rbis ein &#228;u&#223;erst gesundes Gem&#252;se ist. Sie sins sehr reich an Vitamin C und haben einen weit h&#246;heren Gehalt an Vitamin A (Carotin) wie Karotten. Dabei handelt es sich um ein kalorienarmes Gem&#252;se, das reich an Ballaststoffen ist. Aus dem frischen Fruchtfleisch lassen sich wunderbare Suppen zaubern. K&#252;rbis schmeckt sehr hervorragend in Kombination mit Ingwer oder auch s&#252;&#223;/sauer eingelegt als Kompott. Probieren Sie doch mal K&#252;rbismarmelade!</li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>&#8230; und was man sonst noch mit K&#252;rbis anfangen kann:</h4>
<p>Mittlerweile  sollte wohl fast jedem die Halloween-Tradition bekannt sein, aus K&#252;rbissen gruselige bis lustige Halloween-Laternen zu basteln. Diese sind als Jack O´Lantern verbreitet. Zur&#252;ck geht diese Tradition auf eine irische Geschichte, die von Jack O. handelt, einem B&#246;sewicht, dem es gelang den Teufel einzufangen. Dieser erkaufte sich seine Freiheit wieder mit dem Versprechen, Jack in Zukunft in Frieden zu lassen. Doch auch Jack O. musste irgendwann sterben. Auf Grund seiner Taten zu Lebzeiten wurde ihm die Aufnahme in den Himmel verweigert und nat&#252;rlich blieb ihm nun auch die H&#246;lle verwehrt. Doch der Teufel erbarmte sich und schenkte ihm eine R&#252;be und eine gl&#252;hende Kohle, damit Jack damit durch das Dunkel wandern k&#246;nne. Die Iren brachten diese Geschichte als Auswanderer mit in die Vereinigten Staaten, wo  die R&#252;be mit der Zeit vom K&#252;rbis abgel&#246;st wurde, da dieser so zahlreich vorhanden war.<br />
Heutzutage stellt man die K&#252;rbis-Fratzen vor die Haust&#252;r aus der Tradition heraus, die b&#246;sen Geister vom Haus fern zu halten, die sich in der Nacht vom 31.Oktober auf den 01.November vermehrt herumtreiben sollen.<br/><br />
Auf etwas anderes lustiges bin ich noch gestossen bei meiner Recherche nach den Geheimnissen des K&#252;rbis und das nennt sich K&#252;rbisweitwurf (eng. Pumpkin chunking). Hierbei werden K&#252;rbisse mit extra daf&#252;r entwickelten Ger&#228;ten so weit wie m&#246;glich geschleudert. Der Rekord liegt angeblich bei 1324,8m. J&#228;hrlich finden Weltmeisterschaften am ersten Wochenende nach Halloween statt in Millsboro, Delaware (USA). Dabei sind manche Leute wirklich kreativ. Wen es interessiert, hier ein Link zur offiziellen Homepage  <a href="http://www.punkinchunkin.com/"> der Weltmeisterschaften</a>.<br/><br />
Zum Schluss noch ein Wort zu den <b>Eigenschaften als Heilpflanze</b>:<br />
Als Heilmittel eignen sich die Kerne von K&#252;rbissen, da diese besonders reichhaltig sind an &#214;len, Vitaminen und Mineralstoffen. Zink, Vitamin C und A sind in hoher Dosierung vorhanden. K&#252;rbiskerne finden daher ihren Einsatz bei der Behandlung von Prostatavergr&#246;&#223;erung und Prostatitis als auch gegen Darmparasiten.</p>
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		<title>Verwendung heimischer Gew&#228;chse als Heilkr&#228;uter (Fortsetzung 1)</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 13:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Heilkräuter]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt zum Herbstanfang, wo das Wetter tr&#252;be und grau wird,  sind mir zwei weitere Vertreter heimischer Heilpflanzen auf Grund ihrer leuchtenden Farben und Bl&#252;hkraft geradezu ins Auge gesprungen. Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) und Boretsch (Borago officinalis). Zugegebenerweise sind beide nicht urspr&#252;nglich heimische Pflanzen in Deutschland. Aber gerade im Garten haben sie mittlerweile einen festen Platz und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt zum Herbstanfang, wo das Wetter tr&#252;be und grau wird,  sind mir zwei weitere Vertreter heimischer Heilpflanzen auf Grund ihrer leuchtenden Farben und Bl&#252;hkraft geradezu ins Auge gesprungen. <strong>Kapuzinerkresse</strong> (Tropaeolum majus) und<strong> Boretsch </strong>(Borago officinalis).</p>
