<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gartenrausch &#187; Gartenarbeit</title>
	<atom:link href="http://www.gartenrausch.com/category/gartenarbeit/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.gartenrausch.com</link>
	<description>Lobelie im Schatten mit Diamanten</description>
	<lastBuildDate>Fri, 20 Jan 2012 11:10:20 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Altes G&#228;rtnerwissen wieder entdeckt</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2011/altes-gaertnerwissen-wieder-entdeckt/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2011/altes-gaertnerwissen-wieder-entdeckt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 13:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewässerung]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[alte sorten]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenplanung]]></category>
		<category><![CDATA[gartenwissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=1266</guid>
		<description><![CDATA[Ich schreibe hier nichts Neues, wenn ich auf alte Techniken im Gartenhandwerk verweise. Vor allem f&#252;r die &#228;lteren Generationen d&#252;rfte vieles altbekannt sein und gerade deswegen trifft man oft auf Unverst&#228;ndnis, wenn man sich von chemischen Pflanzenschutzmitteln, Unkrautvernichtern oder auch D&#252;ngern verabschiedet. Schlie&#223;lich wurden all diese Erfindungen einmal get&#228;tigt, um die m&#252;hsame allt&#228;gliche Arbeit zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schreibe hier nichts Neues, wenn ich auf alte Techniken im Gartenhandwerk verweise. Vor allem f&#252;r die &#228;lteren Generationen d&#252;rfte vieles altbekannt sein und gerade deswegen trifft man oft auf Unverst&#228;ndnis, wenn man sich von chemischen Pflanzenschutzmitteln, Unkrautvernichtern oder auch D&#252;ngern verabschiedet.<br />
 Schlie&#223;lich wurden all diese Erfindungen einmal get&#228;tigt, um die m&#252;hsame allt&#228;gliche Arbeit zu erleichtern. &#8230;und nun soll alles wieder zur&#252;ckgedreht werden zu althergebrachten Methoden?<br />
<br/><br />
<img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_5238.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:350px;" alt="Mischkultur" />Nicht alles soll zur&#252;ckgedreht werden. Die neuen technischen Ger&#228;te, verbesserte Rezepturen und Herstellungsverfahren haben durchaus etwas f&#252;r sich und d&#252;rfen nat&#252;rlich genutzt werden, aber gleichzeitig stehen wir heute oftmals vor den Nebenprodukten dieses Fortschritts wie Klimaerw&#228;rmung, Lebensmittelskandale, Naturkatastrophen jeglicher Art und Verseuchungen von B&#246;den und Gew&#228;ssern, die leicht in die Nahrungskette gelangen und f&#252;r den Menschen &#228;u&#223;erst sch&#228;dlich sein k&#246;nnen.</p>
<p>Ein Umdenken ist &#252;berall zu beobachten: Bio-Produkte im Supermarkt sind l&#228;ngst zur Normalit&#228;t geworden. Alte heimische Obst- und Gem&#252;sesorten tauchen pl&#246;tzlich wieder auf und werden zum Trend. Und so manch ein Mensch entdeckt den Wunsch, seine Lebensmittel so gut wie m&#246;glich selber zu produzieren.<br />
 Immer mehr entdeckt man auch wieder Gem&#252;sepflanzen in den G&#228;rten und auf Balkonen. Vielleicht ist es also doch tats&#228;chlich an der Zeit, auf altes Wissen zur&#252;ck zu greifen, um den Kreislauf der Natur zu unterst&#252;tzen und nicht zu sch&#228;digen.</p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Wie gestaltet und pflegt man einen Garten im Einklang mit der Natur</span></h2>
<p>Als Lehrobjekt zu diesem Thema dient die Natur selbst. Beobachtet man ihre Lebenszyklen, so bekommt man so einige Ideen, die man sich abschauen kann. Grunds&#228;tzlich gilt, dass alles, was ben&#246;tigt wird, schon mitgeliefert wird.<br />
Den Garten muss man wohl eher als k&#252;nstliche Natur betrachten, wird er doch von Menschenhand geschaffen und beeinflusst. Dennoch ist auch in diesem kleinen k&#252;nstlichen &#214;kosystem alles da,was es braucht, um ihn zu pflegen und  gesund zu erhalten. Erde, Wasser und Luft sind &#252;berall schon vorhanden.</p>
<h4><span style="color: #ff6600;">Es gibt nur wenig zu beachten und schon kuriert sich die Natur ganz von alleine:</span></h4>
<ol>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Bild%20041.jpg" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:250px;" alt="Boden" /><br />
<h3>Der Boden</h3>
<p><br/>Im urbanen Raum sind die B&#246;den nach dem Eingreifen des Menschen mit Bauma&#223;nahmen jeglicher Art meistens nicht besonders gut geeignet, um darauf Pflanzen gedeihen zu lassen. Baugruben werden mit Bauschutt aufgef&#252;llt und sonstigen Resten, die von den Bauma&#223;nahmen als l&#228;stiges &#220;berbleibsel &#252;briggeblieben sind. Wenn der Boden auch davon nicht unbedingt verseucht sein muss, so handelt es sich doch in der Regel nicht um einen guten Gartenboden. Von welcher Art der Boden ist, den man vor sich hat kann man relativ leicht herausfinden.<br/>Graben Sie einfachmal ein Loch und Sie werden schnell sehen wie der Boden beschaffen ist. Es gibt sehr leichte bis sehr schwere B&#246;den. Dies h&#228;ngt davon ab, aus welchen Bestandteilen sich der Boden zusammensetzt. Man unterscheidet da Sand, Schluff und Ton nach den Gr&#246;&#223;en ihrer kleinsten Bestandteile, den sogenannten Korngr&#246;&#223;en. Ist der Anteil an Sand besonders hoch spricht man von einem sandigen Boden, der leicht ist, weil er sehr duchl&#228;ssig ist f&#252;r Wasser und Luft. Ein schwerer Boden hat einen hohen Tonanteil. So ein Boden kann sehr viel Wasser speichern und ist wenig durchl&#228;ssig.<br/><br />
Auch wenn noch garnichts gepflanzt wurde, w&#228;chst innerhalb von k&#252;rzester Zeit auf dem Boden so manches sobald man ihn sich selbst &#252;berl&#228;sst. Dabei handelt es sich um Samen, die der Wind herangetragen hat und die dort ihre geeigneten Lebensbedingungen vorfinden (sogenannte Ruderalfloren). Deswegen geben auch solche Pflanzen Aufschluss &#252;ber die vorliegende Bodenart. L&#246;wenzahn bildet beispielsweise lange Pfahlwurzeln, die weit in die Tiefe ragen. Deswegen kann er gut in verdichteten und feuchten B&#246;den &#252;berleben. Gleichzeitig bel&#252;ftet er den Boden mit seinen Wurzeln und bereitet ihn auf, so dass der Boden sich mit der Zeit ver&#228;ndern kann und dann auch f&#252;r andere Pflanzen attraktiv wird. Diese Pflanzen, die einen Boden zuerst und von alleine besiedeln, nennt man Zeigerpflanzen ( siehe Artikel : <a href="http://www.gartenrausch.com/2010/das-unkraut-der-freund-des-bodens-und-zeigerpflanze-fuer-den-gaertner/">Das Unkraut &#8211;  der Freund des Bodens und Zeigerpflanze f&#252;r den G&#228;rtner</a> vom Juli 2010)<br/><br />
Eine Bestimmung der Bodenart sollte also unbedingt vorgenommen werden bevor man mit der Arbeit der Bodenbearbeitung beginnt. Diese kann man selber vornehmen durch Beobachtung der angesiedelten Vegetation und mit Hilfe der sogenannten <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/fingerprobe" target="new"/>&#8220;Fingerprobe&#8221;</a> oder man kann Bodenproben an verschiedenen Stellen des Gartens entnehmen und diese von einem Labor untersuchen lassen.<br/> Sobald die Bodenart bekannt ist, kann mit der Bodenbearbeitung begonnen werden.<br/><br />
 Es lohnt sich immer, den Boden zun&#228;chst zu lockern. Dieses kann durch einmaliges Umgraben mit einem Spaten passieren oder der sanfteren Variante des Lockerns mit Hilfe einer Grabegabel. Beim Umgraben werden die Bodenschichtungen zerst&#246;rt, die sich sp&#228;ter erst langsam wieder bilden m&#252;ssen, w&#228;hrend die tiefe Bodenlockerung mit der Grabegabel diese erh&#228;lt. Au&#223;erdem ist es sehr empfehlenswert dabei Steine aus dem Boden zu entfernen. Ein l&#228;sstige und m&#252;hsame Arbeit, die einem aner sp&#228;ter beim Pflanzen und Pflegen der Beete viel &#228;rger erspart. Ist der Boden soweit pr&#228;pariert, kann man ihn je nach Bodenart mit zus&#228;tzlichen Materialien aufbesssern wie Sand, Kompost, Steinmehl, Hornsp&#228;hnen, etc. Welche Bodenart mit welchen Zus&#228;tzen verbessert werden kann, erfahren sie unter folgendem exterenen Link: <a href="http://www.jahreszeiten-garten.de/sommer/wie-verbessert-man-seinen-gartenboden" target="new">Wie verbessert man seinen Gartenboden</a> (www.jahreszeiten-garten.de). Ein wirklich guter Gartenboden wird sich wohl erst mit viel Pflege und Aufmerksamkeit nach ein paar Jahren einstellen.</li>
<p><br/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Pflanzenbilder%20054.jpg" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:250px;" alt="Wasser" /><br />
<h3>Das Wasser</h3>
<p><br/> Vor allem die krautigen Pflanzen bestehen zu 80-90 % aus Wasser. Wasser transportiert N&#228;hrstoffe und Sauerstoff und ist damit eines der wichtigsten Elemente im Garten. Tats&#228;chlich k&#246;nnen Pflanzen ohne Erde wachsen. Sie ben&#246;tigen aber immer Wasser.<br/> Man rechnet in unserem Klima mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 700 mm mit einem j&#228;hrlichen Wasserverbrauch von ungef&#228;hr 6000 Litern pro 100 m² Garten. Diese Zahl kann noch deutlich nach oben schie&#223;en je nach tats&#228;chlichen Wetterbedingungen in einem Jahr und nach Bepflanzung. Es lohnt sich also auf jeden Fall, wenn m&#246;glich Regenwasser zu sammeln. Die Verwendung von Regenwasser ist dabei nicht nur aus Kostenersparnis empfehlenswert, sondern vor allem, weil Pflanzen es besser vertragen wie unser Leitungswasser. Regenwasser ist kalkarmer und nimmt die Lufttemperatur an. Beides Aspekte, die Pflanzen bevorzugen.<br/><br />
<strong>Zwei Tips noch zum Wassersparen:</strong></p>
<ol>
<li>Es gibt ein altes G&#228;rtner-Sprichwort: &#8220;Einmal hacken spart zweimal gie&#223;en&#8221;. Tats&#228;chlich werden durch regelm&#228;&#223;iges Hacken des Bodens die kleinen Verdunstungskapillare im Boden zerst&#246;rt, so dass der Boden l&#228;nger das Wasser speichern kann. Nebenbei wird der Boden gelockert und bel&#252;ftet, was ebenfalls der Gesundheit der Pflanzen zutr&#228;glich ist.</li>
<li>Das Mulchen des Bodens verhindert ebenso eine &#252;berm&#228;&#223;ige Verdunstung des Bodenwassers. Au&#223;erdem reichert es den Boden mit N&#228;hrstoffen an und unterdr&#252;ckt den Bewuchs offenliegender Stellen mit Unkraut.</li>
</ol>
<p>Sie finden hier eine sehr gute Anleitung zum <a href="http://www.jahreszeiten-garten.de/sommer/richtig-gie%C3%9Fen" target="new">richtigen Gie&#223;en</a> ebenfalls auf der externen Seite: www.jahreszeiten-garten.de  </li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_5403.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:250px;"  alt="Wei&#223;klee" /><br />
<h3>Die Pflanzen</h3>
<p><br/>Pflanzen verbrauchen nat&#252;rlich Wasser und N&#228;hrstoffe aus dem Boden. Einige von ihnen haben jedoch auch ein paar Eigenschaften, die die Bodengesundheit f&#246;rdern und die man sich auf unterschiedlichste Art und Weise zu Nutze machen kann. Gemeint sind sowohl Eigenschaften des Wurzelsystems als auch Inhaltsstoffe:</p>
<ol>
<li><strong>Gr&#252;nd&#252;ngung</strong><br/>Das Prinzip der Gr&#252;nd&#252;ngung ist schon sehr altes G&#228;rtnerwissen. Es war bereits im 12.Jahrhundert in Klosterg&#228;rten ganz &#252;bliche Praxis. F&#252;r die Gr&#252;nd&#252;ngung kommen sehr unterschiedliche Pflanzen in Frage, die schnell keimen, wachsen und m&#246;glichst viel Blattmasse erzeugen. Man kann sie schon nach wenigen Wochen wieder abm&#228;hen. Sie dienen dann entweder auf dem Kompost oder aber auch eingearbeitet in das Beet als schnell verf&#252;gbarer D&#252;nger. Im zweiten Fall, l&#228;sst man das Schnittgut f&#252;r ca. 2Wochen auf dem Beet liegen und arbeitet anschlie&#223;end die angerotteten Pflanzenreste oberfl&#228;chlich in den Boden ein. Alle wichtigen Bodenlebewesen werden sich freuen und die &#252;brige Verwertung &#252;bernehmen. Man kann Gr&#252;nd&#252;ngung auch als Nachsaat im Herbst aussehen. &#220;ber den Winter frieren die Pflanzen auf dem Beet ab und k&#246;nnen dann direkt im Fr&#252;hjahr in den Boden eingearbeitet werden.<br/><br />
 Viele Leguminosen wie Sommerwicke (Vicia sativa), Gelbe Lupine (Lupinus luteus), Blaue Lupine (Lupinus angustifolius), Wei&#223;e Lupine (Lupinus albus), Persischer Klee (Trifolium resupinatum), Winterzottelwicke (Vicia villosa), Serradella (Ornithopus sativus) und Inkarnatklee (Trifolium incarnatum) eignen sich hervorragend als Gr&#252;nd&#252;ngung, weil sie mit Hilfe der sogenannten Kn&#246;llchenbakterien Stickstoff aus der Bodenluft (sie enth&#228;lt 78% Stickstoff) gewinnen k&#246;nnen und diesen speichern. Nach dem Schneiden dieser Gr&#252;nd&#252;ngungspflanzen gelangt der Stickstoff beim Verrotten der Pflanzen in den Boden und dient so als D&#252;nger.<br/> Es gibt aber noch einige andere klassische Gr&#252;nd&#252;ngungspflanzen wie Gelbsenf (Sinapis alba), Bienenfreund (Phacelia tanacetifolia), Studentenblume (Tagetes spec.), Ringelblume (Calendula officinalis), &#214;lrettich (Raphanus sativus) und Spinat (Spinacia oleracea).<br/>Liegt ein sehr schwerer und verdichteter Boden vor, dann empfiehlt sich die Auswahl von Tiefwurzlern wie s&#228;mtliche Lupinen, &#214;lrettich und Winterraps. Diese bilden eine sehr tiefreichende, fleischige Pfahlwurzel aus, die nebenbei den Boden lockert und bel&#252;ftet.<br/> Andere Arten wie Studentenblume und Ringelblume sind n&#252;tzlich zur Sch&#228;dlingsbek&#228;mpfung gegen Nematoden. Wenn es um eine Gr&#252;nd&#252;ngung f&#252;r den Gem&#252;segarten geht, so sollte man beachten, dass nach Kreuzbl&#252;tlern wie Raps, &#214;lrettich und Senf keine Kohlarten oder andere Kreuzbl&#252;tler angebaut werden sollten. Alle Kreuzbl&#252;tler beg&#252;nstigen Kohlhernie, Nematoden und andere Sch&#228;dlinge, weswegen man regelm&#228;&#223;ig eine Pause einlegen sollte von ihnen.<br/><br />
Gr&#252;nd&#252;ng dient aber nicht nur als D&#252;nger, sondern ist auch sonst sehr n&#252;tzlich:</p>
<ul>
<li>beschattet den Boden und bewirkt Schattengare </li>
<li>unterdr&#252;ckt das Wachstum von Unkraut</li>
<li>verhindert Bodenerosion durch Wind und Niederschlag</li>
<li>verbessert die Kr&#252;melstruktur des Bodens</li>
<li>verbessert die Wasserspeicherf&#228;higkeit eines Bodens</li>
<li>reguliert Temperaturschwankungen im Bereich der Bodenoberfl&#228;che</li>
<li>begr&#252;nt kahle Fl&#228;chen</li>
<li>verbessert die Besiedelung mit wichtigen Bodenlebewesen</li>
</ul>
</li>
<p><br/></p>
<li><strong>Pflanzen-Jauchen</strong><br/>Viele Pflanzen enthalten Wirkstoffe die fungizid oder bakterizid wirken. Solche lassen sich mit ganz einfachen Methoden in Wasser l&#246;sen und dann als Spritzmittel gegen Pilze und andere Sch&#228;dlinge einsetzen. Nat&#252;rlich gibt es auch Wirkstoffe, die st&#228;rkend auf die Pflanze wirken oder wachstumsf&#246;rdernd. Zu diesem Thema gab es aber schon einen Artikel, in dem sie alles Wissenswerte nachlesen k&#246;nnen: <a href="http://www.gartenrausch.com/2010/es-geht-auch-ohne-gift-biologischer-pflanzenschutz-mit-hilfe-von-kraeuterauszuegen/">Es geht auch ohne Gift &#8211; biologischer Pflanzenschutz mit Hilfe von Kr&#228;uterausz&#252;gen</a></li>
<p><br/></p>
<li><strong>heimische Pflanzenarten</strong><br/>W&#228;hlen Sie nach M&#246;glichkeit heimische Pflanzenarten f&#252;r ihren Garten aus, die auch vor Ort in einer ans&#228;ssigen G&#228;rtnerei oder Baumschule gezogen wurden. Man kennt dies ja von den Obstsorten, die regional ganz unterschiedlich angesiedelt sind. Alte Sorten haben sich in der Regel besonders f&#252;r die vorherrschenden Klimaverh&#228;ltnisse bew&#228;hrt und bringen hohe Ertr&#228;ge. Oftmals wundert man sich, wenn Pflanzen aus dem Katalog nicht so Recht gedeihen wollen. Sie sind aber nun einmal an das Klima angepasst, in dem sie gez&#252;chtet wurden.<br/>Nat&#252;rlich sind neue Sorten von anderen Kontinenten oft sehr verlockend, da sie vielleicht sehr besondere und auffallende Bl&#252;ten oder Laub tragen. Nicht selten verhalten sich solche Pflanzen bei uns dann ganz anders als erwartet. Entweder sie wachsen nicht so pr&#228;chtig wie sie sollen, weil sie das Klima nicht vertragen oder aber sie verhalten sich aggressiv dominant gegen&#252;ber unseren heimischen Arten. So etwas kann manchmal sehr weitreichende Folgen haben wie man vom Dr&#252;sigen Springkraut und von der Goldrute heute wei&#223;.  </li>
<p><br/>
</ol>
</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/DSCN2474.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:250px;" alt="Sonnenuntergang" /><br />
<h3>Die Luft</h3>
<p><br/>Luft ist ja bekanntlich ein Gemisch aus verschiedenen Gasen. Den gr&#246;&#223;ten Anteil haben Stickstoff (ca.78%) und Sauerstoff (ca.21%) sowie Argon (ca. 0,9%) und Kohlenstoffdioxid (ca. 0,04%). Bekannterma&#223;en brauchen Pflanzen das Kohlenstoffdioxid f&#252;r die Photosynthese, ihrem Stoffwechselvorgang. Bei der Photosynthese entsteht Sauerstoff, der wieder an die Luft abgegeben wird.<br/><br />
 Als G&#228;rtner kann man die Luft als solches f&#252;r seinen eigenen Garten nur schwer beeinflussen. Schlagworte wie &#8220;saurer Regen&#8221; und &#8220;Waldsterben&#8221; d&#252;rften bekannt vorkommen und das Bewu&#223;tsein daf&#252;r wecken, die allgemeine Luftverschmutzung nach Kr&#228;ften zu reduzieren. Diese gelangt n&#228;mlich mit Regen und Nebel in den Boden und sorgt dort f&#252;r Prozesse, die den Pflanzen schaden.<br/>Man darf jedoch stolz darauf sein, dass man als G&#228;rtner dazu beitr&#228;gt, Pflanzen zu pflegen und zu vermehren. Pflanzen produzieren nicht nur den f&#252;r Menschen so wichtigen Sauerstoff, sondern sie filtern und reinigen die Luft auch auf viele unterschiedliche Arten. Desweiteren  verbessern sie deutlich das Klima in Gro&#223;st&#228;dten, Wohnungen und anderen unwirtlichen Lebensbereichen des Menschen und vollbringen so manche andere Wunder, wenn man nur alleine ihre Heilkr&#228;fte bedenkt.  </li>
