Archiv der Kategorie ‘Bewässerung‘

Einfache automatische Bewässerung für das Hochbeet, Balkonbeet & kleine Gemüsebeete im Garten

Die englische Firma AutoPot hat endlich eine Bewässerungslösung für kleine Gemüsebeete auf den Markt gebracht, deren Technik bestechend einfach und deswegen geradezu genial ist.
AquaBox Spyder Die sogenannte AquaBox benötigt weder Strom, Wasseranschluss, Zeitschaltur noch Pumpe und ist damit sehr wirtschaftlich und ökologisch. Mit einem Mikroschlauch wird die AquaBox einfach an eine Regentonne oder ähnliche Wasserbehälter angeschlossen und damit ist eine automatische Wasserversorgung eines Bereichs von ca. 1 m² Beet bis zu zwei Wochen gewährleistet (natürlich abhängig von der Größe der Regentonne).

Das Herzstück der AquaBox-Bewässerungssysteme ist der Wasserverteiler AquaValve, der in die AquaBox integriert ist. Dieser funktioniert mit Hilfe von zwei Schwimmkörpern wie ein automatisches Wasserventil, das sich immer dann öffnet, wenn das Wasser in der AquaBox verbraucht wurde. Der Wasserbehälter muss mindestens 15 cm höher stehen wie die AquaBox, damit ein ausreichender Wasserdruck entsteht, so dass das Wasser bei geöffnetem Ventil automatisch in die AquaBox fließt. Ist ein Wasserstand von ca. 2 cm Höhe in der AquaBox erreicht, sorgt ein Schwimmkörper für das Verschließen des Ventils und der Zufluss wird unterbrochen.
Je nach Modell sorgen zwei oder zwölf Streifen einer Kapillarmatte für die Verteilung des Wassers in den Boden. Bei der AquaBox „Gerade“ führen zwei solcher Kapillarstreifen seitlich aus der AquaBox heraus und in die Erde hinein. Sie eignet sich daher sehr gut für längliche schmale Reihenbeete.
Die zwölf Kapillarstreifen der AquaBox „Spyder“ führen hingegen wie ein Spinnennetz rundherum aus der AquaBox heraus und unter die Erdoberfläche des Beetes. Aus diesem Grund ist dieses Bewässerungssystem sehr gut für runde und quadratische Beete geeignet.

Diese Kapillarstreifen saugen sich automatisch mit Wasser voll, sobald sie damit in Kontakt kommen und geben es an die umgebende Erde ab. Pflanzen wachsen mit Ihren Wurzeln immer in die Richtung, in der am meisten Wasser zur Verfügung steht. Sie nehmen dort soviel Wasser und Nährstoffe auf wie sie benötigen. Deswegen ist das Bewässerungssystem AquaBox so ideal, denn die Pflanzen regeln die Wasserversorgung nach ihren Bedürfnissen und laufen nicht Gefahr, durch Staunässe geschädigt zu werden. Man spart Wasser, da dieses direkt in den Boden gelangt und nicht so schnell verdunstet und läuft nicht Gefahr zu viel oder zu wenig zu gießen. Das folgende Video veranschaulicht noch einmal bildlich das einfache bewässerungsprinzip der Aquabox:



Mehrere Aquaboxen lassen sich ganz einfach aneinander koppeln, so dass auch größere Beete ganz leicht automatisch bewässert werden können. Ist der angeschlossene Wasservorrat groß genug (mehrere Regentonnen gekoppelt) so hat man auch gleich eine funktionierende und verlässliche Urlaubsbewässerung.
Da auch gleich an passende Filter gedacht wurde, wäre tatsächlich auch die Düngung der Pflanzen über dieses Bewässerungssysteme denkbar. Verschleiß- und Erweiterungsteile wie die Kapillarstreifen, Mikroschläuche, Schlauch-Kupplungen oder Filter werden ebenfalls vom Hersteller bereitgestellt.
Fazit:
Insgesamt ein Produkt, das wirklich sehr gut funktioniert, einfach zu installieren ist und auch ein adäquates Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Die Erweiterbarkeit macht daraus ein sehr flexibles und einfaches Bewässerungssystem, das außer den Anschaffungs- und Instandhaltungskosten keine weiteren kosten verursacht.


