<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gartenrausch &#187; Fauna &amp; Flora</title>
	<atom:link href="http://www.gartenrausch.com/category/fauna-flora/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.gartenrausch.com</link>
	<description>Lobelie im Schatten mit Diamanten</description>
	<lastBuildDate>Fri, 20 Jan 2012 11:10:20 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Alle Jahre wieder&#8230; - Weihnachtsstern, Weihnachtskaktus &amp; Ritterstern (Amaryllis)</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2011/alle-jahre-wieder-weihnachtsstern-weihnachtskaktus-ritterstern-amaryllis/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2011/alle-jahre-wieder-weihnachtsstern-weihnachtskaktus-ritterstern-amaryllis/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 11:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gotthilf Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Giftige Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[advent]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen überwintern]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[zimmerpflanzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=1484</guid>
		<description><![CDATA[Weihnachten ist eine festliche Zeit voller Brauchtum und Traditionen. Von Land zu Land und Region zu Region wechseln diese Traditionen deutlich. Mittlerweile kann man jedoch weltweit bestimmte Pflanzenarten antreffen, die &#8220;traditionell&#8221; f&#252;r die Weihnachtsdekoration verwendet werden. Gemeint sind Rittersterne (Amaryllis), Weihnachtssterne (Poinsetttien) und Weihnachtskakteen. Diese Pflanzen bl&#252;hen im Winter ungef&#228;hr um die Zeit von Weihnachten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weihnachten ist eine festliche Zeit voller Brauchtum und Traditionen. Von Land zu Land und Region zu Region wechseln diese Traditionen deutlich. Mittlerweile kann man jedoch weltweit bestimmte Pflanzenarten antreffen, die &#8220;traditionell&#8221; f&#252;r die Weihnachtsdekoration verwendet werden. Gemeint sind Rittersterne (Amaryllis), Weihnachtssterne (Poinsetttien) und Weihnachtskakteen. Diese Pflanzen bl&#252;hen im Winter ungef&#228;hr um die Zeit von Weihnachten und beeindrucken durch &#228;u&#223;erst prachtvolle Bl&#252;ten, die entweder durch ihre Farbgebung, die Gr&#246;&#223;e und Form oder auch durch die Menge der Bl&#252;ten &#252;berzeugen.</p>
<table border="o">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><img style="width: 170px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/weihnachtsstern_01.preview.jpg" alt="Weihnachtsstern" /></td>
<td><img style="width: 170px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/ritterstern_02.preview.jpg" alt="Ritterstern-Amaryllis" /></td>
<td><img class="aligncenter" style="width: 170px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/schlumbergera-_01.preview.jpg" alt="Weihnachtskaktus" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img style="width: 170px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/ritterstern_01.preview.jpg" alt="Ritterstern-Amaryllis" /></td>
<td><img style="width: 170px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/schlumbergera_02.preview.jpg" alt="Weihnachtskaktus" /></td>
<td><img style="width: 170px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/weihnachtsstern_02.preview.jpg" alt="Weihnachtsstern" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Alle drei Pflanzenarten sind allerdings nicht sehr traditionell, da keine von ihnen bei uns heimisch w&#228;chst. Dies erkl&#228;rt sich nat&#252;rlich eigentlich von selbst durch die Bl&#252;tezeit im Winter. Es handelt sich durchweg um Pflanzen aus Mittel- und S&#252;damerika, die ihren Eroberungsfeldzug als Weihnachtspflanzen erst Mitte des letzten Jahrhunderts antraten.<br />
Heute kann man sich das europ&#228;ische Weihnachten ohne sie garnicht mehr vorstellen. Damit Sie viel Freude an Ihren Pflanzen f&#252;r das Fest und durchaus auch noch eine lange Zeit danach, finden Sie nun im Folgenden die passenden Pflanzenportraits mit wichtigen Pflege-Tips:</p>
<h4>Ritterstern (Hippeastrum-Hybride)</h4>
<p><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/ritterstern_03.preview.jpg" style="float:right;margin-left:25px; margin-right:10px;margin-bottom:10px;width:200px; padding:2px; border:8px solid #FF6600;" alt="Amaryllis"/></p>
<ul>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Pflanzensteckbrief</strong></span></li>
<ul>
<li><strong>Herkunft:</strong> Rittersterne stammen aus den Trockenzonen in S&#252;damerika. Sie geh&#246;ren zur Familie der Amaryllisgew&#228;chse (Amaryllidaceae) und wurden lange Zeit mit dem Namen Amaryllis bezeichnet. Dieser ist jedoch nicht korrekt, da er nur Pflanzen meint, die aus S&#252;dafrika stammen. Dennoch ist der Name Amaryllis f&#252;r den Ritterstern bei uns weitau mehr verbreitet wie der korrekte Name.</li>
<li><strong>Wuchs:</strong> Der Ritterstern geh&#246;rt zu den <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon-geophyten" target="new">Geophyten</a>. Wie die meisten Zwiebelpflanzen braucht er eine Ruhephase, die in die Zeit von August bis Dezember f&#228;llt. Die Pflanze eignet sich hervorragend als Topfpflanze und wird im Durchschnitt ca. 45 cm hoch.</li>
<li><strong>Bl&#228;tter:</strong> Die Bl&#228;tter bilden sich erst nach der Bl&#252;te zum Fr&#252;hjahrsanfang. Sie sind je nach Sorte hell bis kr&#228;ftig gr&#252;n und werden ebenfalls ca. 45 cm lang. Ihre Form ist l&#228;nglich lineal.</li>
<li><strong>Bl&#252;te:</strong> Die Bl&#252;ten bilden sich nach 6-8 Wochen nach Ende der Ruhephase im Dezember bis Februar. Aus Der Zwiebel erscheint ein hohler, ca. 45 cm langer Bl&#252;tenschaft, der 3-4 gro&#223;e Bl&#252;ten hervorbringt. Bei kr&#228;ftigen, gro&#223;en und gesunden Blumenzwiebeln k&#246;nnen die Einzelbl&#252;ten einen Durchmesser von bis zu 20 cm erreichen und bl&#252;hen f&#252;r ungef&#228;hr zwei Wochen. Nach dem ersten Bl&#252;tenschaft folgt etwas sp&#228;ter meistens noch ein zweiter. Die klassische Farbe der Bl&#252;ten ist kr&#228;ftig rot. Es gibt aber mittlerweile eine riesige Auswahl unterschiedlichster Hybrid-Sorten mit Bl&#252;tenvarianten von strahlend wei&#223; &#252;ber zart rosa bis dunkelrot, gestreift, gepunktet und mehrfarbig. Die Bl&#252;ten gibt es in einfachen und gef&#252;llten Varianten.</li>
</ul>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Standort:</strong></span> Rittersterne brauchen einen sonnigen Standort. Die Zwiebeln brauchen nicht viel Platz. normalerweise reicht es vollkommen aus, wenn um die Zwiebel herum noch ca. 2 cm Platz sind bis zum Topfrand.<br />
Zwiebelpflanzen bevorzugen es trocken und reagieren auf Staun&#228;sse &#228;u&#223;erst empfindlich mit Schimmelbefall und F&#228;ulnis. Der Topf sollte deswegen unbedingt Drainagel&#246;cher haben. Eine ganz normale, lockere Blumenerde ist vollkommen ausreichend.</li>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Pflege:</strong></span> Normalerweise kauft man entweder die reine trockene Zwiebel oder aber die antreibende Zwiebel fertig gepflanzt im Topf. Pflanzt man die Zwiebel selber so darf sie nicht zu tief gepflanzt werden. Nur maximal die H&#228;lfte der Zwiebel verschwindet in der Erde, der Rest muss unbedingt oberhalb der Erdoberfl&#228;che herausragen. Diese Ma&#223;nahme l&#228;sst die Zwiebel schneller abtrocknen und sch&#252;tzt vor zuviel N&#228;sse. Nach dem Pflanzen einmal gut angie&#223;en und dann am besten das Gie&#223;en vergessen bis der erste Bl&#252;tenschaft ca. 20 cm hoch gewachsen ist. Gie&#223;t man in dieser Zeit zu viel, so bildet sich manchmal garnicht oder erst sehr verz&#246;gert der ersehnte Bl&#252;tenschaft. Erst dann wird die Erde st&#228;ndig feucht gehalten und einmal w&#246;chentlich darf mit einem Pflanzend&#252;nger ged&#252;ngt werden.
<p>M&#246;chte man im n&#228;chsten Jahr wieder einen bl&#252;henden Ritterstern haben, so muss dieser nach der Bl&#252;te unbedingt gut weitergepflegt werden. Bis zum August ist er n&#228;mlich in der Wachstumsphase und f&#252;llt seine Reserven wieder auf f&#252;r die n&#228;chste Ruhe- und Bl&#252;tephase. Weiterhin m&#228;&#223;ig, aber regelm&#228;&#223;ig gie&#223;en und einmal w&#246;chentlich d&#252;ngen. Da nur noch Bl&#228;tter wachsen, kann man ihn getrost ab Ende Mai in den Garten pflanzen an einen Platz an dem er nicht st&#246;rt und trotzdem ausreichend Licht bekommt.</p>
<p>In unseren Breiten muss im August die notwendige Ruhephase k&#252;nstlich eingeleitet werden. Stellen Sie hierf&#252;r das Gie&#223;en komplett ein und stellen sie die Zwiebel an einen dunklen und k&#252;hlen Ort. Temperaturen um +10°C w&#228;ren die optimale Umgebung. Die Zwiebel zieht nun ihre Bl&#228;tter ein und h&#228;lt eine dreimonatige Ruhe ein. Rechtzeitig im Dezember kann man den Topf wieder hervorholen, gegebenenfalls die Zwiebel in neue Erde setzen, bei Zimmertemperatur an einen hellen Platz stellen, einmalig angie&#223;en und auf die wundersch&#246;ne Bl&#252;te warten.</li>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Vermehrung:</strong></span> Wenn man einen Ritterstern l&#228;nger wie eine Bl&#252;hphase beh&#228;lt, so kann man irgendwann mit der Bildung von kleinen Brutzwiebeln rechnen. Diese erkennt man daran, dass neben der Zwiebel Bl&#228;tter aus der Erde herauswachsen. Nach der folgenden Ruhephase kann man die Zwiebelchen von der Mutterzwiebel abtrennen und in einen eigenen kleinen Topf pflanzen. Allerdings kann es 3-4 Jahre dauern bis aus den Brutzwiebeln bl&#252;hf&#228;hige Zwiebeln geworden sind. Die heranwachsenden Brutzwiebeln brauchen keine Ruhephase. Sie werden wie die gro&#223;en durchgehend gepflegt bis sich das erste Mal ein Bl&#252;tenschaft bildet.</li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Weihnachtskaktus (Schlumbergera)</h4>
<p><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/schlumbergera_03.preview.jpg" style="float:right;margin-left:25px; margin-right:10px;margin-bottom:10px;width: 200px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" alt="Weihnachtskaktus"/></p>
<ul>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Pflanzensteckbrief</strong></span></li>
<ul>
<li><strong>Herkunft:</strong> Der Weihnachtskaktus stammt urspr&#252;nglich aus der Mata Atlântica, dem atlantischen tropischen Regenwald im Osten Brasiliens. Die urspr&#252;ngliche Form ist als Zimmerpflanze kaum noch zu finden. Im Handel werden durchweg Kreuzungen und Hybriden angeboten mit besobderen Bl&#252;tenfarben und -formen.</li>
<li><strong>Wuchs:</strong> Der Weihnachtskaktus geh&#246;rt zur Familie der Kakteengew&#228;chse (Cactaceae). Er w&#228;chst strauchartig &#252;berh&#228;ngend, bildet viele charakteristische Triebe aus den flachen Blattsegmenten und ist sehr anspruchslos.</li>
<li><strong>Bl&#228;tter:</strong> Dunkelgr&#252;ne Triebsegmente, die scheinbar eines aus dem anderen wachsen und wie eine Gliederkette wirken. </li>
<li><strong>Bl&#252;te:</strong> In der Zeit von November bis Februar kann der Weihnachtskaktus eine F&#252;lle beeindruckender Bl&#252;ten hervorbringen. Die h&#228;ufigste Bl&#252;tenfarbe ist knallig pink bis zart blassrosa. Es gibt jedoch auch Varianten mit roten, orangen, gelben und wei&#223;en Bl&#252;ten. Diese sind r&#246;hrenartig geformt. Die Bl&#252;tenbl&#228;tter liegen schuppenartig um diese Bl&#252;tenr&#246;hre herum. Sehr charakteristisch sind die langen Staubbl&#228;tter, die weit aus der Bl&#252;te herausragen und sie zu einem sehr zarten und filigranen Gebilde machen. </li>
</ul>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Standort:</strong></span>Pflanzen dieser Art m&#246;gen sonnige bis halbschattige Standorte bei Temperaturen &#252;ber +10°C. Direkte Sonne ist ihnen jedoch meistens zu viel. Die Bl&#228;tter verf&#228;rben sich dann r&#246;tlich. Im Sommer k&#246;nnen die Pflanzen gerne an einen geeigneten Platz auf Balkon oder Terrasse umziehen. Als Kaktusgew&#228;chs bevorzugt der Weihnachtskaktus mageren und durchl&#228;ssigen Boden. Sehr empfehlenswert ist die Verwendung von guter Kakteenerde aus dem Fachhandel.</li>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Pflege:</strong></span>Schlumbergera sind sehr pflegeleicht und damit auch durchaus geeignet f&#252;r Menschen ohne gr&#252;nen Daumen. Das wichtigste ist der zuvor beschriebene richtige Standort und sparsames Gie&#223;en. Der Weihnachtskaktus vertr&#228;gt keine Staun&#228;sse. Gie&#223;en Sie ihn deswegen immer dann durchdringend, wenn die Erde abgetrocknet ist und er wird wunderbar wachsen und gedeihen. Nach der Bl&#252;tephase, wenn sich die neuen Bl&#228;tter bilden, darf einmal monatlich mit einem Kakteend&#252;nger ged&#252;ngt werden.<br/> Bevor der Kaktus wieder bl&#252;ht, ben&#246;tigt er eine Ruhephase von ca. sechs Wochen. Stellen Sie Ihn also ab Mitte September an einen k&#252;hleren und ruhig schattigen Ort und reduzieren sie das Gie&#223;en auf ein absolutes Minimum (schl&#252;ckchenweise). Erst wenn sich die Bl&#252;tenknospen zeigen, darf langsam wieder mehr gegossen werden und die Pflanze zieht wieder an einen helleren und sonnigeren Ort um. </li>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Vermehrung:</strong></span> Am leichtesten ist die Vermehrung des Weihnachtskaktus mit Blattstecklingen. Schneiden Sie daf&#252;r kleine Triebst&#252;cke mit 2-3 Blattsegmenten ab und stecken Sie diese 1-3 cm tief in Kakteenerde. Angie&#223;en und eventuell die ersten Tage mit einem Gefrierbeutel abdecken, um die Luftfeuchtigkeit f&#252;r die Pflanze zu erh&#246;hen. Nur gie&#223;en, wenn die Erde abgetrocknet ist. Schon bald bilden sich neue Bl&#228;tter, wenn die Wurzelbildung gut funktioniert hat. </li>
<p><br/>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima)</h4>
<p><img src="http://www.smilla-elbsirene.de/sites/default/files/images/weihnachtsstern_03.preview.jpg" style="float:right;margin-left:25px; margin-right:10px;margin-bottom:10px;width: 200px; padding: 2px; border: 8px solid #FF6600;" alt=""/></p>
<ul>
<li><strong><span style="text-decoration: underline;">Pflanzensteckbrief</span></strong></li>
<ul>
<li><strong>Herkunft:</strong> Der Weihnachtsstern ist eine Pflanze der tropischen Laubw&#228;lder Mittel- und S&#252;damerikas und geh&#246;rt zur Familie der Wolfsmilchgew&#228;chse (Euphorbiaceae). Mittlerweile ist seine Verbreitung jedoch weltweit fortgeschritten. Gro&#223;e Populationen finden sich zus&#228;tzlich in Afrika, Asien, und Australien.<br/>Alexander von Humboldt brachte den Weihnachtsstern 1804 mit nach Europa. Die Vermarktung zur heute an Weihnachten in Massen verkauften Pflanze fand jedoch erst Anfang des 20. Jahrhunderts statt durch deutsche Auswanderer in Kalifornien. Seit dem ist der Weihnachtsstern zu einem festen Bestandteil der weihnachtlichen Dekoration geworden. Ihn zu Ehren gibt es in den USA sogar den „Poinsettia Day“ am 12. 12. jeden Jahres, an dem man sich gegenseitig mit dieser Pflanze begl&#252;ckt. </li>
<li><strong>Wuchs:</strong> Weihnachtssterne wachsen inihrer Heimat als immergr&#252;ner Strauch, der tats&#228;chlich H&#246;hen von bis zu 4 m erreichen kann. Wir hier kenen die Pflanzen eher als kleine bis mittelgro&#223;e Topfpflanze, die auch als kleiner Hochstamm gezogen werden kann.</li>
<li><strong>Bl&#228;tter:</strong> Die Bl&#228;tter sind lang gestielt (ca. 8 cm<), l&#228;nglich oval, je nach Sorte leicht gezahnt mit einer dunkelgr&#252;nen Ober- und einer helleren Unterseite. Was viele f&#228;lschlicherweise f&#252;r die Bl&#252;te halten, sind in Wahrheit farbigen Hochbl&#228;tter (Brakteen), die sich sternenf&#246;rmig um die eigentlichen Bl&#252;ten anordnen. Diese Hochbl&#228;tter k&#246;nnen leuchtend rot &#252;ber rosa nach wei&#223; s&#228;mtliche Schattierungen aufweisen und auch <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/blattpanaschierung" target="new">panachiert</a> sein./li>
<li><strong>Bl&#252;te:</strong> In der Bl&#252;tezeit von November bis Februar bildet die Pflanze sogenannte Cyathien aus. Darunter versteht man einfachste eingeschlechtliche Bl&#252;ten, die in diesem Fall ganz unscheinbar gr&#252;n gelb gef&#228;rbt sind und sich in der Mitte des Sterns aus H&#252;llbl&#228;ttern befinden. Ein Tip: Das Vorhandensein der Bl&#252;ten weist auf eine junge, frische Bl&#252;te hin. Mit fortgeschrittener Alterung wirft die Pflanze diese Bl&#252;ten ab. Achten Sie darauf beim Kauf einer Pflanze. </li>
</ul>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Standort:</strong></span> Je w&#228;rmer der Standort desto heller sollte er sein. Andernfalls reagiert der Weihnachtsstern mit dem Abwerfen der Bl&#228;tter. Der Standort sollte also gleichm&#228;&#223;ig warm bei ca.+20°C, hell und ohne Zugluft sein. Auf K&#228;ltereize reagiert die Pflanze ebenfalls sehr empfindlich mit dem gleichen Symptom und kann innerhalb weniger Tage v&#246;llig kahl dastehen. Achten Sie deshalb auch unbedingt auf einen guten K&#228;lteschutz beim Transport und meiden sie beim Kauf Pflanzen, die im zugigen Eingangsbereich eines Ladens stehen. </li>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Pflege:</strong></span>Auf Grund der gro&#223;en Bl&#228;tter, verdunstet die Pflanze sehr viel Wasser und ben&#246;tigt auch sehr viel Nachschub. Dennoch vertr&#228;gt sie &#252;berhaupt keine Staun&#228;sse. Gie&#223;en Sie Ihren Weihnachtsstern daher lieber &#246;fters, aber immer erst dann, wenn die Erde oberfl&#228;chlich getrocknet ist. Entfernen Sie nach ein paar Minuten dann unbedingt das &#252;bersch&#252;ssige Gie&#223;wasser aus &#220;bertopf oder Pflanzenuntersetzer.<br/> Nicht w&#228;hrend der Bl&#252;hphase d&#252;ngen. Erst nach Bendung der Bl&#252;te mit einem handels&#252;blichen Zimmerpflanzend&#252;nger einmal monatlich d&#252;ngen.<br/>Weihnachtssterne geh&#246;ren zu den Kuztagespflanzen. M&#246;chte man sie im n&#228;chsten Jahr wieder zum Bl&#252;hen bringen, so gelingt dies nur, wenn die Pflanze ab Oktober t&#228;glich f&#252;r 12 Stunden absoluter Dunkelheit ohne St&#246;rlicht ausgesetzt werden. Die einfachste M&#246;glichkeit w&#228;re das Abdecken der Pflanzen mit einem Karton oder das Einstellen in einen geschlossenen Schrank von beispielsweise 18 bis 8 Uhr. Diese Prozedur muss f&#252;r 6-8 Wochen durchgehalten werden, dann beginnt der Weihnachtsstern wieder mit der Bl&#252;tebildung rechtzeitig zu Weihnachten.<br/>Im Fr&#252;hjahr regt ein kr&#228;ftiger R&#252;ckschnitt einen buschigen Neuaustrieb an. </li>