<p><br clear="all"/>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2011/altes-gaertnerwissen-wieder-entdeckt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>R&#252;ckbesinnung auf ein altes Bed&#252;rfnis des Menschen &#8211; das Leben mit der Natur</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2010/rueckbesinnung-auf-ein-altes-beduerfnis-des-menschen-das-leben-mit-der-natur/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2010/rueckbesinnung-auf-ein-altes-beduerfnis-des-menschen-das-leben-mit-der-natur/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 14:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gotthilf Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brauchtum & Rituale]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gartengestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Gartenseiten]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Guerilla-Gardening]]></category>
		<category><![CDATA[Kleine Gärten]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Natur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=1074</guid>
		<description><![CDATA[T&#228;usche ich mich, oder mehren sich in den letzten Monaten die Beitr&#228;ge in den Medien, die indirekt und manchmal auch ganz deutlich davon sprechen, dass bei all dem Fortschritt und der Technisierung unserer Welt, die Sehnsucht des Menschen nach der Natur w&#228;chst? Wachsen ist m&#246;glicherweise das verkehrte Wort, denn es entsteht vielmehr der Eindruck als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>T&#228;usche ich mich, oder mehren sich in den letzten Monaten die Beitr&#228;ge in den Medien, die indirekt und manchmal auch ganz deutlich davon sprechen, dass bei all dem Fortschritt und der Technisierung unserer Welt, die Sehnsucht des Menschen nach der Natur w&#228;chst? Wachsen ist m&#246;glicherweise das verkehrte Wort, denn es entsteht vielmehr der Eindruck als ob diese Sehnsucht ein starkes Grundbed&#252;rfnis w&#228;re, das sich nun endlich wieder Raum schafft in unserer westlichen Welt.<br />
<br/><br />
Auff&#228;llig sind die Berichte in Fernsehen, Zeitungen und Internet &#252;ber vehemente Proteste in der Bev&#246;lkerung gegen die Zerst&#246;rung des letzten Gr&#252;ns in Gro&#223;st&#228;dten, &#252;ber Menschen, die in der Gro&#223;stadt sehr erfinderisch werden, um eigenes Gem&#252;se anbauen zu k&#246;nnen und &#252;ber Aktivisten, die durch die St&#228;dte laufen und auf jedem freien Fleckchen Samen von Pflanzen verstreuen  in der Hoffnung, die Stadt wieder lebenswerter und &#8220;nat&#252;rlicher&#8221; zu machen. Alles Projekte, die sich unter dem Begriff Guerilla-Gardening zusammenfassen lassen.<br />
<br/><br />
<img style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:300px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Gew%C3%A4chshaus%20084.jpg" alt="Sonnenblumen" />Alle diese Berichte zeigen in meinen Augen eines ganz genau: Der Mensch braucht die Natur in seiner direkten N&#228;he, um gesund leben zu k&#246;nnen und diese Tatsache muss kein Widerspruch sein zum Leben in einer modernen Gro&#223;stadt. Der Platz ist zwar &#228;u&#223;erst begrenzt, aber die Not macht erfinderisch. H&#228;&#223;liche Verkehrsinseln, vernachl&#228;ssigte Parkanlagen und vollgekackte Baumscheiben werden zu Sonnenblumenfeldern und Gem&#252;sebeeten. Man nutzt brachliegende Grundst&#252;cke und gestaltet daraus Stadtteilg&#228;rten, in denen die benachbart wohnenden Menschen ihr eigenes Gem&#252;se und K&#252;chenkr&#228;uter anbauen k&#246;nnen. Ein netter Nebeneffekt: Man lernt seine Nachbarn kennen und es versch&#246;nert unansehnliche Orte ungemein.<br/><br />
So betrachtet sieht diese sogenannte &#8220;R&#252;ckbesinnung zur Natur&#8221; nach einer Mode-Erscheinung aus, die m&#246;glicherweise in wenigen Jahren wieder von der Bildfl&#228;che verschwunden ist und nur ein nettes Hobby dargestellt hat. Schaut man aber genauer hin, so kann man noch ganz andere Unterstr&#246;mungen wahrnehmen und diese Zwischent&#246;ne spielen eine ganz andere klare Melodie: Arme Menschen werden immer &#228;rmer. Frisches Obst und Gem&#252;se ist auf einmal unerschwinglich, wenn man seinen Job verloren hat und die Aussicht auf einen neuen ind en Sternen steht. Viele der illegalen G&#228;rten in Barcelona entstanden, weil arbeitslose &#228;ltere Menschen aus der Not heraus begannen, ihr Gem&#252;se auf fremden Grund anzubauen. Der gute Nebeneffekt des &#8220;Besch&#228;ftigtseins&#8221; machte die Runde. K&#246;rperliche Arbeit draussen und in Gemeinschaft zum Zwecke der Selbstversorgung ist eine gute Therapie, wenn einen die Gesellschaft scheinbar nicht mehr will, weil man durch einen J&#252;ngeren ersetzt wurde oder der Stellenabbau h&#228;ufig zuerst die &#228;lteren Menschen trifft.<br/><br />
externe Links :<br />
&#8212;><a href="http://www.zeit.de/online/2008/38/guerrila-gardening?page=1" target="new">Guerilla-Gardening</a> kritisch von der Zeit beleuchtet.<br />
&#8212;><a href="http://www.urbanacker.net/" target="new">Urbanacker.net</a> eine Plattform f&#252;r Menschen, die aktiv g&#228;rtnern wollen in Gro&#223;st&#228;dten in Deutschland mit vielen guten Informationen und Adressen zu diesem Thema<br />
<br/><br />
Sieht man sich die Links etwas genauer an, so wird man feststellen, dass diese Garten-Bewegung keine Neuerfindung der letzten zwei Jahre ist, sondern schon viel weiter zur&#252;ckreicht. Erstaunlicherweise ist dieses Thema jetzt dann aber doch auch bei den Gartenbedarfs-Anbietern gelandet, die neuerdings Produkte zu diesem Thema auf den Markt bringen. Die englische Firma Burgon &#038; Ball Ltd., die schon seit 1730 existiert, hat sich mit der ebenso alteingesessenen und renomierten Royal Horticultural Society zusammengetan und ein System entwickelt, mit dem man einen kleinen Gem&#252;segarten anlegen kann auf nur 10 m² Fl&#228;che, der zwei Erwachsene t&#228;glich mit frischem Obst und Gem&#252;se versorgen kann. Dieses System besteht aus Pflanzbeuteln, die wie Hochbeete jederzeit und &#252;berall auf die Erde gestellt werden k&#246;nnen. Man bef&#252;llt sie mit entsprechender Erde und kann sofort mit der Aussaat beginnen. Dazu wird ein fertiger Pflanzplan angeboten, mit dessen Hilfe das Projekt tats&#228;chlich auch f&#252;r unge&#252;bte G&#228;rtner sofort gelingen kann. Eine geniale Idee, &#252;ber die ich auf folgender Seite gesto&#223;en  bin in einem Artikel &#252;ber dieses Produkt.<br/><br />
externer Link:<br />
&#8211;><a href="http://blog.plamundo.de/2010/endlich-auch-auf-plamundo-eine-auswahl-der-hervorragenden-gartenprodukte-von-burgon-ball/" target="new">Blog.Plamundo.de</a><br />
<br clear="all"/></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2010/rueckbesinnung-auf-ein-altes-beduerfnis-des-menschen-das-leben-mit-der-natur/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Winterschutz f&#252;r Garten-, K&#252;bel- und Balkonpflanzen</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2010/winterschutz-fuer-garten-kuebel-und-balkonpflanzen/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2010/winterschutz-fuer-garten-kuebel-und-balkonpflanzen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 10:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Gartenseiten]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen überwintern]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[winter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=974</guid>
		<description><![CDATA[Bei der derzeitigen Wetterlage sind es nur die n&#228;chtlichen schon sehr niedrigen Temperaturen, die einen auf die Idee bringen k&#246;nnten, dass der Winter naht. Obwohl der Garten sich gerade jetzt noch einmal ganz besonders pr&#228;chtig pr&#228;sentiert mit besonders leuchtenden und duftenden Bl&#252;ten und Beeren sowie den ersten bunten Bl&#228;ttern, sollte man schon einmal planen, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der derzeitigen Wetterlage sind es nur die n&#228;chtlichen schon sehr niedrigen Temperaturen, die einen auf die Idee bringen k&#246;nnten, dass der Winter naht.<br />
Obwohl der Garten sich gerade jetzt noch einmal ganz besonders pr&#228;chtig pr&#228;sentiert mit besonders leuchtenden und duftenden Bl&#252;ten und Beeren sowie den ersten bunten Bl&#228;ttern, sollte man schon einmal planen, was f&#252;r Materialien zum Schutz der Pflanzen im Winter ben&#246;tigt werden, denn schhneller als man denkt, ist der erste n&#228;chtliche Bodenfrost da und der kann bei manchen Pflanzen schon sofort zu schweren Sch&#228;den f&#252;hren. </p>
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3602.JPG" style="width:200px" alt="Pflanzen&#252;berwinterung" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3593.JPG" style="width:200px" alt="Pflanzen&#252;berwinterung" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3594.JPG" style="width:200px" alt="Pflanzen&#252;berwinterung" /></td>
</tr>
</table>
<p>Ein Winterschutz kommt vor allem f&#252;r alle Pflanzen in Frage, die urspr&#252;nglich in S&#252;deuropa, S&#252;damerika oder in seltenen F&#228;llen auch in Afrika beheimatet sind. Es handelt sich dabei meistens um tropische, subtropische und mediterrane Pflanzen, die keine Vegetationsruhe im Winter einlegen und nat&#252;rlich auch keinen Frost vertragen.<br/><br />
Zus&#228;tzlich muss man einen Winterschutz auch bei einigen Pflanzen im Jungstadium in Erw&#228;gung ziehen.<br/><br />
M&#246;gliche Sch&#228;den durch den Frost betreffen vor allem den Wurzelbereich und die Triebspitzen, weswegen diese beiden Bereiche besonders gesch&#252;tzt werden sollten. Da es aber auch noch andere m&#246;gliche Schadensursachen gibt, m&#246;chte ich etwas detaillierter im Folgenden darauf eingehen.<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Welche Sch&#228;den k&#246;nnen im Winter an Pflanzen entstehen?</span></h2>
<ol>
<li><strong>Erfrierungen</strong><br/>Diese Art der Sch&#228;digung betrifft vor allem die Triebspitzen und den Wurzelbereich von Pflanzen. Man erkennt den Schaden bei immergr&#252;nen Pflanzen am verf&#228;rben der Bl&#228;tter zun&#228;chst ins gelbliche oder r&#246;tliche. Bei starker Sch&#228;digung verwelken die Bl&#228;tter und werden braun. Die Pflanze wirft Bl&#228;tter oder Nadeln dann g&#228;nzlich ab.<br/> Erfrierungen der Triebspitzen erkennt man daran, dass die Zweigenden sich braun-schwarz verf&#228;rben und absterben. Leider k&#246;nnen Sp&#228;tfr&#246;ste immer wieder auch f&#252;r die ersten Knospen und Bl&#252;ten gef&#228;hrlich werden. Sind diese Frostgesch&#228;digt, so erkennt man dies ebenfalls am Verbr&#228;unen und m&#246;glicherweise abwerfen der Bl&#252;ten.<br/><br />
Erfrierungen an Wurzeln, Wurzelst&#246;cken, Zwiebeln oder Knollen f&#252;hren leider in den meisten F&#228;llen zum Absterben der Pflanze und lassen sich im Vorwege kaum erkennen. Normalerweise entstehen solche Sch&#228;den bei frostharten Pflanzen erst bei einer Bodentemperatur von mindestens -10°C mit Ausnahme von Jungpflanzen, die durchaus auch schon bei weniger kalten Temperaturen Schaden nehmen k&#246;nnen.<br/><br />
In allen F&#228;llen von Erfrierungen hilft nur das pr&#228;ventive Abdecken mit isolierenden und gleichzeitig luft- und wasserdurchl&#228;ssigen Materialien.</li>
<p><br/></p>
<li><strong>Frosttrocknis</strong><br/>Das Ph&#228;nomen der Frosttrocknis betrifft immergr&#252;ne Pflanzen wie Buchsbaum, Eibe, Fichte, Thuja, Kirschloorbeer, Rhododendron, etc. Kommt die Sonne im Winter heraus, so reichen die dann entstehenden Tagestemperaturen oftmals schon aus, das die Bl&#228;tter oder Nadeln beginnen, mit Verdunstung darauf zu reagieren. Der trotzdem gefrorene Boden verhindert jedoch den Wassernachschub, so dass die Pflanzen vertrocknen m&#252;ssen.<br/><br />
Gegnma&#223;nahmen sind das regelm&#228;&#223;ige Gie&#223;en dieser Pflanzen an frostfreien Wintertagen sowie das Abdecken der Pflanzen mit Leinent&#252;chern oder Fr&#252;hbeet-Vliesen an sonnigen Tagen.</li>
<p><br/></p>
<li><strong>Rindensch&#228;den</strong><br/>Im Sp&#228;twinter, wenn die Sonne schon wieder einige Kraft hat, kann der schnelle und h&#228;ufige Wechsel von sonnigen warmen Tagen und kalten, frostigen N&#228;chten starke Sch&#228;den an Rinde und Holz von B&#228;umen verursachen. In der Sonne dehnt sich die Rinde und der Zellsaft wird fl&#252;ssiger, nachts geschieht das Gegenteil. Dadurch entstehen zum einen hohe Spannungen im Stamm und zum anderen steigt die Gefahr der Erfrierungen. Schlimmstenfalls kommt es zum Abplatzen ganzer Holzplatten und zur Entstehung tiefer Risse. Deswegen sieht man vor allem an neu gepflanzten jungen B&#228;umen h&#228;ufig einen Anstrich des Stamms mit wei&#223;er Kalk- oder Kalk-Lehm-Farbe. Diese reflektiert die Sonnen strahlen und verhindert auf diese Art und Weise das &#252;berm&#228;&#223;ige erhitzen der Rinde. &#196;hnlich wirkt das Einwickeln des Stamms mit Schilfmatten, Pappe oder Jutegewebe.</li>
<p><br/></p>
<li><strong>Vern&#228;ssung und Staun&#228;sse</strong><br/>Gerade Steingartenpflanzen und andere trockenheitsliebende Pflanzen leiden sehr h&#228;ufig unter Dauern&#228;sse entstehend durch Dauerregen oder anhaltender Bodenfeuchtigkeit. Ist der Boden gefroren, so kann darauftreffendes Wasser nicht abflie&#223;en. Die Wurzeln der zuvor genannten Pflanzengruppen beginnen dann zu faulen oder die Pflanze leidet massiv an dem Sauerstoffmangel im Boden und erstickt schlicht und einfach. Wenn es sehr lange zu solchen Wetterlagen im Winter kommt, so kann man die gef&#228;hrdeten Pflanzen kurzfristig mit Folie abdecken. Achtung: Unbedingt regelm&#228;&#223;ig l&#252;ften und bei Sonne entfernen, um Hitzestau und Sauerstoffmangel zu verhindern.</li>
<p><br/>
</ol>
<p><br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Winterschutz im Wurzelbereich</span></h2>
<p>Einen wirksamen Winterschutz im Wurzelbereich erreicht man durch das Abdecken des Bodens in diesem Bereich mit entsprechendem Isolationsmaterial. Das richtige Material bietet nat&#252;rlich die Natur selbst, denn <strong>Laub</strong> und <strong>Nadelholzreisig</strong> erf&#252;llen alle Anforderungen und sorgen ja auch in der freien Landschaft f&#252;r den entsprechenden Winterschutz durch liegenbleibendes Herbstlaub beziehungsweise herabfallende Nadeln. S&#228;mtliche Abdeckungen sollten unbedingt luftdurchl&#228;ssig sein. Andernfalls kann es darunter zu Sauerstoffmangel, F&#228;ulnis oder auch Krankheitsbefall kommen. Desweiteren sollte das Material auch wasserdurchl&#228;ssig sein, denn Kondenswasser f&#246;rdert sowohl die Gefahr von Schimmelbildung und F&#228;ulnis als auch von Erfrierungen.<br/><br />
<strong>Laub</strong> ist ein ausgezeichnetes Isolationsmaterial, wenn es tats&#228;chlich trocken und frei von Sch&#228;dlingen ist. Man kann es je nach Pflanzenart 10 bis 15 cm hoch aufsch&#252;tten. Stauden, die sich komplett in den Boden zur&#252;ckziehen k&#246;nnen auch deutlich h&#246;her Abgedeckt werden. Es gilt dabei jedoch die Regel, je h&#246;her und dichter der Wurzelbereich abgedeckt wurde desto eher muss er im Fr&#252;hjahr auch wieder gelockert werden. Ein guter Nebeneffekt beim Laub ist das Auff&#252;llen der N&#228;hrstoffvorr&#228;te im Boden w&#228;hrend es mit der Zeit verrottet.<br/><br />
<strong>Nadelholzreisig</strong> und zwar speziell Fichtenreisig ist besonders gut geeignet als K&#228;lteisolation. Die dicht  stehenden Nadeln sind zwar luftdurchl&#228;ssig, halten aber dennoch die K&#228;lte fern und dadurch, dass die Nadeln im Sp&#228;twinter anfangen langsam abzufallen, kommen im Fr&#252;hjahr dann gleich ausreichend Licht und Luft an den Boden.<br/><br />
Desweiteren eignen sich <strong>Rindenmulch</strong> und <strong>Kompost</strong> als Abdeckungsmaterial. Beides kann jedoch wuchshemmend wirken auf junge Pflanzen und sollte deswegen nur bei erwachsenen Pflanzen verwendet werden. Als K&#228;lteschutz eignen sich diese Materialien dennoch hervorragend.<br />
<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Winterschutz f&#252;r oberirdische Pflanzenteile</span></h2>
<p>Die oberirdischen Pflanzenteile sollten zum einen vor der K&#228;lte und damit dem Erfrieren gesch&#252;tzt werden, aber auch vor der intensiven Wintersonne. Manche Materialien erf&#252;llen sogar beide Anforderungen.<br/><br />
Am bekanntesten ist das Einwickeln der ganzen Pflanze mit <strong>T&#252;chern, Jutegewebe oder speziellen Winterschutzvliesen</strong>. Folien sind nicht geeignet wegen der Luft- und Wasserundurchl&#228;ssigkeit ausser man verwendet <strong>gelochte oder geschlitzte Folie</strong>. Diese hat jedoch einen geringeren Isolationsschutz und ist somit auch nur bedingt geeignet. Eine weitere M&#246;glichkeit ist wiederum die Verwendung von <strong>Fichtenreisig</strong>. Die geschnittenen Fichtenzweige k&#246;nnen entweder um kleinere Str&#228;ucher, Rosen oder Stauden herum in den Boden gesteckt werden und/oder zwischen die Triebe gebunden werden. Der Vorteil: Es sieht auch noch sch&#246;n und weihnachtlich aus.<br/><br />
Gr&#246;&#223;ere Pflanzen k&#246;nnen ebenfalls mit <strong>Sackleinen, Jute</strong> oder auch <strong>Bast- und Schilfmatten</strong> umwickelt werden. Im Zweifelsfall ist es eventuell leichter, mit Hilfer langer Stangen oder Latten eine Art Ger&#252;st oder Zeltkonstruktion um die Pflanze zu bauen und diese mit <strong>Stoffbahnen</strong> zu umwickeln.<br/><br />
Empfindliche Jungpflanzen lassen sich sehr gut sch&#252;tzen, indem man einen Hasendraht um sie herum aufstellt und diesen mit trockenem und sauberen Herbstlaub auff&#252;llt, so dass die Jungpflanze komplett darin verschwindet.<br/><br />
Gro&#223;e Gr&#228;serhorste wie die von Pampasgras und s&#228;ulenf&#246;rmige Geh&#246;lze sollten oben locker zusammengebunden werden. Dadurch wird der Neuaustrieb in der Mitte der Gr&#228;serhorste gegen K&#228;lte und Vern&#228;ssung gesch&#252;tzt. Bei s&#228;ulenf&#246;rmigen Geh&#246;lzen hilft diese Ma&#223;nahme gegen das Herunterdr&#252;cken der Zweige bei starken Schneef&#228;llen. Deswegen sollte man Hecken und freistehende Str&#228;ucher auch immer wieder kontrollieren bei starken Schneef&#228;llen, denn Schnee kann schnell viel Gewicht entwickeln und dadurch &#196;ste und Zweige brechen lassen. Eventuell ist es ratsam, die Pflanzen durch absch&#252;tteln oder mit dem Besen abkehren, von der Schneelast zu befreien.<br/><br />
