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	<title>Gartenrausch &#187; Ernte</title>
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	<description>Lobelie im Schatten mit Diamanten</description>
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		<title>Beeren-Rausch f&#252;r alle Naschkatzen im Sommer-Garten</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 14:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Beeren]]></category>
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		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[Um gleich falschen Vorstellungen vorzubeugen, eine kurze Erkl&#228;rung zum Begriff &#8220;Beerenrausch&#8221;. Gemeint ist hier nicht der B&#228;renrausch, den man unweigerlich zu sp&#252;ren bekommt, wenn man zu viel vom vergorenen Beerensaft genascht hat, sondern das rauschartige Gef&#252;hl der Freude, das einem beim morgendlichen Rundgang durch den sommerlichen Garten &#252;berf&#228;llt, weil an jeder Ecke und in jeder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um gleich falschen Vorstellungen vorzubeugen, eine kurze Erkl&#228;rung zum Begriff &#8220;Beerenrausch&#8221;.<br />
 Gemeint ist hier nicht der B&#228;renrausch, den man unweigerlich zu sp&#252;ren bekommt, wenn man zu viel vom vergorenen Beerensaft genascht hat, sondern das rauschartige Gef&#252;hl der Freude, das einem beim morgendlichen Rundgang durch den sommerlichen Garten &#252;berf&#228;llt, weil an jeder Ecke und in jeder Niesche kleine reife Beeren darauf warten, den Gaumen zu kitzeln.<br/></p>
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3210.JPG" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Brombeere" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/bild%20027.jpg" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Erdbeeren" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_5050.JPG" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Johannisbeeren" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4828.JPG" style="width:135px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Himbeeren" /></td>
</tr>
</table>
<p>In meinem Fall wandert ein Gro&#223;teil dieser K&#246;stlichkeiten sofort an Ort und Stelle von der Hand in den Mund. Ein bessereres Fr&#252;hst&#252;ck kann ich mir im Sommer garnicht vorstellen.<br/><br />
 Das Gro&#223;artige an diesen kleinen Fr&#252;chten mit dem riesigen Geschmackspotential ist ihre Vielseitigkeit. Es gibt Pflanzenarten in den verschiedensten Gr&#246;&#223;en mit den unterschiedlichsten Boden- und Lichtanspr&#252;chen, so dass f&#252;r jede Art von Garten etwas dabei sein sollte.<br />
&#8230;und sogar auf dem Balkon ist das Anlegen eines kleinen Naschgartens m&#246;glich.<br/><br />
Das Wort Beere ist allerdings ein Begriff, der hier zun&#228;chst gekl&#228;rt werden sollte, denn unter Beeren versteht man umgangssprachlich h&#228;ufig andere Fr&#252;chte, die per Definition eigentlich nicht zu den Beeren geh&#246;ren.<br />
<br/></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Was versteht man unter einer Beere?</span></h2>
<p>Eine Beere ist eine Frucht die man an folgenden Merkmalen erkennt:</p>
<ol>
<li>Eine Beere enth&#228;lt in ihrem Inneren mehrere Samen</li>
<li>Diese Samen sind von einer fleischigen Fruchtwand mit saftiger Innenschicht umschlossen und gesch&#252;tzt.</li>
<li>Eine Beere entsteht aus einem Fruchtknoten und ist h&#228;ufig von runder Form und kr&#228;ftiger Farbe.</li>
<li>Beeren geh&#246;ren zu den <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/schlie%C3%9Ffrucht">Schlie&#223;fr&#252;chten</a>.</li>
<li>Ist die Au&#223;enschicht der Fruchtwand hart, wie etwa beim K&#252;rbis oder bei Gurken, so spricht man auch von einer Panzerbeere.</li>
<li>Sehr selten gibt es sogenannte Sammelbeeren, die dann entstehen, wenn eine Bl&#252;te mehrere Fruchtknoten hat, aus denen jeweils eine Beere entsteht.</li>
</ol>
<p>Beachtet man diese Merkmale, dann geh&#246;ren folgende Fr&#252;chte zu den Beeren:</p>
<table>
<tr>
<td>
<ul>
<li>Johannisbeeren</li>
<li>Stachelbeeren</li>
<li>Weintrauben</li>
<li>Kiwis</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Zitronen</li>
<li>Orangen</li>
<li>Melonen</li>
<li>Datteln</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Papayas</li>
<li>Tomaten</li>
<li>Gurken</li>
<li>K&#252;rbisse</li>
</ul>
</td>
<td>
<ul>
<li>Paprikas</li>
<li>Auberginen</li>
<li>Bananen</li>
</ul>
</td>
</tr>
</table>
<p>Erstaunlicherweise ist die Auswahl an tats&#228;chlichen Beeren f&#252;r den Naschgarten garnicht so gro&#223;.<br/> In Wahrheit sind es nur die schwarzen, roten und wei&#223;en Johannisbeeren, die Stachelbeeren, Weintrauben und nat&#252;rlich auch die Tomaten, denn die meisten zuckers&#252;&#223;en, kleinen Cocktailtomaten schaffen bei mir ebenfalls den Weg in die K&#252;che nur selten.<br/><br />
In meinem Garten w&#228;chst nat&#252;rlich noch so manch eine andere Frucht, die ich zum Beeren-Rausch dazu z&#228;hlen w&#252;rde.</p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Welche Pflanzenarten eignen sich f&#252;r einen Nasch-Garten?</span></h2>
<p>Klassischerweise denkt man zu allererst an Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren. Diese Fr&#252;chte wachsen &#252;ber eine relativ lange Periode und sind vor allem besonders s&#252;ss und aromatisch, so dass sie ohne weitere Verarbeitung und Behandlung schmecken. Auch Stachelbeeren und Johannisbeeren passen noch in diese Gruppe, obwohl sie oftmals etwas saurer ausfallen und deswegen oft nicht so bevorzugt werden, wenn es gen&#252;gend Fr&#252;chte aus der ersten Gruppe im Angebot gibt.<br/><br />
In den letzten Jahre sind jede Menge neue Beeren auf dem Markt erschienen. Es handelt sich dabei h&#228;ufig um neue Kreuzungen, wiederentdeckte alte Sorten beziehungsweise neu importierte Pflanzen, die in den meisten F&#228;llen im asiatischen Raum beheimatet sind und auch in unserem Klima leben k&#246;nnen.<br/><br />
Im Folgende finden Sie eine genauere Kurzbeschreibung s&#228;mtlicher &#8220;Beeren&#8221;, die f&#252;r einen Naschgarten interessant sein k&#246;nnten:</p>
<h4>Aronia / Apfelbeere (Aronia melanocarpa)</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Brombeere (Rubus fruticosus)</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> Die blauschwarzen Fr&#252;chte sind botanisch gesehen keine Beeren, sondern <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/sammelsteinfrucht">Sammelsteinfr&#252;chte</a>.</li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong> M&#228;rz-April</li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> fr&#252;hestens ab Juli bis zum Frost</li>
<li><strong>Standort:</strong> Brombeeren lieben windgesch&#252;tzte, warme und sonnige Standorte. Sie geh&#246;ren zu den Kletterpflanzen und ben&#246;tigen als <a href="http://www.kletter-pflanzen.de/kletterpflanzen-die-gruppe-der-spreizklimmer">Spreizklimmer</a> eine einfache Kletterhilfe. Gut geeignet sind Mauern, Z&#228;une oder auch einfache Spaliere an der Hauswand.<br/>Brombeeren bevorzugen lockere, humose und feuchte B&#246;den. Lieber zu sandig wie zu schwer und nass.</li>
<li><strong>Pflege:</strong> Bl&#252;ten und Fr&#252;chte bilden sich an den Seitentrieben im 2.Jahr. Nach der Fruchtbildung sterben diese Ruten ab und k&#246;nnen im Fr&#252;hjahr bodennah abgeschnitten werden. Da die Pflanze sehr w&#252;chsig ist und zur Gestr&#252;ppbildung neigt, sollte man im Fr&#252;hjahr einen R&#252;ckschnitt vornehmen und die neuen Ruten gleich durch Anbinden leiten.<br/>Im Fr&#252;hjahr d&#252;ngen mit chloridfreien Volld&#252;nger sowie gut verrottetem Stallmist. Gerne auch regelm&#228;&#223;ig mit Brennessel- oder Beinwelljauche gie&#223;en. </li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Cranberry / Gro&#223;fruchtige Moosbeere (Vaccinium macrocarpon)</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> 2 cm kleine, hellrote bis tiefdunkelrote, runde Beeren mit rotem bis schwarzem Fruchtfleisch und essbaren Kernen. Cranberries k&#246;nnen roh gegessen werden. Sie werden allerdings meistens weiterverarbeitet, da sie ein herb-sauren Geschmack haben, dem ein bi&#223;chen zus&#228;tzliche S&#252;&#223;e nicht schadet.</li>
