Im Frühjahr lassen sich die ersten Pflanzen für den Garten oder Balkon schon ab Mitte Februar ansäen -auch wenn eventuell noch Schnee liegt- vorrausgesetzt man hat ein Zimmergewächshaus, ein Frühbeet oder sogar ein Kleingewächshaus im eigenen Garten zur Verfügung.
Die Anzucht von eigenen Jungpflanzen hat den ganz großen Vorteil, dass man auf ein viel größeres und spezielleres Sortiment an Saatgut zurückgreifen kann und auf diese Art und Weise ungewöhnlichere Pflanzenarten auspflanzen kann als einen der Handel meistens so bietet.
Jedes Jahr kommen viele neue Blumen- und Gemüsesorten auf den Markt, bei denen sich das Ausprobieren durchaus lohnen kann. Vor allem dann, wenn es sich um Saatgut handelt, dass resistent ist gegen bestimmte Schädlinge. Gerade im Internet lohnt sich da das Stöbern.
Welche Bedingungen sind notwendig für das gesunde Auflaufen der Samen?
Grundsätzlich benötigt so ein Samenkörnchen drei wichtige Rahmenbedingungen, um zu gedeihen:
- Wärme:
Die meisten Pflanzen benötigen zum Keimen eine möglichst konstante Temperatur von + 18-25°C tagsüber und +15-18°C nachts. Das Abfallen der Temperatur unter +15°C sollte möglichst vermieden werden.
Kohlrabi, Fenchel und Kopfsalat sowie die meisten Sommerblumen und Ktäuter kommen mit diesen Temperaturangaben sehr gut zurecht. Tomaten, Paprika, Gurken, Auberginen, Stangenbohnen und Melonen brauchen es hingegen noch einen kleinen Tick wärmer und sollten nicht weniger als +18°C bekommen.
Dies bedeutet, dass man ohne Heizung nicht auskommt, wenn man so früh im Jahr beginnen will. Minigewächshäuser gibt es im Handel schon mit integrierter Heizung und noch besser mit zusetzlichem Thermostat, so dass man eine konstante bestimmte Temperatur auswählen kann. Wer schon ein unbeheiztes Minigewächshaus zu Hause hat, der kann dieses mit einer Heizmatte oder einem Heizkabel kombinieren. Die Matte wird unter dem Gewächshaus platziert und das Kabel kann in Spiralen im Substrat eingebettet werden und wäre auch für ein Frühbeet einsetzbar. Dieses läßt sich allerdings auch ganz wunderbar mit einer “natürlichen Heizung” versehen in Form eines Mistbeetes.
Wichtig wäre also die regelmäßige Kontrolle der Temperatur. Auch hierbei kommt es gerne zu Mißverständinissen, denn entscheidend ist nicht die Temperatur der Luft, sondern des Bodens.
Achtung: Zu hohe Temperaturen können auch wieder schädlich sein. Viele Pflanzen keimen nicht mehr, wenn das Thermometer über +28-30°C klettert. Solche Temperaturen können tatsächlich in kleinen Anbauräumen wie im Gewächshaus oder Frühbeet bei Sonneneinstrahlung leicht mal erreicht werden. Dagegen hilft ausreichend belüften oder Schattieren mit Schattiergewebe oder auch Abdeckvliesen.
Zur Keimung benötigen die meisten Pflanzen eine etwas höhere Temperatur wie während ihrer Jungpflanzenphase. Man kann diese nach der Keimung also etwas reduzieren, um Energie zu sparen.
- Wasser:
Dieser Faktor dürfte jedem einleuchten, denn die Samen müssen ja leicht “quellen”, um zum Keimen animiert zu werden. Bei vielen Arten begünstigt das vorherige Einweichen der Samen für einige Stunden im warmen Wasser den Keimungsvorgang. Einmal gewässert dürfen sie dann nicht mehr austrocknen, sonst stirbt der Keimling, der ja noch nicht über ausreichend Speicherkapazität für Wasser und Nährstoffe verfügt, um so eine Extremsituation zu überdauern.
Dies bedeutet, dass man nach dem Säen die Pflanzenschalen einmalig gut wässert mit einem ganz weichen Strahl, um das Ausschwemmen der Samen zu verhindern.