<p><br/></p>
<li><span style="text-decoration: underline;"><strong>Vermehrung:</strong></span>Auch bei dieser Pflanze bietet sich die Stecklingsvermehrung an. Nutzen Sie doch die geschnittenen Triebspitzen vom R&#252;ckschnitt und pflanzen Sie diese in gut durchl&#228;ssige Erde (Blumenerde und Sand im Verh&#228;ltnis 2:1 mischen).  Entfernen Sie zuvor alle Bl&#228;tter bis auf drei, um die Verdunstung zu minimieren. Empfehlenswert ist f&#252;r die ersten Wochen die Abdeckung der Stecklinge mit einem Gefrierbeutel aus dem gleichen Grund. Stecken Sie ruhig mehrere Stecklinge in einen Topf, denn so entsteht relativ schnell eine sch&#246;ne buschige neu Pflanze.</li>
<p><br/>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2011/alle-jahre-wieder-weihnachtsstern-weihnachtskaktus-ritterstern-amaryllis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Beeren-Rausch f&#252;r alle Naschkatzen im Sommer-Garten</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2011/beeren-rausch-fuer-alle-naschkatzen-im-sommer-garten/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2011/beeren-rausch-fuer-alle-naschkatzen-im-sommer-garten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 14:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[alte sorten]]></category>
		<category><![CDATA[Beeren]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=1424</guid>
		<description><![CDATA[Um gleich falschen Vorstellungen vorzubeugen, eine kurze Erkl&#228;rung zum Begriff &#8220;Beerenrausch&#8221;. Gemeint ist hier nicht der B&#228;renrausch, den man unweigerlich zu sp&#252;ren bekommt, wenn man zu viel vom vergorenen Beerensaft genascht hat, sondern das rauschartige Gef&#252;hl der Freude, das einem beim morgendlichen Rundgang durch den sommerlichen Garten &#252;berf&#228;llt, weil an jeder Ecke und in jeder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um gleich falschen Vorstellungen vorzubeugen, eine kurze Erkl&#228;rung zum Begriff &#8220;Beerenrausch&#8221;.<br />
 Gemeint ist hier nicht der B&#228;renrausch, den man unweigerlich zu sp&#252;ren bekommt, wenn man zu viel vom vergorenen Beerensaft genascht hat, sondern das rauschartige Gef&#252;hl der Freude, das einem beim morgendlichen Rundgang durch den sommerlichen Garten &#252;berf&#228;llt, weil an jeder Ecke und in jeder Niesche kleine reife Beeren darauf warten, den Gaumen zu kitzeln.<br/></p>
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3210.JPG" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Brombeere" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/bild%20027.jpg" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Erdbeeren" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_5050.JPG" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Johannisbeeren" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4828.JPG" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Himbeeren" /></td>
</tr>
</table>
<p>In meinem Fall wandert ein Gro&#223;teil dieser K&#246;stlichkeiten sofort an Ort und Stelle von der Hand in den Mund. Ein bessereres Fr&#252;hst&#252;ck kann ich mir im Sommer garnicht vorstellen.<br/><br />
 Das Gro&#223;artige an diesen kleinen Fr&#252;chten mit dem riesigen Geschmackspotential ist ihre Vielseitigkeit. Es gibt Pflanzenarten in den verschiedensten Gr&#246;&#223;en mit den unterschiedlichsten Boden- und Lichtanspr&#252;chen, so dass f&#252;r jede Art von Garten etwas dabei sein sollte.<br />
&#8230;und sogar auf dem Balkon ist das Anlegen eines kleinen Naschgartens m&#246;glich.<br/><br />
Das Wort Beere ist allerdings ein Begriff, der hier zun&#228;chst gekl&#228;rt werden sollte, denn unter Beeren versteht man umgangssprachlich h&#228;ufig andere Fr&#252;chte, die per Definition eigentlich nicht zu den Beeren geh&#246;ren.<br />
<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Was versteht man unter einer Beere?</span></h2>
<p>Eine Beere ist eine Frucht die man an folgenden Merkmalen erkennt:</p>
<ol>
<li>Eine Beere enth&#228;lt in ihrem Inneren mehrere Samen</li>
<li>Diese Samen sind von einer fleischigen Fruchtwand mit saftiger Innenschicht umschlossen und gesch&#252;tzt.</li>
<li>Eine Beere entsteht aus einem Fruchtknoten und ist h&#228;ufig von runder Form und kr&#228;ftiger Farbe.</li>
<li>Beeren geh&#246;ren zu den <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/schlie%C3%9Ffrucht">Schlie&#223;fr&#252;chten</a>.</li>
<li>Ist die Au&#223;enschicht der Fruchtwand hart, wie etwa beim K&#252;rbis oder bei Gurken, so spricht man auch von einer Panzerbeere.</li>
<li>Sehr selten gibt es sogenannte Sammelbeeren, die dann entstehen, wenn eine Bl&#252;te mehrere Fruchtknoten hat, aus denen jeweils eine Beere entsteht.</li>
</ol>
<p>Beachtet man diese Merkmale, dann geh&#246;ren folgende Fr&#252;chte zu den Beeren:</p>
<table>
<tr>
<td>
<ul>
<li>Johannisbeeren</li>
<li>Stachelbeeren</li>
<li>Weintrauben</li>
<li>Kiwis</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Zitronen</li>
<li>Orangen</li>
<li>Melonen</li>
<li>Datteln</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Papayas</li>
<li>Tomaten</li>
<li>Gurken</li>
<li>K&#252;rbisse</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Paprikas</li>
<li>Auberginen</li>
<li>Bananen</li>
</ul>
</td>
</tr>
</table>
<p>Erstaunlicherweise ist die Auswahl an tats&#228;chlichen Beeren f&#252;r den Naschgarten garnicht so gro&#223;.<br/> In Wahrheit sind es nur die schwarzen, roten und wei&#223;en Johannisbeeren, die Stachelbeeren, Weintrauben und nat&#252;rlich auch die Tomaten, denn die meisten zuckers&#252;&#223;en, kleinen Cocktailtomaten schaffen bei mir ebenfalls den Weg in die K&#252;che nur selten.<br/><br />
In meinem Garten w&#228;chst nat&#252;rlich noch so manch eine andere Frucht, die ich zum Beeren-Rausch dazu z&#228;hlen w&#252;rde.</p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Welche Pflanzenarten eignen sich f&#252;r einen Nasch-Garten?</span></h2>
<p>Klassischerweise denkt man zu allererst an Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren. Diese Fr&#252;chte wachsen &#252;ber eine relativ lange Periode und sind vor allem besonders s&#252;ss und aromatisch, so dass sie ohne weitere Verarbeitung und Behandlung schmecken. Auch Stachelbeeren und Johannisbeeren passen noch in diese Gruppe, obwohl sie oftmals etwas saurer ausfallen und deswegen oft nicht so bevorzugt werden, wenn es gen&#252;gend Fr&#252;chte aus der ersten Gruppe im Angebot gibt.<br/><br />
In den letzten Jahre sind jede Menge neue Beeren auf dem Markt erschienen. Es handelt sich dabei h&#228;ufig um neue Kreuzungen, wiederentdeckte alte Sorten beziehungsweise neu importierte Pflanzen, die in den meisten F&#228;llen im asiatischen Raum beheimatet sind und auch in unserem Klima leben k&#246;nnen.<br/><br />
Im Folgende finden Sie eine genauere Kurzbeschreibung s&#228;mtlicher &#8220;Beeren&#8221;, die f&#252;r einen Naschgarten interessant sein k&#246;nnten:</p>
<h4>Aronia / Apfelbeere (Aronia melanocarpa)</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Brombeere (Rubus fruticosus)</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> Die blauschwarzen Fr&#252;chte sind botanisch gesehen keine Beeren, sondern <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/sammelsteinfrucht">Sammelsteinfr&#252;chte</a>.</li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong> M&#228;rz-April</li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> fr&#252;hestens ab Juli bis zum Frost</li>
<li><strong>Standort:</strong> Brombeeren lieben windgesch&#252;tzte, warme und sonnige Standorte. Sie geh&#246;ren zu den Kletterpflanzen und ben&#246;tigen als <a href="http://www.kletter-pflanzen.de/kletterpflanzen-die-gruppe-der-spreizklimmer">Spreizklimmer</a> eine einfache Kletterhilfe. Gut geeignet sind Mauern, Z&#228;une oder auch einfache Spaliere an der Hauswand.<br/>Brombeeren bevorzugen lockere, humose und feuchte B&#246;den. Lieber zu sandig wie zu schwer und nass.</li>
<li><strong>Pflege:</strong> Bl&#252;ten und Fr&#252;chte bilden sich an den Seitentrieben im 2.Jahr. Nach der Fruchtbildung sterben diese Ruten ab und k&#246;nnen im Fr&#252;hjahr bodennah abgeschnitten werden. Da die Pflanze sehr w&#252;chsig ist und zur Gestr&#252;ppbildung neigt, sollte man im Fr&#252;hjahr einen R&#252;ckschnitt vornehmen und die neuen Ruten gleich durch Anbinden leiten.<br/>Im Fr&#252;hjahr d&#252;ngen mit chloridfreien Volld&#252;nger sowie gut verrottetem Stallmist. Gerne auch regelm&#228;&#223;ig mit Brennessel- oder Beinwelljauche gie&#223;en. </li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Cranberry / Gro&#223;fruchtige Moosbeere (Vaccinium macrocarpon)</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> 2 cm kleine, hellrote bis tiefdunkelrote, runde Beeren mit rotem bis schwarzem Fruchtfleisch und essbaren Kernen. Cranberries k&#246;nnen roh gegessen werden. Sie werden allerdings meistens weiterverarbeitet, da sie ein herb-sauren Geschmack haben, dem ein bi&#223;chen zus&#228;tzliche S&#252;&#223;e nicht schadet.</li>
<li><strong>Pflanzzeit: </strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> September-Oktober</li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Erdbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> 2-5 cm gro&#223;e, leuchtend rote bis dunkelrote <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/sammelnussfrucht">Sammelnussfr&#252;chte</a> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong> Neupflanzungen von Gartenerdbeeren sind am besten Ende Juli bis Ende August. Die Pflanzen haben dann noch gen&#252;gend Zeit zum Anwachsen und zur Bl&#252;tenbildung, so dass sie im n&#228;chsten Jahr schon Fr&#252;chte tragen. Monats- und Walderdbeeren wollen lieber im Fr&#252;hjahr gepflanzt werden.</li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> Die Haupternte ist im Juni/Juli. Bis zum Oktober gibt es dann noch weitere Fr&#252;chte von den Monatserdbeeren, die dauerhaft tragen.</li>
<li><strong>Standort:</strong> Da Erdbeeren urspr&#252;nglich im Wald vorkamen, bevorzugen auch unsere Gartenerdbeeren  durchl&#228;ssige, tiefgr&#252;ndige, humus- und n&#228;hrstoffreiche, schach saure B&#246;den. Die Beete sollten schon ca. zwei Monate vor der Pflanzung gut gelockert und mit reifem Kompost versetzt werden.</li>
<li><strong>Pflege:</strong> Die Pflanzen bringen f&#252;r ca. 4 Jahre reiche ernten am gleichen Standort. Danach sollten neue Pflanzen an neuem Standort gestzt werden. Erdbeeren sind sp&#228;tfrostgef&#228;hrdet. Decken sie die Pflanzen bei drohender Gefahr mit einem Fr&#252;hbeetvlies ab.<br/>W&#228;hrend der Bl&#252;tenneuanlage und der Fruchtbildung m&#246;gen die Pflanzen es gerne feucht. Zur Fruchtreife sollte weniger gew&#228;ssert werden, um das Aroma zu verbessern und die Beeren vor F&#228;ulnis zu sch&#252;tzen. Aus gleichem Grunde sollten die Pflanzen ab beginn der Fruchtbildung eine Mulchdecke erhalten aus Stroh, Holzwolle oder fester Pappe. Diese  bewahrt die Fr&#252;chte ebenfalls vor F&#228;ulnis und vor Verschmutzung. Ged&#252;ngt wird nach der Ernte mit speziellem D&#252;nger, Kompost oder Gesteinsmehl.</li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Goji-Beere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Heidelbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> Abgeplattet runde Beeren, ca. 1 cm gro&#223;,  von blauschwarzer Farbe. Im reifen Zustand sind die Beeren blaugrau bereift.  </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong> Im Herbst</li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> Juli-September </li>
<li><strong>Standort:</strong> Heidelbeeren lieben einen warmen, vollsonnigen und windgesch&#252;tzten Standort. Stehende Hitze vertragen sie jedoch nicht. Da es sich um Heidekrautgew&#228;chse handelt, ben&#246;tigen sie einen sauren, humosen, gut durchl&#228;ssigen und bel&#252;fteten Boden. Der pH-Wert sollte m&#246;glichst zwischen 4,0 und 5,0 liegen. Gegebenenfalls sollte die Erde im Heidelbeerbeet entsprechend pr&#228;pariert werden durch Anreicherungen mit gewaschenem Sand, Torf, Rindenmulch, S&#228;gesp&#228;nen oder Holzh&#228;cksel von Nadelb&#228;umen. Nat&#252;rlich geht auch eine fertige Rhododendronerde.</li>
<li><strong>Pflege:</strong> Gie&#223;en Sie die Pflanzen regelm&#228;&#223;ig mit Regenwasser., denn das kalkhaltige Leitungswasser wird nicht gut vertragen. Heidelbeeren ben&#246;tigen eine regelm&#228;&#223;ige gute Wasserversorgung ohne Staun&#228;sse. Um dieses zu erreichen und um den Boden sauer zu halten, empfiehlt sich das Mulchen mit S&#228;gesp&#228;nen oder S&#228;gemehl sowie mit Rindenmulch aus Nadelb&#228;umen.<br/> Ged&#252;ngt werden kann im Fr&#252;hjahr mit kalkfreiem speziellen Heidelbeer- und Rhododendrond&#252;nger aus dem Fachhandel. Auf gar keinen Fall mit Mist oder Kompost d&#252;ngen. Bei einem &#220;berma&#223; an Kalk stellen die Pflanzen das Wachstum ein und die Bl&#228;tter verf&#228;rben sich gelb.<br/> Im Sp&#228;twinter ist ein Auslichtungsschnitt sinnvoll. Entfernen Sie alte 4-5j&#228;hrige Triebe und zu schwache nach innen wachsende, so dass ca. 6-8 kr&#228;ftige triebe &#252;brig bleiben.</li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Himbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> Rundliche bis kegelf&#246;rmige, l&#228;nglich walzenf&#246;rmige Sammelsteinfr&#252;chte in rot, rosa und gelb </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong> Im Fr&#252;hjahr oder Herbst. Da Himbeeren Flachwurzler sind, sollen sie nicht tiefer gepflanzt werden wie sie im Topf waren. Die grundst&#228;ndigen Triebknospen sollen also auf keinen Fall tiefer wie 5 cm in der Erde sein. K&#252;rzen Sie die Haupttriebe auf ca. 20-30 cm ein und entfernen sie alle Seitentriebe, damit die Pflanze ihre Kraft erstmal in die Wurzeln steckt.</li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> Je nach Sorte ab Juni bis zum Frost. </li>
<li><strong>Standort: </strong> Tiefgr&#252;ndiger, humoser, lockerer und feuchter Boden (pH 5,5-6,0). Keine Staun&#228;sse. Himbeeren bevorzugen sonnige und windgesch&#252;tzte Standorte, kommen aber auch mit Halbschatten zurecht.</li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Honigbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Japanische Weinbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Jochelbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Johannisbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Jujube / Chinesische Dattel</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Lenzbeere / Maibeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Preiselbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Stachelbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Tayberry</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Wu-wei-zi / Chinesische Fitnessbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2011/beeren-rausch-fuer-alle-naschkatzen-im-sommer-garten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Uhr des G&#228;rtners hat eine andere Zeit &#8211; der ph&#228;nologische Kalender</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2011/die-uhr-des-gaertners-hat-eine-andere-zeit-der-phaenologische-kalender/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2011/die-uhr-des-gaertners-hat-eine-andere-zeit-der-phaenologische-kalender/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 14:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[phänologischer Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[winter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=1335</guid>
		<description><![CDATA[Hier in der Oberpfalz wird es dieses Jahr wiedermal besonders sichtbar, dass man sich als G&#228;rtner nicht auf den &#252;blichen Datumskalender verlassen kann, wenn es um den Beginn der Jahreszeiten geht.Bekannterma&#223;en beginnt der Fr&#252;hling ja offiziell am 21. M&#228;rz. Die N&#228;chte sind jetzt Anfang M&#228;rz zwar noch frostig, aber die Tage werden l&#228;nger und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Fr%C3%BChling-Proklamation.jpg" style="width:500px;" alt="Fr&#252;hlings-Proklamation" /><br />
Hier in der Oberpfalz wird es dieses Jahr wiedermal besonders sichtbar, dass man sich als G&#228;rtner nicht auf den &#252;blichen Datumskalender verlassen kann, wenn es um den Beginn der Jahreszeiten geht.<br/>Bekannterma&#223;en beginnt der Fr&#252;hling ja offiziell am 21. M&#228;rz. Die N&#228;chte sind jetzt Anfang M&#228;rz zwar noch frostig, aber die Tage werden l&#228;nger und die Sonne gewinnt t&#228;glich an Kraft. Bei diesem Wetter kann mich auf jeden Fall nichts mehr drinnen halten und sowohl gef&#252;hlsm&#228;&#223;ig als auch best&#228;tigt durch einen Blick nach drau&#223;en in meinen Garten, muss ich verk&#252;nden:&#8221;Der Fr&#252;hling ist da!&#8221;<br/><br />