<li><strong>Pflanzzeit: </strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> September-Oktober</li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Erdbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> 2-5 cm gro&#223;e, leuchtend rote bis dunkelrote <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/sammelnussfrucht">Sammelnussfr&#252;chte</a> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong> Neupflanzungen von Gartenerdbeeren sind am besten Ende Juli bis Ende August. Die Pflanzen haben dann noch gen&#252;gend Zeit zum Anwachsen und zur Bl&#252;tenbildung, so dass sie im n&#228;chsten Jahr schon Fr&#252;chte tragen. Monats- und Walderdbeeren wollen lieber im Fr&#252;hjahr gepflanzt werden.</li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> Die Haupternte ist im Juni/Juli. Bis zum Oktober gibt es dann noch weitere Fr&#252;chte von den Monatserdbeeren, die dauerhaft tragen.</li>
<li><strong>Standort:</strong> Da Erdbeeren urspr&#252;nglich im Wald vorkamen, bevorzugen auch unsere Gartenerdbeeren  durchl&#228;ssige, tiefgr&#252;ndige, humus- und n&#228;hrstoffreiche, schach saure B&#246;den. Die Beete sollten schon ca. zwei Monate vor der Pflanzung gut gelockert und mit reifem Kompost versetzt werden.</li>
<li><strong>Pflege:</strong> Die Pflanzen bringen f&#252;r ca. 4 Jahre reiche ernten am gleichen Standort. Danach sollten neue Pflanzen an neuem Standort gestzt werden. Erdbeeren sind sp&#228;tfrostgef&#228;hrdet. Decken sie die Pflanzen bei drohender Gefahr mit einem Fr&#252;hbeetvlies ab.<br/>W&#228;hrend der Bl&#252;tenneuanlage und der Fruchtbildung m&#246;gen die Pflanzen es gerne feucht. Zur Fruchtreife sollte weniger gew&#228;ssert werden, um das Aroma zu verbessern und die Beeren vor F&#228;ulnis zu sch&#252;tzen. Aus gleichem Grunde sollten die Pflanzen ab beginn der Fruchtbildung eine Mulchdecke erhalten aus Stroh, Holzwolle oder fester Pappe. Diese  bewahrt die Fr&#252;chte ebenfalls vor F&#228;ulnis und vor Verschmutzung. Ged&#252;ngt wird nach der Ernte mit speziellem D&#252;nger, Kompost oder Gesteinsmehl.</li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Goji-Beere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Heidelbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> Abgeplattet runde Beeren, ca. 1 cm gro&#223;,  von blauschwarzer Farbe. Im reifen Zustand sind die Beeren blaugrau bereift.  </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong> Im Herbst</li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> Juli-September </li>
<li><strong>Standort:</strong> Heidelbeeren lieben einen warmen, vollsonnigen und windgesch&#252;tzten Standort. Stehende Hitze vertragen sie jedoch nicht. Da es sich um Heidekrautgew&#228;chse handelt, ben&#246;tigen sie einen sauren, humosen, gut durchl&#228;ssigen und bel&#252;fteten Boden. Der pH-Wert sollte m&#246;glichst zwischen 4,0 und 5,0 liegen. Gegebenenfalls sollte die Erde im Heidelbeerbeet entsprechend pr&#228;pariert werden durch Anreicherungen mit gewaschenem Sand, Torf, Rindenmulch, S&#228;gesp&#228;nen oder Holzh&#228;cksel von Nadelb&#228;umen. Nat&#252;rlich geht auch eine fertige Rhododendronerde.</li>
<li><strong>Pflege:</strong> Gie&#223;en Sie die Pflanzen regelm&#228;&#223;ig mit Regenwasser., denn das kalkhaltige Leitungswasser wird nicht gut vertragen. Heidelbeeren ben&#246;tigen eine regelm&#228;&#223;ige gute Wasserversorgung ohne Staun&#228;sse. Um dieses zu erreichen und um den Boden sauer zu halten, empfiehlt sich das Mulchen mit S&#228;gesp&#228;nen oder S&#228;gemehl sowie mit Rindenmulch aus Nadelb&#228;umen.<br/> Ged&#252;ngt werden kann im Fr&#252;hjahr mit kalkfreiem speziellen Heidelbeer- und Rhododendrond&#252;nger aus dem Fachhandel. Auf gar keinen Fall mit Mist oder Kompost d&#252;ngen. Bei einem &#220;berma&#223; an Kalk stellen die Pflanzen das Wachstum ein und die Bl&#228;tter verf&#228;rben sich gelb.<br/> Im Sp&#228;twinter ist ein Auslichtungsschnitt sinnvoll. Entfernen Sie alte 4-5j&#228;hrige Triebe und zu schwache nach innen wachsende, so dass ca. 6-8 kr&#228;ftige triebe &#252;brig bleiben.</li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Himbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> Rundliche bis kegelf&#246;rmige, l&#228;nglich walzenf&#246;rmige Sammelsteinfr&#252;chte in rot, rosa und gelb </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong> Im Fr&#252;hjahr oder Herbst. Da Himbeeren Flachwurzler sind, sollen sie nicht tiefer gepflanzt werden wie sie im Topf waren. Die grundst&#228;ndigen Triebknospen sollen also auf keinen Fall tiefer wie 5 cm in der Erde sein. K&#252;rzen Sie die Haupttriebe auf ca. 20-30 cm ein und entfernen sie alle Seitentriebe, damit die Pflanze ihre Kraft erstmal in die Wurzeln steckt.</li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> Je nach Sorte ab Juni bis zum Frost. </li>
<li><strong>Standort: </strong> Tiefgr&#252;ndiger, humoser, lockerer und feuchter Boden (pH 5,5-6,0). Keine Staun&#228;sse. Himbeeren bevorzugen sonnige und windgesch&#252;tzte Standorte, kommen aber auch mit Halbschatten zurecht.</li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Honigbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Japanische Weinbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Jochelbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Johannisbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Jujube / Chinesische Dattel</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Lenzbeere / Maibeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Preiselbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Stachelbeeren</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Tayberry</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>Wu-wei-zi / Chinesische Fitnessbeere</h4>
<ul>
<li><strong>Fr&#252;chte:</strong> </li>
<li><strong>Pflanzzeit:</strong></li>
<li><strong>Erntezeit:</strong> </li>
<li><strong>Standort:</strong></li>
<li><strong>Pflege:</strong></li>
</ul>
<p><br/></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vertikale Erdbeeren- S&#252;&#223;e Versuchung auf Balkon, Terrasse &amp; beim Verlassen des Hauses</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2011/vertikale-erdbeeren-suesse-versuchung-auf-balkon-terrasse-beim-verlassen-des-hauses/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 11:53:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gartengestaltung]]></category>
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		<description><![CDATA[Stichworte wie vertikale G&#228;rten, vertikales Gem&#252;se oder in dem Zusammenhang Gem&#252;seanbau und Selbstversorgung in der Gro&#223;stadt geistern immer mehr durch Presse und Medien. Dahinter verbergen sich unglaublich tolle Ideen zum Thema Gem&#252;se- und Gartenbau aber auch zur Verbesserung der Lebensqualit&#228;t in der Stadt. Die Kultivierung von Pflanzen in der Vertikalen, er&#246;ffnet dem Hobbyg&#228;rtner eine komplett [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stichworte wie vertikale G&#228;rten, vertikales Gem&#252;se oder in dem Zusammenhang Gem&#252;seanbau und Selbstversorgung in der Gro&#223;stadt geistern immer mehr durch Presse und Medien. Dahinter verbergen sich unglaublich tolle Ideen zum Thema Gem&#252;se- und Gartenbau aber auch zur Verbesserung der Lebensqualit&#228;t in der Stadt.<br />
 Die Kultivierung von Pflanzen in der Vertikalen, er&#246;ffnet dem Hobbyg&#228;rtner eine komplett neue Dimension. Der Garten wird auf einmal trotz gleicher Grundfl&#228;che unendlich gr&#246;&#223;er und auch der Gro&#223;stadtbewohner entdeckt pl&#246;tzlich Platz f&#252;r einen eigenen kleinen Garten an der Wand.<br/><br />
<img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/bild%20008.jpg" style="float:right;margin-right:15px;margin-left:25px;margin-bottom:10px;width:300px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="h&#228;ngende Erdbeeren" />Viele Pflanzen vertragen ein Wachstum an der Wand. Der franz&#246;sische Botaniker Patrick Blanc setzt sich seit Jahrzehnten mit diesem Thema auseinander und ist der Urvater der sogenannten &#8220;Vertikalen G&#228;rten&#8221;. Dieses sind begr&#252;nte Fassaden sowohl im Innen- wie auch im Aussenbereich von Geb&#228;uden aller Art. Blanc entwickelte eine Art Fassadenverkleidung bestehend aus einem Bew&#228;sserungssystem und vorgespannten Filzmatten, die als Pflanzenmedium funktionieren und verwandelte mit deren Hilfe schon viele Fassaden weltweit in faszinierende lebendige gr&#252;ne Kunstwerke, die nicht nur die Fassaden versch&#246;nern, sondern auch das oftmals schwierige Stadtklima nachhaltig verbessern. Bilder und viele, viele Inspirationen finden Sie dazu auf seiner <a href="http://www.verticalgardenpatrickblanc.com/#/en/home" target="new">pers&#246;nlichen Webseite</a>.<br/><br />