AutoPot AquaBoxen können sie online bestellen beim „Mein-Gemüse“-Gartenshop


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Gotthilf Rausch am 29. Februar 2012 in Allgemein, Bewässerung, Gartenarbeit, Pflanzenzucht

Altes Gärtnerwissen wieder entdeckt

Ich schreibe hier nichts Neues, wenn ich auf alte Techniken im Gartenhandwerk verweise. Vor allem für die älteren Generationen dürfte vieles altbekannt sein und gerade deswegen trifft man oft auf Unverständnis, wenn man sich von chemischen Pflanzenschutzmitteln, Unkrautvernichtern oder auch Düngern verabschiedet.
Schließlich wurden all diese Erfindungen einmal getätigt, um die mühsame alltägliche Arbeit zu erleichtern. …und nun soll alles wieder zurückgedreht werden zu althergebrachten Methoden?

MischkulturNicht alles soll zurückgedreht werden. Die neuen technischen Geräte, verbesserte Rezepturen und Herstellungsverfahren haben durchaus etwas für sich und dürfen natürlich genutzt werden, aber gleichzeitig stehen wir heute oftmals vor den Nebenprodukten dieses Fortschritts wie Klimaerwärmung, Lebensmittelskandale, Naturkatastrophen jeglicher Art und Verseuchungen von Böden und Gewässern, die leicht in die Nahrungskette gelangen und für den Menschen äußerst schädlich sein können.

Ein Umdenken ist überall zu beobachten: Bio-Produkte im Supermarkt sind längst zur Normalität geworden. Alte heimische Obst- und Gemüsesorten tauchen plötzlich wieder auf und werden zum Trend. Und so manch ein Mensch entdeckt den Wunsch, seine Lebensmittel so gut wie möglich selber zu produzieren.
Immer mehr entdeckt man auch wieder Gemüsepflanzen in den Gärten und auf Balkonen. Vielleicht ist es also doch tatsächlich an der Zeit, auf altes Wissen zurück zu greifen, um den Kreislauf der Natur zu unterstützen und nicht zu schädigen.

Wie gestaltet und pflegt man einen Garten im Einklang mit der Natur

Als Lehrobjekt zu diesem Thema dient die Natur selbst. Beobachtet man ihre Lebenszyklen, so bekommt man so einige Ideen, die man sich abschauen kann. Grundsätzlich gilt, dass alles, was benötigt wird, schon mitgeliefert wird.
Den Garten muss man wohl eher als künstliche Natur betrachten, wird er doch von Menschenhand geschaffen und beeinflusst. Dennoch ist auch in diesem kleinen künstlichen Ökosystem alles da,was es braucht, um ihn zu pflegen und gesund zu erhalten. Erde, Wasser und Luft sind überall schon vorhanden.

Es gibt nur wenig zu beachten und schon kuriert sich die Natur ganz von alleine:

  1. Boden

    Der Boden

    Im urbanen Raum sind die Böden nach dem Eingreifen des Menschen mit Baumaßnahmen jeglicher Art meistens nicht besonders gut geeignet, um darauf Pflanzen gedeihen zu lassen. Baugruben werden mit Bauschutt aufgefüllt und sonstigen Resten, die von den Baumaßnahmen als lästiges Überbleibsel übriggeblieben sind. Wenn der Boden auch davon nicht unbedingt verseucht sein muss, so handelt es sich doch in der Regel nicht um einen guten Gartenboden. Von welcher Art der Boden ist, den man vor sich hat kann man relativ leicht herausfinden.
    Graben Sie einfachmal ein Loch und Sie werden schnell sehen wie der Boden beschaffen ist. Es gibt sehr leichte bis sehr schwere Böden. Dies hängt davon ab, aus welchen Bestandteilen sich der Boden zusammensetzt. Man unterscheidet da Sand, Schluff und Ton nach den Größen ihrer kleinsten Bestandteile, den sogenannten Korngrößen. Ist der Anteil an Sand besonders hoch spricht man von einem sandigen Boden, der leicht ist, weil er sehr duchlässig ist für Wasser und Luft. Ein schwerer Boden hat einen hohen Tonanteil. So ein Boden kann sehr viel Wasser speichern und ist wenig durchlässig.
    Auch wenn noch garnichts gepflanzt wurde, wächst innerhalb von kürzester Zeit auf dem Boden so manches sobald man ihn sich selbst überlässt. Dabei handelt es sich um Samen, die der Wind herangetragen hat und die dort ihre geeigneten Lebensbedingungen vorfinden (sogenannte Ruderalfloren). Deswegen geben auch solche Pflanzen Aufschluss über die vorliegende Bodenart. Löwenzahn bildet beispielsweise lange Pfahlwurzeln, die weit in die Tiefe ragen. Deswegen kann er gut in verdichteten und feuchten Böden überleben. Gleichzeitig belüftet er den Boden mit seinen Wurzeln und bereitet ihn auf, so dass der Boden sich mit der Zeit verändern kann und dann auch für andere Pflanzen attraktiv wird. Diese Pflanzen, die einen Boden zuerst und von alleine besiedeln, nennt man Zeigerpflanzen ( siehe Artikel : Das Unkraut – der Freund des Bodens und Zeigerpflanze für den Gärtner vom Juli 2010)