Ein besonderes Augenmerk mu&#223; auf die Veredelungsstellen von Pflanzen gelegt werden. Diese sind empfindlich und ben&#246;tigen besonders sorgf&#228;ltigen Schutz. Rosen und Clematis sowie einige andere Pflanzen werden um ihren Fu&#223; herum etwa 10 bis 15 cm hoch angeh&#228;ufelt mit isolierenden Materialien wie zuvor beschrieben.<br/><br />
Ist der Winterschutz einmal angebracht, sollte man ihn regelm&#228;&#223;ig kontrollieren. Es w&#228;re zu Schade, wenn durch den Wind etwas unbemerkt kaput gemacht wird und die entsprechende Pflanze dann doch Schaden nimmt. Schneefreier Frost ist f&#252;r die Pflanzen sehr viel k&#228;lter als wenn sie durch eine dichte Schneedecke gesch&#252;tzt werden, die tats&#228;chlich auch isolierend wirken kann. In solchen N&#228;chten muss der Winterschutz bei sehr empfindlichen Pflanzen sogar erh&#246;ht werden.<br/><br />
Erh&#246;hte Kontrolle sollte auch  im sp&#228;ten Winter durchgef&#252;hrt werden, denn der Winterschutz muss sp&#228;testens dann gelockert und entfernt werden, wenn sich erste Neuaustriebe zeigen. Reine Schattierungsma&#223;nahmen k&#246;nnen noch bis ins Fr&#252;hjahr an Ort und Stelle verbleiben.<br />
<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Interessante Webseiten zum Thema: &#8220;Pflanzen &#252;berwintern&#8221;</span></h2>
<p>Sehr umfangreich, mit einem Spektrum von praktischen Anleitungen wie besondere Pflanzenarten am besten &#220;berwintert werden bis hin zu Anleitungen wie am besten Obst und Gem&#252;se eingelagert werden sollte, um es m&#246;glichst lange haltbar und lagerungsf&#228;hig zu erhalten. Diese Informationen sind in ansprechender Art und Weise dargestellt auf der Webseite: <a href="http://www.pflanzen-ueberwintern.de/ueberwinterung-pflanzen-%C3%BCberwintern">Pflanzen &#252;berwintern.de</a><br/>  </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2010/winterschutz-fuer-garten-kuebel-und-balkonpflanzen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Unkraut &#8211;  der Freund des Bodens und Zeigerpflanze f&#252;r den G&#228;rtner</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2010/das-unkraut-der-freund-des-bodens-und-zeigerpflanze-fuer-den-gaertner/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2010/das-unkraut-der-freund-des-bodens-und-zeigerpflanze-fuer-den-gaertner/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 10:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenwissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=790</guid>
		<description><![CDATA[Dieser Artikel ist einmal mehr ein Versuch, den verhunzten Ruf der Unkr&#228;uter zu verbessern, denn wer sich nur ein bi&#223;chen mit dem Thema Unkraut auseinandersetzt, der muss unweigerlich feststellen, welche wichtigen Aufgaben diese kleinen Wildkr&#228;uter im Garten &#252;bernehmen. Unkraut vergeht nicht In diesem bekannten Satz liegt viel Wahrheit, doch er verst&#228;rkt auch ein ungerechtfertigtes Vorurteil. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel ist einmal mehr ein Versuch, den verhunzten Ruf der Unkr&#228;uter zu verbessern, denn wer sich nur ein bi&#223;chen mit dem Thema Unkraut auseinandersetzt, der muss unweigerlich feststellen, welche wichtigen Aufgaben diese kleinen Wildkr&#228;uter im Garten &#252;bernehmen.<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Unkraut vergeht nicht</span></h2>
<p><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.59.jpg" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:150px;" alt="l&#246;wenzahn" />In diesem bekannten Satz liegt viel Wahrheit, doch er verst&#228;rkt auch ein ungerechtfertigtes Vorurteil.<br/> Als erstes muss man dringend den Begriff &#8220;Unkraut&#8221; kl&#228;ren, denn schaut man sich die Pflanzen einmal im einzelnen an, so wird man keine darunter finden, die nicht zu den alteingesessenen Heilpflanzen unserer Regionen geh&#246;rt und alleine schon deswegen eine Daseinsberechtigung vorzuzeigen hat. Doch nicht nur die medizinisch verwendbaren Inhaltsstoffe dieser Pflanzen sind beeindruckend, sondern auch ihre F&#228;higkeit, den Boden zu pflegen.<br/><br />
Manch einer wird sich nun fragen, was damit gemeint ist? Die Antwort ist ganz einfach: In jedem Kubikmeter Boden schlummern Milliarden von ruhenden Samen. Entstehen im Boden bestimmte Verh&#228;ltnisse wie Bodenverdichtung, Staun&#228;sse, Versauerung des Bodens und so weiter, so bieten sich pl&#246;tzlich die richtigen Lebensbedingungen f&#252;r einige von ihnen, die genau an diese Gegebenheiten angepasst sind. Folglich beginnen solche Samen zu keimen und innerhalb k&#252;rzester Zeit werden sie urpl&#246;tzlich &#252;berall aus dem Boden sprie&#223;en. Daran ist dann nicht der Nachbar schuld, der seinen Garten vernachl&#228;ssigt und nie Unkraut j&#228;tet, sonders dies ist ein Warnsignal der Natur, dass m&#246;glicherweise etwas aus dem Gleichgewicht gekommen ist.<br/><br />
<img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4735.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:150px;" alt="brennessel" />Fr&#252;here Bauerngenerationen wu&#223;ten um dieses Ph&#228;nomen und lie&#223;en ein St&#252;ck Land, das neu als Acker genutzt werden sollte, erstmal f&#252;r ein Jahr brach liegen, um zu sehen, welche Pflanzen sich dort ansiedeln w&#252;rden. Durch die Pflanzengesellschaften, die sich dann dort ausbreiteten, konnten sie nicht nur R&#252;ckschl&#252;sse auf die vorliegende Bodenqualit&#228;t ziehen, sondern diese Pflanzen waren auch gleichzeitig das Heilmittel f&#252;r die Mi&#223;st&#228;nde im Boden.<br/>Zu den echten Pionieren der Pflanzenwelt geh&#246;ren beispielsweise L&#246;wenzahn, Greiskraut und G&#228;nsekresse. Diese drei Pflanzen bilden tiefreichende Wurzeln aus, die sich ihre N&#228;hrstoffe aus der Tiefe holen und dadurch verdichteten und schweren Boden auflockern. Durch diese Auflockerung wird der Boden vorbereitet f&#252;r empfindlichere Pflanzen, die sich nun ansiedeln k&#246;nnen. Andere Wildkr&#228;uter geben &#252;ber ihre Wurzeln Ausscheidungen ab, die Nematoden und Pilze abwehren oder sie sammeln Stickstoff (Prinzip der Gr&#252;nd&#252;ngung) oder tragen ma&#223;geblich zur Humusbildung bei.<br/><br />
Kurzum, egal, ob man seinen kleinen Privatgarten pflegt oder professionelle Landwirtschaft betreibt, die genaue Beobachtung des Unkrauts ist enorm wichtig und erspart einem oft teure und aufwendige Bodenanalysen. H&#228;ufig genug reicht der &#8220;Befall&#8221; mit bestimmten Unkr&#228;utern auch als Heilmethode aus.<br/> Hat sich der Boden erholt, so wird auch das Unkraut nach und nach von anderen Pflanzen verdr&#228;ngt werde. Manchmal gibt es dem G&#228;rtner allerdings auch einen Hinweis darauf, dass er aktiv eingreifen sollte, um seinen Boden gesund zu erhalten. Dann m&#252;ssen eventuell Massnahmen ergriffen werden, um ihn beispielsweise aufzulockern, Sand oder Kompost beizumengen, N&#228;hrstoffe anzureichern und so weiter.<br/>Deswegen:&#8221;Augen auf beim Unkrautj&#228;ten!&#8221;.<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Welches Unkraut sagt uns was?</span></h2>
<table border="1">
<tr>
<td><strong>Acker-Fuchsschwanzgras</strong><br/>(Alopecurus myosuroides)</td>
<td>n&#228;hrstoffarme, kaliumreiche, sehr lehmige B&#246;den,<a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/arch%C3%A4ophyten" target="new">Arch&#228;ophyt</a></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Acker-Gauchheil</strong><br/>(Anagallis arvensis)</td>
<td>kalkreicher, alkalischer Boden, <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/arch%C3%A4ophyten" target="new">Arch&#228;ophyt</a></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Acker-Glockenblume</strong><br/>(Campanula rapunculoides)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/apophyten" target="new">Apophyt</a>, kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Acker-Hellerkraut</strong><br/>(Thlaspi arvense)</td>
<td>stickstoffreiche,hum&#246;se, lehmige B&#246;den,</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Acker-Hundskamille</strong><br/>(Anthemis arvensis)</td>
<td>kalkfreie, saure B&#246;den</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Acker-Minze</strong><br/>(Mentha arvensis)</td>
<td>nasser, verdichteter, n&#228;hrstoffreicher Boden, Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Acker-Schachtelhalm</strong><br/>(Equisetum arvense)</td>
<td>Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse, kalkarme, feuchte B&#246;den</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Acker-Senf</strong><br/>(Sinapis arvensis)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/arch%C3%A4ophyten" target="new">Arch&#228;ophyt</a>, stickstoffreicher, kalkreicher, alkalischer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Ackerwinde</strong><br/>(Convolvulus arvensis)</td>
<td>trockener, kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Adlerfarn</strong><br/>(Pteridium aquilinum)</td>
<td>n&#228;hrstoffarme, kalkarme B&#246;den</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Ampfer-Kn&#246;terich</strong><br/>(Persicaria lapathifolia)</td>
<td>stickstoffreicher Boden, feucht-nasse Standorte</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>B&#228;renklau</strong><br/>(Heracleum in Arten)</td>
<td>feuchter, stickstoffreicher, kaliumreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Beinwell</strong><br/>(Symphytum officinale)</td>
<td>n&#228;hrstoffreiche, feuchte bis nasse B&#246;den, Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Besenginster</strong><br/>(Cytisus scoparius)</td>
<td>stickstoffarmer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Bingelkraut</strong><br/>(Mercurialis in Arten)</td>
<td>stickstoffreicher,humoser, alkalischer Boden, Ruderalpflanze,</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Breitwegerich</strong><br/>(Plantago major)</td>
<td>nasser, verdichteter, lehmiger Boden, Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Brennessel</strong><br/>(Urtica dioica)</td>
<td>geh&#246;rt zu den <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/nitrophyten">Nitrophyt</a>,  stickstoffreiche, kalkreiche, humusreiche B&#246;den </td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Echte Kamille</strong><br/>(Matricaria chamomilla)</td>
<td>stickstoffreiche B&#246;den</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Echtes Leinkraut</strong><br/>(Linaria vulgaris)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/apophyten" target="new">Apophyt</a>, kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Franzosenkraut</strong><br/>(Galinsoga in Arten)</td>
<td>stickstoffreicher, humusreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Fr&#252;hlings-Hungerbl&#252;mchen</strong><br/>(Erophila verna)</td>
<td>stickstoffarme, magere und trockene Standorte, bevorzugt sandige und kiesige B&#246;den</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>G&#228;nsebl&#252;mchen</strong><br/>(Bellis perennis)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/arch%C3%A4ophyten" target="new">Arch&#228;ophyt</a>, saurer, n&#228;hrstoffarmer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>G&#228;nsedistel</strong><br/>(Sonchus in Arten)</td>
<td>stickstoffreicher, kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>G&#228;nse-Fingerkraut</strong><br/>(Potentilla anserina)</td>
<td>stickstoffreiche, lehmige und verdichtete B&#246;den, Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Gamander-Ehrenpreis</strong><br/>(Veronica chamaedrys)</td>
<td>stickstoffreicher, kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Giersch</strong><br/>(Aegopodium podagraria)</td>
<td>stickstoffreicher Boden, Boden f&#252;r Schattenpflanzen,</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Hasen-Klee</strong><br/>(Trifolium arvense)</td>
<td>stickstoffarmer, trockener, magerer, saurer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Hirtent&#228;schelkraut</strong><br/>(Capsella in Arten)</td>
<td>stickstoffreicher, n&#228;hrstoffarmer, humusreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Hornkraut</strong><br/>(Cerastium in Arten)</td>
<td>stickstoffarmer Boden, kalkreicher Boden (Acker-Hornkraut)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Huflattich</strong><br/>(Tussilago farfara)</td>
<td>kalkreicher, humusreicher Boden, oft nasse, verdichtete B&#246;den, Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Klappertopf</strong><br/>(Rhinanthus in Arten)</td>
<td>stickstoffarmer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Klatsch-Mohn</strong><br/>(Papaver rhoeas)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/apophyten" target="new">Apophyt</a>, kalkreicher, sandiger Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Klee</strong><br/>(Trifolium in Arten)</td>
<td>kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Kleiner Sauerampfer</strong><br/>(Rumex acetosella)</td>
<td>n&#228;hrstoffarme, kalkarme, leicht saure B&#246;den</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Klettenlabkraut</strong><br/>(Galium aparine)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/nitrophyten">Nitrophyt</a>, stickstoffreicher Boden, oft nasse, verdichtete B&#246;den, Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Kohl-Kratzdistel</strong><br/>(Cirsium oleraceum)</td>
<td>stickstoffreiche Feuchtwiesen</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Kreuzkraut</strong><br/>(Senecio in Arten)</td>
<td>stickstoffreiche B&#246;den</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>L&#246;wenzahn</strong><br/>(Taraxacum sect. Ruderalia)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/nitrophyten">Nitrophyt</a>, stickstoffreicher, kalkreicher, humusreicher Boden, oft nasse, verdichtete B&#246;den, Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Melde</strong><br/>(Atriplex in Arten)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/halophyten" target="new">Halophyt</a>, stickstoffreicher, kaliumreicher, humusreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Quecke</strong><br/>(Elymus repens)</td>
<td>Pionierpflanze, <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/nitrophyten">Nitrophyt</a>, stickstoffreicher Boden </td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Ringelblume</strong><br/>(Calendula officinalis)</td>
<td>kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Roter Fingerhut</strong><br/>(Digitalis purpurea)</td>
<td>magnesiumreicher, kaliumreicher, saurer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Sauerklee</strong><br/>(Oxalis in Arten)</td>
<td>n&#228;hrstoffarmer, kalkarmer, saurer Boden, Boden f&#252;r Schattenpflanzen</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Schwarzer Holunder</strong><br/>(Sambucus nigra)</td>
<td>stickstoffreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Sichelm&#246;hre</strong><br/>(Falcaria vulgaris)</td>
<td>kalkreicher, trockener Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Storchschnabel</strong><br/>(Geranium in Arten)</td>
<td>kalkreicher, trockener Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Tauben-Skabiose</strong><br/>(Scabiosa columbaria)</td>
<td>kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Vogelmiere</strong><br/>(Stellaria media)</td>
<td>stickstoffreicher, humusreicher, sandiger Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wegwarte</strong><br/>(Cichorium intybus)</td>
<td>kalkreicher, alkalischer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wiesen-Salbei</strong><br/>(Salvia pratensis)</td>
<td>kalkreicher, eher trockener, alkalischer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wolfsmilch</strong><br/>(Euphorbia in Arten)</td>
<td>stickstoffreicher, kalkreicher, sandiger Boden</td>
</tr>
</table>
<p><br clear="all"/></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2010/das-unkraut-der-freund-des-bodens-und-zeigerpflanze-fuer-den-gaertner/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Es geht auch ohne Gift - Biologischer Pflanzenschutz mit Hilfe von Kr&#228;uterausz&#252;gen</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2010/es-geht-auch-ohne-gift-biologischer-pflanzenschutz-mit-hilfe-von-kraeuterauszuegen/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2010/es-geht-auch-ohne-gift-biologischer-pflanzenschutz-mit-hilfe-von-kraeuterauszuegen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 15:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schädlingsbekämpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Brennesseljauche Pflanzenbrühe]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuterauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=663</guid>
		<description><![CDATA[Wir leben in einem spannenden Jahrhundert. Unter anderem h&#228;lt das Wetter jedes Jahr etwas Neues und Unerwartetes f&#252;r uns bereit.Das Jahr 2010 zeichnet sich da bisher besonders aus durch einen sehr langen Winter, gefolgt von einem &#228;u&#223;erst kalten und regenreichen Mai, der uns nun schon im Fr&#252;hling einen neuen Ansturm von Armeen von Blattl&#228;usen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir leben in einem spannenden Jahrhundert. Unter anderem h&#228;lt das Wetter jedes Jahr etwas Neues und Unerwartetes f&#252;r uns bereit.<br/>Das Jahr 2010 zeichnet sich da bisher besonders aus durch einen sehr langen Winter, gefolgt von einem &#228;u&#223;erst kalten und regenreichen Mai, der uns nun schon im Fr&#252;hling einen neuen Ansturm von Armeen von Blattl&#228;usen und Pilzen auf unsere G&#228;rten und Felder beschert.<br/><br />