Die Vertikalen G&#228;rten von Patrick Blanc haben mit Sicherheit den Trend ins Rollen gebracht nun auch im privaten Hobbybereich Pflanzen in die Vertikale zu bringen. Hierf&#252;r kann man sich Althergebrachtes zu nutze machen oder auch neue Ideen entwickeln.<br/><br />
<strong> Zwei Grundprinzipien sind dabei verwendbar:</strong></p>
<ol>
<li>Die Pflanze w&#228;chst in einem Pflanzgef&#228;&#223; an einer Wand</li>
<li>Die Pflanze w&#228;chst in einem Pflanzgef&#228;&#223;, das h&#228;ngt</li>
</ol>
<p>Als h&#228;ngendes Pflanzgef&#228;&#223; eignet sich die klassische Blumenampel genauso wie der englische Hanging Basket. Beide Varianten sind nebenbei auch noch dekorativ. Neu auf dem Markt sind h&#228;ngende Pflanzbeutel oder Plant- bzw. Grow-Bags. Man versteht darunter eine Art Beutel aus stabilem und UV-best&#228;ndigen Kunststoffgewebe mit einem Henkel zum Aufh&#228;ngen. Dieser Beutel hat nat&#252;rlich kleine Drainagel&#246;cher im Bodenbereich, damit &#252;bersch&#252;ssiges Gie&#223;wasser ablaufen kann und keine gef&#252;rchtete Staun&#228;sse verursacht. Desweiteren sind noch kreuzschlitzige &#214;ffnungen in den Seitenw&#228;nden zu finden, durch die die gew&#252;nschten Pflanzen herauswachsen k&#246;nnen. Der Clou solcher Pflanzbeutel ist also, dass man sie nicht nur von oben bepflanzt, sondern auch durch die &#214;ffnungen in den Seitenw&#228;nden. Man kann daher mehrere Pflanzen auf ganz kleinen Raum bringen und erh&#228;lt als Ergebnis eine wundersch&#246;ne Pflanzenkugel.<br/><br />
 <img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/bild%20001.jpg" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:300px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="H&#228;ngende Erdbeeren" />H&#228;ngende Bl&#252;hpflanzen sind nat&#252;rlich f&#252;r diese Pflanzbeutel geeignet, aber tats&#228;chlich f&#252;hlen sich auch Nutzpflanzen darin wohl. Erprobt und bew&#228;hrt haben sich vor allem Tomaten und Erdbeeren. Letztere sehen dazu noch sehr sch&#246;n aus und k&#246;nnen gut mit Bl&#252;hpflanzen kombiniert werden.<br/> Sie werden garantiert nie an diesen h&#228;ngenden Naschg&#228;rten vorbeigehen k&#246;nnen ohne dass eine der k&#246;stlichen Fr&#252;chte ihren Weg in Ihren Mund finden wird und das erstaunliche ist, dass trotzdem gen&#252;gend Erdbeeren f&#252;r die Verwendung in der K&#252;che &#252;brig bleiben werden.<br/><br />
 Im Grunde genommen eignen sich alle Erdbeersorten f&#252;r die Bepflanzung von h&#228;ngenden Pflanzgef&#228;&#223;en. Besonders zu empfehlen sind jedoch spezielle H&#228;nge- oder Monatserdbeeren sowie immertragende Erdbeersorten (Fragaria x ananassa).<br/><br />
 H&#228;ngeerdbeeren sind  eine spezielle Kreuzung der Monatserdbeere, die sich besonders gut f&#252;r die Bepflanzung h&#228;ngender Gef&#228;&#223;e bew&#228;hrt hat. Unter Monatserdbeeren versteht man Kulturformen der Walderdbeere (Fragaria vesca).  Der Vorteil von Monatserdbeeren ist insgesamt, dass sie w&#228;hrend der gesamten Gartensaison Bl&#252;ten und Fr&#252;chte bilden, weswegen man st&#228;ndig ernten kann. Entfernt man bis Mitte Mai flei&#223;ig die Bl&#252;ten an den Pflanzen, so bildet die Pflanze viele Ausl&#228;ufer, die herabh&#228;ngen und wiederum Fr&#252;chte tragen k&#246;nnen. Einer Ernte von Mitte Juni bis in den Oktober steht nichts im Wege vorausgesetzt, dass die Bed&#252;rfnisse der Erdbeere beachtet werden.<br/><br />
 Sie mag einen warmen, sonnigen Platz und ben&#246;tigt einen n&#228;hrstoffreichen Boden. Im Sommer kommt man oftmals leider mit dem Gie&#223;en nicht hinterher. Stellen Sie sich an hei&#223;en Tagen darauf ein, dass mehrmals t&#228;glich gegossen werden muss. Ein herk&#246;mmlicher Fl&#252;ssigd&#252;nger reicht auf jeden Fall aus f&#252;r die N&#228;hrstoffversorgung. Lieber nicht zu viel d&#252;ngen da sonst viel zu viele kraftraubende Bl&#252;ten und Fr&#252;chte gebildet werden, die dann letzendlich klein bleiben, an Aroma verlieren oder garnicht erst ausreifen. Einige Sorten ben&#246;tigen eine Befruchtersorte in ihrer N&#228;he, damit sie &#252;berhaupt Fr&#252;chte bilden k&#246;nnen. Informieren Sie sich diesbez&#252;glich auf jeden Fall vor dem Kauf, sonst wird es nichts mit der s&#252;&#223;en h&#228;ngenden Verf&#252;hrung.<br/><br />
Pflanzgef&#228;&#223;e, die an der Wand befestigt werden wie K&#228;sten, spezielle Pflanzbeutel, Schalen oder K&#246;rbe, k&#246;nnen nat&#252;rlich auch mit Erdbeeren bepflanzt werden und vielen anderen Gem&#252;sepflanzen und Kr&#228;utern. Gute Informationen zu diesem Thema bietet die Webseite Stadt-Gem&#252;se.de, auf der Sie auch eine ausf&#252;hrliche <a href="http://www.stadt-gemuese.de/bepflanzungsanleitung-f%C3%BCr-h%C3%A4ngende-pflanzbeutel-mit-kr%C3%A4uter-obst-gem%C3%BCse" target="new">Anleitung zum Bepflanzen von h&#228;ngenden Pflanzgef&#228;&#223;en mit Erdbeeren</a> finden. Ebenfalls zu empfehlen ist der dazugeh&#246;rige Onlineshop <a href="http://www.mein-gemuese.de/tree/18096/Vertikales-Gemuese/" target="new">Mein-Gem&#252;se.de</a>, der eine kleine, aber feine Auswahl anbietet zum Thema: &#8220;Gem&#252;seanbau auf kleinstem Raum&#8221;.<br />
<br/> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kalter, nasser Sommer &#8211; ein Greuel f&#252;r die Tomate</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 12:45:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gotthilf Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Schädlingsbekämpfung]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch der Sommer 2010 zeichnet sich einmal wieder durch ungew&#246;hnliche Wetterlagen aus. Im S&#252;den von Deutschland folgte auf einen extrem lange andauernden Winter ein sp&#228;hrlicher Fr&#252;hling, sieben Wochen Affenhitze ohne Regen im Fr&#252;hsommer und ein total verregneter und eher kalter Juli und August. Speziell f&#252;r die Tomatenfreunde unter den G&#228;rtnern war dies eine echte Katastrophe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch der Sommer 2010 zeichnet sich einmal wieder durch ungew&#246;hnliche Wetterlagen aus.<br />
Im S&#252;den von Deutschland folgte auf einen extrem lange andauernden Winter ein sp&#228;hrlicher Fr&#252;hling, sieben Wochen Affenhitze ohne Regen im Fr&#252;hsommer und ein total verregneter und eher kalter Juli und August.</p>
<p>Speziell f&#252;r die Tomatenfreunde unter den G&#228;rtnern war dies eine echte Katastrophe, denn einmal mehr zeigte einem das Wetter, warum Tomaten bei uns nicht heimisch sind. Der Start in die Saison war zwar recht vielversprechend. Meine Pflanzen wuchsen schnell und kr&#228;ftig. Dadurch hielten sie auch lange dem vielen Nass von oben stand, aber nat&#252;rlich das letzte Regenwochenende machte ihnen dann doch den garaus und sie pr&#228;sentierten sich mit folgendem traurigen und h&#228;&#223;lichen Erscheinungsbild:</p>
<div align="center">
<table border="0">
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Pflanzenbilder%20076.jpg" style="width:250px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Kraut-und Braunf&#228;ule" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Pflanzenbilder%20077.jpg" style="width:250px;padding:2px;border:8px solid #FF6600;" alt="Kraut- und Braunf&#228;ule" /></td>
</tr>
</table>
</div>
<p>Solches oder ein &#228;hnliches Bild d&#252;rfte in vielen G&#228;rten zu finden gewesen sein und jedem Tomatenfreund die Tr&#228;nen in die Augen schie&#223;en lassen, denn es beudeutet das absolute Aus f&#252;r die Ernte von reifen und aromatischen Tomaten.<br />
Was aber ist der Verursacher f&#252;r dieses Schadbild?</p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Die Kraut- und Braunf&#228;ule</span></h2>