    Eine Bestimmung der Bodenart sollte also unbedingt vorgenommen werden bevor man mit der Arbeit der Bodenbearbeitung beginnt. Diese kann man selber vornehmen durch Beobachtung der angesiedelten Vegetation und mit Hilfe der sogenannten „Fingerprobe“ oder man kann Bodenproben an verschiedenen Stellen des Gartens entnehmen und diese von einem Labor untersuchen lassen.
    Sobald die Bodenart bekannt ist, kann mit der Bodenbearbeitung begonnen werden.
    Es lohnt sich immer, den Boden zunächst zu lockern. Dieses kann durch einmaliges Umgraben mit einem Spaten passieren oder der sanfteren Variante des Lockerns mit Hilfe einer Grabegabel. Beim Umgraben werden die Bodenschichtungen zerstört, die sich später erst langsam wieder bilden müssen, während die tiefe Bodenlockerung mit der Grabegabel diese erhält. Außerdem ist es sehr empfehlenswert dabei Steine aus dem Boden zu entfernen. Ein lässtige und mühsame Arbeit, die einem aner später beim Pflanzen und Pflegen der Beete viel ärger erspart. Ist der Boden soweit präpariert, kann man ihn je nach Bodenart mit zusätzlichen Materialien aufbesssern wie Sand, Kompost, Steinmehl, Hornspähnen, etc. Welche Bodenart mit welchen Zusätzen verbessert werden kann, erfahren sie unter folgendem exterenen Link: Wie verbessert man seinen Gartenboden (www.jahreszeiten-garten.de). Ein wirklich guter Gartenboden wird sich wohl erst mit viel Pflege und Aufmerksamkeit nach ein paar Jahren einstellen.

  2. Wasser

    Das Wasser

    Vor allem die krautigen Pflanzen bestehen zu 80-90 % aus Wasser. Wasser transportiert Nährstoffe und Sauerstoff und ist damit eines der wichtigsten Elemente im Garten. Tatsächlich können Pflanzen ohne Erde wachsen. Sie benötigen aber immer Wasser.
    Man rechnet in unserem Klima mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 700 mm mit einem jährlichen Wasserverbrauch von ungefähr 6000 Litern pro 100 m² Garten. Diese Zahl kann noch deutlich nach oben schießen je nach tatsächlichen Wetterbedingungen in einem Jahr und nach Bepflanzung. Es lohnt sich also auf jeden Fall, wenn möglich Regenwasser zu sammeln. Die Verwendung von Regenwasser ist dabei nicht nur aus Kostenersparnis empfehlenswert, sondern vor allem, weil Pflanzen es besser vertragen wie unser Leitungswasser. Regenwasser ist kalkarmer und nimmt die Lufttemperatur an. Beides Aspekte, die Pflanzen bevorzugen.
    Zwei Tips noch zum Wassersparen:

    1. Es gibt ein altes Gärtner-Sprichwort: „Einmal hacken spart zweimal gießen“. Tatsächlich werden durch regelmäßiges Hacken des Bodens die kleinen Verdunstungskapillare im Boden zerstört, so dass der Boden länger das Wasser speichern kann. Nebenbei wird der Boden gelockert und belüftet, was ebenfalls der Gesundheit der Pflanzen zuträglich ist.
    2. Das Mulchen des Bodens verhindert ebenso eine übermäßige Verdunstung des Bodenwassers. Außerdem reichert es den Boden mit Nährstoffen an und unterdrückt den Bewuchs offenliegender Stellen mit Unkraut.