Es gibt tatsächlich spezielle Aufsetze für die Gießkanne, die eine solche weiche Brause verursachen. Anschließend unbedingt die Pflanzgefäße abdecken mit der Haube des Zimmergewächshauses, einer aufgeschnittenen Plastikflasche oder mit zwei bis drei Lagen Frühbeetvlies, um das rasche Abtrocknen der Erde zu verhindern und gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Ab diesem Zeitpunkt täglich die Bodenfeuchte kontrolliern. Das Substrat sollte immer feucht, aber nie nass sein. Staunässe führt sehr schnell zu Fäulnis- und Schimmelbildung und bedeutet damit schnell den Tod der Keimlinge.
Nach dem Auflaufen der Pflanzen sollte man nicht mehr abends gießen, damit die Pflanzen die Nacht über trocken sind. Denn auch in dem Fall kann die Nässe dann zu Pilzbefall führen.
- Licht:
Idealerweise benötigen Pflanzen während der Anzuchtsphase mindestens acht bis zwölf Stunden Licht mit einer Intensität von mindestens 2000 Lux und dieses am besten direkt von oben. Deswegen ist die Fensterbank kein 100%iger geeigneter Ort für das Minigewächshaus, da das Licht nur von der Seite kommt und die Jungpflanzen sich extrem in diese Richtung wenden.
Im Februar und manchmal auch noch im März kann es also sinnvoll sein zusätzliches künstliches Licht bereitzustellen. Die Zusatzbelichtung verbessert die Qualität der Jungpflanzen und verkürzt die Anzuchtphase um 7 bis 14 Tage.
Wie schon zuvor erwähnt, kann zuviel Licht in Form von Sonneneinstrahlung auch schädlich wirken, da es zu Überhitzung und Austrocknung führen kann.
An dieser Stelle noch ein Hinweis auf eine Webseite, die sich nur mit dem Thema Pflanzenanzucht beschäftigt und damit noch viel mehr Information bereithält:
externer Link: -> Pflanzen-Anzucht.de
Bevor das Jahr 2009 nun fast schon seinen Abschied nimmt, bin ich auch noch als Spätzünder der Nation über unseren Baum dieses Jahres gestolpert:
Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
Dieser Baum gehört zu den stattlichsten in unseren Breiten mit einer Höhe von 25 bis 30 m (selten auch bis 40 m) und einer Kronenbreite von 15 bis 20 m. Bis zu 300 Jahre alt kann der ausladenede Berg-Ahorn werden.
Man findet ihn als Straßen- und Alleebaum, in Parkanlagen und in der freien Landschaft. Er wird auch als die “Eiche der höheren Lagen” bezeichnet. Besonders
wohl fühlt er sich an Steilhängen, auf Geröllhalden und in feuchten Tälern. Daher natürlich auch der Name:Berg-Ahorn.
Am auffälligsten ist seine wunderschöne leuchtendgelbe Herbstfärbung, die ganze Landstriche prägt wie beispielsweise da Engtal im Karwendelgebirge, das auf Grund dieses Spektakels viele Touristen jährlich magnetisch anzieht.
Woher kennt man Den Berg-Ahorn noch?
- Das Holz dieses Baumes gehört zu den Laubedelhölzern und ist äußerst wertvoll. Nicht wegzudenken ist es aus der Instrumentenbau-Branche, in der es als Klangholz in vielen Instrumenten zum Einsatz kommt wie bei Geigen, Lauten, Zittern und bei Fagott und Panflöte. Da es sich sehr gut polieren, beizen und färben läßt, wird der Berg-Ahorn ebenfalls zur Herstellung von Möbeln, Parkett und einfachen Küchengeräten wie Holzlöffeln, etc. verwendet.
- Auch den Ahornsirup kennt wohl fast jeder. Vor allem alle die, die gerne Pfannkuchen oder Müsli zum Frühstück verzehren. Hauptsächlich wird dieser zwar aus dem nordamerikanischen Zucker-Ahorn (Acer saccharum) gewonnen, man kann aber auch den Berg-Ahorn dafür nutzen. Dieser produziert im Schnitt ca. 50l Saft im Frühjahr, während der Zucker-Ahorn das dreifache liefert.
- Das Laub wird wegen des hohen Stickstoffgehaltes zum Teil noch bis heute als Viehfutter verwendet.
Wer bestimmt den “Baum des Jahres”?