<p>Verursacher dieses Schadbilds ist der  Braunf&#228;ule-Pilz Phytophthora infestans, der vor allem Tomaten und Kartoffeln bef&#228;llt, aber auch andere Nachtschattengew&#228;chse wie Auberginen, etc. Dieser Pilz geh&#246;rt zu den Algenpilzen, die normalerweise bevorzugt im Wasser leben. Obwohl Phytophthora infestans nicht im Wasser lebt, ben&#246;tigt er Wasser zum &#252;berleben und vermehren und Temperaturen um +20°C. Dies erkl&#228;rt schon von alleine, warum die Kraut-und Braunf&#228;ule besonders bei nass-kaltem Wetter auftritt.<br />
Die Sporen dieses Pilzes sind mit blo&#223;em Auge garnicht zu erkennen, da sie nur 0,001 bis 0,007mm gro&#223; werden. Der Pilz bildet diese bei g&#252;nstigen Bedingungen schon innerhalb k&#252;rzester Zeit und zwar in Massen. Die Sporen werden mit dem Wind &#252;ber weite Strecken verteilt. Fallen sie zuf&#228;llig auf Bl&#228;tter oder Stengel von Tomaten, so dringen sie in das Gewebe der Pflanze ein. Dieses kann jedoch nur dann passieren, wenn die betroffene Stelle nass ist.</p>
<p><strong>Die wichtigste vorbeugende Ma&#223;nahme gegen Kraut- und Braunf&#228;ule bei Tomaten</strong> ist deswegen, die oberirdischen Teile der Pflanze m&#246;glichst nicht oder nur kurz nass werden zu lassen. Man sollte Tomaten daher ein Dach &#252;ber dem Kopf bieten in Form eines Kleingew&#228;chshaus, eines Tomatenhaus oder eines Dach&#252;berhangs an einer S&#252;dseite. Desweiteren sollte man unbedingt einen ausreichenden Abstand zwischen den Pflanzen einhalten, damit Feuchtigkeit auf den Pflanzen schnell von Sonne und Wind abgetrocknet werden k&#246;nnen. Grunds&#228;tzlich brauchen Tomaten also einen sehr sonnigen und luftigen Standort.<br />
Beim Gie&#223;en sollte man nie von oben , sondern immer direkt im Wurzelbereich und neben der Pflanze mit weichem Strahl gie&#223;en, so dass die unteren Bl&#228;tter nicht von unten benetzt werden oder gar Erdkl&#252;mpchen nach oben spritzen, denn der Pilz &#252;berwintert im Boden in nicht geernteten Kartoffeln.<br />
Tomaten und Kartoffeln sollten nie nebeneinander angebaut werden. wenn es sich dennoch nicht vermeiden l&#228;sst, so unbedingt die Hauptwindrichtung beachten beim Pflanzen, so dass der Wind von den Tomaten zu den Kartoffeln und nicht andersherum weht.</p>
<p>Versuchen Sie m&#246;glichst gesunde und kr&#228;ftige Pflanzen mit maximal zwei Haupttrieben zu ziehen. Eine geschw&#228;chte Pflanzen ist nat&#252;rlich nicht so widerstandsf&#228;hig wie eine gesunde. Dies bedeutet die Auswahl von widerstandsf&#228;higen Sorten, den richtigen Standort, richtiges Gie&#223;en, nicht &#252;berd&#252;ngen und rechtzeitig ausgeizen.<br />
Wechseln Sie j&#228;hrlich den Standort ihrer Tomaten und beobachten Sie sie sorgf&#228;ltig.<br />
Enfernen Sie befallene Bl&#228;tter und Fr&#252;chte sofort und geben Sie diese in die Bio-Tonne und nicht auf den Kompost, da der Pilz m&#246;glicherweise die Verrottungshitze &#252;berleben k&#246;nnte. Manchmal kann man die Pflanze noch retten, wenn man den Pilz rechtzeitig erkennt und eine W&#228;rmeperiode bevorsteht. Klettert die Temperatur deutlich &#252;ber +20°C und ist es dabei auch noch trocken, so stirbt der Pilz oft schon innerhalb weniger Stunden.<br />
Bei mir mu&#223;ten dieses Jahr jedoch 30 Tomatenpflanzen komplett dran glauben, da an eine Rettung nicht mehr zu denken war.<br />
Desinfizieren Sie die Pflanzst&#228;be vor jeder neuen Nutzung, um die Verbreitung der Kraut- und Braunf&#228;ule einzud&#228;mmen. </p>
<p>Das wichtigste zum Schluss:<strong> Wie erkennt man die Kraut- und Braunf&#228;ule?</strong><br />
Man entdeckt den Befall meistens zun&#228;chst an den Tomaten selbst, die br&#228;unliche eingesunkene, aber harte Flecken bekommen. Doch auch an den Bl&#228;ttern und Stengeln zeigt sich fr&#252;her oder sp&#228;ter der Befall in Form von gr&#228;ulich-gr&#252;nen bis schwarzen Flecken auf der Blattoberseite und einem gr&#228;ulichen Pilzbefall an der Blattunterseite.<br />
Alle Pflanzenteile sterben in Folge sehr rasch ab und die Fr&#252;chte werden ungenie&#223;bar.</p>
<p><strong>Das beste Bek&#228;mpfungsmittel</strong> ist eine gute Prophylaxe und das sorgf&#228;ltige &#220;berwachen und Beobachten der Pflanzen.<br />
Die Anwendung von Brennesseljauche als D&#252;nger bringt meistens erxtrem gesunde und widerstandsf&#228;hige Pflanzen hervor.<br />
Vorbeugende Spritzungen mit nat&#252;rlichen Mitteln zur St&#228;rkung und Pizbek&#228;mpfung wie Schachtelhalmbr&#252;he, Knoblauchsud k&#246;nnen das Problem von vornherein eind&#228;mmen.<br />
Bei leichtem Befall unbedingt die befallenen Teile sofort entfernen. Man findet dann verschiedene M&#246;glichkeiten der unterst&#252;tzenden Behandlung wie das Bespr&#252;hen mit einer Milchmischung aus zwei Litern Magermilch und zehn Litern Wasser oder im Notfall der Einsatz eines Kupfer-Pr&#228;parats. </p>
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		<title>Hommage an den Mohn</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 12:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
		<category><![CDATA[Giftige Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
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		<category><![CDATA[papaver orientale]]></category>
		<category><![CDATA[Türkenmohn]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Familie der Mohngew&#228;chse (Papaveraceae) geh&#246;rt zu meinen erkl&#228;rten Lieblingen, weswegen ihr nun auch endlich ein eigener Artikel gewidmet werden mu&#223;.Ob Klatschmohn (Papaver rhoeas), T&#252;rkenmohn (Papaver orientale) oder Islandmohn (Papaver nudicaule) &#8211; das Erscheinen der ersten Bl&#252;ten im Jahr l&#228;&#223;t das Herz aufgehen, denn diese &#252;berzeugen durch den starken Kontrast zwischen filigran, seidigen Bl&#252;tenbl&#228;ttern, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Familie der Mohngew&#228;chse (Papaveraceae) geh&#246;rt zu meinen erkl&#228;rten Lieblingen, weswegen ihr nun auch endlich ein eigener Artikel gewidmet werden mu&#223;.<br/>Ob Klatschmohn (Papaver rhoeas), T&#252;rkenmohn (Papaver orientale) oder Islandmohn (Papaver nudicaule) &#8211; das Erscheinen der ersten Bl&#252;ten im Jahr l&#228;&#223;t das Herz aufgehen, denn diese &#252;berzeugen durch den starken Kontrast zwischen filigran, seidigen Bl&#252;tenbl&#228;ttern, die so verg&#228;nglich und empfindlich erscheinen und dem intensiven, leuchtenden Farbrausch, der die Emotionen zum Kochen bringt mit den knallenden und oft kontrastreichen Farben wie feuerrot und mitternachtsschwarz.<br/><br />
Mohn ist wie ein Flamencotanz &#8211; streng und verspielt, beherrscht und feurig, voller Leidenschaft eben!<br />
Erfreuen Sie Ihre Sinne mit den folgenden Bildern und Sie werden verstehen wovon ich schreibe.</p>
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.74.jpg" style="width:195px; border:8px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4709.JPG" style="width:195px; border:8px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4719.JPG" style="width:195px; border:8px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4711.JPG" style="width:195px; border:9px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.225.jpg" style="width:195px; border:8px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4707.JPG" style="width:195px; border:9px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.224.jpg" style="width:195px; border:8px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4721.JPG" style="width:195px; border:8px solid #999933;" alt="Mohn"/></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.10_0.jpg" style="width:195px; border:11px solid #999933;" alt="Mohn" /></td>
</tr>
</table>
<p><br/></p>
<h3>Mohn als Staude f&#252;r den Garten</h3>
