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	<title>Gartenrausch &#187; Interessante Gartenseiten</title>
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	<description>Lobelie im Schatten mit Diamanten</description>
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		<title>Gartentrends 2012 &#8211; back to the roots !</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 14:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gotthilf Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Trend der letzten Jahr setzt sich fort und wird zu einer Art Volksbewegung und neuer Geisteshaltung. Das Stichwort ist Urban Gardening. Worum geht es beim Urban Gardening? Keimzelle dieser Bewegung sind die grossen Moloche dieser Welt. Gr&#246;&#223;st&#228;dte, die laut und stinkend sind und dem Menschen eigentlich kaum Platz zum Atmen und Menschsein bieten. Genau [...]]]></description>
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Der Trend der letzten Jahr setzt sich fort und wird zu einer Art Volksbewegung und neuer Geisteshaltung. Das Stichwort ist <strong>Urban Gardening</strong>.<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Worum geht es beim Urban Gardening?</span></h2>
<p>Keimzelle dieser Bewegung sind die grossen Moloche dieser Welt. Gr&#246;&#223;st&#228;dte, die laut und stinkend sind und dem Menschen eigentlich kaum Platz zum Atmen und Menschsein bieten. Genau an diesen k&#252;nstlichen Orten, bricht sich das uralte Bed&#252;rfnis des Menschen seine Bahn, ein nat&#252;rliches Wesen zu sein, das die Zeit sp&#252;ren m&#246;chte mit dem wechsel der Jahreszeiten und dem schwinden und wiederkommen des Lichts, das die Erde sp&#252;ren muss, um gesund und aufrecht durchs Leben zu gehen und das eingebettet sein will in den Kreislauf des Lebens, dem Wachsen und Vergehen.<br />
Aus diesem Grund sprie&#223;en an den unwirtlichsten und h&#228;&#223;lichsten Orten wie verm&#252;lltem Brachland pl&#246;tzlich Gemeinschaftsg&#228;rten aus dem Boden wie die Pilze bei feuchtwarmen Wetter. Aus allem, was man bekommen kann entstehen gr&#252;ne Oasen inmitten der Stadt. Aus alten Paletten und Plastikkisten entstehen kreative Hochbeete, Kr&#228;uter, Obst und Gem&#252;se finden ein neues Zuhause in ausgediehnten Kunststoffs&#228;cken, alten Pet-Verpackungen und das ganze sieht auch noch gut aus. </p>
<div align="center">
<table>
<tr>
<td><a href="http://www.smilla-elbsirene.de/pflanzenbilder/pfefferminze-milch-tetrapacks" target="new"><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/prinzessinnengarten_02.preview.jpg" style="width:250px;border: 8px solid #FF6600;" alt="Prinzessinnengarten"></a></td>
<td><a href="http://www.smilla-elbsirene.de/pflanzenbilder/kreative-transportable-hochbeete" target="new"><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/prinzessinnengarten_03_0.preview.jpg" style="width:250px;border: 8px solid #FF6600;" alt="Prinzessinnengarten"></a></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.smilla-elbsirene.de/pflanzenbilder/ein-kohlfeld-kunststoffs%C3%A4cken" target="new"><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/prinzessinnengarten_01_0.preview.jpg" style="width:250px;border: 8px solid #FF6600;" alt="Prinzessinnengarten"></a></td>
<td><a href="http://www.smilla-elbsirene.de/pflanzenbilder/gesiebter-zur-verarbeitung-vorbereiteter-gartenkompost" target="new"><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/prinzessinnengarten_05.preview.jpg" style="width:250px;border: 8px solid #FF6600;" alt="Prinzessinnengarten"></a></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.smilla-elbsirene.de/pflanzenbilder/mischkultur-im-improvisierten-hochbeet" target="new"><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/prinzessinnengarten_04.preview.jpg" style="width:250px;border: 8px solid #FF6600;" alt="Prinzessinnengarten"></a></td>
<td><a href="http://www.smilla-elbsirene.de/pflanzenbilder/einfache-hochbeete-aus-alten-paletten" target="new"><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/keimzelle_01.preview.jpg" style="width:250px;border: 8px solid #FF6600;" alt="Keimzelle"></a></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.smilla-elbsirene.de/pflanzenbilder/ein-eigenes-hochbeet-f%C3%BCr-jeden-stadtpflanzer" target="new"><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/keimzelle_02.preview.jpg" style="width:250px;border: 8px solid #FF6600;" alt="Keimzelle"></a></td>
<td><a href="http://www.smilla-elbsirene.de/pflanzenbilder/keimzelle-ein-kleiner-gemeinschaftsgarten-hamburg" target="new"><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/keimzelle_03.preview.jpg" style="width:250px;border: 8px solid #FF6600;" alt="Keimzelle"></a></td>
</tr>
</table>
</div>
<p><br/><br />
Die Gro&#223;st&#228;dter &#8211; ob klein oder gro&#223;, jung oder alt- machen es vor. Sie sind mittlerweile Fachleute f&#252;r eine gesunde Vielfalt unter den Gem&#252;sesorten, wissen wie richtig kompostiert wird und welche Pflanze gerne welchen Nachbarn haben m&#246;chte, damit sie sich auch wohlf&#252;hlen kann.<br />
Kurz gesagt: Aus dem &#8220;Urban Gardening&#8221; entsteht nun endlich ein Trend f&#252;r die Gartenkultur im allgemeinen. Auch bei den Menschen, die sich &#252;ber einen eigenen Garten, Balkon oder Terrasse erfreuen k&#246;nnen, findet ein deutliches Umdenken statt. Vorbei sind die Tage der reinen Zierg&#228;rten, die zwar wundersch&#246;n aussehen, leider aber keinen Nutzwert mehr hatten.<br/><br />
Wer jetzt &#8216;in&#8217; sein will, der bepflanzt seine Balkonk&#228;sten mit Kr&#228;utern, Salat und Erdbeeren. Im Garten wird an den sonnigsten Pl&#228;tzen wieder Platz geschaffen f&#252;r den Anbau von Obst und Gem&#252;se. Soll es trotzdem noch sch&#246;n aussehen, so k&#246;nnen diese Beete nach alter Bauerngartentradition mit kleinen Buchsbaum- oder Kr&#228;uterhecken eingefasst werden. Diese verbessern das Kleinklima f&#252;r das Beet indem sie vor Wind und Wetter sch&#252;tzen und haben einen hohen Zierwert.<br/><br />
Auch Einfassungen aus geflochtenen Weiden wirken sehr ansprechend und k&#246;nnen in Verbindung mit dem Anlegen eines <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/mistbeet" target="new">Mistbeets</a> besonders fr&#252;he und &#252;ppige Ertr&#228;ge f&#246;rdern.<br/><br />
Eine weitere sehr praktische M&#246;glichkeit des Gem&#252;seanbaus sind <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/hochbeet" target="new">Hochbeete</a>.Werden sie aus einem sch&#246;nen Holz oder gar aus Natursteinen gebaut, so sehen sie sehr gut aus und erm&#246;glichen den r&#252;ckenschonenden Anbau von Gem&#252;se. Ganz schnell kann man Hochbeete zum Kleingew&#228;chshaus, Fr&#252;hbeet oder zum Tomatenhaus umbauen.<br/> </p>
<hr/>
externer Link: &#8211;> Wundersch&#246;ne und sehr funktionelle Hochbeete in Handarbeit liebevoll gefertigt gibt es bei <a href="http://www.gartenfrosch.com/index.php" target="new">Gartenfrosch</a>. M&#246;chte man nicht selber bauen, so sind diese Hochbeete absolut empfehlenswert.<br />
<hr/><br/><br />
Immer h&#228;ufiger sieht man jedoch jetzt auch den kleinen Gem&#252;seanbau am Fensterbrett und ich muss sagen, ich bin sehr erstaunt, was sich dort tats&#228;chlich bei richtiger Pflege ernten l&#228;sst. </p>
<table border="0">
<tr>
<td><a href="http://www.smilla-elbsirene.de/pflanzenbilder/tomatenzucht-auf-fensterbank" target="new"><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/tomaten-fenster_02.preview.jpg" style="width:185px;border: 8px solid #FF6600;" alt="Tomaten-Fenster"></a></td>
<td><a href="http://www.smilla-elbsirene.de/pflanzenbilder/gem%C3%BCse-kr%C3%A4uter-auf-fensterbank" target="new"><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/gemuesefenster.preview.jpg" style="width:185px;border: 8px solid #FF6600;" alt="Gem&#252;sefenster"></a></td>
<td><a href="http://www.smilla-elbsirene.de/pflanzenbilder/erdbeeren-fragaria-spec-im-pflanzsack" target="new"><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/erdbeeren-vertikal.preview.jpg" style="width:185px;border: 8px solid #FF6600;" alt="Erdbeeren im Pflanzbeutel"></a></td>
</tr>
</table/><br/><br />
Lassen Sie sich vom neuen Gartentrend ispirieren und machen Sie mit. Nichts schmeckt besser wie selbst geerntete Tomaten oder Erdbeeren und beides l&#228;sst sich auf kleinstem Raum anbauen.<br/><br />
Sollten Sie noch ein paar Anregungen f&#252;r den richtigen Ort ben&#246;tigen, so sollten Sie einen kurzen Blick auf die folgende Webseite werfen:<br />
&#8211;> <a href="http://www.stadt-gemuese.de/wie-findet-man-den-richtigen-platz-f%C3%BCr-den-gem%C3%BCse-anbau-der-stadt" target="new">www.stadt-gemuese.de</a><br />
<br/></p>
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<p><br/></p>