    Sie finden hier eine sehr gute Anleitung zum richtigen Gießen ebenfalls auf der externen Seite: www.jahreszeiten-garten.de


  3. Weißklee

    Die Pflanzen

    Pflanzen verbrauchen natürlich Wasser und Nährstoffe aus dem Boden. Einige von ihnen haben jedoch auch ein paar Eigenschaften, die die Bodengesundheit fördern und die man sich auf unterschiedlichste Art und Weise zu Nutze machen kann. Gemeint sind sowohl Eigenschaften des Wurzelsystems als auch Inhaltsstoffe:

    1. Gründüngung
      Das Prinzip der Gründüngung ist schon sehr altes Gärtnerwissen. Es war bereits im 12.Jahrhundert in Klostergärten ganz übliche Praxis. Für die Gründüngung kommen sehr unterschiedliche Pflanzen in Frage, die schnell keimen, wachsen und möglichst viel Blattmasse erzeugen. Man kann sie schon nach wenigen Wochen wieder abmähen. Sie dienen dann entweder auf dem Kompost oder aber auch eingearbeitet in das Beet als schnell verfügbarer Dünger. Im zweiten Fall, lässt man das Schnittgut für ca. 2Wochen auf dem Beet liegen und arbeitet anschließend die angerotteten Pflanzenreste oberflächlich in den Boden ein. Alle wichtigen Bodenlebewesen werden sich freuen und die übrige Verwertung übernehmen. Man kann Gründüngung auch als Nachsaat im Herbst aussehen. Über den Winter frieren die Pflanzen auf dem Beet ab und können dann direkt im Frühjahr in den Boden eingearbeitet werden.
      Viele Leguminosen wie Sommerwicke (Vicia sativa), Gelbe Lupine (Lupinus luteus), Blaue Lupine (Lupinus angustifolius), Weiße Lupine (Lupinus albus), Persischer Klee (Trifolium resupinatum), Winterzottelwicke (Vicia villosa), Serradella (Ornithopus sativus) und Inkarnatklee (Trifolium incarnatum) eignen sich hervorragend als Gründüngung, weil sie mit Hilfe der sogenannten Knöllchenbakterien Stickstoff aus der Bodenluft (sie enthält 78% Stickstoff) gewinnen können und diesen speichern. Nach dem Schneiden dieser Gründüngungspflanzen gelangt der Stickstoff beim Verrotten der Pflanzen in den Boden und dient so als Dünger.
      Es gibt aber noch einige andere klassische Gründüngungspflanzen wie Gelbsenf (Sinapis alba), Bienenfreund (Phacelia tanacetifolia), Studentenblume (Tagetes spec.), Ringelblume (Calendula officinalis), Ölrettich (Raphanus sativus) und Spinat (Spinacia oleracea).
      Liegt ein sehr schwerer und verdichteter Boden vor, dann empfiehlt sich die Auswahl von Tiefwurzlern wie sämtliche Lupinen, Ölrettich und Winterraps. Diese bilden eine sehr tiefreichende, fleischige Pfahlwurzel aus, die nebenbei den Boden lockert und belüftet.
      Andere Arten wie Studentenblume und Ringelblume sind nützlich zur Schädlingsbekämpfung gegen Nematoden. Wenn es um eine Gründüngung für den Gemüsegarten geht, so sollte man beachten, dass nach Kreuzblütlern wie Raps, Ölrettich und Senf keine Kohlarten oder andere Kreuzblütler angebaut werden sollten. Alle Kreuzblütler begünstigen Kohlhernie, Nematoden und andere Schädlinge, weswegen man regelmäßig eine Pause einlegen sollte von ihnen.
      Gründüng dient aber nicht nur als Dünger, sondern ist auch sonst sehr nützlich:

