Februar 29th 2012

Einfache automatische Bewässerung für das Hochbeet, Balkonbeet & kleine Gemüsebeete im Garten

Die englische Firma AutoPot hat endlich eine Bewässerungslösung für kleine Gemüsebeete auf den Markt gebracht, deren Technik bestechend einfach und deswegen geradezu genial ist.
AquaBox Spyder Die sogenannte AquaBox benötigt weder Strom, Wasseranschluss, Zeitschaltur noch Pumpe und ist damit sehr wirtschaftlich und ökologisch. Mit einem Mikroschlauch wird die AquaBox einfach an eine Regentonne oder ähnliche Wasserbehälter angeschlossen und damit ist eine automatische Wasserversorgung eines Bereichs von ca. 1 m² Beet bis zu zwei Wochen gewährleistet (natürlich abhängig von der Größe der Regentonne).

Das Herzstück der AquaBox-Bewässerungssysteme ist der Wasserverteiler AquaValve, der in die AquaBox integriert ist. Dieser funktioniert mit Hilfe von zwei Schwimmkörpern wie ein automatisches Wasserventil, das sich immer dann öffnet, wenn das Wasser in der AquaBox verbraucht wurde. Der Wasserbehälter muss mindestens 15 cm höher stehen wie die AquaBox, damit ein ausreichender Wasserdruck entsteht, so dass das Wasser bei geöffnetem Ventil automatisch in die AquaBox fließt. Ist ein Wasserstand von ca. 2 cm Höhe in der AquaBox erreicht, sorgt ein Schwimmkörper für das Verschließen des Ventils und der Zufluss wird unterbrochen.
Je nach Modell sorgen zwei oder zwölf Streifen einer Kapillarmatte für die Verteilung des Wassers in den Boden. Bei der AquaBox „Gerade“ führen zwei solcher Kapillarstreifen seitlich aus der AquaBox heraus und in die Erde hinein. Sie eignet sich daher sehr gut für längliche schmale Reihenbeete.
Die zwölf Kapillarstreifen der AquaBox „Spyder“ führen hingegen wie ein Spinnennetz rundherum aus der AquaBox heraus und unter die Erdoberfläche des Beetes. Aus diesem Grund ist dieses Bewässerungssystem sehr gut für runde und quadratische Beete geeignet.

Diese Kapillarstreifen saugen sich automatisch mit Wasser voll, sobald sie damit in Kontakt kommen und geben es an die umgebende Erde ab. Pflanzen wachsen mit Ihren Wurzeln immer in die Richtung, in der am meisten Wasser zur Verfügung steht. Sie nehmen dort soviel Wasser und Nährstoffe auf wie sie benötigen. Deswegen ist das Bewässerungssystem AquaBox so ideal, denn die Pflanzen regeln die Wasserversorgung nach ihren Bedürfnissen und laufen nicht Gefahr, durch Staunässe geschädigt zu werden. Man spart Wasser, da dieses direkt in den Boden gelangt und nicht so schnell verdunstet und läuft nicht Gefahr zu viel oder zu wenig zu gießen. Das folgende Video veranschaulicht noch einmal bildlich das einfache bewässerungsprinzip der Aquabox:



Mehrere Aquaboxen lassen sich ganz einfach aneinander koppeln, so dass auch größere Beete ganz leicht automatisch bewässert werden können. Ist der angeschlossene Wasservorrat groß genug (mehrere Regentonnen gekoppelt) so hat man auch gleich eine funktionierende und verlässliche Urlaubsbewässerung.
Da auch gleich an passende Filter gedacht wurde, wäre tatsächlich auch die Düngung der Pflanzen über dieses Bewässerungssysteme denkbar. Verschleiß- und Erweiterungsteile wie die Kapillarstreifen, Mikroschläuche, Schlauch-Kupplungen oder Filter werden ebenfalls vom Hersteller bereitgestellt.
Fazit:
Insgesamt ein Produkt, das wirklich sehr gut funktioniert, einfach zu installieren ist und auch ein adäquates Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Die Erweiterbarkeit macht daraus ein sehr flexibles und einfaches Bewässerungssystem, das außer den Anschaffungs- und Instandhaltungskosten keine weiteren kosten verursacht.


AutoPot AquaBoxen können sie online bestellen beim „Mein-Gemüse“-Gartenshop


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Gotthilf Rausch am Februar 29th 2012 in Allgemein, Bewässerung, Gartenarbeit, Pflanzenzucht

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