Zuf&#228;llig wei&#223; ich vom letzten Jahr, dass genau um diese Zeit gut 50 cm Schneedecke den Garten bedeckte und von bl&#252;henden Pflanzen weit und breit noch nichts zu sehen war. Der kalendarische Fr&#252;hlingsbeginn, der sich nach astronomischen und meteorologischen Begebenheiten richtet, ist also keine sinnvolle Zeitangabe, wenn es darum geht, wann man mit welchen Arbeiten im Garten beginnen sollte.<br/>F&#252;r die Bauern gilt nat&#252;rlich genau das gleiche Problem. Deswegen haben diese schon vor Jahrhunderten begonnen, die Natur zu beobachten, um festzustellen, welche Pflanzen einen sicheren Hinweis darauf geben, dass sich eine Jahreszeit &#228;ndert. Dies kann der Bl&#252;hbeginn der ersten Fr&#252;hlingsbl&#252;her sein, die Bl&#252;te von Obstb&#228;umen oder der Laubabwurf bestimmter Geh&#246;lze.<br/> Aus solchen<br/> Beobachtungen entstand ein neuer flexibler Kalender, der von Region zu Region sehr unterschiedlich ausfallen kann auf Grund des dort vorherrschenden Klimas. Mit Hilfe von ganz gezielt ausgew&#228;hlten Pflanzen, die einheitlich fast fl&#228;chendeckend in Deutschland vorkommen, lassen sich jeweils f&#252;r den eigenen Wohnort ganz einfach die Jahreszeiten bestimmen nach dem eben beschriebenen &#8220;ph&#228;nologischen Kalender&#8221;.<br/><br />
Die Ph&#228;nologie ist die Lehre von den nat&#252;rlichen Erscheinungen (griech. &#8220;mir erscheint&#8221;) und erfasst j&#228;hrlich periodisch wiederkehrende Entwicklungserscheinungen in der Natur, die vor allem alle Pflanzen betreffen, aber auch bestimmte Ph&#228;nomene der Tierwelt mit einschlie&#223;en wie beispielsweise die erste Biene oder der erste Schmetterling des Jahres.<br/>Die Einteilung der Jahreszeiten erfolgt sehr viel feiner und detaillierter, so dass man nicht nur Fr&#252;hling, Sommer, Herbst und Winter unterscheidet, sondern diese nochmals in einzelne Phasen trennt, so dass letztendlich zehn Jahreszeiten entstehen.</p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Die 10 ph&#228;nologischen Jahreszeiten</span></h2>
<ol>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3918.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Schneegl&#246;ckchen" /><br />
<h4>Vorfr&#252;hling</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Beginnt mit dem Bl&#252;beginn von Hasel, Schneegl&#246;ckchen und Schwarzerle, endet mit dem Bl&#252;hbeginn von der Salweide<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> Winter-Jasmin, Winterling, Huflattich, Lerchensporn und Seidelbast<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> Amseln bauen Nester, Stare kehren zur&#252;ck, Maulw&#252;rfe produzieren erste Maulwurfsh&#252;gel, Grasfr&#246;sche beginnen zu laichen<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Geh&#246;lze pflanzen und schneiden</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4090.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Forsythie" /><br />
<h4>Erstfr&#252;hling</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Bl&#252;hbeginn Forsythie und Blattentfaltung der Stachel- und Johannisbeere<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> Salweide (K&#228;tzchen!), Schlehe, Anemone, Primel, Sumpfdotterblume, Kirsche, Pflaume, Birne und Ahorn<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> Schwalben kehren zur&#252;ck, Rotschwanz br&#252;tet, Kr&#246;ten wandern, Insekten erscheinen<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Aussaat von Wildblumen, Bodenschlamm aus Teich entfernen, Nisthilfen f&#252;r Insekten
</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.371.jpg" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Apfelbl&#252;te" /><br />
<h4>Vollfr&#252;hling</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Bl&#252;hbeginn von Apfel und Flieder und Blattentfaltung bei der Stiel-Eiche<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> Eberesche, Wei&#223;dorn, Rosskastanie, L&#246;wenzahn, Maigl&#246;ckchen<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> Der Kuckuck ruft. Bilche erwachen, Maik&#228;fer fliegen<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Stauden pflanzen, sommerliche Zwiebelblumen setzen, Blumenwiese anlegen, Wildkr&#228;uter ernten</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Holunder-1.jpg" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Holunderbl&#252;te" /><br />
<h4>Fr&#252;hsommer</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Bl&#252;hbegin des Schwarzen Holunders, der Robinie und vieler Gr&#228;ser (Beginn der Heuschnupfen-Zeit!)<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> Wildrosen, Pappel, Wei&#223;dorn, Wald-Gei&#223;bart und T&#252;rkischer Mohn<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> die erste Brut vieler Singv&#246;gel wird fl&#252;gge. Grillen beginnen zu zirpen<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> j&#228;ten, Stauden teilen und vermehren</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_5056.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Schwarze Johannisbeere" /><br />
<h4>Hochsommer</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Bl&#252;hbeginn von Sommer- und Winterlinde, Reife von Johannisbeere und Winterroggen<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> Wegwarte, Kartoffeln und verschiedene Doldenbl&#252;tler<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong>Gl&#252;hw&#252;rmchen flíegen, Fr&#246;sche quaken, Maulw&#252;rfe werden noch aktiver (Jungtiere!)<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Johannisbeeren, Erdbeeren und erste Himbeeren ernten, bei Trockenheit gie&#223;en, Unkraut j&#228;ten </li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/eberesche.jpg" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Vogelbeere" /><br />
<h4>Sp&#228;tsommer</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Fruchtreife von Eberesche und fr&#252;hen Apfelsorten, Bl&#252;tebeginn von Heidekraut und Herbst-Anemone<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong><br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> Es fliegen vermehrt Libellen und Stechm&#252;cken<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Magerwiese ein einziges Mal m&#228;hen, Wildfr&#252;chte und fr&#252;hes Obst ernten</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3054.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Holunderbeeren" /><br />
<h4>Fr&#252;hherbst</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Bl&#252;tebeginn der Herbst-Zeitlose, Fruchtreife von Schwarzem Holunder und Hasel<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> Heidekraut<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> <br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Zwiebeln und Knollen f&#252;rs Fr&#252;hjahr pflanzen, Birnen, Zwetschen und Holunderbeeren ernten</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3078.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Herbstlaub" /><br />
<h4>Vollherbst</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Fruchtreife von Stiel-Eiche und Rosskastanie<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> nur noch wenige Bl&#252;ten, statt dessen beginnt sich das Laub bunt zu verf&#228;rben<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> Altweibersommer; Stare ziehen davon<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Hecken- und Geh&#246;lzschnitt, weitere Blumenzwiebeln pflanzen. Kaltkeimer auss&#228;en, Sp&#228;tkartoffeln, R&#252;ben, Quitten, Walnuss und &#196;pfel ernten</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3251.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Eichenlaub" /><br />
<h4>Sp&#228;therbst</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Blattverf&#228;rbung bei Stieleiche und Rosskastanie und<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong> fast alle Pflanzen werfen ihr Laub ab<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> Eichh&#246;rnchen sammeln Vorr&#228;te, Igel suchen einen Platz zum &#220;berwintern<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em> Geh&#246;lze pflanzen, Laub und Algen aus dem Teich fischen, Nistk&#228;sten s&#228;ubern</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Pflanzen%20080.jpg" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:200px;" alt="Baum im Winter" /><br />
<h4>Winter</h4>
<p>:<strong><em>Zeigerpflanze:</em></strong> Auflaufen des Winterweizens<br/><strong><em>Es bl&#252;hen u.a.:</em></strong>Bl&#252;te von Christrose, Schneeheide. Ansonsten herrscht weitestgehend Vegetationsruhe. Der ph&#228;nologische Winter geht ungef&#228;hr von Ende November/Anfang Dezember bis Mitte/Ende Februar.<br/><strong><em>Tierwelt:</em></strong> Man bekommt nur noch heimische Vogelarten und Winterg&#228;ste auf der Durchreise zu Gesicht.<br/><strong><em>Gartenarbeit:</strong></em>  Geh&#246;lzschnitt (nicht bei Frost!), Teich bei Eisdecke bel&#252;ften, bei starken Schneefall eventuell die Zweige von Geh&#246;lzen entlasten</li>
<p><br clear="all"/>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2011/die-uhr-des-gaertners-hat-eine-andere-zeit-der-phaenologische-kalender/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Schmetterling (Lepidoptera)- das sch&#246;nste Flatterding im Garten</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2010/der-schmetterling-lepidoptera-das-schoenste-flatterding-im-garten/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2010/der-schmetterling-lepidoptera-das-schoenste-flatterding-im-garten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 12:27:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Gartengestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[schmetterlinge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=882</guid>
		<description><![CDATA[Einen Schmetterling - so zierlich sch&#246;n - habe ich heute in unserem Garten gesehen. Er flatterte auf und ab und brachte alles um sich herum auf Trab. Ich wollte ihn fangen, doch nein &#8211; er war so klein, und seine bunten Fl&#252;gel waren wie Sonnenschein. Da flatterte er daher, ganz leicht im Wind, und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" cellpadding="10">
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Gew%C3%A4chshaus%20039.jpg" style="width:175px" alt="Admiral" /></td>
<td>
<p style="text-align: center;">
Einen Schmetterling<br />
- so zierlich sch&#246;n -<br />
habe ich heute<br />
in unserem Garten gesehen.</p>
<td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2787.JPG" style="width:175px" alt="Pfauenauge" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.15.jpg" style="width:175px" alt="Kleiner Fuchs" /></td>
<td>
<p style="text-align: center;">Er flatterte<br />
auf und ab<br />
und brachte alles<br />
um sich herum auf Trab.</p>
<td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Gew%C3%A4chshaus%20040.jpg" style="width:175px" alt="Admiral" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2013.JPG" style="width:175px" alt="Diestelfalter" /></td>
<td>
<p style="text-align: center;">Ich wollte ihn fangen,<br />
doch nein &#8211; er war so klein,<br />
und seine bunten Fl&#252;gel<br />
waren wie Sonnenschein.</p>
<td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4239.JPG" style="width:175px" alt="Trauermantel" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2024.JPG" style="width:175px" alt="Pfauenauge" /></td>
<td>
<p style="text-align: center;">Da flatterte er daher,<br />
ganz leicht im Wind,<br />
und die Zeit flog mit ihm fort,<br />
so ganz geschwind.</p>
<td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2011.JPG" style="width:175px" alt="Diestelfalter" /></td>
</tr>
</table>
<p>Seitdem der Schmetterlingsstrauch (Buddleja davidii oder alternifolia) in voller Bl&#252;te dasteht, fallen sie einem wieder vermehrt ins Auge, die Schmetterlinge (Lepidoptera).<br />
Den meisten Menschen sind vor allem die Tagfalter ein Begriff wie Pfauenauge, Admiral, Kohlwei&#223;ling, etc., die tags&#252;ber auf Nahrungssuche gehen und in vielen F&#228;llen als wundersch&#246;ne buntgemusterte Flecken durch die L&#252;fte torkeln.<br />
Schmetterlinge sind dabei nicht nur h&#252;bsch anzuschauen. Im Laufe ihres Lebens durchlaufen sie verschiedenste Entwicklungsphasen und beeinflussen den Garten jeweils unterschiedlich im positiven und negativen Sinne.<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Die Metamorphose des Schmetterlings</span></h2>
<p>Schmetterlinge stellen eine eigene Ordnung dar in der Gruppe der Insekten. In Europa sind ca. 3000 Arten bekannt. Dies mag einem zun&#228;chst viel erscheinen, wenn man kurz inne h&#228;lt und die Arten aufz&#228;hlt, die einem sofort in den Sinn kommen. Doch darf man nicht vergessen, dass die Gruppe der Schmetterlinge sowohl Tagfalter als auch Nachtfalter umfasst, welche uns besser bekannt sind als Motten.<br />
 Diese erste Einteilung geschieht durch die Tageszeit, w&#228;hrend der der entsprechende Schmetterling auf Nahrungssuche geht.<br/><br />
Damit ist das Pferd jedoch von hinten aufgez&#228;umt, denn der fertige Falter ist das Endstadium des Schmetterlings, der sogenannte Imago. Beginnen wir also am Anfang der Entwicklung:</p>
<ol>
<li>In diesem Fall beginnt die Geschichte mit dem <strong>Ei</strong>. Das Weibchen legt nach der Befruchtung zwischen 20 und 1000 Eier ab, aus denen dann die Raupen schl&#252;pfen. Diese Eier werden je nach Art als ein Gelege oder in Gr&#252;ppchen an verschiedenen Orten &#8220;angeklebt&#8221;. Die meisten Raupen schl&#252;pfen schon nach 2-4 Wochen. Es gibt aber auch Schmetterlingsarten, deren Eier &#252;berwintern. </li>
<p><br/></p>
<li><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2033.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:170px;" alt="Raupe_Kohlwei&#223;ling " />Die<strong> Raupe</strong> ist das Larvenstadium des Schmetterlings und damit auch die Form, in der er das meiste fri&#223;t. Genaugenommen tut die Raupe nichts anderes als fressen, wachsen und sich vier- bis f&#252;nfmal h&#228;uten. Selbsterkl&#228;rend ist das Larvenstadium damit die sch&#228;dlichste Zeit in der Entwicklung des Schmetterlings f&#252;r den Garten, denn er ern&#228;hrt sich nun von Bl&#228;ttern, Nadeln, Bl&#252;ten, Samen oder Fr&#252;chten verschiedener Pflanzen, wobei viele Arten auf bestimmte Pflanzen spezialisiert und angewiesen sind. Genannt sei hier der Kohlwei&#223;ling, dessen Raupen innerhalb k&#252;rzester Zeit einen starken Lochfra&#223; an Kohlbl&#228;ttern bis hin zum Skelettierfra&#223; verursachen k&#246;nnen und oftmals auch im Inneren der Kohlk&#246;pfe w&#252;ten.</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li>Hat die Raupe genug gefressen und  ihre Endgr&#246;&#223;e erreicht, so verpuppt sie sich. Die <strong>Puppe</strong> ist damit das Ruhestadium des Schmetterlings.W&#228;hrend dieser Puppenruhe ver&#228;ndert sich der K&#246;rper des Schmetterlings scheinbar komplett. Die sogenannte Metamorphose findet statt, denn jetzt wird aus der dicken und schwerf&#228;lligen Raupe der bunte und leichtfl&#252;gelige Schmetterling. Die Puppe selbst kann sich kaum bewegen. In den meisten F&#228;llen kann sie nur das Hinterteil leicht bewegen und sich dadurch in eine rollende Bewegung versetzen.<br/> Um sich vor Fressfeinden in diesem Stadium zu sch&#252;tzen, bleibt ihnen nur die Tarnung oder ein sicheres Versteck. Tats&#228;chlich sehen die Puppen h&#228;ufig aus wie ein verwelktes Blatt. Ein weiterer Schutzmechanismus, der sehr bekannt sein d&#252;rfte, ist das Einspinnen in einen Kokon wie es die Seidenspinner-Raupe vollzieht. F&#252;r die Herstellung des Kokons produziert sie einen ca. 500 m langen Faden. Dieser Faden ist das Material, aus dem Seide gesponnen wird. Hierf&#252;r wird der Faden maschinell abgewickelt und auf Spulen wieder aufgewickelt in den Seidenplantagen, in denen die Seidenspinner-Raupen extra f&#252;r diesen Zweck gez&#252;chtet werden.<br/>Man erkennt das Ende der Puppenzeit h&#228;ufig an einer Dunklerf&#228;rbung der Puppe und am sichtbarwerden der Fl&#252;gel durch die Puppenh&#252;lle hindurch. Das Schl&#252;pfen passiert entweder, indem die Puppe an einigen Stellen aufplatzt oder es ist eine Art Deckel vorhanden, den der Schmetterling von innen aufdr&#252;ckt. Ist er vollst&#228;ndig geschl&#252;pft, so ist er noch nicht sofort flugtauglich, da sich seine Fl&#252;gel erst noch entfalten und trocknen m&#252;ssen.</li>
<p><br/>	</p>
<li>Der <strong>Schmetterling</strong> ist fertig, sobald er fliegen kann. Er ist &#8220;erwachsen&#8221; geworden. Seine Lebensdauer betr&#228;gt ab jetzt je nach Art zwischen einem Tag und 10 Monaten. Ein Tagfalter lebt im Durchschnitt etwa zwei bis drei Wochen. In dieser Zeit darf er das Leben genie&#223;en. Er ern&#228;hrt sich vom Bl&#252;tennektar, den er mit seinem langen Saugr&#252;ssel aufnimmt und best&#228;ubt dabei als ausgezeichneten Nebeneffekt die Pflanzen im Garten. Manche Pflanzen sind sogar komplett auf den Schmetterling bei der Best&#228;ubung angewiesen, da sie so tiefe und enge Bl&#252;tenkelche bilden wie beispielsweise einige Orchideenarten. Der fertige Schmetterling ist also wieder eher ein N&#252;tzling im Garten und kein Sch&#228;dling wie seine Raupe.<br/> Letztendlich ist das Ziel des Schmetterlingsdaseins aber nicht die Best&#228;ubung der Pflanzen und auch nicht die Zierde eines jeden Gartens, sondern die Fortpflanzung. So sterben die meisten Schmetterlinge auch direkt nach der Eiablage. Nur wenige Arten k&#246;nnen als Schmetterling &#252;berwintern. In unseren Breiten macht das nur das Tagpfauenauge, das man immer mal wieder im Winter im Haus herumflatternd findet, weil es durch die W&#228;rme aus seinem Versteck gelockt wurde. Schmetterlinge sind n&#228;mlich wechselwarm. Sie werden erst ab einer bestimmten Temperatur aktiv und verfallen bei K&#228;lte in eine Starre. Um sich zu aktivieren nutzen sie entweder die W&#228;rme der Sonnenstrahlen oder sie erw&#228;rmen sich durch das Schlagen mit den Fl&#252;geln.</li>