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		<title>Vertikale Erdbeeren- S&#252;&#223;e Versuchung auf Balkon, Terrasse &amp; beim Verlassen des Hauses</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2011/vertikale-erdbeeren-suesse-versuchung-auf-balkon-terrasse-beim-verlassen-des-hauses/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 11:53:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stichworte wie vertikale G&#228;rten, vertikales Gem&#252;se oder in dem Zusammenhang Gem&#252;seanbau und Selbstversorgung in der Gro&#223;stadt geistern immer mehr durch Presse und Medien. Dahinter verbergen sich unglaublich tolle Ideen zum Thema Gem&#252;se- und Gartenbau aber auch zur Verbesserung der Lebensqualit&#228;t in der Stadt. Die Kultivierung von Pflanzen in der Vertikalen, er&#246;ffnet dem Hobbyg&#228;rtner eine komplett [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stichworte wie vertikale G&#228;rten, vertikales Gem&#252;se oder in dem Zusammenhang Gem&#252;seanbau und Selbstversorgung in der Gro&#223;stadt geistern immer mehr durch Presse und Medien. Dahinter verbergen sich unglaublich tolle Ideen zum Thema Gem&#252;se- und Gartenbau aber auch zur Verbesserung der Lebensqualit&#228;t in der Stadt.<br />
 Die Kultivierung von Pflanzen in der Vertikalen, er&#246;ffnet dem Hobbyg&#228;rtner eine komplett neue Dimension. Der Garten wird auf einmal trotz gleicher Grundfl&#228;che unendlich gr&#246;&#223;er und auch der Gro&#223;stadtbewohner entdeckt pl&#246;tzlich Platz f&#252;r einen eigenen kleinen Garten an der Wand.<br/><br />
<img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/bild%20008.jpg" style="float:right;margin-right:15px;margin-left:25px;margin-bottom:10px;width:300px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="h&#228;ngende Erdbeeren" />Viele Pflanzen vertragen ein Wachstum an der Wand. Der franz&#246;sische Botaniker Patrick Blanc setzt sich seit Jahrzehnten mit diesem Thema auseinander und ist der Urvater der sogenannten &#8220;Vertikalen G&#228;rten&#8221;. Dieses sind begr&#252;nte Fassaden sowohl im Innen- wie auch im Aussenbereich von Geb&#228;uden aller Art. Blanc entwickelte eine Art Fassadenverkleidung bestehend aus einem Bew&#228;sserungssystem und vorgespannten Filzmatten, die als Pflanzenmedium funktionieren und verwandelte mit deren Hilfe schon viele Fassaden weltweit in faszinierende lebendige gr&#252;ne Kunstwerke, die nicht nur die Fassaden versch&#246;nern, sondern auch das oftmals schwierige Stadtklima nachhaltig verbessern. Bilder und viele, viele Inspirationen finden Sie dazu auf seiner <a href="http://www.verticalgardenpatrickblanc.com/#/en/home" target="new">pers&#246;nlichen Webseite</a>.<br/><br />
Die Vertikalen G&#228;rten von Patrick Blanc haben mit Sicherheit den Trend ins Rollen gebracht nun auch im privaten Hobbybereich Pflanzen in die Vertikale zu bringen. Hierf&#252;r kann man sich Althergebrachtes zu nutze machen oder auch neue Ideen entwickeln.<br/><br />
<strong> Zwei Grundprinzipien sind dabei verwendbar:</strong></p>
<ol>
<li>Die Pflanze w&#228;chst in einem Pflanzgef&#228;&#223; an einer Wand</li>
<li>Die Pflanze w&#228;chst in einem Pflanzgef&#228;&#223;, das h&#228;ngt</li>
</ol>
<p>Als h&#228;ngendes Pflanzgef&#228;&#223; eignet sich die klassische Blumenampel genauso wie der englische Hanging Basket. Beide Varianten sind nebenbei auch noch dekorativ. Neu auf dem Markt sind h&#228;ngende Pflanzbeutel oder Plant- bzw. Grow-Bags. Man versteht darunter eine Art Beutel aus stabilem und UV-best&#228;ndigen Kunststoffgewebe mit einem Henkel zum Aufh&#228;ngen. Dieser Beutel hat nat&#252;rlich kleine Drainagel&#246;cher im Bodenbereich, damit &#252;bersch&#252;ssiges Gie&#223;wasser ablaufen kann und keine gef&#252;rchtete Staun&#228;sse verursacht. Desweiteren sind noch kreuzschlitzige &#214;ffnungen in den Seitenw&#228;nden zu finden, durch die die gew&#252;nschten Pflanzen herauswachsen k&#246;nnen. Der Clou solcher Pflanzbeutel ist also, dass man sie nicht nur von oben bepflanzt, sondern auch durch die &#214;ffnungen in den Seitenw&#228;nden. Man kann daher mehrere Pflanzen auf ganz kleinen Raum bringen und erh&#228;lt als Ergebnis eine wundersch&#246;ne Pflanzenkugel.<br/><br />
 <img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/bild%20001.jpg" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:300px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="H&#228;ngende Erdbeeren" />H&#228;ngende Bl&#252;hpflanzen sind nat&#252;rlich f&#252;r diese Pflanzbeutel geeignet, aber tats&#228;chlich f&#252;hlen sich auch Nutzpflanzen darin wohl. Erprobt und bew&#228;hrt haben sich vor allem Tomaten und Erdbeeren. Letztere sehen dazu noch sehr sch&#246;n aus und k&#246;nnen gut mit Bl&#252;hpflanzen kombiniert werden.<br/> Sie werden garantiert nie an diesen h&#228;ngenden Naschg&#228;rten vorbeigehen k&#246;nnen ohne dass eine der k&#246;stlichen Fr&#252;chte ihren Weg in Ihren Mund finden wird und das erstaunliche ist, dass trotzdem gen&#252;gend Erdbeeren f&#252;r die Verwendung in der K&#252;che &#252;brig bleiben werden.<br/><br />
 Im Grunde genommen eignen sich alle Erdbeersorten f&#252;r die Bepflanzung von h&#228;ngenden Pflanzgef&#228;&#223;en. Besonders zu empfehlen sind jedoch spezielle H&#228;nge- oder Monatserdbeeren sowie immertragende Erdbeersorten (Fragaria x ananassa).<br/><br />
 H&#228;ngeerdbeeren sind  eine spezielle Kreuzung der Monatserdbeere, die sich besonders gut f&#252;r die Bepflanzung h&#228;ngender Gef&#228;&#223;e bew&#228;hrt hat. Unter Monatserdbeeren versteht man Kulturformen der Walderdbeere (Fragaria vesca).  Der Vorteil von Monatserdbeeren ist insgesamt, dass sie w&#228;hrend der gesamten Gartensaison Bl&#252;ten und Fr&#252;chte bilden, weswegen man st&#228;ndig ernten kann. Entfernt man bis Mitte Mai flei&#223;ig die Bl&#252;ten an den Pflanzen, so bildet die Pflanze viele Ausl&#228;ufer, die herabh&#228;ngen und wiederum Fr&#252;chte tragen k&#246;nnen. Einer Ernte von Mitte Juni bis in den Oktober steht nichts im Wege vorausgesetzt, dass die Bed&#252;rfnisse der Erdbeere beachtet werden.<br/><br />
 Sie mag einen warmen, sonnigen Platz und ben&#246;tigt einen n&#228;hrstoffreichen Boden. Im Sommer kommt man oftmals leider mit dem Gie&#223;en nicht hinterher. Stellen Sie sich an hei&#223;en Tagen darauf ein, dass mehrmals t&#228;glich gegossen werden muss. Ein herk&#246;mmlicher Fl&#252;ssigd&#252;nger reicht auf jeden Fall aus f&#252;r die N&#228;hrstoffversorgung. Lieber nicht zu viel d&#252;ngen da sonst viel zu viele kraftraubende Bl&#252;ten und Fr&#252;chte gebildet werden, die dann letzendlich klein bleiben, an Aroma verlieren oder garnicht erst ausreifen. Einige Sorten ben&#246;tigen eine Befruchtersorte in ihrer N&#228;he, damit sie &#252;berhaupt Fr&#252;chte bilden k&#246;nnen. Informieren Sie sich diesbez&#252;glich auf jeden Fall vor dem Kauf, sonst wird es nichts mit der s&#252;&#223;en h&#228;ngenden Verf&#252;hrung.<br/><br />
Pflanzgef&#228;&#223;e, die an der Wand befestigt werden wie K&#228;sten, spezielle Pflanzbeutel, Schalen oder K&#246;rbe, k&#246;nnen nat&#252;rlich auch mit Erdbeeren bepflanzt werden und vielen anderen Gem&#252;sepflanzen und Kr&#228;utern. Gute Informationen zu diesem Thema bietet die Webseite Stadt-Gem&#252;se.de, auf der Sie auch eine ausf&#252;hrliche <a href="http://www.stadt-gemuese.de/bepflanzungsanleitung-f%C3%BCr-h%C3%A4ngende-pflanzbeutel-mit-kr%C3%A4uter-obst-gem%C3%BCse" target="new">Anleitung zum Bepflanzen von h&#228;ngenden Pflanzgef&#228;&#223;en mit Erdbeeren</a> finden. Ebenfalls zu empfehlen ist der dazugeh&#246;rige Onlineshop <a href="http://www.mein-gemuese.de/tree/18096/Vertikales-Gemuese/" target="new">Mein-Gem&#252;se.de</a>, der eine kleine, aber feine Auswahl anbietet zum Thema: &#8220;Gem&#252;seanbau auf kleinstem Raum&#8221;.<br />
<br/> </p>
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		<title>Gartentrends 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 19:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gotthilf Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gartengestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Gartenseiten]]></category>
		<category><![CDATA[alte sorten]]></category>
		<category><![CDATA[bambus]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie alles, unterliegen auch die Gartentrends einer Mode, die von vielen Hobbyg&#228;rtnern als bereichernde Inspiration f&#252;r ihre eigene Gartengestaltung genutzt werden. Die Trends beziehen die Gartenm&#246;blierung genauso ein, wie die Auswahl der Pflanzen und die eigentliche Gestaltung des Gartens. Dabei geht der Trend im Bereich der Gartenm&#246;bel immer mehr dahin, Materialien zu verwenden, die aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie alles, unterliegen auch die Gartentrends einer Mode, die von vielen Hobbyg&#228;rtnern als bereichernde Inspiration f&#252;r ihre eigene Gartengestaltung genutzt werden. Die Trends beziehen die Gartenm&#246;blierung genauso ein, wie die Auswahl der Pflanzen und die eigentliche Gestaltung des Gartens. Dabei geht der Trend im Bereich der Gartenm&#246;bel immer mehr dahin, Materialien zu verwenden, die aus einem nachhaltigen Anbau stammen. Schlie&#223;lich m&#246;chte niemand, dass zum Beispiel in Asien, Regenw&#228;lder gerodet werden, nur damit man seinen Garten mit sogenannten hochwertigen M&#246;beln ausstattet. Alternativen werden mittlerweile von vielen Anbietern in ausreichender Auswahl angeboten.</p>