Das erste Mal wurde 1989 ein “Baum des Jahres” ausgewählt. Entstanden ist die Idee dazu in Wahlstedt in Schleswig-Holstein. Der Vorsitzende des Umweltschutzvereins Wahlstedt Dr. Silvius Wodarz war derjenige, der im Namen des Vereins die Stieleiche zum Baum des Jahres 1989 ausgerufen hat. Seitdem ist dieser Begriff zu einer feststehenden Institution in Deutschland geworden mit dem Zweck jedes Jahr einen heimischen Baum auszuwählen und ihn dadurch vermehrt ins Bewußtsein der Bevölkerung zu bringen.
Mittlerweile trifft die jährliche Wahl eine Kommission mit dem Namen: “Kuratorium Baum des Jahres” in Berlin bestehend aus Angehörigen der Natur- und Umweltschutzverbände nach folgenden Kriterien:
- In Frage kommen Bäume, die vom Aussterben bedroht sind (z.B.Speierling), eine besondere ökologische Bedeutung haben wie die Hainbuche oder die symbolisch für einen gefährdeten Lebensraum stehen können wie beispielsweise die Silberweide oder Schwarzerle für den Auwald. Möglich sind auch Bäume, die in heutiger Zeit aus unseren Wirtschaftswäldern verdrängt worden sind wie die Esche, um auch sie wieder mehr ins Bewußtsein zu bringen.
- Es muß sich bei der Auswahl um eine heimisches Gehölz handeln.
Folgende Bäume wurden seit 1989 zum “Baum des Jahres” gekürt:
| Jahr |
Baumart |
Botanischer Name |
| 2010 |
Vogel-Kirsche |
Prunus avium |
| 2009 |
Berg-Ahorn |
Acer pseudoplatanus |
| 2008 |
Walnuss |
Juglans regia |
| 2007 |
Wald-Kiefer |
Pinus sylvestris |
| 2006 |
Schwarz-Pappel |
Populus nigra |
| 2005 |
Rosskastanie |
Aesculus hippocastanum |
| 2004 |
Weiß-Tanne |
Abies alba |
| 2003 |
Schwarz-Erle |
Alnus glutinosa |
| 2002 |
Wacholder |
Juniperus communis |
| 2001 |
Esche |
Fraxinus excelsior |
| 2000 |
Sand-Birke |
Betula pendula |
| 1999 |
Silber-Weide |
Salix alba |
| 1998 |
Wild-Birne |
Pyrus communis |
| 1997 |
Eberesche |
Sorbus aucuparia |
| 1996 |
Hainbuche |
Carpinus betulus |
| 1995 |
Spitz-Ahorn |
Acer platanoides |
| 1994 |
Eibe |
Taxus baccata |
| 1993 |
Speierling |
Sorbus domestica |
| 1992 |
Berg-Ulme |
Ulmus glabra |
| 1991 |
Sommer-Linde |
Tillia platyphyllos |
| 1990 |
Buche |
Fagus sylvatica |
| 1989 |
Stiel-Eiche |
Quercus robur |
Tatsächlich gibt es auch einen Baum des Jahrtausends: Der Ginko (Ginko biloba).
Wie ich finde einer der eindrucksvollsten Bäume überhaupt. Jeder hat vermutlich schon einmal Bilder von seinen Blättern gesehen. Botanisch gesehen gehört der Ginko jedoch garnicht zu den Laubbäumen, sondern zu den Nadelgehölzen. Verwandte des Ginkos, die der heutigen Art sehr ähnlich waren, bewuchsen schon im Zeitalter des Jura ( also vor knapp 200 Millionen Jahren) die Erde. Es handelt sich demnach um einen sehr robusten und starken Baum. Es heißt sogar, dass ein Ginko den Atombombenangriff auf Hiroshima überlebte. Diese Art wurde also zu Recht zum Baum des Jahrhunderts gewählt mit solch starkem Symbolcharakter.
Es gibt eine sehr ausführliche Webseite zu diesem Thema, der ich auch ausnahmsweise mal die Bilder in diesem Artikel entliehen habe.
Wer Informationen sucht zum Thema Baum des Jahres oder ganz allgemein zu heimischen Gehölzen, der findet hier reichhaltiges Material. Außerdem werden eine Menge Anregungen gegeben zu Projekten rund um den Baum. Sie können direkt über diesen Link dorthin gelangen: Baum des Jahres.de
Der Baum des Jahres 2010 – Die Vogel-Kirsche (Prunus avium)
Die Vogel-Kirsche ist sozusagen die Mutter unserer Kultur-Kirschbäume und daher auch als Wild-Kirsche bekannt.