<p><br/>
</ul>
<h2><span style="color: #ff6600;">Knallige Farben, exotische Muster und lustige Ausw&#252;chse</span></h2>
<p>Was wie eine Beschreibung eines Clowns klingt, sind die Abwehr- und Abschreckmechanismen der Schmetterlinge und ihrer Raupen gegen Fressfeinde und die Eigenschaften, die das menschliche Auge so erfreuen.<br/><br />
Hier eine kleine Bilderauswahl, um diese Vielf&#228;ltigkeit zu zeigen:</p>
<table border="0" cellpadding="10">
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4809.JPG" style="width:175px" alt="Schlehenb&#252;rsterspinner" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2794.JPG" style="width:175px" alt="Pfauenauge" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2579.JPG" style="width:175px" alt="Schwalbenschwanz" /></td>
</tr>
</table>
<p>Die Farben und Muster wie beispielsweise die Augen auf den Fl&#252;geln des Tagpfauenauges dienen dem Zweck, V&#246;gel oder andere Feinde zu verwirren oder zu erschrecken, indem die Augen von gro&#223;en Tieren imitiert werden oder sich der Schmetterling tarnt, indem er das Aussehen eines anderen Tieres animmt. Diese Methode verwendet zum Beispiel der Hornissen-Glasfl&#252;gler. Ein Schmetterling, der einer Hornisse zum Verwechseln &#228;hnlich sieht. Diese Art der Tarnung bezeichnet man auch als Mimikry und wird von vielen Tierarten verwendet.<br/><br />
Manche Schmetterlingsraupen w&#228;hlen da jedoch eine deutlich unauff&#228;lligere Variante. Sie &#228;hneln in Farbe und Form so sehr kleinen Zweigen, dass man sie f&#252;r solche h&#228;lt und nicht als Raupen identifiziert solange sie sich nicht bewegen.<br/>  </p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Wie holt man sich Schmetterlinge in seinen Garten?</span></h2>
<p> Die nat&#252;rlichen Lebensr&#228;ume der Schmetterlinge gehen stetig zur&#252;ck durch die Ausbreitung des Menschen. Da ist es nicht nur eine sch&#246;ne, sondern auch eine n&#252;tzliche Idee, gute Lebensbedingungen f&#252;r Schmetterlinge im Garten zu schaffen. Im Folgenden soll erkl&#228;rt werden, welche Lebensbedingungen dies sind:</p>
<ul>
<li>Grunds&#228;tzlich erm&#246;glichen s&#228;mtliche Elemente eines &#8220;Naturgartens&#8221; den Schmetterlingen einen guten Lebensraum. Damit ist gemeint kleine &#246;kologische Inseln oder Nischen zu schaffen mit heimischen Wildpflanzen und vielen R&#252;ckzugsm&#246;glichkeiten f&#252;r Tiere. Wo viele heimische Wildblumen, Kr&#228;uter, Unkr&#228;uter und nat&#252;rliche Wildhecken in ausgewogenen Pflanzengesellschaft wachsen d&#252;rfen, da werden auch Schmetterlinge und andere seltene Tiere bald zu Hause sein.</li>
<p><br/></p>
<li>Bestimmte Pflanzen dienen besonders vielen unterschiedlichen Arten an Schmetterlingsraupen und fertigen Schmetterlingen als Nahrungsquelle. Besonders erw&#228;hnenswert sind hier: die Eiche (Quercus in Arten), die Weiden (Salix in Arten), Pappeln (Populus in Arten), Birken (Betula in Arten), der Wei&#223;dorn (Crataegus in Arten), die Schlehe (Prunus spinosa), die Hasel (Corylus in Arten), Rosen (Rosa in Arten), Himbeeren (Rubus idaeus) und Brombeeren (Rubus fruticosus), Brennesseln (Urtica in Arten), viele Kr&#228;uter und die folgenden Garten-Stauden:
<ul>
<li>Rote Schaf-Garbe (Achillea millefolium und Hybriden)</li>
<li>Astern (Aster in Arten und Sorten)</li>
<li>Spornblume (Centranthus ruber)</li>
<li>Silberkerze (Cimicifuga in arten und Sorten)</li>
<li>Nelken (Dianthus in Arten und Sorten)</li>
<li>Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea)</li>
<li>Kugeldistel (Echinops in Arten und Sorten)</li>
<li>Sonnenbraut (Helenium Hybriden)</li>
<li>Garten-Sonnenblume (Helianthus decapetalus &#8216;Capenoch Star&#8217; </li>
<li>Alant (Inula in Arten)</li>
<li>Lavendel (Lavandula angustifolia)</li>
<li>Blut-Weiderich (Lythrum salicaria)</li>
<li>Indiandernessel (Monarda Hybriden)</li>
<li>Katzenminze (Nepeta faassenii)</li>
<li>Majoran (Origanum in Arten)</li>
<li>Garten-Flammenblume (Phlox paniculata-Hybriden)</li>
<li>Gro&#223;e Braunelle (Prunella grandiflora)</li>
<li>Salbei (Salvia in Arte )</li>
<li>Purpur-Fetthenne (Sedum telephium &#8216;Herbstfreude&#8217;)</li>
</ul>
</li>
<p><br/></p>
<li>Der Verzicht auf chemische Spritzmittel gegen Sch&#228;dlinge ist unerl&#228;sslich. Genauso sollte bei den D&#252;ngemitteln auf &#246;kologische Vertr&#228;glichkeit geachtet werden.</li>
<p><br/></p>
<li>Besonders in sehr hei&#223;en und trockenen Sommern ben&#246;tigen Schmetterling eine Wasserquelle. Wundersch&#246;n w&#228;re nat&#252;rlich ein naturnah angelegter Gartenteich oder andere Feuchtgebiete wie Sumpf- oder Moorbeete. Letztendlich reicht jedoch auch eine versteckt eingebaute Vogeltr&#228;nke. </li>
<p><br/>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2010/der-schmetterling-lepidoptera-das-schoenste-flatterding-im-garten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Unkraut &#8211;  der Freund des Bodens und Zeigerpflanze f&#252;r den G&#228;rtner</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2010/das-unkraut-der-freund-des-bodens-und-zeigerpflanze-fuer-den-gaertner/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2010/das-unkraut-der-freund-des-bodens-und-zeigerpflanze-fuer-den-gaertner/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 10:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenwissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=790</guid>
		<description><![CDATA[Dieser Artikel ist einmal mehr ein Versuch, den verhunzten Ruf der Unkr&#228;uter zu verbessern, denn wer sich nur ein bi&#223;chen mit dem Thema Unkraut auseinandersetzt, der muss unweigerlich feststellen, welche wichtigen Aufgaben diese kleinen Wildkr&#228;uter im Garten &#252;bernehmen. Unkraut vergeht nicht In diesem bekannten Satz liegt viel Wahrheit, doch er verst&#228;rkt auch ein ungerechtfertigtes Vorurteil. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel ist einmal mehr ein Versuch, den verhunzten Ruf der Unkr&#228;uter zu verbessern, denn wer sich nur ein bi&#223;chen mit dem Thema Unkraut auseinandersetzt, der muss unweigerlich feststellen, welche wichtigen Aufgaben diese kleinen Wildkr&#228;uter im Garten &#252;bernehmen.<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Unkraut vergeht nicht</span></h2>
<p><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.59.jpg" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:150px;" alt="l&#246;wenzahn" />In diesem bekannten Satz liegt viel Wahrheit, doch er verst&#228;rkt auch ein ungerechtfertigtes Vorurteil.<br/> Als erstes muss man dringend den Begriff &#8220;Unkraut&#8221; kl&#228;ren, denn schaut man sich die Pflanzen einmal im einzelnen an, so wird man keine darunter finden, die nicht zu den alteingesessenen Heilpflanzen unserer Regionen geh&#246;rt und alleine schon deswegen eine Daseinsberechtigung vorzuzeigen hat. Doch nicht nur die medizinisch verwendbaren Inhaltsstoffe dieser Pflanzen sind beeindruckend, sondern auch ihre F&#228;higkeit, den Boden zu pflegen.<br/><br />
Manch einer wird sich nun fragen, was damit gemeint ist? Die Antwort ist ganz einfach: In jedem Kubikmeter Boden schlummern Milliarden von ruhenden Samen. Entstehen im Boden bestimmte Verh&#228;ltnisse wie Bodenverdichtung, Staun&#228;sse, Versauerung des Bodens und so weiter, so bieten sich pl&#246;tzlich die richtigen Lebensbedingungen f&#252;r einige von ihnen, die genau an diese Gegebenheiten angepasst sind. Folglich beginnen solche Samen zu keimen und innerhalb k&#252;rzester Zeit werden sie urpl&#246;tzlich &#252;berall aus dem Boden sprie&#223;en. Daran ist dann nicht der Nachbar schuld, der seinen Garten vernachl&#228;ssigt und nie Unkraut j&#228;tet, sonders dies ist ein Warnsignal der Natur, dass m&#246;glicherweise etwas aus dem Gleichgewicht gekommen ist.<br/><br />
<img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4735.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:150px;" alt="brennessel" />Fr&#252;here Bauerngenerationen wu&#223;ten um dieses Ph&#228;nomen und lie&#223;en ein St&#252;ck Land, das neu als Acker genutzt werden sollte, erstmal f&#252;r ein Jahr brach liegen, um zu sehen, welche Pflanzen sich dort ansiedeln w&#252;rden. Durch die Pflanzengesellschaften, die sich dann dort ausbreiteten, konnten sie nicht nur R&#252;ckschl&#252;sse auf die vorliegende Bodenqualit&#228;t ziehen, sondern diese Pflanzen waren auch gleichzeitig das Heilmittel f&#252;r die Mi&#223;st&#228;nde im Boden.<br/>Zu den echten Pionieren der Pflanzenwelt geh&#246;ren beispielsweise L&#246;wenzahn, Greiskraut und G&#228;nsekresse. Diese drei Pflanzen bilden tiefreichende Wurzeln aus, die sich ihre N&#228;hrstoffe aus der Tiefe holen und dadurch verdichteten und schweren Boden auflockern. Durch diese Auflockerung wird der Boden vorbereitet f&#252;r empfindlichere Pflanzen, die sich nun ansiedeln k&#246;nnen. Andere Wildkr&#228;uter geben &#252;ber ihre Wurzeln Ausscheidungen ab, die Nematoden und Pilze abwehren oder sie sammeln Stickstoff (Prinzip der Gr&#252;nd&#252;ngung) oder tragen ma&#223;geblich zur Humusbildung bei.<br/><br />
Kurzum, egal, ob man seinen kleinen Privatgarten pflegt oder professionelle Landwirtschaft betreibt, die genaue Beobachtung des Unkrauts ist enorm wichtig und erspart einem oft teure und aufwendige Bodenanalysen. H&#228;ufig genug reicht der &#8220;Befall&#8221; mit bestimmten Unkr&#228;utern auch als Heilmethode aus.<br/> Hat sich der Boden erholt, so wird auch das Unkraut nach und nach von anderen Pflanzen verdr&#228;ngt werde. Manchmal gibt es dem G&#228;rtner allerdings auch einen Hinweis darauf, dass er aktiv eingreifen sollte, um seinen Boden gesund zu erhalten. Dann m&#252;ssen eventuell Massnahmen ergriffen werden, um ihn beispielsweise aufzulockern, Sand oder Kompost beizumengen, N&#228;hrstoffe anzureichern und so weiter.<br/>Deswegen:&#8221;Augen auf beim Unkrautj&#228;ten!&#8221;.<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Welches Unkraut sagt uns was?</span></h2>
<table border="1">
<tr>
<td><strong>Acker-Fuchsschwanzgras</strong><br/>(Alopecurus myosuroides)</td>
<td>n&#228;hrstoffarme, kaliumreiche, sehr lehmige B&#246;den,<a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/arch%C3%A4ophyten" target="new">Arch&#228;ophyt</a></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Acker-Gauchheil</strong><br/>(Anagallis arvensis)</td>
<td>kalkreicher, alkalischer Boden, <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/arch%C3%A4ophyten" target="new">Arch&#228;ophyt</a></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Acker-Glockenblume</strong><br/>(Campanula rapunculoides)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/apophyten" target="new">Apophyt</a>, kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Acker-Hellerkraut</strong><br/>(Thlaspi arvense)</td>
<td>stickstoffreiche,hum&#246;se, lehmige B&#246;den,</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Acker-Hundskamille</strong><br/>(Anthemis arvensis)</td>
<td>kalkfreie, saure B&#246;den</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Acker-Minze</strong><br/>(Mentha arvensis)</td>
<td>nasser, verdichteter, n&#228;hrstoffreicher Boden, Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Acker-Schachtelhalm</strong><br/>(Equisetum arvense)</td>
<td>Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse, kalkarme, feuchte B&#246;den</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Acker-Senf</strong><br/>(Sinapis arvensis)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/arch%C3%A4ophyten" target="new">Arch&#228;ophyt</a>, stickstoffreicher, kalkreicher, alkalischer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Ackerwinde</strong><br/>(Convolvulus arvensis)</td>
<td>trockener, kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Adlerfarn</strong><br/>(Pteridium aquilinum)</td>
<td>n&#228;hrstoffarme, kalkarme B&#246;den</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Ampfer-Kn&#246;terich</strong><br/>(Persicaria lapathifolia)</td>
<td>stickstoffreicher Boden, feucht-nasse Standorte</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>B&#228;renklau</strong><br/>(Heracleum in Arten)</td>
<td>feuchter, stickstoffreicher, kaliumreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Beinwell</strong><br/>(Symphytum officinale)</td>
<td>n&#228;hrstoffreiche, feuchte bis nasse B&#246;den, Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Besenginster</strong><br/>(Cytisus scoparius)</td>
<td>stickstoffarmer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Bingelkraut</strong><br/>(Mercurialis in Arten)</td>
<td>stickstoffreicher,humoser, alkalischer Boden, Ruderalpflanze,</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Breitwegerich</strong><br/>(Plantago major)</td>
<td>nasser, verdichteter, lehmiger Boden, Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Brennessel</strong><br/>(Urtica dioica)</td>
<td>geh&#246;rt zu den <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/nitrophyten">Nitrophyt</a>,  stickstoffreiche, kalkreiche, humusreiche B&#246;den </td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Echte Kamille</strong><br/>(Matricaria chamomilla)</td>
<td>stickstoffreiche B&#246;den</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Echtes Leinkraut</strong><br/>(Linaria vulgaris)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/apophyten" target="new">Apophyt</a>, kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Franzosenkraut</strong><br/>(Galinsoga in Arten)</td>
<td>stickstoffreicher, humusreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Fr&#252;hlings-Hungerbl&#252;mchen</strong><br/>(Erophila verna)</td>
<td>stickstoffarme, magere und trockene Standorte, bevorzugt sandige und kiesige B&#246;den</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>G&#228;nsebl&#252;mchen</strong><br/>(Bellis perennis)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/arch%C3%A4ophyten" target="new">Arch&#228;ophyt</a>, saurer, n&#228;hrstoffarmer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>G&#228;nsedistel</strong><br/>(Sonchus in Arten)</td>
<td>stickstoffreicher, kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>G&#228;nse-Fingerkraut</strong><br/>(Potentilla anserina)</td>
<td>stickstoffreiche, lehmige und verdichtete B&#246;den, Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Gamander-Ehrenpreis</strong><br/>(Veronica chamaedrys)</td>
<td>stickstoffreicher, kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Giersch</strong><br/>(Aegopodium podagraria)</td>
<td>stickstoffreicher Boden, Boden f&#252;r Schattenpflanzen,</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Hasen-Klee</strong><br/>(Trifolium arvense)</td>
<td>stickstoffarmer, trockener, magerer, saurer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Hirtent&#228;schelkraut</strong><br/>(Capsella in Arten)</td>
<td>stickstoffreicher, n&#228;hrstoffarmer, humusreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Hornkraut</strong><br/>(Cerastium in Arten)</td>
<td>stickstoffarmer Boden, kalkreicher Boden (Acker-Hornkraut)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Huflattich</strong><br/>(Tussilago farfara)</td>
<td>kalkreicher, humusreicher Boden, oft nasse, verdichtete B&#246;den, Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Klappertopf</strong><br/>(Rhinanthus in Arten)</td>
<td>stickstoffarmer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Klatsch-Mohn</strong><br/>(Papaver rhoeas)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/apophyten" target="new">Apophyt</a>, kalkreicher, sandiger Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Klee</strong><br/>(Trifolium in Arten)</td>
<td>kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Kleiner Sauerampfer</strong><br/>(Rumex acetosella)</td>
<td>n&#228;hrstoffarme, kalkarme, leicht saure B&#246;den</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Klettenlabkraut</strong><br/>(Galium aparine)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/nitrophyten">Nitrophyt</a>, stickstoffreicher Boden, oft nasse, verdichtete B&#246;den, Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Kohl-Kratzdistel</strong><br/>(Cirsium oleraceum)</td>
<td>stickstoffreiche Feuchtwiesen</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Kreuzkraut</strong><br/>(Senecio in Arten)</td>
<td>stickstoffreiche B&#246;den</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>L&#246;wenzahn</strong><br/>(Taraxacum sect. Ruderalia)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/nitrophyten">Nitrophyt</a>, stickstoffreicher, kalkreicher, humusreicher Boden, oft nasse, verdichtete B&#246;den, Zeigerpflanze f&#252;r Staun&#228;sse</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Melde</strong><br/>(Atriplex in Arten)</td>
<td><a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/halophyten" target="new">Halophyt</a>, stickstoffreicher, kaliumreicher, humusreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Quecke</strong><br/>(Elymus repens)</td>
<td>Pionierpflanze, <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/nitrophyten">Nitrophyt</a>, stickstoffreicher Boden </td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Ringelblume</strong><br/>(Calendula officinalis)</td>