<p>In Zeiten, wo der Anspruch der Gartenbesitzer vom Funktionellen und einfach Sch&#246;nen &#252;ber das Dekorative hinausgewachsen ist, sind Hausbesitzer immer auf der Suche nach dekorativen Pflanzen, die die Terrasse, den Garten, eben das Grundst&#252;ck auflockern und beleben. Nicht wenige setzen auf punktuelle Highlights im wahrsten Sinne. Das kann eine Solit&#228;rpflanze, die alle Blicke auf sich zieht, sein oder einige Pflanzk&#252;bel, die mit besonders exotischen Pflanzen die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Mit diesen Ambitionen st&#246;&#223;t man unweigerlich auf Bambuspflanzen, deren Vielfalt und Sch&#246;nheit sich regelrecht entdecken l&#228;sst. Beim Gedanken an Bambus, taucht bei vielen das Bild aus dem Gartencenter mit dem sogenannten Gartenbambus auf. Wer allerdings glaubt, dass sich das Thema Bambus auf diese nicht genau spezifizierten Pflanzen beschr&#228;nke, der irrt.</p>
<p><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/bambus.jpg" style="float:right;margin-left:25px;margin-right:5px;margin-bottom:10px;width:350px;" alt="Bambus" />Weltweit existieren &#252;ber 1.300 verschiedene Arten und f&#252;r unsere Breitengrade eignen sich &#252;ber 300 Sorten, die auch unserem Winter stand halten und unsere G&#228;rten im Sommer wie im Winter begr&#252;nen. Bei der Auswahl von <a href='http://www.bambus-koeln.de/'>Bambuspflanzen</a> empfiehlt es sich, Rat von einem Fachmann zu einzuholen, der sich mit Bambus gut auskennt. Denn selbstverst&#228;ndlich hat jede Sorte, genau wie alle anderen Pflanzen auch, ganz bestimmte Vorz&#252;ge was den Standort und die Zusammensetzung der Pflanzerde sowie die <a href="http://bambus-wissen.de">Pflege und D&#252;ngung</a> angeht. Ein Bambuskenner kann einem genauestens Auskunft dar&#252;ber geben, welche Art sich f&#252;r welchen Zweck am besten eignet. Beispielsweise werden Unterarten der Phyllostachys Arten gerne f&#252;r die Bepflanzung von K&#252;beln verwendet, da sie schnell wachsend sind und auf eine Rhyzomschutzfolie verzichtet werden kann, wenn die Pflanze nicht direkt in den Boden gesetzt wird. Mit der richtigen Pflege und einem entsprechenden Standort hat man sofort eine immergr&#252;ne Dekoration, von der sich kein Bambus-Freund mehr trennen wird. Nicht wenige sind nach der Entdeckung des Bambus f&#252;r ihren eigenen Garten der Sammelleidenschaft erlegen, nachdem Sie die Vielfalt an Formen und Farben entdeckt haben. Man stelle sich nur eine Bambusstaude von 3-5 Metern H&#246;he vor, die schwarze oder gelbe Bambushalme hat. Wer da nicht schwach wird!</p>
<p>Was die Auswahl der Nutzpflanzen angeht, so hat man mittlerweile wieder die „alten Sorten“ neu entdeckt. Viele der alten Gem&#252;sesorten, Kr&#228;uter und Obstb&#228;ume r&#252;cken immer weiter in das Bewusstsein, da sie meist sehr robust und reich an Vitaminen sind. Die Kultivierung des Bodens hat im vergangenen Jahrhundert dazu gef&#252;hrt, sich auf den Anbau weniger Pflanzen zu beschr&#228;nken. Dabei geriet nicht nur die kostbare Saat in Vergessenheit, sondern beliebte Gem&#252;sesorten ver&#228;nderten ihr Aussehen und auch die Inhaltsstoffe haben sich im Laufe der Jahrhunderte ge&#228;ndert. W&#228;hrend es fr&#252;her M&#246;hren in Rot-, Violett- und Schwarzt&#246;nen gab, findet man heutzutage fast nur noch die „klassische“ orangefarbene M&#246;hre, die eine gezielt Z&#252;chtung franz&#246;sischer Landwirte im 19. Jahrhundert gewesen ist. Gl&#252;cklicherweise taucht heute wieder Saatgut f&#252;r diese fast vergessenen „wilden Pflanzen“ auf und wer sich eingehend damit besch&#228;ftigt, wird auf eine fast unermessliche Auswahl treffen, die die eigene Ernte und Kost um ein vielfaches bereichern. </p>
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		<title>R&#252;ckbesinnung auf ein altes Bed&#252;rfnis des Menschen &#8211; das Leben mit der Natur</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 14:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gotthilf Rausch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[T&#228;usche ich mich, oder mehren sich in den letzten Monaten die Beitr&#228;ge in den Medien, die indirekt und manchmal auch ganz deutlich davon sprechen, dass bei all dem Fortschritt und der Technisierung unserer Welt, die Sehnsucht des Menschen nach der Natur w&#228;chst? Wachsen ist m&#246;glicherweise das verkehrte Wort, denn es entsteht vielmehr der Eindruck als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>T&#228;usche ich mich, oder mehren sich in den letzten Monaten die Beitr&#228;ge in den Medien, die indirekt und manchmal auch ganz deutlich davon sprechen, dass bei all dem Fortschritt und der Technisierung unserer Welt, die Sehnsucht des Menschen nach der Natur w&#228;chst? Wachsen ist m&#246;glicherweise das verkehrte Wort, denn es entsteht vielmehr der Eindruck als ob diese Sehnsucht ein starkes Grundbed&#252;rfnis w&#228;re, das sich nun endlich wieder Raum schafft in unserer westlichen Welt.<br />
<br/><br />
Auff&#228;llig sind die Berichte in Fernsehen, Zeitungen und Internet &#252;ber vehemente Proteste in der Bev&#246;lkerung gegen die Zerst&#246;rung des letzten Gr&#252;ns in Gro&#223;st&#228;dten, &#252;ber Menschen, die in der Gro&#223;stadt sehr erfinderisch werden, um eigenes Gem&#252;se anbauen zu k&#246;nnen und &#252;ber Aktivisten, die durch die St&#228;dte laufen und auf jedem freien Fleckchen Samen von Pflanzen verstreuen  in der Hoffnung, die Stadt wieder lebenswerter und &#8220;nat&#252;rlicher&#8221; zu machen. Alles Projekte, die sich unter dem Begriff Guerilla-Gardening zusammenfassen lassen.<br />
<br/><br />
<img style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:300px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Gew%C3%A4chshaus%20084.jpg" alt="Sonnenblumen" />Alle diese Berichte zeigen in meinen Augen eines ganz genau: Der Mensch braucht die Natur in seiner direkten N&#228;he, um gesund leben zu k&#246;nnen und diese Tatsache muss kein Widerspruch sein zum Leben in einer modernen Gro&#223;stadt. Der Platz ist zwar &#228;u&#223;erst begrenzt, aber die Not macht erfinderisch. H&#228;&#223;liche Verkehrsinseln, vernachl&#228;ssigte Parkanlagen und vollgekackte Baumscheiben werden zu Sonnenblumenfeldern und Gem&#252;sebeeten. Man nutzt brachliegende Grundst&#252;cke und gestaltet daraus Stadtteilg&#228;rten, in denen die benachbart wohnenden Menschen ihr eigenes Gem&#252;se und K&#252;chenkr&#228;uter anbauen k&#246;nnen. Ein netter Nebeneffekt: Man lernt seine Nachbarn kennen und es versch&#246;nert unansehnliche Orte ungemein.<br/><br />
So betrachtet sieht diese sogenannte &#8220;R&#252;ckbesinnung zur Natur&#8221; nach einer Mode-Erscheinung aus, die m&#246;glicherweise in wenigen Jahren wieder von der Bildfl&#228;che verschwunden ist und nur ein nettes Hobby dargestellt hat. Schaut man aber genauer hin, so kann man noch ganz andere Unterstr&#246;mungen wahrnehmen und diese Zwischent&#246;ne spielen eine ganz andere klare Melodie: Arme Menschen werden immer &#228;rmer. Frisches Obst und Gem&#252;se ist auf einmal unerschwinglich, wenn man seinen Job verloren hat und die Aussicht auf einen neuen ind en Sternen steht. Viele der illegalen G&#228;rten in Barcelona entstanden, weil arbeitslose &#228;ltere Menschen aus der Not heraus begannen, ihr Gem&#252;se auf fremden Grund anzubauen. Der gute Nebeneffekt des &#8220;Besch&#228;ftigtseins&#8221; machte die Runde. K&#246;rperliche Arbeit draussen und in Gemeinschaft zum Zwecke der Selbstversorgung ist eine gute Therapie, wenn einen die Gesellschaft scheinbar nicht mehr will, weil man durch einen J&#252;ngeren ersetzt wurde oder der Stellenabbau h&#228;ufig zuerst die &#228;lteren Menschen trifft.<br/><br />
externe Links :<br />
&#8212;><a href="http://www.zeit.de/online/2008/38/guerrila-gardening?page=1" target="new">Guerilla-Gardening</a> kritisch von der Zeit beleuchtet.<br />
&#8212;><a href="http://www.urbanacker.net/" target="new">Urbanacker.net</a> eine Plattform f&#252;r Menschen, die aktiv g&#228;rtnern wollen in Gro&#223;st&#228;dten in Deutschland mit vielen guten Informationen und Adressen zu diesem Thema<br />
<br/><br />