Zum Gl&#252;ck kann man sich erstaunlicherweise doch immer noch auf die Natur verlassen, denn  Beobachtungen in meinem Garten erwecken in mir den Eindruck, als ob eine abgeschw&#228;chte Form der Marienk&#228;ferplage aus Norddeutschland vom letzten Jahr nun auch S&#252;ddeutschland erreicht hat und das ist aus g&#228;rtnerischer Sicht auch gut so.<br/>Tats&#228;chlich sind die Marienk&#228;fer gleichzeitig mit den Blattl&#228;usen erschienen und d&#252;rfen sich nun wie im Schlaraffenland f&#252;hlen, da sie Blattl&#228;use als besonderen Leckerbissen auf ihrer Speisekarte stehen haben.<br/> </p>
<table>
<tr>
<td valign=top><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4660.JPG" style="width:180px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="marienk&#228;fer" /><a href=''>Pflanzenbilder von www.kultur-pflanze.de</a></td>
<td valign=top><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4704.JPG" style="width:180px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="blattl&#228;use" /></td>
<td valign=top><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4703.JPG" style="width:180px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="marienk&#228;ferlarve" /></td>
</tr>
<tr>
<td><i>Marienk&#228;fer (Coccinellidae) bei der Paarung</i></td>
<td><i>R&#246;hrenblattl&#228;use (Aphididae) auf dem Neuaustrieb einer Wildrose</i></td>
<td><i>Maik&#228;ferlarve beim Fressen von Blattl&#228;usen</i></td>
</tr>
</table>
<p>Damit w&#228;ren wir auch schon mitten im <a href='http://www.plamundo.de/tree/243/Biologische-Pflanzenschutzmittel/' title='biologische Sch&#228;dlingsbek&#228;mpfung'>biologischen Pflanzenschutz</a> gelandet, denn dieser besteht aus verschiedenen M&#246;glichkeiten der Angriffsstrategien:</p>
<ol>
<li>Der Einsatz von sogenannten <strong>N&#252;tzlingen</strong>, die auf ihrem Speiseplan genau die Tiere stehen haben, die wir als Sch&#228;dlinge bezeichnen (siehe Marienk&#228;fer und Blattl&#228;use)</li>
<li><strong>Kr&#228;uterausz&#252;ge aus Wildkr&#228;utern</strong> k&#246;nnen sehr leicht hergestellt und als biologisches Spritzmittel verwendet werden zur direkten Sch&#228;dlingsbek&#228;mpfung ohne andere Pflanzen und Tiere zu sch&#228;digen beziehungsweise ohne Nachwirkungen auf den Menschen. </li>
<li><strong>Mechanischer Pflanzenschutz</strong> beinhaltet das klassische Absammeln oder Abspritzen der Sch&#228;dlinge von dn Pflanzen, das Entfernen befallenen Pflanzenteile sowie das Aufstellen von Fallen oder Schutzma&#223;nahmen wie Insekten- und Vogelschutznetzen oder Schneckenz&#228;unen.</li>
<li>Vorbeugender Pflanzenschutz mit Hilfe von <strong>nat&#252;rlichen Pflanzenst&#228;rkungsmitteln</strong> und korrektem Pflanzengebrauch. Eine gesund Pflanze, die den richtigen Standort und die richtigen Lebensbedingungen hat, wird weniger h&#228;ufig von Pflanzensch&#228;dlingen heimgesucht und kann eine Attacke gegebenenfalls leichter wegstecken.</li>
</ol>
<p><br/></p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Brennesseljauche, Ackerschachtelhalmbr&#252;he, Knoblauchtee &#038; Co</span></h3>
<p>Ich m&#246;chte mich an dieser Stelle den bew&#228;hrten Hausmitteln zuwenden, die schon seit Urzeiten f&#252;r die Sch&#228;dlingsbek&#228;mpfung in G&#228;rten eingesetzt wurden.<br/>Einige Vorteile der Kr&#228;uterausz&#252;ge wurden zuvor schon genannt. Erg&#228;nzend w&#228;re dem noch hinzuzuf&#252;gen, dass diese Mittel wiklich sehr leicht herzustellen und dabei auch noch billig sind, denn in den meisten F&#228;llen kann man die Kr&#228;uter in der Natur sammeln oder im eigenen Garten im Kr&#228;uterbeet finden. Dazu ben&#246;tigt man in der Regeln nur einen 10 Liter Eimer, Wasser und etwas Arbeit und Geduld.<br/><br />
<strong><span style="color: #ff6600;">Folgende Grundrezepte kommen f&#252;r diesen Zweck in Frage:</span></strong></p>
<ul>
<li><strong>Jauche</strong><br/>Eine Kr&#228;uterjauche ist ein vergorener Kr&#228;utersud aus kleingeschnittenen Pflanzenbestandteilen und Regenwasser. Am bekanntesten ist hier sicherlich die Brennesseljauche. Die Rezepturen, die man so findet variieren in den Angaben leider sehr stark und k&#246;nnen vermutlich auch nicht so konkret genannt werden, da die einzelne Pflanze je nach Wachstumsphase unterschiedlich hohe Konzentrationen von dem ben&#246;tigten Wirkstoff aufweist. Die Angaben handeln sich also um ungef&#228;hre Richtwerte. Experimentierfreude ist gefragt!<br/><br />
<strong>Rezept f&#252;r Brennesseljauche</strong></p>
<ol>
<li>Sie ben&#246;tigen ein Fass aus Holz oder Kunststoff, das nicht zu klein dimensioniert sein sollte. Unbedingt Metallgef&#228;&#223;e vermeiden, da das Metall w&#228;hrend des G&#228;rungsprozesses mit der Jauche reagieren und ungewollte chemische Reaktionen ausl&#246;sen kann. Platzieren Sie das Fass an einem m&#246;glichst sonnigen Ort. Je w&#228;rmer der Platz desto schneller ist der G&#228;rprozess beendet.</li>
<li>Sammeln Sie die oberirdischen Bestandteile von nicht bl&#252;henden Brennesseln und zerkleinern Sie sie grob. Man ben&#246;tigt ungef&#228;hr 1 kg Frischmaterial auf 10 Liter Wasser.</li>
<li>Die zerkleinerten Brennesseln werden in das Fass gegeben und mit Regnwasser aufgegossen, so dass m&#246;glichst ein Abstand zum Rand von einer Handbreit entsteht. W&#228;hrend des G&#228;rprozesses kommt es zu Schaum- und Bl&#228;schenbildung, so dass die Fl&#252;ssigkeit &#252;berlaufen k&#246;nnte.</li>
<li>Das Fass bleibt unverschlossen an einem sonnigen Ort stehen. Man kann es eventuell mit einem Drahtgitter bedecken, um zu verhindern, dass Bl&#228;tter oder Insekten hineinfliegen. F&#252;r die G&#228;rung ist Sauerstoff dringend notwendig. Deswegen sollte zus&#228;tzlich die Jauche einmal t&#228;glich umger&#252;hrt werden.</li>
<li>Da w&#228;hrend der G&#228;rung immer unangenehme Ger&#252;che entstehen, sollte man von vornherein einen Standort w&#228;hlen, der einsam genug liegt, damit sich niemand bel&#228;stigt f&#252;hlt. Zus&#228;tzlich kann man zur Geruchsbindung etwas Steinmehl oder Baldrinbl&#252;tenextrakt auf die Oberfl&#228;che geben.</li>
<li>Nach 1 1/2 bis 3 Wochen ist die Brennesseljauche fertig. Sie hat dann eine braune Farbe und die Brennesselbestandteile sind auf den Boden des Fasses gesunken. Au&#223;erdem findet keine Bl&#228;schenbildung mehr statt. Sie k&#246;nnen nun das Fass mit einem Deckel verschlie&#223;en. Die Jauche ist f&#252;r die gesamte Gartensaison haltbar.</li>
<li>Man sollte die Jauche vor dem Ausbringen sowohl sorgf&#228;ltig durchsieben als auch unbedingt mit Wasser im Verh&#228;ltnis von 1:10 verd&#252;nnen. Sie wird direkt in den Wurzelbereich gegeben. Als Spritzmittel mu&#223; die Jauche im Verh&#228;ltnis 1:50 verd&#252;nnt werden und wirkt dann direkt auf Triebspitzen und Bl&#228;ttern gegen Blattl&#228;use und Spinnmilben.</li>
</ol>
<p>Brennesseljauche dient nicht nur als Pflanzenschutzmittel, sondern eignet sich gleichzeitig hervorragend als stickstoff- und kalihaltigen D&#252;nger, der vor allem f&#252;r starkzehrende Pflanzen wie Tomaten und Kohl eingesetzt werden kann.<br/>Nat&#252;rlich k&#246;nnen auch andere Kr&#228;uter wie Beinwell oder Rainfarn zu Jauchen verarbeitet werden ebenso wie Knoblauch, Zwiebeln und sogar Komposterde und Tierexkremente. Vorsichtig mu&#223; man allerdings immer mit der Verd&#252;nnung sein, da zu kr&#228;ftige Jauchen sowohl die Bildung von geilen Trieben f&#246;rdern als auch Verbrennungen an den Pflanzen verursachen k&#246;nnen.</li>
<li><strong>Br&#252;he</strong><br/>Um eine Kr&#228;uterbr&#252;he zu erhalten ben&#246;tigt man ungef&#228;hr 1 kg Pflanzenteile auf 10 Liter Regenwasser. Man legt die Kr&#228;uter f&#252;r 24 Stunden in der entsprechenden Menge Wasser ein und l&#228;&#223;t sie ziehen. Nach Ablauf dieser Zeitkocht man den gesamten Sud auf und l&#228;&#223;t ihn f&#252;r eine halbe Stunde leicht sieden. Nach dem Abk&#252;hlen kann die Br&#252;he abgesiebt und direkt verwendet werden. Auch die Br&#252;he mu&#223; vor der Verwendung mit Regenwasser verd&#252;nnt werden.<br/><br />
<strong>Typische Pflanzen aus denen Br&#252;hen hergestellt werden, sind:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Ackerschachtelhalm</strong> (Equisetum arvense) &#8211;> Vorbeugend gegen Pilzkrankheiten. Kann auch ohne Probleme mit Brennesseljauche vermischt werden.</li>
<li><strong>Wurm-</strong> (Dryopteris filix-mas) <strong>und Adlerfarn</strong> (Pteridium aquilinum) &#8211;> Spritzmittel gegen Schild-, Schmier- und Blutl&#228;use.</li>
<li><strong>Rainfarn</strong> (Tanacetum vulgare) &#8211;> Gie&#223;- und Spritzmittel gegen Rost und Mehltau sowie gegen Blattwespen, Brombeer- und Erdbeermilben, Erdbeerbl&#252;tenstecher und Himbeerk&#228;fer.</li>
<li><strong>Wermut</strong> (Artemisia absinthium) &#8211;>Unverd&#252;nnte Spritzungen gegen Blattl&#228;use, S&#228;ulenrost an Johannisbeeren, Raupen, Kohlwei&#223;linge und Ameisen.</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Tee</strong><br/>Um einen Kr&#228;utertee zu erhalten &#252;berbr&#252;hen Sie die Pflanzenteile (frisch oder getrocknet) mit kochendem Wasser und lassen Sie den Tee 10 bis 15 Minuten ziehen. Er kann dann abgeseiht und nach dem Abk&#252;hlen direkt verwendet werden.<br/><br />
Am h&#228;ufigsten wird sicherlich ein <strong>Zwiebel-Knoblauchtee</strong> eingesetzt, der allgemein gegen Ungeziefer und Pilze wirkt. Man verwendet f&#252;r die Herstellung 75g gehacktes Frischmaterial auf 10 Liter Wasser. Beiden Bestandteilen wird eine antibiotische und und keimhemmende Wirkung nachgesagt.</li>
<li><strong>Kaltwasserauszug</strong><br/>Pflanzenteile werden f&#252;r maximal 1 bis 2 Tage in kaltes Wasser eingelegt. Man siebt die festen Bestandteile danach ab und kann den Kaltwasserauszug sofort verwenden. Dieser darf auf gar keinen Fall g&#228;ren.<br/> Bekannt ist der <strong>Tomatenbl&#228;tter-Auszug</strong>, der vor allem als Spritzmittel zur Flugzeit der Kohlwei&#223;linge bei Kohlarten zum Einsatz kommt, um die Falter von den Pflanzen abzuhalten.</li>
</ul>
<p><br/></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2010/es-geht-auch-ohne-gift-biologischer-pflanzenschutz-mit-hilfe-von-kraeuterauszuegen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lexikon der Folien und Vliese Was ist wof&#252;r und wird wie verwendet</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2010/lexikon-der-folien-und-vliesewas-ist-wofuer-und-wird-wie-verwendet/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2010/lexikon-der-folien-und-vliesewas-ist-wofuer-und-wird-wie-verwendet/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 13:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenanbau]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenzucht]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[winter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=538</guid>
		<description><![CDATA[Momentan ist wiedermal der Zeitpunkt, an dem ich vermehrt &#252;ber die verschiedensten Folien und Vliese stolpere, die man angeblich alle im Garten dringend ben&#246;tigt. Mittlerweile ist die Auswahl so vielf&#228;ltig geworden, dass mir Sinn, Zweck und vor allem der Unterschied untereinander oft nicht mehr so klar ist. Deswegen habe ich mich nun auf das Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Momentan ist wiedermal der Zeitpunkt, an dem ich vermehrt &#252;ber die verschiedensten Folien und Vliese stolpere, die man angeblich alle im Garten dringend ben&#246;tigt.<br />
Mittlerweile ist die Auswahl so vielf&#228;ltig geworden, dass mir Sinn, Zweck und vor allem der Unterschied untereinander oft nicht mehr so klar ist.<br />
Deswegen habe ich mich nun auf das Thema gest&#252;rzt, um den Durchblick zu erhalten.</p>
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2023.JPG" style="width:150px;" alt="Tomatenhaus"/></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2374.JPG" style="width:150px;" alt="Foliengew&#228;chshaus"/></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2521.JPG" style="width:150px;" alt="Verfr&#252;hungsfolie"/></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2336.JPG" style="width:150px;" alt="Schattierungsgewebe"/></td>
</tr>
</table>
<p><br/></p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Welchen Zweck erf&#252;llen Folien &#038; Vliese</span></h3>
<ol>
<li>Man kann entsprechende Produkte zur Wachstumsbeschleunigung, Ernteverfr&#252;hung und Kulturzeitverl&#228;ngerung  einsetzen. Durch das Abdecken entwickelt sich unter der Folie eine h&#246;here Temperatur und eine h&#246;here Luftfeuchtigkeit. Beides f&#246;rdert das Wachstum von Jungpflanzen. Durch Einsatz von Abdeckfolien l&#228;&#223;t sich die Ernte um bis zu drei Wochen verfr&#252;hen, durch Unterlegen schwarzer Mulchfolie um bis zu zwei Wochen. Insbesondere f&#252;r fr&#252;he Gem&#252;searten und Kr&#228;uter lohnt sich die Anwendung von Folien und Vliesen.</li>
<li>Spezielle Folien und Vliese wurden entwickelt zum Schutz von Gem&#252;se- und Zierpflanzen vor K&#228;lte oder Frost.</li>
<li>Man kann Folien als Eindeckungsmaterial f&#252;r Gew&#228;chsh&#228;user verwenden.</li>
<li>Folien werden zur Abdichtung von Teichgruben und Wasserl&#228;ufen benutzt.</li>
<li> Es gibt sogenannte Mulchfolien, die auf dem Boden ausgelegt werden k&#246;nnen, um das Unkrautwachstum zu Unterdr&#252;cken, die Bodenerw&#228;rmung zu f&#246;rdern und die Feuchtigkeit l&#228;nger im Boden zu halten.</li>
</ol>
<p><br/></p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Welche Folien und Vliese eignen sich f&#252;r welchen Zweck</span></h3>
<p>Bei der Herstellung von Folien f&#252;r den Garten wird tats&#228;chlich etwas mehr auf Inhaltsstoffe und auch Abbaustoffe geachtet wie bei den meisten herk&#246;mmlichen Folien und Vliesen, die man so im Baumarkt findet.<br />
Es ist demnach empfehlenswert auch auf diese zur&#252;ckzugreifen, wenn man ein wenig &#246;kologisches Bewu&#223;tsein an den Tag legen m&#246;chte und dass sollte nun wirklich an vorderster Stelle f&#252;r einen G&#228;rtner stehen.<br />
Grunds&#228;tzlich bestehen die Produkte aus Polyethylen (PE) oder Polyvinylchlorid (PVC). Diese beiden Materialien untescheiden sich in zwei wesentlichen Punkten.</p>
<ul>
<li><b>PVC-Folien</b>:<br/>Dieses Material ist sehr widerstandsf&#228;hig gegen UV-Strahlung und andere Witterungseinfl&#252;sse. Sie haben dadurch eine deutliche l&#228;ngere Haltbarkeit. Daf&#252;r enthalten sie chlorierte Kohlenwasserstoffe, die bei der &#252;blichen Entsorgung der Folien die Umwelt belasten.</li>
<li><b>PE-Folien</b>:<br/>Dieses Material wird unter andauernder Sonnenbestrahlung recht schnell br&#252;chig und spr&#246;de. Es gibt jedoch UV-stabilisierte Varianten, die insgesamt stabiler sind, aber auch deutlich teurer. Daf&#252;r lassen sie sich fast r&#252;ckstandsfrei entsorgen oder sogar recht gut recyclen.</li>
</ul>
<p><br/><br />
<b>&#8230;und dies bietet der Markt:</b></p>
<ol>
<li>
<h4><span style="color: #ff6600;">Folien zur Ernteverfr&#252;hung</span></h4>
<p>Hierf&#252;r ben&#246;tigt man entweder ein transparentes und damit lichtdurchl&#228;ssiges Material als Abdeckung oder ein schwarzes, welches unter die Pflanzen kommt und die Bodenerw&#228;rmung f&#246;rdert. Bei den transparenten Folien handelt es sich meistens um PE-Folien mit einer St&#228;rke von 0,5 mm. Diese k&#246;nnen sowohl flach &#252;ber dem Beet mit der Saat ausgebreitet werden und tragen dann die Bezeichnung Flachfolien oder mit Hilfe von Drahtb&#252;geln als Folientunnel &#252;ber die Beete gespannt werden.</p>
<ul>
<li><b>ungelochte Folien</b>:<br/>eignen sich nur f&#252;r die kurzfristige Abdeckung, da sie weder Luft noch Wasser hindurchlassen. Man mu&#223; sie also regelm&#228;&#223;ig entfernen zum W&#228;ssern und Bel&#252;ften. Au&#223;erdem ist die Gefahr von F&#228;ulnis und Sch&#228;dlingsbefall unter ihnen relativ hoch.</li>
<li><b>Lochfolien</b>:<br/>haben -wie der Name schon erahnen l&#228;&#223;t- gleichm&#228;&#223;ig verteilte sehr kleine vorgestanzte L&#246;cher. Diese L&#246;cher erm&#246;glichen eine geringe Zirkulation an Luft und Wasser. Man verwendet sie vor allem als Flachfolien. G&#252;nstig sind hier Folien mit 500-1000 L&#246;chern / m², die auf Grund ihrer beschriebenen Eigenschaften ungef&#228;hr f&#252;r 3-5 Wochen &#252;ber den Pflanzen verbleiben k&#246;nnen je nach Gr&#246;&#223;enwachstum des Gem&#252;ses.</li>
<li><b>Schlitzfolien</b>:<br/>Statt L&#246;chern hat diese Folie ca. 30000 sehr feine und dehnbare Schlitze pro m². Diese zun&#228;chst geschlossenen Schlitze erm&#246;glichen ein &#8221; mitwachsen&#8221; der Folie. Je gr&#246;&#223;er die sich darunter befindlichen Pflanzen werden desto mehr &#246;ffnen sich die Schlitze und lassen dadurch auch mehr Wasser und Luft hindurch. Auf Grund dieser Eigenschaften kann diese Folie oft sogar bis zur Ernte auf den Pflanzen belassen werden. Sie ist aber im Gegenzug nicht so haltbar wie die Lochfolie.</li>
<li><b>Vlies</b>:<br/>Darunter versteht man ein sehr leichtes und feines Gewebe aus Polyethylen (PE) oder auch Polypropylen (PP). Es l&#228;&#223;t Wasser und Luft wunderbar zirkulieren, so dass man es ebensolange auf den Pflanzen belassen kann wie die Schlitzfolie vorrausgesetzt, man hat beim Verlegen gen&#252;gend Dehnungsreserve an den Seiten vorgesehen. Zus&#228;tzlich zur Ernteverfr&#252;hung k&#246;nnen Vliese auch als Schutz gegen Gem&#252;sefliegen eingesetzt werden.</li>
<li><b>Mulchfolien</b>:<br/>Schwarz gef&#228;rbte PE-Folie wird auf dem Boden ausgebreitet. Dort, wo Pflanzen gesetzt oder ges&#228;t werden sollen, werden L&#246;cher oder Schlitze geschnitten. Man verwendet diese Methode vor allem bei w&#228;rmebed&#252;rftigen Gem&#252;sen wie Paprika, Gurke oder Erdbeere. Zus&#228;tzlich zur F&#246;rderung der Erw&#228;rmung des Bodens und der bodennahen Luftschicht, unterdr&#252;ckt die Folie das Unkrautwachstum und verhindert das Verschmutzen der Fr&#252;chte. Der Nachteil der Folie gegen&#252;ber des Mulchvlies ist das Gie&#223;en und D&#252;ngen, das nur &#252;ber die L&#246;cher und Schlitze in der Folie vorgenommen werden kann.</li>