<td>kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Roter Fingerhut</strong><br/>(Digitalis purpurea)</td>
<td>magnesiumreicher, kaliumreicher, saurer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Sauerklee</strong><br/>(Oxalis in Arten)</td>
<td>n&#228;hrstoffarmer, kalkarmer, saurer Boden, Boden f&#252;r Schattenpflanzen</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Schwarzer Holunder</strong><br/>(Sambucus nigra)</td>
<td>stickstoffreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Sichelm&#246;hre</strong><br/>(Falcaria vulgaris)</td>
<td>kalkreicher, trockener Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Storchschnabel</strong><br/>(Geranium in Arten)</td>
<td>kalkreicher, trockener Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Tauben-Skabiose</strong><br/>(Scabiosa columbaria)</td>
<td>kalkreicher Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Vogelmiere</strong><br/>(Stellaria media)</td>
<td>stickstoffreicher, humusreicher, sandiger Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wegwarte</strong><br/>(Cichorium intybus)</td>
<td>kalkreicher, alkalischer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wiesen-Salbei</strong><br/>(Salvia pratensis)</td>
<td>kalkreicher, eher trockener, alkalischer Boden</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wolfsmilch</strong><br/>(Euphorbia in Arten)</td>
<td>stickstoffreicher, kalkreicher, sandiger Boden</td>
</tr>
</table>
<p><br clear="all"/></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2010/das-unkraut-der-freund-des-bodens-und-zeigerpflanze-fuer-den-gaertner/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hommage an den Mohn</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2010/hommage-an-den-mohn/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2010/hommage-an-den-mohn/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 12:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Giftige Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[papaver orientale]]></category>
		<category><![CDATA[Türkenmohn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=726</guid>
		<description><![CDATA[Die Familie der Mohngew&#228;chse (Papaveraceae) geh&#246;rt zu meinen erkl&#228;rten Lieblingen, weswegen ihr nun auch endlich ein eigener Artikel gewidmet werden mu&#223;.Ob Klatschmohn (Papaver rhoeas), T&#252;rkenmohn (Papaver orientale) oder Islandmohn (Papaver nudicaule) &#8211; das Erscheinen der ersten Bl&#252;ten im Jahr l&#228;&#223;t das Herz aufgehen, denn diese &#252;berzeugen durch den starken Kontrast zwischen filigran, seidigen Bl&#252;tenbl&#228;ttern, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Familie der Mohngew&#228;chse (Papaveraceae) geh&#246;rt zu meinen erkl&#228;rten Lieblingen, weswegen ihr nun auch endlich ein eigener Artikel gewidmet werden mu&#223;.<br/>Ob Klatschmohn (Papaver rhoeas), T&#252;rkenmohn (Papaver orientale) oder Islandmohn (Papaver nudicaule) &#8211; das Erscheinen der ersten Bl&#252;ten im Jahr l&#228;&#223;t das Herz aufgehen, denn diese &#252;berzeugen durch den starken Kontrast zwischen filigran, seidigen Bl&#252;tenbl&#228;ttern, die so verg&#228;nglich und empfindlich erscheinen und dem intensiven, leuchtenden Farbrausch, der die Emotionen zum Kochen bringt mit den knallenden und oft kontrastreichen Farben wie feuerrot und mitternachtsschwarz.<br/><br />
Mohn ist wie ein Flamencotanz &#8211; streng und verspielt, beherrscht und feurig, voller Leidenschaft eben!<br />
Erfreuen Sie Ihre Sinne mit den folgenden Bildern und Sie werden verstehen wovon ich schreibe.</p>
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.74.jpg" style="width:195px; border:8px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4709.JPG" style="width:195px; border:8px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4719.JPG" style="width:195px; border:8px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4711.JPG" style="width:195px; border:9px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.225.jpg" style="width:195px; border:8px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4707.JPG" style="width:195px; border:9px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.224.jpg" style="width:195px; border:8px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4721.JPG" style="width:195px; border:8px solid #999933;" alt="Mohn"/></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.10_0.jpg" style="width:195px; border:11px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
</tr>
</table>
<p><br/></p>
<h3>Mohn als Staude f&#252;r den Garten</h3>
<p>Die Familie der Mohngew&#228;chse umfasst weltweit ca. 70 Arten. Charakteristisch f&#252;r alle Mohngew&#228;chse sind die auff&#228;lligen Bl&#252;ten, die aus vier zarten Kronenbl&#228;ttern bestehen und meistens in sehr kr&#228;ftigen Farben erscheinen wie leuchtend rot oder orange oft mit schwarzer Mitte.<br/> Von hohem Wiedererkennungswert ist ebenfalls die Samenkapsel, die den feinen Samen enth&#228;lt, den man auch als Mohnk&#246;rner in Brot und Kuchen findet. Die Kapseln lassen sich sehr gut trocknen und werden f&#252;r Trockenblumengestecke verwendet.<br/>Die Pflanze w&#228;chst horstartig und bildet im Herbst eine Blattrosette aus gefiederten, blaugr&#252;nen, lanzettlichen, silbrig behaarten Bl&#228;ttern aus, die immergr&#252;n &#252;berwintert. Nach der Bl&#252;te im Mai / Juni ziehen sich die Bl&#228;tter ein. Die Pflanze ist &#252;ber den Sommer also quasi nicht sichtbar, weswegen es nicht empfehlenswert ist, ein reines Mohnbeet anzulegen. Man sollte den Mohn eher ganz gezielt mit anderen Stauden kombinieren, die diese L&#252;cke durch ihr Wachstum verdecken und die farblich auch mit den oft etwas krassen Farben des Mohns harmonieren. Mit blau und wei&#223; ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Wer es mag, kann nat&#252;rlich auch ganz gewagt den Mohn mit anderen krachigen Farben kombinieren wie leuchtend gelb, orange, rosa und pink.<br/><br />
<strong>Als Begleitstauden f&#252;r den Mohn eignen sich folgende:</strong></p>
<ul>
<li>Rittersporn (Delphinium in Arten und Sorten)</li>
<li>Schleierkraut (Gypsophila paniculata)</li>
<li>Lupine (Lupinus in Arten und Sorten)</li>
<li>Lavendel (Lavendula in Arten und Sorten))</li>
<li>Sommersalbei (Salvia nemorosa)</li>
<li>Scharfgarbe (Achillea in Arten und Sorten)</li>
<li>Sonnenhut (Rudbeckia in Arten und Sorten)</li>
<li>Sommermargerite (Leucanthemum vulgare)</li>
</ul>
<p>Eigentlich ist der Mohn eine sehr unkomplizierte Pflanze, wenn man ein paar grunds&#228;tzliche Dinge beachtet. Deswegen hier <strong>ein paar Tips zum richtigen Standort und zur Pflege von Mohngew&#228;chsen</strong>:</p>
<ol>
<li>Mohngew&#228;chse geh&#246;ren zu den Tiefwurzlern. Sie bilden mit der Zeit eine sehr tief reichende Pfahlwurzel aus. Deswegen mag der Mohn an dem Ort bleiben, an dem er erstmalig ein Zuhause gefunden hat. Setzt man den Mohn um, so nimmt er einem dies sehr &#252;bel, in dem er erstmal vor sich hin k&#252;mmert, nicht bl&#252;ht und manchmal ganz sein Leben aushaucht. Finden Sie also f&#252;r Ihren Mohn von Anfang an den richtigen Platz.</li>
<li>Wegen der empfindlichen Pfahlwurzel ist es nicht empfehlenswert den Boden direkt um die Pflanze durch tiefes Hacken aufzulockern. Dabei besteht erh&#246;hte Gefahr, die Wurzel zu verletzen. Auch dieses nimmt der Mohn sehr &#252;bel. Lockern Sie den Boden im Fr&#252;hjahr nur ganz vorsichtig und oberfl&#228;chlich auf, dann kann nichts passieren. Wenn Sie dann noch etwas Kompost oder ersatzweise Hornsp&#228;ne untermischen, dann dankt es ihnen der Mohn mit leuchtendem Bl&#252;tenreichtum.</li>
<li>Die tiefen Wurzeln haben auch einen Vorteil, denn man mu&#223; den Mohn so gut wie nie gie&#223;en. Er kann sich mit Hilfe der Wurzeln auch bei l&#228;ngerer Trockenheit wunderbar selbst versorgen aus den tieferen Bodenschichten. Daf&#252;r ist die Wurzel anf&#228;llig f&#252;r F&#228;ulnisbildung bei Staun&#228;sse. Der Mohn liebt aus diesem Grunde einen lockeren und durchl&#228;ssigen Boden, der gerne n&#228;hrstoffreich und humos sein darf.</li>
<li>Der Standort sollte sehr sonnig sein. Das bringt dann auch die Farben so richtig zum leuchten.</li>
<li>Lassen Sie dem Mohn nach der Bl&#252;te Zeit, die Bl&#228;tter selbstst&#228;ndig einzuziehen. Schneiden Sie die Reste wirklich erst ab, wenn sie vertrocknet sind.</li>
<li>Die verbl&#252;hten Bl&#252;ten entfernen, um die kraftraubende Samenbildung zu vermeiden. Dies verhindert unter Umst&#228;nden auch das ungewollte selbstst&#228;ndige Auss&#228;en.</li>
</ol>
<h3> Folgende 4 Arten sind f&#252;r den Anbau im Garten als Zierpflanze geeignet:</h3>
<ol>
<img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4718.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:150px; border:8px solid #999933;" alt="t&#252;rkenmohn" /></p>
<li><strong>T&#252;rken-Mohn</strong> (Papaver orientale)<br/>
<ul>
<li><i>Merkmale:</i> Mehrj&#228;hrige Staude mit horstartigen und aufrechten Wuchs. Je nach Sorte 30 &#8211; 100 cm hoch, gefiederte und behaarte Bl&#228;tter, Bl&#252;tenfarbe in scharlachrot, rosa, wei&#223; oder orange zum Teil mit schwarzer Mitte. Die Bl&#252;ten k&#246;nnen einen Durchmesser von bis zu 20 cm erreichen.</li>
<li><i>Bl&#252;tezeit:</i> Mai bis Juli</li>
<li><i>Verwendung:</i> Eine klassische Bauerngartenstaude. Geeignet als Leitstaude f&#252;r Beete und Rabatten in Einzelstellung oder auch als kleine Gruppe.</li>
<li><i>Standort:</i> Vertr&#228;gt keine Staun&#228;sse, deswegen lockere, durchl&#228;ssige, n&#228;hrstoffreiche B&#246;den in voller Sonne.</li>
<li><i>Vermehrung:</i>Durch Wurzelstecklinge nach der Bl&#252;te, Pflanzung m&#246;glichst im Fr&#252;hjahr mit einem Abstand von 50 bis 80 cm.</li>
<li><i>Pflege:</i> Wie zuvor beschrieben.</li>
<li><i>Besonderheiten:</i>Sehr viele Sorten mit attraktiven Bl&#252;ten in unterschiedlichen Farben und Gr&#246;&#223;en, gef&#252;llt und einfach sind im Handel erh&#228;ltlich</li>
</ul>
</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><strong>Alpen-Mohn</strong> (Papaver alpinum)<br/>
<ul>
<li><i>Merkmale:</i> Buschige, immergr&#252;ne Staude mit einer Gesamth&#246;he von 15 &#8211; 20 cm. Die Bl&#228;tter sind schmal gefiedert. Die Bl&#252;ten sind zierlich mit einem Durchmesser von 4 cm in reinem wei&#223; mit einem zartgelben Zentrum und gelben Staubbl&#228;ttern.</li>
<li><i>Bl&#252;tezeit:</i> Juni / Juli</li>
<li><i>Verwendung:</i> Der Alpen-Mohn ist eine Pflanze f&#252;r den Steingarten, auf Trockenmauern aus Kalkstein und in Steintr&#246;gen.</li>
<li><i>Standort:</i> Durchl&#228;ssiger Boden am besten mit Schotteruntermischung.</li>
<li><i>Vermehrung:</i> Aussaat zwischen Februar und April, Pflanzabstand ungef&#228;hr 15 cm. Der Alpen-Mohn versamt sich oft selbstst&#228;ndig. im Sp&#228;therbst ist auch eine Vermehrung mit Wurzelstecklingen m&#246;glich.</li>
<li><i>Pflege:</i> anspruchslose und damit pflegeleichte Staude. Ben&#246;tigt nur in sehr strengen Wintern eine Abdeckung mit Fichtenreisig.</li>
<li><i>Besonderheiten:</i> Der Alpen-Mohn hat mehrere Unterarten, die sich durch unterschiedliche Bl&#252;ten- und Blattfarben sowie ihr Vorkommen unterscheiden. Interessant ist der Rh&#228;tische Alpenmohn (P. alpinum subsp. rhaeticum) mit mit goldgelb bis orange gef&#228;rbten Bl&#252;ten sowie der Kerner-Alpenmohn  (P. alpinum subsp. kerneri) mit rein gelben Bl&#252;ten.</li>
</ul>
</li>
<p><br/><br />
<img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_1734.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:150px; border:8px solid #999933;"   alt="islandmohn" /></p>
<li><strong>Island-Mohn</strong> (Papaver nudicaule)<br/>
<ul>
<li><i>Merkmale:</i> Meistens nur ein- beziehungsweise zweij&#228;hrige Staude mit aufrechtem Wuchs und 20- 50 cm H&#246;he. Die bl&#228;tter sind blaugr&#252;n, gefiedert und behaart. Der Islandmohn hat oft verschiedene Bl&#252;tenfarben  an einer Pflanze mit wei&#223;en, gelben, orangen, rosanen und roten Bl&#252;ten mit einem Durchmesser von maximal 8 cm.</li>
<li><i>Bl&#252;tezeit:</i> April bis September</li>
<li><i>Verwendung:</i> Im Steingarten,in Rabatten, Beeten und auch als Balkon- und K&#252;belpflanze m&#246;glich.</li>
<li><i>Standort:</i> Durchl&#228;ssiger, kalkhaltiger Boden, gerne sandig oder mit Steinen durchsetzt.</li>
<li><i>Vermehrung:</i> Aussaat im Juli oder Wurzelstecklinge im Sp&#228;therbst. Nach frostfreier &#220;berwinterung Pflanzung im Fr&#252;hjahr ins Freiland mit einem Pflanzabstand von 20 bis 25 cm. Islandmohn s&#228;t sich gerne selbst aus.</li>
<li><i>Pflege:</i>Wie zuvor beschrieben</li>
</ul>
</li>
<p><br clear="all"/><br />
<img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4849.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:150px; border:8px solid #999933;" alt="klatschmohn" /></p>
<li><strong>Klatschmohn</strong> (Papaver rhoeas)<br/>
<ul>
<li><i>Merkmale:</i> Unkomplizierte, einj&#228;hrige, wenig verzweigte Pflanze mit einer H&#246;he von 30 bis 80 cm. Die Bl&#228;tter sind behaart, eingeschnitten bis gefiedert. Klatschmohn bl&#252;t meistens scharlachrot mit schwarzer Mitte. Es gibt aber auch wei&#223;e und rosafarbene Exemplare.</li>
<li><i>Bl&#252;tezeit:</i> Mai bis Juli</li>
<li><i>Verwendung:</i> In der Blumenwiese oder in naturnahen Bereichen des Gartens kombiniert mit Kornblume und Margerite.</li>
<li><i>Standort:</i> Siehe Alpen-Mohn</li>
<li><i>Vermehrung:</i>Aussaat an Ort und Stelle ab M&#228;rz / April </li>
</ul>
</li>
<p><br clear="all"/>
</ol>
<h3>Die Heilpflanze Mohn</h3>
<p><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/013_28.jpg" style="float:right;margin-left:20px;margin-right:5px;margin-bottom:10px;width:170px; border:8px solid #999933;"  alt="schlafmohn" /><br />
Wenn man von Mohn als Heil- und Nutzpflanze spricht, dann meint man nicht die zuvor beschriebenen Arten, sondern die Mohnart Papaver somniferum auch bekannt als sogenannter Schlaf-Mohn. Dieser z&#228;hlt tats&#228;chlich zu einer der &#228;ltesten Nutzpflanzen der Menschheitsgeschichte, denn es gibt Hinweise auf seine Nutzung schon in der Jungsteinzeit um 6000 v.Chr..<br/><br />
Genutzt werden zwei seiner Qualit&#228;ten: Zum einen die Samen, die man als Backzutat &#8220;Mohn&#8221; kennt und zum anderen sein giftiger Milchsaft, der Alkaloide enth&#228;lt, welche f&#252;r die Herstellung von Opium, Heroin, Morphin und Codein genutzt wird.<br/>Das Lebensmittel Mohnsaat geh&#246;rt zu den calciumreichsten mit einem Calciumgehalt von 2,475 %. Mohnsaat ist au&#223;erdem reich an Vitamin B. Der Morphingehalt ist &#252;brigens sehr gering und damit nicht sch&#228;dlich f&#252;r den Menschen. Dennoch sollte man wissen, dass der zeitnahe Genu&#223; von Mohnsamen durchaus einen Drogentest positiv werden lassen kann. Der Samen kann gepresst und zu &#214;l weiterverarbeitet werden. Mohn&#246;l ist lecker als Salat&#246;l.<br />
Alle Erzeugnisse aus dem Milchsaft der Mohnpflanze sind verschreibungspflichtig und unterliegen dem Bet&#228;ubungsmittelgesetz. Dieses verbietet in Deutschland den ungenehmigten Anbau und Vertrieb aller Teile der Pflanze. Auch als Privatperson darf man Papaver somniferum nicht einmal als Zierpflanze im Garten stehen habe, au&#223;er man hat eine Sondergenehmigung.<br/> Wenn man von dem Mi&#223;brauch der Wirkstoffe absieht, dann ist der Schlafmohn eine sehr bedeutende Heilpflanze.<br/></p>
<p><br clear="all"/></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2010/hommage-an-den-mohn/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nachtrag zur Maik&#228;ferplage 2010</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2010/nachtrag-zur-maikaeferplage-2010/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2010/nachtrag-zur-maikaeferplage-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 09:56:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Schädlingsbekämpfung]]></category>
		<category><![CDATA[maikäferplage 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenschädlinge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=649</guid>
		<description><![CDATA[Nach allen schlimmsten Bef&#252;rchtungen ist dies der einzige Maik&#228;fer, den ich bisher in meinem Garten zu Gesicht bekommen habe.Da ich aber im Fr&#252;hjahr jede Menge Engerlinge beim Umgraben entdeckte, mu&#223; ich meine Bef&#252;rchtungen wohl auf das n&#228;chste Jahr schieben, da sich die Larven ja bekannterma&#223;en erst im Herbst verpuppen und dann im darauf folgenden Fr&#252;hjahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach allen schlimmsten Bef&#252;rchtungen ist dies der einzige Maik&#228;fer, den ich bisher in meinem Garten zu Gesicht bekommen habe.<br/>Da ich aber im Fr&#252;hjahr jede Menge Engerlinge beim Umgraben entdeckte, mu&#223; ich meine Bef&#252;rchtungen wohl auf das n&#228;chste Jahr schieben, da sich die Larven ja bekannterma&#223;en erst im Herbst verpuppen und dann im darauf folgenden Fr&#252;hjahr als K&#228;fer erscheinen.<br/></p>
<table border="0">
<tr>
<td><img style="width:170px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4685.JPG" alt="Maik&#228;fer" /></td>
<td><img style="width:170px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4686.JPG" alt="Maik&#228;fer" /></td>
<td><img style="width:170px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4684.JPG" alt="Maik&#228;fer" /></td>
</tr>
</table>