Sieht man sich die Links etwas genauer an, so wird man feststellen, dass diese Garten-Bewegung keine Neuerfindung der letzten zwei Jahre ist, sondern schon viel weiter zur&#252;ckreicht. Erstaunlicherweise ist dieses Thema jetzt dann aber doch auch bei den Gartenbedarfs-Anbietern gelandet, die neuerdings Produkte zu diesem Thema auf den Markt bringen. Die englische Firma Burgon &#038; Ball Ltd., die schon seit 1730 existiert, hat sich mit der ebenso alteingesessenen und renomierten Royal Horticultural Society zusammengetan und ein System entwickelt, mit dem man einen kleinen Gem&#252;segarten anlegen kann auf nur 10 m² Fl&#228;che, der zwei Erwachsene t&#228;glich mit frischem Obst und Gem&#252;se versorgen kann. Dieses System besteht aus Pflanzbeuteln, die wie Hochbeete jederzeit und &#252;berall auf die Erde gestellt werden k&#246;nnen. Man bef&#252;llt sie mit entsprechender Erde und kann sofort mit der Aussaat beginnen. Dazu wird ein fertiger Pflanzplan angeboten, mit dessen Hilfe das Projekt tats&#228;chlich auch f&#252;r unge&#252;bte G&#228;rtner sofort gelingen kann. Eine geniale Idee, &#252;ber die ich auf folgender Seite gesto&#223;en  bin in einem Artikel &#252;ber dieses Produkt.<br/><br />
externer Link:<br />
&#8211;><a href="http://blog.plamundo.de/2010/endlich-auch-auf-plamundo-eine-auswahl-der-hervorragenden-gartenprodukte-von-burgon-ball/" target="new">Blog.Plamundo.de</a><br />
<br clear="all"/></p>
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		<title>Winterschutz f&#252;r Garten-, K&#252;bel- und Balkonpflanzen</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 10:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflanzen überwintern]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei der derzeitigen Wetterlage sind es nur die n&#228;chtlichen schon sehr niedrigen Temperaturen, die einen auf die Idee bringen k&#246;nnten, dass der Winter naht. Obwohl der Garten sich gerade jetzt noch einmal ganz besonders pr&#228;chtig pr&#228;sentiert mit besonders leuchtenden und duftenden Bl&#252;ten und Beeren sowie den ersten bunten Bl&#228;ttern, sollte man schon einmal planen, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der derzeitigen Wetterlage sind es nur die n&#228;chtlichen schon sehr niedrigen Temperaturen, die einen auf die Idee bringen k&#246;nnten, dass der Winter naht.<br />
Obwohl der Garten sich gerade jetzt noch einmal ganz besonders pr&#228;chtig pr&#228;sentiert mit besonders leuchtenden und duftenden Bl&#252;ten und Beeren sowie den ersten bunten Bl&#228;ttern, sollte man schon einmal planen, was f&#252;r Materialien zum Schutz der Pflanzen im Winter ben&#246;tigt werden, denn schhneller als man denkt, ist der erste n&#228;chtliche Bodenfrost da und der kann bei manchen Pflanzen schon sofort zu schweren Sch&#228;den f&#252;hren. </p>
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3602.JPG" style="width:200px" alt="Pflanzen&#252;berwinterung" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3593.JPG" style="width:200px" alt="Pflanzen&#252;berwinterung" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3594.JPG" style="width:200px" alt="Pflanzen&#252;berwinterung" /></td>
</tr>
</table>
<p>Ein Winterschutz kommt vor allem f&#252;r alle Pflanzen in Frage, die urspr&#252;nglich in S&#252;deuropa, S&#252;damerika oder in seltenen F&#228;llen auch in Afrika beheimatet sind. Es handelt sich dabei meistens um tropische, subtropische und mediterrane Pflanzen, die keine Vegetationsruhe im Winter einlegen und nat&#252;rlich auch keinen Frost vertragen.<br/><br />
Zus&#228;tzlich muss man einen Winterschutz auch bei einigen Pflanzen im Jungstadium in Erw&#228;gung ziehen.<br/><br />
M&#246;gliche Sch&#228;den durch den Frost betreffen vor allem den Wurzelbereich und die Triebspitzen, weswegen diese beiden Bereiche besonders gesch&#252;tzt werden sollten. Da es aber auch noch andere m&#246;gliche Schadensursachen gibt, m&#246;chte ich etwas detaillierter im Folgenden darauf eingehen.<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Welche Sch&#228;den k&#246;nnen im Winter an Pflanzen entstehen?</span></h2>
<ol>
<li><strong>Erfrierungen</strong><br/>Diese Art der Sch&#228;digung betrifft vor allem die Triebspitzen und den Wurzelbereich von Pflanzen. Man erkennt den Schaden bei immergr&#252;nen Pflanzen am verf&#228;rben der Bl&#228;tter zun&#228;chst ins gelbliche oder r&#246;tliche. Bei starker Sch&#228;digung verwelken die Bl&#228;tter und werden braun. Die Pflanze wirft Bl&#228;tter oder Nadeln dann g&#228;nzlich ab.<br/> Erfrierungen der Triebspitzen erkennt man daran, dass die Zweigenden sich braun-schwarz verf&#228;rben und absterben. Leider k&#246;nnen Sp&#228;tfr&#246;ste immer wieder auch f&#252;r die ersten Knospen und Bl&#252;ten gef&#228;hrlich werden. Sind diese Frostgesch&#228;digt, so erkennt man dies ebenfalls am Verbr&#228;unen und m&#246;glicherweise abwerfen der Bl&#252;ten.<br/><br />
Erfrierungen an Wurzeln, Wurzelst&#246;cken, Zwiebeln oder Knollen f&#252;hren leider in den meisten F&#228;llen zum Absterben der Pflanze und lassen sich im Vorwege kaum erkennen. Normalerweise entstehen solche Sch&#228;den bei frostharten Pflanzen erst bei einer Bodentemperatur von mindestens -10°C mit Ausnahme von Jungpflanzen, die durchaus auch schon bei weniger kalten Temperaturen Schaden nehmen k&#246;nnen.<br/><br />
In allen F&#228;llen von Erfrierungen hilft nur das pr&#228;ventive Abdecken mit isolierenden und gleichzeitig luft- und wasserdurchl&#228;ssigen Materialien.</li>
<p><br/></p>
<li><strong>Frosttrocknis</strong><br/>Das Ph&#228;nomen der Frosttrocknis betrifft immergr&#252;ne Pflanzen wie Buchsbaum, Eibe, Fichte, Thuja, Kirschloorbeer, Rhododendron, etc. Kommt die Sonne im Winter heraus, so reichen die dann entstehenden Tagestemperaturen oftmals schon aus, das die Bl&#228;tter oder Nadeln beginnen, mit Verdunstung darauf zu reagieren. Der trotzdem gefrorene Boden verhindert jedoch den Wassernachschub, so dass die Pflanzen vertrocknen m&#252;ssen.<br/><br />
Gegnma&#223;nahmen sind das regelm&#228;&#223;ige Gie&#223;en dieser Pflanzen an frostfreien Wintertagen sowie das Abdecken der Pflanzen mit Leinent&#252;chern oder Fr&#252;hbeet-Vliesen an sonnigen Tagen.</li>
<p><br/></p>
<li><strong>Rindensch&#228;den</strong><br/>Im Sp&#228;twinter, wenn die Sonne schon wieder einige Kraft hat, kann der schnelle und h&#228;ufige Wechsel von sonnigen warmen Tagen und kalten, frostigen N&#228;chten starke Sch&#228;den an Rinde und Holz von B&#228;umen verursachen. In der Sonne dehnt sich die Rinde und der Zellsaft wird fl&#252;ssiger, nachts geschieht das Gegenteil. Dadurch entstehen zum einen hohe Spannungen im Stamm und zum anderen steigt die Gefahr der Erfrierungen. Schlimmstenfalls kommt es zum Abplatzen ganzer Holzplatten und zur Entstehung tiefer Risse. Deswegen sieht man vor allem an neu gepflanzten jungen B&#228;umen h&#228;ufig einen Anstrich des Stamms mit wei&#223;er Kalk- oder Kalk-Lehm-Farbe. Diese reflektiert die Sonnen strahlen und verhindert auf diese Art und Weise das &#252;berm&#228;&#223;ige erhitzen der Rinde. &#196;hnlich wirkt das Einwickeln des Stamms mit Schilfmatten, Pappe oder Jutegewebe.</li>
<p><br/></p>
<li><strong>Vern&#228;ssung und Staun&#228;sse</strong><br/>Gerade Steingartenpflanzen und andere trockenheitsliebende Pflanzen leiden sehr h&#228;ufig unter Dauern&#228;sse entstehend durch Dauerregen oder anhaltender Bodenfeuchtigkeit. Ist der Boden gefroren, so kann darauftreffendes Wasser nicht abflie&#223;en. Die Wurzeln der zuvor genannten Pflanzengruppen beginnen dann zu faulen oder die Pflanze leidet massiv an dem Sauerstoffmangel im Boden und erstickt schlicht und einfach. Wenn es sehr lange zu solchen Wetterlagen im Winter kommt, so kann man die gef&#228;hrdeten Pflanzen kurzfristig mit Folie abdecken. Achtung: Unbedingt regelm&#228;&#223;ig l&#252;ften und bei Sonne entfernen, um Hitzestau und Sauerstoffmangel zu verhindern.</li>
<p><br/>
</ol>
<p><br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Winterschutz im Wurzelbereich</span></h2>
<p>Einen wirksamen Winterschutz im Wurzelbereich erreicht man durch das Abdecken des Bodens in diesem Bereich mit entsprechendem Isolationsmaterial. Das richtige Material bietet nat&#252;rlich die Natur selbst, denn <strong>Laub</strong> und <strong>Nadelholzreisig</strong> erf&#252;llen alle Anforderungen und sorgen ja auch in der freien Landschaft f&#252;r den entsprechenden Winterschutz durch liegenbleibendes Herbstlaub beziehungsweise herabfallende Nadeln. S&#228;mtliche Abdeckungen sollten unbedingt luftdurchl&#228;ssig sein. Andernfalls kann es darunter zu Sauerstoffmangel, F&#228;ulnis oder auch Krankheitsbefall kommen. Desweiteren sollte das Material auch wasserdurchl&#228;ssig sein, denn Kondenswasser f&#246;rdert sowohl die Gefahr von Schimmelbildung und F&#228;ulnis als auch von Erfrierungen.<br/><br />