<p>Die Familie der Mohngew&#228;chse umfasst weltweit ca. 70 Arten. Charakteristisch f&#252;r alle Mohngew&#228;chse sind die auff&#228;lligen Bl&#252;ten, die aus vier zarten Kronenbl&#228;ttern bestehen und meistens in sehr kr&#228;ftigen Farben erscheinen wie leuchtend rot oder orange oft mit schwarzer Mitte.<br/> Von hohem Wiedererkennungswert ist ebenfalls die Samenkapsel, die den feinen Samen enth&#228;lt, den man auch als Mohnk&#246;rner in Brot und Kuchen findet. Die Kapseln lassen sich sehr gut trocknen und werden f&#252;r Trockenblumengestecke verwendet.<br/>Die Pflanze w&#228;chst horstartig und bildet im Herbst eine Blattrosette aus gefiederten, blaugr&#252;nen, lanzettlichen, silbrig behaarten Bl&#228;ttern aus, die immergr&#252;n &#252;berwintert. Nach der Bl&#252;te im Mai / Juni ziehen sich die Bl&#228;tter ein. Die Pflanze ist &#252;ber den Sommer also quasi nicht sichtbar, weswegen es nicht empfehlenswert ist, ein reines Mohnbeet anzulegen. Man sollte den Mohn eher ganz gezielt mit anderen Stauden kombinieren, die diese L&#252;cke durch ihr Wachstum verdecken und die farblich auch mit den oft etwas krassen Farben des Mohns harmonieren. Mit blau und wei&#223; ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Wer es mag, kann nat&#252;rlich auch ganz gewagt den Mohn mit anderen krachigen Farben kombinieren wie leuchtend gelb, orange, rosa und pink.<br/><br />
<strong>Als Begleitstauden f&#252;r den Mohn eignen sich folgende:</strong></p>
<ul>
<li>Rittersporn (Delphinium in Arten und Sorten)</li>
<li>Schleierkraut (Gypsophila paniculata)</li>
<li>Lupine (Lupinus in Arten und Sorten)</li>
<li>Lavendel (Lavendula in Arten und Sorten))</li>
<li>Sommersalbei (Salvia nemorosa)</li>
<li>Scharfgarbe (Achillea in Arten und Sorten)</li>
<li>Sonnenhut (Rudbeckia in Arten und Sorten)</li>
<li>Sommermargerite (Leucanthemum vulgare)</li>
</ul>
<p>Eigentlich ist der Mohn eine sehr unkomplizierte Pflanze, wenn man ein paar grunds&#228;tzliche Dinge beachtet. Deswegen hier <strong>ein paar Tips zum richtigen Standort und zur Pflege von Mohngew&#228;chsen</strong>:</p>
<ol>
<li>Mohngew&#228;chse geh&#246;ren zu den Tiefwurzlern. Sie bilden mit der Zeit eine sehr tief reichende Pfahlwurzel aus. Deswegen mag der Mohn an dem Ort bleiben, an dem er erstmalig ein Zuhause gefunden hat. Setzt man den Mohn um, so nimmt er einem dies sehr &#252;bel, in dem er erstmal vor sich hin k&#252;mmert, nicht bl&#252;ht und manchmal ganz sein Leben aushaucht. Finden Sie also f&#252;r Ihren Mohn von Anfang an den richtigen Platz.</li>
<li>Wegen der empfindlichen Pfahlwurzel ist es nicht empfehlenswert den Boden direkt um die Pflanze durch tiefes Hacken aufzulockern. Dabei besteht erh&#246;hte Gefahr, die Wurzel zu verletzen. Auch dieses nimmt der Mohn sehr &#252;bel. Lockern Sie den Boden im Fr&#252;hjahr nur ganz vorsichtig und oberfl&#228;chlich auf, dann kann nichts passieren. Wenn Sie dann noch etwas Kompost oder ersatzweise Hornsp&#228;ne untermischen, dann dankt es ihnen der Mohn mit leuchtendem Bl&#252;tenreichtum.</li>
<li>Die tiefen Wurzeln haben auch einen Vorteil, denn man mu&#223; den Mohn so gut wie nie gie&#223;en. Er kann sich mit Hilfe der Wurzeln auch bei l&#228;ngerer Trockenheit wunderbar selbst versorgen aus den tieferen Bodenschichten. Daf&#252;r ist die Wurzel anf&#228;llig f&#252;r F&#228;ulnisbildung bei Staun&#228;sse. Der Mohn liebt aus diesem Grunde einen lockeren und durchl&#228;ssigen Boden, der gerne n&#228;hrstoffreich und humos sein darf.</li>
<li>Der Standort sollte sehr sonnig sein. Das bringt dann auch die Farben so richtig zum leuchten.</li>
<li>Lassen Sie dem Mohn nach der Bl&#252;te Zeit, die Bl&#228;tter selbstst&#228;ndig einzuziehen. Schneiden Sie die Reste wirklich erst ab, wenn sie vertrocknet sind.</li>
<li>Die verbl&#252;hten Bl&#252;ten entfernen, um die kraftraubende Samenbildung zu vermeiden. Dies verhindert unter Umst&#228;nden auch das ungewollte selbstst&#228;ndige Auss&#228;en.</li>
</ol>
<h3> Folgende 4 Arten sind f&#252;r den Anbau im Garten als Zierpflanze geeignet:</h3>
<ol>
<img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4718.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:150px; border:8px solid #999933;" alt="t&#252;rkenmohn" /></p>
<li><strong>T&#252;rken-Mohn</strong> (Papaver orientale)<br/>
<ul>
<li><i>Merkmale:</i> Mehrj&#228;hrige Staude mit horstartigen und aufrechten Wuchs. Je nach Sorte 30 &#8211; 100 cm hoch, gefiederte und behaarte Bl&#228;tter, Bl&#252;tenfarbe in scharlachrot, rosa, wei&#223; oder orange zum Teil mit schwarzer Mitte. Die Bl&#252;ten k&#246;nnen einen Durchmesser von bis zu 20 cm erreichen.</li>
<li><i>Bl&#252;tezeit:</i> Mai bis Juli</li>
<li><i>Verwendung:</i> Eine klassische Bauerngartenstaude. Geeignet als Leitstaude f&#252;r Beete und Rabatten in Einzelstellung oder auch als kleine Gruppe.</li>
<li><i>Standort:</i> Vertr&#228;gt keine Staun&#228;sse, deswegen lockere, durchl&#228;ssige, n&#228;hrstoffreiche B&#246;den in voller Sonne.</li>
<li><i>Vermehrung:</i>Durch Wurzelstecklinge nach der Bl&#252;te, Pflanzung m&#246;glichst im Fr&#252;hjahr mit einem Abstand von 50 bis 80 cm.</li>
<li><i>Pflege:</i> Wie zuvor beschrieben.</li>
<li><i>Besonderheiten:</i>Sehr viele Sorten mit attraktiven Bl&#252;ten in unterschiedlichen Farben und Gr&#246;&#223;en, gef&#252;llt und einfach sind im Handel erh&#228;ltlich</li>
</ul>
</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><strong>Alpen-Mohn</strong> (Papaver alpinum)<br/>
<ul>
<li><i>Merkmale:</i> Buschige, immergr&#252;ne Staude mit einer Gesamth&#246;he von 15 &#8211; 20 cm. Die Bl&#228;tter sind schmal gefiedert. Die Bl&#252;ten sind zierlich mit einem Durchmesser von 4 cm in reinem wei&#223; mit einem zartgelben Zentrum und gelben Staubbl&#228;ttern.</li>
<li><i>Bl&#252;tezeit:</i> Juni / Juli</li>
<li><i>Verwendung:</i> Der Alpen-Mohn ist eine Pflanze f&#252;r den Steingarten, auf Trockenmauern aus Kalkstein und in Steintr&#246;gen.</li>
<li><i>Standort:</i> Durchl&#228;ssiger Boden am besten mit Schotteruntermischung.</li>
<li><i>Vermehrung:</i> Aussaat zwischen Februar und April, Pflanzabstand ungef&#228;hr 15 cm. Der Alpen-Mohn versamt sich oft selbstst&#228;ndig. im Sp&#228;therbst ist auch eine Vermehrung mit Wurzelstecklingen m&#246;glich.</li>
<li><i>Pflege:</i> anspruchslose und damit pflegeleichte Staude. Ben&#246;tigt nur in sehr strengen Wintern eine Abdeckung mit Fichtenreisig.</li>
<li><i>Besonderheiten:</i> Der Alpen-Mohn hat mehrere Unterarten, die sich durch unterschiedliche Bl&#252;ten- und Blattfarben sowie ihr Vorkommen unterscheiden. Interessant ist der Rh&#228;tische Alpenmohn (P. alpinum subsp. rhaeticum) mit mit goldgelb bis orange gef&#228;rbten Bl&#252;ten sowie der Kerner-Alpenmohn  (P. alpinum subsp. kerneri) mit rein gelben Bl&#252;ten.</li>
</ul>
</li>
<p><br/><br />
<img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_1734.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:150px; border:8px solid #999933;"   alt="islandmohn" /></p>
<li><strong>Island-Mohn</strong> (Papaver nudicaule)<br/>
<ul>
<li><i>Merkmale:</i> Meistens nur ein- beziehungsweise zweij&#228;hrige Staude mit aufrechtem Wuchs und 20- 50 cm H&#246;he. Die bl&#228;tter sind blaugr&#252;n, gefiedert und behaart. Der Islandmohn hat oft verschiedene Bl&#252;tenfarben  an einer Pflanze mit wei&#223;en, gelben, orangen, rosanen und roten Bl&#252;ten mit einem Durchmesser von maximal 8 cm.</li>
<li><i>Bl&#252;tezeit:</i> April bis September</li>
<li><i>Verwendung:</i> Im Steingarten,in Rabatten, Beeten und auch als Balkon- und K&#252;belpflanze m&#246;glich.</li>
<li><i>Standort:</i> Durchl&#228;ssiger, kalkhaltiger Boden, gerne sandig oder mit Steinen durchsetzt.</li>
<li><i>Vermehrung:</i> Aussaat im Juli oder Wurzelstecklinge im Sp&#228;therbst. Nach frostfreier &#220;berwinterung Pflanzung im Fr&#252;hjahr ins Freiland mit einem Pflanzabstand von 20 bis 25 cm. Islandmohn s&#228;t sich gerne selbst aus.</li>
<li><i>Pflege:</i>Wie zuvor beschrieben</li>
</ul>
</li>
<p><br clear="all"/><br />
<img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_4849.JPG" style="float:left;margin-right:25px;margin-bottom:10px;width:150px; border:8px solid #999933;" alt="klatschmohn" /></p>
<li><strong>Klatschmohn</strong> (Papaver rhoeas)<br/>
<ul>
<li><i>Merkmale:</i> Unkomplizierte, einj&#228;hrige, wenig verzweigte Pflanze mit einer H&#246;he von 30 bis 80 cm. Die Bl&#228;tter sind behaart, eingeschnitten bis gefiedert. Klatschmohn bl&#252;t meistens scharlachrot mit schwarzer Mitte. Es gibt aber auch wei&#223;e und rosafarbene Exemplare.</li>
<li><i>Bl&#252;tezeit:</i> Mai bis Juli</li>
<li><i>Verwendung:</i> In der Blumenwiese oder in naturnahen Bereichen des Gartens kombiniert mit Kornblume und Margerite.</li>
<li><i>Standort:</i> Siehe Alpen-Mohn</li>
<li><i>Vermehrung:</i>Aussaat an Ort und Stelle ab M&#228;rz / April </li>
</ul>
</li>
<p><br clear="all"/>
</ol>
<h3>Die Heilpflanze Mohn</h3>