<p>Zugegebenerweise sind beide nicht urspr&#252;nglich heimische Pflanzen in Deutschland. Aber gerade im Garten haben sie mittlerweile einen festen Platz und sind nicht mehr wegzudenken. Viele wissen dabei aber nicht &#252;ber ihre heilenden Qualit&#228;ten Bescheid.</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 30px; margin-bottom: 10px; margin-left: 5px; width: 250px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2699.JPG" alt="Kapuzinerkresse" /><strong>Die Kapuzinerkresse wurde im 16.Jahrhundert von den Spaniern aus S&#252;damerika eingef&#252;hrt. Sie ist nicht nur eine unglaublich ausdauernde und bl&#252;tenreiche Pflanze, die mit ihren stark leuchtenden gelben, orangenen und roten Bl&#252;ten beeindruckt bis zum ersten Frost, sondern verf&#252;gt durchaus &#252;ber einige interessante Wirkstoffe:</strong></p>
<ul>
<li>Die Bl&#252;ten und Bl&#228;tter haben eine scharfes Aroma, das dem Geschmack von Brunnenkresse nicht un&#228;hnlich ist. Deswegen werden diese Bestandteile gerne im Salat verwendet. Auch hier schmecken die Bl&#252;ten nicht nur gut, sondern machen optisch viel her.</li>
<li>Die unreifen Samen sauer eingelegt k&#246;nnen als Kapernersatz verwendet werden. Tats&#228;chlich entwickeln sie auch Kaperns&#228;ure, die den charakteristischen Geschmack hervorruft.</li>
<li>Kapuzinerkresse enth&#228;lt viel Schwefel. Dieser Wirkstoff soll &#228;u&#223;erlich angewendet der Glatzenbildung vorbeugen. Zusammen mit Ausz&#252;gen von Brennnessel, Buchsbaum und Eiche kommt sie oft als Haarwasser vor.</li>
<li>In Wasser eingelegt bildet ein enthaltendes Glykosid ein Antibiotikum. Dadurch ist Kapuzinerkresse bakterizid und fungizid. Sie wird als antiseptisches, schleiml&#246;sendes harntreibendes und allgemein st&#228;rkendes Kraut eingesetzt bei Infektionen des Uro-Genitaltraktes und der Atemwege sowie bei Mangelerscheinungen an Haut und Haaren.</li>
</ul>
<p><img style="float: left; margin-right: 20px; margin-bottom: 10px; margin-left: 5px; width: 250px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2061.JPG" alt="Boretsch" /><strong> Boretsch passt besonders gut zum Herbstbeginn, denn er hat den Ruf, die Lebensgeister zu wecken. So sagt John Gerard schon 1597 &#252;ber diese Pflanze:</p>
<p style="text-align: center;"><em>&#8220;Sirup aus Boretschbl&#252;ten ist gut f&#252;r das Herz, l&#228;&#223;t die Melancholie vergehen und beruhigt die Verr&#252;ckten.&#8221;</strong></em><br />
 (aus &#8220;The Herball, or Generall Historie of Plants&#8221;). </p>
<ul>
<li>Auf Grund des gurken&#228;hnlichen Geschmacks der Bl&#252;ten und Bl&#228;tter, wird  die Pflanze auch Gurkenkraut genannt. Kleingeschnitten werden die Bl&#228;tter f&#252;r die Zubereitung von Getr&#228;nken, Salaten, Frischk&#228;se oder gekocht als Gem&#252;se  verwendet.</li>
<li>Die Bl&#252;ten sind &#228;u&#223;erst dekorativ im Salat mit ihrer wundersch&#246;nen, blauen Farbgebung. Da sie sich in Verbindung mit Zitronensaft oder Essig allerdings rosa f&#228;rben, sollte man sie wirklich erst als allerletzte Zutat dem Salat hinzuf&#252;gen. Manch einer kennt sie vielleicht auch kandiert auf Konfekt oder zu Sirup verarbeitet.</li>
<li>In der Heilkunde wird vor allem das &#214;l aus den Samen verwendet, die besonders viel Gamma-Linols&#228;ure enthalten. Dadurch wirkt es regulierend auf das Hormonsystem und Blutdruck senkend.</li>
<li>Die Bl&#228;tter enthalten ebenfalls einige Wirkstoffe, denen man heilende Eigenschaften zuspricht wie schwei&#223;treibend, harntreibend, milde sedative und antidepressive Wirkung als auch beruhigend auf gesch&#228;digtes oder gereiztes Gewebe. Zur Anwendung kommt Borretsch deswegen bei Fieber, Hauterkrankungen, Entz&#252;ndungen der Bronchien sowie bei Mund- und Halsentz&#252;ndungen.</li>
</ul>
<p><strong>Achtung! Wichtig zu wissen:</strong><br />