<p>In S&#252;dhessen, Baden-W&#252;rttemberg und Teilen von &#214;sterreich scheint die vorhergesagte Maik&#228;ferplage jedoch trotz kalter Temperaturen in diesem Fr&#252;hjahr in vollem Gange zu sein.<br/> Tats&#228;chlich findet man jede Menge Artikel &#252;ber umstrittene Hubschraubereins&#228;tze in Pfungstadt zur Bek&#228;mpfung der Tiere mit Insektiziden. Der verwendete Wirkstoff Dimethoat  scheint nicht ausreichend getestet zu sein in Bezug auf die Auswirkungen auf andere Lebewesen des Waldes und auch den Menschen.<br/><br />
Wer in dieser Gegend im Wald spazieren geht, sollte vorerst wohl erstmal auf den Verzehr von Waldbeeren und Pilzen verzichten.</br><br />
Da mu&#223; man doch die entspannten Ma&#223;nahmen unserer &#246;sterreichischen Nachbarn ervorheben:Jeder Walgauer ist aufgerufen, die l&#228;stigen Tierchen zu sammeln und gegen Bezahlung zur Vernichtung abzuliefern.<br/> So ein Verhalten klingt zumindest nach &#246;kologischem Bewu&#223;tsein.<br/><br />
Mal abwarten, was f&#252;r eine Haltung ich einnehmen werde, wenn tats&#228;chlich die K&#228;fer n&#228;chstes Jahr meinen Garten kahlfressen werden. Ich denke, da hilft nur:&#8221;Cool bleiben&#8221; und auf den Johanniaustrieb warten.<br/>  </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2010/nachtrag-zur-maikaeferplage-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Folgt der Maik&#228;fer dieses Jahr dem Beispiel des Marienk&#228;fers mit einer neuen Plage?</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2010/folgt-der-maikaefer-dieses-jahr-dem-beispiel-des-marienkaefers-mit-einer-neuen-plage/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2010/folgt-der-maikaefer-dieses-jahr-dem-beispiel-des-marienkaefers-mit-einer-neuen-plage/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 12:02:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Schädlingsbekämpfung]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Maikäfer]]></category>
		<category><![CDATA[Neem-Azal]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenschädlinge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=610</guid>
		<description><![CDATA[Beim Anlegen eines neuen Gartens entdeckte ich bei der Anlage eines Beetes in einer ehemaligen und total ungepflegten Rasenfl&#228;che sechs dicke Engerlinge auf eine Fl&#228;che von knapp einem Quadratmeter. So etwas war mir tats&#228;chlich zuvor noch nie passiert und deswegen begann ich zu forschen, was es damit auf sich hat. Zun&#228;chst einmal darf ich Ihnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Anlegen eines neuen Gartens entdeckte ich bei der Anlage eines Beetes in einer ehemaligen und total ungepflegten Rasenfl&#228;che sechs dicke Engerlinge auf eine Fl&#228;che von knapp einem Quadratmeter. So etwas war mir tats&#228;chlich zuvor noch nie passiert und deswegen begann ich zu forschen, was es damit auf sich hat.<br />
Zun&#228;chst einmal darf ich Ihnen den Tatbestand vorstellen:<br/><br />
<img style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:15px;width:250px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4152.JPG" alt="Engerling" /><br />
<strong>Herr oder auch Frau</strong><br />
<h1><span style="color: #ff6600;">Maik&#228;fer<br/> (Melolontha melolontha)</span></h1>
<p> <strong>zur Zeit noch als Engerling t&#228;tig.</strong><br/><br />
<br/><br />
Mir -als geborenes Stadtkind- sind Maik&#228;fer als real existierende Lebewesen noch kaum bekannt. Nur Max und Moritz beziehungsweise ihr Sch&#246;pfer Wilhelm Busch hatte sie mir n&#228;her gebracht. Sp&#228;ter hinterliess der Liedtext von Reinhard Mey „Es gibt keine Maik&#228;fer mehr“ Spuren von diesen Tieren in meiner Erinnerung. So dachte ich dann in Folge auch, dass Maik&#228;fer eine bedrohte Tierart sind und fand sie recht putzig, wenn ich sie mal antraf, mit ihren auff&#228;lligen gef&#228;cherten F&#252;hlern am Kopf.<br/><br />
Beim Herumfragen im Bekanntenkreis konnten mir die Landpommeranzen jedoch von Maik&#228;ferplagen alle vier Jahre im Mai / Juni berichten. Diese &#228;u&#223;ersten sich durch massenhaftes Herumschwirren und Niederlassen der &#228;u&#223;erst klebrigen Tiere (mit Vorliebe in den Haaren) sowie Kahlfra&#223; der Laubb&#228;ume.<br/><br />
<strong>Nun aber zu den Fakten:</strong><br/>Maik&#228;fer geh&#246;ren zu den Blatthornk&#228;fern (Scarabaeidae). In Deutschland k&#246;nnen drei unterschiedliche Arten von ihnen angetroffen werden. Am h&#228;ufigsten ist der Feldmaik&#228;fer (Melolontha melolontha), der ca. 23 mm gro&#223; wird und einen schwarzen K&#246;rper hat mit mehreren charakteristischen dreieckigen wei&#223;en Flecken in einer Reihe an den Seiten und braunen Fl&#252;geldecken.<br/>Etwas seltener ist dann schon der Waldmaik&#228;fer (Melolontha hippocastani), der deutlich mehr braun am K&#246;rper gezeichnet ist wie der Feldmaik&#228;fer.<br/>Nur noch vereinzelt in S&#252;dwestdeutschland anzutreffen ist die Sorte mit dem sch&#246;nen deutschen Ersatz-Namen Gl&#252;cksmaik&#228;fer (Melolontha pectoralis), der optisch dem Feldmaik&#228;fer sehr &#228;hnlich ist. F&#252;r diesen K&#228;fer gibt es n&#228;mlich nur den lateinischen Namen und keinen allgemeing&#252;ltigen deutschen.<br/> Am deutlichsten lassen sich diese drei Arten wohl tats&#228;chlich durch die Form und Art der Behaarung ihrer Hinterleibsspitzen unterscheiden.<br/><br />
<strong>Der Lebenszyklus</strong> eines Maik&#228;fers ist auch sehr interessant:<br />
Der K&#228;fer selbst lebt n&#228;mlich nur 5-7 Wochen. In dieser Zeit ern&#228;hrt er sich mit gro&#223;er Vorliebe vom frischen Laub von Buche, Ahorn, Eiche, Hainbuche und Rosskastanie. Sind diese B&#228;ume schon leer ger&#228;ubert, fri&#223;t er auch schon Mal die Nadeln von Nadelb&#228;umen. Nat&#252;rlich ist das Problem an dieser Speisekarte nicht der einzelne K&#228;fer an sich, sondern das Auftreten in riesen Schw&#228;rmen, die schnell viele B&#228;ume entlauben k&#246;nnen. Dabei ist das Kahlfressen f&#252;r die B&#228;ume nicht das gr&#246;&#223;te Problem, da der K&#228;fer nur eine kurze Zeitspanne aktiv ist und die B&#228;ume dann wieder austreiben k&#246;nnen. Auf Grund des Zeitpunktes (Mitte bis Ende Juni) f&#252;r diesen zweiten Neuaustrieb nennt man ihn auch Johannitrieb.<br/><br />
Neben dem Fressen ist seine Hauptaktivit&#228;t in dieser Zeit nat&#252;rlich die Fortpflanzung. Dabei kommt ihm zu Gute, dass der Maik&#228;fer au&#223;erordentlich gut riechen kann mit Hilfe seiner f&#228;cherf&#246;rmigen F&#252;hler, denn das Weibchen produziert einen Duftstoff aus Blatts&#228;ften, dem das M&#228;nnchen unweigerlich folgt. Deswegen haben die M&#228;nnchen auch sieben F&#252;hlerpl&#228;ttchen, die etwa 50.000 Geruchsnerven haben und die Weibchen nur sechs mit ca. 9000 Geruchsnerven.<br/><br />
Nach der Paarung legt das Weibchen ca. bis zu 30 Eier ungef&#228;hr 25 cm tief in lockeren Boden. Das M&#228;nnchen stirbt und das Weibchen lebt noch ein bi&#223;chen l&#228;nger, denn es kann in seiner kurzen Lebenszeit als Maik&#228;fer bis zu drei Eiablagen machen. <br/><br />
Nach ca. 3-4 Wochen schl&#252;pfen die Larven, die Engerling genannt werden und beginnen zu fressen. Dieses setzen sie die n&#228;chsten drei bis vier Jahre fort. W&#228;hrend sie sich anf&#228;nglich haupts&#228;chlich von abgestorbenen Pflanzenteilen und Haarwurzeln ern&#228;hren, w&#228;chst ihr Hunger mit ihrem Lebensalter deutlich an. Letztendlich fressen sie sogar die kr&#228;ftigen, dicken Wurzeln von Laubb&#228;umen und Douglasien an und k&#246;nnen diese dadurch so nachhaltig besch&#228;digen, dass ganze W&#228;lder vernichtet werden k&#246;nnen. Der Maik&#228;fer ist also als Larve noch viel bedrohlicher wie als K&#228;fer. Engerlinge lieben &#252;brigens L&#246;wenzahnwurzeln. Dem Garten werden sie hingegen eher nicht gef&#228;hrlich, au&#223;er er liegt in einem Gebiet nahe eines befallenen Waldes.<br/><br />
Im letzten Larvenjahr verpuppt sich der Engerling im Herbst und schl&#252;pft bei ca. 12°C Lufttemperatur. Den Boden verlassen die fertigen K&#228;fer ihrem Namen entsprechend Mitte bis Ende Mai. Da der Lebenszyklus meistens vier Jahre andauert, kommte es auch nur alle vier Jahre zu einem massenhaften Auftreten der Tiere verbunden mit dem entsprechenden Kahlfra&#223;  und den viel verheerenderen Fresssch&#228;den im letzten Larvenjahr zuvor.<br/><br />
Tats&#228;chlich gibt es auch ein paar nat&#252;rliche Feinde. Der Engerling steht auf der Speisekarte von Maulw&#252;rfen, Amseln, parasit&#228;rer Dolchwespe, Flederm&#228;usen, Gliederf&#252;&#223;ern (Steinkriecher), Gr&#252;nspecht, Igel, Kr&#228;he, Laufk&#228;fer mit Larven,  M&#246;wen, parasit&#228;re Nematoden, Raupenfliege, Schmarotzerfliege, Spitzmaus, Star. Aber auch im Boden befindliche Bakterien, Nematoden, Pilze und Viren k&#246;nnen sie gef&#228;hrden.<br/> Gebiete, die eine hohe Maulwurfpopulation aufweisen sind tats&#228;chlich nie von Maik&#228;ferplagen heimgesucht worden. Mittlerweile gibt es vor allem in den stark betroffenen Waldgebieten S&#252;dhessens und der Oberrheinischen Tiefebene viele Versuche, der m&#246;glichst nicht invasiven Sch&#228;dlingsbek&#228;mpfung. Man hat beispielsweise versuchsweise mit Neem-Azal gespr&#252;ht, einem vom Niembaum gewonnenen giftigen Wirkstoff. Das Ergebnis mu&#223; sich erst noch zeigen. Au&#223;erdem gibt es Versuche mit Pilzen, die die Populationen vermindern sollen.<br/><br />
Alles in allem bin ich nach wie vor nicht sehr begeistert von meinem Engerlingfund und werde den Garten weiterhin im Auge behalten, denn eventuell sind sie, der Gr&#246;&#223;e nach zu urteilen, dieses Jahr im Herbst fertig zum Verpuppen und ein sch&#246;ner Anblick sind sie zus&#228;tzlich auch nict gerade. Dann werde ich wohl n&#228;chstes Jahr wieder berichten.<br />
Gespannt darf man sicherlich die n&#228;chsten Wochen die Zeitungen beobachten, ob in Hessen nun wirklich die erwartete biblische Jahrhundertplage der Maik&#228;fer eintritt oder ob die Gegenma&#223;nahmen Wirkung gezeigt haben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2010/folgt-der-maikaefer-dieses-jahr-dem-beispiel-des-marienkaefers-mit-einer-neuen-plage/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pflanzen mit Charakter Pfingstrosen, T&#252;rkenmohn, Tomaten &amp; CoEine Geschichte von Liebe, Hass &amp; Standhaftigkeit</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2010/pflanzen-mit-charakter-pfingstrosen-tuerkenmohn-tomaten-coeine-geschichte-von-liebe-hass-standhaftigkeit/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2010/pflanzen-mit-charakter-pfingstrosen-tuerkenmohn-tomaten-coeine-geschichte-von-liebe-hass-standhaftigkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 11:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenzucht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=518</guid>
		<description><![CDATA[Der Fr&#252;hling kommt immer mit sch&#246;pferischer Kraft und Lust auf Neubeginn. Wenn der Zeitpunkt erreicht ist, an dem man den Triebspitzen beim Wachsen zuschauen kann, dann juckt es auch dem &#228;ltesten G&#228;rtner in den H&#228;nden, dass endlich die im Winter entwickelten neuen Ideen f&#252;r den Garten umgesetzt werden k&#246;nnen. Bei einem jungen oder gar frisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Fr&#252;hling kommt immer mit sch&#246;pferischer Kraft und Lust auf Neubeginn. Wenn der Zeitpunkt erreicht ist, an dem man  den Triebspitzen beim Wachsen zuschauen kann, dann juckt es auch dem &#228;ltesten G&#228;rtner in den H&#228;nden, dass endlich die im Winter entwickelten neuen Ideen f&#252;r den Garten umgesetzt werden k&#246;nnen.</p>
<p>Bei einem jungen oder gar frisch angelegten Garten gibt es da viel zu tun, was aber machen, wenn der eigene Garten schon &#252;ber Jahre perfektioniert wurde?</p>
<p>Dann bleibt auf jeden Fall die Umgestaltung der Beete. Neue Pflanzen k&#246;nnen ausprobiert werden, andere Pflanzenvergesellschaften zusammengestellt werden und nebenbei ist dies auch der richtige Zeitpunkt, um alte Stauden zu teilen.</p>
<p>Gerade die alteingesessenen Damen und Herren haben da so manch menschliche Eigenschaften: Sie bestehen auf ihren Standort oder wollen ihn immer nach einem Jahr wechseln, sie m&#246;gen die direkte Nachbarschaft bestimmter Arten gerne oden lehnen sie ab, manche wollen sogar andere Exemplare nicht in der direkten Umgebung wissen.</p>
<p>Bevor also wild geteilt und umgepflanzt wird, gibt es so manches zu bedenken und zu planen.<br />
Im folgenden Stelle ich ein paar besondere &#8220;Stursch&#228;del&#8221; oder netter ausgedr&#252;ckt &#8220;Charakterk&#246;pfe&#8221; unter den Gartenpflanzen vor:</p>
<ol>
<li>
<h1><span style="color: #ff6600;">Die Standhaften</span></h1>
<p><img  style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:15px;width:200px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4720.JPG" alt="T&#252;rken-Mohn" /><br />
<h3>T&#252;rken-Mohn<br/> (Papaver orientale) </h3>
<p>Der Mohn ist der typischer Vertreter der Standhaftigkeit. Einmal einen Platz gefunden wird dieser nie mehr verlassen.<br />
Nat&#252;rlich gibt es daf&#252;r einen trifftigen Grund:<br />
Mohngew&#228;chse sind Tiefwurzler und bilden mit der Zeit eine sehr starke Pfahlwurzel. Man kann sie also im Grunde genommen irgendwann nicht mehr ausgraben ohne die Wurzel zu verletzen.  Tiefes Hacken im Wurzelbereich zur Bodenlockerung und -bel&#252;ftung sind somit ebenfalls ungesund f&#252;r den Mohn.<br />
Ist er jedoch am richtigen Standort mit einem durchl&#228;ssigen, n&#228;hrstoffreichen Boden, so kann er das Herz jahrelang erfreuen mit &#252;ppigen, leuchtenden Bl&#252;ten.<br />
Die Pfahlwurzeln reagieren sehr leicht mit Schimmelbildung und F&#228;ulnis bei Staun&#228;sse.</p>
<p>Zwei weitere Pflanzenarten, die gleiche Bed&#252;rfnisse haben wie der T&#252;rken-Mohn sind &#252;brigens <strong>Lupinen</strong> (Lupinus polyphyllus-Hybriden) und das <strong>Tr&#228;nende Herz</strong> (Dicentra spectabilis).<br />
<br clear="all"/></p>
<h3>Pfingstrosen<br/>(Paeonia Arten und -Hybriden)</h3>
<p>Pfingstrosen geh&#246;ren ebenfalls zu den &#8220;Lass mich blo&#223; in Ruhe&#8221; &#8211; Pflanzen, denn sie m&#246;chte auch ein Leben lang am gleichen Platz wohnen, aber sie haben etwas andere Anspr&#252;che.<br />
Pfingstrosen sind Flachwurzler. Sie lieben einen sehr sonnigen und m&#246;glichst windgesch&#252;tzten Standort in n&#228;hrstoffreicher Erde. Man pflanzt die Paeonien sehr dicht unter der Oberfl&#228;che (maximal mit 5 cm Erde bedecken), da sie sonst nicht oder nur sehr m&#228;&#223;ig bl&#252;hen. Au&#223;erdem beg&#252;nstigt tieferes Pflanzen die Stengelf&#228;ule, f&#252;r die sie leider sehr empfindlich sind.<br />
In Folge f&#228;llt die Pflege von Pfingstrosen sehr m&#228;&#223;ig aus. Man darf nur vorsichtig und ganz oberfl&#228;chlich die Erde lockern oder sogar abtragen, um sie durch guten Gartenkompost zu ersetzen. Das Anh&#228;ufeln zum Schutz der jungenTriebe im Fr&#252;hjahr vor sp&#228;ten Fr&#246;sten, sollte man auch lieber weglassen und statt dessen eine Pflanzhaube verwenden. Diese gibt es aus Kunststoff oder Glas und k&#246;nnen sogar optisch als Dekoration im Garten wirken. Am richtigen Standort k&#246;nnen Pfingstrosen leicht 100 Jahre alt werden.<br/><br />
<img  style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:15px;width:250px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.387.jpg" alt="Stockrose" /></p>
<h3>Taglilien<br/> (Hemerocallis Arten und -Hybriden) </h3>
<p>Taglilien wollen auch noch standhaft bleiben. Wenn man f&#252;r sie den richtigen Platz finden will im Garten, so mu&#223; man im Auge behalten, dass sie sich mit den Jahren noch gut ausbreiten werden und Platz ben&#246;tigen (leicht 1 m²). M&#246;chte man sie doch teilen, so kann dies bedeuten, dass sie 1-2 Jahre Zeit brauchen, um wieder in alter Bl&#252;tenpracht zu erscheinen.<br />
Platz sollte man ebenso bei <strong>Stockrosen</strong> (Alcea ficifolia und A. rosea) und <strong>Lilien</strong> (Lilium Arten und _Hybriden) einplanen. Am richtigen Standort mit ausreichend Platz k&#246;nnen Stockrosen tats&#228;chlich mehrere Jahre ausharren.<br clear="all"/><br />
<img  style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:15px;width:200px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2379.JPG" alt="Tomate" /></p>
<h3>Tomate<br/> (Solanum lycopersicum) </h3>
<p>Tomaten geh&#246;ren bei uns nicht zu den mehrj&#228;hrigen Pflanzen, da sie &#252;berhaupt keinen Frost vertragen. Trotzdem wollen Tomaten jedes Jahr den gleichen Platz an der Sonne haben. Sonnig,n&#228;hrstoffreich, wind- und regengesch&#252;tzt, so liebt sie es. Tats&#228;chlich liebt sie sich selbst sogar im Kompost und geh&#246;rt damit zu den standhaften Charakterpflanzen wie auch zu den liebenden. Dies betrifft ganz genauso die <strong>Kartoffeln</strong> (Solanum tuberosum)<br />
<br clear="all"/>
</li>
<p><br/></p>
<li>
<h1><span style="color: #ff6600;">Die Liebenden</span></h1>
<h3>Wermuth (Artemisia absinthium)</h3>
<p>Wermuth ist eine Pflanze der ganz gro&#223;en Gef&#252;hle. Sie liebt und sie hasst in gleicher Intensit&#228;t und geh&#246;rt damit auch in die Gruppe der Hassenden. In seiner N&#228;he h&#228;lt es keine andere Pflanze aus au&#223;er die Johannisbeere, die in seiner direkten Nachbarschaft sogar deutlich ertragreicher wird. Wermuth sch&#252;tzt die Johannisbeere vor dem S&#228;ulenrost. Dies liegt wohl an den vielen Substanzen, die er bildet und zu denen unter anderem starke Bitter- und Gerbstoffe, Harze und Vitamin B und C geh&#246;ren. <br/>Im Gegenzug sorgen genau diese Substanzen aber auch daf&#252;r, dass sogar Giersch und Quecke das Weite suchen.<br />
Nicht umsonst ist ja auch das Produkt, das aus Wermuth bekannterma&#223;en gewonnen wird sehr unberechenbar: der Absinth!