<strong>Laub</strong> ist ein ausgezeichnetes Isolationsmaterial, wenn es tats&#228;chlich trocken und frei von Sch&#228;dlingen ist. Man kann es je nach Pflanzenart 10 bis 15 cm hoch aufsch&#252;tten. Stauden, die sich komplett in den Boden zur&#252;ckziehen k&#246;nnen auch deutlich h&#246;her Abgedeckt werden. Es gilt dabei jedoch die Regel, je h&#246;her und dichter der Wurzelbereich abgedeckt wurde desto eher muss er im Fr&#252;hjahr auch wieder gelockert werden. Ein guter Nebeneffekt beim Laub ist das Auff&#252;llen der N&#228;hrstoffvorr&#228;te im Boden w&#228;hrend es mit der Zeit verrottet.<br/><br />
<strong>Nadelholzreisig</strong> und zwar speziell Fichtenreisig ist besonders gut geeignet als K&#228;lteisolation. Die dicht  stehenden Nadeln sind zwar luftdurchl&#228;ssig, halten aber dennoch die K&#228;lte fern und dadurch, dass die Nadeln im Sp&#228;twinter anfangen langsam abzufallen, kommen im Fr&#252;hjahr dann gleich ausreichend Licht und Luft an den Boden.<br/><br />
Desweiteren eignen sich <strong>Rindenmulch</strong> und <strong>Kompost</strong> als Abdeckungsmaterial. Beides kann jedoch wuchshemmend wirken auf junge Pflanzen und sollte deswegen nur bei erwachsenen Pflanzen verwendet werden. Als K&#228;lteschutz eignen sich diese Materialien dennoch hervorragend.<br />
<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Winterschutz f&#252;r oberirdische Pflanzenteile</span></h2>
<p>Die oberirdischen Pflanzenteile sollten zum einen vor der K&#228;lte und damit dem Erfrieren gesch&#252;tzt werden, aber auch vor der intensiven Wintersonne. Manche Materialien erf&#252;llen sogar beide Anforderungen.<br/><br />
Am bekanntesten ist das Einwickeln der ganzen Pflanze mit <strong>T&#252;chern, Jutegewebe oder speziellen Winterschutzvliesen</strong>. Folien sind nicht geeignet wegen der Luft- und Wasserundurchl&#228;ssigkeit ausser man verwendet <strong>gelochte oder geschlitzte Folie</strong>. Diese hat jedoch einen geringeren Isolationsschutz und ist somit auch nur bedingt geeignet. Eine weitere M&#246;glichkeit ist wiederum die Verwendung von <strong>Fichtenreisig</strong>. Die geschnittenen Fichtenzweige k&#246;nnen entweder um kleinere Str&#228;ucher, Rosen oder Stauden herum in den Boden gesteckt werden und/oder zwischen die Triebe gebunden werden. Der Vorteil: Es sieht auch noch sch&#246;n und weihnachtlich aus.<br/><br />
Gr&#246;&#223;ere Pflanzen k&#246;nnen ebenfalls mit <strong>Sackleinen, Jute</strong> oder auch <strong>Bast- und Schilfmatten</strong> umwickelt werden. Im Zweifelsfall ist es eventuell leichter, mit Hilfer langer Stangen oder Latten eine Art Ger&#252;st oder Zeltkonstruktion um die Pflanze zu bauen und diese mit <strong>Stoffbahnen</strong> zu umwickeln.<br/><br />
Empfindliche Jungpflanzen lassen sich sehr gut sch&#252;tzen, indem man einen Hasendraht um sie herum aufstellt und diesen mit trockenem und sauberen Herbstlaub auff&#252;llt, so dass die Jungpflanze komplett darin verschwindet.<br/><br />
Gro&#223;e Gr&#228;serhorste wie die von Pampasgras und s&#228;ulenf&#246;rmige Geh&#246;lze sollten oben locker zusammengebunden werden. Dadurch wird der Neuaustrieb in der Mitte der Gr&#228;serhorste gegen K&#228;lte und Vern&#228;ssung gesch&#252;tzt. Bei s&#228;ulenf&#246;rmigen Geh&#246;lzen hilft diese Ma&#223;nahme gegen das Herunterdr&#252;cken der Zweige bei starken Schneef&#228;llen. Deswegen sollte man Hecken und freistehende Str&#228;ucher auch immer wieder kontrollieren bei starken Schneef&#228;llen, denn Schnee kann schnell viel Gewicht entwickeln und dadurch &#196;ste und Zweige brechen lassen. Eventuell ist es ratsam, die Pflanzen durch absch&#252;tteln oder mit dem Besen abkehren, von der Schneelast zu befreien.<br/><br />
Ein besonderes Augenmerk mu&#223; auf die Veredelungsstellen von Pflanzen gelegt werden. Diese sind empfindlich und ben&#246;tigen besonders sorgf&#228;ltigen Schutz. Rosen und Clematis sowie einige andere Pflanzen werden um ihren Fu&#223; herum etwa 10 bis 15 cm hoch angeh&#228;ufelt mit isolierenden Materialien wie zuvor beschrieben.<br/><br />
Ist der Winterschutz einmal angebracht, sollte man ihn regelm&#228;&#223;ig kontrollieren. Es w&#228;re zu Schade, wenn durch den Wind etwas unbemerkt kaput gemacht wird und die entsprechende Pflanze dann doch Schaden nimmt. Schneefreier Frost ist f&#252;r die Pflanzen sehr viel k&#228;lter als wenn sie durch eine dichte Schneedecke gesch&#252;tzt werden, die tats&#228;chlich auch isolierend wirken kann. In solchen N&#228;chten muss der Winterschutz bei sehr empfindlichen Pflanzen sogar erh&#246;ht werden.<br/><br />
Erh&#246;hte Kontrolle sollte auch  im sp&#228;ten Winter durchgef&#252;hrt werden, denn der Winterschutz muss sp&#228;testens dann gelockert und entfernt werden, wenn sich erste Neuaustriebe zeigen. Reine Schattierungsma&#223;nahmen k&#246;nnen noch bis ins Fr&#252;hjahr an Ort und Stelle verbleiben.<br />
<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Interessante Webseiten zum Thema: &#8220;Pflanzen &#252;berwintern&#8221;</span></h2>
<p>Sehr umfangreich, mit einem Spektrum von praktischen Anleitungen wie besondere Pflanzenarten am besten &#220;berwintert werden bis hin zu Anleitungen wie am besten Obst und Gem&#252;se eingelagert werden sollte, um es m&#246;glichst lange haltbar und lagerungsf&#228;hig zu erhalten. Diese Informationen sind in ansprechender Art und Weise dargestellt auf der Webseite: <a href="http://www.pflanzen-ueberwintern.de/ueberwinterung-pflanzen-%C3%BCberwintern">Pflanzen &#252;berwintern.de</a><br/>  </p>
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		<title>Wie lassen sich neue Pflanzen am besten vorziehen</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 13:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Gartenseiten]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenzucht]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflanzen vorziehen]]></category>
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		<category><![CDATA[winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Fr&#252;hjahr lassen sich die ersten Pflanzen f&#252;r den Garten oder Balkon schon ab Mitte Februar ans&#228;en -auch wenn eventuell noch Schnee liegt- vorrausgesetzt man hat ein Zimmergew&#228;chshaus, ein Fr&#252;hbeet oder sogar ein Kleingew&#228;chshaus im eigenen Garten zur Verf&#252;gung. Die Anzucht von eigenen Jungpflanzen hat den ganz gro&#223;en Vorteil, dass man auf ein viel gr&#246;&#223;eres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Basilikum-Keimlinge.jpg" alt="Basilikum-Keimling" />Im Fr&#252;hjahr lassen sich die ersten Pflanzen f&#252;r den Garten oder Balkon schon ab Mitte Februar ans&#228;en -auch wenn eventuell noch Schnee liegt- vorrausgesetzt man hat ein Zimmergew&#228;chshaus,  ein <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/fr%C3%BChbeet">Fr&#252;hbeet</a> oder sogar ein Kleingew&#228;chshaus im eigenen Garten zur Verf&#252;gung.</p>
<p>Die Anzucht von eigenen Jungpflanzen hat den ganz gro&#223;en Vorteil, dass man auf ein viel gr&#246;&#223;eres und spezielleres Sortiment an Saatgut zur&#252;ckgreifen kann und auf diese Art und Weise ungew&#246;hnlichere Pflanzenarten auspflanzen kann als einen der Handel meistens so bietet.<br />
Jedes Jahr kommen viele neue Blumen- und Gem&#252;sesorten auf den Markt, bei denen sich das Ausprobieren durchaus lohnen kann. Vor allem dann, wenn es sich um Saatgut handelt, dass resistent ist gegen bestimmte Sch&#228;dlinge. Gerade im Internet lohnt sich da das St&#246;bern.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Welche Bedingungen sind notwendig f&#252;r das gesunde Auflaufen der Samen?</span></h3>
<p>Grunds&#228;tzlich ben&#246;tigt so ein Samenk&#246;rnchen drei wichtige Rahmenbedingungen, um zu gedeihen:</p>
<ol>
<li><strong>W&#228;rme</strong>:<br/>Die meisten Pflanzen ben&#246;tigen zum Keimen eine m&#246;glichst konstante Temperatur von + 18-25°C tags&#252;ber und  +15-18°C nachts. Das Abfallen der Temperatur unter +15°C sollte m&#246;glichst vermieden werden.<br />
Kohlrabi, Fenchel und Kopfsalat sowie die meisten Sommerblumen und Kt&#228;uter kommen mit diesen Temperaturangaben sehr gut zurecht. Tomaten, Paprika, Gurken, Auberginen, Stangenbohnen und Melonen brauchen es hingegen noch einen kleinen Tick w&#228;rmer und sollten nicht weniger als +18°C bekommen.</p>
<p>Dies bedeutet, dass man ohne Heizung nicht auskommt, wenn man so fr&#252;h im Jahr beginnen will. <a href="http://www.gewaechshaus-shop.com/gewaechshaus-mini-gew%C3%A4chshaus-0">Minigew&#228;chsh&#228;user</a> gibt es im Handel schon mit integrierter Heizung und noch besser mit zusetzlichem Thermostat, so dass man eine konstante bestimmte Temperatur ausw&#228;hlen kann. Wer schon ein unbeheiztes Minigew&#228;chshaus zu Hause hat, der kann dieses mit einer Heizmatte oder einem Heizkabel kombinieren. Die Matte wird unter dem Gew&#228;chshaus platziert und das Kabel kann in Spiralen im Substrat eingebettet werden und w&#228;re auch f&#252;r ein Fr&#252;hbeet einsetzbar. Dieses l&#228;&#223;t sich allerdings auch ganz wunderbar mit einer &#8220;nat&#252;rlichen Heizung&#8221; versehen in Form eines Mistbeetes. </p>