<li><b>Mulchvlies</b>:<br/>Funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die Mulchfolie. Das schwarz eingef&#228;rbte Vlies ist jedoch durchl&#228;ssig f&#252;r Wasser und Luft, was das Gie&#223;en erleichtert und vor Sch&#228;dlingsbefall und F&#228;ulnis sch&#252;tzt. Daf&#252;r findet jedoch auch deutlich weniger Bodenerw&#228;rmung statt.</li>
</ul>
</li>
<p><br/></p>
<li>
<h4><span style="color: #ff6600;">Folien als K&#228;lteschutz</span></h4>
<p>Folien und Vliese tragen zwar sehr schnell zur Bodenerw&#228;rmung bei und k&#246;nnen somit auch bodennahe Pflanzen beziehungsweise die Wurzeln vor K&#228;lte sch&#252;tzen, Frost k&#246;nnen sie aber nur bedingt abhalten. Pflanzen, die nicht winterhart sind, m&#252;ssen also bei Frostgefahr an einen frostfreien Ort umgezogen werden. </p>
<ul>
<li><b>ungelochte Folien</b>:<br/>Eignen sich am besten zum Schutz vor K&#228;lte, da sie keine Luft entweichen lassen. Da die Sonne aber im Herbst und im Fr&#252;hjahr durchaus gro&#223;e Kraft entwickeln kann, besteht dann ganz schnell die Gefahr der &#220;berhitzung. Dadurch wird ein sehr gutes Klima f&#252;r Pilzkulturen jeglicher Art gef&#246;rdert. Man sollte Folien also nur kurzfristig als Frostschutzabdeckung verwenden.</li>
<li><b>Vlies</b>:<br/>eignet sich besser f&#252;r den dauerhaften K&#228;lteschutz, da es zum einen luftdurchl&#228;ssig ist und dadurch ein besseres Klima f&#246;rdert. Das im Gewebe festgehaltene Wasser kann im gefrorenen Zustand sogar noch zus&#228;tzlich als isolierende Schicht beg&#252;nstigend wirken, so dass meistens ein Schutz der oberirdischen Pflanzenteile bis zu -5°C gew&#228;hrleistet wird. </li>
<li><b>Luftpolster- oder Noppenfolien</b>:<br/>sind besonders gut isolierend durch die Lufteinschl&#252;sse in den Noppen. Deswegen wird sie sehr gerne als Erg&#228;nzung zur W&#228;rmed&#228;mmung im Fr&#252;hbeet und Gew&#228;chshaus hergenommen beziehungsweise zum Winterschutz von T&#246;pfen bei im Freien &#252;berwinternden Pflanzen. Aber auf jeden Fall beachten, dass diese Folie auch weder Wasser noch Luft durchl&#228;&#223;t und damit Pilbefall gef&#246;rdert werden kann.</li>
</ul>
</li>
<p><br/></p>
<li>
<h4><span style="color: #ff6600;">Folien zur Abdeckung von Gew&#228;chsh&#228;usern</span> </h4>
<ul>
<li><b>Gitterfolie</b>:<br/>ist eine PE-Folie, die durch eine Gitternetzeinlage verst&#228;rkt wurde. Man nennt sie deswegen auch gelegentlich Drahtfolie. Diese Folienart wird auf Grund ihrer Widerstandsf&#228;higkeit gerne f&#252;r Tomatenh&#228;user, und Fr&#252;hbeetfenster verwendet.</li>
<li><b>ungelochte Folie</b>:<br/>wie schon zuvor erw&#228;hnt, l&#228;&#223;t sie sich wunderbar &#252;ber Drahtb&#252;geln als Abdeckung in Form von Folientunneln verwenden. Diese gibt es in einer niedrigen Variante von nur 50 cm H&#246;he bis hin zu begehbaren Exemplaren, die wie ein Gew&#228;chshaus funktionieren.</li>
</ul>
</li>
<p><br/></p>
<li>
<h4><span style="color: #ff6600;">Teichfolien</span></h4>
<p>Folien, die f&#252;r die Anlage von Gartenteichen verwendet werden, m&#252;ssen sehr hohen Anforderungen gerecht werden, da sie &#252;ber einen langen Zeitraum dehn- und rei&#223;fest bleiben m&#252;ssen sowie verrottungsbest&#228;ndig, wurzelfest, witterungsbest&#228;ndig und unsch&#228;dlich f&#252;r Pflanzen und Tiere. Die &#252;blichen Folienst&#228;rken liegen bei 0,5 bis 1,5 cm je nach Gr&#246;&#223;e des Teichs und des daraus resultierenden Wassergewichts gibt es auch dickere Folien. Man sollte nur solche verwenden, auf die der Hersteller eine Garantie von mindestens 10 Jahren gew&#228;hrt.</p>
<ul>
<li><b>PE-Folie</b>:<br/></li>
<li><b>PVC-Folie</b>:<br/></li>
<li><b>Kautschuk-Folie</b>:<br/></li>
</ul>
</li>
<p><br/>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2010/lexikon-der-folien-und-vliesewas-ist-wofuer-und-wird-wie-verwendet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pflanzen mit Charakter Pfingstrosen, T&#252;rkenmohn, Tomaten &amp; CoEine Geschichte von Liebe, Hass &amp; Standhaftigkeit</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2010/pflanzen-mit-charakter-pfingstrosen-tuerkenmohn-tomaten-coeine-geschichte-von-liebe-hass-standhaftigkeit/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2010/pflanzen-mit-charakter-pfingstrosen-tuerkenmohn-tomaten-coeine-geschichte-von-liebe-hass-standhaftigkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 11:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenzucht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=518</guid>
		<description><![CDATA[Der Fr&#252;hling kommt immer mit sch&#246;pferischer Kraft und Lust auf Neubeginn. Wenn der Zeitpunkt erreicht ist, an dem man den Triebspitzen beim Wachsen zuschauen kann, dann juckt es auch dem &#228;ltesten G&#228;rtner in den H&#228;nden, dass endlich die im Winter entwickelten neuen Ideen f&#252;r den Garten umgesetzt werden k&#246;nnen. Bei einem jungen oder gar frisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Fr&#252;hling kommt immer mit sch&#246;pferischer Kraft und Lust auf Neubeginn. Wenn der Zeitpunkt erreicht ist, an dem man  den Triebspitzen beim Wachsen zuschauen kann, dann juckt es auch dem &#228;ltesten G&#228;rtner in den H&#228;nden, dass endlich die im Winter entwickelten neuen Ideen f&#252;r den Garten umgesetzt werden k&#246;nnen.</p>
<p>Bei einem jungen oder gar frisch angelegten Garten gibt es da viel zu tun, was aber machen, wenn der eigene Garten schon &#252;ber Jahre perfektioniert wurde?</p>
<p>Dann bleibt auf jeden Fall die Umgestaltung der Beete. Neue Pflanzen k&#246;nnen ausprobiert werden, andere Pflanzenvergesellschaften zusammengestellt werden und nebenbei ist dies auch der richtige Zeitpunkt, um alte Stauden zu teilen.</p>
<p>Gerade die alteingesessenen Damen und Herren haben da so manch menschliche Eigenschaften: Sie bestehen auf ihren Standort oder wollen ihn immer nach einem Jahr wechseln, sie m&#246;gen die direkte Nachbarschaft bestimmter Arten gerne oden lehnen sie ab, manche wollen sogar andere Exemplare nicht in der direkten Umgebung wissen.</p>
<p>Bevor also wild geteilt und umgepflanzt wird, gibt es so manches zu bedenken und zu planen.<br />
Im folgenden Stelle ich ein paar besondere &#8220;Stursch&#228;del&#8221; oder netter ausgedr&#252;ckt &#8220;Charakterk&#246;pfe&#8221; unter den Gartenpflanzen vor:</p>
<ol>
<li>
<h1><span style="color: #ff6600;">Die Standhaften</span></h1>
<p><img  style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:15px;width:200px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4720.JPG" alt="T&#252;rken-Mohn" /><br />
<h3>T&#252;rken-Mohn<br/> (Papaver orientale) </h3>
<p>Der Mohn ist der typischer Vertreter der Standhaftigkeit. Einmal einen Platz gefunden wird dieser nie mehr verlassen.<br />
Nat&#252;rlich gibt es daf&#252;r einen trifftigen Grund:<br />
Mohngew&#228;chse sind Tiefwurzler und bilden mit der Zeit eine sehr starke Pfahlwurzel. Man kann sie also im Grunde genommen irgendwann nicht mehr ausgraben ohne die Wurzel zu verletzen.  Tiefes Hacken im Wurzelbereich zur Bodenlockerung und -bel&#252;ftung sind somit ebenfalls ungesund f&#252;r den Mohn.<br />
Ist er jedoch am richtigen Standort mit einem durchl&#228;ssigen, n&#228;hrstoffreichen Boden, so kann er das Herz jahrelang erfreuen mit &#252;ppigen, leuchtenden Bl&#252;ten.<br />
Die Pfahlwurzeln reagieren sehr leicht mit Schimmelbildung und F&#228;ulnis bei Staun&#228;sse.</p>
<p>Zwei weitere Pflanzenarten, die gleiche Bed&#252;rfnisse haben wie der T&#252;rken-Mohn sind &#252;brigens <strong>Lupinen</strong> (Lupinus polyphyllus-Hybriden) und das <strong>Tr&#228;nende Herz</strong> (Dicentra spectabilis).<br />
<br clear="all"/></p>
<h3>Pfingstrosen<br/>(Paeonia Arten und -Hybriden)</h3>
<p>Pfingstrosen geh&#246;ren ebenfalls zu den &#8220;Lass mich blo&#223; in Ruhe&#8221; &#8211; Pflanzen, denn sie m&#246;chte auch ein Leben lang am gleichen Platz wohnen, aber sie haben etwas andere Anspr&#252;che.<br />
Pfingstrosen sind Flachwurzler. Sie lieben einen sehr sonnigen und m&#246;glichst windgesch&#252;tzten Standort in n&#228;hrstoffreicher Erde. Man pflanzt die Paeonien sehr dicht unter der Oberfl&#228;che (maximal mit 5 cm Erde bedecken), da sie sonst nicht oder nur sehr m&#228;&#223;ig bl&#252;hen. Au&#223;erdem beg&#252;nstigt tieferes Pflanzen die Stengelf&#228;ule, f&#252;r die sie leider sehr empfindlich sind.<br />
In Folge f&#228;llt die Pflege von Pfingstrosen sehr m&#228;&#223;ig aus. Man darf nur vorsichtig und ganz oberfl&#228;chlich die Erde lockern oder sogar abtragen, um sie durch guten Gartenkompost zu ersetzen. Das Anh&#228;ufeln zum Schutz der jungenTriebe im Fr&#252;hjahr vor sp&#228;ten Fr&#246;sten, sollte man auch lieber weglassen und statt dessen eine Pflanzhaube verwenden. Diese gibt es aus Kunststoff oder Glas und k&#246;nnen sogar optisch als Dekoration im Garten wirken. Am richtigen Standort k&#246;nnen Pfingstrosen leicht 100 Jahre alt werden.<br/><br />
<img  style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:15px;width:250px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.387.jpg" alt="Stockrose" /></p>
<h3>Taglilien<br/> (Hemerocallis Arten und -Hybriden) </h3>
<p>Taglilien wollen auch noch standhaft bleiben. Wenn man f&#252;r sie den richtigen Platz finden will im Garten, so mu&#223; man im Auge behalten, dass sie sich mit den Jahren noch gut ausbreiten werden und Platz ben&#246;tigen (leicht 1 m²). M&#246;chte man sie doch teilen, so kann dies bedeuten, dass sie 1-2 Jahre Zeit brauchen, um wieder in alter Bl&#252;tenpracht zu erscheinen.<br />
Platz sollte man ebenso bei <strong>Stockrosen</strong> (Alcea ficifolia und A. rosea) und <strong>Lilien</strong> (Lilium Arten und _Hybriden) einplanen. Am richtigen Standort mit ausreichend Platz k&#246;nnen Stockrosen tats&#228;chlich mehrere Jahre ausharren.<br clear="all"/><br />
<img  style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:15px;width:200px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2379.JPG" alt="Tomate" /></p>
<h3>Tomate<br/> (Solanum lycopersicum) </h3>
<p>Tomaten geh&#246;ren bei uns nicht zu den mehrj&#228;hrigen Pflanzen, da sie &#252;berhaupt keinen Frost vertragen. Trotzdem wollen Tomaten jedes Jahr den gleichen Platz an der Sonne haben. Sonnig,n&#228;hrstoffreich, wind- und regengesch&#252;tzt, so liebt sie es. Tats&#228;chlich liebt sie sich selbst sogar im Kompost und geh&#246;rt damit zu den standhaften Charakterpflanzen wie auch zu den liebenden. Dies betrifft ganz genauso die <strong>Kartoffeln</strong> (Solanum tuberosum)<br />
<br clear="all"/>
</li>
<p><br/></p>
<li>
<h1><span style="color: #ff6600;">Die Liebenden</span></h1>
<h3>Wermuth (Artemisia absinthium)</h3>
<p>Wermuth ist eine Pflanze der ganz gro&#223;en Gef&#252;hle. Sie liebt und sie hasst in gleicher Intensit&#228;t und geh&#246;rt damit auch in die Gruppe der Hassenden. In seiner N&#228;he h&#228;lt es keine andere Pflanze aus au&#223;er die Johannisbeere, die in seiner direkten Nachbarschaft sogar deutlich ertragreicher wird. Wermuth sch&#252;tzt die Johannisbeere vor dem S&#228;ulenrost. Dies liegt wohl an den vielen Substanzen, die er bildet und zu denen unter anderem starke Bitter- und Gerbstoffe, Harze und Vitamin B und C geh&#246;ren. <br/>Im Gegenzug sorgen genau diese Substanzen aber auch daf&#252;r, dass sogar Giersch und Quecke das Weite suchen.<br />
Nicht umsonst ist ja auch das Produkt, das aus Wermuth bekannterma&#223;en gewonnen wird sehr unberechenbar: der Absinth!
</li>
<p><br/></p>
<li>
<h1><span style="color: #ff6600;">Die Hassenden</span></h1>
<h3>Liebst&#246;ckel (Levisticum officinale)</h3>
<p>Liebst&#246;ckel ist sehr durchsetzungsstark und setzt sich deutlich gegen seine Nachbarn durch. Er geh&#246;rt zu den Gew&#252;rz- und Heilpflanzen und enth&#228;lt als solche jede Menge Gerb- und Bitterstoffe sowie in seinem speziellen Fall das Gift Cumin. Dieses ist bekannt als M&#228;usegift und kann in sehr hohen Dosen sogar f&#252;r den Menschen gef&#228;hrlich werden.  Mit Hilfe seiner Inhaltsstoffe hemmt er das Wachstum seiner Nachbarn und breitet sich statt dessen selber kr&#228;ftig aus.<br />
&#196;hnlich verh&#228;lt es sich auch mit <strong>Wermuth</strong> (Artemisia absinthium) und <strong>Beifu&#223;</strong> (Artemisia vulgaris).<br />
<br/><br />
<img  style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:15px;width:250px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.94.jpg" alt="Rittersporn" /></p>
<h3>Rittersporn<br/> (Delphinium in Arten, Sorten und -Hybriden)</h3>
<p>Rittersporn hasst seine Verwandten und manchmal sogar sich selbst. Er ist ein wahrer Narzist und duldet seinesgleichen nicht in einem Umkreis von ca. 1 m. Nur sehr selten gelingt es, ein weiteres Exemplar in die direkte N&#228;he  eines schon vorhandenen zu setzen und zum Gedeihen zu bekommen. M&#246;chte man ihn bei &#8220;guter Laune&#8221; halten, so sollte man ihn mit anderen hochwachsenden Stauden umgeben bevor man ihm einen Verwandten als Nachbarn gibt. In Frage f&#252;r solche Barrierepflanzungen kommen beispielsweise die Sonnenbraut (Helenium-Hybriden), die hohen Sonnenhut-Arten (Rudbeckia maxima und R.nitida), Staudensonnenblumen (Helianthus-Arten) und hohe Raublattastern (Aster novae-angliae).<br/><br />
&#196;hnlich wie beim Rittersporn verh&#228;lt es sich auch bei der <strong>Flammenblume</strong> (Phlox Paniculata-Hybriden). Mehr als drei Verwandte an einem Platz h&#228;lt auch er nicht aus. Dieses liegt in diesem Fall allerdings weniger an der Selbstunvertr&#228;glichkeit, sondern am steigenden Risiko des Sch&#228;dlingsbefalls, das signifikant steigt, je gr&#246;&#223;er eine Phlox-Anpflanzung wird. Sowohl Echter Mehltau als auch Stengel&#228;lchen machen sich dann gerne breit und lassen ihn verk&#252;mmern.<br />
<br clear="all"/><br />
<img  style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:15px;width:200px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2674.JPG" alt="Rose" /></p>
<h3>Rosen (Rosaceae)</h3>
<p>Auch die Familie der Rosen ist sehr narzistisch veranlagt, aber wen wundert das schon bei der K&#246;nigin der Blumen?! Dies &#228;u&#223;ert sich in diesem Fall darin, dass die Rose die erste ihrer Art an einem Standort sein will. M&#246;chte man einen alten Rosenstock durch einen jungen ersetzen, so kommt man nicht umhin, die Erde weitr&#228;umig und bis zu einer Tiefe von ca. 1 m auszutauschen.<br/> Dies gilt ebenfalls f&#252;r den <strong>Rittersporn</strong> (Delphinium in Arten und Sorten). Wie zuvor schon erw&#228;hnt ist er ja seinem Namen alle Ehre verleihend ein wahrer Hei&#223;sporn und vertr&#228;gt in seltenen F&#228;llen noch nicht einmal kleine Bestandteile seiner selbst am gleichen Ort. Dies sollte man unbedingt bei Teilung der Staude beachten und gegebenenfalls lieber gleich ganz neue Pl&#228;tze  f&#252;r die Pflanzen finden.<br/><strong>Staudenmargarite</strong> (Leucanthemum in Arten und Sorten), <strong>Petersilie</strong> (Petrosilium), <strong>Gartenkresse</strong> (Lepidium sativum), <strong>Meerrettich</strong> (Armoracia rusticana ), <strong>Erbsen</strong> (Pisum sativum), <strong>Erdbeeren</strong> (Fragaria in Arten und Sorten) und <strong>Tulpen</strong> (Tulipa in Arten und Sorten) m&#246;gen ebenfalls nicht an den Standort eines Vorg&#228;ngers gepflanzt werden und m&#252;ssen auch noch zus&#228;tzlich in den meisten F&#228;llen j&#228;hrlich im Garten umziehen, weil sie sich selbst dann nicht mehr ertragen. Je nach Pflanzenart kann es zwischen drei bis zehn Jahre dauern bis die Beete wieder mit ihresgleichen best&#252;ckt werden k&#246;nnen.<br/>
</li>
<p><br clear="all"/></p>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2010/pflanzen-mit-charakter-pfingstrosen-tuerkenmohn-tomaten-coeine-geschichte-von-liebe-hass-standhaftigkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie lassen sich neue Pflanzen am besten vorziehen</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2010/wie-lassen-sich-neue-pflanzen-am-besten-vorziehen/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2010/wie-lassen-sich-neue-pflanzen-am-besten-vorziehen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 13:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Gartenseiten]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenzucht]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[minigewächshaus]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen vorziehen]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenanbau]]></category>
		<category><![CDATA[winter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=467</guid>
		<description><![CDATA[Im Fr&#252;hjahr lassen sich die ersten Pflanzen f&#252;r den Garten oder Balkon schon ab Mitte Februar ans&#228;en -auch wenn eventuell noch Schnee liegt- vorrausgesetzt man hat ein Zimmergew&#228;chshaus, ein Fr&#252;hbeet oder sogar ein Kleingew&#228;chshaus im eigenen Garten zur Verf&#252;gung. Die Anzucht von eigenen Jungpflanzen hat den ganz gro&#223;en Vorteil, dass man auf ein viel gr&#246;&#223;eres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Basilikum-Keimlinge.jpg" alt="Basilikum-Keimling" />Im Fr&#252;hjahr lassen sich die ersten Pflanzen f&#252;r den Garten oder Balkon schon ab Mitte Februar ans&#228;en -auch wenn eventuell noch Schnee liegt- vorrausgesetzt man hat ein Zimmergew&#228;chshaus,  ein <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/fr%C3%BChbeet">Fr&#252;hbeet</a> oder sogar ein Kleingew&#228;chshaus im eigenen Garten zur Verf&#252;gung.</p>
<p>Die Anzucht von eigenen Jungpflanzen hat den ganz gro&#223;en Vorteil, dass man auf ein viel gr&#246;&#223;eres und spezielleres Sortiment an Saatgut zur&#252;ckgreifen kann und auf diese Art und Weise ungew&#246;hnlichere Pflanzenarten auspflanzen kann als einen der Handel meistens so bietet.<br />
Jedes Jahr kommen viele neue Blumen- und Gem&#252;sesorten auf den Markt, bei denen sich das Ausprobieren durchaus lohnen kann. Vor allem dann, wenn es sich um Saatgut handelt, dass resistent ist gegen bestimmte Sch&#228;dlinge. Gerade im Internet lohnt sich da das St&#246;bern.</p>