</li>
<p><br/></p>
<li>
<h1><span style="color: #ff6600;">Die Hassenden</span></h1>
<h3>Liebst&#246;ckel (Levisticum officinale)</h3>
<p>Liebst&#246;ckel ist sehr durchsetzungsstark und setzt sich deutlich gegen seine Nachbarn durch. Er geh&#246;rt zu den Gew&#252;rz- und Heilpflanzen und enth&#228;lt als solche jede Menge Gerb- und Bitterstoffe sowie in seinem speziellen Fall das Gift Cumin. Dieses ist bekannt als M&#228;usegift und kann in sehr hohen Dosen sogar f&#252;r den Menschen gef&#228;hrlich werden.  Mit Hilfe seiner Inhaltsstoffe hemmt er das Wachstum seiner Nachbarn und breitet sich statt dessen selber kr&#228;ftig aus.<br />
&#196;hnlich verh&#228;lt es sich auch mit <strong>Wermuth</strong> (Artemisia absinthium) und <strong>Beifu&#223;</strong> (Artemisia vulgaris).<br />
<br/><br />
<img  style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:15px;width:250px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.94.jpg" alt="Rittersporn" /></p>
<h3>Rittersporn<br/> (Delphinium in Arten, Sorten und -Hybriden)</h3>
<p>Rittersporn hasst seine Verwandten und manchmal sogar sich selbst. Er ist ein wahrer Narzist und duldet seinesgleichen nicht in einem Umkreis von ca. 1 m. Nur sehr selten gelingt es, ein weiteres Exemplar in die direkte N&#228;he  eines schon vorhandenen zu setzen und zum Gedeihen zu bekommen. M&#246;chte man ihn bei &#8220;guter Laune&#8221; halten, so sollte man ihn mit anderen hochwachsenden Stauden umgeben bevor man ihm einen Verwandten als Nachbarn gibt. In Frage f&#252;r solche Barrierepflanzungen kommen beispielsweise die Sonnenbraut (Helenium-Hybriden), die hohen Sonnenhut-Arten (Rudbeckia maxima und R.nitida), Staudensonnenblumen (Helianthus-Arten) und hohe Raublattastern (Aster novae-angliae).<br/><br />
&#196;hnlich wie beim Rittersporn verh&#228;lt es sich auch bei der <strong>Flammenblume</strong> (Phlox Paniculata-Hybriden). Mehr als drei Verwandte an einem Platz h&#228;lt auch er nicht aus. Dieses liegt in diesem Fall allerdings weniger an der Selbstunvertr&#228;glichkeit, sondern am steigenden Risiko des Sch&#228;dlingsbefalls, das signifikant steigt, je gr&#246;&#223;er eine Phlox-Anpflanzung wird. Sowohl Echter Mehltau als auch Stengel&#228;lchen machen sich dann gerne breit und lassen ihn verk&#252;mmern.<br />
<br clear="all"/><br />
<img  style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:15px;width:200px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2674.JPG" alt="Rose" /></p>
<h3>Rosen (Rosaceae)</h3>
<p>Auch die Familie der Rosen ist sehr narzistisch veranlagt, aber wen wundert das schon bei der K&#246;nigin der Blumen?! Dies &#228;u&#223;ert sich in diesem Fall darin, dass die Rose die erste ihrer Art an einem Standort sein will. M&#246;chte man einen alten Rosenstock durch einen jungen ersetzen, so kommt man nicht umhin, die Erde weitr&#228;umig und bis zu einer Tiefe von ca. 1 m auszutauschen.<br/> Dies gilt ebenfalls f&#252;r den <strong>Rittersporn</strong> (Delphinium in Arten und Sorten). Wie zuvor schon erw&#228;hnt ist er ja seinem Namen alle Ehre verleihend ein wahrer Hei&#223;sporn und vertr&#228;gt in seltenen F&#228;llen noch nicht einmal kleine Bestandteile seiner selbst am gleichen Ort. Dies sollte man unbedingt bei Teilung der Staude beachten und gegebenenfalls lieber gleich ganz neue Pl&#228;tze  f&#252;r die Pflanzen finden.<br/><strong>Staudenmargarite</strong> (Leucanthemum in Arten und Sorten), <strong>Petersilie</strong> (Petrosilium), <strong>Gartenkresse</strong> (Lepidium sativum), <strong>Meerrettich</strong> (Armoracia rusticana ), <strong>Erbsen</strong> (Pisum sativum), <strong>Erdbeeren</strong> (Fragaria in Arten und Sorten) und <strong>Tulpen</strong> (Tulipa in Arten und Sorten) m&#246;gen ebenfalls nicht an den Standort eines Vorg&#228;ngers gepflanzt werden und m&#252;ssen auch noch zus&#228;tzlich in den meisten F&#228;llen j&#228;hrlich im Garten umziehen, weil sie sich selbst dann nicht mehr ertragen. Je nach Pflanzenart kann es zwischen drei bis zehn Jahre dauern bis die Beete wieder mit ihresgleichen best&#252;ckt werden k&#246;nnen.<br/>
</li>
<p><br clear="all"/></p>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2010/pflanzen-mit-charakter-pfingstrosen-tuerkenmohn-tomaten-coeine-geschichte-von-liebe-hass-standhaftigkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Katzenminze (Nepeta)  Die Staude des Jahres 2010</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2010/katzenminze-nepeta-die-staude-des-jahres-2010/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2010/katzenminze-nepeta-die-staude-des-jahres-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 14:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schädlingsbekämpfung]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[pflanze des jahres]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=387</guid>
		<description><![CDATA[Die Katzenminze (Nepeta in Sorten und Arten) geh&#246;rt mit ihren ca. 250 Arten zur Familie der Lippenbl&#252;tler (Lamiaceae).Die meisten Arten sind mehrj&#228;hrige, krautige Pflanzen, die eine H&#246;he von 20 bis 150 cm erreichen. Es gibt aber auch vereinzelt Halbstr&#228;ucher und einj&#228;hrige Arten. Die Wuchsform ist breit halbkugelf&#246;rmig bis aufrecht buschig, einige Arten werden auch sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2272.JPG" target="popup"><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2272.JPG" style="float:left;margin-right:20px;margin-bottom:10px;width:300px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Katzenminze" /></a>Die Katzenminze (Nepeta in Sorten und Arten) geh&#246;rt mit ihren ca. 250 Arten zur Familie der Lippenbl&#252;tler (Lamiaceae).<br/>Die meisten Arten sind mehrj&#228;hrige, krautige Pflanzen, die eine H&#246;he von 20 bis 150 cm erreichen. Es gibt aber auch vereinzelt Halbstr&#228;ucher und einj&#228;hrige Arten. Die Wuchsform ist breit halbkugelf&#246;rmig bis aufrecht buschig, einige Arten werden auch sehr ausladend und fallen auseinander.<br/><br />
<strong>An folgenden Merkmalen l&#228;&#223;t sich Nepeta ganz einfach erkenne:</strong><br/></p>
<ul>
<li>vierkantiger Stengel, der sehr oft behaart ist. Leider gibt es nat&#252;rlich auch Exemplare mit kahlem Stengel.</li>
<li>die Blattstellung ist bei allen Arten <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/kreuzgegenst%C3%A4ndig">kreuzgegenst&#228;ndig </a>(dekussiert). H&#228;ufig sind die Blattr&#228;nder gekerbt, gez&#228;hnt oder gewellt sowie behaart.</li>
<li>charakteristisch sind die kleinen blaulila Bl&#252;ten, die in Scheinquirlen stehen wie es f&#252;r die Familie der Lippenbl&#252;tler typisch ist. Nat&#252;rlich findet man deswegen auch die auffallenden f&#252;nfz&#228;hligen Lippenbl&#252;tler-Bl&#252;ten. Mittlerweile gibt es auch wei&#223;e, rosafarbene und gelbe Arten der  Katzenminze</li>
</ul>
<p><strong>Standortanspr&#252;che:</strong><br/><br />
Die meisten Arten der Katzenminze bevorzugen eher trockene und sonnige Standorte mit durchl&#228;ssigen, kalkarmen B&#246;den. Es gibt jedoch auch ein paar Arten, die frische bis feuchte B&#246;den und halbschattige Standorte bevorzugen und sich gut als Unterpflanzung von lichten Geh&#246;lzen und Str&#228;uchern eignen.<br/><br />
 Welche Art nun welchen Standort bevorzugt, l&#228;&#223;t sich wunderbar am &#228;u&#223;eren Erscheinungsbild ihrer Laubbl&#228;tter ablesen: Je schmaler, kleiner und behaarter die Bl&#228;tter sind desto mehr Sonne vertr&#228;gt die Pflanze. Die Blattfarbe wird dann wohl auch eher zu einem dumpgen graugr&#252;n tendieren. Dies sind alles Schutzma&#223;nahmen gegen starke Sonnenbestrahlung und die damit verbundene Gefahr der Verbrennung und &#252;berm&#228;&#223;igen Verdunstung von Wasser.<br/><br />
Nepeta-Arten mit gr&#246;&#223;eren, unbehaarten Bl&#228;ttern mit leuchtender F&#228;rbung deuten auf einen h&#246;heren Wasserbedarf hin. Diese Pflanzen vertragen dann keine direkte Sonneneinstrahlung, sondern eben feuchte, halbschattige Standorte. <br/><br />
<strong>Besonderheiten und Verwendung:</strong></p>
<ul>
<li>Katzenminze geh&#246;rt zu den &#228;ltesten heimischen Heilpflanzen in unseren Breiten. Schon im 1. Jahrhundert n.Chr. wird sie namendlich erw&#228;hnt. Genutz werden k&#246;nnen grunds&#228;tzlich alle Bestandteile der Pflanze. &#220;blicherweise verwendet man aber nur die Bl&#228;tter, die &#252;ber viel &#228;therisches &#214;l verf&#252;gen und ein kampferartiges Poleiminze-Thymian-Aroma verstr&#246;men. Katzenminze wirkt k&#252;hlend und astringierend. Sie wird innerlich als Tee eingenommen bei Fieber und Grippe sowie bei Schlafst&#246;rungen in Kombination mit Melisse und Baldrian als auch bei Herzklopfen und Reizbarkeit.<br/> Desweiteren wirkt sie harntreibend und krampfl&#246;send, weswegen sie auch bei nerv&#246;sen Verdauungsst&#246;rungen, Durchfall, Magenverstimmungen, Koliken und Menstruationsbeschwerden zum Einsatz kommt.</li>
<li>Am bekanntesten ist sicherlich die Wirkung von Katzenminze auf Katzen, der sie sicherlich auch ihren Namen verdankt.<br/>Nepeta enth&#228;lt den Wirkstoff Actinidin, der auf Katzen &#228;u&#223;erst belebend und anregend wirkt. Dieses f&#252;hrt dazu, dass so manch eine Katze sich &#228;u&#223;erst merkw&#252;rdig benimmt und die Katzenminze nicht &#252;berlebt. Wie verr&#252;ckt w&#228;lzen und reiben sich die Katzen am und im Kraut, um die &#220;berreste dann schlie&#223;lich zu vertilgen. Angeblich soll es Katzen geben, die garnicht auf die Pflanze reagieren, aber meine Katzen haben bisher kein Exemplar &#252;berleben lassen. Wenn jemand einen guten Tip hat wie man trotz Katzen Nepeta im Garten zum Wachsen bekommt, w&#228;re ich sehr dankbar.<br/> Tats&#228;chlich wird Katzenspielzeug h&#228;ufig auch mit getrockneter Katzenminze gef&#252;llt, um es f&#252;r die Katze interessant zu machen. Das Actinidin ist auch beim Baldrian (Valeriana officinalis) der Grund f&#252;r die Behauptung, dass Baldrian nachts Katzen singen l&#228;&#223;t. </li>
<li>Das &#228;therische &#214;l der Katzenminze wirkt sehr gut als M&#252;cken-Abwehr wie amerikanische Chemiker herausgefunden haben. Auch gegen Pflanzensch&#228;dlinge soll es eine gute Wirkung entfalten. Deswegen gilt die Katzenminze selber als sehr widerstandsf&#228;hige Pflanze, die selten an Pflanzensch&#228;dlingen leidet. Pflanzt man sie in Gesellschaft von Rosen, so soll sie den Blattlausbefall mindern. </li>
<li>Verpasst man der Katzenminze einen <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/remontierschnitt">Remontierschnitt </a>nach der ersten Bl&#252;te, so bl&#252;ht sie oft sehr z&#252;gig ein zweites Mal, weswegen sie gerne im Garten gesehen ist. Verwendung findet sie dort meistens als Beeteinfassung oder als Steingartenpflanze, da sie wirklich sehr gut Trockenheit &#252;berstehen kann. Vereinzelte Sorten eignen sich wie schon zuvor erw&#228;hnt als Unterpflanzung von Str&#228;uchern und Geh&#246;lzen sowie als Staude f&#252;r schattige und feuchte Pl&#228;tze.</li>
</ul>
<p><br clear="all"/> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2010/katzenminze-nepeta-die-staude-des-jahres-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Baum des Jahres 2009 -der Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2009/baum-des-jahres-2009-der-berg-ahorn-acer-pseudoplatanus/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2009/baum-des-jahres-2009-der-berg-ahorn-acer-pseudoplatanus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 12:27:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Gartenseiten]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[pflanze des jahres]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=332</guid>
		<description><![CDATA[Bevor das Jahr 2009 nun fast schon seinen Abschied nimmt, bin ich auch noch als Sp&#228;tz&#252;nder der Nation &#252;ber unseren Baum dieses Jahres gestolpert: Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) Dieser Baum geh&#246;rt zu den stattlichsten in unseren Breiten mit einer H&#246;he von 25 bis 30 m (selten auch bis 40 m) und einer Kronenbreite von 15 bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor das Jahr 2009 nun fast schon seinen Abschied nimmt, bin ich auch noch als Sp&#228;tz&#252;nder der Nation &#252;ber unseren Baum dieses Jahres gestolpert:<br/><br />
<span style="color: #ff6600;"><big><strong><u>Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)</u></strong></big></span><br/><br />
<img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/bergahorn2_a_roloff.jpg" style="float:left;margin-right:30px;margin-bottom:10px;width:300px;" alt="Berg-Ahorn" />Dieser Baum geh&#246;rt zu den stattlichsten in unseren Breiten mit einer H&#246;he von 25 bis 30 m (selten auch bis 40 m) und einer Kronenbreite von 15 bis 20 m. Bis zu 300 Jahre alt kann der ausladenede Berg-Ahorn werden.<br/><br />
Man findet ihn als Stra&#223;en- und Alleebaum, in Parkanlagen und in der freien Landschaft. Er wird  auch als die &#8220;Eiche der h&#246;heren Lagen&#8221; bezeichnet. Besonders<br />
wohl f&#252;hlt er sich an Steilh&#228;ngen, auf Ger&#246;llhalden und in feuchten T&#228;lern. Daher nat&#252;rlich auch der Name:Berg-Ahorn.<br/> Am auff&#228;lligsten ist seine wundersch&#246;ne leuchtendgelbe Herbstf&#228;rbung, die ganze Landstriche pr&#228;gt wie beispielsweise da Engtal im Karwendelgebirge, das auf Grund dieses Spektakels viele Touristen j&#228;hrlich magnetisch anzieht.<br/><br />
Woher kennt man Den Berg-Ahorn noch?</p>
<ul>
<li>Das Holz dieses Baumes geh&#246;rt zu den Laubedelh&#246;lzern und ist &#228;u&#223;erst wertvoll. Nicht wegzudenken ist es aus der Instrumentenbau-Branche, in der es als Klangholz in vielen Instrumenten zum Einsatz kommt wie bei Geigen, Lauten, Zittern und bei Fagott und Panfl&#246;te. Da es sich sehr gut polieren, beizen und f&#228;rben l&#228;&#223;t, wird der Berg-Ahorn ebenfalls zur Herstellung von M&#246;beln, Parkett und einfachen K&#252;chenger&#228;ten wie Holzl&#246;ffeln, etc. verwendet.</li>
<li>Auch den Ahornsirup kennt wohl fast jeder. Vor allem alle die, die gerne Pfannkuchen oder M&#252;sli zum Fr&#252;hst&#252;ck verzehren. Haupts&#228;chlich wird dieser zwar aus dem nordamerikanischen Zucker-Ahorn (Acer saccharum) gewonnen, man kann aber auch den Berg-Ahorn daf&#252;r nutzen. Dieser produziert im Schnitt ca. 50l Saft im Fr&#252;hjahr, w&#228;hrend der Zucker-Ahorn das dreifache liefert.</li>
<li>Das Laub wird wegen des hohen Stickstoffgehaltes zum Teil noch bis heute als Viehfutter verwendet.</li>
</ul>
<p><br clear="all"/><br />
<span style="color: #ff6600;"><big><strong><u>Wer bestimmt den &#8220;Baum des Jahres&#8221;?</u></strong></big></span><br />
Das erste Mal wurde 1989 ein &#8220;Baum des Jahres&#8221; ausgew&#228;hlt. Entstanden ist die Idee dazu in Wahlstedt in Schleswig-Holstein. Der Vorsitzende des Umweltschutzvereins Wahlstedt  Dr. Silvius Wodarz war derjenige, der im Namen des Vereins die Stieleiche zum Baum des Jahres 1989 ausgerufen hat. Seitdem ist dieser Begriff zu einer feststehenden Institution in Deutschland geworden mit dem Zweck jedes Jahr einen heimischen Baum auszuw&#228;hlen und ihn dadurch vermehrt ins Bewu&#223;tsein der Bev&#246;lkerung zu bringen.<br/><br />
Mittlerweile trifft die j&#228;hrliche Wahl eine Kommission mit dem Namen: &#8220;Kuratorium Baum des Jahres&#8221; in Berlin bestehend aus Angeh&#246;rigen der Natur- und Umweltschutzverb&#228;nde nach folgenden Kriterien:</p>
<ul>
<li>In Frage kommen B&#228;ume, die vom Aussterben bedroht sind (z.B.Speierling), eine besondere &#246;kologische Bedeutung haben wie die Hainbuche oder die symbolisch f&#252;r einen gef&#228;hrdeten Lebensraum stehen k&#246;nnen wie beispielsweise die Silberweide oder Schwarzerle f&#252;r den Auwald. M&#246;glich sind auch B&#228;ume, die in heutiger Zeit aus unseren Wirtschaftsw&#228;ldern verdr&#228;ngt worden sind wie die Esche, um auch sie wieder mehr ins Bewu&#223;tsein zu bringen. </li>
<li>Es mu&#223; sich bei der Auswahl um eine heimisches Geh&#246;lz handeln.</li>
</ul>
<p><br/><br />
<span style="color: #ff6600;"><big><strong><u>Folgende B&#228;ume wurden seit 1989 zum &#8220;Baum des Jahres&#8221; gek&#252;rt:</u></strong></big></span><br/></p>
<table style="table-layout:fixed" border="1" rules="all">
<thead  style="background-color:#33CCFF" >
<th style="width:80px"><span style="color:#FF6699">Jahr</span></th>
<th style="width:160px"><span style="color:#FF6699">Baumart</span></th>
<th style="width:190px"><span style="color:#FF6699">Botanischer Name</span></th>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">2010</td>
<td><b>Vogel-Kirsche</b></td>
<td>Prunus avium</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">2009</td>
<td><b>Berg-Ahorn</b></td>
<td>Acer pseudoplatanus</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">2008</td>
<td><b>Walnuss</b></td>
<td>Juglans regia</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">2007</td>
<td><b>Wald-Kiefer </b></td>
<td>Pinus sylvestris</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">2006</td>
<td><b>Schwarz-Pappel</b></td>
<td>Populus nigra</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">2005</td>
<td><b>Rosskastanie</b></td>
<td>Aesculus hippocastanum</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">2004</td>
<td><b>Wei&#223;-Tanne</b></td>
<td>Abies alba</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">2003</td>
<td><b>Schwarz-Erle</b></td>
<td>Alnus glutinosa</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">2002</td>
<td><b>Wacholder</b></td>
<td>Juniperus communis</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">2001</td>
<td><b>Esche</b></td>
<td>Fraxinus excelsior</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">2000</td>
<td><b>Sand-Birke</b></td>
<td>Betula pendula</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">1999</td>
<td><b>Silber-Weide</b></td>
<td>Salix alba</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">1998</td>
<td><b>Wild-Birne</b></td>
<td>Pyrus communis</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">1997</td>
<td><b>Eberesche</b></td>
<td>Sorbus aucuparia</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">1996</td>
<td><b>Hainbuche</b></td>
<td>Carpinus betulus</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">1995</td>
<td><b>Spitz-Ahorn</b></td>