<p>Wichtig w&#228;re also die regelm&#228;&#223;ige Kontrolle der Temperatur. Auch hierbei kommt es gerne zu Mi&#223;verst&#228;ndinissen, denn entscheidend ist nicht die Temperatur der Luft, sondern des Bodens.<br />
Achtung: Zu hohe Temperaturen k&#246;nnen auch wieder sch&#228;dlich sein. Viele Pflanzen keimen nicht mehr, wenn das Thermometer &#252;ber +28-30°C klettert. Solche Temperaturen k&#246;nnen tats&#228;chlich in kleinen Anbaur&#228;umen wie im Gew&#228;chshaus oder Fr&#252;hbeet bei Sonneneinstrahlung leicht mal erreicht werden. Dagegen hilft ausreichend bel&#252;ften oder Schattieren mit Schattiergewebe oder auch Abdeckvliesen.</p>
<p>Zur Keimung ben&#246;tigen die meisten Pflanzen eine etwas h&#246;here Temperatur wie w&#228;hrend ihrer Jungpflanzenphase. Man kann diese nach der Keimung also etwas reduzieren, um Energie zu sparen.</li>
<li><strong>Wasser</strong>:<br/>Dieser Faktor d&#252;rfte jedem einleuchten, denn die Samen m&#252;ssen ja leicht &#8220;quellen&#8221;, um zum Keimen animiert zu werden. Bei vielen Arten beg&#252;nstigt das vorherige Einweichen der Samen f&#252;r einige Stunden im warmen Wasser den Keimungsvorgang. Einmal gew&#228;ssert d&#252;rfen sie dann nicht mehr austrocknen, sonst stirbt der Keimling, der ja noch nicht &#252;ber ausreichend Speicherkapazit&#228;t f&#252;r Wasser und N&#228;hrstoffe verf&#252;gt, um so eine Extremsituation zu &#252;berdauern.<br />
Dies bedeutet, dass man nach dem S&#228;en die Pflanzenschalen einmalig gut w&#228;ssert mit einem ganz weichen Strahl, um das Ausschwemmen der Samen zu verhindern.<br />
Es gibt tats&#228;chlich spezielle Aufsetze f&#252;r die Gie&#223;kanne, die eine solche weiche Brause verursachen. Anschlie&#223;end unbedingt die Pflanzgef&#228;&#223;e abdecken mit der Haube des Zimmergew&#228;chshauses, einer aufgeschnittenen Plastikflasche oder mit zwei bis drei Lagen Fr&#252;hbeetvlies, um das rasche Abtrocknen der Erde zu verhindern und gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit zu erh&#246;hen. Ab diesem Zeitpunkt t&#228;glich die Bodenfeuchte kontrolliern. Das Substrat sollte immer feucht, aber nie nass sein. Staun&#228;sse f&#252;hrt sehr schnell zu F&#228;ulnis- und Schimmelbildung und bedeutet damit schnell den Tod der Keimlinge.</p>
<p>Nach dem Auflaufen der Pflanzen sollte man nicht mehr abends gie&#223;en, damit die Pflanzen die Nacht &#252;ber trocken sind. Denn auch in dem Fall kann die N&#228;sse dann zu Pilzbefall f&#252;hren.</li>
<li><strong>Licht</strong>:<br/>Idealerweise ben&#246;tigen Pflanzen w&#228;hrend der Anzuchtsphase mindestens acht bis zw&#246;lf Stunden Licht mit einer Intensit&#228;t von mindestens 2000 Lux und dieses am besten direkt von oben. Deswegen ist die Fensterbank kein 100%iger geeigneter Ort f&#252;r das Minigew&#228;chshaus, da das Licht nur von der Seite kommt und die Jungpflanzen sich extrem in diese Richtung wenden.<br />
Im Februar und manchmal auch noch im M&#228;rz kann es also sinnvoll sein zus&#228;tzliches k&#252;nstliches Licht bereitzustellen. Die Zusatzbelichtung verbessert die Qualit&#228;t der Jungpflanzen und verk&#252;rzt die Anzuchtphase um 7 bis 14 Tage.</p>
<p>Wie schon zuvor erw&#228;hnt, kann zuviel Licht in Form von Sonneneinstrahlung auch sch&#228;dlich wirken, da es zu &#220;berhitzung und Austrocknung f&#252;hren kann.</li>
</ol>
<p><br/><br />
An dieser Stelle noch ein Hinweis auf eine Webseite, die sich nur mit dem Thema Pflanzenanzucht besch&#228;ftigt und damit noch viel mehr Information bereith&#228;lt:<br />
externer Link: -> <a href="http://www.pflanzen-anzucht.de/">Pflanzen-Anzucht.de</a><br />
<br/></p>
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		<item>
		<title>Baum des Jahres 2009 -der Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 12:27:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Gartenseiten]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[pflanze des jahres]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor das Jahr 2009 nun fast schon seinen Abschied nimmt, bin ich auch noch als Sp&#228;tz&#252;nder der Nation &#252;ber unseren Baum dieses Jahres gestolpert: Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) Dieser Baum geh&#246;rt zu den stattlichsten in unseren Breiten mit einer H&#246;he von 25 bis 30 m (selten auch bis 40 m) und einer Kronenbreite von 15 bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor das Jahr 2009 nun fast schon seinen Abschied nimmt, bin ich auch noch als Sp&#228;tz&#252;nder der Nation &#252;ber unseren Baum dieses Jahres gestolpert:<br/><br />
<span style="color: #ff6600;"><big><strong><u>Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)</u></strong></big></span><br/><br />
<img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/bergahorn2_a_roloff.jpg" style="float:left;margin-right:30px;margin-bottom:10px;width:300px;" alt="Berg-Ahorn" />Dieser Baum geh&#246;rt zu den stattlichsten in unseren Breiten mit einer H&#246;he von 25 bis 30 m (selten auch bis 40 m) und einer Kronenbreite von 15 bis 20 m. Bis zu 300 Jahre alt kann der ausladenede Berg-Ahorn werden.<br/><br />
Man findet ihn als Stra&#223;en- und Alleebaum, in Parkanlagen und in der freien Landschaft. Er wird  auch als die &#8220;Eiche der h&#246;heren Lagen&#8221; bezeichnet. Besonders<br />
wohl f&#252;hlt er sich an Steilh&#228;ngen, auf Ger&#246;llhalden und in feuchten T&#228;lern. Daher nat&#252;rlich auch der Name:Berg-Ahorn.<br/> Am auff&#228;lligsten ist seine wundersch&#246;ne leuchtendgelbe Herbstf&#228;rbung, die ganze Landstriche pr&#228;gt wie beispielsweise da Engtal im Karwendelgebirge, das auf Grund dieses Spektakels viele Touristen j&#228;hrlich magnetisch anzieht.<br/><br />
Woher kennt man Den Berg-Ahorn noch?</p>
<ul>
<li>Das Holz dieses Baumes geh&#246;rt zu den Laubedelh&#246;lzern und ist &#228;u&#223;erst wertvoll. Nicht wegzudenken ist es aus der Instrumentenbau-Branche, in der es als Klangholz in vielen Instrumenten zum Einsatz kommt wie bei Geigen, Lauten, Zittern und bei Fagott und Panfl&#246;te. Da es sich sehr gut polieren, beizen und f&#228;rben l&#228;&#223;t, wird der Berg-Ahorn ebenfalls zur Herstellung von M&#246;beln, Parkett und einfachen K&#252;chenger&#228;ten wie Holzl&#246;ffeln, etc. verwendet.</li>
<li>Auch den Ahornsirup kennt wohl fast jeder. Vor allem alle die, die gerne Pfannkuchen oder M&#252;sli zum Fr&#252;hst&#252;ck verzehren. Haupts&#228;chlich wird dieser zwar aus dem nordamerikanischen Zucker-Ahorn (Acer saccharum) gewonnen, man kann aber auch den Berg-Ahorn daf&#252;r nutzen. Dieser produziert im Schnitt ca. 50l Saft im Fr&#252;hjahr, w&#228;hrend der Zucker-Ahorn das dreifache liefert.</li>
<li>Das Laub wird wegen des hohen Stickstoffgehaltes zum Teil noch bis heute als Viehfutter verwendet.</li>
</ul>
<p><br clear="all"/><br />
<span style="color: #ff6600;"><big><strong><u>Wer bestimmt den &#8220;Baum des Jahres&#8221;?</u></strong></big></span><br />
Das erste Mal wurde 1989 ein &#8220;Baum des Jahres&#8221; ausgew&#228;hlt. Entstanden ist die Idee dazu in Wahlstedt in Schleswig-Holstein. Der Vorsitzende des Umweltschutzvereins Wahlstedt  Dr. Silvius Wodarz war derjenige, der im Namen des Vereins die Stieleiche zum Baum des Jahres 1989 ausgerufen hat. Seitdem ist dieser Begriff zu einer feststehenden Institution in Deutschland geworden mit dem Zweck jedes Jahr einen heimischen Baum auszuw&#228;hlen und ihn dadurch vermehrt ins Bewu&#223;tsein der Bev&#246;lkerung zu bringen.<br/><br />
Mittlerweile trifft die j&#228;hrliche Wahl eine Kommission mit dem Namen: &#8220;Kuratorium Baum des Jahres&#8221; in Berlin bestehend aus Angeh&#246;rigen der Natur- und Umweltschutzverb&#228;nde nach folgenden Kriterien:</p>
<ul>
<li>In Frage kommen B&#228;ume, die vom Aussterben bedroht sind (z.B.Speierling), eine besondere &#246;kologische Bedeutung haben wie die Hainbuche oder die symbolisch f&#252;r einen gef&#228;hrdeten Lebensraum stehen k&#246;nnen wie beispielsweise die Silberweide oder Schwarzerle f&#252;r den Auwald. M&#246;glich sind auch B&#228;ume, die in heutiger Zeit aus unseren Wirtschaftsw&#228;ldern verdr&#228;ngt worden sind wie die Esche, um auch sie wieder mehr ins Bewu&#223;tsein zu bringen. </li>
<li>Es mu&#223; sich bei der Auswahl um eine heimisches Geh&#246;lz handeln.</li>
</ul>
<p><br/><br />
<span style="color: #ff6600;"><big><strong><u>Folgende B&#228;ume wurden seit 1989 zum &#8220;Baum des Jahres&#8221; gek&#252;rt:</u></strong></big></span><br/></p>
<table style="table-layout:fixed" border="1" rules="all">