      • beschattet den Boden und bewirkt Schattengare
      • unterdrückt das Wachstum von Unkraut
      • verhindert Bodenerosion durch Wind und Niederschlag
      • verbessert die Krümelstruktur des Bodens
      • verbessert die Wasserspeicherfähigkeit eines Bodens
      • reguliert Temperaturschwankungen im Bereich der Bodenoberfläche
      • begrünt kahle Flächen
      • verbessert die Besiedelung mit wichtigen Bodenlebewesen
    2. Pflanzen-Jauchen
      Viele Pflanzen enthalten Wirkstoffe die fungizid oder bakterizid wirken. Solche lassen sich mit ganz einfachen Methoden in Wasser lösen und dann als Spritzmittel gegen Pilze und andere Schädlinge einsetzen. Natürlich gibt es auch Wirkstoffe, die stärkend auf die Pflanze wirken oder wachstumsfördernd. Zu diesem Thema gab es aber schon einen Artikel, in dem sie alles Wissenswerte nachlesen können: Es geht auch ohne Gift – biologischer Pflanzenschutz mit Hilfe von Kräuterauszügen
    3. heimische Pflanzenarten
      Wählen Sie nach Möglichkeit heimische Pflanzenarten für ihren Garten aus, die auch vor Ort in einer ansässigen Gärtnerei oder Baumschule gezogen wurden. Man kennt dies ja von den Obstsorten, die regional ganz unterschiedlich angesiedelt sind. Alte Sorten haben sich in der Regel besonders für die vorherrschenden Klimaverhältnisse bewährt und bringen hohe Erträge. Oftmals wundert man sich, wenn Pflanzen aus dem Katalog nicht so Recht gedeihen wollen. Sie sind aber nun einmal an das Klima angepasst, in dem sie gezüchtet wurden.
      Natürlich sind neue Sorten von anderen Kontinenten oft sehr verlockend, da sie vielleicht sehr besondere und auffallende Blüten oder Laub tragen. Nicht selten verhalten sich solche Pflanzen bei uns dann ganz anders als erwartet. Entweder sie wachsen nicht so prächtig wie sie sollen, weil sie das Klima nicht vertragen oder aber sie verhalten sich aggressiv dominant gegenüber unseren heimischen Arten. So etwas kann manchmal sehr weitreichende Folgen haben wie man vom Drüsigen Springkraut und von der Goldrute heute weiß.

  4. Sonnenuntergang

    Die Luft

    Luft ist ja bekanntlich ein Gemisch aus verschiedenen Gasen. Den größten Anteil haben Stickstoff (ca.78%) und Sauerstoff (ca.21%) sowie Argon (ca. 0,9%) und Kohlenstoffdioxid (ca. 0,04%). Bekanntermaßen brauchen Pflanzen das Kohlenstoffdioxid für die Photosynthese, ihrem Stoffwechselvorgang. Bei der Photosynthese entsteht Sauerstoff, der wieder an die Luft abgegeben wird.
    Als Gärtner kann man die Luft als solches für seinen eigenen Garten nur schwer beeinflussen. Schlagworte wie „saurer Regen“ und „Waldsterben“ dürften bekannt vorkommen und das Bewußtsein dafür wecken, die allgemeine Luftverschmutzung nach Kräften zu reduzieren. Diese gelangt nämlich mit Regen und Nebel in den Boden und sorgt dort für Prozesse, die den Pflanzen schaden.
    Man darf jedoch stolz darauf sein, dass man als Gärtner dazu beiträgt, Pflanzen zu pflegen und zu vermehren. Pflanzen produzieren nicht nur den für Menschen so wichtigen Sauerstoff, sondern sie filtern und reinigen die Luft auch auf viele unterschiedliche Arten. Desweiteren verbessern sie deutlich das Klima in Großstädten, Wohnungen und anderen unwirtlichen Lebensbereichen des Menschen und vollbringen so manche andere Wunder, wenn man nur alleine ihre Heilkräfte bedenkt.


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Berta Rausch am 10. Februar 2011 in Allgemein, Bewässerung, Gartenarbeit