<h3><span style="color: #ff6600;">Welche Bedingungen sind notwendig f&#252;r das gesunde Auflaufen der Samen?</span></h3>
<p>Grunds&#228;tzlich ben&#246;tigt so ein Samenk&#246;rnchen drei wichtige Rahmenbedingungen, um zu gedeihen:</p>
<ol>
<li><strong>W&#228;rme</strong>:<br/>Die meisten Pflanzen ben&#246;tigen zum Keimen eine m&#246;glichst konstante Temperatur von + 18-25°C tags&#252;ber und  +15-18°C nachts. Das Abfallen der Temperatur unter +15°C sollte m&#246;glichst vermieden werden.<br />
Kohlrabi, Fenchel und Kopfsalat sowie die meisten Sommerblumen und Kt&#228;uter kommen mit diesen Temperaturangaben sehr gut zurecht. Tomaten, Paprika, Gurken, Auberginen, Stangenbohnen und Melonen brauchen es hingegen noch einen kleinen Tick w&#228;rmer und sollten nicht weniger als +18°C bekommen.</p>
<p>Dies bedeutet, dass man ohne Heizung nicht auskommt, wenn man so fr&#252;h im Jahr beginnen will. <a href="http://www.gewaechshaus-shop.com/gewaechshaus-mini-gew%C3%A4chshaus-0">Minigew&#228;chsh&#228;user</a> gibt es im Handel schon mit integrierter Heizung und noch besser mit zusetzlichem Thermostat, so dass man eine konstante bestimmte Temperatur ausw&#228;hlen kann. Wer schon ein unbeheiztes Minigew&#228;chshaus zu Hause hat, der kann dieses mit einer Heizmatte oder einem Heizkabel kombinieren. Die Matte wird unter dem Gew&#228;chshaus platziert und das Kabel kann in Spiralen im Substrat eingebettet werden und w&#228;re auch f&#252;r ein Fr&#252;hbeet einsetzbar. Dieses l&#228;&#223;t sich allerdings auch ganz wunderbar mit einer &#8220;nat&#252;rlichen Heizung&#8221; versehen in Form eines Mistbeetes. </p>
<p>Wichtig w&#228;re also die regelm&#228;&#223;ige Kontrolle der Temperatur. Auch hierbei kommt es gerne zu Mi&#223;verst&#228;ndinissen, denn entscheidend ist nicht die Temperatur der Luft, sondern des Bodens.<br />
Achtung: Zu hohe Temperaturen k&#246;nnen auch wieder sch&#228;dlich sein. Viele Pflanzen keimen nicht mehr, wenn das Thermometer &#252;ber +28-30°C klettert. Solche Temperaturen k&#246;nnen tats&#228;chlich in kleinen Anbaur&#228;umen wie im Gew&#228;chshaus oder Fr&#252;hbeet bei Sonneneinstrahlung leicht mal erreicht werden. Dagegen hilft ausreichend bel&#252;ften oder Schattieren mit Schattiergewebe oder auch Abdeckvliesen.</p>
<p>Zur Keimung ben&#246;tigen die meisten Pflanzen eine etwas h&#246;here Temperatur wie w&#228;hrend ihrer Jungpflanzenphase. Man kann diese nach der Keimung also etwas reduzieren, um Energie zu sparen.</li>
<li><strong>Wasser</strong>:<br/>Dieser Faktor d&#252;rfte jedem einleuchten, denn die Samen m&#252;ssen ja leicht &#8220;quellen&#8221;, um zum Keimen animiert zu werden. Bei vielen Arten beg&#252;nstigt das vorherige Einweichen der Samen f&#252;r einige Stunden im warmen Wasser den Keimungsvorgang. Einmal gew&#228;ssert d&#252;rfen sie dann nicht mehr austrocknen, sonst stirbt der Keimling, der ja noch nicht &#252;ber ausreichend Speicherkapazit&#228;t f&#252;r Wasser und N&#228;hrstoffe verf&#252;gt, um so eine Extremsituation zu &#252;berdauern.<br />
Dies bedeutet, dass man nach dem S&#228;en die Pflanzenschalen einmalig gut w&#228;ssert mit einem ganz weichen Strahl, um das Ausschwemmen der Samen zu verhindern.<br />
Es gibt tats&#228;chlich spezielle Aufsetze f&#252;r die Gie&#223;kanne, die eine solche weiche Brause verursachen. Anschlie&#223;end unbedingt die Pflanzgef&#228;&#223;e abdecken mit der Haube des Zimmergew&#228;chshauses, einer aufgeschnittenen Plastikflasche oder mit zwei bis drei Lagen Fr&#252;hbeetvlies, um das rasche Abtrocknen der Erde zu verhindern und gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit zu erh&#246;hen. Ab diesem Zeitpunkt t&#228;glich die Bodenfeuchte kontrolliern. Das Substrat sollte immer feucht, aber nie nass sein. Staun&#228;sse f&#252;hrt sehr schnell zu F&#228;ulnis- und Schimmelbildung und bedeutet damit schnell den Tod der Keimlinge.</p>
<p>Nach dem Auflaufen der Pflanzen sollte man nicht mehr abends gie&#223;en, damit die Pflanzen die Nacht &#252;ber trocken sind. Denn auch in dem Fall kann die N&#228;sse dann zu Pilzbefall f&#252;hren.</li>
<li><strong>Licht</strong>:<br/>Idealerweise ben&#246;tigen Pflanzen w&#228;hrend der Anzuchtsphase mindestens acht bis zw&#246;lf Stunden Licht mit einer Intensit&#228;t von mindestens 2000 Lux und dieses am besten direkt von oben. Deswegen ist die Fensterbank kein 100%iger geeigneter Ort f&#252;r das Minigew&#228;chshaus, da das Licht nur von der Seite kommt und die Jungpflanzen sich extrem in diese Richtung wenden.<br />
Im Februar und manchmal auch noch im M&#228;rz kann es also sinnvoll sein zus&#228;tzliches k&#252;nstliches Licht bereitzustellen. Die Zusatzbelichtung verbessert die Qualit&#228;t der Jungpflanzen und verk&#252;rzt die Anzuchtphase um 7 bis 14 Tage.</p>
<p>Wie schon zuvor erw&#228;hnt, kann zuviel Licht in Form von Sonneneinstrahlung auch sch&#228;dlich wirken, da es zu &#220;berhitzung und Austrocknung f&#252;hren kann.</li>
</ol>
<p><br/><br />
An dieser Stelle noch ein Hinweis auf eine Webseite, die sich nur mit dem Thema Pflanzenanzucht besch&#228;ftigt und damit noch viel mehr Information bereith&#228;lt:<br />
externer Link: -> <a href="http://www.pflanzen-anzucht.de/">Pflanzen-Anzucht.de</a><br />
<br/></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2010/wie-lassen-sich-neue-pflanzen-am-besten-vorziehen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rankger&#252;ste aus Weiden und andere kreative Objekte einfach selber machen</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2010/rankgerueste-aus-weiden-und-andere-kreative-objekte-einfach-selber-machen/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2010/rankgerueste-aus-weiden-und-andere-kreative-objekte-einfach-selber-machen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 15:30:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brauchtum & Rituale]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gartengestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[bräuche & rituale]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=423</guid>
		<description><![CDATA[Das Weiden- beziehungsweise Korbflechten ist eine uralte Handwerkskunst. Man fand im Nahen Osten Reste eines Weidenkorbs, die auf ca. 10000 v. Chr. datiert wurden. Diese Zeitangabe entspricht etwa dem Neolithikum, ein Zeitalter, in dem der Mensch anfing sesshaft zu werden und Landwirtschaft und Viehzucht zu betreiben. Weidengeflechte wurden f&#252;r sehr viele verschiedene Zwecke eingesetzt wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Weiden- beziehungsweise Korbflechten ist eine uralte Handwerkskunst. Man fand im Nahen Osten Reste eines Weidenkorbs, die auf ca. 10000 v. Chr. datiert wurden.<br />
Diese Zeitangabe entspricht etwa dem Neolithikum, ein Zeitalter, in dem der Mensch anfing sesshaft zu werden und Landwirtschaft und Viehzucht zu betreiben.<br />
Weidengeflechte wurden f&#252;r sehr viele verschiedene Zwecke eingesetzt wie nat&#252;rlich als Gef&#228;&#223;e zum Aufbewahren und Transportieren ( Wein- und Holzkiepen), zum Einz&#228;unen von &#196;ckern und Viehweiden, als Fischreusen, als Bienenk&#246;rbe und nat&#252;rlich auch als M&#246;bel.</p>
<p>In den letzten Jahren findet eine deutliche R&#252;ckbesinnung auf diese Handwerkstradition statt. Vor allem im Gartenbereich fallen die zunehmenden Angebote an Weidenflechtkursen und die daraus resultierenden Ergebnisse in den Privatg&#228;rten auf in Form von Rankger&#252;sten f&#252;r Kletterpflanzen als auch einfach als Dekorationsobjekte.<br />
Wenn man die Augen offen h&#228;lt, entdeckt man auch immer h&#228;ufiger &#8220;lebendige Gartenz&#228;une&#8221; aus wachsenden Weidenruten sowie Weidenh&#252;tten-und -tunnel als Spielpl&#228;tze f&#252;r Kinder.<br />
<br/></p>
<table>
<tr>
<td><a href="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2435.JPG"><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2435.JPG" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="weidenger&#252;st" /></a></td>
<td><a href="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2432.JPG"><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2432.JPG" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="weidenger&#252;st" /></a></td>
<td><a href="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2430_0.JPG"><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2430_0.JPG" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="weidenger&#252;st" /></a></td>
<td><a href="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2384.JPG"><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2384.JPG" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;"  alt="weidenger&#252;ste" /></a></td>
</tr>
</table>
<p><br/><br />
Das Weidenflechten kann nat&#252;rlich eine Kunst sein, aber im Grunde genommen ist es ganz einfach und kann von jedem gemacht werden.<br />
<br/></p>
<h4>Was ben&#246;tigt man zum Weidenflechten?</h4>
<ol>
<li>Nat&#252;rlich ben&#246;tigt man zum Weidenflechten als allererstes Weidenruten, da diese besonders biegsam und flexibel sind.<br />
 M&#246;glich sind auch andere Materialien wie Haselnussruten (Corylus avellana), junge Triebe von Hartriegel (Cornus in Arten und Sorten) und Schneeball (Viburnum in Arten und Sorten), die entlaubten Ranken von Waldrebe (Clematis in Arten und Sorten) und Brombeere (Rubus sectio Rubus) sowie Sauergrasgew&#228;chse (Cyperaceae) wie Seegras, Esperato, Schilf und Binse. Bei den Weidenarten eignen sich besonders folgende:</p>
<ul>
<li> Korb-Weide (Salix viminalis)</li>
<li>Silber-Weide (Salix alba)</li>
<li>Bruch-Weide (Salix fragilis)</li>
<li>Mandel-Weide (Salix triandra)</li>
</ul>
<p>Man kann die entsprechenden Ruten entweder als B&#252;ndel im Handel kaufen oder sie sich selber schneiden. Dabei ist allerdings zu beachten, dass es nur in der Zeit vom 01. Oktober bis zum 28. Februar erlaubt ist Zweige zu schneiden zum Schutze von V&#246;geln und anderem Getier, das in der restlichen Zeit Nester baut und Brutpflege betreibt. Da man ja auch die unbelaubten Zweige nutzen m&#246;chte, ist dieser Zeitraum g&#252;nstig gelegen.<br />
F&#252;r Flechtarbeiten schneidet man meistens die einj&#228;hrigen Triebe mit L&#228;ngen zwischen 70 und 150 cm. M&#246;chte man gr&#246;&#223;ere Kletterger&#252;ste, Beeteinfassungen, Zaune oder sogar Pavillions bauen, so ben&#246;tigt man zus&#228;tzlich noch einige dickere und l&#228;ngere Ruten, die meistens dann schon von mehrj&#228;hrigen Trieben geschnitten und als Grundger&#252;st verwendet werden.<br />
Beim Flechten kann sowohl mit unterschiedlichen Mustern als auch mit verschiedenen Farben gespielt werden, denn die in Frage kommenden Geh&#246;lzarten haben unterschiedliche Rindenarten und -farben von gelbgr&#252;n &#252;ber rotbraun bis silbergrau gibt es ein gro&#223;es Farbspektrum, dass man beim Ernten der Ruten eventuell beachten sollte. Au&#223;erdem kann man die Ruten rau mit Rinde oder gesch&#228;lt ohne Rinde verarbeiten. Auch das gibt wieder neue Farbvariationen in dunkel und hell.</p>
<p>Wenn man die Weiden nicht selbst schneiden m&#246;chte, so kann man auch im Herbst beim st&#228;dtischen Gartenbauamt anfragen, ob man sich beim j&#228;hrlichen Schnittgut bedienen darf. In der Regel haben die nichts dagegen.</p>
<p>Beim selbstschneiden unbedingt scharfe und gute Werkzeuge benutzen, um die Pflanze nicht unn&#246;tig zu verletzen. Nach dem Schnitt &#252;berfl&#252;ssige Seitentriebe und Bl&#228;tter entfernen und in B&#252;ndeln trocknen lassen.</p>
<p>Vor der Verarbeitung m&#252;ssen die Ruten in Wasser eingeweicht werden, damit sie wieder biegsam und flexibel f&#252;r das Flechten werden. Dieses kann zwischen 10 min und 14 Tage dauern und ist eines der Mysterien des Korbmacherberufs.</li>
<p><br/> </p>
<li>Hat man die Weidenruten, braucht man eventuell eine scharfes und spitzes Messer, eine scharfe Gartenschere und eventuell farblich passendes Bindeband oder Draht sowie m&#246;glicherweise etwas zum Vorbohren der Steckl&#246;cher im Boden. Dann kann das eigentliche Flechten beginnen.<br />
Je nachdem was entstehen soll, werden dickere Ruten in der gew&#252;nschten Grundform in den Boden oder auch <a href="http://www.blumentopf-info.de">Blumentopf </a>gesteckt. Dabei sollte ca. ein Drittel der Rute zur Verankerung im Boden verschwinden. M&#246;chte man, dass die Weiden anwachsen und lebendig das Geflecht gestalten, so steckt man die Weiden einfach nur mit dem unteren Ende in den Boden. Sollen sie jedoch nicht anwachsen, so steckt man sie entweder verkehrt herum in den Boden, oder man sch&#228;lt das St&#252;ck, das sich im Boden befinden wird, damit es nicht Wurzeln bildet.<br />
Man sollte wissen, dass Weiden wirklich sehr austriebfreudig sind und manchmal trotz aller Gegenma&#223;nahmen Wurzeln bilden.</li>
<p><br/> </p>
<li>Steht die Grundform, so beginnt der wirklich kreative Teil &#8211; das Verflechten der Weidenruten miteinander oder das Einflechten von d&#252;nneren Ruten zum Stabilisieren und Dekorieren.<br />
Auch dabei ist zun&#228;chst einmal nicht viel zu beachten, denn man flechtet die Rute einmal vorne herum und einmal hinterheraum abwechselnd um die Formgebenden Ruten. Kommt man ans Ende der gerade benutzten Rute so f&#252;hrt man die n&#228;chste ein St&#252;ckchen parallel mit der vorherigen. Dadurch gibt es einen flie&#223;enden &#220;bergang.</p>
<p>Damit dieser &#220;bergang recht harmonisch aussieht verwendet beginnt man die neue Rute immer mit dem Teil, mit dem die alte endet. Endet sie also mit dem d&#252;nnen Ende, so setzt man die neue Rute auch mit dem d&#252;nnen Ende an  und andersherum.<br />
Der Kreativit&#228;t sind beim Flechten keine Grenzen gesetzt. Ich hole mir immer wieder Inspirationen von Abbildungen anderer Objekte. Nat&#252;rlich kann man auch mit dem Material spielen und einfach mal ein St&#252;ck bunten Stoffrest einflechten.  </li>
<p><br/>
	</ol>
<p><a href="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2427.JPG" target="new"><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2427.JPG" style="float:left;margin-right:25px; margin-bottom:15px;width:250px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;"  alt="Schwarz&#228;ugige Susanne" /></a>Wenn das Werk vollbracht ist  bleibt noch als letzte &#220;berlegung, ob es pur wirken oder noch durch eine Bepflanzung mit einer Kletterpflanze versch&#246;nert werden soll.<br />
F&#252;r das Beranken von Weidenkletterger&#252;sten bieten sich vor allem einj&#228;hrige Kletterpflanzen an wie Prunkwinde, Schwarz&#228;ugige Susanne, Glockenrebe oder auch Kapuzinerkresse, da diese bedingt durch ihre Lebensdauer nicht zu gro&#223; und wuchtig werden.</p>
<p>Mehr Informationen zum Thema Kletterpflanzen und ihre Verwendung k&#246;nnen Sie auf folgender Webseite finden:<a href="http://www.kletter-pflanzen.de/" target="new"> Kletterpflanzen.de</a><br />
 <br clear="all"/> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2010/rankgerueste-aus-weiden-und-andere-kreative-objekte-einfach-selber-machen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hommage an den K&#252;rbis</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2009/hommage-an-den-kuerbis/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2009/hommage-an-den-kuerbis/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 14:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brauchtum & Rituale]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[bräuche & rituale]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Halloween]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenanbau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=247</guid>
		<description><![CDATA[Anf&#228;nglich hat mich dieser ganze Kult um den K&#252;rbis, der  mittlerweile schon vor einigen Jahren &#252;ber den Atlantik zu uns ins gediegene Europa her&#252;berschwabbte,  ganz sch&#246;n genervt. Fragt man die Jugend, gab es Halloween warscheinlich schon immer in Deutschland. Trotz allen Widerwillens, muss ich jedoch feststellen, dass K&#252;rbisse einfach nicht aus dem Herbst wegzudenken sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anf&#228;nglich hat mich dieser ganze Kult um den K&#252;rbis, der  mittlerweile schon vor einigen Jahren &#252;ber den Atlantik zu uns ins gediegene Europa her&#252;berschwabbte,  ganz sch&#246;n genervt. Fragt man die Jugend, gab es Halloween warscheinlich schon immer in Deutschland.</p>
<p>Trotz allen Widerwillens, muss ich jedoch feststellen, dass K&#252;rbisse einfach nicht aus dem Herbst wegzudenken sind mit ihrer eindrucksvollen intensiv leuchtenden Farbe und manchmal auch Gr&#246;&#223;e.  Gerade dieses Jahr bin ich wieder sehr darauf aufmerksam geworden , was mich dazu veranlasst hat,  nun diesem Gew&#228;chs einen Artikel zu widmen.</p>
<h4>Deswegen nun zu Beginn ein paar Impressionen zum K&#252;rbis:</h4>
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3257.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3260.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3271.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3262.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3277.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3265.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3279.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3269.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis"/></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3266.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
</tr>
</table>
<p><br/></p>
<h4>K&#252;rbis-historisch betrachtet</h4>
<p>Die K&#252;rbisse (Cucurbita) bilden eine Pflanzengattung aus der Familie der K&#252;rbisgew&#228;chse (Cucurbitaceae) und geh&#246;ren tats&#228;chlich zu den &#228;ltesten bekannten Kultursorten des Menschen. Wenn man den Angaben glauben darf, dann wurden Funde von Samen domestizierter K&#252;rbisse auf 10000 bis 8000 v. Chr. datiert.<br />