Zweifellos ist sie einer der schönsten Bäume, da sie zu jeder Jahreszeit besondere Reize bereithält, die das Auge erfreuen.
Man findet sie an Waldrändern, in der freien Landschaft und in Parkanlagen und erkennt sie spätestens im April an ihrer ungeheuerlichen weißen Blütenpracht. Nicht umsonst hat die Kirschblüte bei den Japanern so einen hohen Stellenwert, dass sie zum traditionellen Kirschblütenfest Hanami einen Feiertag bekommen. Man kann diese Bäume während der Blüte wirklich nicht übersehen, wird man doch fast geblendet von soviel weißer Strahlenkraft.
Im Sommer folgen die leuchtenden, wohlschmeckenden Kirschen in rot bis schwarzrot, an denen sicherlich keiner vorbeigeht und der Herbst bringt eine eindrucksvolle leuchtende Herbstfärbung der Blätter mit sich.
Was hat die Vogel-Kirsche noch zu bieten?
- Das Holz der Vogel-Kirsche ist sehr wertvoll und wird sehr gerne zur Möbelherstellung verwendet. Man erkennt esleicht, da es über einen rötlich-braunen dunkleren Kern und hellerem Splintholz besteht. Viele Biedermeier-Möbel wurden aus diesem Holz gemacht. Auch im Musikinstrumentenbau findet sie anklang, da dieses Holz gut gedrechselt werden kann und wunderschöne auffällige Flöten daraus entstehen.
- Das man aus Kirschen allerlei kulinarische Köstlichkeiten produzieren kann muss wohl nicht weiter erwähnt werden, denn jeder kennt sie in Torten, Marmeladen, Alkoholischen Getränken und vielem mehr.
- Die Vogel-Kirsche ist wichtig als Bienenweide und als Vogelnährgehölz
- Sogar die Kirschkerne finden nützliche Verwendung. Gereinigt und getrocknet füllen sie sogenannte Kirschkernkissen, die ein unglaublich guter Ersatz für die herkömmliche Wärmflasche sind. Die Kerne speichern aufgewärmt in Ofen oder Mikrowelle ganz ausgezeichnet die Wärme.
Zuletzt noch erwähnenswert der Rekord im Kirschkernweitspucken, der angeblich bei 21,71 m liegen soll.
Es ist so weit: Der Herbst steht vor der Tür und alle sprechen immer nur vom Ernten!

Dabei fällt im Garten jetzt noch so mancherlei andere Arbeit an:
- verblühte Blüten an Stauden und Rosen ausputzen, denn noch bilden sich reichlich neue Blüten solange es warm bleibt.
- ein letztes Mal Hecken und Formschnitt-Gehölze wie Buchsbaum schneiden
- beste Pflanzzeit für Stauden und Gehölze
- ab Ende September können die ersten Blumenzwiebeln für den Frühling in den Boden gebracht werden
- Beerensträucher wie Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren schneiden
- Balkon- und Kübelpflanzen auf die Überwinterung vorbereiten beziehungsweise bei den ersten kalten Nächten vor Frost durch Abdecken mit Noppenfolie schützen
- Das zweite Mähen der Blumenwiese steht an
- letzte Möglichkeit für Neuanlagen von Rasenflächen
Eines wird dabei klar! Der eingefleischte Hobbygärtner nimmt jetzt Urlaub, um aller Aufgaben Herr zu werden.
Astscheren bei Plamundo
Gartenscheren im Plamundo Gartenshop
Zwei sehr interessante Internetseiten, die sich mit oben beschriebenen Themen ausführlich auseinandersetzen und die ich wärmstens empfehlen möchte, wären.
- Gartenscheren.net : Informiert ausführlich rund um das Thema Gartenscheren und damit über sämtliche Schnittarbeiten, die so im privaten Garten anfallen können. Vom aufwendigen Rosenschnitt, zum Form- oder Obstgehölzschnitt. Kaum ein Thema das Schneiden von Pflanzen betreffend wird ausgelassen. Dazu noch ein nettes Bild einer unkonventionellen Idee zum Thema Formschnitt:

Gesehen im “Weißen Garten” in Sissinghurst Castle , Grafschaft Kent (England), dem ehemals privaten Garten der Schriftstellerin und Gartenkennerin Vita Sackville-West und Ihrem Mann Harold Nicolson.
Nebenbei ist diese Parkanlage ein “Muß” für jeden Gartenliebhaber. Mich persönlich hat sie sehr inspiriert und die Buchsbaum-Gartenbank wächst langsam in meinem Garten in die richtige Form.