<td>Acer platanoides</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">1994</td>
<td><b>Eibe</b></td>
<td>Taxus baccata</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">1993</td>
<td><b>Speierling</b></td>
<td>Sorbus domestica</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">1992</td>
<td><b>Berg-Ulme</b></td>
<td>Ulmus glabra</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">1991</td>
<td><b> Sommer-Linde</b></td>
<td>Tillia platyphyllos</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">1990</td>
<td><b>Buche</b></td>
<td>Fagus sylvatica</td>
</tr>
<tr>
<td style="background-color:#FFFF00">1989</td>
<td><b>Stiel-Eiche</b></td>
<td>Quercus robur</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><br/></p>
<p><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3424.JPG" style="float:right; margin-left:20px; margin-bottom:10px; width:250px;" alt="Ginko" /><b>Tats&#228;chlich gibt es auch einen Baum des Jahrtausends: Der Ginko (Ginko biloba).</b><br/><br />
Wie ich finde einer der eindrucksvollsten B&#228;ume &#252;berhaupt. Jeder hat vermutlich schon einmal Bilder von seinen Bl&#228;ttern gesehen. Botanisch gesehen geh&#246;rt der Ginko jedoch garnicht zu den Laubb&#228;umen, sondern zu den Nadelgeh&#246;lzen. Verwandte des Ginkos, die der heutigen Art sehr &#228;hnlich waren, bewuchsen schon im Zeitalter des Jura ( also vor knapp 200 Millionen Jahren) die Erde. Es handelt sich demnach um einen sehr robusten und starken Baum. Es hei&#223;t sogar, dass ein Ginko den Atombombenangriff auf Hiroshima &#252;berlebte. Diese Art wurde also zu Recht zum Baum des Jahrhunderts gew&#228;hlt mit solch starkem Symbolcharakter.<br/><br />
Es gibt eine sehr ausf&#252;hrliche Webseite zu diesem Thema, der ich auch ausnahmsweise mal die Bilder in diesem Artikel entliehen habe.<br />
Wer Informationen sucht zum Thema Baum des Jahres oder ganz allgemein zu heimischen Geh&#246;lzen, der findet hier reichhaltiges Material. Au&#223;erdem werden eine Menge Anregungen gegeben zu Projekten rund um den Baum. Sie k&#246;nnen direkt &#252;ber diesen Link dorthin gelangen: <a href="http://www.baum-des-jahres.de" target="new">Baum des Jahres.de</a><br/><br />
<span style="color: #ff6600;"><big><strong><u>Der Baum des Jahres 2010 &#8211; Die Vogel-Kirsche (Prunus avium)</u></strong></big></span><br/><br />
<img src="http://www.baum-des-jahres.de/download/Roetliche_Herbstfaerbung.jpg" style="float:left;margin-right:30px;margin-bottom:10px;width:300px" alt"Vogel-Kirsche"/>Die Vogel-Kirsche ist sozusagen die Mutter unserer Kultur-Kirschb&#228;ume und daher auch als Wild-Kirsche bekannt.<br/><br />
Zweifellos ist sie einer der sch&#246;nsten B&#228;ume, da sie zu jeder Jahreszeit besondere Reize bereith&#228;lt, die das Auge erfreuen.<br/>Man findet sie an Waldr&#228;ndern, in der freien Landschaft und in Parkanlagen und erkennt sie sp&#228;testens im April an ihrer ungeheuerlichen wei&#223;en Bl&#252;tenpracht. Nicht umsonst hat die Kirschbl&#252;te bei den Japanern so einen hohen Stellenwert, dass sie zum traditionellen Kirschbl&#252;tenfest Hanami einen Feiertag bekommen. Man kann diese B&#228;ume w&#228;hrend der Bl&#252;te wirklich nicht &#252;bersehen, wird man doch fast geblendet von soviel wei&#223;er Strahlenkraft.<br/><br />
Im Sommer folgen die leuchtenden, wohlschmeckenden Kirschen in rot bis schwarzrot, an denen sicherlich keiner vorbeigeht und der Herbst bringt eine eindrucksvolle leuchtende Herbstf&#228;rbung der Bl&#228;tter mit sich.<br/><br />
Was hat die Vogel-Kirsche noch zu bieten?</p>
<ul>
<li>Das Holz der Vogel-Kirsche ist sehr wertvoll und wird sehr gerne zur M&#246;belherstellung verwendet. Man erkennt esleicht, da es &#252;ber einen r&#246;tlich-braunen dunkleren Kern und hellerem Splintholz besteht. Viele Biedermeier-M&#246;bel wurden aus diesem Holz gemacht. Auch im Musikinstrumentenbau findet sie anklang, da dieses Holz gut gedrechselt werden kann und wundersch&#246;ne auff&#228;llige Fl&#246;ten daraus entstehen.</li>
<li>Das man aus Kirschen allerlei kulinarische K&#246;stlichkeiten produzieren kann muss wohl nicht weiter erw&#228;hnt werden, denn jeder kennt sie in Torten, Marmeladen, Alkoholischen Getr&#228;nken und vielem mehr.</li>
<li>Die Vogel-Kirsche ist wichtig als Bienenweide und als Vogeln&#228;hrgeh&#246;lz</li>
<li>Sogar die Kirschkerne finden n&#252;tzliche Verwendung. Gereinigt und getrocknet f&#252;llen sie sogenannte Kirschkernkissen, die ein unglaublich guter Ersatz f&#252;r die herk&#246;mmliche W&#228;rmflasche sind. Die Kerne speichern aufgew&#228;rmt in Ofen oder Mikrowelle ganz ausgezeichnet die W&#228;rme.<br/>Zuletzt noch erw&#228;hnenswert der Rekord im Kirschkernweitspucken, der angeblich bei  21,71 m liegen soll.</li>
</ul>
<p><br clear="all"/>  </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2009/baum-des-jahres-2009-der-berg-ahorn-acer-pseudoplatanus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verwendung heimischer Gew&#228;chse als Heilkr&#228;uter (Fortsetzung 1)</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2009/verwendung-heimischer-gewaechse-als-heilkraeuter-fortsetzung-1/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2009/verwendung-heimischer-gewaechse-als-heilkraeuter-fortsetzung-1/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 13:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Heilkräuter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=221</guid>
		<description><![CDATA[Jetzt zum Herbstanfang, wo das Wetter tr&#252;be und grau wird,  sind mir zwei weitere Vertreter heimischer Heilpflanzen auf Grund ihrer leuchtenden Farben und Bl&#252;hkraft geradezu ins Auge gesprungen. Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) und Boretsch (Borago officinalis). Zugegebenerweise sind beide nicht urspr&#252;nglich heimische Pflanzen in Deutschland. Aber gerade im Garten haben sie mittlerweile einen festen Platz und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt zum Herbstanfang, wo das Wetter tr&#252;be und grau wird,  sind mir zwei weitere Vertreter heimischer Heilpflanzen auf Grund ihrer leuchtenden Farben und Bl&#252;hkraft geradezu ins Auge gesprungen. <strong>Kapuzinerkresse</strong> (Tropaeolum majus) und<strong> Boretsch </strong>(Borago officinalis).</p>
<p>Zugegebenerweise sind beide nicht urspr&#252;nglich heimische Pflanzen in Deutschland. Aber gerade im Garten haben sie mittlerweile einen festen Platz und sind nicht mehr wegzudenken. Viele wissen dabei aber nicht &#252;ber ihre heilenden Qualit&#228;ten Bescheid.</p>
<p><img style="float: left; margin-right: 30px; margin-bottom: 10px; margin-left: 5px; width: 250px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2699.JPG" alt="Kapuzinerkresse" /><strong>Die Kapuzinerkresse wurde im 16.Jahrhundert von den Spaniern aus S&#252;damerika eingef&#252;hrt. Sie ist nicht nur eine unglaublich ausdauernde und bl&#252;tenreiche Pflanze, die mit ihren stark leuchtenden gelben, orangenen und roten Bl&#252;ten beeindruckt bis zum ersten Frost, sondern verf&#252;gt durchaus &#252;ber einige interessante Wirkstoffe:</strong></p>
<ul>
<li>Die Bl&#252;ten und Bl&#228;tter haben eine scharfes Aroma, das dem Geschmack von Brunnenkresse nicht un&#228;hnlich ist. Deswegen werden diese Bestandteile gerne im Salat verwendet. Auch hier schmecken die Bl&#252;ten nicht nur gut, sondern machen optisch viel her.</li>
<li>Die unreifen Samen sauer eingelegt k&#246;nnen als Kapernersatz verwendet werden. Tats&#228;chlich entwickeln sie auch Kaperns&#228;ure, die den charakteristischen Geschmack hervorruft.</li>
<li>Kapuzinerkresse enth&#228;lt viel Schwefel. Dieser Wirkstoff soll &#228;u&#223;erlich angewendet der Glatzenbildung vorbeugen. Zusammen mit Ausz&#252;gen von Brennnessel, Buchsbaum und Eiche kommt sie oft als Haarwasser vor.</li>
<li>In Wasser eingelegt bildet ein enthaltendes Glykosid ein Antibiotikum. Dadurch ist Kapuzinerkresse bakterizid und fungizid. Sie wird als antiseptisches, schleiml&#246;sendes harntreibendes und allgemein st&#228;rkendes Kraut eingesetzt bei Infektionen des Uro-Genitaltraktes und der Atemwege sowie bei Mangelerscheinungen an Haut und Haaren.</li>
</ul>
<p><img style="float: left; margin-right: 20px; margin-bottom: 10px; margin-left: 5px; width: 250px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2061.JPG" alt="Boretsch" /><strong> Boretsch passt besonders gut zum Herbstbeginn, denn er hat den Ruf, die Lebensgeister zu wecken. So sagt John Gerard schon 1597 &#252;ber diese Pflanze:</p>
<p style="text-align: center;"><em>&#8220;Sirup aus Boretschbl&#252;ten ist gut f&#252;r das Herz, l&#228;&#223;t die Melancholie vergehen und beruhigt die Verr&#252;ckten.&#8221;</strong></em><br />
 (aus &#8220;The Herball, or Generall Historie of Plants&#8221;). </p>
<ul>
<li>Auf Grund des gurken&#228;hnlichen Geschmacks der Bl&#252;ten und Bl&#228;tter, wird  die Pflanze auch Gurkenkraut genannt. Kleingeschnitten werden die Bl&#228;tter f&#252;r die Zubereitung von Getr&#228;nken, Salaten, Frischk&#228;se oder gekocht als Gem&#252;se  verwendet.</li>
<li>Die Bl&#252;ten sind &#228;u&#223;erst dekorativ im Salat mit ihrer wundersch&#246;nen, blauen Farbgebung. Da sie sich in Verbindung mit Zitronensaft oder Essig allerdings rosa f&#228;rben, sollte man sie wirklich erst als allerletzte Zutat dem Salat hinzuf&#252;gen. Manch einer kennt sie vielleicht auch kandiert auf Konfekt oder zu Sirup verarbeitet.</li>
<li>In der Heilkunde wird vor allem das &#214;l aus den Samen verwendet, die besonders viel Gamma-Linols&#228;ure enthalten. Dadurch wirkt es regulierend auf das Hormonsystem und Blutdruck senkend.</li>
<li>Die Bl&#228;tter enthalten ebenfalls einige Wirkstoffe, denen man heilende Eigenschaften zuspricht wie schwei&#223;treibend, harntreibend, milde sedative und antidepressive Wirkung als auch beruhigend auf gesch&#228;digtes oder gereiztes Gewebe. Zur Anwendung kommt Borretsch deswegen bei Fieber, Hauterkrankungen, Entz&#252;ndungen der Bronchien sowie bei Mund- und Halsentz&#252;ndungen.</li>
</ul>
<p><strong>Achtung! Wichtig zu wissen:</strong><br />
Die Pflanze enth&#228;lt geringe Mengen vom Pyrrolizidin-Alkaloid, das Lebersch&#228;den und Leberkrebs verursachen kann, daher ist ein regelm&#228;&#223;iger Genuss von Borretsch nicht zu empfehlen. Ein gelegentlicher Verzehr gilt jedoch als unbedenklich, ebenso ein Verzehr der Bl&#252;ten und Samen, da diese die erw&#228;hnten Alkaloide nicht enthalten. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2009/verwendung-heimischer-gewaechse-als-heilkraeuter-fortsetzung-1/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verwendung heimischer Gew&#228;chse als Heilkr&#228;uter</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2009/verwendung-heimischer-gewaechse-als-heilkraeuter/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2009/verwendung-heimischer-gewaechse-als-heilkraeuter/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 07:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Korbinian Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Heilkräuter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=153</guid>
		<description><![CDATA[Seitdem der Mensch anf&#228;ngt Kr&#228;uter zu verspeisen, r&#228;tselt er auch &#252;ber die heilende Wirkung von diversen Pflanzen. So sind im Laufe der Jahrmillionen Wissensansammlungen entstanden, welche der modernen chemischen Medizin im Punkt Erdentreuheit und kosmischer Heilungsentfaltung weit voraus sind. Besonders hoch gesch&#228;tzt ist die Heilkunst und das Heilwissen der Indianer. Ihre Medizinm&#228;nner tragen ihr allumfassendes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seitdem der Mensch anf&#228;ngt Kr&#228;uter zu verspeisen, r&#228;tselt er auch &#252;ber die heilende Wirkung von diversen Pflanzen. So sind im Laufe der Jahrmillionen Wissensansammlungen entstanden, welche der modernen chemischen Medizin im Punkt Erdentreuheit und kosmischer Heilungsentfaltung weit voraus sind. Besonders hoch gesch&#228;tzt ist die Heilkunst und das Heilwissen der Indianer. Ihre Medizinm&#228;nner tragen ihr allumfassendes Kr&#228;uterwissen von Generation zu Generation weiter und verfeinern ihre Tinkturen und Rezepte stets und multiplizieren die Wirkung von ihnen. So gibt es gegen jede Art von Beschwerde ein passendes Gegenmittel aus der Apotheke von Mutter Natur. Wenig beachtet wird dies von westlichen Zivilisationen, welche sich zum gro&#223;en Teil der modernen Medizin verschrieben hat. Hier wird das Heilwesen der Indianer als Humbug oder Voodoo bezeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun, nach dieser kleinen Einf&#252;hrung ein Blick in unsere Deutschen G&#228;rten. Wir finden dort auch unter allt&#228;glichen Nutzpflanzen und Unkraut eine beachtliche Anzahl von wirkstoffbeinhaltenden Pflanzen. Zum  Beispiel die Brennnessel <a href='http://blog.magicgardenseeds.de/2007/05/28/wermut-maitrunk/'>(auch in Verbindung mit dem Wermut Maitrunk nach Hildegard von Bingen)</a> : Sie gilt in der indianischen Weltanschauung als universelles Mittel zur Gesundheitserhaltung. Nun ist da schon etwas dran, denn die Brennnessel wirkt blutreinigend und harntreibend. Als Beilage in Salaten, in Tees oder in Gem&#252;segerichten kann man die Brennnessel sehr gut einbetten und sich auf die heilende Wirkung freuen. Leider hat die Brennnessel einen schlechten Ruf, da sich jeder schon einmal an ihr “verbrannt” hat. Ein gutes Gegenmittel f&#252;r das Verbrennen ist der Ampfer, der meist in der N&#228;he der Nesseln w&#228;chst. Man zerdr&#252;ckt ein paar Bl&#228;tter davon und reibt die betroffenen Stellen mit dem Saft ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Als n&#228;chstes nehmen wir die Birke unter die Lupe. Der hoch hinaus wachsende Baum eignet sich besonders gut als Heilmittel, wenn es Herbst ist, da der Baum dann mit &#214;len ges&#228;ttigt ist. Das Holz in d&#252;nne Scheiben geschnitten. Dann werden mit hei&#223;en Steinen die &#228;therischen &#214;le aus dem Holz entzogen. Dazumals war dies ein beliebtes Mittel gegen Bronchitis.</p>
<p style="text-align: justify;">Demn&#228;chst in loser Folge mehr zu alten Hausmitteln auf Gartenrausch.com.</p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2009/verwendung-heimischer-gewaechse-als-heilkraeuter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Hoffnung f&#252;r die Honigbiene?!</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2009/neue-hoffnung-fuer-die-honigbiene/</link>
		<comments>http://www.gartenrausch.com/2009/neue-hoffnung-fuer-die-honigbiene/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 12:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenzucht]]></category>
		<category><![CDATA[Bienensterben]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gartenrausch.com/?p=130</guid>
		<description><![CDATA[Scheinbar ist den Wissenschaftlern der University of Illinois ein Durchbruch gelungen im Kampf gegen das weltweite Bienensterben, das seit 2004 sorgenvoll beobachtet wird. Die Ursache f&#252;r den Bienenvolk-Kollaps (Colony Collapse Disorder &#8211; CCD) scheint eine St&#246;rung des Eiwei&#223;-Stoffwechsels zu sein hervorgerrufen von Viren der Familie der Picorna-Viren, die von der Varroa-Milbe &#252;bertragen werden. Diese Viren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Scheinbar ist den Wissenschaftlern der University of Illinois ein Durchbruch gelungen im Kampf gegen das weltweite Bienensterben, das seit 2004 sorgenvoll beobachtet wird. Die Ursache f&#252;r den Bienenvolk-Kollaps (Colony Collapse Disorder &#8211; CCD) scheint eine St&#246;rung des Eiwei&#223;-Stoffwechsels zu sein hervorgerrufen von Viren der Familie der Picorna-Viren, die von der Varroa-Milbe &#252;bertragen werden. Diese Viren unterbrechen die Eiwei&#223;-Synthese der Honigbienen (Apis mellifera), indem sie die Ribosomen in den Zellen besetzen und daf&#252;r verwenden, ihre  eigene Vermehrung voran zu treiben, wodurch die eigentliche Arbeit der Ribosomen unterbunden wird.</p>
<p><img style="float:right;margin-left:20px;margin-bottom:10px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2342.JPG" alt="bienen" width="300" />Eine gest&#246;rte Eiwei&#223;produktion schw&#228;cht die Biene im Allgemeinen. Sie ist dann in der Tat viel anf&#228;lliger f&#252;r Pestizide, Pilzinfektionen, Bakterien oder Mangelern&#228;hrung. All diese Faktoren wurden schon zuvor als m&#246;gliche Ursachen f&#252;r das Bienensterben vermutet und finden nun ihre berechtigte Begr&#252;ndung.</p>
<p>Fraglich bleibt nat&#252;rlich weiterhin, ob sich eine M&#246;glichkeit finden l&#228;&#223;t, die verantwortlichen Viren zu stoppen? Schlie&#223;lich wei&#223; jeder sp&#228;testens seit AIDS, dass Viren nicht so leicht zu bek&#228;mpfen sind.<br />
Aber wie hei&#223;t es so sch&#246;n: Die Hoffnung stirbt zuletzt! Jetzt, wo die Ursache bekannt zu sein scheint, k&#246;nnte eine Rettung der Rest-V&#246;lker wieder m&#246;glich werden.</p>
<p>&#220;ber die Auswirkungen des Aussterbens der Honigbiene gibt es ja doch einige apokalyptische Prophezeiungen, die weitreichende Auswirkungen auf das menschliche Leben voraussagen.<br />
<br/></p>
<h4><span style="color: #ff6600;">Kleines Volk mit gro&#223;er Wirkung</span></h4>
<p>Neben der Honigproduktion sind Honigbienen f&#252;r das Best&#228;uben von vielen Pflanzen zust&#228;ndigen. Auf der Nordhalbkugel geh&#246;ren dazu etwa 100 Obst- und Gem&#252;sepflanzen wie Sojabohnen, Spargel, Broccoli, Sellerie, K&#252;rbisse und Gurken sowie Zitrusfr&#252;chte, Pfirsiche, Kiwis, Avocados, N&#252;sse, &#196;pfel, Kirschen, Blau- und Erdbeeren und diverse Melonensorten. Kurzum einem Gro&#223;teil unserer Nahrungspflanzen.</p>
<p>Das Aussterben der Bienen k&#246;nnte als Folge eine deutliche Verminderung unseres Nahrungsmittelangebots mit sich bringen, denn ohne Best&#228;ubung keine Vermehrung der Pflanzen mehr. Dies betrifft  schlie&#223;lich auch Pflanzen, die nicht direkt in der menschlichen Nahrung vorhanden sind, aber indirekt in der Nahrungskette ihre Aufgabe erf&#252;llen wie beispielsweise solche, die zur Ern&#228;hrung von Rindern, anderen Huftieren oder Gefl&#252;gel dienen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gartenrausch.com/2009/neue-hoffnung-fuer-die-honigbiene/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