Urspr&#252;nglich wurde er wohl haupts&#228;chlich wegen seiner Samen kultiviert, die besonders nahrhaft sind, denn die Fr&#252;chte der Wildarten sind meistens reich an Bitterstoffen und wenig schmackhaft. Erst durch Zuchtversuche sind im Laufe der Zeit auch Sorten hervorgegangen, deren Fr&#252;chte als Nahrungsmittel verwendbar wurden.<br />
Beheimatet sind K&#252;rbisse in den warmen und feuchten Regionen von Mittel-und S&#252;damerika. Mit den Reisen von Christoph Columbus gelangten dann erst Samen nach Europa und nach Asien, wo sich besondere Vorlieben f&#252;r unterschiedliche Arten entwickelten und diese weiter kultiviert und gez&#252;chtet wurden.</p>
<p>Heute kennt man f&#252;nf K&#252;rbisarten mit vielen Sorten, die als Nahrungsmittel kultiviert werden:</p>
<ol>
<li><strong>Garten-K&#252;rbis </strong>(Cucurbita pepo): Zu diesen in den Sommermonaten zun&#228;chst weichen und schmackhaften, sp&#228;ter hartschalig werdenden K&#252;rbisarten z&#228;hlen die Zucchini, die melonengro&#223;en runden Rondini &#8216;Tonda di Nizza&#8217;, gelbe keulenf&#246;rmige Drehhalsk&#252;rbisse &#8216;Crookneck&#8217;, Spaghettik&#252;rbis, steirischer &#214;lk&#252;rbis, die &#8220;Fliegenden Untertassen&#8221; (UFO&#8217;s) oder auch Patissons mit flachrunden, gebuchteten Fr&#252;chten sowie die besonders lange lagerf&#228;higen Eichelk&#252;rbisse (Acorn) mit tropfenartiger Form. </li>
<li><strong>Riesen-K&#252;rbis</strong> (Cucurbita maxima): So hei&#223;t die gro&#223;e Gruppe der lagerf&#228;higen Einmachk&#252;rbisse, zu denen Sorten wie &#8216;Riesenmelonen&#8217; und &#8216;Gelber Zentner&#8217; geh&#246;ren.Bekannt wurde diese Gruppe auch durch einzelne Z&#252;chtungen, die die gr&#246;&#223;ten Fr&#252;chte der Erde produzieren wie beispielsweise die Sorten &#8216; Atlantic Giant&#8217; oder &#8216;Big Max&#8217;. Der neueste Rekord diesbez&#252;glich liegt angeblich bei 782 kg, gewogen am 3. Oktober 2009. Desweiteren z&#228;hlen zu dieser Art auch die zum Basteln geeigneten &#8220;Halloween&#8221;-K&#252;rbisse. Hierf&#252;r besonders geeignet sind die vor allem als Zierde genutzten Turban- und Minik&#252;rbisse wie &#8216;Jack be Little&#8217;, &#8216;Baby Bear&#8217; und &#8216;Sweet Dumpling&#8217;. Au&#223;erdem die zur Familie der Hubbards z&#228;hlenden Hokkaido- oder Carotak&#252;rbisse &#8216;Ushiki Kuri&#8217; und &#8216;Red Kuri&#8217;, &#8216;Blue Kuri&#8217;, &#8216;Blue Hubbard&#8217;, &#8216;Golden Hubbard&#8217; und der mit dekorativen Warzen versehene &#8216;Chicago Warted Hubbard&#8217;. </li>
<li><strong>Moschus-K&#252;rbis</strong> (Cucurbita moschata): Die Sorten dieser Gruppe  brauchen m&#228;nger und mehr W&#228;rme, weswegen sie vor allem  in s&#252;dlicheren L&#228;ndern verbreitet sind und als besonders aromatisch und schmackhaft gelten. Am bekanntesten sind der glockenf&#246;rmige Melonensquash &#8216;Butternut&#8217;, der in vielen L&#228;ndern  zu den Hauptgem&#252;sen z&#228;hlt sowie der tief gekerbte Muskatk&#252;rbis &#8216;Muscade&#8230;&#8217; beziehungsweise &#8216;Musquée de Provence&#8217;  und der Schlangenk&#252;rbis &#8216;Tromboncina d&#8217;Albenga&#8217;, der auch Keulenzucchini genannt wird auf Grund seiner schlangenartig, gekr&#252;mmten Fr&#252;chte.</li>
<li><strong>Feigenblatt-K&#252;rbis </strong>(Cucurbita ficifolia) wird in einem gro&#223;en geographischen Bereich angebaut, ist jedoch auf die H&#246;henbereiche zwischen rund 1000 bis fast 3000 m beschr&#228;nkt. Dies unterscheidet ihn von den anderen Arten der Gattung, die auch in wesentlichen tieferen Lagen angebaut werden. Er wird in allen Gebirgslagen Lateinamerikas angebaut. Es gibt vom Feigenblatt-K&#252;rbis keine kommerziellen Cultivare. Er l&#228;sst sich auch nicht mit anderen K&#252;rbis-Arten kreuzen.</li>
<li>(Cucurbita argyrosperma)</li>
</ol>
<p><br/></p>
<h4>Wichtige Info&#8217;s zum Anbau von K&#252;rbissen:</h4>
<ul>
<li>K&#252;rbisse sind meistens einj&#228;hrige nicht winterharte Pflanzen.</li>
<li>Sie geh&#246;ren zu den <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/starkzehrer">Starkzehrern</a> und ben&#246;tigen damit einen sehr humusreichen und n&#228;hrstoffreichen Boden mit viel organischer Masse. Dies ist auch der Grund, warum man K&#252;rbispflanzen h&#228;ufig am Kompost sieht. Im normalen Gartenbeet bietet sich eine Grundlage aus Pferdemist an. Dazu sollte man im Fr&#252;hjahr einen Graben ausheben und diesen mit dem Mist f&#252;llen. Anschlie&#223;end den Erdaushub mit Kompost vermischen und dann als Erdh&#252;gel mit ca. 30cm Breite &#252;ber der Mistpackung  anh&#228;ufen. Die K&#252;rbisse in einem Abstand von mindestens 10cm auf dem R&#252;cken des <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/mistbeet">Mistbeetes</a> auss&#228;hen. </li>
<li>K&#252;rbisse sind rankende Pflanzen mit gro&#223;en Bl&#228;ttern und wasserreichen Fr&#252;chten, die sehr viel Platz ben&#246;tigen. Eine Pflanze alleine kann leicht 3-4m² &#252;berwachsen. Sie eignet sich daher wunderbar als Bodendecker, um Brachfl&#228;chen vor  Unkrautbefall und Austrocknung zu sch&#252;tzen.</li>
<li>Damit die reifenden Fr&#252;chte am Boden nicht zu faulen beginnen, sollte man sie bei Zeiten mit einem Holzbrettchen unterlegen. Man kann sie ernten, wenn sie beim Anklopfen hohl klingen. </li>
<li>Kaum einer wei&#223;, das K&#252;rbis ein &#228;u&#223;erst gesundes Gem&#252;se ist. Sie sins sehr reich an Vitamin C und haben einen weit h&#246;heren Gehalt an Vitamin A (Carotin) wie Karotten. Dabei handelt es sich um ein kalorienarmes Gem&#252;se, das reich an Ballaststoffen ist. Aus dem frischen Fruchtfleisch lassen sich wunderbare Suppen zaubern. K&#252;rbis schmeckt sehr hervorragend in Kombination mit Ingwer oder auch s&#252;&#223;/sauer eingelegt als Kompott. Probieren Sie doch mal K&#252;rbismarmelade!</li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>&#8230; und was man sonst noch mit K&#252;rbis anfangen kann:</h4>
<p>Mittlerweile  sollte wohl fast jedem die Halloween-Tradition bekannt sein, aus K&#252;rbissen gruselige bis lustige Halloween-Laternen zu basteln. Diese sind als Jack O´Lantern verbreitet. Zur&#252;ck geht diese Tradition auf eine irische Geschichte, die von Jack O. handelt, einem B&#246;sewicht, dem es gelang den Teufel einzufangen. Dieser erkaufte sich seine Freiheit wieder mit dem Versprechen, Jack in Zukunft in Frieden zu lassen. Doch auch Jack O. musste irgendwann sterben. Auf Grund seiner Taten zu Lebzeiten wurde ihm die Aufnahme in den Himmel verweigert und nat&#252;rlich blieb ihm nun auch die H&#246;lle verwehrt. Doch der Teufel erbarmte sich und schenkte ihm eine R&#252;be und eine gl&#252;hende Kohle, damit Jack damit durch das Dunkel wandern k&#246;nne. Die Iren brachten diese Geschichte als Auswanderer mit in die Vereinigten Staaten, wo  die R&#252;be mit der Zeit vom K&#252;rbis abgel&#246;st wurde, da dieser so zahlreich vorhanden war.<br />
Heutzutage stellt man die K&#252;rbis-Fratzen vor die Haust&#252;r aus der Tradition heraus, die b&#246;sen Geister vom Haus fern zu halten, die sich in der Nacht vom 31.Oktober auf den 01.November vermehrt herumtreiben sollen.<br/><br />
Auf etwas anderes lustiges bin ich noch gestossen bei meiner Recherche nach den Geheimnissen des K&#252;rbis und das nennt sich K&#252;rbisweitwurf (eng. Pumpkin chunking). Hierbei werden K&#252;rbisse mit extra daf&#252;r entwickelten Ger&#228;ten so weit wie m&#246;glich geschleudert. Der Rekord liegt angeblich bei 1324,8m. J&#228;hrlich finden Weltmeisterschaften am ersten Wochenende nach Halloween statt in Millsboro, Delaware (USA). Dabei sind manche Leute wirklich kreativ. Wen es interessiert, hier ein Link zur offiziellen Homepage  <a href="http://www.punkinchunkin.com/"> der Weltmeisterschaften</a>.<br/><br />
Zum Schluss noch ein Wort zu den <b>Eigenschaften als Heilpflanze</b>:<br />
Als Heilmittel eignen sich die Kerne von K&#252;rbissen, da diese besonders reichhaltig sind an &#214;len, Vitaminen und Mineralstoffen. Zink, Vitamin C und A sind in hoher Dosierung vorhanden. K&#252;rbiskerne finden daher ihren Einsatz bei der Behandlung von Prostatavergr&#246;&#223;erung und Prostatitis als auch gegen Darmparasiten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2009/hommage-an-den-kuerbis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gartenger&#228;te</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2009/gartengeraete/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2009/gartengeraete/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 08:52:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Korbinian Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gartengeräte]]></category>
		<category><![CDATA[Geräteschuppen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=242</guid>
		<description><![CDATA[Jeder Garten will gepflegt sein. Dies erreicht man nur mit besonderen Hilfsmitteln und Werkzeugen, wie sie Hobbyg&#228;rtner und Gartenprofis in ihren Schuppen stehen haben. Viele Baum&#228;rkte preisen ihre Gartenger&#228;te als unentbehrlich an, wobei doch viele Ger&#228;te zur sachgem&#228;&#223;en Pflege des Gartens gar nicht n&#246;tig w&#228;ren. Was Sie wirklich ben&#246;tigen und welche &#220;berlegungen Sie bei der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-align: justify;">Jeder Garten will gepflegt sein. Dies erreicht man nur mit besonderen Hilfsmitteln und Werkzeugen, wie sie Hobbyg&#228;rtner und Gartenprofis in ihren Schuppen stehen haben. Viele Baum&#228;rkte preisen ihre <a href="http://www.garten-geraete.com">Gartenger&#228;te</a> als unentbehrlich an, wobei doch viele Ger&#228;te zur sachgem&#228;&#223;en Pflege des Gartens gar nicht n&#246;tig w&#228;ren. Was Sie wirklich ben&#246;tigen und welche &#220;berlegungen Sie bei der Ger&#228;tewahl t&#228;tigen m&#252;ssen steht im folgenden Absatz:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-align: justify;">Beim Einkauf von Gartenger&#228;ten z&#228;hlt f&#252;r den erfahrenen G&#228;rtner die Qualit&#228;t des Ger&#228;ts. Er verl&#228;sst sich nicht auf High-Tech Produkte, sondern entscheidet mit Augenma&#223; und Bedacht, welches Ger&#228;t f&#252;r seinen Garten am qualitativ hochwertigsten ist. Die Vorteile eines gut gew&#228;hlten Garten-Tools sind das angenehmere Arbeiten, die h&#246;here Sicherheit beim Arbeiten und die l&#228;ngere Haltbarkeit des Produkts &#8211; dies rechtfertigt die Mehrkosten gegen&#252;ber Billigprodukten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-align: justify;">Bei teueren Ger&#228;ten, die man wom&#246;glich nur ein Mal im Quartal braucht, w&#228;re es gut dar&#252;ber nachzudenken, ob man es ausleihen kann oder ob man sich die hohen Kosten mit dem Nachbarn teilt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-align: justify;">Bei kleineren Ger&#228;ten sollten Sie niemals vor dem Kauf vergessen, das Ger&#228;t in die Hand zu nehmen und eine Checkliste im Gehirn langsam abzuhaken:</p>
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Wie schwer 	ist das Ger&#228;t?</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Liegt das 	Ger&#228;t gut in der Hand?</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Entspricht 	das Ger&#228;t meiner K&#246;rpergr&#246;&#223;e?</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Kann das 	Ger&#228;t per Teleskoparm expandiert werden?</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Ist die 	insgesamte Verarbeitung robust?</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Sind die 	Verbindundungsstellen zwischen Materialien stark genug? ( Wie z.B. 	Metallschaufel und Holzstiel )</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal;">Ist das Ger&#228;t 	sicher in der Handhabung? Hat es wom&#246;glich sogar ein Pr&#252;fzeichen?</p>
</li>
</ul>
<p><img src="http://www.gartenrausch.com/wp-content/geraete.jpg" alt="" width="300" /></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-align: justify;">Arbeitet man mit einer derartigen Liste so sind Entt&#228;uschungen beim Kauf gr&#246;sstm&#246;glich ausgeschlossen. Hinzu kommt beim Kauf nat&#252;rlich eine Art “Verliebtheitsfaktor” &#8211; “Sagt mir das Produkt in der Art und Weise wie es gefertigt wurde zu?”. Nat&#252;rlich klingt dies eher nach einer Modeerscheinung der heutigen Trendzeit, jedoch muss ja eine gewisse Symphatie zwischen Ger&#228;t und K&#228;ufer bestehen, damit lange und einsame Arbeitsstunden mit dem Ger&#228;t nicht zur seelischen Qual werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-align: justify;">Bei Elektroger&#228;ten sollte man unbedingt darauf achten, dass sie entweder das deutsche VDE- oder das &#246;sterreichische &#214;VE- Zeichen tragen. Diese Auszeichnungen garantieren die elektronische Sicherheit des Ger&#228;ts. Bei Benzinger&#228;ten sollten sie unbedingt auf das GS-Zeichen achten, welches f&#252;r gepr&#252;fte mechanische Sicherheit steht. Das europ&#228;ische CE-Zeichen ist dagegen kein Garant f&#252;r Qualit&#228;t.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2009/gartengeraete/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Laubblaskapelle auf der Herbstb&#252;hne</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2009/laubblaskapelle-auf-der-herbstbuehne/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2009/laubblaskapelle-auf-der-herbstbuehne/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 08:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gotthilf Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Laub]]></category>
		<category><![CDATA[Laubbläser]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/2009/laubblaskapelle-auf-der-herbstbuehne/</guid>
		<description><![CDATA[Seit einigen Jahren r&#252;cken nicht nur die st&#228;dtischen Bauh&#246;fe im Herbst mit Laubgebl&#228;sen an, sondern auch immer mehr Privatpersonen pusten in ihrem Garten die abgefallenen Bl&#228;tter per Druckluft auf einen Haufen oder einfach nur wild in der Gegend herum. Dass viele dieser Ger&#228;te mindestens so viel L&#228;rm machen wie die Mopeds auf dem Weg in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seit einigen Jahren r&#252;cken nicht nur die st&#228;dtischen Bauh&#246;fe im Herbst mit Laubgebl&#228;sen an, sondern auch immer mehr Privatpersonen pusten in ihrem Garten die abgefallenen Bl&#228;tter per Druckluft auf einen Haufen oder einfach nur wild in der Gegend herum. Dass viele dieser Ger&#228;te mindestens so viel L&#228;rm machen wie die Mopeds auf dem Weg in die Disko (inzwischen gelten strengere Auflagen, aber durchdringend bleibt das Ger&#228;usch dennoch), sorgt dabei nicht selten f&#252;r Unmut in der Nachbarschaft. Wenn dann noch der Eindruck entsteht, dass das Laub einfach nur in Aufruhr versetzt oder auf das Nachbargrundst&#252;ck geblasen wird, ist es mit dem Frieden nat&#252;rlich ganz vorbei.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man&#8217;s denn kann, stellen die Ger&#228;te eine Arbeitserleichterung dar oder sind, &#228;hnlich wie ein fahrbarer Rasenm&#228;her, zumindest cooler als die manuelle Alternative und das richtige Geschenk f&#252;r einen Midlife-gebeutelten Mann. Jedenfalls scheint der Laubbl&#228;ser cooler als der bl&#246;de alte Rechen &#8211; eine Runde Ghostbusters im Garten hebt die Herbstlaune.</p>
<p style="text-align: justify;">F&#252;r die Kommunen sind die Ger&#228;te insofern attraktiv, als sie viel billiger sind als die Strassenreinigung per Hand machen zu lassen. Die klammen Stadtk&#228;mmerer freut&#8217;s.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn schon, dann aber bitte elektrisch &#8211; Dieselbetriebene Laubgebl&#228;se (und wenn wir schon dabei sind auch benzinbetriebene Rasenm&#228;her) sind angesichts der heute zur Verf&#252;gung stehenden batteriebetriebenen Alternativen ein Vergehen an der Natur. Sonst bl&#228;st man von moderner Katalysatorentechnik weitgehend unbeeindruckt CO² herum, dass es ein wahrer Horror ist. Dass der Benutzer des Ger&#228;ts stundenlang in den Abgasen watet, wird auch seiner Gesundheit nicht bekommen.  Akkuger&#228;te mit Elektroantrieb sind also das mindeste f&#252;r ein sauberes Gewissen &#8211; R&#252;cksicht bei der Zeitplanung sowieso.</p>
<p><img src="http://www.gartenrausch.com/wp-content/Laub.jpg" alt="" width="370" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Aspekt sollte noch angeschnitten werden: Wenn man&#8217;s mit dem Laubblasen (oder Laubsaugen) &#252;bertreibt, zerst&#246;rt man auch noch die Lebensgrundlage bzw. den Unterschlupf vieler f&#252;r die Boden&#246;kologie wichtiger K&#228;fer und Insekten (oder bl&#228;st ihnen gleich direkt das Licht aus). Au&#223;erdem gibt das Herbstlaub als nat&#252;rlicher D&#252;nger ja eigentlich dem Boden das zur&#252;ck, was ihm der Baum &#252;ber das Jahr entzogen hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Freilich: Auf der Strasse und dem B&#252;rgersteig ist feuchtes Laub eine Rutsch- und Stolperfalle und sollte bei Bedarf beseitigt werden, die Hartn&#228;ckigkeit aber, mit der jedes Fitzelchen Rasen von der anscheinend f&#252;r manche Augen irritierenden Anwesenheit von Bl&#228;ttern (als Salonpsychoanalytiker fragt man sich: Liegt es am Wunsch, den Gedanken an den Tod zu verdr&#228;ngen?) ges&#228;ubert werden muss, will mir nicht in den Kopf. Eine zu dicke Laubdecke kann Rasen zwar ersticken, aber um das zu verhindern, reicht grobes Zusammenrechen oder die Zerkleinerung der Bl&#228;tter im Verlauf des normalen Rasenm&#228;hens vollkommen aus. Nur der Ehrgeiz, bis zum letzten kleinen Bl&#228;ttchen alle zu entfernen, treibt eine unn&#246;tige Energieverschwendung an. Eine in Comicstrips und Sketchshows beliebte Situation ist ja gerade dieses eine hartn&#228;ckige Blatt, das dem Antihelden beim Laubzusammenrechen den letzten Nerv t&#246;tet weil er es nicht kleinkriegt. An sich schon eine Art Humor (gern mit Konservenlachern) zum Schaudern, aber noch gruseliger, wenn einem dergleichen in der realen Welt begegnet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2009/laubblaskapelle-auf-der-herbstbuehne/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schneiden, schneiden,schneiden &#8211; oder was sonst noch im Herbst zu tun ist!</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2009/schneiden-schneidenschneiden-oder-was-sonst-noch-im-herbst-zu-tun-ist/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2009/schneiden-schneidenschneiden-oder-was-sonst-noch-im-herbst-zu-tun-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 11:28:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Gartenseiten]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=165</guid>