- Jahreszeiten-garten.de : Eine Gartenseite, die ausführlich über die Gartenarbeit je nach Jahreszeit informiert.

Die Seite ist zwar noch im Aufbau, aber trotzdem schon recht informativ und vielversprechend.
Es lohnt sich einen Bick zu wagen und ein bißchen zu stöbern!
Die Beifuß-Ambrosie ist seit wenigen Jahren Schreckgespenst nicht nur von Allergikern. Und das mit Recht: Die höchst allergenen Pollen der Ambrosia können auch bei bisher allergiefremden Menschen allergische Reaktionen bis hin zum Asthma hervorrufen. Noch dazu blüht sie sehr spät und kann damit die Pollensaison bis in den Oktober oder November verlängern, wenn sie sich erst einmal etabliert hat.
Ihr Ursprung liegt in Nordamerika, sie ist vermutlich über Vogelfutter importiert worden und in Ungarn schon sehr bedenklich verbreitet. In Deutschland sind die Region Berlin/Brandenburg und Süddeutschland am stärksten befallen.
Die Umweltbehörden sind inzwischen sehr aufmerksam gegenüber der Gefahr, die Gesundheitsgefahr, die von der Pflanze ausgeht ist schließlich äußerst bedenklich. Daher sind auch alle Spaziergänger und Gärtner angehalten, verdächtige Pflanzen zu melden bzw. selber zu entfernen und zu entsorgen (mit der nötigen Vorsicht!).
Woran man die Ambrosia erkennt und mehr Details zu den Gefahren, erfahren Sie hier und auf vielen weiteren Seiten im Internet: Externer Link (JKI)
Ambrosia ist übrigens griechisch für Unsterblichkeit und wird mit allem assoziiert, was göttlich ist – Die Pflanze ist tatsächlich recht hartnäckig und als wahre Samenschleuder macht sie auch dem Schwerenöter Zeus alle Ehre.
Gotthilf Rausch am 03. September 2009 in Giftige Pflanzen, Interessante Gartenseiten
Für den passionierten Hobby-Gärtner gibt es nichts besseres als den langersehnten Sommerferienbeginn! Endlich Zeit für Gartenarbeit! Diese Species von Menschen wird man nun für einige Wochen Tag und Nacht in ihrem Garten antreffen, denn dort gibt es jetzt auch viel zu tun.
Alles sprießt und schießt. Das bedeutet auf die Knie und Unkraut jäten, aber auch ein letztes Mal für Nahrung sorgen. Vor allem Gemüse, die viel Blattmasse, Knollen oder Früchte produzieren wie Tomaten, Gurken, Lauch, Sellerie und Kohlsorten wollen noch gedüngt werden. Wer sein Gemüse biologisch ziehen möchte, kann dieses mit Brennesseljauche tun.
Die Sommerferien sind aber auch die Zeit der Ernte und was kann es Schöneres geben?!
Jeden Tag kann ausgewählt werden, was frisch auf den Tisch kommt. Meistens kann man jedoch garnicht soviel essen wie vorhanden ist und nachwächst. Deswegen lohnt es sich einen Wintervorrat anzulegen. Viele Gemüse und Früchte können gut eingelagert werden wie Äpfel, Kartoffeln, Wurzelgemüse und Kohl. Andere müssen erst haltbar gemacht. Dies ist bei vielem Obst und Gemüse ganz einfach und sehr lecker möglich durch Einkochen, Dörren oder Einfrieren.
Für das Einkochen gibt es verschiedene Möglichkeiten:
- süße Marmelade einkochen
- würzige und exotische Chutneys kochen
- Liköre und Weine ansetzen
- in Essig oder Salz einlegen
- als Fruchtsaft konservieren
Dem Kreativem sind in dem Bereich keine Grenzen gesetzt, denn viele Früchte lassen sich wunderbar miteinander kombinieren und beim Einkochen kommen einem immer wieder neue Ideen, die man ausprobieren möchte. Ich persönlich bin dann immer voller Vorfreude auf die kulinarischen Genüsse, die später im Winter auf mich warten.
Über all diese anfallenden Arbeiten ab der Ernte wie das richtige Einlagern von Gemüse und Konservieren gibt es eine sehr informative und ausführliche neue Webseite, auf die ich zu guter Letzt noch hinweisen möchte: www.pflanzen-ueberwintern.de