<p><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/013_28.jpg" style="float:right;margin-left:20px;margin-right:5px;margin-bottom:10px;width:170px; border:8px solid #999933;"  alt="schlafmohn" /><br />
Wenn man von Mohn als Heil- und Nutzpflanze spricht, dann meint man nicht die zuvor beschriebenen Arten, sondern die Mohnart Papaver somniferum auch bekannt als sogenannter Schlaf-Mohn. Dieser z&#228;hlt tats&#228;chlich zu einer der &#228;ltesten Nutzpflanzen der Menschheitsgeschichte, denn es gibt Hinweise auf seine Nutzung schon in der Jungsteinzeit um 6000 v.Chr..<br/><br />
Genutzt werden zwei seiner Qualit&#228;ten: Zum einen die Samen, die man als Backzutat &#8220;Mohn&#8221; kennt und zum anderen sein giftiger Milchsaft, der Alkaloide enth&#228;lt, welche f&#252;r die Herstellung von Opium, Heroin, Morphin und Codein genutzt wird.<br/>Das Lebensmittel Mohnsaat geh&#246;rt zu den calciumreichsten mit einem Calciumgehalt von 2,475 %. Mohnsaat ist au&#223;erdem reich an Vitamin B. Der Morphingehalt ist &#252;brigens sehr gering und damit nicht sch&#228;dlich f&#252;r den Menschen. Dennoch sollte man wissen, dass der zeitnahe Genu&#223; von Mohnsamen durchaus einen Drogentest positiv werden lassen kann. Der Samen kann gepresst und zu &#214;l weiterverarbeitet werden. Mohn&#246;l ist lecker als Salat&#246;l.<br />
Alle Erzeugnisse aus dem Milchsaft der Mohnpflanze sind verschreibungspflichtig und unterliegen dem Bet&#228;ubungsmittelgesetz. Dieses verbietet in Deutschland den ungenehmigten Anbau und Vertrieb aller Teile der Pflanze. Auch als Privatperson darf man Papaver somniferum nicht einmal als Zierpflanze im Garten stehen habe, au&#223;er man hat eine Sondergenehmigung.<br/> Wenn man von dem Mi&#223;brauch der Wirkstoffe absieht, dann ist der Schlafmohn eine sehr bedeutende Heilpflanze.<br/></p>
<p><br clear="all"/></p>
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		<item>
		<title>Hommage an den K&#252;rbis</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 14:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brauchtum & Rituale]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[bräuche & rituale]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Halloween]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
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		<description><![CDATA[Anf&#228;nglich hat mich dieser ganze Kult um den K&#252;rbis, der  mittlerweile schon vor einigen Jahren &#252;ber den Atlantik zu uns ins gediegene Europa her&#252;berschwabbte,  ganz sch&#246;n genervt. Fragt man die Jugend, gab es Halloween warscheinlich schon immer in Deutschland. Trotz allen Widerwillens, muss ich jedoch feststellen, dass K&#252;rbisse einfach nicht aus dem Herbst wegzudenken sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anf&#228;nglich hat mich dieser ganze Kult um den K&#252;rbis, der  mittlerweile schon vor einigen Jahren &#252;ber den Atlantik zu uns ins gediegene Europa her&#252;berschwabbte,  ganz sch&#246;n genervt. Fragt man die Jugend, gab es Halloween warscheinlich schon immer in Deutschland.</p>
<p>Trotz allen Widerwillens, muss ich jedoch feststellen, dass K&#252;rbisse einfach nicht aus dem Herbst wegzudenken sind mit ihrer eindrucksvollen intensiv leuchtenden Farbe und manchmal auch Gr&#246;&#223;e.  Gerade dieses Jahr bin ich wieder sehr darauf aufmerksam geworden , was mich dazu veranlasst hat,  nun diesem Gew&#228;chs einen Artikel zu widmen.</p>
<h4>Deswegen nun zu Beginn ein paar Impressionen zum K&#252;rbis:</h4>
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3257.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3260.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3271.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3262.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3277.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3265.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
</tr>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3279.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3269.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis"/></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_3266.JPG" style="width:200px; border:8px solid #999933;"alt="K&#252;rbis" /></td>
</tr>
</table>
<p><br/></p>
<h4>K&#252;rbis-historisch betrachtet</h4>
<p>Die K&#252;rbisse (Cucurbita) bilden eine Pflanzengattung aus der Familie der K&#252;rbisgew&#228;chse (Cucurbitaceae) und geh&#246;ren tats&#228;chlich zu den &#228;ltesten bekannten Kultursorten des Menschen. Wenn man den Angaben glauben darf, dann wurden Funde von Samen domestizierter K&#252;rbisse auf 10000 bis 8000 v. Chr. datiert.<br />
Urspr&#252;nglich wurde er wohl haupts&#228;chlich wegen seiner Samen kultiviert, die besonders nahrhaft sind, denn die Fr&#252;chte der Wildarten sind meistens reich an Bitterstoffen und wenig schmackhaft. Erst durch Zuchtversuche sind im Laufe der Zeit auch Sorten hervorgegangen, deren Fr&#252;chte als Nahrungsmittel verwendbar wurden.<br />
Beheimatet sind K&#252;rbisse in den warmen und feuchten Regionen von Mittel-und S&#252;damerika. Mit den Reisen von Christoph Columbus gelangten dann erst Samen nach Europa und nach Asien, wo sich besondere Vorlieben f&#252;r unterschiedliche Arten entwickelten und diese weiter kultiviert und gez&#252;chtet wurden.</p>
<p>Heute kennt man f&#252;nf K&#252;rbisarten mit vielen Sorten, die als Nahrungsmittel kultiviert werden:</p>
<ol>
<li><strong>Garten-K&#252;rbis </strong>(Cucurbita pepo): Zu diesen in den Sommermonaten zun&#228;chst weichen und schmackhaften, sp&#228;ter hartschalig werdenden K&#252;rbisarten z&#228;hlen die Zucchini, die melonengro&#223;en runden Rondini &#8216;Tonda di Nizza&#8217;, gelbe keulenf&#246;rmige Drehhalsk&#252;rbisse &#8216;Crookneck&#8217;, Spaghettik&#252;rbis, steirischer &#214;lk&#252;rbis, die &#8220;Fliegenden Untertassen&#8221; (UFO&#8217;s) oder auch Patissons mit flachrunden, gebuchteten Fr&#252;chten sowie die besonders lange lagerf&#228;higen Eichelk&#252;rbisse (Acorn) mit tropfenartiger Form. </li>
<li><strong>Riesen-K&#252;rbis</strong> (Cucurbita maxima): So hei&#223;t die gro&#223;e Gruppe der lagerf&#228;higen Einmachk&#252;rbisse, zu denen Sorten wie &#8216;Riesenmelonen&#8217; und &#8216;Gelber Zentner&#8217; geh&#246;ren.Bekannt wurde diese Gruppe auch durch einzelne Z&#252;chtungen, die die gr&#246;&#223;ten Fr&#252;chte der Erde produzieren wie beispielsweise die Sorten &#8216; Atlantic Giant&#8217; oder &#8216;Big Max&#8217;. Der neueste Rekord diesbez&#252;glich liegt angeblich bei 782 kg, gewogen am 3. Oktober 2009. Desweiteren z&#228;hlen zu dieser Art auch die zum Basteln geeigneten &#8220;Halloween&#8221;-K&#252;rbisse. Hierf&#252;r besonders geeignet sind die vor allem als Zierde genutzten Turban- und Minik&#252;rbisse wie &#8216;Jack be Little&#8217;, &#8216;Baby Bear&#8217; und &#8216;Sweet Dumpling&#8217;. Au&#223;erdem die zur Familie der Hubbards z&#228;hlenden Hokkaido- oder Carotak&#252;rbisse &#8216;Ushiki Kuri&#8217; und &#8216;Red Kuri&#8217;, &#8216;Blue Kuri&#8217;, &#8216;Blue Hubbard&#8217;, &#8216;Golden Hubbard&#8217; und der mit dekorativen Warzen versehene &#8216;Chicago Warted Hubbard&#8217;. </li>
<li><strong>Moschus-K&#252;rbis</strong> (Cucurbita moschata): Die Sorten dieser Gruppe  brauchen m&#228;nger und mehr W&#228;rme, weswegen sie vor allem  in s&#252;dlicheren L&#228;ndern verbreitet sind und als besonders aromatisch und schmackhaft gelten. Am bekanntesten sind der glockenf&#246;rmige Melonensquash &#8216;Butternut&#8217;, der in vielen L&#228;ndern  zu den Hauptgem&#252;sen z&#228;hlt sowie der tief gekerbte Muskatk&#252;rbis &#8216;Muscade&#8230;&#8217; beziehungsweise &#8216;Musquée de Provence&#8217;  und der Schlangenk&#252;rbis &#8216;Tromboncina d&#8217;Albenga&#8217;, der auch Keulenzucchini genannt wird auf Grund seiner schlangenartig, gekr&#252;mmten Fr&#252;chte.</li>
<li><strong>Feigenblatt-K&#252;rbis </strong>(Cucurbita ficifolia) wird in einem gro&#223;en geographischen Bereich angebaut, ist jedoch auf die H&#246;henbereiche zwischen rund 1000 bis fast 3000 m beschr&#228;nkt. Dies unterscheidet ihn von den anderen Arten der Gattung, die auch in wesentlichen tieferen Lagen angebaut werden. Er wird in allen Gebirgslagen Lateinamerikas angebaut. Es gibt vom Feigenblatt-K&#252;rbis keine kommerziellen Cultivare. Er l&#228;sst sich auch nicht mit anderen K&#252;rbis-Arten kreuzen.</li>