		<description><![CDATA[Es ist so weit: Der Herbst steht vor der T&#252;r und alle sprechen immer nur vom Ernten! Dabei f&#228;llt im Garten jetzt noch so mancherlei andere Arbeit an: verbl&#252;hte Bl&#252;ten an Stauden und Rosen ausputzen, denn noch bilden sich reichlich neue Bl&#252;ten solange es warm bleibt. ein letztes Mal Hecken und Formschnitt-Geh&#246;lze wie Buchsbaum schneiden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist so weit: Der Herbst steht vor der T&#252;r und alle sprechen immer nur vom Ernten!</strong><br/><br />
<img style="float:right; margin-left:20px; margin-bottom:10px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.108.jpg" alt="Herbstimpressionen" width="350" /><br />
<b>Dabei f&#228;llt im Garten jetzt noch so mancherlei andere Arbeit an:</b></p>
<ul>
<li>verbl&#252;hte Bl&#252;ten an Stauden und Rosen ausputzen, denn noch bilden sich reichlich neue Bl&#252;ten solange es warm bleibt.</li>
<li>ein letztes Mal Hecken und Formschnitt-Geh&#246;lze  wie Buchsbaum schneiden</li>
<li>beste Pflanzzeit f&#252;r Stauden und Geh&#246;lze</li>
<li>ab Ende September k&#246;nnen die ersten Blumenzwiebeln f&#252;r den Fr&#252;hling in den Boden gebracht werden</li>
<li>Beerenstr&#228;ucher wie Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren schneiden</li>
<li>Balkon- und K&#252;belpflanzen auf die &#220;berwinterung vorbereiten beziehungsweise bei den ersten kalten N&#228;chten vor Frost durch Abdecken mit Noppenfolie sch&#252;tzen</li>
<li>Das zweite M&#228;hen der Blumenwiese steht an</li>
<li>letzte M&#246;glichkeit f&#252;r Neuanlagen von Rasenfl&#228;chen</li>
</ul>
<p>Eines wird dabei klar! Der eingefleischte Hobbyg&#228;rtner nimmt jetzt Urlaub, um aller Aufgaben Herr zu werden.<br/><br />
<center><br />
<a href='http://www.plamundo.de/tree/254/Astscheren/'>Astscheren bei Plamundo</a><br />
<a href='http://www.plamundo.de/tree/158/Gartenscheren/'>Gartenscheren im Plamundo Gartenshop</a><br />
</center><br />
<br/><br/><br />
Zwei sehr interessante Internetseiten, die sich mit oben beschriebenen Themen ausf&#252;hrlich auseinandersetzen und die ich w&#228;rmstens empfehlen m&#246;chte, w&#228;ren.</p>
<ol>
<li><a href="http://www.gartenscheren.net">Gartenscheren.net </a>: Informiert ausf&#252;hrlich rund um das Thema Gartenscheren und damit &#252;ber s&#228;mtliche Schnittarbeiten, die so im privaten Garten anfallen k&#246;nnen. Vom  aufwendigen Rosenschnitt, zum Form- oder Obstgeh&#246;lzschnitt. Kaum ein Thema das Schneiden von Pflanzen betreffend wird ausgelassen. Dazu noch ein nettes Bild einer unkonventionellen Idee zum Thema Formschnitt:<img style="float:left; margin-right:20px; margin-bottom:10px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_1447.JPG" alt="Buchs-Bank" width="250" /><br />
Gesehen im &#8220;Wei&#223;en Garten&#8221; in Sissinghurst Castle , Grafschaft Kent (England), dem ehemals  privaten  Garten der Schriftstellerin und Gartenkennerin Vita Sackville-West und Ihrem Mann Harold Nicolson.<br />
Nebenbei ist diese Parkanlage ein &#8220;Mu&#223;&#8221; f&#252;r jeden Gartenliebhaber. Mich pers&#246;nlich hat sie sehr inspiriert und die Buchsbaum-Gartenbank w&#228;chst langsam in meinem Garten in die richtige Form.</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><a href="http://www.jahreszeiten-garten.de">Jahreszeiten-garten.de </a>: Eine Gartenseite, die ausf&#252;hrlich &#252;ber die Gartenarbeit je nach Jahreszeit informiert.<br />
<img style="float:left; margin-right:20px; margin-bottom:10px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.252.jpg" alt="Hagebutten" width="250" /><br />
Die Seite ist zwar noch im Aufbau, aber trotzdem schon recht informativ und vielversprechend.<br/> Es lohnt sich einen Bick zu wagen und ein bi&#223;chen zu st&#246;bern!</li>
<p><br clear="all"/>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2009/schneiden-schneidenschneiden-oder-was-sonst-noch-im-herbst-zu-tun-ist/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ferienzeit ist Gartenzeit !!  &#8211; &#8230;aber keine Zeit f&#252;r Faulpelze!!!</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2009/ferienzeit-ist-gartenzeit-aber-keine-zeit-fuer-faulpelze/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2009/ferienzeit-ist-gartenzeit-aber-keine-zeit-fuer-faulpelze/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 12:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Gartenseiten]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=69</guid>
		<description><![CDATA[F&#252;r den passionierten Hobby-G&#228;rtner gibt es nichts besseres als den langersehnten Sommerferienbeginn! Endlich Zeit f&#252;r Gartenarbeit! Diese Species von Menschen wird man nun f&#252;r einige Wochen  Tag und Nacht in ihrem Garten antreffen, denn dort gibt es jetzt auch viel zu tun. Alles sprie&#223;t und schie&#223;t. Das bedeutet auf die Knie und Unkraut j&#228;ten, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r den passionierten Hobby-G&#228;rtner gibt es nichts besseres als den langersehnten Sommerferienbeginn! Endlich Zeit f&#252;r Gartenarbeit! Diese Species von Menschen wird man nun f&#252;r einige Wochen  Tag und Nacht in ihrem Garten antreffen, denn dort gibt es jetzt auch viel zu tun.</p>
<p>Alles sprie&#223;t und schie&#223;t. Das bedeutet auf die Knie und Unkraut j&#228;ten, aber auch ein letztes Mal f&#252;r Nahrung sorgen. Vor allem Gem&#252;se, die viel Blattmasse, Knollen oder Fr&#252;chte produzieren wie <a href='http://www.bio-duenger.net/obst-und-gem%C3%BCse-d%C3%BCngen'>Tomaten, Gurken, Lauch,  Sellerie und Kohlsorten wollen noch ged&#252;ngt werden</a>. Wer sein Gem&#252;se biologisch ziehen m&#246;chte, kann dieses mit  <a href="http://gartenwissen.com/gartenlexikon-brennesseljauche">Brennesseljauche</a> tun.</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>Die Sommerferien sind aber auch die Zeit der Ernte und was kann es Sch&#246;neres geben?!</strong></span></p>
<table style="height: 177px;" border="0" width="659">
<tbody>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2382.JPG" alt="" width="125" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2549.JPG" alt="" width="125" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2448.JPG" alt="" width="125" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2552.JPG" alt="" width="125" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2496.JPG" alt="" width="125" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Jeden Tag kann ausgew&#228;hlt werden, was frisch auf den Tisch kommt. Meistens kann man jedoch garnicht soviel essen wie vorhanden ist und nachw&#228;chst. Deswegen lohnt es sich einen Wintervorrat anzulegen. Viele Gem&#252;se und Fr&#252;chte k&#246;nnen gut eingelagert werden wie &#196;pfel, Kartoffeln, Wurzelgem&#252;se und Kohl. Andere m&#252;ssen erst haltbar gemacht. Dies ist bei vielem Obst und Gem&#252;se ganz einfach und sehr lecker m&#246;glich durch Einkochen, D&#246;rren oder Einfrieren.</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>F&#252;r das Einkochen gibt es verschiedene M&#246;glichkeiten:</strong></span></p>
<ul>
<li>s&#252;&#223;e Marmelade einkochen</li>
<li>w&#252;rzige und exotische Chutneys kochen</li>
<li>Lik&#246;re und Weine ansetzen</li>
<li>in Essig oder Salz einlegen</li>
<li>als Fruchtsaft konservieren</li>
</ul>
<p>Dem Kreativem sind in dem Bereich keine Grenzen gesetzt, denn viele Fr&#252;chte lassen sich wunderbar miteinander kombinieren und beim Einkochen kommen einem immer wieder neue Ideen, die man ausprobieren m&#246;chte. Ich pers&#246;nlich bin dann immer voller Vorfreude auf die kulinarischen Gen&#252;sse, die sp&#228;ter im Winter auf mich warten.<br />
&#220;ber all diese anfallenden Arbeiten ab der Ernte wie das richtige Einlagern von Gem&#252;se und Konservieren gibt es eine sehr informative und ausf&#252;hrliche neue Webseite, auf die ich zu guter Letzt noch hinweisen m&#246;chte: <a href="http://www.pflanzen-ueberwintern.de">www.pflanzen-ueberwintern.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2009/ferienzeit-ist-gartenzeit-aber-keine-zeit-fuer-faulpelze/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Im Garten starten die Pilze dieses Jahr zum Gro&#223;angriff</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2009/im-garten-starten-die-pilze-dieses-jahr-zum-grossangriff/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2009/im-garten-starten-die-pilze-dieses-jahr-zum-grossangriff/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 14:18:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schädlingsbekämpfung]]></category>
		<category><![CDATA[pilzbefall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gartenrausch.com/?p=12</guid>
		<description><![CDATA[Bedingt durch die ungew&#246;hnlich vielen und starken Regenf&#228;lle in diesem Fr&#252;hsommer kombiniert mit den angenehmen, warmen Temperaturen ensteht vielerorts in Deutschland schon seit einigen Wochen ein feucht-warmes Klima. Ideale Vorraussetzungen f&#252;r das Wachsen und Gedeihen von &#252;ppigen Pilzkulturen. Dies mag paradiesische Ernten f&#252;r den passionierten Pilze-Sammler versprechen &#8211; dem Hobbyg&#228;rtner beschert es jedoch das gro&#223;e [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Bedingt durch die ungew&#246;hnlich vielen und starken Regenf&#228;lle in diesem Fr&#252;hsommer kombiniert mit den angenehmen, warmen Temperaturen ensteht vielerorts in Deutschland schon seit einigen Wochen ein feucht-warmes Klima. Ideale Vorraussetzungen f&#252;r das Wachsen und Gedeihen von &#252;ppigen Pilzkulturen. Dies mag paradiesische Ernten f&#252;r den passionierten Pilze-Sammler versprechen &#8211; dem Hobbyg&#228;rtner beschert es jedoch das gro&#223;e F&#252;rchten vor dem Gro&#223;angriff der Pilzkulturen im Garten</em></p>
<p style="text-align: center;">
<p><center><br />
<a href='http://www.kultur-pflanze.de/pflanzen-bilder-sommerblumen'><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/L1000183.JPG" alt="sommerblumen" /><br/>Sommerblume</a></center></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff6600;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Welche Gefahren drohen also bei dieser Witterung?</span></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Man sollte seine Feinde kennen, um dann strategisch korrekt reagieren zu k&#246;nnen und um im Endeffekt zu den richtigen Waffen zu greifen.</p>
<p><center><br />
<a href="http://www.plamundo.de/tree/242/gegen_Pilzbefall/"><br />
Mittel gegen Pilzbefall / Fungizid im Shop</a><a href="http://www.plamundo.de/tree/242/gegen_Pilzbefall/"><br />
<img src="http://www.gartenrausch.com/wp-content/fungizid.jpg" alt="" /><br />
</a></center></p>
<p style="text-align: justify;">Daher nun eine kurze Auflistung, der Plagen, die dieses Klima lieben:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Die <strong>Kraut- und Knollenf&#228;ule beziehungsweise Braunf&#228;ule </strong>bef&#228;llt in erster Linie Kartoffeln und Tomaten. Der unterschiedliche Name bezieht sich dann jeweils auf das Schadbild, das dieser Pilz (Phytophthora infestans) jeweils hervorruft. Bei Tomaten zeigen sich zun&#228;chst braune Flecken auf dem Laub. Infolge dessen rollen sich die Bl&#228;tter ein, trocknen und sterben ab. Auch die Stengel und Fr&#252;chte werden infiziert. Tomaten erhalten zun&#228;chst gelbe Flecken, die sich sp&#228;ter braun f&#228;rben, einsinken und meistens noch an der Pflanze zu faulen anfangen. Sp&#228;tstens jedoch ein paar Tage nach der Ernte.Das Schadbild bei Kartoffeln ist &#228;hnlich: Die Blattr&#228;nder f&#228;rben sich braun und beginnen zu faulen. Das Blatt trocknet bei gr&#246;&#223;erer Ausbreitung und stirbt ab. &#196;hnliches ist an den Stengln zu beobachten. Auch die Knollen werden angegriffen und entwickeln dadurch eingesunkene, bleigraue Flecken, unter denen sich das Speichergewebe r&#246;tlichbraun verf&#228;rbt. Diese trockenen Stellen sind hervorragende Eintrittspforten f&#252;r weitere F&#228;ulniserreger, die der Kartoffel dann entg&#252;ltig den garaus bereiten.</li>
<li> <strong>Grauschimmelpilze</strong> erkennt man sehr deutlich an dem grauen Schimmel auf Bl&#228;ttern und auch anderen Pflanzenteilen. Er sch&#228;digt vor allem Erdbeeren, Trauben, Tomaten,Gurken, Salat und Bohnen. Ursache f&#252;r dieses unsch&#246;ne Erscheinungsbild ist der Botrytis-Pilz, der bei entsprechenden klimatischen Bedingungen die Schwachstellen der Pflanzen belagert und sich dort ausbreitet.</li>
<li><strong> Echter- und Falscher Mehltau</strong> geht nicht auf einen Pilz zur&#252;ck, sondern auf unterschiedliche jeweils auf einzelne Pflanzen spezialisierte Pilze, die allerdings ein &#228;hnliches Schadbild hervorrufen. Echter Mehltau &#252;berzieht die Blattoberseiten  und auch andere Pflanzenteile mit einem wei&#223;en Belag. Er ist der Pilz, der sich eher bei sch&#246;ner Wetterlage ausbreitet. Dahingegen ist der Falsche Mehltau der Pilzbefall, der vor allem bei feucht-warmem Klima auftritt. Diese Pilze befallen eher die Blattunterseiten mit wei&#223;em Belag und rufen auf den Blattoberseiten gelblich, br&#228;unlich oder auch r&#246;tlich verf&#228;rbte Flecken hervor. Insgesamt sch&#228;digt der Falsche Mehltau die Pflanzen nachhaltiger.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ff6600;"> </span></p>
<h3>Welche Ma&#223;nahmen kann man gegen Pilzbefall ergreifen?</h3>
<p>Grunds&#228;tzlich sind einige wichtige Richtlinien f&#252;r einen gesunden Garten zu beachten, um den Pflanzen m&#246;glichst optimale Lebensbedingungen zu schaffen. Ein gesunder und kr&#228;ftiger Pflanzenbestand bietet wenig Angriffsfl&#228;che f&#252;r Pilze. Dieses l&#228;&#223;t sich erreichen durch die Beachtung der Boden- und Klimaverh&#228;ltnisse. Nicht jede Pflanze kann &#252;berall gut leben. Einige vertragen keinen Wind, andere keine lange Trockenperiode, etc.. Sowohl N&#228;hrstoffmangel wie auch -&#252;berschuss schw&#228;chen eine Pflanze genauso wie Umweltschadstoffe in Luft, Wasser und Boden. Diese Faktoren lassen sich leider h&#228;ufig nicht so einfach beeinflussen. Genauso wichtig sind aber richtige Pflanzabst&#228;nde, richtiges gie&#223;en und d&#252;ngen, Einsatz von Mischkulturen und immer wieder der Versuch, ein &#246;kologisches Gleichgewicht im Garten herzustellen und zu erhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Speziell bei Pilzbefall gilt es m&#246;glichst alle befallenen Pflanzenteile zu entfernen und zu vernichten. Wenn m&#246;glich resistentes Saatgut verwenden. Beim Gie&#223;en darauf achten, nicht von oben auf die Pflanze zu gie&#223;en, sondern ganz gezielt im Wurzelbereich. <a href="http://www.richtig-duengen.de/wie-d%C3%BCnge-ich-richtig">Zu viel Stickstoffd&#252;ngung vermeiden</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Erg&#228;nzend gibt es nat&#252;rlich die ein oder anderen biologischen Mittel, die man sowohl vorbeugend zur Pflanzenst&#228;rkung als auch im Notfall zur Bek&#228;mpfung von Pilzbefall einsetzen kann:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Zur <strong>Pflanzenst&#228;rkung</strong> regelm&#228;&#223;ig mit Schachtelhalmbr&#252;he oder Knoblauchtee spritzen. Die Bl&#228;tter mit Steinmehl best&#228;uben. Blattst&#228;rkende Mittel spritzen wie beispielsweise Brennessel-Br&#252;he oder Algen-Extrakte.</li>
<li>Bei <strong>Kraut- und Braunf&#228;ule</strong> m&#246;glichst Kartoffeln und Tomaten so weit wie m&#246;glich von einander entfernt Pflanzen, da der Wind die Pilzsporen von den Kartoffeln zu den Tomaten tr&#228;gt und diese dadurch infiziert. Tomaten unbedingt vor N&#228;sse von oben sch&#252;tzen durch &#220;berdachung oder Anpflanzung im Gew&#228;chshaus statt im Freiland. Vorbeugend regelm&#228;&#223;ig mit Magermilch bespr&#252;hen sowie bei Befall mit Schachtelhalmbr&#252;he oder Knoblauchtee. Wichtigste Ma&#223;nahme: Alle befallenen Pflanzenteile vernichten! Gleiches gilt f&#252;r Kartoffeln</li>
<li>Gegen <strong>Grauschimmel</strong> helfen die allgemeinen Empfehlungen. Unbedingt zu beachten sind die richtigen Standorte f&#252;r die Pflanzen sowie gute Bel&#252;ftung.</li>
<li>Auch bei <strong>Echtem- und Falschem Mehltau</strong> gelten die  zuvor genannten allgemeinen Empfehlungen. Au&#223;erdem gibt es von der Firma Schacht ein neues Sortiment an biologischen Spritzmitteln, das sehr zu empfehlen ist.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ff6600;"><strong>:</strong></span><br />
All die Pflanzenbr&#252;hen und -jauchen lassen sich hervorragend selber herstellen, indem man die entsprechenden Pflanzen daf&#252;r sammelt und sie jeweils mit Wasser ansetzt oder &#252;berbr&#252;ht. Wer keinen Zugang zum Sammeln oder gar Selberherstellen hat, dem seien die beiden Firmen <a href="http://www.plamundo.de/tree/243/Biologische_Pflanzenschutzmittel/">Schacht</a> und Ludwig Engelhart genannt, die &#252;ber ein sehr umfangreiches Sortiment an Kr&#228;utern und fertigen L&#246;sungen verf&#252;gen. Sehr zu empfehlen ist z.B. der <a href="http://www.plamundo.de/article/06314/Ackerschachtelhalm_Extrakt_Compositum_1l_Flasche.xhtml">Ackerschachtelhalm Extrakt</a><em> </em><ins datetime="2009-07-14T14:08:40+00:00"></ins><span id="more-12"></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2009/im-garten-starten-die-pilze-dieses-jahr-zum-grossangriff/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

