Oktober 6th 2016

Herbstzeit – Laubzeit

Einen besonders schönen und bei Naturfreunden beliebten Anblick geben im Herbst die in den unterschiedlichsten gelb-, braun- und rottönen verfärbten Blätter, die unter den Bäumen sich zu Haufen ansammeln. Schon tauscht Meister Nachbar seinen Rasenmäher gegen den Laubbläser und hat so auch bis weit in den November hinein Gelegenheit seine Zeitgenossen zu nachtschlaffenden Zeiten effizient aus den Betten zu reissen.

Was unser so beliebter Nahwohner bei dieser Gelegenheit so hingebungsvoll durch die Landschaft pustet, erfüllt für den sachkundigen Gärtner und Pflanzenfreund jedoch einen wichtigen Zweck: Herabgefallenes Laub wärmt empfindliche Pflanzen während der kalten Jahreszeit, schafft eine gesunde Nährstoffgrundlage durch Verrottung und bietet zudem vielen Nützlingen Schutz vor Wind und Wetter.


garten laub und herbst

Hier macht Laub Sinn:

  • Unter Büschen und Bäumen schützt altes Laub das Wurzelwerk vor Kälte.
  • Auch auf im Sommer genutzten Blumen- oder Gemüsebeeten hilft dieser Kälteschutz, zudem schafft< der Verrottungsprozeß Humus, der im nächsten Jahr den Pflanzen zugute kommt.
  • An Zufluchtsorten von erwünschten Gartenbewohner – so zum Beispiel am Brennholzstapel unter denen gerne Igel überwintern.

Was man besser bleiben läßt …

  • Generell: kein krankes Laub (z.B von pilzbefallenen Bäumen) verwenden. Dies fördert nur die Übertragung auf andere Pflanzen.
  • Kein Laub auf dem Rasen lassen. Dieser braucht Licht und wird durch einen Mangel gelb, unansehnlich und stirbt ab.
  • Schon mal an einem feuchten Tag und Laubbelag auf dem Radweg gefahren? Die Überlebenden sind sich einig: Kein Laub auf Fahrbahnen oder dem Fußweg…
  • … was aber lange noch kein Grund ist, seiner Umwelt mit einem Laubbläser auf die Nerven zu gehen. Diese Dinger sind exorbitant laut, geradezu wahnwitzig in Hinblick
    auf den Energieverbrauch und einfach nur idiotisch. Ein Besen tut es auch!

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Gotthilf Rausch am Oktober 6th 2016 in Gartenarbeit

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