<li>(Cucurbita argyrosperma)</li>
</ol>
<p><br/></p>
<h4>Wichtige Info&#8217;s zum Anbau von K&#252;rbissen:</h4>
<ul>
<li>K&#252;rbisse sind meistens einj&#228;hrige nicht winterharte Pflanzen.</li>
<li>Sie geh&#246;ren zu den <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/starkzehrer">Starkzehrern</a> und ben&#246;tigen damit einen sehr humusreichen und n&#228;hrstoffreichen Boden mit viel organischer Masse. Dies ist auch der Grund, warum man K&#252;rbispflanzen h&#228;ufig am Kompost sieht. Im normalen Gartenbeet bietet sich eine Grundlage aus Pferdemist an. Dazu sollte man im Fr&#252;hjahr einen Graben ausheben und diesen mit dem Mist f&#252;llen. Anschlie&#223;end den Erdaushub mit Kompost vermischen und dann als Erdh&#252;gel mit ca. 30cm Breite &#252;ber der Mistpackung  anh&#228;ufen. Die K&#252;rbisse in einem Abstand von mindestens 10cm auf dem R&#252;cken des <a href="http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon/mistbeet">Mistbeetes</a> auss&#228;hen. </li>
<li>K&#252;rbisse sind rankende Pflanzen mit gro&#223;en Bl&#228;ttern und wasserreichen Fr&#252;chten, die sehr viel Platz ben&#246;tigen. Eine Pflanze alleine kann leicht 3-4m² &#252;berwachsen. Sie eignet sich daher wunderbar als Bodendecker, um Brachfl&#228;chen vor  Unkrautbefall und Austrocknung zu sch&#252;tzen.</li>
<li>Damit die reifenden Fr&#252;chte am Boden nicht zu faulen beginnen, sollte man sie bei Zeiten mit einem Holzbrettchen unterlegen. Man kann sie ernten, wenn sie beim Anklopfen hohl klingen. </li>
<li>Kaum einer wei&#223;, das K&#252;rbis ein &#228;u&#223;erst gesundes Gem&#252;se ist. Sie sins sehr reich an Vitamin C und haben einen weit h&#246;heren Gehalt an Vitamin A (Carotin) wie Karotten. Dabei handelt es sich um ein kalorienarmes Gem&#252;se, das reich an Ballaststoffen ist. Aus dem frischen Fruchtfleisch lassen sich wunderbare Suppen zaubern. K&#252;rbis schmeckt sehr hervorragend in Kombination mit Ingwer oder auch s&#252;&#223;/sauer eingelegt als Kompott. Probieren Sie doch mal K&#252;rbismarmelade!</li>
</ul>
<p><br/></p>
<h4>&#8230; und was man sonst noch mit K&#252;rbis anfangen kann:</h4>
<p>Mittlerweile  sollte wohl fast jedem die Halloween-Tradition bekannt sein, aus K&#252;rbissen gruselige bis lustige Halloween-Laternen zu basteln. Diese sind als Jack O´Lantern verbreitet. Zur&#252;ck geht diese Tradition auf eine irische Geschichte, die von Jack O. handelt, einem B&#246;sewicht, dem es gelang den Teufel einzufangen. Dieser erkaufte sich seine Freiheit wieder mit dem Versprechen, Jack in Zukunft in Frieden zu lassen. Doch auch Jack O. musste irgendwann sterben. Auf Grund seiner Taten zu Lebzeiten wurde ihm die Aufnahme in den Himmel verweigert und nat&#252;rlich blieb ihm nun auch die H&#246;lle verwehrt. Doch der Teufel erbarmte sich und schenkte ihm eine R&#252;be und eine gl&#252;hende Kohle, damit Jack damit durch das Dunkel wandern k&#246;nne. Die Iren brachten diese Geschichte als Auswanderer mit in die Vereinigten Staaten, wo  die R&#252;be mit der Zeit vom K&#252;rbis abgel&#246;st wurde, da dieser so zahlreich vorhanden war.<br />
Heutzutage stellt man die K&#252;rbis-Fratzen vor die Haust&#252;r aus der Tradition heraus, die b&#246;sen Geister vom Haus fern zu halten, die sich in der Nacht vom 31.Oktober auf den 01.November vermehrt herumtreiben sollen.<br/><br />
Auf etwas anderes lustiges bin ich noch gestossen bei meiner Recherche nach den Geheimnissen des K&#252;rbis und das nennt sich K&#252;rbisweitwurf (eng. Pumpkin chunking). Hierbei werden K&#252;rbisse mit extra daf&#252;r entwickelten Ger&#228;ten so weit wie m&#246;glich geschleudert. Der Rekord liegt angeblich bei 1324,8m. J&#228;hrlich finden Weltmeisterschaften am ersten Wochenende nach Halloween statt in Millsboro, Delaware (USA). Dabei sind manche Leute wirklich kreativ. Wen es interessiert, hier ein Link zur offiziellen Homepage  <a href="http://www.punkinchunkin.com/"> der Weltmeisterschaften</a>.<br/><br />
Zum Schluss noch ein Wort zu den <b>Eigenschaften als Heilpflanze</b>:<br />
Als Heilmittel eignen sich die Kerne von K&#252;rbissen, da diese besonders reichhaltig sind an &#214;len, Vitaminen und Mineralstoffen. Zink, Vitamin C und A sind in hoher Dosierung vorhanden. K&#252;rbiskerne finden daher ihren Einsatz bei der Behandlung von Prostatavergr&#246;&#223;erung und Prostatitis als auch gegen Darmparasiten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schneiden, schneiden,schneiden &#8211; oder was sonst noch im Herbst zu tun ist!</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 11:28:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Gartenseiten]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist so weit: Der Herbst steht vor der T&#252;r und alle sprechen immer nur vom Ernten! Dabei f&#228;llt im Garten jetzt noch so mancherlei andere Arbeit an: verbl&#252;hte Bl&#252;ten an Stauden und Rosen ausputzen, denn noch bilden sich reichlich neue Bl&#252;ten solange es warm bleibt. ein letztes Mal Hecken und Formschnitt-Geh&#246;lze wie Buchsbaum schneiden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist so weit: Der Herbst steht vor der T&#252;r und alle sprechen immer nur vom Ernten!</strong><br/><br />
<img style="float:right; margin-left:20px; margin-bottom:10px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.108.jpg" alt="Herbstimpressionen" width="350" /><br />
<b>Dabei f&#228;llt im Garten jetzt noch so mancherlei andere Arbeit an:</b></p>
<ul>
<li>verbl&#252;hte Bl&#252;ten an Stauden und Rosen ausputzen, denn noch bilden sich reichlich neue Bl&#252;ten solange es warm bleibt.</li>
<li>ein letztes Mal Hecken und Formschnitt-Geh&#246;lze  wie Buchsbaum schneiden</li>
<li>beste Pflanzzeit f&#252;r Stauden und Geh&#246;lze</li>
<li>ab Ende September k&#246;nnen die ersten Blumenzwiebeln f&#252;r den Fr&#252;hling in den Boden gebracht werden</li>
<li>Beerenstr&#228;ucher wie Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren schneiden</li>
<li>Balkon- und K&#252;belpflanzen auf die &#220;berwinterung vorbereiten beziehungsweise bei den ersten kalten N&#228;chten vor Frost durch Abdecken mit Noppenfolie sch&#252;tzen</li>
<li>Das zweite M&#228;hen der Blumenwiese steht an</li>
<li>letzte M&#246;glichkeit f&#252;r Neuanlagen von Rasenfl&#228;chen</li>
</ul>
<p>Eines wird dabei klar! Der eingefleischte Hobbyg&#228;rtner nimmt jetzt Urlaub, um aller Aufgaben Herr zu werden.<br/><br />
<center><br />
<a href='http://www.plamundo.de/tree/254/Astscheren/'>Astscheren bei Plamundo</a><br />
<a href='http://www.plamundo.de/tree/158/Gartenscheren/'>Gartenscheren im Plamundo Gartenshop</a><br />
</center><br />
<br/><br/><br />
Zwei sehr interessante Internetseiten, die sich mit oben beschriebenen Themen ausf&#252;hrlich auseinandersetzen und die ich w&#228;rmstens empfehlen m&#246;chte, w&#228;ren.</p>
<ol>
<li><a href="http://www.gartenscheren.net">Gartenscheren.net </a>: Informiert ausf&#252;hrlich rund um das Thema Gartenscheren und damit &#252;ber s&#228;mtliche Schnittarbeiten, die so im privaten Garten anfallen k&#246;nnen. Vom  aufwendigen Rosenschnitt, zum Form- oder Obstgeh&#246;lzschnitt. Kaum ein Thema das Schneiden von Pflanzen betreffend wird ausgelassen. Dazu noch ein nettes Bild einer unkonventionellen Idee zum Thema Formschnitt:<img style="float:left; margin-right:20px; margin-bottom:10px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_1447.JPG" alt="Buchs-Bank" width="250" /><br />
Gesehen im &#8220;Wei&#223;en Garten&#8221; in Sissinghurst Castle , Grafschaft Kent (England), dem ehemals  privaten  Garten der Schriftstellerin und Gartenkennerin Vita Sackville-West und Ihrem Mann Harold Nicolson.<br />
Nebenbei ist diese Parkanlage ein &#8220;Mu&#223;&#8221; f&#252;r jeden Gartenliebhaber. Mich pers&#246;nlich hat sie sehr inspiriert und die Buchsbaum-Gartenbank w&#228;chst langsam in meinem Garten in die richtige Form.</li>
<p><br clear="all"/></p>
<li><a href="http://www.jahreszeiten-garten.de">Jahreszeiten-garten.de </a>: Eine Gartenseite, die ausf&#252;hrlich &#252;ber die Gartenarbeit je nach Jahreszeit informiert.<br />