Die Pflanze enth&#228;lt geringe Mengen vom Pyrrolizidin-Alkaloid, das Lebersch&#228;den und Leberkrebs verursachen kann, daher ist ein regelm&#228;&#223;iger Genuss von Borretsch nicht zu empfehlen. Ein gelegentlicher Verzehr gilt jedoch als unbedenklich, ebenso ein Verzehr der Bl&#252;ten und Samen, da diese die erw&#228;hnten Alkaloide nicht enthalten. </p>
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		<title>Verwendung heimischer Gew&#228;chse als Heilkr&#228;uter</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 07:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Korbinian Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Heilkräuter]]></category>

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		<description><![CDATA[Seitdem der Mensch anf&#228;ngt Kr&#228;uter zu verspeisen, r&#228;tselt er auch &#252;ber die heilende Wirkung von diversen Pflanzen. So sind im Laufe der Jahrmillionen Wissensansammlungen entstanden, welche der modernen chemischen Medizin im Punkt Erdentreuheit und kosmischer Heilungsentfaltung weit voraus sind. Besonders hoch gesch&#228;tzt ist die Heilkunst und das Heilwissen der Indianer. Ihre Medizinm&#228;nner tragen ihr allumfassendes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seitdem der Mensch anf&#228;ngt Kr&#228;uter zu verspeisen, r&#228;tselt er auch &#252;ber die heilende Wirkung von diversen Pflanzen. So sind im Laufe der Jahrmillionen Wissensansammlungen entstanden, welche der modernen chemischen Medizin im Punkt Erdentreuheit und kosmischer Heilungsentfaltung weit voraus sind. Besonders hoch gesch&#228;tzt ist die Heilkunst und das Heilwissen der Indianer. Ihre Medizinm&#228;nner tragen ihr allumfassendes Kr&#228;uterwissen von Generation zu Generation weiter und verfeinern ihre Tinkturen und Rezepte stets und multiplizieren die Wirkung von ihnen. So gibt es gegen jede Art von Beschwerde ein passendes Gegenmittel aus der Apotheke von Mutter Natur. Wenig beachtet wird dies von westlichen Zivilisationen, welche sich zum gro&#223;en Teil der modernen Medizin verschrieben hat. Hier wird das Heilwesen der Indianer als Humbug oder Voodoo bezeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun, nach dieser kleinen Einf&#252;hrung ein Blick in unsere Deutschen G&#228;rten. Wir finden dort auch unter allt&#228;glichen Nutzpflanzen und Unkraut eine beachtliche Anzahl von wirkstoffbeinhaltenden Pflanzen. Zum  Beispiel die Brennnessel <a href='http://blog.magicgardenseeds.de/2007/05/28/wermut-maitrunk/'>(auch in Verbindung mit dem Wermut Maitrunk nach Hildegard von Bingen)</a> : Sie gilt in der indianischen Weltanschauung als universelles Mittel zur Gesundheitserhaltung. Nun ist da schon etwas dran, denn die Brennnessel wirkt blutreinigend und harntreibend. Als Beilage in Salaten, in Tees oder in Gem&#252;segerichten kann man die Brennnessel sehr gut einbetten und sich auf die heilende Wirkung freuen. Leider hat die Brennnessel einen schlechten Ruf, da sich jeder schon einmal an ihr “verbrannt” hat. Ein gutes Gegenmittel f&#252;r das Verbrennen ist der Ampfer, der meist in der N&#228;he der Nesseln w&#228;chst. Man zerdr&#252;ckt ein paar Bl&#228;tter davon und reibt die betroffenen Stellen mit dem Saft ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Als n&#228;chstes nehmen wir die Birke unter die Lupe. Der hoch hinaus wachsende Baum eignet sich besonders gut als Heilmittel, wenn es Herbst ist, da der Baum dann mit &#214;len ges&#228;ttigt ist. Das Holz in d&#252;nne Scheiben geschnitten. Dann werden mit hei&#223;en Steinen die &#228;therischen &#214;le aus dem Holz entzogen. Dazumals war dies ein beliebtes Mittel gegen Bronchitis.</p>
<p style="text-align: justify;">Demn&#228;chst in loser Folge mehr zu alten Hausmitteln auf Gartenrausch.com.</p>
<p style="text-align: justify;">
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