<thead  style="background-color:#33CCFF" >
<th style="width:80px"><span style="color:#FF6699">Jahr</span></th>
<th style="width:160px"><span style="color:#FF6699">Baumart</span></th>
<th style="width:190px"><span style="color:#FF6699">Botanischer Name</span></th>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">2010</td>
<td><b>Vogel-Kirsche</b></td>
<td>Prunus avium</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">2009</td>
<td><b>Berg-Ahorn</b></td>
<td>Acer pseudoplatanus</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">2008</td>
<td><b>Walnuss</b></td>
<td>Juglans regia</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">2007</td>
<td><b>Wald-Kiefer </b></td>
<td>Pinus sylvestris</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">2006</td>
<td><b>Schwarz-Pappel</b></td>
<td>Populus nigra</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">2005</td>
<td><b>Rosskastanie</b></td>
<td>Aesculus hippocastanum</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">2004</td>
<td><b>Wei&#223;-Tanne</b></td>
<td>Abies alba</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">2003</td>
<td><b>Schwarz-Erle</b></td>
<td>Alnus glutinosa</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">2002</td>
<td><b>Wacholder</b></td>
<td>Juniperus communis</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">2001</td>
<td><b>Esche</b></td>
<td>Fraxinus excelsior</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">2000</td>
<td><b>Sand-Birke</b></td>
<td>Betula pendula</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">1999</td>
<td><b>Silber-Weide</b></td>
<td>Salix alba</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">1998</td>
<td><b>Wild-Birne</b></td>
<td>Pyrus communis</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">1997</td>
<td><b>Eberesche</b></td>
<td>Sorbus aucuparia</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">1996</td>
<td><b>Hainbuche</b></td>
<td>Carpinus betulus</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">1995</td>
<td><b>Spitz-Ahorn</b></td>
<td>Acer platanoides</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">1994</td>
<td><b>Eibe</b></td>
<td>Taxus baccata</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">1993</td>
<td><b>Speierling</b></td>
<td>Sorbus domestica</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">1992</td>
<td><b>Berg-Ulme</b></td>
<td>Ulmus glabra</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">1991</td>
<td><b> Sommer-Linde</b></td>
<td>Tillia platyphyllos</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">1990</td>
<td><b>Buche</b></td>
<td>Fagus sylvatica</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">1989</td>
<td><b>Stiel-Eiche</b></td>
<td>Quercus robur</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br/></p>
<p><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3424.JPG" style="float:right; margin-left:20px; margin-bottom:10px; width:250px;" alt="Ginko" /><b>Tats&#228;chlich gibt es auch einen Baum des Jahrtausends: Der Ginko (Ginko biloba).</b><br/><br />
Wie ich finde einer der eindrucksvollsten B&#228;ume &#252;berhaupt. Jeder hat vermutlich schon einmal Bilder von seinen Bl&#228;ttern gesehen. Botanisch gesehen geh&#246;rt der Ginko jedoch garnicht zu den Laubb&#228;umen, sondern zu den Nadelgeh&#246;lzen. Verwandte des Ginkos, die der heutigen Art sehr &#228;hnlich waren, bewuchsen schon im Zeitalter des Jura ( also vor knapp 200 Millionen Jahren) die Erde. Es handelt sich demnach um einen sehr robusten und starken Baum. Es hei&#223;t sogar, dass ein Ginko den Atombombenangriff auf Hiroshima &#252;berlebte. Diese Art wurde also zu Recht zum Baum des Jahrhunderts gew&#228;hlt mit solch starkem Symbolcharakter.<br/><br />
Es gibt eine sehr ausf&#252;hrliche Webseite zu diesem Thema, der ich auch ausnahmsweise mal die Bilder in diesem Artikel entliehen habe.<br />
Wer Informationen sucht zum Thema Baum des Jahres oder ganz allgemein zu heimischen Geh&#246;lzen, der findet hier reichhaltiges Material. Au&#223;erdem werden eine Menge Anregungen gegeben zu Projekten rund um den Baum. Sie k&#246;nnen direkt &#252;ber diesen Link dorthin gelangen: <a href="http://www.baum-des-jahres.de" target="new">Baum des Jahres.de</a><br/><br />
<span style="color: #ff6600;"><big><strong><u>Der Baum des Jahres 2010 &#8211; Die Vogel-Kirsche (Prunus avium)</u></strong></big></span><br/><br />
<img src="http://www.baum-des-jahres.de/download/Roetliche_Herbstfaerbung.jpg" style="float:left;margin-right:30px;margin-bottom:10px;width:300px" alt"Vogel-Kirsche"/>Die Vogel-Kirsche ist sozusagen die Mutter unserer Kultur-Kirschb&#228;ume und daher auch als Wild-Kirsche bekannt.<br/><br />
Zweifellos ist sie einer der sch&#246;nsten B&#228;ume, da sie zu jeder Jahreszeit besondere Reize bereith&#228;lt, die das Auge erfreuen.<br/>Man findet sie an Waldr&#228;ndern, in der freien Landschaft und in Parkanlagen und erkennt sie sp&#228;testens im April an ihrer ungeheuerlichen wei&#223;en Bl&#252;tenpracht. Nicht umsonst hat die Kirschbl&#252;te bei den Japanern so einen hohen Stellenwert, dass sie zum traditionellen Kirschbl&#252;tenfest Hanami einen Feiertag bekommen. Man kann diese B&#228;ume w&#228;hrend der Bl&#252;te wirklich nicht &#252;bersehen, wird man doch fast geblendet von soviel wei&#223;er Strahlenkraft.<br/><br />
Im Sommer folgen die leuchtenden, wohlschmeckenden Kirschen in rot bis schwarzrot, an denen sicherlich keiner vorbeigeht und der Herbst bringt eine eindrucksvolle leuchtende Herbstf&#228;rbung der Bl&#228;tter mit sich.<br/><br />
Was hat die Vogel-Kirsche noch zu bieten?</p>
<ul>
<li>Das Holz der Vogel-Kirsche ist sehr wertvoll und wird sehr gerne zur M&#246;belherstellung verwendet. Man erkennt esleicht, da es &#252;ber einen r&#246;tlich-braunen dunkleren Kern und hellerem Splintholz besteht. Viele Biedermeier-M&#246;bel wurden aus diesem Holz gemacht. Auch im Musikinstrumentenbau findet sie anklang, da dieses Holz gut gedrechselt werden kann und wundersch&#246;ne auff&#228;llige Fl&#246;ten daraus entstehen.</li>
<li>Das man aus Kirschen allerlei kulinarische K&#246;stlichkeiten produzieren kann muss wohl nicht weiter erw&#228;hnt werden, denn jeder kennt sie in Torten, Marmeladen, Alkoholischen Getr&#228;nken und vielem mehr.</li>
<li>Die Vogel-Kirsche ist wichtig als Bienenweide und als Vogeln&#228;hrgeh&#246;lz</li>
<li>Sogar die Kirschkerne finden n&#252;tzliche Verwendung. Gereinigt und getrocknet f&#252;llen sie sogenannte Kirschkernkissen, die ein unglaublich guter Ersatz f&#252;r die herk&#246;mmliche W&#228;rmflasche sind. Die Kerne speichern aufgew&#228;rmt in Ofen oder Mikrowelle ganz ausgezeichnet die W&#228;rme.<br/>Zuletzt noch erw&#228;hnenswert der Rekord im Kirschkernweitspucken, der angeblich bei  21,71 m liegen soll.</li>
</ul>
<p><br clear="all"/>  </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schneiden, schneiden,schneiden &#8211; oder was sonst noch im Herbst zu tun ist!</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2009/schneiden-schneidenschneiden-oder-was-sonst-noch-im-herbst-zu-tun-ist/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2009/schneiden-schneidenschneiden-oder-was-sonst-noch-im-herbst-zu-tun-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 11:28:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Gartenseiten]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist so weit: Der Herbst steht vor der T&#252;r und alle sprechen immer nur vom Ernten! Dabei f&#228;llt im Garten jetzt noch so mancherlei andere Arbeit an: verbl&#252;hte Bl&#252;ten an Stauden und Rosen ausputzen, denn noch bilden sich reichlich neue Bl&#252;ten solange es warm bleibt. ein letztes Mal Hecken und Formschnitt-Geh&#246;lze wie Buchsbaum schneiden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist so weit: Der Herbst steht vor der T&#252;r und alle sprechen immer nur vom Ernten!</strong><br/><br />
<img style="float:right; margin-left:20px; margin-bottom:10px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.108.jpg" alt="Herbstimpressionen" width="350" /><br />
<b>Dabei f&#228;llt im Garten jetzt noch so mancherlei andere Arbeit an:</b></p>
<ul>
<li>verbl&#252;hte Bl&#252;ten an Stauden und Rosen ausputzen, denn noch bilden sich reichlich neue Bl&#252;ten solange es warm bleibt.</li>
<li>ein letztes Mal Hecken und Formschnitt-Geh&#246;lze  wie Buchsbaum schneiden</li>
<li>beste Pflanzzeit f&#252;r Stauden und Geh&#246;lze</li>
<li>ab Ende September k&#246;nnen die ersten Blumenzwiebeln f&#252;r den Fr&#252;hling in den Boden gebracht werden</li>
<li>Beerenstr&#228;ucher wie Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren schneiden</li>
<li>Balkon- und K&#252;belpflanzen auf die &#220;berwinterung vorbereiten beziehungsweise bei den ersten kalten N&#228;chten vor Frost durch Abdecken mit Noppenfolie sch&#252;tzen</li>