<img style="float:left; margin-right:20px; margin-bottom:10px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/Papis_Blumen.252.jpg" alt="Hagebutten" width="250" /><br />
Die Seite ist zwar noch im Aufbau, aber trotzdem schon recht informativ und vielversprechend.<br/> Es lohnt sich einen Bick zu wagen und ein bi&#223;chen zu st&#246;bern!</li>
<p><br clear="all"/>
</ol>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Hoffnung f&#252;r die Honigbiene?!</title>
		<link>http://www.gartenrausch.com/2009/neue-hoffnung-fuer-die-honigbiene/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 12:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna & Flora]]></category>
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		<category><![CDATA[Bienensterben]]></category>
		<category><![CDATA[garten-blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[gartenblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Scheinbar ist den Wissenschaftlern der University of Illinois ein Durchbruch gelungen im Kampf gegen das weltweite Bienensterben, das seit 2004 sorgenvoll beobachtet wird. Die Ursache f&#252;r den Bienenvolk-Kollaps (Colony Collapse Disorder &#8211; CCD) scheint eine St&#246;rung des Eiwei&#223;-Stoffwechsels zu sein hervorgerrufen von Viren der Familie der Picorna-Viren, die von der Varroa-Milbe &#252;bertragen werden. Diese Viren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Scheinbar ist den Wissenschaftlern der University of Illinois ein Durchbruch gelungen im Kampf gegen das weltweite Bienensterben, das seit 2004 sorgenvoll beobachtet wird. Die Ursache f&#252;r den Bienenvolk-Kollaps (Colony Collapse Disorder &#8211; CCD) scheint eine St&#246;rung des Eiwei&#223;-Stoffwechsels zu sein hervorgerrufen von Viren der Familie der Picorna-Viren, die von der Varroa-Milbe &#252;bertragen werden. Diese Viren unterbrechen die Eiwei&#223;-Synthese der Honigbienen (Apis mellifera), indem sie die Ribosomen in den Zellen besetzen und daf&#252;r verwenden, ihre  eigene Vermehrung voran zu treiben, wodurch die eigentliche Arbeit der Ribosomen unterbunden wird.</p>
<p><img style="float:right;margin-left:20px;margin-bottom:10px;" src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2342.JPG" alt="bienen" width="300" />Eine gest&#246;rte Eiwei&#223;produktion schw&#228;cht die Biene im Allgemeinen. Sie ist dann in der Tat viel anf&#228;lliger f&#252;r Pestizide, Pilzinfektionen, Bakterien oder Mangelern&#228;hrung. All diese Faktoren wurden schon zuvor als m&#246;gliche Ursachen f&#252;r das Bienensterben vermutet und finden nun ihre berechtigte Begr&#252;ndung.</p>
<p>Fraglich bleibt nat&#252;rlich weiterhin, ob sich eine M&#246;glichkeit finden l&#228;&#223;t, die verantwortlichen Viren zu stoppen? Schlie&#223;lich wei&#223; jeder sp&#228;testens seit AIDS, dass Viren nicht so leicht zu bek&#228;mpfen sind.<br />
Aber wie hei&#223;t es so sch&#246;n: Die Hoffnung stirbt zuletzt! Jetzt, wo die Ursache bekannt zu sein scheint, k&#246;nnte eine Rettung der Rest-V&#246;lker wieder m&#246;glich werden.</p>
<p>&#220;ber die Auswirkungen des Aussterbens der Honigbiene gibt es ja doch einige apokalyptische Prophezeiungen, die weitreichende Auswirkungen auf das menschliche Leben voraussagen.<br />
<br/></p>
<h4><span style="color: #ff6600;">Kleines Volk mit gro&#223;er Wirkung</span></h4>
<p>Neben der Honigproduktion sind Honigbienen f&#252;r das Best&#228;uben von vielen Pflanzen zust&#228;ndigen. Auf der Nordhalbkugel geh&#246;ren dazu etwa 100 Obst- und Gem&#252;sepflanzen wie Sojabohnen, Spargel, Broccoli, Sellerie, K&#252;rbisse und Gurken sowie Zitrusfr&#252;chte, Pfirsiche, Kiwis, Avocados, N&#252;sse, &#196;pfel, Kirschen, Blau- und Erdbeeren und diverse Melonensorten. Kurzum einem Gro&#223;teil unserer Nahrungspflanzen.</p>
<p>Das Aussterben der Bienen k&#246;nnte als Folge eine deutliche Verminderung unseres Nahrungsmittelangebots mit sich bringen, denn ohne Best&#228;ubung keine Vermehrung der Pflanzen mehr. Dies betrifft  schlie&#223;lich auch Pflanzen, die nicht direkt in der menschlichen Nahrung vorhanden sind, aber indirekt in der Nahrungskette ihre Aufgabe erf&#252;llen wie beispielsweise solche, die zur Ern&#228;hrung von Rindern, anderen Huftieren oder Gefl&#252;gel dienen.</p>
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		<title>Ferienzeit ist Gartenzeit !!  &#8211; &#8230;aber keine Zeit f&#252;r Faulpelze!!!</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 12:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Berta Rausch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Gartenseiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r den passionierten Hobby-G&#228;rtner gibt es nichts besseres als den langersehnten Sommerferienbeginn! Endlich Zeit f&#252;r Gartenarbeit! Diese Species von Menschen wird man nun f&#252;r einige Wochen  Tag und Nacht in ihrem Garten antreffen, denn dort gibt es jetzt auch viel zu tun. Alles sprie&#223;t und schie&#223;t. Das bedeutet auf die Knie und Unkraut j&#228;ten, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r den passionierten Hobby-G&#228;rtner gibt es nichts besseres als den langersehnten Sommerferienbeginn! Endlich Zeit f&#252;r Gartenarbeit! Diese Species von Menschen wird man nun f&#252;r einige Wochen  Tag und Nacht in ihrem Garten antreffen, denn dort gibt es jetzt auch viel zu tun.</p>
<p>Alles sprie&#223;t und schie&#223;t. Das bedeutet auf die Knie und Unkraut j&#228;ten, aber auch ein letztes Mal f&#252;r Nahrung sorgen. Vor allem Gem&#252;se, die viel Blattmasse, Knollen oder Fr&#252;chte produzieren wie <a href='http://www.bio-duenger.net/obst-und-gem%C3%BCse-d%C3%BCngen'>Tomaten, Gurken, Lauch,  Sellerie und Kohlsorten wollen noch ged&#252;ngt werden</a>. Wer sein Gem&#252;se biologisch ziehen m&#246;chte, kann dieses mit  <a href="http://gartenwissen.com/gartenlexikon-brennesseljauche">Brennesseljauche</a> tun.</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>Die Sommerferien sind aber auch die Zeit der Ernte und was kann es Sch&#246;neres geben?!</strong></span></p>
<table style="height: 177px;" border="0" width="659">
<tbody>
<tr>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2382.JPG" alt="" width="125" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2549.JPG" alt="" width="125" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2448.JPG" alt="" width="125" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2552.JPG" alt="" width="125" /></td>
<td><img src="http://www.kultur-pflanze.de/files/images/IMG_2496.JPG" alt="" width="125" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Jeden Tag kann ausgew&#228;hlt werden, was frisch auf den Tisch kommt. Meistens kann man jedoch garnicht soviel essen wie vorhanden ist und nachw&#228;chst. Deswegen lohnt es sich einen Wintervorrat anzulegen. Viele Gem&#252;se und Fr&#252;chte k&#246;nnen gut eingelagert werden wie &#196;pfel, Kartoffeln, Wurzelgem&#252;se und Kohl. Andere m&#252;ssen erst haltbar gemacht. Dies ist bei vielem Obst und Gem&#252;se ganz einfach und sehr lecker m&#246;glich durch Einkochen, D&#246;rren oder Einfrieren.</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>F&#252;r das Einkochen gibt es verschiedene M&#246;glichkeiten:</strong></span></p>
<ul>
<li>s&#252;&#223;e Marmelade einkochen</li>
<li>w&#252;rzige und exotische Chutneys kochen</li>
<li>Lik&#246;re und Weine ansetzen</li>
<li>in Essig oder Salz einlegen</li>
<li>als Fruchtsaft konservieren</li>
</ul>
<p>Dem Kreativem sind in dem Bereich keine Grenzen gesetzt, denn viele Fr&#252;chte lassen sich wunderbar miteinander kombinieren und beim Einkochen kommen einem immer wieder neue Ideen, die man ausprobieren m&#246;chte. Ich pers&#246;nlich bin dann immer voller Vorfreude auf die kulinarischen Gen&#252;sse, die sp&#228;ter im Winter auf mich warten.<br />
&#220;ber all diese anfallenden Arbeiten ab der Ernte wie das richtige Einlagern von Gem&#252;se und Konservieren gibt es eine sehr informative und ausf&#252;hrliche neue Webseite, auf die ich zu guter Letzt noch hinweisen m&#246;chte: <a href="http://www.pflanzen-ueberwintern.de">www.pflanzen-ueberwintern.de</a></p>
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		</item>
	</channel>
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