<li>Das zweite M&#228;hen der Blumenwiese steht an</li>
<li>letzte M&#246;glichkeit f&#252;r Neuanlagen von Rasenfl&#228;chen</li>
</ul>
<p>Eines wird dabei klar! Der eingefleischte Hobbyg&#228;rtner nimmt jetzt Urlaub, um aller Aufgaben Herr zu werden.<br/><br />
<center><br />
<a href='http://www.plamundo.de/tree/254/Astscheren/'>Astscheren bei Plamundo</a><br />
<a href='http://www.plamundo.de/tree/158/Gartenscheren/'>Gartenscheren im Plamundo Gartenshop</a><br />
</center><br />
<br/><br/><br />
Zwei sehr interessante Internetseiten, die sich mit oben beschriebenen Themen ausf&#252;hrlich auseinandersetzen und die ich w&#228;rmstens empfehlen m&#246;chte, w&#228;ren.</p>
<ol>
<li><a href="http://www.gartenscheren.net">Gartenscheren.net </a>: Informiert ausf&#252;hrlich rund um das Thema Gartenscheren und damit &#252;ber s&#228;mtliche Schnittarbeiten, die so im privaten Garten anfallen k&#246;nnen. Vom  aufwendigen Rosenschnitt, zum Form- oder Obstgeh&#246;lzschnitt. Kaum ein Thema das Schneiden von Pflanzen betreffend wird ausgelassen. Dazu noch ein nettes Bild einer unkonventionellen Idee zum Thema Formschnitt:<img style="float:left; margin-right:20px; margin-bottom:10px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_1447.JPG" alt="Buchs-Bank" width="250" /><br />
Gesehen im &#8220;Wei&#223;en Garten&#8221; in Sissinghurst Castle , Grafschaft Kent (England), dem ehemals  privaten  Garten der Schriftstellerin und Gartenkennerin Vita Sackville-West und Ihrem Mann Harold Nicolson.<br />
Nebenbei ist diese Parkanlage ein &#8220;Mu&#223;&#8221; f&#252;r jeden Gartenliebhaber. Mich pers&#246;nlich hat sie sehr inspiriert und die Buchsbaum-Gartenbank w&#228;chst langsam in meinem Garten in die richtige Form.</li>
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<li><a href="http://www.jahreszeiten-garten.de">Jahreszeiten-garten.de </a>: Eine Gartenseite, die ausf&#252;hrlich &#252;ber die Gartenarbeit je nach Jahreszeit informiert.<br />
<img style="float:left; margin-right:20px; margin-bottom:10px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.252.jpg" alt="Hagebutten" width="250" /><br />
Die Seite ist zwar noch im Aufbau, aber trotzdem schon recht informativ und vielversprechend.<br/> Es lohnt sich einen Bick zu wagen und ein bi&#223;chen zu st&#246;bern!</li>
<p><br clear="all"/>
</ol>
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		<title>Die Ambrosia Pflanze &#8211; Was f&#252;r ein Arschloch</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 11:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gotthilf Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Giftige Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Gartenseiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Beifu&#223;-Ambrosie ist seit wenigen Jahren Schreckgespenst nicht nur von Allergikern. Und das mit Recht: Die h&#246;chst allergenen Pollen der Ambrosia k&#246;nnen auch bei bisher allergiefremden Menschen allergische Reaktionen bis hin zum Asthma hervorrufen. Noch dazu bl&#252;ht sie sehr sp&#228;t und kann damit die Pollensaison bis in den Oktober oder November verl&#228;ngern, wenn sie sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Beifu&#223;-Ambrosie ist seit wenigen Jahren Schreckgespenst nicht nur von Allergikern. Und das mit Recht: Die h&#246;chst allergenen Pollen der Ambrosia k&#246;nnen auch bei bisher allergiefremden Menschen allergische Reaktionen bis hin zum Asthma hervorrufen. Noch dazu bl&#252;ht sie sehr sp&#228;t und kann damit die Pollensaison bis in den Oktober oder November verl&#228;ngern, wenn sie sich erst einmal etabliert hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr Ursprung liegt in Nordamerika, sie ist vermutlich &#252;ber Vogelfutter importiert worden und in Ungarn schon sehr bedenklich verbreitet. In Deutschland sind die Region Berlin/Brandenburg und S&#252;ddeutschland am st&#228;rksten befallen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Umweltbeh&#246;rden sind inzwischen sehr aufmerksam gegen&#252;ber der Gefahr, die Gesundheitsgefahr, die von der Pflanze ausgeht ist schlie&#223;lich &#228;u&#223;erst bedenklich. Daher sind auch alle Spazierg&#228;nger und G&#228;rtner angehalten, verd&#228;chtige Pflanzen zu melden bzw. selber zu entfernen und zu entsorgen (mit der n&#246;tigen Vorsicht!).</p>
<p style="text-align: justify;">Woran man die Ambrosia erkennt und mehr Details zu den Gefahren, erfahren Sie hier und auf vielen weiteren Seiten im Internet:  <a href="http://www.jki.bund.de/cln_045/nn_1107664/DE/Home/pflanzengesundheit/schadorganismen/ambrosia/ambrosia__node.html" target="new">Externer Link (JKI)</a></p>
<p style="text-align: justify;">Ambrosia ist &#252;brigens griechisch f&#252;r Unsterblichkeit und wird mit allem assoziiert, was g&#246;ttlich ist &#8211; Die Pflanze ist tats&#228;chlich recht hartn&#228;ckig und als wahre Samenschleuder macht sie auch dem Schweren&#246;ter Zeus alle Ehre.</p>
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		<title>Ferienzeit ist Gartenzeit !!  &#8211; &#8230;aber keine Zeit f&#252;r Faulpelze!!!</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 12:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Gartenseiten]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r den passionierten Hobby-G&#228;rtner gibt es nichts besseres als den langersehnten Sommerferienbeginn! Endlich Zeit f&#252;r Gartenarbeit! Diese Species von Menschen wird man nun f&#252;r einige Wochen  Tag und Nacht in ihrem Garten antreffen, denn dort gibt es jetzt auch viel zu tun. Alles sprie&#223;t und schie&#223;t. Das bedeutet auf die Knie und Unkraut j&#228;ten, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r den passionierten Hobby-G&#228;rtner gibt es nichts besseres als den langersehnten Sommerferienbeginn! Endlich Zeit f&#252;r Gartenarbeit! Diese Species von Menschen wird man nun f&#252;r einige Wochen  Tag und Nacht in ihrem Garten antreffen, denn dort gibt es jetzt auch viel zu tun.</p>
<p>Alles sprie&#223;t und schie&#223;t. Das bedeutet auf die Knie und Unkraut j&#228;ten, aber auch ein letztes Mal f&#252;r Nahrung sorgen. Vor allem Gem&#252;se, die viel Blattmasse, Knollen oder Fr&#252;chte produzieren wie <a href='http://www.bio-duenger.net/obst-und-gem%C3%BCse-d%C3%BCngen'>Tomaten, Gurken, Lauch,  Sellerie und Kohlsorten wollen noch ged&#252;ngt werden</a>. Wer sein Gem&#252;se biologisch ziehen m&#246;chte, kann dieses mit  <a href="http://gartenwissen.com/gartenlexikon-brennesseljauche">Brennesseljauche</a> tun.</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>Die Sommerferien sind aber auch die Zeit der Ernte und was kann es Sch&#246;neres geben?!</strong></span></p>
<table style="height: 177px;" border="0" width="659">
<tbody>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2382.JPG" alt="" width="125" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2549.JPG" alt="" width="125" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2448.JPG" alt="" width="125" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2552.JPG" alt="" width="125" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2496.JPG" alt="" width="125" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Jeden Tag kann ausgew&#228;hlt werden, was frisch auf den Tisch kommt. Meistens kann man jedoch garnicht soviel essen wie vorhanden ist und nachw&#228;chst. Deswegen lohnt es sich einen Wintervorrat anzulegen. Viele Gem&#252;se und Fr&#252;chte k&#246;nnen gut eingelagert werden wie &#196;pfel, Kartoffeln, Wurzelgem&#252;se und Kohl. Andere m&#252;ssen erst haltbar gemacht. Dies ist bei vielem Obst und Gem&#252;se ganz einfach und sehr lecker m&#246;glich durch Einkochen, D&#246;rren oder Einfrieren.</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>F&#252;r das Einkochen gibt es verschiedene M&#246;glichkeiten:</strong></span></p>
<ul>
<li>s&#252;&#223;e Marmelade einkochen</li>
<li>w&#252;rzige und exotische Chutneys kochen</li>
<li>Lik&#246;re und Weine ansetzen</li>
<li>in Essig oder Salz einlegen</li>
<li>als Fruchtsaft konservieren</li>
</ul>
<p>Dem Kreativem sind in dem Bereich keine Grenzen gesetzt, denn viele Fr&#252;chte lassen sich wunderbar miteinander kombinieren und beim Einkochen kommen einem immer wieder neue Ideen, die man ausprobieren m&#246;chte. Ich pers&#246;nlich bin dann immer voller Vorfreude auf die kulinarischen Gen&#252;sse, die sp&#228;ter im Winter auf mich warten.<br />
&#220;ber all diese anfallenden Arbeiten ab der Ernte wie das richtige Einlagern von Gem&#252;se und Konservieren gibt es eine sehr informative und ausf&#252;hrliche neue Webseite, auf die ich zu guter Letzt noch hinweisen m&#246;chte: <a href="http://www.pflanzen-ueberwintern.de">www.pflanzen-ueberwintern.de</a></p>
]]></content:encoded>
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